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So viel zu überlegen…


Nadja_studiert_Informatik

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Ich wälze so viel im Kopf herum, aber komme nicht weiter.

 

Mein Freund wartet auf die öffentliche Ausschreibung seiner Selle, die ihm mündlich zugesagt wurde, damit er die Bewerbung abschicken kann. Wenn Alles klappt, beginnt er mit der neuen Stelle in Österreich im September. Er wird diesen Monat so oder so kündigen, weil er dringend raus muss aus seiner jetzigen Firma. Zur Not braucht er kurzfristig hier einen anderen Job ab September. Aber da die Stelle in Österreich ja nur seinetwegen ausgeschrieben wird, wird es wohl auch funktionieren. Zu hundert Prozent weiß man es ohne Vertrag halt trotzdem nie.

 

Jedenfalls planen wir den Umzug, sobald er die neue Stelle sicher hat. Keine Ahnung wie schnell das geht, eine Wohnung zu finden und so. Könnte schwierig werden und evtl. etwas dauern…

 

Ich bekomme Studium und Arbeit gleichzeitig überhaupt nicht hin gerade. Ich hatte mich sehr übernommen im letzten Jahr und schaffe jetzt kein Vollzeit-Pensum zurzeit, so sehr ich mich auch bemühe. Im letzten Semester habe ich nur einen Schein gemacht. Im Moment bekomme ich nach der Arbeit immer noch gar nichts mehr hin für das Studium. Mein Kopf streikt einfach nach ein paar Stunden. Es wird aber schon besser. Das merke ich daran, dass ich wieder mehr Energie für andere Themen aufbringe (Sprachen lernen, philosophische Literatur usw.). Ich lasse das im Moment auch einfach zu, selbst wenn die Zeit für das Studium besser wäre. Aber im Moment ist es gut zu merken, dass mein Kopf wieder mehr kann als vor ein paar Monaten. Das motiviert.

 

Mein Freund und ich haben besprochen, dass ich nur studiere, wenn er die neue Stelle hat. Damit ich das Studium fertig bekomme. Das wird finanziell schwierig. Es sieht so aus, dass wir einen kleinen Kredit aufnehmen werden für 1-1,5 Jahre, bis ich fertig bin mit meinem Studium, wenn ich gar kein Geld in der Zeit verdiene.

 

Auch ich habe eine Kündigungsfrist von drei Monaten. (Glaube ich zumindest. Ich gucke nochmal nach am Wochenende.) Mein Freund sagt, ich soll auch diesen Monat kündigen.

 

Ich finde das sehr unheimlich. Was, wenn es nicht klappt mit seiner Stelle und wir Beide unseren Job gekündigt haben? Ich meine, niemand auf meiner Arbeit hätte was dagegen, wenn ich kurzfristig Vollzeit arbeite. Im Gegenteil - Alle würden es sehr begrüßen. Das zu wissen ist für mich immer ein Stück Sicherheit. Jedoch daran zu denken, dass mein Freund und ich im September Beide keinen Job haben könnten, finde ich gruselig.

 

Dazu kommt jetzt noch etwas Anderes: Ich bin ja unter anderem auch deshalb so kaputt, weil die Aufgaben auf der Arbeit zum Teil gar nicht gut waren für mich. Die Art der Aufgaben war zum Teil sehr schwierig für mich. Nun habe ich bei uns in einem anderen Team (Softwareentwicklung) hospitiert und könnte in das Team wechseln. Ich vermute, dass es mir dort viel besser geht. Und ich habe große Lust auf das Team und die Aufgaben. Richtig gerne möchte ich das machen. Nun habe ich große Schwierigkeiten wie ich vorgehen und kommunizieren soll. Ich kann ja schlecht den Teamwechsel mit meinen Vorgesetzten besprechen, die leiten das mit mir in die Wege und noch bevor der Wechsel Realität wird, kündige ich. Mir macht das zum Einen ein furchtbar schlechtes Gewissen den Kollegen gegenüber und es macht mich auch sehr traurig, so eine schöne neue Stelle anzufangen und dann nach drei Monaten wegzugehen. Andererseits wäre es noch trauriger, es nicht zu machen, wenn das mit der Stelle von meinem Freund dann doch nicht klappt. Mein Freund, meine Familie und sogar meine jetzige Chefin sagen, ich brauche das Alles dem neuen Termin nicht zu erzählen. Ich solle diese Erfahrung ruhig mitnehmen, auch wenn es nur für ein paar Monate ist. (Also mit meiner jetzigen Chefin habe ich schon über den womöglichen Wechsel gesprochen.) Aber ich kann sowas gar nicht. Ich muss mir aufschreiben, was ich nicht sagen darf. Und mir geht es gar nicht gut mit sowas. Schwer zu beschreiben wie schwierig sowas für mich ist.

 

Was würdet ihr tun? Vielleicht habe ich auch noch was übersehen? Oder vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken?

