Psychologie-Fernstudium an der PFH

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Über diesen Blog

Erfahrungsbericht zum Psychologie-Fernstudium (Bachelor) an der PFH in Göttingen von den ersten Vorüberlegungen bis zum Abbruch des Studiums nach dem zweiten Semester. Mit zahlreichen Videos und Hintergrundinformationen. 

Einträge in diesem Blog

Markus Jung

Anruf vom Call-Center

Gestern hat mich der Mitarbeiter eines Call-Centers angerufen und nachgehakt wegen meiner Kündigung an der PFH, die jetzt zum Monatsende wirksam wird. Es ging dabei nicht darum, mich umzustimmen, sondern es wurde gefragt, wo die Gründe für mich gelegen haben und was die PFH besser machen könnte.

Mir gefällt es, dass die Hochschule nachfragt und Feedback einfordert. Der Mitarbeiter war freundlich und schien zumindest ein wenig Hintergrundwissen dazu bekommen zu haben, was Fernstudenten beschäftigen kann (er hat zum Beispiel nachgefragt, ob die zeitliche Belastung zu groß war).

Dennoch bin ich kein Freund von solchen durchstrukturierten Call-Center Anrufen, denen anzumerken ist, dass hier nach einem vorgegebenen Konzept vorgegangen wird und die Mitarbeiter immer wieder die gleichen, vermutlich vorgegebenen, Sätze sagen, zum Beispiel um sich für das Gespräch zu bedanken. Da war für mich persönlich der direkte Austausch mit eine der Verantwortlichen für den Fernstudiengang direkt nach meiner Kündigung noch wesentlich positiver und für mich konstruktiver.

Es bleibt aber das gute Gefühl, dass sich die PFH um ihre Kunden/Studierenden intensiv kümmert. Das ging bei mir vor der Einschreibung mit der ausführlichen Beantwortung von Fragen los, setzte sich während des Studiums durch das engagierte Psychologie-Team fort (und auch dort gab es bereits eine Nachfrage zur Zufriedenheit vom Call-Center) und hört auch nicht auf, als ich mich dazu entschlossen habe, das Studium vorzeitig zu beenden.

Nun hoffe ich darauf, dass das Angebot an Einzelmodulen (zum Beispiel zur klinischen Psychologie) über die PFH Professional School bald erweitert wird und vielleicht werde ich dann ja doch noch mal zum Studenten an der PFH :-)

Markus Jung

Warum ich mein Psychologie Fernstudium abbreche

In den letzten beigen Blogbeiträgen ist es schon angeklungen - ich werde meinen Fernunterrichtsvertrag an der PFH kündigen und somit mein Psychologie Fernstudium nicht fortsetzen.

Nachfolgend möchte ich ausführlich auf die Gründe eingehen - als Erläuterung für euch und auch für mich selbst.

Rahmenbedingungen, die ich mir für das Studium gesetzt habe.

Bevor ich mich für das Fernstudium angemeldet hatte, hatte ich drei Rahmenbedingungen für mich festgelegt:

1. Das Fernstudium geht nicht zu Lasten der Gesundheit, hiermit meine ich insbesondere Schlaf.

2. Mir wichtige Sozialkontakte haben eine höhere Priorität als das Fernstudium.

3. Verzicht auf Perfektionismus, gute bis befriedigende Leistungen reichen aus.

Alle drei Rahmenbedingungen habe ich in den letzten sechs Monaten eingehalten. Allerdings habe ich festgestellt, dass mit 1. und 2. in Verbindung mit dem, was sonst in meinem Leben los ist auf Dauer nicht ausreichend Zeit für das Studium übrig bleibt. Was auch daran liegt, dass bei mir jedes zweite Wochenende eh so gut wie komplett zum lernen ausfällt.

Was ist aus meinen Gründen für das Studium geworden?

Neben den Rahmenbedingungen hatte ich seinerzeit auch zehn Gründe genannt, warum ich mich für das Fernstudium entschieden habe. Haben diese keine Gültigkeit mehr? - Doch, zum Teil haben sie diese, zum Teil haben sie sich aber auch bereits erfüllt und damit erledigt.

1. Einen neuen Studiengang von Anfang an mitbekommen und darüber berichten

Erledigt. Ich denke, viel ausführlicher als ich in den letzten Monaten hier im Forum und Blog und in Videos über dern Studiengang berichtet habe ist kaum möglich. Zwar wäre ein Klausurbericht noch nett gewesen, jedoch wurde diese Lücke durch andere Studierende mehr als ausgefüllt.

2. Vergleich mit meinen Erfahrungen an der FernUni Hagen

Erledigt. Ich konnte sowohl die Materialien als insbesondere auch den Service miteinander vergleichen, die Online- und Vor-Ort-Präsenzen sowie die Prüfungskonzepte. Und ich habe mit etlichen Studierenden Kontakt gehabt, die wie ich von der FernUni zur PFH gewechselt sind.

3. Mir die Fähigkeit erhalten, mich in Fernstudierende "rein denken" zu können

Erledigt. Zwar hatte ich auch so immer wieder Fernlehrgänge gemacht nach meinem Erststudium und war auch eine Weile an der FernUni Hagen, jedoch habe ich jetzt nochmal für einige Monate mitbekommen, was es heißt ein akademisches Fernstudium durchzuziehen mit der entsprechenden Materialmenge und neben spannenden Themen immer auch mit solchen, durch die man sich durchkämpfen muss - bei mir besonders Statistik. Im Grunde waren aber alle Module des 1. Semesters jetzt noch nicht das, auf was ich mich besonders gefreut hatte. Auf jeden Fall ist mein Verständnis für euch alle jetzt nochmal gewachsen.

4. Beratungskompetenz ausbauen

1. Erkenntnis: Das ist mit diesem Studiengang nur sehr begrenzt möglich, auch wenn ich ihn absolvieren würde. Ich komme später noch dazu bei meinen weiteren Gründen für den Abbruch. Jedoch ist mir in den letzten Monaten nochmals deutlich geworden, wie sehr ein Psychologie-Studium ein theoretisch-methodisches wissenschaftliches Studium ist und wie klein der praktische Anteil ist. So hätte es im gesamten Studium gerade mal ein Teilmodul des Moduls Klinische Psychologie gegeben (17.2.3), was einem Heft entsprechen dürfte, das sich mit dem Thema Beratung beschäftigt hätte. Und dies vermutlich auch eher theoretisch.

