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andreas1983

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Alle erstellten Inhalte von andreas1983

  1. Also leicht war der Master auf keinen Fall. Er war halt "unterschiedlich" schwer gegenüber dem Bachelor. Durch den zweiten Bildungsweg und dem fehlenden Abitur musste ich mich damals reinknien wie nie, damit man dann Mathe 1-3, Physik und Co. mit der ganzen Mathematik schafft. Im Master war es wie du beschreibst mehr wissenschaftlich. Das intensive Rechnen war komplett weg. Mal hier uns da eine. Aber eben viel auswendig zu lernen. Und bei diesem Anbieter vom Master, musste man pro Fach neben der Klausur dann noch jeweils eine Hausarbeit schreiben. Also ich würde sagen der Master war noch einmal die Vertiefung des Ganzen. Aber genau das ist der Unterschied. Durch das Auswendig lernen und der wissenschaftlichen Fächer, hätte da jemand weniger Probleme, als mit dem Bachelor. Und so war es halt auch gedacht. Früher gab es einen zusammenhängenden Diplom-Studiengang. Heute hat man es getrennt mit Bachelor und Master. Aber beide harmonieren halt nur im Verbund. Aber so würde man sich durch den schwereren Teil durchmogeln und es würde alles an Wissen fehlen.
  2. Also ich weiß nicht, wie bei dir der Master ausgesehen hat, aber ich kann deine Schlussfolgerung überhaupt nicht teilen. Ich habe damals meinen Bachelor+ Master in Wirtschaftsingenieurwesen absolviert. Die "Hammer" Durchfallfächer, welche in MINT-Studiengängen gefürchtet sind, befanden sich alle im Bachelor-Studiengang. Sprich Mathe 1-3, Physik usw. Im Masterstudium, gab es eine ganz andere Sicht, es war mehr zu lernen pro Fach, aber die Fächer waren mehr auf das Wirtschaftliche ausgelegt. Wahrscheinlich, weil man dann mit Masterstudium mehr Richtung Führung geht. Was ist dann das Fazit: Hätte ich mit meinem Bachelor Professional (Industriemeister), mit den vier kleinen Fächern gleich den Master machen können, hätte ich alle schweren Fächer übersprungen. Man hätte nichts von der Technik mitbekommen usw. Man könnte nichts anspruchsvolleres rechnen. Und am Ende haben dann beide den Master in der Hand? Der eine hat keine Ahnung, und der andere musste alles durchlaufen und Prüfungen ablegen? Das Bachelor Studium war zig mal schwerer als der Industriemeister. Beim Industriemeister waren die Rechnungen und das Fachliche eigentlich eine Kombination aus Realschule + Ausbildung + die Fächer für Personalführung/Umgang und Grundlagen BWL. Wie gesagt, wenn man den Vergleich selbst erlebt hat, kann man nur den Kopf schütteln. Besonders, wenn dann IHK-Absolventen anderen erzählen, warum sie so doof sind den Bachelor zu machen und sie auf gleichem Niveau sind.