 

Ich muss auch sagen, jetzt da mein Freund und ich gemeinsam entschieden haben, dass wir nach Österreich gehen, bin ich doch auch sehr traurig. Ich habe nicht damit gerechnet WIE traurig. Ich mag meinen Arbeitgeber, die Kollegen und die Themen so sehr. Obwohl mir Vieles auch nicht gut tut und ich mit den bisherigen Aufgaben wirklich nicht mehr weiß wie ich das mit dem Studium gut zusammen hinbekomme. Aber wahrscheinlich würde es besser werden in dem anderen Team und ich könnte mir ja Zeit lassen, wenn ich wüsste, das ist meine Arbeit für auf Dauer. Vielleicht muss ich auch einfach traurig sein und da hilft gar nicht so richtig etwas. Oder es würde helfen, wenn ich doch eine neue Arbeit in Österreich hätte. Dort gibt es ja auch Uni-Kliniken, die Leute in der IT brauchen. Auch wenn ich mir im Moment gar nicht vorstellen kann, dass es da so schön wie bei uns ist. Andererseits wäre es schon wichtig, das Studium zu priorisieren. Oder doch nicht? Ist das gar nicht so sehr wichtig? Puh…

 

Außerdem wohnen wir zuhause im Moment auf einer sehr lauten Baustelle und daran wird sich in den nächsten Monaten auch nichts ändern. Die Nachbarn haben ihr Haus abgerissen und bauen ein neues dort hin. Die Baustelle ist zwei Meter von meinem Arbeitszimmer entfernt. Da helfen auch keine Kopfhörer. Das macht zuhause Lernen oder Entspannen unmöglich und mein Freund und ich sind extrem gestresst und gereizt durch den Krach. Wir merken richtig wie uns das auslaugt und zermürbt. Ein Umzug kommt also gar nicht mal so ungelegen. Für die nächsten Monate hilft das aber auch nicht. Theoretisch kann ich auch das Büro auf Arbeit zum Studieren nutzen, aber dann arbeite ich eher mehr und studiere nicht unbedingt mehr. 
 

Wenn ich zaubern könnte, würde ich jetzt das Team bei uns auf Arbeit wechseln, die Arbeit und unsere Wohnung nach Österreich zaubern (denn Schwaben werden wir irgendwie nie richtig) und nach und nach, ganz in Ruhe mein Studium fertig machen parallel. Das wäre am besten.
 

So sieht es aus… Ihr dürft gerne euren Senf dazu geben…

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Empfohlene Kommentare



Noch ein Nachtrag:

 

Wenn ich deinen Text so lese ist die Gefahr bei der Kündigung größer als bei der nicht Kündigung.

 

Du kündigst und es geht schief mit Österreich: Gefahr vieles zu verlieren und ggf. Richtig auf die Fresse zu fallen.

Du kündigst nicht und es geht klar mit Österreich: Easy, kündigen und dann umziehen, den Rest klären.

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Ich kann gut verstehen, dass du gestresst bist.

Wie wäre eine Ur-Liste auf der du alles was dir so in den Sinn kommt notierst. Dann vergibst du Prioritäten und checkst mal, auf was du Einfluss hast, was dir eventuell super wichtig ist, was weniger. So arbeitest du dich langsam durch.

Kein direkter Tipp von mir  :-) aber hoffentlich etwas was dir weiterhilft.

Liebe Grüße

 

 

 

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Ich schließe mich an, was spricht dagegen, wenn du erst ein paar Monate später nachziehst? Also erst kündigst, wenn er seinen Vertrag unterschrieben hat. Bestenfalls, wenn du dort auch schon was für dich gefunden hast?

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Ich stimme allem, was vor mir geschrieben wurde, zu. Und ergänze:

 

Wer hat Ihrem Freund mündlich zugesagt, dass er die Stelle erhalten wird, wenn sie öffentlich ausgeschrieben wird. Und wer ist der potenzielle Arbeitgeber? Eine Behörde? Ein Unternehmen, in dem es so etwas wie eine Zustimmungspflicht (ähnlich wie in Deutschland) durch einen Betriebsrat gibt? Und wie lange läuft denn der Kontakt schon?

 

Ich frage mich das deshalb, weil dem zukünftigen Arbeitgeber ja auch klar sein müsste, dass es Kündigungsfristen gibt und dass jemand, der finanzielle Verpflichtungen hat, ja zu Leichtsinn neigen müsste, wenn er einen ordentlich bezahlten Job ohne Unterschrift unter einem neuen Arbeitsvertrag hinschmeißt - wohl wissend, dass er dann auch nicht nahtlos den Anspruch auf Arbeitslosengeld haben würde, weil da ja erst mal eine Sperre wegen Eigenkündigung greifen würde. In Ihrem Falle sogar für zwei Personen, denn für Sie würde so eine Sperre ja auch gelten. 

 

Außerdem: Wenn Sie sich auf diese Konstruktion einlassen, dann machen Sie sich völlig abhängig vom beruflichen Erfolg Ihres Freundes. Und an der Stelle habe ich die größten Bauchschmerzen. Er hat ein abgeschlossenes Studium, seine Möglichkeiten sind - wo auch immer - gut. Sie stecken mitten im Studium, haben den Sprung in Ihre Zielarbeitsgebiet vor nicht allzu langer Zeit geschafft, haben aber nicht den Hintergrund um abschätzen zu können, wie andere Arbeitgeber Ihre Qualifikation einschätzen und wie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind,

 

Wenn Sie schreiben, dass Sie für die Beendigung Ihres Studiums daran denken, einen Kredit aufzunehmen, dann ist das ja ein Hinweis, dass Sie nicht die großen Rücklagen haben, um eine  Zeit ohne jegliches Familieneinkommen gut zu überstehen. Allein dieses Wissen verbietet es im Grunde, ohne neuen Arbeitsvertrag zu kündigen.

 

Was ich tun würde? Machen Sie Ihrem Freund klar, dass er mit seinem österreichischen Kontakt Tacheless reden soll. Es ist nämlich schon ein bisschen merkwürdig, dass man dort nicht in die Socken kommt, wenn man doch Ihren Freund als zukünftigen Mitarbeiter unbedingt haben will.

