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Wut! Kriege den Kopf nicht frei

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Sandra82

109 Aufrufe

Ich bin seit heute früh auf 180 und so verdammt wütend, dass ich einfach nicht lernen kann.

Also die Grundschule von meiner Tochter schießt manchmal echt den Vogel ab. Ich habe mich schon lange darüber aufgeregt, dass die Ausflüge und Feierlichkeiten der Schule immer sehr teuer sind. Zum Beispiel kostet ein einzelner Ausflug im Schnitt 15 €. Mal 8, mal 23, im Dezember bezahlen wir 26 €. Wohlgemerkt sind die Kinder in der 3. Klasse. Man beauftragt z.B. lieber einen Reisebus für mehrere 100 €, statt für 2,40 € pro Kind mit dem Zug zu fahren.

Jedenfalls wollen die jetzt eine Klassenkasse einführen, ich war auch schon immer dafür, weil ich mir denke, lieber 5 Euro im Monat als jedes mal so viel auf einmal. Wisst ihr was die haben wollen? 135 € für ein Schuljahr, und das nur für Ausflüge! Ist das nicht verrückt? Zusätzlich müssen wir dann noch mit der Klassenfahrt, Schulmaterial und Spenden zu den diversen Festen rechnen. Ich könnte ko****!!!

Ich war schon sauer, als Mitte des Jahres der Zirkus in der Schule war, die Eltern spenden sollten damit die Kinder eine Vorführung einstudieren können - da waren wir mal, weil wir es gut meinten, 50 € los. Allerdings mussten wir dann auch noch Eintritt bezahlen, das waren dann nochmal 15 € für mich und meinen Sohn. Plus Essen/ Trinken kamen wir insg. auf 80 €. Schließlich wurde noch ein Ausflug ins Irrlandia gemacht, wieder 18 € weg. Dann kamen die Kosten für Schulmaterial, da hab ich die Höhe schon verdrängt, aber das waren glaube ich 25 €. Jetzt im Dezember wollen die in den Friedrichstadtpalast und müssen dafür eine Stunde hin und eine Stunde zurückfahren! Kostet 26 €. Finde ich total unangemessen für 3. klässler, die hätten doch mehr Spaß dran gehabt, selbst etwas einzustudieren.

Also bei aller Liebe - ich bin ja auch dafür dass die Kinder guten Unterricht erhalten, aber was die da machen ist echt übertrieben. Mag ja sein, dass viele Eltern Doppelverdiener und auch noch Akademiker sind und nur 1 Kind zu versorgen haben, aber das betrifft uns nicht, mein Mann muss schwer ackern und wir haben 3 Kinder zu versorgen und müssen noch Unterhalt für 2 weitere Kinder zahlen.

Jedenfalls habe ich den Zettel zum Thema Klassenkasse mit dem Vermerk zurückgegeben, dass das total überteuert ist und wir das nicht bezahlen werden.

Und nun bin ich seit heute früh so wütend, dass ich keine Nerven zum Lernen habe, weil ich mich darauf gar nicht konzentrieren kann. Toll!

Der Tag ist mal gelaufen, ich hoffe, dass ich mich im Laufe des Tages noch beruhigen werde. Ich müsste nämlich im Kurs 3402 weitermachen, der für mich sowas von uninteressant ist, dass ich mich darüber auch schon wieder aufregen könnte. Kapitel 2 - "Lesen".


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28 Kommentare




Oh, das hört sich ja wirklich teuer an. Ich kann verstehen, dass du dich darüber ärgerst. Immerhin hast du ja 5€/Monat erwartet und nun sollst du fast das dreifache bezahlen. Wie machen das denn die Eltern die wirklich so gut wie gar kein Geld haben? Müssen manche Kinder zu Hause bleiben und können nicht mit, weil es zu teuer ist?

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Markus Jung

Geschrieben

Besser als dich für dich zu ärgern wäre es, hier aktiv zu werden. Ich finde das auch sehr viel, was da bei euch zusammen kommt. Geht es nicht manchen anderen Eltern ähnlich wie dir? Steht demnächst mal eine Klassenpflegschaftssitzung an, bei der das thematisiert werden könnte?

