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Markus Jung

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Heute habe ich eine sehr freundliche Willkommens-Mail der PFH mit etlichen Anhängen erhalten, mit der das Psychologie-Fernstudium für mich offiziell beginnt.

Einerseits freue ich mich, dass es jetzt los geht und ich Infos vorliegen habe, mit denen ich mich schon mal orientieren und etwas planen kann.

Andererseits wird aber auch deutlich, dass sich sehr schnell herausstellen wird, ob ich mit den (insbesondere zeitlichen und organisatorischen) Anforderungen des Studiums zurecht kommen könnte. Ein "rumeiern", wie ich es an der FernUni Hagen gemacht habe und wie es auch während meines sehr flexiblen Erststudiums zumindest möglich gewesen wäre, wird es hier nicht geben.

Zwar gibt es auch einige Freiheiten, in dem Klausurtermine und Online-Veranstaltungen mehrfach angeboten werden, aber im Grunde gibt es schon ein Semesterkonzept mit einer Struktur, an die man sich halten sollte. Und es gibt eine Menge Veranstaltungen und Prüfungsleistungen. Zum Teil wird die Teilnahme freiwillig sein, aber da ich den Kontakt zu Dozenten und Studierenden wichtig finde, möchte ich so viel wie möglich davon mitnehmen.

Nachfolgend möchte ich einen Überblick über die Mail und die Anlagen geben.

In der Mail erfolgt neben der Begrüßung der Hinweis darauf, dass in den nächsten Tagen der Zugang zum Online-Bereich sowie die Studienhefte eintreffen werden. Außerdem wird empfohlen, zunächst ein Studienheft zur Einführung in das Studium zu bearbeiten und an der Online-Einführungsveranstaltung teilzunehmen, für die es zwei alternative Termine gibt. Ich werde am 15.04. teilnehmen. Am Ende der Mail wird eine Übersicht über alle wichtigen Ansprechpartner und Mail-Adressen gegeben, zum Beispiel für Fachfragen, Einsendeaufgaben, Organisatorisches, Prüfungsamt usw.

Das Curriculum gibt einen Überblick über das Studium mit Angaben unter anderem zu den Modulverantwortlichen, Art und Anzahl der Prüfungen, ECTS-Punkten usw.

Die Präsenzphasenplanung gibt einen Überblick über die Online- und Vor-Ort Präsenzen sowie Klausuren. Ein Großteil wird dabei über Online-Termine abgedeckt.

Der Klausurschablone kann entnommen werden, welche Klausuren in den einzelnen Semestern in welchen Monaten und an welchen Wochentagen angeboten werden. Im ersten Semester gibt es nur eine Klausur (Statistik), dafür im zweiten dann drei Stück. Die Klausuren werden 4x jährlich angeboten und dauern zwischen 60 (Ausnahme) und 120 Minuten.

Der Prüfungsablauf wird in einem Dokument mit 17 Seiten dargestellt. Auf dem Weg zum Bachelor sind ziemlich viele Prüfungsleistungen abzulegen. Ich zitiere: "Sie müssen insgesamt 180 ECTS über 9 Einsendeaufgaben, 12 Klausuren in Pflichtfächern und 5 Klausuren in Wahlpflichtfächern, 2 Projektarbeiten (eine mit Kolloquium), 1 Fallarbeit, 1

Hausarbeit, ein Praktikum mit Bericht und die Bachelor-Thesis mit Kolloquium erreichen." Die einzelnen Prüfungsarten werden genau erläutert. Darauf werde ich sicherlich immer wieder zurückgreifen.

Und dann war noch ein Lageplan zum Präsenzzentrum Ratingen beigefügt. Sehr angenehm, dass das Studienzentrum ganz in der Nähe des Bahnhofs ist, da ich vermutlich in der Regel mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen werde.

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16 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Freut mich, dass du nun immerhin schon mal die Mail bekommen hast! Dann kommt der Zugang zum internen Bereich sowie das Paket sicher auch noch diese Woche!

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Die vorgegebenen Strukturen fand ich auch erstmal "abtörnend", obwohl ich auch vorher wusste, dass es nicht ganz so flexibel sein wird wie z.B. an der IUBH. Dann hab ich das Semester durchgeplant und inzwischen finde ich es sehr schön und motivierend zu wissen, wo es lang geht und was ansteht. Obwohl die Menge an Prüfungsleistungen bei euch tatsächlich ziemlich viel wirkt...

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Hast du in Hagen ein Modul mit einer Prüfung abgeschlossen? Ich bin auch mehr für FHs. Hagen ist doch ganz anders beim lernen.

