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Weiterbildung während der Ausbildung


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Ein liebes Hallo an alle,

 

ich weiß nicht, ob Ich mit meineR Frage hier richtig bin, da es nach durchlesen der Beiträge wohl hauptsächlich um Themen rund ums Studium geht...

Ich frage trotzdem mal, ob jemand neben seiner regulären Ausbildung noch etwas anderes macht.

Leider weiß ich bis auf die Möglichkeit einenNebenjob (1) ausüben zu dürfen keine weitere Optionen, wobei ein Fernstudium (2) für mich nicht in Betracht kommt, da ich mit der Präsenzstudium nicht weiter gekommen bin.

wäre auch bereit die Kosten für alternative (Weiterbildungen) selber zu tragen.

 

gruss

 

 

 

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Hallo Reh,

 

deine Frage klingt ein bisschen vage.

 

Vielleicht magst du ein paar Sätze mehr dazu schreiben, was du aktuell beruflich machst, wo du gerne hin möchtest und wie deine Rahmenbedingungen aussehen (also z. B. wieviel Zeit du aufwenden könntest)? Geht es dir darum, dich in deinem aktuellen beruflichen Feld weiterzubilden, strebst du einen Wechsel deines Berufsfeldes an und möchtest dich darauf vorbereiten, oder bist du einfach unausgelastet und suchst eine "hobbymäßige" Zusatzaktivität? Oder geht es dir in erster Linie darum, was arbeitsrechtlich als "nebenberufliche Tätigkeit" erlaubt ist?

 

Viele Grüße

Alanna

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Das sind vernünftige Fragen. Kann aber nicht in die Tiefe gehen, da ich zu sehr aufholen müsste, warum ich mich in der jetzigen Situation befinde und nicht schon eher andere Wege geschlagen habe. Daher in aller „kürze“:

 

Ich gehe auf die 40 zu.

Habe meine Ausbildung zum Zahntechnikerin abgeschlossen. War kein Wunschberuf. Weil ich eine Sonderschule besucht habe wurde ich von dort weiter in die BBW manövriert. Also Ausbildung mit Behinderten und damit vom Amt finanziert.

 

 

Weil ich in diesem Beruf nicht weiter arbeiten wollte, keine Unterstützung vom Amt (erste Anlaufstelle für Personen meines Schlages) erhalten habe aber eh aufs Uni gehen wollte habe ich mich davon abgekoppelt und mein fabi nachgeholt. Dann irgendwann Umwelttechnik studiert aber bin da nicht weit gekommen, weil ich nach meiner Fabi eine Zeitlang Als Aushilfskraft In der Logistik gearbeitet habe und somit den Stoff wieder vergessen habe. 
Beim Arbeitsamt Haben sie dann Jedesmal gemeint Ich müsste bei meiner ausgeübten Tätigkeit bleiben. da war ich dann lange Zeit arbeitslos oder im Lager tätig oder hatte den Studentenstatus.

 

Nun habe ich erstmals mit viel Glück eine Firma gefunden die bereit ist mich zum WerkstofforprüferIn auszubilden (2020 aber auch aufgrund von Zustehende Fördermitteln Andernfalls hätte ich die Stelle nicht).

Ich muss in jedem Fall dieses Ausbildung machen, wenn Ich nicht weiterhin auf der Erfolgslosigkeitwelle bleiben möchte.

 

Ich habe wieder Hoffnung geschöpft das es vielleicht beruflich Auswärts gehen könnte und vielleicht noch -nebenbei- andere Optionen gibt. Daher frage ich in meiner Übereifer was es außerdem sonst neben der Ausbildung für Wege gibt sich weiterzubilden. (meine Interessengebiete wären Elektrotechnik oder besser noch mechatronik)

Bearbeitet von Markus Jung
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Schwer hier wirklich tipps zu geben.

Prinzipiell würde ich erstmal vorschlagen sich auf die ausbildung zu konzentrieren.

Aber mit welcher Intention willst du denn etwas anderes wie mechatronik machen?

Ausbildung machst du gerade schon, studieren willst du nicht.  Nehmen wir an es gäbe einen Kurs per abendschule "mechatronik für Anfänger" was willst du dann mit dem wissen machen? Doofes Beispiel,  mir ist nichts besseres eingefallen. Oder willst du als Hobby etwas in die Richtung machen?