  3. Die Tage hat sich wieder jemand mit einem "Bachelor Professional" Zeugnis auf eine ausgeschriebene Stelle mit Studium beworben. Hat auch wieder für Verwirrung gestiftet, bis jemand aus der Fachabteilung mich zufällig gefragt hat. Hier ist eben das Problem, dass noch ältere Personaler dasitzen und mit den Bezeichnungen wenig anfangen können. Und nein das meine ich ernst, weil hier auch Master mit Meister übersetzt wurde... Ich persönlich habe das Zeugnis auch, weil ich damals nach der Ausbildung und dann Industriemeister eben über diesen Weg ins Studium eingestiegen bin. Und darum finde ich diese Faktoren, welche sich die IHK herausnimmt und einführen durfte einfach falsch. Ein Bachelor + Mastertitel sollte einfach einem akademischen Abschluss vorbehalten sein und fertig. Aber wie schon richtig gesagt wurde, leider zählt in diesem Land keine Leistung und Wissen mehr, sondern nur Vitamin B. Und wenn man sich die Kommentare durchliest, finde ich es komisch, dass hier so viele Bildung und "Zertifikate" in Frage stellen. Wissen und berufliche Jahre reichen nach deren Aussage auch. Was hat eine Person in 10 Jahren gemacht? Was sagen 10 Jahre im Beruf aus? Hinter jedem Zertifikat und Studium, steckt Wissen + eine Prüfung darüber. Und wenn sich jemand jahrelang auf den Hosenboden setzt und wie hier alle noch ein Studium, oder mehrere bewerkstelligen, dann machen sie das doch um sich Wissen anzueignen und eine bessere Stelle (Kompetenz + Gehalt) zu bekommen. Und wenn wegen Vitamin B ein Meister, oder ein Bachelor an einem Master vorbeiziehen würde, dann würde doch diese Person das System auch hinterfragen und am Ende wohl kündigen. Genauso falsch finde ich die DQR-Einstufungen. Ein Meister befindet sich auf der Stufe des Bachelor. Wie kann etwas auf gleicher Stufe stehen, wenn der Meister nur dazu dient, dass man ohne Abitur im Bachelorstudium einsteigen kann. Mehr auch nicht. Und wenn mich Arbeitskollegen mit Industriemeister sozusagen fragen, warum ich so doof war und einen Bachelor gemacht habe, wenn sie doch eh schon auf gleicher Stufe sind, dann darf man das System wohl als sehr fraglich einstufen. Wenn man beides gemacht hat, dann sieht man, dass fachlich ein gewaltiger Unterschied herrscht. BWL als Beispiel sind beim Industriemeister unter 200 Seiten für die Prüfung. Eine Klausur im Bachelor, welche sich nur Grundlagen betitelt um die 500.
  4. Hoffentlich kommt zu Elektrotechnik ja dann noch bald der Master 🙂 Der wäre für mich interessant und ich könnte mit dem Vorstudium + Ausbildung ggf. hier noch etwas ergänzen. Aber bin neugierig, wie man hier 100 Prozent online umsetzen will. Bei anderen ist ja eigentlich überall ein Präsenz-Labor etc. dabei. Aber eigentlich hätte ich damals im Bereich Elektrotechnik genau das gesucht wie es die IUBH jetzt anbietet.
  5. Wie ist deine Bewerbung damals eigentlich ausgegangen? Würde mich interessieren. Weil sich ohne abgeschlossenes Studium auf eine Stelle mit einem ausgeschriebenen Studium zu bewerben ist ja schon das eine, wenn man noch ein Jahr lang nicht fertig ist. Aber sich ohne fertiges Studium auf eine Leiterstelle zu bewerben eine andere. Weil normal führt der Weg zu einer Leiterstelle ja nur, wenn man eine längere Zeit mit einem abgeschlossenem z.B. Studium auf einer Stelle gearbeitet hat und das ganze Umfeld dann auch kennt.
  6. Kann sich Xing und Co. eigentlich auch negativ auswirken? Ich meine wenn man sich dort ein Profil mit Lebenslauf erstellt, dann macht man dies doch nicht einfach zum Spaß. Wenn jetzt der Arbeitgeber einen bei Xing findet, dann müsste er ja dann eigentlich davon ausgehen, dass man plant sich etwas neues zu suchen, bzw. immer die Augen für etwas noch besseres offen hat. Dann könnte man einen solchen Mitarbeiter doch eigentlich als Gefahr betrachten.
  7. Ich finde diesen Schritt auch sehr gut, besonders im Hinblick auf Kunden, die viel Geld ausgeben müssen und auch eine gewissen Qualität und den neusten Wissenstand erwarten dürfen. Gerade im Handwerksbereich wird soviel von Subunternehmern etc. erledigt, oder von Betrieben, welche sich bunt Leute zusammenwürfeln und ihre Dienste im Telefonbuch / gelben Seiten anbieten. Und das oftmals mit ungelernten Kräften, welche alleine ganze Baustellen abwickeln sollen usw. Und nach ein paar Wochen sind sie dann weg und die Fließen fallen runter. Und genau diese Betriebe sind es ja, welche am lautesten dagegen sind.