2. Erledigt: Dennoch kann ich durch die Erfahrungen, die ich in den letzten Monaten in dem Studiengang gemacht habe (siehe auch vorhergehender Punkt) und dadurch, dass ich mich so intensiv mit Aufbau und Inhalt des Studiums beschäftigt und auch so viel von anderen Studierenden mitbekommen habe meine Beratungstätigkeit hier künftig noch etwas besser ausüben. Also auch dieser Grund zumindest teilweise erledigt.

5. Methodik mit vielen, dafür (hoffentlich) überschauberen Prüfungsleistungen und echten Klausuren statt Multiple Choice sowie der Ergänzung um Präsenzveranstaltungen spricht mich an.

Teilweise sehe ich das immer noch so. Zum Beispiel den Vorteil, dass es echte Klausuren gibt und diese anspruchsvoll, dabei aber fair zu sein scheinen und Multiple Choice tatsächlich nur eine kleine Rolle spielt.

Die Klausurorganisation ist für mich bei meinen persönlichen Rahmenbedingungen jedoch eines der KO-Kriterien. Ich habe keine Möglichkeit gesehen, die Klausuren eines Semesters in diesem zu schreiben. Das ging schon damit los, dass es im 1. Semester nur einen Termin für die Statistik-Klausur gab, an dem ich nicht konnte. Somit landete diese im 2. Semester. In diesem stehen aber weitere drei Klausuren an. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, diese vier Klausuren alle verteilt auf zwei Wochenenden in diesem Jahr zu schreiben, da ich an den Alternativterminen im nächsten Jahr nicht kann. Das wäre aber praktisch unmöglich, da ich damit auch den kompletten Stoff für dieses Semester hätte bis Anfang Dezember klausuranwendbar lernen müssen plus die Klausurvorbereitung für Statistik. Also hätte ich wieder Klausuren schieben müssen. Das ist nicht nur wenig motivierend, sondern es geht auch der Anschluss zur Gruppe der Mitstudierenden verloren, da diese ständig mit anderen Fächern beschäftigt sind als ich.

Hinzu kommt, dass sich der Präsenzanteil doch deutlich geringer gestaltet (auch der Anteil an virtuellen Präsenzen), als ich mir das gewünscht hätte. Für viele Module gibt es zum Beispiel gar keine Präsenzen.

6. Präsenzstandort in der Nähe (Ratingen)

Theoretisch ja. Und zumindest für Klausuren auch praktisch. Für die Präsenz hat sich bei mir gezeigt, dass ich um an der Pflichtpräsenz teilnehmen zu können nach Berlin reisen musste. Und ergänzende Veranstaltungen außerhalb des Curriculums werden, zumindest soweit ich das bisher gesehen habe, nur in Göttingen angeboten.

7. Zusammenarbeit mit dem Hogrefe Verlag - davon erwarte ich eine hohe fachliche Qualität

Die Skripte sind gut - allerdings handelt es sich dabei auch um weitgehend übernommene Bücher aus dem normalen Programm des Hogrefe Verlags. Außerdem führt die Kooperation dazu, dass alle Inhalte eben nur aus dem Verlagsprogramm des Hogrefe Verlags stammen. Hat mich jetzt bisher nicht so gestört, halte ich aber doch für recht einseitig.

Außerdem hatte ich gehofft, dass die Zusammenarbeit auch zum Beispiel darin bestehen würde, dass wir auf weitere Materialen des Verlages (Bücher/Zeitschriften) Zugriff hätten. Dies ist aber bisher nicht der Fall.

8. Fragen zum Studium wurden sowohl hier im Forum als auch bei meinen individuellen Anfragen per Mail bisher immer schnell, freundlich und kompetent beantwortet - ich erhoffe mir, dass dies im Studium selbst auch so sein wird.

Die Betreuung war super. Egal ob es um fachliche Themen ging, ob Fragen an das Fernstudienteam im Forum gestellt wurden oder ob es um den Kontakt zum Prüfungsamt ging, was zum Beispiel die Anerkennung von Vorleistungen angeht. Meine Erfahrungen waren durchweg positiv. Die Rückmeldungen waren schnell, freundlich und hilfreich. Das gilt auch für die Kommentare zu den Einsendeaufgaben.

9. Austausch mit anderen Studierenden und Dozenzten - an der Quelle bleiben.

Diesen habe ich sehr aktiv betrieben. Ich bin studentischer Moderator des PFH-internen Forums, habe mich wöchentlich in einer Skype-Lerngruppe getroffen, eine Facebook-Gruppe für Studierende gegründet und verwaltet (und eine bei Google+, in der aber nichts los ist ;-)), es gab hier bei Fernstudium-Infos.de viel Austausch und auch in individuellen Mails und bei der Präsenz auch vor Ort. Dadurch habe ich viele Eindrücke mitbekommen.

10. Persönliche Herausforderung

Das war es. Hier muss ich mir eingestehen, dass mich diese Herausforderung überfordert hat. Nicht in fachlicher Hinsicht, da hätte ich mir durchaus zugetraut das bewältigen zu können und die Einsendeaufgaben waren auch alle ordentlich, wohl aber in organisatorischer Hinsicht muss ich sagen, dass ich das Studium nicht in meinem Leben unterbringen kann bzw. nur dazu in der Lage wäre mit Konsequenzen, die ich nicht bereit bin zu tragen.

Weitere Gründe für den Abbruch

Auf vieles bin ich ja nun schon eingegangen und möchte mich daher hier etwas kürzer halten.