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Das ist ja das Traurige, denn die, die nichts haben, sprich Hartz bekommen, kriegen ja vom Amt Geld dazu oder es wird sogar komplett übernommen. Von daher ist es wirklich nur für die ärgerlich, die so wie wir in der Mitte rumkrepeln. Aber es gibt wohl einen Sozialfonds, wo man Hilfe beantragen kann. Macht nur keiner, weil sich das in so einem Dorf ja gleich rumspricht.

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Markus, sicherlich gibt es auch Eltern, die sich da ärgern werden. Bloß da wird das niemand öffentlich kundtun, wir sind auch wohl die einzigen, die mit dem Ausflug im Dezember nicht einverstanden waren. Niemand wird zugeben, dass das zu viel Geld für ihn ist und alle stimmen immer schön zu.

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Das klingt wirklich nicht schön. Ich komme aus einer Großstadt und weiß von ein paar Kindern, deren Eltern eine Beihilfe für Ausflüge und Klassenfahrten beantragt haben und das war nie irgendwie ein Thema. Ich habe es auch nur zufällig mitbekommen, weil eine Freundin so einen Zettel bei der Klassenlehrerin abgegeben hat.

Ist das bei euch wirklich so schlimm, wenn man soetwas beantragt?

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Markus Jung

Geschrieben

Es muss ja nicht so formuliert werden, dass man es nicht bezahlen kann, sondern dass man es für unangemessen und unnötig hält. So muss sich dann vielleicht niemand bloß gestellt fühlen und wer weiß, vielleicht sind doch andere auch froh, wenn es mal jemand anspricht.

Im Grunde sehe ich vier Möglichkeiten, die du hast:

1. Du ärgerst dich weiter und zahlst dennoch

2. Du versuchst, an den Gepflogenheiten etwas zu ändern, ggf. gemeinsam mit anderen

3. Du schaust, ob du eine Förderung bekommen kannst

4. Du entscheidest für dich und sagst "nein", wenn es dir zu viel wird

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Zitrone, als ich noch in Berlin gewohnt habe, da haben die Lehrer von sich aus die Ausflüge so geplant, dass echt nur wenig Kosten angefallen sind, meistens hat die Schule noch was dazu bezahlt. Wenn du hier einen Antrag stellen würdest, dann würde das sofort die Runde machen und alle wüssten, dass du arm bist. Deshalb tun dann eben alle so, als ob sie was haben, dann muss sich niemand blamieren.

Markus, du bist immer so schön rational und automatisch wird man ruhiger. Das ist bestimmt der Berater in dir:)

Also 1. kommt für mich nicht in Frage, das hab ich bisher so gemacht, das reicht aber jetzt. 2. kommt auch nicht in Frage, weil ich hier noch zu sehr als Außenseiter gelte. 3. kommt auch nicht in Frage, denn es geht mir ja nicht darum, dass ich möchte, dass meine Tochter alles mitmachen kann aber mir nur das Geld fehlt - ich hätte ja das Geld, aber ich möchte einfach, dass die Schule dieses (hart verdiente) Geld nicht einfach mit vollen Händen zum Fenster rausschmeißt.

Also bleibt nur noch 4. und das werde ich auch so machen: ich werde einfach schauen, welche Ausflüge ich für sinnvoll und angemessen erachte, da darf sie dann gern mitmachen, und was ich übertrieben finde lasse ich dann bleiben. Das Geld dafür packe ich dann lieber in ihre Spardose.

Allerdings werde ich das ganze nochmal ansprechen. Man könnte einige Kompromisse finden, z.B. könnten die Gelder, die beim Verkauf von Kuchen usw. gesammelt werden, direkt in die Klassenkasse wandern, statt zum Förderverein, und statt jedes mal einen Reisebus zu rufen, würde es ja auch die Bahn tun.

Aber ich habe fast das Gefühl, dass viele Eltern sich über ihre Kinder dort so profilieren müssen, dass meine Einwände eh keinen Sinn haben. Und alle anderen wollen dazu gehören und machen eben mit, auch, wenn sie innerlich mit mir einer Meinung wären.

Teuer ist halt nicht immer gleich auch gut oder besser, auch nicht, was die Bildung angeht. Wie gesagt, ein selbst einstudiertes Theaterstück hätte in meinen Augen einen höheren Lerneffekt als eine 1stündige Fahrt in ein riesen Großstadttheater, aber mit dieser Meinung werde ich ziemlich alleine da stehen. Zumindest waren wir definitiv die einzigen, die auf dem Abstimmzettel "nein" angekreuzt haben.