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Eine feste Struktur hilft sicherlich auch beim Eingrenzen des Perfektionismus. Ich hab grad eine fertige B-Aufgabe zwei Wochen "sitzen" lassen, bevor ich mich überwunden habe, doch unverändert abzuschicken. Die zwei Wochen Grübelei kann man sich bei der PFH vielleicht so ersparen.

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Ganz schön viel! Da würde ich auch Bammel kriegen. Das kommt einem vom Umfang her so viel vor.

Du wolltest ja nicht das Studium in deinen Lebensmittepunkt stellen, aber nun scheint es ja schon gezwungenermaßen Maßen so zu sein. Wie sieht es denn aus, könntest du auch dein ganz eigenes Tempo gehen und ein Semester auf zwei ausdehnen?

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Wie sieht es denn aus, könntest du auch dein ganz eigenes Tempo gehen und ein Semester auf zwei ausdehnen?

Das wäre schon schwierig. Ich habe ja schon die achtsemestrige Variante gewählt, um das Studium etwas zu strecken.

An der PFH ist es auch so, dass die Verlängerung der Studiendauer kostenpflichtig ist, es gibt keine kostenlose Verlängerung. Etwas Luft wird es mir zum Ende hin bringen, dass mir hoffentlich die nicht-psychologischen Nebenfächer anerkannt werden (muss ich noch beantragen, gehe ich aber von aus).

Ansonsten ist es möglich, eine Klausur in das nächste Semester zu schieben oder eine Einsendeaufgabe, aber ansonsten ist das schwierig.

Ich hoffe noch darauf, dass mir vieles von dem Stoff der ersten Semester durch die anderen Psychlogie-Weiterbildungen, die ich gemacht habe (Psychologie Basiswissen bei Laudius, an der FernUni Hagen habe ich den Stoff aus M1 zum Teil behandelt, aktuell Psychologischer Berater bei Impulse und ich bin noch in einem MOOC "Introduction to Psychology"), zu Beginn einiges leichter fallen wird - das gilt aber definitiv nicht für Statistik, das ist für mich absolutes Neuland und macht mir im Moment die meisten Bedenken. Im Informatik-Studium gab es auch eine Einführung in die Statistik, mit der ich nicht gut zurecht gekommen war. Aber gut ist, dass die PFH gerade dazu etliche virtuelle Präsenzen und auch eine vor Ort anbietet. Davon verspreche ich mir viel und werde mich bemühen, diese auch alle zu besuchen.

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Ehrlich gesagt, wundere ich mich immer wieder darüber, das der Glaube im Raum steht und Aussagen gemacht werden, die Lerninhalte aus „Hagen“ seinen umfangreicher, wie die einer FH. Ein FH Studium sei somit leichter.

Zwar kenne ich nicht die Studienbriefe der PFH, jedoch hatte ich mal das Studienmaterial aus Riedlingen für Wirtschaftspsychologie (1.Semester) bekommen. Und ich habe vom Lerninhalt und Umfang keine Vorteile sehen können, bezüglich einer FH zur Uni. (Ich kenne auch die Psychologie-Studienbriefe der FernUni Hagen).

Sicherlich kann man Wirtschaftspsychologie mit Psychologie so nicht vergleichen. Aber das es ein Fern-FH Studenten leichter haben soll und weniger lernen muss als ein Fern-Uni Studenten, konnte ich definitiv nicht bestätigen und nachvollziehen. Jedenfalls nicht in diesem Vergleich.

Für mich war somit klar, egal wo ich Psychologie studiere, es wird schwer und gibt viel zu lernen. (Ich habe mich dann für ein anderes Studium entschieden)

Gruß

Anja

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Die Hefte der PFH haben laut diesem Blogbeitrag von Luna einen Umfang von 70-140 Seiten. Insgesamt für das erste Semester von acht rund 1459 Seiten.

Scheint mir also vom Umfang her nicht unbedingt weniger als an der FernUni zu sein, aber ich erhoffe mir, dass die Unterlagen verständlicher sind und durch die Online- und Präsenzveranstaltungen das Verständnis weiter unterstützen wird.

Insgesamt denke ich, dass es nicht vom Anspruch her leichter als an der FernUni sein wird, aber dass es einem durch die Unterstützung schon leichter gemacht wird.

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Wenn es von Interesse ist, kann ich heute Abend die Seitenzahlen nochmal auf die einzelnen Hefte aufgeteilt darstellen. Ich hab mir selber eine Übersicht in der Form gemacht.

Ich persönlich denke auch, dass sich Umfang und Schwierigkeitsgrad nicht so sehr unterscheiden werden. Schließlich gibt es auch Vorgaben, z.B. durch die DGP. Entscheidend werden wohl hier die Aufbereitung und die angebotenen Betreuungsleistungen der Hochschule sein. Die lässt sich die PFH natürlich gut bezahlen, bietet im Gegenzug jedoch auch viel dafür.