  8. Gibt es hier dann einen Unterschied zu Präsenz und Online? Weil wenn unsere Prüfungsauffsicht bei der Präsenzklausur alles vorliest, gibt es hier keine Einschränkungen wie lange jemand schreibt und ober er dann nicht zur Toilette darf. Es wird nur protokolliert und es sollte halt nichts in der Kleidung erkennbar sein, dass jemand ein Handy etc. in der Hose stecken hat. Aber musste zum Glück nie während einer Prüfung, gehe noch immer ganz kurz davor.
  9. Finde die Anpassung auch sehr gut, weil es gerade mit dem Thema IHK und Meister = Bachelor hier das ganze gezielt abhebt und klar stellt. Habe nachgesehen und sowohl bei der Diploma, als auch bei der AKAD war der akademische Grad mit auf dem Papier gedruckt 🙂
  10. Bin bei der IUBH zwar beim M.BA. Aber habe auch bei der AKAD (Master Wirtschaftsingenieurwesen) pro Monat ein Modul belegt Bei beiden klappt es wunderbar. Zu AKAD Zeiten war ich noch in einer Tätigkeit in der ich mir mehr Luft verschaffen konnte, und es war so auch möglich unterm Tag ein wenig etwas im Skript weiterzukommen. Das macht es einem natürlich dann leichter auf die benötigten Stunden zu kommen. Da das bei dir ja auch so ist, sollte hier nichts schief gehen. Wenn man aber wirklich eine gute Note erreichen möchte und wirklich alles zu 100 Prozent aufnehmen und in der Klausur parat haben möchte, dann ist hier natürlich für Freizeit neben der Arbeit nicht mehr viel Luft. Aber dafür ist man auch eher mit dem Studium durch 😉
  11. Also ich bin mir nicht 100 Prozent sicher, aber wenn ich vergleiche, dann gab es in der alten Form immer nach jedem Kapitel noch Übungsfragen. Diese fehlen in den neuen Skripten. Wenn man jedoch im Campus unter Skripte nachsieht und die interactive Form öffnet, sind hier oftmals die Fragen noch zu finden. Ich lasse mir die Skripte per Post schicken, hebe diese aber immer als Erinnerung auf. Und zum Lernen und darin anstreichen, drucke ich mir die gewünschten Teile halt immer aus. Und da fehlen dann leider die Fragen. Das ist das einzige, was mir aufgefallen ist.
  12. Also ich hatte ein Modul welches bei diesem Test dabei war. So von der Durchführung war es eigentlich das gleiche wie sonst auch. Entspannter bin ich deswegen auch nicht zur Klausur gegangen. Weil wenn man Pech hat und nicht alles gelernt hätte, dann könnten auch die Auswahlfragen alle nicht passen 🙂 Was ich mitbekommen habe, hatten diejenigen, welche es mit der Online-Klausur abgelegt hatten eine schlechtere Note, weil das System durcheinander gekommen ist und die leeren und abgewählten Fragen irgendwie mitgewertet haben soll. Dies wurde dann aber nachträglich noch einmal bearbeitet und verbessert. Bei meiner Präsenzklausur war die Zählweise der Fragen auch durcheinander und es hörte dann plötzlich auf. Ich habe dies der Prüfungsaufsicht dann mitgeteilt und bekam auch nach 1-2 Tagen eine Rückantwort per E-Mail, welches diesen Fehler erklärte und das das ganze berücksichtigt wird. Aber das war halt ein Startproblem. Aber bei einer Frage muss ich wirklich zugeben, dass es geholfen hat. Gerade bei einer 18 Punkte Frage. Hier hat man halt dann doch das Glück, ein beliebteres Thema zu wählen und das unbeliebtere abwählen zu können. Wie gesagt, wenn nicht alle drei unbeliebt wären. Dies hat man halt nicht in der Hand.