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klingt schon sehr teuer, bei uns (in Bayern) sind derartige Sachen aber eher die Ausreißer. In einem muss ich für die Schule eine Lanze brechen. Ich würde als Lehrer auch nicht allein mit 26 Drittklässlern Zug fahren(obwohl ich bei einer Eisenbahn arbeite). Da würde mir schlicht und einfach die Kontrolle fehlen. Weiters Problem ist das bei uns die Züge nach München (das klassische Ausflugsziel) so voll sind, das du die Kinder im halben Zug verteilst. Reservieren geht im Nahverkehr nun nicht und extra Wagen für Schüler werden in Zeiten betriebswirtschaftlich optimierter Unternehmen eher nicht angehängt, da meist nicht vorhanden . Bei uns würde die Bahnfahrt auch nicht mit 2,40 € sondern eher mit 10 Euro pro Nase abgehen, wo der Bus dann fast schon wieder billiger ist.

Aber ich kann dich verstehen. Seltsam sind die Finanzgebahren schon und ich fürchte es wird mit steigendem Alter noch schlimmer.

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Markus Jung

Geschrieben

ich werde einfach schauen, welche Ausflüge ich für sinnvoll und angemessen erachte, da darf sie dann gern mitmachen, und was ich übertrieben finde lasse ich dann bleiben. Das Geld dafür packe ich dann lieber in ihre Spardose.

Wie denkt denn deine Tochter darüber bzw. wie ergeht es ihr, wenn sie dann bei einer Aktion nicht mitmachen darf?

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Eisenbahner: Ok, so gesehen ist das mit dem Bus natürlich einfacher. Meistens gehen aber ein paar Eltern mit, von daher denke ich, wäre eine Bahnfahrt auch möglich, die hier auch wirklich dann nur 5 min dauert bis in die Stadt hinein.

Markus, meine Tochter ist da eher meiner Meinung, da sie auch nicht viel Lust hat auf Ausflüge mit der Klasse. Es macht ihr also (noch) nichts aus. Wenn es allerdings so sein sollte, dass sie sich dann ausgegrenzt fühlt oder traurig wäre, dann würde ich sie doch mitschicken. Also siehst du - am Ende bezahl ich wahrscheinlich doch einfach.

Ach man, alles nicht so leicht. Wenigstens bin ich jetzt wieder in bisschen runter gekommen und mein Herzschlag hat sich normalisiert;) Ich danke euch dafür!

Kapitel 2 habe ich nun nebenbei auch durch, eher uninteressant und müde-machend.

Etwas erfreuliches gibt es aber noch zu berichten: gestern war ja Halloween und meine Kinder haben insg. 5 kg Süßigkeiten eingesammelt. Also großzügig sind die Leutchen hier, das muss man denen lassen.:)

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cool 5 kg heiß, abgesehen davon , bei uns fahren meist die Lehrerin und ne Praktikantin.....auf Ausflug mit

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Ja mein kleiner konnte den Beutel am Ende gar nicht mehr tragen :)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich würde erst mal mit dem Rektor der Schule sprechen. Und je nachdem, wie der reagiert, dann weiter schauen.

Welche "offiziellen" Stellen gäbe es denn noch, die man mal auf das Thema ansetzen könnte? Ich mein, Sie haben "nur" eine Tochter, stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Kind in jeder Klasse!

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Frau Kanzler, dann könnte ich mich verbuddeln. Ja, momentan ist es nur eins, aber nächstes Jahr sind es schon 2 und in 5 Jahren 3, nur dass ich dann hoffentlich schon ein zweites Einkommen dazu steuern kann. Aber selbst dann finde ich die Kosten zu hoch.

Das mit dem Rektor ist auch eine gute Idee. Zuerst werd ich jetzt schauen, wie die Elternsprecher auf meine Ablehnung der Klassenkasse reagieren, und vielleicht bin ich am Ende ja doch nicht die Einzige, die das ablehnt.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Gibt es denn keine Eltern, mit denen Sie so viel Kontakt haben, um das Thema mal ansprechen zu können?

Ich würde mal die bisher entstandenen Kosten auflisten, damit Sie einen Durchschnittsbetrag pro Monat haben. Und die dann in so einer Aktion kommunizieren.