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Noch ein Hinweis:

 

Wenn die Stelle öffentlich ausgeschrieben werden muss, dann ist das ein Hinweis, dass es dort ein geordnetes Bewerbungsverfahren geben wird, ggf. auch geben muss. Das bedeutet, dass man nicht direkt nach dem Eingang seiner Bewerbung ihm umgehend den Arbeitsvertrag zur Unterschrift zusenden kann.

 

Gehen wir von einer Ausschreibung zum 1. Juni aus, dann wird in aller Regel eine Bewerbungsfrist von 14 Tagen angegeben. Dann werden Kandidaten zum Vorstellungsgespräch eingeladen, je nach üblichem Vorgehen im Unternehmen 3 bis 5, 6, 7 ... Bis die Gespräche durch sind, vergehen mindestens ein bis zwei Wochen.

 

Je nach Vorgaben im Unternehmen beginnt dann der interne Entscheidungsprozess für einen der Kandidaten. In Behörden oder größeren Unternehmen passiert er nicht an einem Tag.

 

Wir sind also (realistisch und sehr optimistisch gesehen) mindestens Mitte Juli, bis in Wien eine endgültige Entscheidung gefallen ist. Und dann wird er den Vertrag bekommen, der hoffentlich dann auch so aussieht, wie er im Vorfeld besprochen wurde.

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Ich danke euch sehr für eure Kommentare! Die helfen mir wirklich, nochmal mit unaufgeregterem Blick auf die Situation zu schauen.

vor 7 Stunden schrieb cheester88:

Versucht Objektiv und rational ranzugehen. Gefühle weglassen

Das ist nämlich gar nicht so einfach bei so großen Veränderungen und Themen, die mir auch emotional wichtig sind.

 

Eure Einschätzungen bestätigen mein negatives Bild von der Sache mit dem Kündigen. Ich werde nicht kündigen, ehe nicht Alles ganz sicher ist mit dem neuen Job von meinem Freund und dem Umzug.

 

vor 7 Stunden schrieb cheester88:

Und zur öffentlich Ausschreibung? Lass da einen Spinner dabei haben der eine Konkurrenten Klage einreicht. Jeder kann sich drauf bewerben und es gibt genug kaputte die Klagen. Best Case: Er bekommt den Job, Worst Case: Die Stelle wird gestrichen weil man kein Bock hat auf Klagen.

Ja, so Sachen habe ich auch im Kopf.

 

vor 6 Stunden schrieb Alanna:

Ich sehe das ähnlich und würde persönlich auch eher auf Sicherheit setzen, d. h. erst kündigen, wenn die Probezeit deines Freundes erfolgreich beendet ist.

Eine Probezeit gibt es wohl nicht.

vor 6 Stunden schrieb Alanna:

Oder dein Freund stellt fest, dass im neuen Job alles ganz anders ist als erwartet und er dort nicht glücklich werden kann. Oder, oder...

Das ist bei dieser Stelle seeehr unwahrscheinlich.

vor 6 Stunden schrieb Alanna:

Und genau wegen dieser Unwägbarkeiten

Gibt es natürlich trotzdem. Sachen, die man vielleicht jetzt gar nicht sehen kann im Moment.

 

vor 6 Stunden schrieb Alanna:

Ob du trotzdem irgendwann schon anfängst Bewerbungen schreibst, um die Möglichkeiten zu erkunden und dann ggf. nahtlos wechseln zu können, oder ob du den Umzug dann zum Anlass nimmst, eine Arbeitspause einzulegen, um erst dein Studium zu beenden, ist eine andere und vermutlich primär eine finanzielle Frage. Denn dass du auch ohne Studienabschluss schon gute Jobs bekommst, hast du ja schon erlebt.

Ja, einerseits ist es eine finanzielle Frage. Aber nicht nur. Ich identifiziere mich auch sehr über diese Arbeit, mache die gerne und die motiviert mich, weil dieser Berufswechsel ja auch der Grund war, warum ich das Studium überhaupt angefangen habe. Ich stelle fest, dass es auch ganz schön emotional ist. Daher bin ich auch froh über eure rationalen Antworten.

 

vor 6 Stunden schrieb Alanna:

Und ggf. im Auge behalten, wieviel Zeit du dir lassen kannst, ohne aus der Betreuungszeit zu fallen und Zusatzgebühren zahlen zu müssen.

Ja... Hm, das ist so eine Sache. Wenn ich es jetzt endlich wieder hinbekomme, ordentlich neben der Arbeit zu studieren, klappt das mit dem Abschluss noch, bevor Zusatzgebühren anfallen. Es geht dann genau auf. Ansonsten wird es schon teuer...

 

vor 6 Stunden schrieb MimiMüller:

Wie wäre eine Ur-Liste auf der du alles was dir so in den Sinn kommt notierst. Dann vergibst du Prioritäten und checkst mal, auf was du Einfluss hast, was dir eventuell super wichtig ist, was weniger. So arbeitest du dich langsam durch.

Ich habe lustigerweise so eine grobe Liste gemacht, bevor ich den Beitrag hier im Forum geschrieben habe, um mich zu strukturieren. Ich werde die Liste noch erweitern und verfeinern.

 

vor 5 Stunden schrieb Angelus:

Ich schließe mich an, was spricht dagegen, wenn du erst ein paar Monate später nachziehst?

Ich wäre nicht begeistert von so einem Beziehungskonzept und es wird auch doof mit unserem Hund und zwei Wohnungen und so. Aber es sieht so aus, dass mein Freund nicht viel vor Ort sein muss und vieles am Block vor Ort machen kann und ansonsten viel im Homeoffice ist. Das wird schon irgendwie gehen übergangsweise. Dieses "irgendwie" wird vermutlich dann doof zu organisieren und unangenehm, aber wir bekommen das schon hin.

