Aus dem Leben einer Fernstudentin

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wenn der Puls nicht runter geht

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HannoverKathrin

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Mal wieder ein tolles Beispiel wie die Berg- und Talfahrt mich immer wieder heimsucht.

Auf der Arbeit hat sich mein Augenzucken wieder angemeldet. Letztendlich scheint es eher an der Arbeit zu liegen und nicht am Studium. Zuhause ist nichts, aber im Büro zuckt es manchmal schon wieder heftig.

Der heute große Stressfaktor ist aber meine Nachbarschaft! Ich wohne in einem 6 Parteienmehrfamilienhaus. In der Mitte links. Oben rechts wohnt ein Ehepaar mit 3 jährigem Sohn. Das Trampeln und evtl. verbale Lärmen am Tag stört mich nicht wirklich (natürlich ein wenig, aber ich weiß dass es normal ist). Leider ist der Bängel nachtaktiv. Wenn ich mich um 23 Uhr Schlafen lege, steht er scheinbar gerade wieder auf. Ein Holtern und Poltern, ich musste sogar meinen Fernseher vorgestern lauter stellen!

Da diese Nachtaktivitäten bereits seit MONATEN stattfinden, habe ich diese Woche die Entscheidung getroffen hoch zu gehen. Die Nachbarin die direkt darunter wohnt hat bereits resigniert - dabei kann sie nachts manchmal gar nicht schlafen vor Lärm.

Was mich dann erwartete war echt der Hammer. Ich habe mir natürlich vorher überlegt was ich sagen will und nicht als böser Kinderfeind, aver dennoch bestimmend und ernst wirken will.

Von der Begrüßung an wurde mir jedoch so ein unfreundlicher Ton und eine patzige Art entgegen gebracht... vor lauter Staunen konnte ich kaum noch die richtigen Worte finden. Natürlich soll sie ihr Kind nicht festketten oder schlagen (habe ich niemals gesagt oder gar angedeutet). Aber sie kann sich ja wohl bemühen ihm Gehen (und nicht Rennen) beizubringen. In der Ruhezeit nachts würde mir ja schon reichen.

Wie soll jemand Rücksicht und Sozialverhalten vermitteln, der selbst sowas nicht inne trägt !?

Ich hoffe nur daraus entsteht kein Nachbarschaftsstreit. Sie wohnen über mir, sie haben den Vorteil...


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8 Kommentare


Puh. Ja, das ist übel. Vor allem, weil es ja immer gleich heisst "Kinderhasser".

Ich hab unten drunter auch nen Kleinen wohnen, der ist jetzt 8. Mit dem hab ich mich mal zusammengesetzt ;) Hat super funktioniert. Jetzt erzählt er mich ab und zu, was er tut - und seine Mutter sorgt dafür, dass er auf der Terrasse nicht zu laut ist. Somit kann ich ab und an noch auf dem Balkon lernen.

Aber nachts ist bei uns RUHE. Wenn das anders wäre, würde ich sofort ausziehen. Schlafen ist das wichtigste im Leben - das darf man nicht vergessen!

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Das Problem kenne ich mit Nachbarn, die Nachts ihre Musik mit wummernden Bässen aufdrehen. Das kann es echt nicht sein. Auf einen freundlichen Hinweis reagieren sie schon gar nicht, sondern waren vom ersten mal an defensiv und aggressiv. Aber ich ziehe eh Ende des Monats aus.

Leider haben einige Bekannte von mir solche Probleme. Ich verstehe die lauten Menschen einfach nicht ...

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du Arme... Das war meine größte Angst als ich zu Hause ausgezogen bin. Zu Hause mit Eltern im Un(ruhestand) ists im Schichtdienst ja schon schwer. Aber wenn dann in ne Mietwohnung zieht und die Nachbarn zu laut wären... Todesurteil... Habe aber echt Glück. links habe ich ne dicke Wand ( da fängt nen anderes Haus an) und auf der rechten Seite ist ne Wohnung an jemanden von d erLufthansa vermietet der nie da ist ( Leute die seit 11 Jahren dort wohnen haben den noch nie gesehen). Oben ist der Himmel und unter mir ist ne Massagepraxis *g*.

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Ich hätte die Krise bekommen, wenn meine Kinder nachts nicht geschlafen hätten. Dass mal einer krank ist, oder sonst ein Problem nachts hat, ist normal. Aber ständig? Müssen die Eltern nicht zur Arbeit und auch ausgeruht sein? Muss der Knirps nicht in den Kindergarten? Dort sind sie doch meist ausgelastet, so dass sie abends platt umfallen. Fakt ist: Kinder kommen nicht so auf die Welt, sie werden so von ihrer Umwelt geformt...