  13. Also sollte dein Vorgesetzter oder auch Personaler wirklich der festen Überzeugung sein, dann finde ich dies erschreckend. Das jemand der den Industriemeister absolviert hat, sich mit diesem Durchbruch der IHK natürlich größer fühlt, ist wohl einleuchtend. Klingt ja für denjenigen toll, dass er angeblich den gleichen Stand, als ein Bachelor hat. Hat dein Vorgesetzter ein Studium, oder ist er über altem Weg noch so gehoben worden? Falls ja würde es meiner Meinung nach diese Sichtweise erklären, weil er im Grunde genau die Unterschiede kennt, oder ahnt, aber Angst vor jedem hat, der mit einem Studium an seinem Arbeitsplatz sägen könnte, oder es eben eine blöde Situation darstellt, wenn der Vorgesetze kein Studium hat und die Angestellten haben eines. Warum ich das frage? Weil es bei uns aktuell die gleiche Situation ist. Fast die ganze Bank der Vorgesetzten, als auch der Personalreferent kamen durch Vitamin B und eben alte Strukturen an ihre Stellen. (Ich behaupte damit nicht, dass jemand mit absolviertem Studium automatisch besser ist, aber es sollte halt doch eine gewisse Hierarchie eingehalten werden, weil dies immer Unmut erzeugt). Welchen Reiz hat es ansonsten noch sich weiterzubildenen, oder wie sich alle hier auf der Seite ein paar Jahre neben Beruf die Nächte um die Ohren zu schlagen, wenn am Ende jemand nur durch Handauflegen auf die höhere Position gehoben wird. Und alleine bei deinem Beispiel ist es schon Quatsch, weil es keinen Industriemeister gibt, welcher den Schwerpunkt Informatik besitzt. Auch im Elektrobereich hat man "nur" eine Woche SPS Programmierung. Du wirst hier keine Minute mit Programmierung etc. verbringen und etwas im IT-Bereich kennenlernen. Der Industriemeister ist für diejenigen gedacht, welche von der Position als Geselle ein kleines Team, oder von mir aus in der Wirtschaft Verantwortung für ein Fließband mit ein paar Mitarbeitern bekommen. Ich bin jetzt zuletzt auch noch auf eine nicht passende Stelle gewechselt, weil man alter Vorgesetzter (auch kein Studium) mich plötzlich auf eine eher unbeliebte Stelle setzen wollte, da hier ein Personalmangel war und ich nach seiner Aussage nach ich ja sowieso bald weg bin... Alle waren der Meinung, dass es ihm nicht gepasst hat, dass dieser Unterschied herrschte. Als ich mit dem fertigen Masterstudium bereits ein wenig vorfühlte wie man auf einer Leiterstelle kommen könnte ging das ganze los. Man suchte nur Ausreden was ja immer fehlen könnte und würde. Die Leiterposition welche mir gefallen hätte wurde am Ende nicht einmal ausgeschrieben, sondern es wurde im Hinterzimmer entschieden und der neue Vorgestellt. Unser Personalreferent kann meiner Meinung nach genauso wenig etwas mit einem Bachelor oder Master anfangen. Sonst hätten sie mir nicht im Grunde eine Art Teamleiterstelle als Zwischenschritt angeboten. Diese kann mit einem Industriemeister besetzt werden. Und auch die angestrebte Bezirksleiterstelle ist bei uns sehr schlecht bezahlt und würde dann auch erst in vier Jahren frei werden. Und ist ja auch nicht mehr passend für das Studium. Ich habe das ganz nur unterschrieben, weil mir mein aktuelles Studium vom Unternehmen bezahlt wird und ich dadurch nicht auch noch die Zeit habe mir in der nächsten Stadt wo wir auch angesiedelt sind eine neue und bessere Stelle zu suchen. Aber wenn ich mit dem Studium fertig bin, dann werde ich weitersehen. Weil wenn man durch solche Führungskräfte und Personalreferenten hingehalten und unter Wert eingesetzt werden soll, wobei sie im Grunde die schlechteren Karten haben, muss sich keiner gefallen lassen. Und genauso wird es auch in deinem Fall ablaufen. Hier sind es die gleichen Vorgesetzten, welche jede angestrebte Weiterbildung schlecht reden und lieber auf ein paar interne Kurse verweisen. Ggf. herrscht dann auch die Angst, dass man mit offiziellen Papieren auch leichter das Unternehmen verlassen kann. Der Unterschied vom Industriemeister alleine zum Bachelor ist ein erheblicher Unterschied. Ich habe den zweiten Weg, als Realschule, Ausbildung, Industriemeister und damit Bachelor + Master und aktuell bin ich noch beim M.BA. Kann es damit ziemlich gut vergleichen. Der Industriemeister hatte rein vom fachlichen her fast die gleichen Inhalte wie in der Ausbildung. Kombiniert war er lediglich mit etwas BWL und halt Fächer für die Führungskompetenz. Beim Industriemeister hat man im Basisteil fünf schriftliche Prüfungen. Ein Fach umfasst hier grob 100 Seiten. BWL hatte zwei Skripte mit je 120 Seiten. Es wiederholt sich viel. Im Hauptteil hat man zwei Prüfungen zu je vier Stunden. Hier ist der Stoff wie gesagt viel aus der Berufsschule und Ausbildung kombiniert und kommt halt alles noch ein wenig dran + betriebliche Sicherheit usw. Im Bachelor hat ja jede Klausur um die 500 Seiten an Stoff. Also alleine dieser Unterschied ist erheblich. Ein Arbeitskollege macht zur Zeit den Meister und hat ihn aktuell ausgesetzt, weil es ihn stresst 😉 Also ich bin da eine Person die dazu schweigt und mir dann den Teil dazu denke. Aber die Entscheidung liegt bei dir. Wenn du in deinem Unternehmen bleiben willst und dir die angestrebte Stelle wirklich mit einem Industriemeister geöffnet wird, dann kannst du das Angebot natürlich nutzen. Schneller geht es dann nicht. Und ja bei mir war der Industriemeister im Studium nur die Eingangstür, welcher das Abitur ersetzt hat. Angerechnet wurde so gut wie nichts.
  14. Hallo Markus, danke für deine Nachricht. Dann werde ich mir jetzt mal alle zusammensuchen und ggf. dann bei maximal zwei Anbietern anfragen. Kommt halt dann wirklich drauf an, wie viel übrig bleibt und ob sich der Wahnsinn noch einmal lohnt 😉 Vielleicht tut sich ja auch noch in der Zwischenzeit doch etwas anderes mit dem jetzigen Studium auf. Gruß Andreas
  15. Hallo, wünsche euch allen schöne Weihnachten. Und danke auch für deinen Vorschlag. Kann ich mir auch gerne mal ansehen. Master wäre zwar gut, aber denke, dass hier der Bachelor Elektrotechnik zuvor kommen muss? Aber kann ja mal nachfragen. Habe heute, weil ich da noch im Verteiler bin, eine Email-Werbung von der AKAD bekommen, dass diese jetzt auch auf 100 Prozent virtuelle Studiengänge umbauen. Bei Elektrotechnik steht jetzt zwar auch 100 Prozent virtuell, aber wenn man dann genauer liest, dann steht unter Pflichtveranstaltungen dann doch wieder 11 Tage Labor. Irgendwie hebt sich das ja dann auf mit 100 Prozent virtuell, falls das Labor nicht vor der Kamera stattfinden würde 😉 Wobei dieses mitunter auch bei den Grundlagen Elektrotechnik steht, und dieses war ja auch bei meinem Erststudium dabei. Ist es eigentlich kostenlos, wenn man den Studienanbieter kontaktiert und seine Anrechnungen prüfen lässt, oder bindet man sich da irgendwie gleich damit, wenn man dies bei sagen wir zwei Anbietern parallel prüfen lassen würde und sich dann für einen entscheidet?
  16. Hallo, vielen Dank für deinen Vorschlag. Lese ich mir gerne mal genauer durch und kann mal nachfragen. Auf den ersten Blick würde ich jedoch sagen, dass man hier eine feste Studentengruppe darstellt und zugleich anfängt und aufhört und man da keine Chance auf Anrechnungen etc. hat. Und es wird anscheinend viel Wert auf Labor und Teamtätigkeiten gelegt.
  17. Hallo zusammen, vielleicht hat jemand einen Tipp für mich. Ich möchte es vorab nur kurz erklären, nicht das jemand es falsch versteht und meint, dass ich nur schnell den Titel benötige. Ich habe meine Studiengänge mit dem zweiten Bildungsweg beschritten. Also Ausbildung zum Elektroniker, dann Meister. Dann habe ich den Bachelor und Master in Wirtschaftsingenieurwesen mit jeweils ca 60 Prozent Technikanteil absolviert. Aktuell bin ich bei der IUBH beim MBA. Habe ich noch gemacht, weil es beim Arbeitgeber so ein Programm gibt, welches das ganze finanziert und es mich auch noch interessiert hat und ggf. mal bei einer Bewerbung abhebt. Jetzt kommt das aber. Da ich bei meinem Arbeitgeber bleiben möchte, aber es jedoch an unserem Standort wenige "höhere", also eher besser bezahlte Stellen gibt, für die sich der ganze Aufwand auch gelohnt hat, würde sich jetzt noch eine andere Chance ergeben. Leiterstellen etc. sind für die nächsten Jahre belegt und ggf. werde ich hier auch noch als "zu jung" angesehen. Es kommen da immer eher welche > 50 dran. Es ist jetzt öfter in den internen Stellenausschreibungen eine fast so gut bezahlte Stelle wie eine Leiterstelle ausgeschrieben, welche Bauprojekte etc. begleitet bis zur Abnahme. Ist zum großen Teil eine planende Tätigkeit. Ich habe mich an die Kontaktadresse gewendet, dass ich interesse habe, aber ich den Wirtschaftsingenieur besitze. Ausgeschrieben war es mit Elektrotechnik, oder Nachrichtentechnik oder Bauingenieurwesen. Die Leitung war von meinem Lebenslauf angeblich begeistert und wollte mich sofort zum Vorstellungsgespräch einladen, jedoch wurde im Hintergrund das ganze noch wegen dem Wirtschaftsingenieur geprüft, weil man da anscheinend intern noch eine Prüfung machen muss. Leider ist herausgekommen, dass es wirklich Elektrotechnik sein muss. Jetzt bin ich auf die Idee gekommen, dass ich mit dem ganzen Vorpaket mir einen Anbieter suchen könnte, um einmal prüfen zu lassen was dieser anerkennen würde und vielleicht würden ja nicht mehr viele Prüfungen übrig bleiben. Mathe, Physik und Co. hatten wir auch 1:1 wie die technischen Studiengänge. Sollte ggf. alles wegfallen. Im Wirtschaftsingenieur gab es auch eine Laborveranstaltung mit Roboterprogrammierung und SPS und Co. Diese wurde mir durch meine Vorbildung anerkannt. Aber trotzdem wäre meine Frage, ob jemand hier einen Anbieter kennt, welcher von Haus aus wenig Labortätigkeiten, Praxis und Co. im Modulplan aufweist und mehr auf die Theorie und Klausuren das Augenmerk legt. Mein erster Anbieter, die Diploma hat Elektrotechnik nicht im Programm. Mein zweiter Anbieter war die AKAD. Diese hätte Elektro- und Informationstechnik im Programm. Vielleicht hat hier jemand eine Idee. Wäre super. Vielen Dank im Voraus. Wünsche euch allen schon einmal ein schönes Weihnachtsfest. (Sorry für die Gliederung. Aber im Editier/Bearbeitungsmodus zeigt es mir alles normal an, wenn man speichert ist alles durcheinander)
  18. Hallo, danke für die Antworten. Ah ok. Dann habe ich sozusagen bei dieser Anmeldung Glück gehabt.
  19. Hallo, kann den Beitrag leider nicht mehr löschen. Habe mich jetzt für den Anfang für die kleinere Stadt (ohne Hinweise) entschieden. Hilft ja nichts. Nach der Auswahl kam jetzt direkt der Hinweis, dass die Anmeldung geklappt hat und es die Prüfung von 10:00 - 13:00 ist. Also scheint dann wirklich immer Vormittags zu starten.
  20. Hallo, sorry, wenn ich mich an das eher alte Thema anhänge. Aber es scheint von der Auflistung so alles noch zu stimmen. Ich bin im Moment dabei mich für die erste Klausur bei der IUBH anzumelden und schwanke zwischen zwei Studienzentren, da es in meiner Stadt noch keine Möglichkeit gibt. In der größeren Stadt gibt es anscheinend zwei Klausurräume und es steht bei einem auch deutlich dabei, dass es sich um eine Vormittagsprüfung handelt. In der zweiten Stadt, bzw. wenn ich testweise auf andere Städte klicke kommt überhaupt kein Hinweis auf ein Zeitfenster. Man könnte sich nur anmelden. Kann man in diesen Fällen, also wenn kein Hinweis kommt dann davon ausgehen, dass es sich dann, falls die Plätze es hergeben es auch immer um eine Vormittagsprüfung (ab 10 Uhr) handelt? Ich kenne es von zwei anderen Anbietern halt nur so, dass direkt bei der Anmeldung fix dastand wann die Klausur startet. Wird das bei der IUBH dann sozusagen erst einem nach dem Anmeldeschluss mitgeteilt, wann man dran ist? Danke im Voraus.
  21. Also kommt vielleicht wirklich drauf an wie viel Platz man hat. Ich habe alles von der Grundschule an aufgehoben. Mir geht es nicht darum, um mal nachschlagen zu können, weil hier ist man im Internet sowieso schneller. Sondern eher um die Erinnerung und was man so alles "durchmachen musste" 😉 Dafür habe ich mir in einen Raum (Art Abstellraum) so günstige Rollregale gekauft. Von den früheren Schulheften habe ich die leeren Seiten entfernt, damit alles dünner wird und sie auch in Ordner gepackt. Der meiste Platz beansprucht in der Tat ein Studium. Hier habe ich pro Modul einen dünnen, oder dicken Ordner mit den Skripten und das schönste vom Dozenten. Aber wenn man natürlich nicht soviel Platz zur Verfügung hätte, dann müsste ich wohl auch umdenken.
  22. Also zunächst finde ich es super, dass du dein Profil mit dem Master noch ergänzen willst. Sehe es genauso, dass du dich damit für die Zukunft absicherst und dir das dann keiner mehr vorwerfen kann. Finde es auch beeindruckend, dass du dann so in die höheren Führungspositionen gekommen bist. Bei uns ist es teilweise so, dass Führungskräfte hier mit Vitamin B damals auch ohne Studium und Co. intern gehoben worden sind. Die anderen, welche sich wirklich mit Bachelor und Master alles aufgebaut haben sahen in die Röhre und warfen das demjenigen natürlich immer vor. Einige haben sogar deswegen gewechselt. (Deswegen das oben mit dem Vorwerfen). Derjenige war sogar so hochnäßig und sagte es jüngeren Mitarbeitern, welche sich auf bessere Stellen bewerben wollten, dass ihnen immer irgend etwas fehlte, um sie klein zu halten. Wenn ich das sehe, muss ich sagen hatten die anderen Recht. Für was macht man dann die Abschlüsse, wenn nach Vitamin B gehoben wird und Leute ohne Studium dann Top verdienen und die anderen sich jahrelang die Nächte und Klausuren um die Ohren schlagen und das mit ansehen sollen. Also nicht bös gemeint. War jetzt auch nur die Begründung warum ich es gut finde. Bei deinem Lebenslauf denke ich würde ein fehlender Bachelor dann auch nicht wirklich fehlen, wenn du im Bereich Führung bleibst und einen MBA im Blick hast. Einen fehlenden Bachelor sage ich immer halte ich für richtig negativ bei normalen Fachrichtungen, weil ja im Bachelor meistens die härteren Fächer wie Mathe, Physik usw. abgehandelt werden. Das alles hätte man dann gekonnt umschifft.