 

vor 3 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

Wer hat Ihrem Freund mündlich zugesagt, dass er die Stelle erhalten wird, wenn sie öffentlich ausgeschrieben wird. Und wer ist der potenzielle Arbeitgeber? Eine Behörde? Ein Unternehmen, in dem es so etwas wie eine Zustimmungspflicht (ähnlich wie in Deutschland) durch einen Betriebsrat gibt? Und wie lange läuft denn der Kontakt schon?

Es handelt sich um eine Universität. Ich will hier nicht so viele Einzelheiten erzählen. Durch meinen Arbeitgeber (Universitätsklinikum) weiß ich aber, dass das Prozedere sehr formell ist, sich ziehen kann und es immer Fallstricke gibt. Es sieht trotzdem Alles sehr gut aus bis jetzt.

 

vor 4 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

Ich frage mich das deshalb, weil dem zukünftigen Arbeitgeber ja auch klar sein müsste, dass es Kündigungsfristen gibt und dass jemand, der finanzielle Verpflichtungen hat, ja zu Leichtsinn neigen müsste, wenn er einen ordentlich bezahlten Job ohne Unterschrift unter einem neuen Arbeitsvertrag hinschmeißt - wohl wissend, dass er dann auch nicht nahtlos den Anspruch auf Arbeitslosengeld haben würde, weil da ja erst mal eine Sperre wegen Eigenkündigung greifen würde. In Ihrem Falle sogar für zwei Personen, denn für Sie würde so eine Sperre ja auch gelten. 

vor 4 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

Was ich tun würde? Machen Sie Ihrem Freund klar, dass er mit seinem österreichischen Kontakt Tacheless reden soll. Es ist nämlich schon ein bisschen merkwürdig, dass man dort nicht in die Socken kommt, wenn man doch Ihren Freund als zukünftigen Mitarbeiter unbedingt haben will.

Ja, das sehe ich auch so. Das sind auch so Gespräche, die wir zuhause führen. Tatsächlich finde ich aber, dass die Person dort an der Universität das ganz gut macht und Austausch ist auf jeden Fall da.

 

vor 4 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

Außerdem: Wenn Sie sich auf diese Konstruktion einlassen, dann machen Sie sich völlig abhängig vom beruflichen Erfolg Ihres Freundes. Und an der Stelle habe ich die größten Bauchschmerzen. Er hat ein abgeschlossenes Studium, seine Möglichkeiten sind - wo auch immer - gut. Sie stecken mitten im Studium, haben den Sprung in Ihre Zielarbeitsgebiet vor nicht allzu langer Zeit geschafft, haben aber nicht den Hintergrund um abschätzen zu können, wie andere Arbeitgeber Ihre Qualifikation einschätzen und wie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind,

Ich danke Ihnen für diese Worte. Das ist absolut richtig!

 

vor 4 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

Wenn Sie schreiben, dass Sie für die Beendigung Ihres Studiums daran denken, einen Kredit aufzunehmen, dann ist das ja ein Hinweis, dass Sie nicht die großen Rücklagen haben, um eine  Zeit ohne jegliches Familieneinkommen gut zu überstehen. Allein dieses Wissen verbietet es im Grunde, ohne neuen Arbeitsvertrag zu kündigen.

Ja absolut, meine Arbeit gibt mir finanzielle Sicherheit. Denn ansonsten ist da nichts, das mir Sicherheit geben könnte. Er hat immer noch wohlhabende Familie, die ihn zur Not immer unterstützt, wenn mal eine Zeit überbrückt werden muss, ich nicht.

 

vor 3 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

Gehen wir von einer Ausschreibung zum 1. Juni aus, dann wird in aller Regel eine Bewerbungsfrist von 14 Tagen angegeben. Dann werden Kandidaten zum Vorstellungsgespräch eingeladen, je nach üblichem Vorgehen im Unternehmen 3 bis 5, 6, 7 ... Bis die Gespräche durch sind, vergehen mindestens ein bis zwei Wochen.

 

Je nach Vorgaben im Unternehmen beginnt dann der interne Entscheidungsprozess für einen der Kandidaten. In Behörden oder größeren Unternehmen passiert er nicht an einem Tag.

 

Wir sind also (realistisch und sehr optimistisch gesehen) mindestens Mitte Juli, bis in Wien eine endgültige Entscheidung gefallen ist. Und dann wird er den Vertrag bekommen, der hoffentlich dann auch so aussieht, wie er im Vorfeld besprochen wurde.

Die Aussagen dazu waren optimistischer und es hieß Ende Juni, bis die Entscheidung getroffen wurde. Aber mir kommt das nach meiner Erfahrung viel zu optimistisch vor. Ja, sehe ich auch so wie Sie!

 

Heute habe ich mit meiner Vorgesetzten gesprochen. Mein Team-Wechsel wird organisiert. 🙂 Ich freue mich schon sehr! Ganz viel ist schon zu den neuen Aufgaben in meinem Kopf und ich freue mich auf die Kollegen und das, was ich Alles lernen werde in der nächsten Zeit.

vor 7 Stunden schrieb cheester88:

Wage es, du wirst sehen es wird gut gehen. No Risk No Fun, bin ich da anderer Meinung.

Das entspricht nicht so sehr meiner Mentalität. Aber ich nehme mir etwas davon zu Herzen. 😄

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Das ist gut, das du sehr reflektierst bist.

 

Was machen ein paar Monate aus, so gewinnen am Ende beide und nicht nur einer. 