  • Der Bachelor alleine ist aktuell auf dem Arbeitsmarkt mehr oder weniger wertlos. Ein Master kommt für mich jedoch nicht in Frage und der angebotene Master wäre für mich auch nicht interessant. Ist zwar für mich nicht so entscheidend, da ich vor habe in der Selbstständigkeit zu bleiben, aber auch da ist ein runder Lebenslauf wichtig und zum Beispiel die Möglichkeit, sich nach einem Psychologie-Studium auch Psychologe nennen zu können. War mir im Grunde schon vorher bekannt, ist mir aber jetzt nochmal deutlicher geworden, als mir bewusst ist, welcher Aufwand für mich nötig wäre und wie vergleichsweise wenig mir das dann "bringen" würde.
  • Ich habe kein akademisch-wissenschaftliches, sondern ein theoretisch fundiert fachlich-praktisches Interesse an der Psychologie. Dieses wird aber durch einen Psychologie-Studiengang, gerade in der Form wie hier vorliegend mit wenig Praxisarbeiten und Präsenzterminen nur sehr eingeschränkt befriedigt. Dafür hätte ich mich durch sehr viel wissenschaftlich-statistischem Methodenwissen kämpfen müssen, für das ich kaum Verwendung habe. Nicht zu Unrecht ist der Studiengang ein Bachelor of Science.
  • Für meine Lebensverhältnisse ist die Organisation des Studiengang zu unflexibel. Neben den wenigen Klausurterminen kommt hier auch hinzu, dass eine Verlängerung des Studiums von Anfang an kostenpflichtig ist. Die Möglichkeit von Urlaubssemestern wäre hier für mich nicht ausreichend gewesen, ich hätte wenn dann das ganze Studium nach meinen zeitlichen Möglichkeiten strecken bzw. gestalten wollen, im Optimalfall so, dass ich mich nacheinander jeweils auf eine Klausur vorbereitet und dann die Prüfung dazu geschrieben hätte - ähnlich wie ich es von meinem Erststudium her kannte und wie es auch einige andere Anbieter ermöglichen.
  • Der Praxis-/Präsenzanteil, in dem miteinander gearbeitet wird, ist mir zu gering, also zum Beispiel Beratungspraxis etc.
  • Das finanzielle Budget und das Zeitbudget, welches durch das Studium beansprucht werden, glaube ich auf anderem Wege besser einsetzen zu können, zum Beispiel für gezielte Weiterbildungsmaßnahmen nach meinen Präferenzen oder auch ein selbstgestaltetes Lernen im Selbststudium.
  • Für den Gedanken, dass Studium ohne Prüfungen nur für mich zu machen und die Inhalte heraus zu suchen, die für mich passen, ist es zu teuer. Dann kann ich mir auch passende Bücher bei Hogrefe und anderen Verlagen heraus suchen und danach lernen - dabei kann ich dann noch selbst wählen.
  • Ich merke auch, dass so ein klassisches Fernstudium, das primär auf Studienbriefe setzt, mir nicht mehr reicht, zumindest nicht für ein komplettes akademisches Fernstudium. Vermutlich bin ich da durch die MOOCs, an denen ich in letzter Zeit teilgenommen habe (auch zum Thema Psychologie) zu sehr verwöhnt. Dennoch lässt es sich nicht leugnen. Ich denke, hier wird der Trend immer mehr zu einer Kombination aus (virtueller) Interaktion, Videos, anderen Online-Elementen und eben auch Skripten gehen - wie es einige Anbieter schon praktizieren.
  • Mein Alter spielt auf jeden Fall auch eine Rolle. Bis zum Abschluss des Bachelor wäre ich Mitte 40 und dennoch nichts wirklich Handfestes in Händen (siehe oben).
  • Im Grunde hatte ich die letzten Jahre fast immer noch einen Fernlehrgang nebenher laufen und ich empfinde es gerade als sehr befreiend, mal keine formelle Weiterbildung am Start zu haben und mich ohne schlechtes Gewissen den Inhalten zuwenden zu können, mit denen ich mich gerade beschäftigen möchte
  • Ein sehr persönlicher Grund ist noch, dass das Studium sicherlich auch von den (zum Glück wenigen :-)) Bereichen ablenken sollte, mit denen ich in meinem Leben unzufrieden bin, quasi ein Sublimierungsversuch ;-). Auch das hat nicht so geklappt, wie ich mir das gedacht hatte, weil die Begeisterung für das Studium dafür auf Dauer zu gering war.

Damit geht mein vermutlich bisher längster Blogeintrag zu Ende. In den nächsten Tagen werde ich daran gehen, nach und nach meine Entscheidung umzusetzen und dann auch zu überlegen, womit ich mich weiter beschäftigen werde. Ich habe ja noch die Skripte für das 2. Semester hier, die zum Teil sehr interessante Themen enthalten und auch von der FernUni Hagen gibt es noch Inhalte, die ich endlich mal angehen möchte. Dazu eine lange Literaturliste, einige MOOCs - ach ja, langweilig wird es wohl nicht werden ;-)

Update 31.10.2014: Mein Video zum Abbruch des Studiums

Markus Jung

Gewaltfreie Kommunikation statt Klausur

Soeben habe ich mich dazu entschieden, Ende November an einem Einführungsseminar zur Gewaltfreien Kommunikation teilzunehmen und mich auch gleich dazu angemeldet.

Die Entscheidung dafür ist auch gleichzeitig eine Entscheidung dagegen, an diesem Wochenende eine Klausur für das Psychologie-Studium an der PFH zu schreiben.

Dort bleibt allerdings die Anmeldung zur Statistik-Klausur am 7.12. und theoretisch die Möglichkeit, am 6.12. noch eine zweite Klausur zu schreiben.

Ich merke für mich immer mehr, dass das starre Konzept der PFH mit festem, vorgegebenem Ablauf, nur wenigen Klausurterminen und fehlender Möglichkeit sein Studium kostenlos zu verlängern in Konflikt zu meinen Lernbedürfnissen und Rahmenbedingungen steht.

