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MBA Management in der Weinwirtschaft


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  • Admin

Die Hochschule Geisenheim hat einen MBA "Management in der Weinwirtschaft" konzipiert, der über das zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund angeboten wird.

 

Der Studienstart ist erstmals zum Sommersemester 2021 geplant.

 

Weitere Infos:

https://www.hs-geisenheim.de/management-in-der-weinwirtschaft-mba/

https://www.zfh.de/studienfinder/studiengang/detail/management-in-der-weinwirtschaft-mba/hochschule-geisenheim-university/

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Na dann, zum Wohl! 
Damit ist der letzte Rest vom einstigen Glanz des "MBA" wohl endgültig dahin.

Ich warte auf den Tag, an dem die Hochschule St. Pauli gegründet wird und den "MBA Verkehrsdienstleistungen" anbietet oder so ähnlich.

 

Ja, natürlich kann man sich auf Hochschulniveau auch mit Landwirtschaft und Weinbau beschäftigen. Aber muss eine öffentliche Hochschule dafür einen MBA-Studiengang einführen und von den Interessenten 12.000 EUR kassieren? Hätte es da nicht auch ein "normaler" Masterstudiengang getan?

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vor 9 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

Geisenheim hat als Hochschule für Landwirtschaft und Weinbau weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Deshalb ist der MBA dort für Menschen, die in dem Segment tätig werden wollen, sicher nicht die schlechteste Idee.

 

Wenn das so ist (kann ich nicht beurteilen *), dann macht das zusammen mit den recht engen Zulassungsbedingungen durchaus Sinn und könnte langfristig zu einer Art "Kaderschmiede der (deutschen|internationalen) Weinwirtschaft" werden. Warum nicht.

 

* Ich hab von der Hochschule noch nie zuvor gehört.

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Ich habe mit Weinwirtschaft nichts zu tun. Ich staune nur generell, dass allerorten immer wieder viele teure MBA Studiengänge wie Pilze aus dem Boden schießen. Und die meisten behandeln offenbar eben jene Themen, die auch in den meisten BWL-Bachelorstudiengängen behandelt werden, vermutlich auch auf einem ähnlichen Niveau (Unternehmensstrategie, Marketing, Innovationsmanagement ...) und eben meist eine leichte Spezialisierung in einem Fachgebiet. In den meisten Fällen ist das aus meiner Sicht aber nichts, was tausende von Euro kosten sollte, zumindest nicht an einer staatlichen Hochschule. In vielen Fällen "riecht" das eben leider schon ein wenig nach Abzocke und Geldschneiderei. 

 

Für den konkreten Fall kann ich das nicht beurteilen, aber es gibt ja an der Hochschule Geisenheim auch bereits mehrere "normale" Mastestudiengänge (M.Sc.) in diesem Umfeld. Von daher scheint mir der Bedarf für einen weiteren Studiengang doch recht fraglich.

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Der "normale" Bachelor und Master ist eigentlich ein Studiengang mit viel Chemie und Ingenieurwissen und natürlich landwirtschaftlich relevantem Wissen. Wer Winzer werden will oder in einem Weingut arbeiten will, studiert das.

 

Die Vermarktung der Produkte ist noch mal eine ganz andere Schiene.

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vor 1 Stunde, lippi schrieb:

In den meisten Fällen ist das aus meiner Sicht aber nichts, was tausende von Euro kosten sollte, zumindest nicht an einer staatlichen Hochschule. In vielen Fällen "riecht" das eben leider schon ein wenig nach Abzocke und Geldschneiderei. 

 

Ich würde das die "Kunden" entscheiden lassen, ob Abzocke oder nicht. Wer sich für ein MBA interessiert, sollte dazu durchaus in der Lage sein.

Bearbeitet von Muddlehead
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vor 13 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

Ich weiß nicht, Lippi, wie weit Sie sich mit dem Thema Weinwirtschaft beschäftigen, also nur so viel:

 

Geisenheim hat als Hochschule für Landwirtschaft und Weinbau weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Deshalb ist der MBA dort für Menschen, die in dem Segment tätig werden wollen, sicher nicht die schlechteste Idee.

Ohoh, die legendäre Geisenheimer Weinverköstigung..... :D Die Studis produzieren nämlich jeweils ein Fass Wein, welcher dann benotet wird - und da bleibt logischerweise nach der Bewertung viel übrig, welcher dann eine Woche lang in Partys genossen wird. Hach, war immer ganz schön, wenn man als Mainzer dazu eingeladen war...

 

Also Geisenheim hat einen weltweiten Ruf. Dass die erst jetzt einen MBA anbieten wundert mich. Man kann das mit den vielen MBA durchaus kritisch sehen - aber in diesem Fall sehe ich das eher prositiv: Der MBA soll doch gerade Fachfremden BWL vermitteln.

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