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Hier ist zu der beruflichen Veränderung und Umzug schon so viel guter Input gekommen, dass ich da gar nichts mehr zu schreiben möchte.

 

Zum Studium aber schon:

 

vor 5 Minuten schrieb Nadja_studiert_Informatik:

Wenn ich es jetzt endlich wieder hinbekomme, ordentlich neben der Arbeit zu studieren, klappt das mit dem Abschluss noch, bevor Zusatzgebühren anfallen.

 

Ist das realistisch, und zwar so, dass Du dabei keinen Schaden nimmst?

 

Du schreibst ja selbst, wie hoch die Belastung auf der Arbeit ist. Und wenn jetzt noch ein Umzug dazu kommt und mehrfache berufliche Veränderungen (jetzt durch das neue Team, und dann in einer ganz neuen Stadt) und die Anpassung an die neue Mentalität in Österreich etc. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass da wirklich mehr Zeit und vor allem Energie für das Studium bleibt als aktuell. 

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Ich finde es auch etwas schwierig. 

Man kann verstehen wenn die Arbeitssituation unerträglich ist, dass man lieber gleich als sofort gehen will, aber die noch bestehende Unsicherheit ist so eine Sache.

Zuma wenn ihr Beide kündigt und am Ende gibt es gar keine Stelle, was ist dann.

 

Ich würde auch sagen, warte mit dem Kündigen, wenn er die Stelle bekommt, braucht ihr ja auch erst mal eine Wohnung. Als ich einmal weiter Weg ne Stelle bekommen habe, hab ich die ertsen Wochen in einer Pension gewohnt eben weil es nciht so einfach ist aus der Ferne eine Wohung zu mieten. Es macht mehr Sinn, wenn er dann erst mal die Stelle antritt, in Ruhe eine Wohnung für euch sucht und dann ziehst du hinterher. 

Sprich nix überstürzen, erst Kündigen wenn der Vertrag unterschrieben ist.

 

Zudem sollte sich dein Freund evtl eine Alternative überlegen falls es doch nicht klappt er aber jetzt schon kündigen will. Denn vom Arbeitsamt gibt es ohne gute Begründung erst mal eine Sperre.

 

Während ich meine Verwandten gepflegt habe habe ich mich mit Ghostwriting über Wasser gehalten, wäre vielleicht was wenn er gut schreiben kann, und ja das gibts auch nicht Akademisch, für fast jedes Genre.

Oder er kann andere Dienstleistungen anbieten... Was auch immer, überlegt euch einen Plan B bevor ihr was überstürzt.

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Gerade eben schrieb Markus Jung:

Ist das realistisch, und zwar so, dass Du dabei keinen Schaden nimmst?

 

Du schreibst ja selbst, wie hoch die Belastung auf der Arbeit ist. Und wenn jetzt noch ein Umzug dazu kommt und mehrfache berufliche Veränderungen (jetzt durch das neue Team, und dann in einer ganz neuen Stadt) und die Anpassung an die neue Mentalität in Österreich etc. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass da wirklich mehr Zeit und vor allem Energie für das Studium bleibt als aktuell.

Also wenn die Arbeit so bleibt wie im letzten Jahr, ist es unrealistisch. Aber durch den Wechsel in das andere Team wird es wieder realistisch. Meine Chefin hat sich auch viele Gedanken gemacht wie die Situation wieder besser wird für mich. Wir haben uns dazu ausgetauscht und ich habe mich auch unabhängig beraten lassen. Ich hatte die Projektleitung in einem sehr großen Projekt, an dem viele Akteure beteiligt sind, politisch viel passiert und ganz viel nicht definiert ist. Das war sehr schwierig für mich. Die Projektleitung habe ich bereits abgegeben, aber ich hätte das früher machen sollen. Das Team, in dem ich derzeit arbeite, bekommt sehr undefinierte große Aufträge und muss kleine strukturierte Schritte schaffen unter schwierigen und komplexen Bedingungen. Bei diesen Aufgaben ist es sehr schwierig für mich einen klaren Kopf für das Studium zu behalten. Und letztendlich war ich auch viel überfordert, weil mir noch viel Erfahrung im Projektmanagement fehlt.

 

Durch den Wechsel in das andere Team sehe ich es wieder realistisch, dass Kopf und Energie für das Studium übrig bleibt. Die Aufgaben dort sind klarer abgesteckt und viel überschaubarer und beziehen sich direkt auf konkrete Sachen, die ich im Studium lerne. Und man ist dort, glaube ich, auch realistischer, was die Einschätzung meiner Fähigkeiten betrifft. Ich habe da sehr auf meine Vorgesetzten vertraut, weil ich die Komplexität der Aufgaben noch nicht richtig einschätzen konnte mit so wenig Erfahrung. Jetzt bin ich auch schlauer. 😅 Und meinen Vorgesetzten auch und es tut ihnen auch sehr leid.

 

Wenn wir umziehen, ist es auch unrealistisch, dass ich beides schaffe. Aber dann muss ich meine Arbeit eh kündigen und dann ist ja der Plan, dass ich nur studiere, bis ich fertig bin mit dem Studium.

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vor 21 Minuten schrieb Nadja_studiert_Informatik:

Die Aussagen dazu waren optimistischer und es hieß Ende Juni, bis die Entscheidung getroffen wurde. Aber mir kommt das nach meiner Erfahrung viel zu optimistisch vor. Ja, sehe ich auch so wie Sie!

 

Wie gut kennen Sie oder Ihr Freund österreichisches Arbeitsrecht? Oder Einstellungsverfahren an Universitäten? Und zuletzt noch mal: Wer hat ihm diese Zusage gemacht? Hat diese Person dazu die Kompetenzen? Wie weit oben steht sie in der Hierarchie?

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Apropo Universität:

Meine Schwägerin hat eine Professoren Stelle in der Schweiz (OK noch mal ein anderes Land) Der Einstellungsprozess ging ewig, obwohl sie auch von dort die Stelle angeboten bekam und sie schon vorab als Sicher angeboten wurde. Erst Ausschreibung, dann Gespräch, dann Gastvorlesungen, dann noch mal Gespräche und dann erst die Stelle. Es ging eine Weile hin und her.

Also mal eben Schnell, weil die Stelle ist sicher, war zumindest an der Uni gar nix. Nur mal die 5 Cent Erfahrung mit sicheren Stellen an Universitäten ;)

 

 

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vor 23 Minuten schrieb KanzlerCoaching:

Wie gut kennen Sie oder Ihr Freund österreichisches Arbeitsrecht? Oder Einstellungsverfahren an Universitäten? Und zuletzt noch mal: Wer hat ihm diese Zusage gemacht? Hat diese Person dazu die Kompetenzen? Wie weit oben steht sie in der Hierarchie?

Ich schreibe Ihnen eine PN.

 

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vor 14 Minuten schrieb Nadja_studiert_Informatik:

Ich schreibe Ihnen eine PN.

 

 

Wir können auch telefonieren! 

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Grundsätzlich möchte ich hier aufgrund des umfassenden Inputs, welchen Du bereits erhalten hast, gar nicht mehr so viel zu dieser komplexen Thematik / Problematik schreiben...

 

Ich denke jedoch - dies möchte ich noch kurz los werden - dass es das Wichtigste ist, dass eine Lösung gefunden wird, mit welcher es Dir gut geht und die Dir die notwendige Sicherheit gibt! Vor allem solltest Du Dich hinsichtlich der Lösungsfindung nicht unter Druck setzen, denn die Lösung solch komplexer Probleme benötigt manchmal Zeit, vor allem Bedenkzeit...

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Habt ihr euch eigentlich Österreich und speziell Wien schon in Ruhe angeschaut? Wie die Stimmung und die Menschen dort sind? Welche Bezirke für euch infrage kommen würden, um dort zu leben? Du hattest geschrieben „Schwaben werden wir irgendwie nie richtig“. Kannst Du Dir denn vorstellen, dass ihr richtige Wiener werdet, oder euch zumindest mit der Mentalität dort wohlfühlen könnt?

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vor 19 Stunden schrieb AZI:

Apropo Universität:

Meine Schwägerin hat eine Professoren Stelle in der Schweiz (OK noch mal ein anderes Land) Der Einstellungsprozess ging ewig, obwohl sie auch von dort die Stelle angeboten bekam und sie schon vorab als Sicher angeboten wurde. Erst Ausschreibung, dann Gespräch, dann Gastvorlesungen, dann noch mal Gespräche und dann erst die Stelle. Es ging eine Weile hin und her.

Also mal eben Schnell, weil die Stelle ist sicher, war zumindest an der Uni gar nix. Nur mal die 5 Cent Erfahrung mit sicheren Stellen an Universitäten ;)

 

Bisschen off-topic, aber: Professorenstellen sind eine Sache für sich. Da wird man ja "berufen" statt eingestellt und das kann gerne mal 1 Jahr dauern. Für andere Stellen an Universitäten gilt das aber so nicht.

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Ich bin auch sehr bei den emotionaleren Aspekten,  wenn ich Deine Worte lese:

 

Vor 12 Jahren bin ich 500km entfernt von NRW nach Sachsen gezogen,  zu meinem Partner. Hier war ich der festen Überzeugung nicht zu wollen,  dass er unglücklich wird, wenn er zu mir zieht und habe mein eigenes Unglück hierfür in Kauf genommen.

 

Jetzt im Februar sind wir gemeinsam zurück in meine Heimat gezogen ...

 

Sicherheit,  sich wirklich Zuhause fühlen und das privat und beruflich sind etwas sehr wertvolles und wichtiges und wenn es diesen Ausblick hierauf gerade nicht gibt bei Dir, wäre es vielleicht wirklich zu überdenken,  ob ein ganz in Ruhe erneut alles abwägen und eine Fernbeziehung von vielleicht einem Jahr in Erwägung zu ziehen eine Option wären. 

 

Ein Umzug über diese Distanz und das auch mit Haustieren ist nicht zu unterschätzen. Gerade auch mit Blick auf den Wohnungsmarkt, der in Wien wahrscheinlich nicht viel anders sein wird wie in großen Städten in Deutschland. Zumal es nicht leicht werden wird ohne drei Gehaltsnachweise überhaupt in die engere Auswahl für eine Wohnung zu kommen,  die nicht nur ein Übergang sein soll ...

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Nachtrag:

Wäre es überhaupt möglich,  dass Du einen dauerhaften Aufenthalt in Österreich genehmigt bekommst, ohne dort beruflich tätig zu sein?

 

Es ist ein anderes Land mit anderen Regelungen,  auch was die soziale Absicherung, Krankenversicherung etc. betrifft und auch was mit den bisherigen erworbenen Rentenansprüchen geschieht sollte mit bedacht werden.

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vor 2 Stunden schrieb Herbstkind:

Nachtrag:

Wäre es überhaupt möglich,  dass Du einen dauerhaften Aufenthalt in Österreich genehmigt bekommst, ohne dort beruflich tätig zu sein?

 

Es ist ein anderes Land mit anderen Regelungen,  auch was die soziale Absicherung, Krankenversicherung etc. betrifft und auch was mit den bisherigen erworbenen Rentenansprüchen geschieht sollte mit bedacht werden.

Ich hab einige Freunde in Österreich. Also zuerst einmal gehört es zur EU und damit gilt Freizügigkeit, du kannst dich niederlassen wo du willst. In Österreich gibt es eine Allgemeine Versicherungspflicht auf für Selbständige. Es ist die Frage ob die Deutsche Krankenkasse mitgenommen werden kann. In der Regel geht dass nur für X Monate und man braucht eine Bescheinigung über die Versicherung. Danach muss man sich dort ganz normal versichern. Da von Freund und nicht von Mann die Rede ist, greift hier keine Familienversicherung. Von den Kosten her sollte die Krankenversicherung nicht teurer werden als in Deutschland.

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vor 3 Stunden schrieb Herbstkind:

Wäre es überhaupt möglich,  dass Du einen dauerhaften Aufenthalt in Österreich genehmigt bekommst, ohne dort beruflich tätig zu sein?

vor 51 Minuten schrieb AZI:

Also zuerst einmal gehört es zur EU und damit gilt Freizügigkeit, du kannst dich niederlassen wo du willst. In Österreich gibt es eine Allgemeine Versicherungspflicht auf für Selbständige. Es ist die Frage ob die Deutsche Krankenkasse mitgenommen werden kann. In der Regel geht dass nur für X Monate und man braucht eine Bescheinigung über die Versicherung. Danach muss man sich dort ganz normal versichern. Da von Freund und nicht von Mann die Rede ist, greift hier keine Familienversicherung. Von den Kosten her sollte die Krankenversicherung nicht teurer werden als in Deutschland


Man kann sich drei Monate lang in der EU aufhalten, wo man will. Danach benötigen man einen Arbeitgeber in Österreich oder muss an einer Bildungseinrichtung in Österreich eingeschrieben sein. Die Versicherung kann man sich in Österreich nicht aussuchen. Die wird über den Arbeitgeber festgelegt. Deshalb heiraten wir im Juli. Dann bin ich automatisch über ihn mitversichert und habe auch die Aufenthaltsgenehmigung. Es ist ja nur vorübergehend, bis ich wieder arbeite. Ziemlich sicher suche ich mir spätestens für die Bachelorarbeit eh wieder was.

 

Das Heiraten ist natürlich nicht vorübergehend. 😂 Wir sind nur nicht besonders romantisch, was das betrifft und wären ohne diese Umstände bestimmt miteinander alt geworden, ohne jemals zu heiraten. Wir sehen das also sehr pragmatisch.

 

vor 5 Stunden schrieb Markus Jung:

 

Habt ihr euch eigentlich Österreich und speziell Wien schon in Ruhe angeschaut? Wie die Stimmung und die Menschen dort sind? Welche Bezirke für euch infrage kommen würden, um dort zu leben? Du hattest geschrieben „Schwaben werden wir irgendwie nie richtig“. Kannst Du Dir denn vorstellen, dass ihr richtige Wiener werdet, oder euch zumindest mit der Mentalität dort wohlfühlen könnt?

 

Wir kennen noch nicht viel. Aber bisher gefällt uns so ziemlich Alles sehr. Aber das dachten wir über die Gegend hier auch. Vieles hier ist auch sehr schön. Aber die schwäbische Mentalität bleibt uns irgendwie suspekt und ich glaube, man sieht uns hier auch sehr wie Ausländer. Wir fallen hier im Dorf sehr aus dem Rahmen. Wir hassen Autos und Baustellen, wollen kein Haus und sind ziemlich unordentlich und geben unser Geld immer aus anstatt es zu sparen. 😂 Ich dachte, das mit dem Häusle-Bauen und schwäbischen Hausfrauen und dem Autofahrer-Bundesland wären Vorurteile. Aber diese Sachen scheinen doch in die DNA der Schwaben zu gehören. Und von der pseudo-grünen Politik sind wir mittlerweile hier ziemlich geschockt. 🙈😂 Es dauert schon lange anscheinend, bis man die Menschen richtig kennenlernt. Vor allen Dingen bei uns, weil wir so wenig unter Leute gehen. Ich glaube, das können wir mit Wien auch nur so ungefähr im Vorfeld sagen. Ich denke, dass es besser passt als hier. Wir wohnen dann auf jeden Fall wieder ländlich und die Natur um Wien ist extrem schön. Hier aber auch. Wir sind örtlich keine sehr verwurzelten Leute und haben diesbezüglich auch keine Heimatgefühle oder sowas. Dass in Wien kaum Österreicher wohnen und die Stadt so multikulturell ist, kommt uns also sehr entgegen. Wir haben, weil wir zu Beginn zu Corona hierher gezogen sind, lange gebraucht, um überhaupt Kontakte zu knüpfen. Es ist natürlich schade, diese Kontakte wieder zu verlieren. Wir würden unsere Nachbarn gerne mitnehmen. 
 

vor 7 Stunden schrieb Vica:

Das musst du hier übrigens nicht beantworten - nur für dich selbst. :-)

Ja, das mache ich. Ich danke dir für deine Fragen!

 

Wir sind schon fast zehn Jahre zusammen und machen Alles zusammen. Es ist immer doof für uns, wenn wir mal zwei Tage oder so getrennt voneinander sind. Wir beide sind sehr starke Gewohnheitsmenschen. Bei Veränderungen sind wir immer froh einander zu haben. Daher entscheiden wir auch immer Alles gemeinsam. Ich denke über diese Sachen nach.