Es gibt ja pro Semester für jede Klausur maximal zwei Termine - einen in der ersten Hälfte des Semesters und einen in der zweiten Hälfte. Schon jetzt steht fest, dass ich an allen Klausur-Terminen in der zweiten Semester-Hälfte aus privaten Gründen nicht kann (jedes zweite Wochenende habe ich meine Kinder bei mir) und somit schon feststeht, dass ich mit dem Studium weiter hinterher hinken werde, selbst wenn ich es schaffe, den Stoff zu bearbeiten.

Da würde ich mir schon ein flexibles Konzept sehr wünschen, wie ich es an der Wilhelm Büchner Hochschule kennen gelernt hatte und wie es zum Beispiel mit monatlichen Terminen für alle Klausuren auch an der IUBH praktiziert wird.

Mal sehen, notfalls kann und muss ich dann wohl sehen, ob ich privat etwas umorganisieren kann.

Und es bleibt dann auch die Frage, ob das Psychologie-Studium mich wirklich in der Form weiter bringt, wie ich es mir wünsche, oder ob Zeit und Geld nicht anderswo für mich besser investiert wären.

Eine Option ist für mich auch, das Studium inhaltlich in dem Rahmen zu bearbeiten, der mich interessiert und mich weiterbringt und auf Klausuren und einige andere Elemente und somit auch auf den Abschuss zu verzichten.

Soweit mal mein kleines Brainstorming am Sonntag Morgen...

Markus Jung

Endlich angekommen...

Gestern am 7.10. habe ich endlich das Material für das 2. Semester erhalten. Eigentlich hätte es bis Ende September eintreffen sollen, aber die Druckerei hatte laut PFH wohl Probleme, Druck und Versand rechtzeitig durchzuführen.

Insgesamt sind es elf Studienbriefe, die in dem Paket enthalten sind. Ihr könnt mir dabei zusehen, wie ich sie ausgepackt und einen ersten Blick darauf geworden habe:

So wirklich rein geschaut habe ich noch nicht. Ich werde sie jetzt erstmal auf den Heftrücken beschriften und dann versuchen einen Eindruck vom Schwierigkeitsgrad zu gewinnen und zu überlegen, wie ich bei der Bearbeitung und insbesondere bei der Klausurplanung weiter vorgehen werde.

Markus Jung

Fazit 1. Semester Psychologie an der PFH

Gestern ist offiziell mein erstes Semester an der PFH zu Ende gegangen und ich habe das heute zum Anlass genommen, mal in einem Video zurückzublicken, was in diesen sechs Monaten so passiert ist (und was nicht...) und wie es dann im zweiten Semester weitergehen wird. Ein bisschen Statistik gibt es natürlich auch - wenn auch nicht zum Bleistiftverbrauch (wobei, den kann ich auch angeben und mit 0,0 Stiften bezeichnen, da ich keine Bleistifte verwende...).

Markus Jung

1. Semester erledigt - bis auf Statistik....

Heute Morgen habe ich endlich die Einsendeaufgabe zum Thema Sprache im Modul Allgemeine Psychologie abgeschickt.

Darin ging es um Bestandteile von Sprache, die Frage ob Tiere auch eine Sprache haben und um das linguistische Relativitätsprinzip sowie weitere mögliche Beziehungen zwischen Denken und Sprache.

Das Heft und auch die Aufgaben fand ich recht interessant. Dennoch hat sich die Bearbeitung bei mir lange hingezogen und ich habe mein selbst gestecktes Ziel, die Aufgabe bis Ende August abzusenden (dann wäre sie noch für das 1. Semester bewertet worden) um gut eine Woche verfehlt.

Damit sind nun alle Pflicht-Einsendeaufgaben erledigt und das Semester könnte abgeschlossen sein - wenn ich denn nicht die Statistik vor mir her schieben würde.

Erstmal möchte ich jetzt die Abschlussarbeit für Impulse fertig stellen, und danach werde ich mich wohl daran machen, mich ganz langsam wieder in die Statistik rein zu denken. Immerhin werde ich das voraussichtlich noch bis Ende des Jahres abschließen können - ich bin zur Klausur Anfang Dezember angemeldet.

Markus Jung

Korrektur für Einsendeaufgabe Problemlösen

Heute habe ich das Ergebnis meiner zweiten Einsendeaufgabe aus dem Bereich Allgemeine Psychologie bekommen - dieses Mal volle Punktzahl, hat sich wohl doch bemerkbar gemacht, dass mich das Thema mehr interessiert hat als das letzte, bei dem ich nur 2/3 der Punkte erreichen konnte.

Jetzt muss ich zusehen, dass ich das Heft zu "Sprache und Denken" noch durch und die Aufgaben dazu fertig bekomme, dann ist das erste Semester bis auf den Brocken Statistik erledigt.

Markus Jung

Taschenrechner für Statistik

Zwar mache ich im Moment mit Statistik im Studium Pause, da ich die Klausur jetzt erst im Dezember schreibe, aber um dann im September oder spätestens Oktober wieder voll mit den Vorbereitungen für die Prüfung los legen zu können, habe ich mir jetzt zumindest schon mal einen Taschenrechner zugelegt, mit dem ich mich dann wohl auch noch ein wenig intensiver beschäftigen muss, bis ich ihn richtig beherrsche.

Meine Entscheidung ist auf den CASIO fx-991DE PLUS gefallen, der hier im Forum schon mehrfach empfohlen wurde und außerdem ausdrücklich von der PFH für die Benutzung in den Psychologie-Klausuren akzeptiert wird. Mal schauen, der Rechner kann wohl auch einige Spielereien zur Statistik, die vielleicht ganz nützlich sein könnten, obwohl in der Klausur wahrscheinlich eh nicht viel gerechnet wird.

Den Taschenrechner stelle ich in einem Video vor und habe außerdem allgemein zu Taschenrechnern auch gleich noch einen Beitrag für das Fernstudium Wiki verfasst.

Markus Jung

Während ich mich mit dem ersten Heft aus dem Modul Allgemeine Psychologie ja sehr schwer getan hatte, was sich auch im Ergebnis der Einsendeaufgabe wiedergespiegelt hat, bin ich mit dem zweiten Heft aus dem Modul viel besser klar gekommen.

Hier ging es zunächst darum, wie wir zu Urteilen und Entscheidungen unter Unsicherheiten kommen und was uns dabei beeinflusst. Ein Thema, das ich recht spannend finde und mit dem ich mich auch in der Vergangenheit schon beschäftigt habe. Ich werde mir dazu auch noch ein Buch von Gigerenzer ausleihen ("Risiko").

Das zweite Kapitel beschäftigte sich damit, welche Strategien zum Einsatz kommen können, um Probleme zu lösen und es wurde auch betrachtet, was Experten anders machen und was nötig ist, um zum Experten in einer Sache zu werden. Unter anderem wird davon ausgegangen, dass es etwa zehn Jahre intensive Beschäftigung mit einem Bereich braucht, um Experte darin zu werden - Schachspieler zum Beispiel beschäftigen sich in diesem Zeitraum rund 5.000 Stunden theoretisch und 8.000 Stunden praktisch mit Schach. Auch sehr interessant.

Dann ging es noch um Analogien. Dieses Kapitel war durch viele Beispiele und Möglichkeiten selbst etwas auszuprobieren sehr anschaulich. Und im letzten Kapitel wurde dann betrachtet, wie Einsicht und Kreativität entsteht bzw. gefördert werden kann.

Heute Morgen habe ich die Einsendeaufgabe zu diesem Heft abgeschlossen und dabei ein wesentlich besserer Gefühl als beim ersten Heft. Allerdings habe ich auch deutlich mehr Zeit investiert. Eigentlich wollte ich die Aufgabe schon letzte Woche "in einem Rutsch" erledigt haben, das war aber nicht zu machen. So habe ich aber das Gefühl, dass mir die Bearbeitung auch wirklich etwas gebracht hat und mein Verständnis verbessert wurde. Insbesondere habe ich nun endlich eine Vorstellung davon, was denn unter Heuristiken zu verstehen ist. Das Thema kam schon damals an der FernUni Hagen vor, allerdings so abstrakt behandelt, dass ich nicht wirklich etwas damit anfangen konnte.

Das dritte (und letzte) Heft zu diesem Modul beschäftigt sich mit der Sprache. Ich habe schon damit begonnen darin zu lesen und es macht auch einen ganz interessanten Einruck. Eigentlich war meine Planung, im August sowohl das Modul abzuschließen als auch die Abschlussarbeit für Impulse zu erstellen und dann im September wieder mit Statistik zu beginnen, bevor der neue Stoff für das zweite Semester an der PFH kommt. Mal schauen, ob das noch klappt. Wird vermutlich nicht ganz hinhauen, was aber auch okay ist. Bin eh nicht wirklich motiviert, wieder an Statistik ran zu gehen...

Markus Jung

Zwei weitere CPs auf dem Konto

Ich hatte ja darüber berichtet, dass mir das Thema Induktives und Deduktives Denken zumindest in der Darstellung im Studienheft recht schwer gefallen ist und ich mich wenig dafür begeistern konnte, dort mehr in die Tiefe zu gehen.

Das habe ich auch an der Qualität meiner Einsendeaufgabe bemerkt, was sich jetzt in der Bewertung auch bestätigt hat. Ich habe zwar bestanden und somit die nächsten beiden Credit Points erworben, allerdings nur mit 20 von 30 möglichen Punkten. Wobei ich für eine Teilaufgabe die volle Punktzahl und sogar noch ein Lob erhalten habe, bei der anderen (umfangreicheren) jedoch eine Unterfrage nur sehr unvollständig bearbeitet hatte.

Aktuell bearbeite ich das Heft zu Entscheidungen und Problemen lösen, dass mir wesentlich besser gefällt, mich mehr interessiert und auch Spaß macht zu lesen. Sogar als ich letzte Woche kaum freie Zeit hatte, habe ich mich morgens früh zumindest eine viertel Stunde daran gesetzt, um nicht völlig raus zu kommen. Jetzt fehlt noch ein Teil des Heftes und dann werde ich mich auch da an die Einsendeaufgabe machen.

Meine Ziele für den August sind es, die drei Hefte aus dem Modul 1 zur Allgemeinen Psychologie und die Abschlussarbeit für Impulse fertig zu bekommen. Ab September werde ich mich dann durchgängig bis zur Klausur im Dezember mit Statistik beschäftigen und parallel dazu kommen dann im Laufe des Septembers auch schon die Hefte für das zweite Semester.

Markus Jung

Anerkennungsantrag erfolgreich

Über meinen Anerkennungsantrag habe ich ja vor einiger Zeit bereits berichtet. In der Zwischenzeit habe ich noch einige Informationen von meiner damaligen Hochschule eingeholt und mein Diplomzeugnis und Diplomvorprüfungszeugnis beglaubigen lassen und in der letzten Woche meine Anerkennung erhalten. Ein Modul mit zwei ECTS wurde ohne Note anerkannt und ein weiteres mit sieben ECTS mit Übernahme der Note (1,5).

Detaillierter habe ich den Ablauf in einem Video geschildert:

Damit habe ich nun 15 Punkte auf dem Credit Points Konto.

Markus Jung

So, heute habe ich das erste Heft zur allgemeinen Psychologie mit der Einsendeaufgabe abgeschlossen. In dem Heft ging es um induktives Denken (Prognosen), deduktives Denken (logisches Denken) und um Syllogismen als ein System zum logischen Denken.

Das Heft dazu hat mich nicht sehr begeistert, aber bei BR alpha gab es einen guten, verständlichen und unterhaltsamen Beitrag dazu:

Ich muss zugeben, wenn es zu dem Heft/Thema eine Klausur geben würde, würde ich es intensiver bearbeiten. So habe ich mich darauf konzentriert, das für die Einsendeaufgabe relevante Wissen zu extrahieren.

Weiter geht es mit dem Heft zum Thema Problemlösen.

Markus Jung

Klausuranmeldung erledigt

Nur mal als kleine Notiz am Rande: Soeben habe ich mich zu meiner ersten Klausur im Psychologie-Studium an der PFH angemeldet - am 7. Dezember werde ich ab 9 Uhr in Ratingen meine Statistik-Klausur schreiben.