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Nein, gibt es leider nicht. Ich habe es auch glaube ich noch gar nicht erwähnt: Der Vorschlag zur Klassenkasse und die Höhe der Summe stammt von den Eltern selbst, darüber wurde in der letzten Elternversammlung abgestimmt. Ich konnte daran nicht teilnehmen, weil sie abends zu der Zeit stattfand, wo meine beiden kleinen Kinder schlafen gehen müssen.

Gut, jetzt haben sie nochmal den Zettel rumgeschickt, wo alle nochmal der Summe zustimmen sollen, und ich habe natürlich "nein" angekreuzt. Aber ich werd damit bestimmt die einzige auf weiter Flur sein. Und die, die doch meiner Meinung sind, werden das nicht vor den anderen zugeben.

Da frage ich mich nur, ob hier das Prinzip "überstimmt" gilt und ich mich dann fügen muss? Mich kann doch eigentlich niemand dazu zwingen, oder?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nein, natürlich kann Sie keiner zwingen. In welcher Ecke von Berlin wohnen Sie eigentlich? Wohnen da ausschließlich Leute mit gutem Einkommen?

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Ich wohne gar nicht mehr in Berlin, sondern jetzt in Brandenburg in einem kleinen Ort nah bei Frankfurt Oder. Hier haben zwar viele Leute ein gutes Einkommen, aber nicht alle - in der Klasse meiner Tochter gibt es aber sehr viele Akademiker und Selbstständige, die wohl viel Einkommen haben, aber es gibt eben auch welche, die weniger haben (aber mithalten wollen).

Bei den Kindern, mit denen mein Sohn zur Schule gehen wird, ist das nicht so, da gibt es eher überwiegend Arbeiter und Angestellte mit normalem Einkommen oder noch weniger.

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Ich kann nur aus meiner Sicht sagen, dass ich da selbstverständlich aktiv werden und mich wehren würde (bin ich übrigens in ähnlichem Zusammenhang auch schon geworden). So hohe Kosten müssen wirklich nicht sein. Mir wäre auch wirklich egal, wenn man mich für arm halten würde. Umfrage unter den Eltern starten oder, wenn man das nicht will, sachliche Argumente (Nutzen für die Kinder? Belastung für die Familien? etc.) notieren und zum Lehrer in die Sprechstunde. Wenn dieser ablehnend reagiert, mit dem gleichen bei der Schulleitung vorsprechen.

Und noch eine Anmerkung, mehr allgemein: Mich wundert (und stört) das mit den Busausflügen in Deutschland sehr. In der Schweiz werden praktisch alle Schulausflüge mit dem ÖV durchgeführt. Es ist vollkommen normal (wenn auch nicht immer einfach), als Lehrer allein mit einer Schulklasse in Zügen, Bussen, S-Bahnen etc. unterwegs zu sein. Es geht durchaus. Und ein wesentlicher Punkt ist, dass die Kinder so deutlich mehr vom Weg und der Umgebung mitkriegen, als wenn sie vor der Schule mit dem Bus abgeholte und am Zielort "ausgespuckt" werden. Das ist zumindest meine Erfahrung.

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Ich kenne Bus-Ausflüge eigentlich nur für Klassenfahrten, bei denen dann der Bus tatsächlich günstiger ist, weil zwei-drei Klassen ihn gemeinsam nutzen.

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Markus Jung

Geschrieben

Mich wundert (und stört) das mit den Busausflügen in Deutschland sehr. In der Schweiz werden praktisch alle Schulausflüge mit dem ÖV durchgeführt.

Ich nutze hier in Köln häufig eine Straßenbahnlinie, die am Zoo hält. Da sind fast ständig Kindergruppen mit drin, gerade vor den Ferien. Das geht schon, aber ich wollte oft nicht in der Haut der begleitenden Lehrer oder Erzieher stecken. Es ist aber immer interessant zu beobachten, wie souverän manche davon rüber kommen, und wie hektisch und auch etwas überfordert andere wirken.

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Meiner Meinung nach hängt das auch stark davon ab, wie gut die Lehrkräfte selber zugfahren (oder busfahren) "können". Manche machen es selber nie und sind folglich völlig überfordert, wenn sie dann auch noch 25 Kinder mitnehmen sollen.