 

vor 19 Stunden schrieb Indigo:

Vor allem solltest Du Dich hinsichtlich der Lösungsfindung nicht unter Druck setzen, denn die Lösung solch komplexer Probleme benötigt manchmal Zeit, vor allem Bedenkzeit...

Danke!

 

vor 3 Stunden schrieb Herbstkind:

Ein Umzug über diese Distanz und das auch mit Haustieren ist nicht zu unterschätzen.

Das ist richtig. Dieser Hund ist allerdings auch nicht zu unterschätzen, wenn sein geliebtes Herrchen nicht da ist. 😅🙈🙄 Ich komme mit der Hündin nicht gut zurecht, wenn mein Freund nicht da ist. Und er kann sie beim Pendeln nach Wien und mit Vollzeit-Job nicht mitnehmen. Und ich bin nicht bereit, mit ihr alleine klarkommen zu müssen. Das ist auch noch sowas, über das wir ständig sprechen. Da wäre ein gemeinsamer Umzug sogar einfacher, glaube ich. Aber ja, ich mache mir viele Gedanken wie wir den Umzug mit der Hündin gut hinbekommen. Das ist echt ein Brocken.

 

Ich danke euch Allen für eure rege Beteiligung! 🙏

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vor 16 Minuten schrieb Nadja_studiert_Informatik:


Man kann sich drei Monate lang in der EU aufhalten, wo man will. Danach benötigen man einen Arbeitgeber in Österreich oder muss an einer Bildungseinrichtung in Österreich eingeschrieben sein. Die Versicherung kann man sich in Österreich nicht aussuchen. Die wird über den Arbeitgeber festgelegt. Deshalb heiraten wir im Juli. Dann bin ich automatisch über ihn mitversichert und habe auch die Aufenthaltsgenehmigung. Es ist ja nur vorübergehend, bis ich wieder arbeite. Ziemlich sicher suche ich mir spätestens für die Bachelorarbeit eh wieder was.

 

Das Heiraten ist natürlich nicht vorübergehend. 😂 Wir sind nur nicht besonders romantisch, was das betrifft und wären ohne diese Umstände bestimmt miteinander alt geworden, ohne jemals zu heiraten. Wir sehen das also sehr pragmatisch.

 

Wir kennen noch nicht viel. Aber bisher gefällt uns so ziemlich Alles sehr. Aber das dachten wir über die Gegend hier auch. Vieles hier ist auch sehr schön. Aber die schwäbische Mentalität bleibt uns irgendwie suspekt und ich glaube, man sieht uns hier auch sehr wie Ausländer. Wir fallen hier im Dorf sehr aus dem Rahmen. Wir hassen Autos und Baustellen, wollen kein Haus und sind ziemlich unordentlich und geben unser Geld immer aus anstatt es zu sparen. 😂 Ich dachte, das mit dem Häusle-Bauen und schwäbischen Hausfrauen und dem Autofahrer-Bundesland wären Vorurteile. Aber diese Sachen scheinen doch in die DNA der Schwaben zu gehören. Und von der pseudo-grünen Politik sind wir mittlerweile hier ziemlich geschockt. 🙈😂 Es dauert schon lange anscheinend, bis man die Menschen richtig kennenlernt. Vor allen Dingen bei uns, weil wir so wenig unter Leute gehen. Ich glaube, das können wir mit Wien auch nur so ungefähr im Vorfeld sagen. Ich denke, dass es besser passt als hier. Wir wohnen dann auf jeden Fall wieder ländlich und die Natur um Wien ist extrem schön. Hier aber auch. Wir sind örtlich keine sehr verwurzelten Leute und haben diesbezüglich auch keine Heimatgefühle oder sowas. Dass in Wien kaum Österreicher wohnen und die Stadt so multikulturell ist, kommt uns also sehr entgegen. Wir haben, weil wir zu Beginn zu Corona hierher gezogen sind, lange gebraucht, um überhaupt Kontakte zu knüpfen. Es ist natürlich schade, diese Kontakte wieder zu verlieren. Wir würden unsere Nachbarn gerne mitnehmen. 
 

Ja, das mache ich. Ich danke dir für deine Fragen!

 

Wir sind schon fast zehn Jahre zusammen und machen Alles zusammen. Es ist immer doof für uns, wenn wir mal zwei Tage oder so getrennt voneinander sind. Wir beide sind sehr starke Gewohnheitsmenschen. Bei Veränderungen sind wir immer froh einander zu haben. Daher entscheiden wir auch immer Alles gemeinsam. Ich denke über diese Sachen nach.

 

Danke!

 

Das ist richtig. Dieser Hund ist allerdings auch nicht zu unterschätzen, wenn sein geliebtes Herrchen nicht da ist. 😅🙈🙄 Ich komme mit der Hündin nicht gut zurecht, wenn mein Freund nicht da ist. Und er kann sie beim Pendeln nach Wien und mit Vollzeit-Job nicht mitnehmen. Und ich bin nicht bereit, mit ihr alleine klarkommen zu müssen. Das ist auch noch sowas, über das wir ständig sprechen. Da wäre ein gemeinsamer Umzug sogar einfacher, glaube ich. Aber ja, ich mache mir viele Gedanken wie wir den Umzug mit der Hündin gut hinbekommen. Das ist echt ein Brocken.

 

Ich danke euch Allen für eure rege Beteiligung! 🙏

Na dass ist doch ein Plan... Ubrigens kannst du durchaus länger als drei Monate bleiben, solange du keine Gelder vom Staat kassierst. Also weder Sozialhilfe noch sonstiges. Du musst dich also selbst versorgen können.  Aber der Plan mit dem Heiraten ist natürlich auch eine Möglichkeit :D

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