Eigentlich war die Klausur für November angekündigt worden, aber es haben sich jetzt einige Termine verschoben.

9 Uhr ist für mich relativ früh am Morgen, aber noch okay. Zumindest bleibt dann keine Zeit, um morgens noch groß aufgeregt zu sein.

Nun habe ich einen konkreten Termin, auf den ich mit der Klausurvorbereitung hin arbeiten kann. Zeit genug sollte sein, was ich bis dahin nicht raffe, geht dann vermutlich auch tatsächlich nicht in den Kopf rein ;-)

Allerdings liegt dieser Termin schon mitten im zweiten Semester, in dem noch drei weitere Klausuren anstehen, von denen ich mindestens eine, besser zwei, auch noch dieses Jahr schreiben möchte, so dass es da zu Überlappungen bei der Vorbereitung kommen wird. Hier werde ich aber erst konkret planen, wenn ich das Material für das zweite Semester vorliegen habe und dann den Aufwand auch zumindest grob einschätzen kann.

Markus Jung

Heute habe ich die Korrektur für die Einsendeaufgabe zum Heft "Moderation und Präsentation" erhalten.

Ich habe bestanden, eine Punktebewertung gab es bei dieser Einsendeaufgabe nicht. Die einzelnen Aufgaben wurden abgehakt und am Ende findet sich der Hinweis "Alles richtig, sehr gut.".

Damit habe ich nun 6 Credit Points auf dem Konto und mein erstes Modul komplett abgeschlossen.

Ansonsten bin ich intensiv dabei mich auf die Impulse-Abschlussklausur vorzubereiten und habe mittlerweile zumindest alle 18 Hefte durchgearbeitet.

Markus Jung

Pause an der PFH - Vollgas bei Impulse

Das Statistik-Seminar an der PFH am vergangenen Samstag war meine vorerst letzte Lernaktivität im Psychologie Fernstudium an der PFH.

Jetzt ist erstmal Pause bis Ende nächster Woche, da ich mich auf die Abschlussklausur zum Fernlehrgang Psychologischer Berater bei Impulse vorbereiten muss. Und um an der erfolgreich teilnehmen zu können, muss ich jetzt jede freie Minute nutzen, da meine ursprüngliche Planung als ich mich zum Seminar und damit der Klausur angemeldet hatte ja noch nicht berücksichtigt hatte, dass ich in der Zwischenzeit ein akademisches Studium mit zahlreichen Pflichtterminen aufnehmen würde...

Wie ich mir die nächsten knapp 1,5 Wochen bis zur Klausur vorstelle, könnt ihr diesem Video entnehmen:

Markus Jung

Gestern fand sie also statt, meine erste Präsenzveranstaltung an der PFH im Psychologie Fernstudium und das zu Psychologie. Und im Vorfeld hatte ich ja große Bedenken, was diese Veranstaltung für mich bringen würde - befürchtet hatte ich Frust und Zeitverschwendung, weil ich bisher noch nicht wirklich tief in die Geheimnisse der Statistik einsteigen konnte.

Bestätigt hat sich, dass ich große Defizite habe. Dennoch war die Zeit gestern gut investiert, ich bin frustfrei zurück nach Köln gefahren, der Tag war super schnell vergangen und hat mir sogar Spaß gemacht. Es war schön, endlich mal einige Studierende und auch einen Dozenten live zu erleben. Mit einigen hatte ich vorher schon Kontakt auf virtuellem Wege, viele kannte ich bisher noch gar nicht.

Über meine Eindrücke vom Präsenztag berichte ich in diesem Video:

Im Video gehe ich auf meine Anreise ein, die nicht ganz problemlos war aber doch einfacher als bei einigen anderen Teilnehmern, auf ein erstes Treffen mit einer Studentin am Abend vor der Präsenz und dann natürlich auf den Präsenztag selbst, wie er abgelaufen ist, was es mir gebracht hat und wie er mir gefallen hat.

Ich bin jetzt auf jeden Fall motivierter als vorher.

Markus Jung

Gestern habe ich die Korrektur für die Einsendeaufgabe zum Studienbrief "Abschlussarbeiten in der psychologischen Forschung" erhalten und mit 27 von 30 möglichen Punkten bestanden und damit zwei weitere ECTS-Punkte erhalten (somit sind jetzt insgesamt 4 von 180 Punkten auf dem Konto).

Die Kommentare zur Korrektur waren gut nachvollziehbar. Insbesondere habe ich einige relevante Punkte aus den Studienbriefen nicht erwähnt, die für die Fragestellung wichtig gewesen wären.

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

Das Heft werde ich sicherlich nochmal zur Hand nehmen, wenn es praktisch relevant wird für die wissenschaftlichen Arbeiten, die im Rahmen des Studiums noch anfallen.

Jetzt ist noch eine Korrektur offen (Moderation und Präsentation) und wenn die da ist, habe ich mein erstes Modul abgeschlossen, das allerdings an Prüfungsleistungen auch nur drei Einsendeaufgaben umfasst hat.

Im Moment sitze ich gerade am Flughafen, um morgen am Statistik-Seminar in Berlin teilnehmen zu können. Leider wurde mein Flug gestrichen, so dass ich jetzt erst eine Stunde später fliegen kann. Naja, immerhin komme ich noch heute hin. Morgen dann von 9 bis 17 Uhr Statistik-Pflicht-Präsenz, die mir vermutlich aufgrund des bisher mangelhaften Kenntnisstandes außer Frust nicht viel bringen wird. Aber ich freue mich, mal einige Mitstudierende persönlich zu treffen. Zurück geht es dann mit dem Zug, da es keinen erschwinglichen Flieger gab. Wird ein langer Tag, im Optimalfall bin ich gegen 23:30 Uhr wieder zu Hause.

Markus Jung

Zwei Einsendeaufgaben abgeschickt

Diese Woche war es mein Ziel, die beiden Einsendeaufgaben zu den von mir bereits gelesenen Heften "Abschlussarbeiten in der psychologischen Forschung" sowie "Moderation und Präsentation" fertig zu stellen.

