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WalterD

Meine DBA-Journey an der University of Gloucestershire (Cheltenham, UK)

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Markus Jung

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht, der ja sehr umfassend ist.

 

Mich würde noch mehr zu den Rahmenbedingungen interessieren:

  • Was hast du vor dem DBA studiert?
  • Warst du während deines DBA-Journeys berufstätig? Ggf. in welchem Umfang?
  • Was waren deine Entscheidungsgründe für IHP bzw. die University of Gloucestershire?

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WalterD

Guten Abend Markus,

 

zuerst einmal vielen Dank für Dein Interesse an meiner DBA-Journey.

 

So beantworte ich gerne zeitnah (ohne genaues Wissen, aber in Annahme der Motivation) die Fragen.

 - Zum bisherigen Studium: Elektrotechnik und MBA

 - Zur Berufstätigkeit: Ich bin freiberuflich tätig.

Mein Eindruck: Aus heutiger Sicht (hindsight) ist für eine erfolgreiche DBA-Journey nicht so sehr der Umfang der       Berufstätigkeit entscheidend - viel mehr ein entschlossenes Handeln - auf der Basis eines Planes, der die jeweiligen Lebens- und  Arbeitssituationen  umfassend berücksichtigt. 

 - Zu den Entscheidungsgründen für IHP: Für diese Frage bin ich richtig dankbar. Tatsächlich hatte ich diesen Bereich gründlich  recherchiert und verglichen - möglicherweise etwas zu gründlich. Trotzdem, eine vernünftige, emotionslose Aufklärung hilft sehr, das persönliche Zeitbudget von der Bewerbung bis zum Write Up der Dissertation fest an der Kandare zu halten. Dies waren neben einer Reihe dazu gehörender Themen vor  allem diese  Kernfragen: Ist der Studiengang so strukturiert, dass er die Gegebenheiten einer Berufstätigkeit in Deutschland  integriert? Seit wie vielen Jahren führt der Promotionsstudiengang erfolgreich zum Doktortitel? Wie sind die Präsenzseminare  strukturiert, wo finden diese in Deutschland statt, wie ist deren Operationsmodus und wie erfolgt vor allem deren Betreuung?  Gibt es Ansprechpartner für mögliche (vorhersehbare) organisatorische und finanzielle Fragen und wie agieren diese  Ansprechpartner?

 

Markus, nun hoffe ich, dass ich damit ein Stück weiter - in Richtung Entscheidungshilfe, beigetragen habe.

 

Einen schönen Abend und beste Grüße,

Walter 

 

 

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Frantic

Hallo Walter,

 

vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, es ist schön von jemanden zu hören der das komplette Programm durchlaufen hat.

Ich war im Dezember bei der Info-Veranstaltung und interessiere mich sehr für das Programm.

 

Wie hast du die Finanzierung hinbekommen und wie viel Zeit hast du ungefähr pro Woche investiert?

 

VG

Franz 

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der Pate

@WalterD vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Auch ich war auf der Suche nach einem guten DBA-Programm, welches ich im Anschluss an meinen MSc in UK absolvieren wollte. Da Liverpool die Gebühren massiv erhöht hat (für Alumni wie mich im günstigsten Fall 56 k Euro), habe ich mir auch das Programm der University of Gloucestershire angeschaut. Der DBA ist bei mir aber absolut aus dem Fokus geraten, da er in D leider (meiner Meinung nach unbegründet) sehr umstritten ist. Die University of Gloucestershire bietet über IHP ja auch den PhD in D an https://www.ihp-online.de/phd/studienprogramm/

Allerdings bin ich nach Erfahrungsberichten wie diesem hier: https://dbastudentglos.wordpress.com/

von Gloucestershire abgekommen. In meinem derzeitigen Promotionskolleg ist auch ein Kommilitone der mit diesem Programm gestartet ist, es aber aus Frustration, da nichts wie versprochen funktioniert hat es beendet hat.

 

Aber schön, hast du positive Erfahrungen gemacht.

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WalterD

Guten Abend Frantic, 

natürlich freue ich mich, dass Du meinen Beitrag gelesen hast und danke Dir für Deine Zeilen. Es wäre schön, wenn dieser möglicherweise Deine Entscheidung zur Aufnahme dieses (eines) Promotionsstudienganges bei Dir verstärkt hat.

Nun zu Deinen Fragen:

- Finanzierung: Es ist wie so oft im Leben, eine Frage der Priorität. Für mich war es eines der ganz großen Lebensziele und diesem Ziel habe ich alles untergeordnet oder in die Zukunft/auf später verschoben.

- Arbeitsaufwand pro Woche: Das hat sehr, sehr stark variiert. Das wurde zum einen bestimmt durch Präsenzseminare und der resultierenden Assignments während der Studienphase, durch den Prozess der Datenerhebung in der Researchphase und dann den eigentlichen Write Up. Jedoch manchmal auch durch ein "sich `mal Freinehmen" - wenn auch nur für kurze Zeit. Aber überlagert wird dieser Aufwand vor allem durch das Lesen während aller Phasen. Ich kann Dir mitteilen, dass das Feststellen des aktuellen Standes meines Forschungsthemas eine beachtliche Aufmerksamkeit meines Zeitmanagements generiert hat. Wie ich das in meiner Antwort an Markus Jung versuchte zu erklären, benötigt man einen Contingency-Plan, der alle Lebens- und Arbeitssituationen berücksichtigt - so meine Sicht, gepaart mit entschlossenem Handeln. Natürlich gehört dazu, dass man sich alle Universitätsregularien im Detail verinnerlicht und sich jeglichen Supports von Dozenten und  Supervisors versichert. Bitte nie vergessen, dass man "im Driver Seat" den Verlauf selbst bestimmt (aber das ist ja eigentlich selbstverständlich).

Schön wäre es für mich, wenn Dich meine Erklärung noch zeitnah genug erreicht.

Bon courage, Walter

    

 

Bearbeitet von WalterD
Grammatikalische Glitches

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WalterD

Guten Abend derPate, 

zuerst einmal ist es gut zu hören, dass Du mit einem Promotionskolleg Deiner Aus-Wahl, Dein möglicherweise großes Lebensziel verfolgst - Chapeau!

Auch in Deinen Zeilen wieder, wie so oft an anderer Stelle: Wo es ein lachendes Auge gibt, kann es auch möglicherweise ein Weinendes geben. Ich kann Dir nun durch meine persönliche Erfahrung rückschauend berichten, dass mich gerade das "Aufspüren" meines Promotionsstudienganges bemerkenswert intensiv beschäftigte. In meiner Antwort an Markus Jung unternahm ich den Versuch, aus meinem Blickwinkel und meiner Art zu leben, wichtige Forderungen an einen Promotionsstudiengang aufzuklären und miteinander zu vergleichen. Du kennst das ja aus eigener Erfahrung - so ein Unterfangen ist nicht ganz risikolos, vulgo "Kugelfuhr". Die Aufgabe ist, einfach nichts dem Zufall zu überlassen. Gut, Foren und anonyme Beitrage mögen ein Stimmungsbild geben. Aber ich schlage vor, sich mit erfolgreichen Absolventen intensiv auseinanderzusetzen, Seminare und Doctoral Conferences zu besuchen und ebenso alle adäquaten Regeln und Requirements der in Frage kommenden Universitäten im Detail zu verstehen. Daraus schält sich fast wie von selbst, eine Wahl, die zu den persönlichen Lebens-Herausforderungen passen könnte.

Ohne genau zu wissen, in welcher Phase Deiner Doctoral Journey Du Dich befindest, bedanke ich mich noch einmal für Deine Mail und wünsche ich Dir einen glücklichen Progress und erfolgreichen Abschluss. Viele Grüße, Walter       

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