Ich habe es diesbezüglich auch gut. Bis auf die ab und zu nervende Musik der Nachbarin ist es um mich herum ziemlich ruhig. Das brauche ich auch, weil ich ja daheim arbeite. :) Die Musik habe ich jetzt aber abgestellt, bin einfach in ein anderes Zimmer auf der gegenüberliegenden Seite gezogen. Hotel Mama hat 2x ausgedient. *hm* Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Zippy

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Oh ja, wenn man mit anderen Mietern nicht zurecht kommt... das kenne ich auch zu genüge.

In der alten Wohnung hatten wir eine (und das soll jetzt keine Diskriminierung sein, sondern nur eine Aufzählung von klischeebehafteten Eigenschaften) arbeitslose, fette, unfreundliche, alleinstehende Frau aus dem Osten Deutschlands die den ganzen Tag Zuhause war.

Da gab es einige unschöne Szenen zu beobachten. Wenn man am frühen Abend von der Arbeit heimkommt und eine ca. 130kg (vorsichtige Schätzung) schwere Frau, nur mit T-Shirt - ohne BH - bekleidet im Kunststoffstuhl im Garten sitzt und sich mit einer kreissägenartigen Stimme über ca. 50 Meter mit der Nachbarin unterhält, zwischendurch ihren Hund anbrüllt, der dadurch nur noch mehr bellt...

Der Hund machte seine großen wie kleinen Geschäfte im Garten, weil er keinen Auslauf bekam, die Frau rauchte im Treppenhaus, ...

Die Baugenossenschaft (die Vermieter war) konnte/wollte sie aufgrund ihres sozialen Status nicht kündigen.

Logische Konsequenz: wir zogen aus - und das war gut. Das letzte Gespräch mit Ihr ging darüber, weshalb sie unseren Müll durchsucht und Lügen verbreitet.

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HannoverKathrin

Geschrieben

In wie weit Kindergarten und Arbeitsverhältnisse bestehen weiß ich nicht. Der Mann arbeitet aber denke ich und die Frau nicht. Morgen bin ich ja selbst weg und habe keine Ahnung was mit Kindergarten ist. Im Treppenhaus höre ich ja immer wenn sie rauf oder runter gehen, aber manchmal sinds auch Gäste.

Dieses aggressive defensive Verhalten habe ich ja auch getroffen. Ein "es tut uns leid, wir versuchen es zu bessern" hätte mir ja gereicht. Aber die WOLLEN es denke ich gar nicht ändern.

Zum Glück hab ich auf der anderen Seite nicht ganz so viel Lärm, aber die direkt darunter hätte ich schon längst die Wohnungsgenossenschaft belagert.

Internet war natürlich informativ: Gerichte sind kinderfreundlich, aber es gibt Gerichte die unter gewissen Bedingungen Mietminderungen genehmigen (was den Vermieter ja dazu bringen würde Druck zu machen)

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Ja das schöne Nachbars-Problem, besonders als Fernstudent wird man da "munter" ... unser Repertoire:

Sohn übt DJ - Diskolautstärke

Türen knallen, dass unsere Bilder an der Wand wackeln

Gebrüll (Schimpfkanonaden die ich nichtmal einen fremden geschweige denn einem Familienmitglied an den Kopf kanllen würde)

Bongo-Trommeln in der Nacht

Klavierkonzert auf einem verstimmten Klavier direkt unter dem Schlafzimmer

...

aktuell hat es sich stark gebessert, aber zusätzlich zur Autobahn im Sommer (warm = Fenster offen = A9 fährt durch unsere Wohnung) sind die Überlegungen umzuziehen noch nicht verworfen.

Leider ist es das wohl beinahe die Standardlösung, da man einen Mieter beinahe nicht kündigen kann, leider auch keine Störer.

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Du Arme....Lärm ist etwas schreckliches....bei uns wird die Gemeinde bald einen Anbau an unser Haus vornehmen...Der Lärmpegel war schon bei den vorangegangenen Arbeiten immens!! Lernen nur noch mit Kopfhörer mit Chillout Musik in voller Lautstärke...

Für die in Kürze beginnenden Bauarbeiten konnte ich jedoch einen freien Samstag aushandeln. Ich kann nur am WE richtig lernen und wenn da keine Ruhe ist - das geht garnicht!!! :)

Aber das mit Euren Nachbarn...echt schwierig !

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.