  23. Ja die Doku ist von 2015 nur wie man sehen kann haben Unternehmen und Politik bis heute nichts dazugelernt. Wenn man sich die Stellenausschreibungen für Auszubildende ansieht, könnte man teilweise wirklich lachen. Gute Hauptschüler und Realschüler werden oftmals nicht einmal mehr beachtet. Unternehmen wünschen sich Leute mit Abitur. Also gerade die jungen Leute, welche oftmals wirklich fähig sind handwerkliche Berufe auszuführen blitzen dann ab. Mit den Gehältern haben Unternehmen zwar gut nachgeholt. Liegt aber wahrscheinlich auch oftmals daran, dass durch die Vielzahl an Bachelor-Absolventen diese Arbeitsplätze massiv abgewertet wurden. Noch dazu wird den Leuten ja laufend Angst gemacht mit KI, Industrie 4.0 usw. Roboter übernehmen alles. Man braucht nur noch ein paar Häuptlinge. Ist es dann den jungen Leuten zu verdenken, dass sie sich für die höhere Bildung entscheiden? Noch dazu der Wahn mit den Millionen an Armutsmigranten mit dem Ziel für billige Arbeiter. Dieser Wahn ist ja geplatzt, als die Spätzünder auch merkten, dass man in den Herkunftsländern eben keine Schule/Ausbildung hatte und auch die Sprache nicht beherrscht. Ist ja auch logisch, dass hier der Einsatz nicht möglich sind, wenn man Hauptschüler und Realschüler ablitzen lässt. Aber durch die vielen Absolventen wird es halt für jemanden auch immer schwerer und schwerer. Im Handwerk sprechen Auszubildende schon vom Meister. So gut wie jeder beginnt kurz nach dem Erhalt des Gesellenbriefes den Meister. Dann sind sie frustriert, weil es natürlich nur eine Stelle gibt, aber jeder Geselle mit Meister herumläuft. Und so ist es ja beim Studium auch. Viele meinen, dass gleich die Führungsposition winkt. Nur wenn jeder ein Studium hat, bzw. wie selbstverständlich jeder gleich den Master nachlegt, wird es hier auch immer schwerer sich abzuheben um auf eine bessere Position zu kommen. Dann braucht man sich wundern, wenn in Zukunft man wieder zum Doktor etc. gezwungen wird. Es ist halt ein allgemeines Hochschaukeln, damit man eine bessere Bezahlung bekommt. Da braucht sich halt keiner über steigende Burnoutzahlen wundern. Und besonders bitter ist halt, wenn Unternehmen eine Stelle mit Studium ausschreiben und sich jemand bewirbt der zig Jahre mit Lernen und dem ablegen von Prüfungen verbracht hat und dann frustriert ist, weil es eine völlig "einfache" Stelle ist, welche früher ein Geselle/Meister erledigt hat.
  24. Naja spannend schon. Aber als Personaler würde man doch sicherlich ein bodenständiges, und anerkanntes Studium bevorzugen. MOOCs haben meiner Meinung halt so ein wenig den Beigeschmack eines Youtube Videos. Als würde man zum Arbeitgeber sagen, dass man keinen Lehrgang benötigt, weil man ein Video angesehen hat. Und ein wenig ist es ja auch gut, dass man seine Qualifikationen nachweisen muss/kann.
  25. Naja sehe ich jetzt gemischt. Gerade in Deutschland wird doch, wenn man ehrlich ist wirklich jedem die Möglichkeit nach dem Abitur zum fast kostenlosen Studium geboten. Einige haben überhaupt keine Semestergebühren und wenn ich es richtig sehe dann maximal 300-500 Euro. Viele junge Leute machen sich doch nur das Leben schwer, weil sie wegen einem 0815 Studiengang unbedingt in eine andere Stadt müssen und dann eine Wohnung beanspruchen, statt während des Studiums einfach weiterhin das Elternhaus zu nutzen. Dies treibt ja auch die Wohnungsnot hoch. Naja und wer wie wir auf ein Fernstudium setzt hat ja auch diverse Möglichkeiten. Ca. 30 Prozent erhält man ja durch Werbungskosten zurück, oder Arbeitgeber übernehmen die Kosten. Die Unis haben ja auch immer höhere Mietkosten/Renovierungskosten. Personalkosten steigen. Inhalte sollen immer schneller erneuert werden usw. Dies gibt es halt alles nicht kostenlos. Und so vom Preis her kostet eine IHK-Weiterbildung ja auch 4.000 - 6.000 Euro. Also die ca. Hälfte der meisten Studiengänge. Man könnte sich höchstens darüber aufregen, dass der Staat bei einem Fernstudium nicht mehr erstattet, nur weil man sich später für ein Studium entscheidet. Könnte ja auch noch mehr belohnt werden, dass man früher der Arbeitswelt zur Verfügung gestanden hat und das Studium dann neben der Arbeit macht. Aber dann heißt es halt nur, dass man sein Geld verdient.. Die 4.0 in neuen Studiengängen empfinde ich jetzt auch nicht als Abzocke, sondern nur ein Zeichen, dass ein Studiengang sozusagen "renoviert" wurde.
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