Dieses Ziel habe ich gerade erreicht und muss sagen, gerade eine der Teilaufgaben zum Thema Moderation hat mir richtig Spaß gemacht. Es ging dabei darum, ein Konzept für Workshops zum Thema Problemanalyse und Problemlösung zu planen, in denen die Mitarbeiter selbst an der Situation am Arbeitsplatz arbeiten sollen.

Ich habe mir wieder erlaubt, die Aufgaben relativ frei und nach meinen Vorstellungen zu bearbeiten. Schon unter Einbeziehung der Inhalte aus dem Heft, aber auch nach dem, was ich sonst so zum Thema weiß oder für richtig und wichtig halte.

Mal schauen, wie das ankommt. Ich denke, zum Bestehen sollte es bei beiden Heften reichen, was mir dann die nächsten vier (2x2) ECTS-Punkte auf mein Konto bringen würde.

Meine nächsten Schritte sind nun, bis Ende nächster Woche das Buch "Keine Panik vor Statistik" durchzulesen und zumindest grob auch nochmal die Hefte durchzugehen, bevor es dann nach Berlin zur Statistik-Präsenz geht. Schon jetzt steht für mich fest, dass ich dafür eigentlich nicht gut genug vorbereitet bin.

Ansonsten wird mein Schwerpunkt die nächsten Wochen nicht bei der PFH liegen, sondern bei meinem Fernlehrgang zum Psychologischen Berater bei Impulse. Das wird eine echte Herausforderung, bis zum Klausurtermin die Hefte nicht nur zu lesen, sondern die wichtigsten Inhalte auch zu lernen. Dafür werde ich mir dann nach der PFH-Präsenz in Berlin auch eine komplette Statistik-Pause gönnen.

Markus Jung

Anerkennungsantrag

Heute habe ich mich endlich mal daran gemacht, meinen Antrag auf Anerkennung von Vorleistungen aus meinem Erststudium zum Diplom-Informatiker FH an die PFH zu senden.

Wie ich mir das im Einzelnen vorstelle, habe ich in diesem Video erläutert:

Wenn das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, werde ich dann bald neun weitere ECTS-Punkte auf meinem Studienkonto haben - zusammen mit den zwei bereits durch die erste Einsendeaufgabe erworbenen wäre mein Kontostand dann zumindest schon mal zweistellig :-)

Außerdem stehen aktuell noch die Einsendeaufgaben zu den beiden Heften wissenschaftliche Abschlussarbeiten und Moderation/Präsentation an, für die ich die Hefte schon gelesen habe.

Parallel lese ich weiter im Buch "Keine Panik vor Statistik" und versuche im Impulse-Fernlehrgang Gas zu geben, aktuell zum Thema Sozialpsychologie.

Markus Jung

Zwischenstand Psychologie Weiterbildungen

Heute habe ich ein neues Video erstellt (

) und dabei ist mir bewusst geworden, dass ich nicht ganz zufrieden bin, wie es im Moment mit meinen diversen Baustellen zum Psychologie-Fernstudium läuft.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mich bei künftigen Weiterbildungen immer zu einer Zeit nur mit einem einzelnen Thema zu beschäftigen und dies dafür sehr intensiv. Leider klappt dies aktuell aufgrund der äußeren Rahmenbedingungen bzw. Termine nicht.

1. steht im Juli die Abschlussklausur zum Psychologischen Berater an. Bis dahin muss ich noch etliche Hefte lesen, bearbeiten und so lernen, dass ich das Wissen grob für die Klausur parat habe. Denn bestehen möchte ich hier schon, auch wenn ich keine besonderen Ansprüche an die Note habe. Das bedeutet aber auch, dass ich zum Beispiel keine Zeit haben werde, die Einsendeaufgaben zu den Heften zu bearbeiten und auch schauen muss, wie ich es mit Zusammenfassungen und Lernkarten mache. Hier wird es wohl vor allem um die effiziente Prüfungsvorbereitung gehen, was mir nicht so zusagt.

2. In Statistik an der PFH kann ich die Klausur aus terminlichen Gründen eh erst im 2. Semester schreiben und hätte dafür eigentlich Zeit, mich intensiv Stück für Stück mit den Inhalten zu beschäftigen. Hier waren und sind es aber die eng getakteten Präsenzen (erst Online, jetzt am übernächsten Wochenende in Berlin vor Ort), die mich zwingen, mir zuerst ein schnelles Überblickswissen anzueignen.

Um auch schon ein bisschen etwas fertig zu haben, erledige ich außerdem parallel schon Hefte aus dem dritten Modul (erstellen von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten, Moderation/Präsentation, richtiges Lernen).

Naja, es ist halt so wie es ist und im Moment muss ich da durch. Meine geplante Vorgehensweise ist aktuell:

1. Vorbereitung auf die Statistik-Präsenz primär mit dem Buch "keine Panik vor Statistik", kurz vor dem Seminar werde ich mir dann nochmal die Hefte anschauen und hoffe, dass ich damit zurecht komme.

2. Mit den Heften zum Modul 3 bin ich fast durch und es macht Sinn, mir zwischendurch auch Zeit für die Einsendeaufgaben zu nehmen, solange das Gelesene noch recht frisch im Gedächtnis ist).

3. Schwerpunkt erstmal auf Impulse im Sinne der Klausurvorbereitung. Nach der Klausur dann die restlichen Einsendeaufgaben und die Abschlussarbeit.

4. Konzentration auf die restlichen Nicht-Statistik-Inhalte des ersten Semesters.

5. An Statistik begleitend immer etwas dran bleiben.

6. Klausur-Vorbereitung Statistik-Klausur.

7. Konzentration auf die Inhalte des zweiten Semesters und die dort anstehenden drei Klausuren.

Sorry, wenn dieser Beitrag etwas chaotisch wirkt. Ich wollte das vor allem für mich mal etwas strukturieren und dann auch akzeptieren, dass es jetzt eben so ist.