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Hallo,

 

Möglichkeit 1: 

Konzentriere dich auf die Ausbildung und schieße diese mit bestmöglichem Ergebnis ab (nach einem kurzen Überfliegen die Ausbildungsinhalte scheint es keine 0815 Lehre zu sein)

Alternative: schreib in Gedanken deinen Lebensauf weiter mit 2021 abgebrochener Ausbildung - sag "Hallo" zu einer Karriere als Lagerhelfer.

 

Möglichkeit 2:

Du bist unausgelastet und hast 3 Jahre Berufserfahrung im Logistikbereich: Bereite dich auf die Externenprüfung zum Fachlageristen vor und lege diese ab.

 

Möglichkeit 3:

Die suchst etwas Ergänzendes zu deiner Ausbidung. Dann würde ich Chemie und Physik vorschlagen. Meinst du mit Fabi die Fachhochschulreife oder eine fachgebundene Hochschulreife? Bei FHR könntest du ja noch auf ein Abendgymnasium gehen (kostengünstig, nicht gleich ein Fernabitur anfangen).

 

Möglichkeit 4:

Du schreibst dich als Teilzeitstudent an einer örtlichen FH ein und belegst Kurse (Vorlesungen können ja bis in den Abend gehen), welche dich interessieren oder deiner Ausbildung förderlich sind.

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Hi Reh, 

 

erstmal Hut ab vor deinem Bildungsweg :) ! Mal so eben Fabi nachholen finde ich gar nicht so ohne, super. 

Zum Teil klingt es aber auch ein wenig so, als hättest du Wege eingeschlagen, die nicht so richtig deine Interessen gewesen sind bzw. die dir im Rahmen der Förderung dann immer etwas auferlegt wurden. 

Ich glaube, da wäre ein wichtiger Punkt, sich klar zu machen, was man beruflich definitiv machen möchte. Um diesen Wunsch würde ich dann den Studiegang auch stricken, nicht andersherum. 


Die Ausbildung klingt ja eigentlich gut. Was man nebenher noch machen könnte, auch wenn man sich noch nicht festgelegt hat?
Hast du mal die Akademiestudiengänge der FernUni Hagen angeschaut? Da kann jeder teilnehmen. Du bist dann kein Student, machst aber alles mit wie ein Student (Prüfungen, Hausarbeiten etc.). Du bekommst auch den Schein im Fach und kannst ihn anrechnen lassen, wenn du dich einschreiben solltest. Allerdings musste du die Prüfungen auch nicht mitschreiben. Du kannst bunte aus dem Angebot wählen und im nächsten Semester was anderes machen. 
Auf diese Weise lernt man auch den Aufwand abzuschätzen, ob es neben der Ausbildung noch passt mit Zeit und Aufwand. Du kannst dir das Angebot ja mal anschauen!

Wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg. 

LG

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Liebe (r?) thomislav

Um deine frage zu beantworten: ich habe einfach Interesse mich (auch Hobbymässig) im technischen Bereich zu etnwickeln.

ich fände es zudem interessant, vielleicht im kleinen Rahmen auch Schüler mit dem erworbenen Wissen für Technik zu begeistern. So im Sinne von volunteering. Auch im Ausland. 

 

Ausbildung werde ich erst im Sommer anfangen.

studium klappt nicht, da ich zu dem nahezu taub bin und keine Hilfsmittel zugesprochen (z.b Schreibkraft) bekomme, weil ja erste Ausbildung abgeschlossen. So kleine wichtige Dinge wie anstehende Termine für Klausuren entgehen mir, wenn es nicht gerade auf der Tafel steht.

Damals bin ich ohne BGB Buch -war aber zwingend- bei der Klausurarbeit erschienen und habe Hierfür die Paragraphen auswendig gelernt...Also ich verbringe schon viel Zeit mit lernen. 


Das ist ein Hauptgrund warum es so schwer ist mit dem Studium...

falls es Kurse via Abendschule gibt würde ich ihn mit kusshand aufnehmen. Ich hätte schriftliche Unterlagen zur Hand die ich abarbeiten könnte. Ich arbeite gerne für mich allein. Noch besser wäre es wenn ich praktische Begleitung dazu hätte.

Nach meiner Recherche aber gibt es Weiterbildungen nur für bereits ausgebildete, die ihr Wissen weiter ausbauen möchten. Habe ich angefragt. Und kostentechnisch nicht zu stemmen. Da braucht es ein Bildungsgutschein. Das Arbeitsamt zahlt nun mal gut, wenn überhaupt.

 

suzubaru:

1) a) ich habe noch Zeit bis zum Sommer und bereite mich jetzt schon darauf vor. Therie ist easy, kann mich richtig reinknien. Da ist noch viel Luft nach oben. Bin ja gewohnt Hürden zu überwinden.

b) einem Schulabgänger hätte ich es auch so geraten. Ist aber in meinem Fall nicht zu treffend. Ich behaupte, ich bin nicht nur multitaskingfähig sondern auch auf einem anderen Level (bsp. IHK Abschluss, ein wenig studiert, gearbeitet, private Beschäftigung mit technischen Themen uvm. Ich denke da gibt es keine Parallelen zu einem Schulabgänger)

 

2) kommt nicht in frage. Ich habe damals mehrere tausende Euros Ausgegeben um mein Fachabi (Also Fachhochschulreife) im BOS mit Internatsaufenthalt nachzuholen. War eine spezielle (Sonderschule) für Taube. Es war mir nicht bekannt das es Abendgymnasien.
Lagerarbeiten habe ich ausgeführt, weil keine Vorbildung notwendig und weil ich einzig in diesem Bereich Chancen hatte etwas Geld zu verdienen.

3)??

4)weiß nicht wie ich es einrichten soll, weil ja aktive Teilnahme wie erwähnt schwierig ist.

 

vica:

in der Tat wird unsereins der Bildungsweg von der Schule bzw Jc vorgegeben. Hatte miserable Beratung. Zu dem habe ich einen Migrationshintergrund. Es wird behinderten einfach zu wenig zugetraut. Kommt also vieles zusammen. Ich habe mich damals beim Bildungsministerin Schavan beschwert, wegen den Hürden. Bekam eine kaum hilfreiche Antwort.
Für Uni Hagen reicht mein Abschluss nicht. Ich habe „lediglich“ das Fachabitur (gleich Fachhochschulreife). 
 

Also bevor ihr denkt, Ich wüsste Nicht was ich will... Und warum meine Situation so vertrackt ist, meine Erklärung ist Nun oben...



so nun zurück zum Thema:

Aus der Internetrecherche geht hervor, dass eine Doppel Ausbildung mgl ist, sofern es im gleichen Unternehmen stattfindet. Allerdings ist es ein Neuland und betrifft nur wenige Bereiche. Vielleicht ist es für jemand der sich für zwei Ausbildungen im selben Betrieb interessiert, hilfreich (?)

 

 

Nebenbei :wenn ich mir die Thematik betreffend die Foren durchforste dann fällt mir auf, dass
 

1) Personen die bereits einen IHK Abschluss haben, smeist (?) mit der erst-Ausbildung unzufrieden (oder es reicht ihnen nicht)sind und Umschwenken (2. Ausbildung, Studium, Sackgasse ...)
Sollte man unterbinden. (Z.b. mit win-win Situation für Betriebe (Finanzierung) auch für jene die bei chancenvergabe für den betrieb genutzt hätten. Oder denen die sich mittendrin befinden, durch mehr Flexibilität schmackhaft zu machen. Ich glaube dafür braucht es eine überarbeitete Verordnung).

2) ältere Personen mit einer Erstausbildung + langjähriger Erfahrung auch Willens Sid mehr Zeit in die Ausbildung zu investieren, aber ihnen gleiche Rahmenlehrpläne dargeboten Werden.(Ich finde es insofern fatal, als das sie irgendwie nicht gleichgestellt sollten, weil keine Parallelen)

3) könnte neben der betrieblichen Ausbildung anderweitige Auslastungsmöglichkeit (und welche) gegeben werden, damit sich die Neuorientierung in Grenzen hält (Siehe Problem 1) Ich glaube, es ist vielen AG seit langem bekannt, dass die Arbeitssituation und Anspruch Der AN nicht mehr die selben wie vor 30 Jahren sind.


 

ich entschuldige mich vielmals für den Umstand, in meiner vorigen Ausführung einige Eckdaten ausgelassen habe.

Bearbeitet von Markus Jung
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