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Ehrlich gesagt, wundere ich mich immer wieder darüber, das der Glaube im Raum steht und Aussagen gemacht werden, die Lerninhalte aus „Hagen“ seinen umfangreicher, wie die einer FH. Ein FH Studium sei somit leichter.

Umfangreicher ewohl nicht. In Hagen bekommst du Brocken hingeworfen und mußt damit lernen. Studienorganisation ist an einer FH sicher besser, um auch schnell zu lernen.

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Was mir noch aufgefallen ist: Ein Teilzeit-Psychologie-Studium in Hagen umfässt ja 12 Semester und nicht nur 8. Schon alleine daher dürfte bei der PFH der Aufwand pro Semester eigentlich höher sein als bei der FernUni Hagen. Bei der PFH müssten das dann so 22,5 LPs pro Semester sein, während man in Hagen nur 15 LPs pro Semester macht. Und 22 LPs ist fast ein Vollzeit-Semester - letzteres beinhaltet 30 LPs. In Kombination damit, dass eine Verlängerung zusätzlich kostet, stelle ich mir das schon recht schwierig vor, wenn man nicht sehr viel Zeit investieren will. Ich bin gespannt, ob dir die intensivere Betreuung dennoch dabei hilft, das Studium an der PFH besser in deinen Alltag einzubinden als das in Hagen.

In Hagen zahlt man mittlerweile übrigens auch drauf, wenn man länger studiert. Es gibt eine Studiengebühr von 50€ pro Semester, dafür kosten die Studienbriefe aber nur halb so viel. Das heißt, dass man in Vollzeit deutlich günstiger als früher wegkommt, in Teilzeit minimal günstiger, aber wenn man länger als 12 Semester braucht, doch mehr zahlen muss. Ein wirkliches Problem ist das aber für diejenigen, die vorher eine Vergünstigung erhalten haben - ich kenne mich damit nicht genau aus, aber diese Personen müssen mit dem neuen System jetzt wohl deutlich mehr zahlen. Aber ich nehme an, dass die Dimensionen der zusätzlichen Kosten bei der PFH nochmal ganz andere sind.

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Ich meine an der PFH sind es 150€ pro Monat, wenn man länger braucht.

Die Anzahl der Semester ist natürlich schon ein erheblicher Unterschied. Das müsste sich eigentlich im Stoffumfang (pro Semster) schon deutlich bemerkbar machen.

Aber es ist ja auch die Frage was man will. Für mich wäre Hagen wegen der Schwerpunkte nicht in Frage gekommen. Die PFH hat im Bachelor eben klinische Psychologie mit drin. Preislich hätte ich gerne Hagen gewählt. Ich habe nicht das dringende Bedürfnis mehr Geld auszugeben als nötig. Die Ausbildung, die ICH FÜR MICH wünsche entspricht aber eben einfach der, die die PFH bietet.

Ich denke mal, dass auch gerade der finanzielle Aspekt sowie die möglichen Schwerpunkte wichtige Faktoren sind wofür man sich entscheiden möchte.

Bei mir kam noch der Heimvorteil dazu, da ich aus Göttingen komme und von den hohen Gebühren dafür wieder eventuelle Fahrt- und Übernachtungskosten abziehen kann.

Ich denke einfach, dass es momentan noch zu früh ist, die Qualität der beiden Anbieter im Bereich Psychologie zu vergleichen. Letztendlich sieht das ohnehin wieder jeder anders.

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ich nehme an, dass die Dimensionen der zusätzlichen Kosten bei der PFH nochmal ganz andere sind.

Jeder Verlängerungsmonat kostet 178 Euro! Es ist allerdings möglich, während des Studiums bis zu zwei Urlaubssemester zu machen, in denen keine Kosten entstehen.

Hagen ist eine Uni und PFH eine FH, das macht sicherlich schon auch einen Unterschied aus. Auch andere Studiengänge (zum Beispiel BWL) haben an der FernUni eine deutlich höhere Regelstudienzeit als an privaten Fernfachhochschulen.

Dennoch wird es eine Masse an Stoff sein, denn der Inhalt des Studiums orientiert sich an den Vorgaben der DGPs.

Ob und wie das zu schaffen sein wird, wird sich wirklich in den nächsten Wochen zeigen müssen. Ich denke schon, dass sich das recht schnell zeigen wird, ob es (für mich) machbar ist.

Noch bin ich optimistisch :-) und verspreche mir auch einiges von dem, was ich schon an Vorwissen habe - allerdings nicht im Fach Statistik.

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Luna. Der Studiengang passt zu meinen Vorstellungen und Ratingen als mein Fernstudienzentrum ist ohne großen Reiseaufwand erreichbar.

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