Markus Jung

Das Stamm-Blatt Diagramm im Alltag

Stamm-Blatt-Diagramm - schon mal gehört? Ich nicht, bis ich im Studienheft zur Statistik der PFH darauf gestoßen bin und mich erstmal damit beschäftigen musste, um es zu verstehen.

Dabei bin ich mir sicher, dass fast jeder von euch bereits ein Stamm-Blatt-Diagramm im Alltag genutzt hat...

Glaubt ihr mir nicht? - Dann schaut euch demnächst wenn ihr irgendwo an der Straßenbahnhaltestelle steht mal den Fahrplan genauer an. Zumindest bei mir hier in Köln stehen dann links die vollen Stunden und rechts die Minuten.

Dieses Beispiel habe ich übrigens nicht im Studienheft der PFH gefunden, sondern im Buch "Keine Panik vor Statistik", das ich im Moment lese und fand es so anschaulich, dass ich das Konzept jetzt bestimmt nicht mehr vergesse.

Anbei ein Beispielfahrplan. Die Wikipedia hat auch Infos zum Stamm-Blatt-Diagramm:

http://de.wikipedia.org/wiki/Stamm-Blatt-Diagramm

Markus Jung

Video-Rückblick KW 21

So, dieses Mal der Wochenrückblick wieder in gewohnter Umgebung. Viel gibt es von der letzten Woche eh nicht zu berichten, da ich da im Urlaub bin. Ich gehe nochmal auf die Online-Vorlesung im Casino ein, auf die Korrektur meiner ersten Statistik-Einsendeaufgabe und darauf, dass ich das Heft zur Erstellung von Abschlussarbeiten zur psychologischen Forschung durchgearbeitet habe und jetzt noch die Einsendeaufgabe machen muss, um die nächsten beiden ECTS-Punkte zu erhalten.

Die PFH hat ein Video veröffentlicht, in der Ausschnitte aus der Casino-Statistik-Vorlesung zu sehen sind. Allerdings ist ein Teil der Elemente des virtuellen Klassenraums wie der Chat und die Teilnehmerliste dabei ausgeblendet.

Markus Jung

Nur 29 von 30 Punkten

Okay, eins meiner Ziele für das Fernstudium ist es ja, dort nicht perfektionistisch zu sein - dennoch ärgert es mich, dass ich einen Punkt in der Einsendeaufgabe zum ersten Statistik-Heft verloren habe. Besonders, weil ich an der Stelle (es ging um den Median) noch kurz nachgedacht hatte, ob sich dieser wohl auf die Werteausprägungen oder auf die Werte bezieht - leider die falsche Entscheidung getroffen. Wäre vermeidbar gewesen, wenn ich genauer im Heft nachgelesen oder recherchiert hätte.

Aber eigentlich kein Problem. Jetzt werde ich es mir umso besser merken können und die Einsendeaufgabe sowie die erreichten Punkte haben in diesem Fall eh keinerlei Auswirkungen und dienen nur der Selbstkontrolle.

So ist in meiner Studienübersicht wieder in wenig mehr grün geworden :-)

Markus Jung

Video-Rückblick KW 20

Mein Rückblick auf die vergangene Woche dieses Mal in Kurzform und aus einer ungewohnten Perspektive heraus und in anderer Umgebung, aufgenommen mit der Webcam meines Notebooks und direkt bei YouTube eingestellt.

Themen:

PFH:

- Statistik - "Lineare Modelle" - Heft überflogen und gute Online-Veranstaltung besucht

- Leichte Fortschritte im Heft "Wissenschaftliches Arbeiten", das ich bald abschließen möchte

- Studentische Moderatorenrolle im PFH Forum

- Karteikartenarbeit

Impulse:

- Zusammenfassungen Klientenzentrierte Gesprächsführung

Sonstiges:

- Ammeldung "Kreatives Zeitmanagement"

Markus Jung

Ein Besuch im Casino

Heute fand die dritte Pflicht Online-Vorlesung zu Statistik statt, zu der ich peinlicherweise fünf Minuten zu spät erschienen bin, da ich zur Zeit nicht im Büro, sondern unterwegs und nur am Notebook bin und es vorher versäumt hatte, das Plugin zu installieren. Naja.... Außerdem habe ich mich heute für den Ton auch erstmalig per Telefon eingewählt - einerseits, weil ich der mobilen Bandbreite nicht getraut habe, andererseits weil ich es gerne mal ausprobieren wollte. Man konnte bei der Einwahl auswählen, dass man sich anrufen lassen wollte und das hat auch super geklappt. Kaum hatte ich meine Mobilnummer eingegeben und abgesandt, kam auch schon der Rückruf. Und mein Telefon wurde auch richtig meiner Online-Session zugeordnet. Heute gab es auch erstmalig keine störenden Hintergrundgeräusch und die Tonqualität war insgesamt gut. Es gab ein paar kleinere Aussetzer, aber ich kann nicht genau sagen, worin diese ihre Ursache hatten. Könnte auch die Bluetooth-Verbindung zwischen meinem Handy und dem Headset gewesen sein.

Insgesamt war es heute am Vormittag (Beginn war um neun Uhr) nur eine kleine Gruppe von sechs Personen plus Dozent, der mit uns einen Ausflug ins Casino unternommen hat - Roulette, Poker und Black Jack standen auf dem Programm, um in die Geheimnisse nicht nur dieser Glücksspiele, sondern auch der Wahrscheinlichkeitsrechnung eingeführt zu werden.

Zwischendurch gab es immer wieder Multiple-Choice Aufgaben, so dass man auch ständig aktiv war und selbst denken musste. Dabei wurden die Ergebnisse nur insgesamt offen gelegt, nicht die jedes einzelnen. Dieses interaktive Element hat mir sehr gut gefallen. Die Beispiele aus dem Casino waren sehr anschaulich.

Zum Schluss gab es noch die Möglichkeit, weitere Fragen zu stellen und einige Infos dazu, zum Beispiel dass morgen die Probeklausur online gehen wird, kleine Info-Videos zur Bedienung von Statistik-Programmen geplant sind und auch die Mitschnitte der Online-Veranstaltungen bald zur Verfügung stehen würden.

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