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Masterarbeit Adieu

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Esther03

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Puuuhhhh... es ist geschafft!

DIE MASTERARBEIT IST WEG!!

:lol::thumbup:

Ja, so richtig fassen kann ich es ehrlich gesagt immer noch nicht.

Und Markus: Doch es waren ziemlich heftige "Druck-Tage" vorm "Drucktag".:blink:

Aber von vorn:

Die Wochen vor der Abgabe waren natürlich sehr stressig. Der sorgsam eingeplante Buffer löste sich von Tag zu Tag mehr auf. Mein Ziel noch vor Beginn der Arbeit mit der Masterarbeit fertig zu werden, hatte sich recht schnell erledigt.

Das habe ich zunächst aber noch nicht so kritisch gesehen. Es waren ja schließlich immer noch zwei Monate Zeit.

Aber tja wie es dann immer so ist: Erst war ich krank, dann wurde mein Zwerg 1, dann war er krank... Ja und zu als wäre es nicht eh schon kompliziert und anstrengend genug mit Arbeit, Kind und Masterarbeit, hat sich mein Kleiner kurzerhand überlegt, dass er die Babysitterin nicht mehr mag. Keine Chance. Wir haben es mehrere Tage versucht, aber es klappte einfach nicht mehr. Kita plus Babysitter am Nachmittag war ihm dann doch zu viel. Er hing an mir und ließ mich nicht gehen, was ich sonst so gar nicht von ihm kenne.

Damit hatten sich also auch die Nachmittage zum Arbeiten an der Masterarbeit erledigt... Mit blieben die Abende. Stück für Stück kam ich voran.

Ich hatte eine Umfrage erstellt, die Spanier beantworten sollten. Was in der Theorie so einfach klang, war in der Praxis recht schwierig. Es schien kaum jemanden zu geben, der Spanier kennt. Gefühlt wäre es mit jeder anderen Nationalität einfacher gewesen als mit Spaniern. So dauerte es deutlich länger eine eingermaßen angemessene Anzahl an Teilnehmern zusammen zu bekommen als geplant. Was die Auswertung der Umfrage ebenfalls nach hinten verschob.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Wochenende vor der Abgabe war noch mal richtig schön Stress angesagt. Freund und Kind wurden zu Oma ausgelagert. Pizza, Schokolade, Cola und Energy Drinks wurden gekauft (das Fasten, kann mich mal) und dann ging es los. Korrektur intensiv. Natürlich wollte Word dann auch irgendwann nicht mehr und hat sich einfach mal aufgehängt... Aber gut, am Ende hat alles irgendwie geklappt und ich bin wie geplant zur Druckerei gefahren und habe ein PDF zum Drucken abgegeben.

Mit dem Druckergebnis war ich dann auch sehr zufrieden. Ich habe mir diesmal sogar eine Hardcoverbindung mit Cover gegönnt :thumbup: Ich dachte mir, das hab ich mir verdient ;)

Jetzt heißt es also nur noch warten und hoffen. Alle sagen immer: Naja bestehen wirst du ja auf jeden Fall. Ich mache mir ein bisschen Sorgen... Was wenn nicht? Das wäre echt übel.. noch mal überstehe ich das nicht... Es muss einfach reichen!!

Laut Uni hat der Prüfer jetzt 6 Wochen Zeit die Arbeit zu begutachten.

Anschließende gibt es noch ein Kolloqium. Von mir aus könnte das gerne abgeschafft werden. Gab es das bei euch? Meine Freundin, die an der Euro-FH studiert hat, war mit Abgabe der Masterarbeit fertig. Das hätte ich auch gern.

Aber naja, da muss ich wohl auch noch durch. Ein letztes Mal Zähne zusammen beißen. Hoffentlich.


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12 Kommentare


Was ich noch sagen wollte: Liebe Masterarbeit, nun bleibt mir nur noch zu sagen: Adieu. Ich werde dich nicht vermissen.

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Glückwunsch. Bald erhälst du den lang ersehnten Mastertitel.

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Glückwunsch!

Wegen des Kolloquiums kann ich dir nur beipflichten...

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Glückwunsch!! Dann warten wir mit dir mal gespannt auf Rückmeldung ...

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ich bin ganz neidisch! Hab auch nur noch 3,5 Wochen. Die Zeit rennt... Aber schön zu lesen, dass es doch immer irgendwie ein Happy End gibt!

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Herzlichen Glückwunsch!

Bei uns gibt es auch ein Kolloquium - könnte allerdings auch darauf verzichten ;-)

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Markus Jung

Geschrieben

Glückwunsch! Wenn es eine Gefahr geben würde, dass du nicht bestehen könntest, sollte dich dein Betreuer doch darauf hingewiesen haben, dass er Bedenken hat und es müssten ja auch schon gravierende Mängel sein. Also da brauchst du dir wohl keine Sorgen machen.

Kolloquium gab es bei mir (Wilhelm Büchner Hochschule) auch. Klar, war Stress, aber irgendwie war dieser Abschluss direkt vor Ort mit persönlicher Notenbekanntgabe und Gratulation auch schön.

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Herzlichen Glückwusnch zur Fertigstellung deiner Masterarbeit! :)

Wird von der IUBH eig. ein Umfang vorgegeben? Oder ist das Betreuerabhängig?

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Danke euch allen!!

Maletta: ja es ist ein Umfang vorgeschrieben. 80 Seiten plus/minus 10%

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Auch von mir mit Verspätung meinen allerherzlichsten GLÜCKWUNSCH!!! Jetzt sind wir 3 (jeanete, du und ich) also alle 3 (fast) fertig <3 Wahnsinn wie die Zeit vergeht!

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      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
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      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!