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Hallo Sandra

Ich kann deinen Ärger gut verstehen. Da ich selbst zwei Kinder habe kenne ich das Thema Schulkosten.

Aus diesem Grund habe ich als Klassenelternsprecher immer mal wieder eine Aktion gestartet ( Kuchenverkauf, Brötchenverkauf und ähnliches), die Einnahmen kamen nach Abzug der Kosten in die Klassenkasse und somit sind die Kosten für zwischendrin Ausflüge nicht so teuer für uns Eltern. Klar da müssen Eltern und Lehrer mitziehen und da liegt denke ich das Problem. Wie vorher schon angesprochen, ist es bequemer einen Bus an die Schule kommen zu lassen als öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, dies ist aber eine Einstellung der Lehrer und da wirst du leider nichts dran ändern können.

135 € finde ich persönlich auch total überzogen. In der 4. Klasse steht dann doch bestimmt auch noch eine Klassenfahrt an,oder? Wie wäre es wenn du mal Vorschläge machst, die Klassenkasse zu füllen.

z.Bsp. Am ersten Schultag als Einnahmequelle könnten die 4. Klässer einen Kuchenverkauf machen ( Klar die Eltern müssen den Kuchen spenden) Aber dabei käme bestimmt einiges rein was Ausflüge senken würde.

Bei uns ist es in Abstimmung mit der Schulleitung so abgestimmt

Kuchen und Kaffee am ersten Schultag der 5. Klässer wird von den 7.Klässern gemacht für die Klassenfahrt.

Am Tag der offenen Tür macht jede 9.Klasse etwas anderes zu Essen -> Einnahmen Klassenkasse für Klassenfahrt in 10

Ab und an organisiert dann der Lehrer meines Sohnes von sich aus mit Absprache der Parallelklassen einen Kuchenpausenverkauf und das Geld geht dann auch noch in die Klassenkasse.

Vielleicht solltest du einfach mal eure Klassenelternsprecherin oder Klassenelternsprecher darauf ansprechen.

Ach ja um dich noch richtig aufzubauen ( Ironie lässt grüßen) je älter die Kids werden um so teurer wird der Spaß.

Aber noch schlimmer sind die Äußerungen von Leuten die keine Kinder haben. Als hier in RLP die Lehrmittelfreiheit eingeführt wurde, kam ganz oft na jetzt kosten die Kids ja nichts mehr. Da könnte ich dann... weil Kopiergeld,Bastelgeld, extra Bücher( Lektüren), Sonderschreibhefte( pro Heft 3,10€ für 16 Seiten) sind ja alles keine Ausgaben, zuzüglich Klassenfahrten ( in Klasse 5 ca. 50 € in Klasse 7 380 € und in Klasse 10 nochmal so 450 € und in Klasse 12 auch nochmal so 450 €)

Soll mal einer sagen Kinder zu haben wäre nicht teuer.Mit außer man bekommt H4 da wird das alles bezahlt, was ich persönlich echt unverschämt finde. Meine Freundin z.B. meine Freundin liegt sage und schreibe knapp 10 € über H4 und muss das alles selbst bezahlen. Bei mir sind es etwas mehr, aber da sollte unser Staat mal investieren.

;-)

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böswillige Aussage, kann Deine Freundin nicht mit Ihrem Chef reden.... die 10 Euro müssen sich doch klären lassen....

aber ich schweife ab, manchmal scheint es mir echt so, das der Ehrliche in diesem System nicht unbedingt der Schlaue ist

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Genau so ist es, eisenbahner. Darüber könnte ich mich immer wieder aufregen.

@ Mamawuschel: diese Kuchenbasare und Herbst- / Frühlings- / Sommer-/ Winter-und Zwischendurchfeste machen wir auch, bloß ging das Geld bisher immer an den Förderverein. Heute gab es allerdings ein Briefchen, dass vor ein paar Tagen beim Herbstfest genug Geld eingenommen wurde, um davon einen Ausflug zu bezahlen. Man höre und staune.

Schön ist auch, dass in der Jahresplanung, die wir heute bekommen haben, eine Klassenfahrt für Mai drin steht, von der wir noch gar nichts wissen. Fein. Ich fühle mich wunderbar informiert.:rolleyes:

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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls