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MasterSteve

Staatlich geprüfter Betriebswirt nach IHK ohne kaufmännische Berufsausbildung

Empfohlene Beiträge

Hallo! 

 

Folgendes über mich zuerst: ich bin 26 Jahre alt und habe eine Ausbildung als IT-Systemelektroniker erfolgreich abgeschlossen und arbeite nun als Sachbearbeiter in der Telekommunikationstechnik. Ich merke leider aber immer mehr, dass mir IT weniger liegt und würde gerne zurück zu meinen Wurzeln kehren - Betriebswirtschaft. In 2011, vor meiner Ausbildung, habe ich die höhere Handelsschule besucht und mein Fachabi abgeschlossen. Nun würde ich gerne berufsgegleitend BWL studieren, leider habe ich aber dafür nicht das nötige Geld (300 €/pro monat). Somit habe ich nach Alternativen geschaut und den Betriebswirt gefunden. 3 Jahre geht das ganze und nach 3 Semestern danach könnte ich den Bachelor haben. Voraussetzung ist eine kaufmännische Berufsausbildung oder Berufserfahrung und die mittlere Reife. Lohnt sich das für mich ? Habe ich Aufnahmechancen? Wie sieht es mit der IHK Prüfung aus? Könnte ich Probleme bekommen ? 

Bearbeitet von MasterSteve

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Von welchem "Betriebswirt" sprichst Du denn? Es gibt ja verschiedene (IHK; Staatlich geprüfter; B.A. usw.) mit jeweils unterschiedlichen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen.

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vor 1 Minute, anjaro sagte:

Von welchem "Betriebswirt" sprichst Du denn? Es gibt ja verschiedene (IHK; Staatlich geprüfter; B.A. usw.) mit jeweils unterschiedlichen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen.

nach IHK staatlich geprüfter Betriebswirt an der Abendschule

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Hallo MasterSteve,


ich fürchte, du wirfst da einige Dinge durcheinander. Ein Bachelor-Abschluss ist ein akademischer Grad der nur von einer Hochschule vergeben werden kann. Der Betriebswirt IHK ist im europäischen Qualifikationsrahmen höherwertig  als ein Bachelor-Abschluss (Bachelor = Level 6 und Betriebswirt IHK = Level 7). Um den Betriebswirt bei der IHK zu machen, benötigst du meines Wissens nach eine Meister- oder Fachwirt-Weiterbildung. Der staatlich geprüfte Betriebswirt hat nichts mit der IHK zu tun. Die Anforderungen für den staatlich geprüften Betriebswirt sind geringer. Bei der ILS steht als Zulassungsvoraussetzung für den staatlich geprüften Betriebswirt:

1. Vorliegen des Sekundarabschlusses I - Realschulabschluss oder eines anderen gleichwertigen Bildungsstands,

2. Nachweis einer erfolgreich abgeschlossenen einschlägigen Berufsausbildung und einer mindestens einjährigen einschlägigen Berufstätigkeit oder einer einschlägigen Berufstätigkeit von sieben Jahren

3. Nachweis eines einschlägigen Berufsschulabschlusses

Der staatlich geprüfte Betriebswirt bewegt sich auf gleicher Ebene wie ein Bachelor-Abschluss.

 

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Dieses "IHK" irritiert mich etwas. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du eine Berufsausbildung abgeschlossen und möchtest nun den staatlich geprüften Betriebswirt machen.

 

Ob das die richtige Wahl ist hängt auch davon ab, wo Du konkret beruflich mal einmünden möchtest. Je nach erwarteten Voraussetzungen der Arbeitgeber, kannst Du selber einschätzen, ob der staatlich geprüfte Betriebswirt besser ist, oder ggf. ein Studium mit Bachelor-Abschluss.

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Was @MasterSteve vermutlich meint, ist, dass er nach 3-jähriger Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt + erfolgreich abgeschlossener Prüfung, bei einzelnen Fernstudien-Anbietern, nach weiteren drei Studien-Semestern und erfolgreich abgelegter Prüfung, (s)einen Bachelor haben kann.

 

Für die BSW in Hamburg gilt folgendes:

 

Zur Weiterbildung wird zugelassen, wer

  • die kaufmännische Berufsschule und eine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf (Zugangsberuf) abgeschlossen hat und berufstätig ist oder
  • die Ausbildung zur staatlich geprüften Assistentin oder zum staatlich geprüften Assistenten in einem der Zugangsberufe abgeschlossen hat und mindestens ein Jahr in einem der Zugangsberufe tätig war oder
  • eine nicht kaufmännische Berufsschule abgeschlossen hat und mindestens fünf Jahre in einem für die Weiterbildung an der Fachschule förderlichen Beruf tätig war; auf die Dauer der Berufstätigkeit kann der Besuch einer Berufsfachschule angerechnet werden.

In begründeten Fällen können mit Genehmigung der zuständigen Behörde Ausnahmen zugelassen werden.

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Wenn dich am Bachelor-Studium "nur" die Kosten abschrecken, würde ich noch mehr vergleichen. 300 Euro pro Monat ist schon eher die obere Grenze, selbst bei den privaten Anbietern. Und es gibt auch staatliche Hochschulen mit Fernstudiengängen und natürlich die FernUni Hagen, wobei Universität dann nochmal ein ganz anderer Aufwand ist. 

 

Mal ein Beispiel: Oncampus bietet zum Beispiel in Kooperation mit der FH Kiel einen Onlinestudiengang zum BWL-Bachelor für im Idealfall (Regelstudienzeit) 2.340 Euro an:

http://www.oncampus.de/betriebswirtschaftslehre-fh-kiel.html

 

Gerade für BWL gibt es ja sehr viele Anbieter, so dass sich ein Vergleich lohnt.

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Das klingt interessant! Ich habe übrigens auch gelesen, dass man das Studium von der Steuer absetzen kann? Kann mir jemand dazu noch was sagen ob es stimmt und bekommt man wirklichlich zu 100% alles von der Einkommenssteuer zurück?

 

PS: Ich sehe gerade,  da steht aber 2340 Euro pro Studienhalbjahr. Das wären im Jahr 4680 €/12 = 390 Euro im Monat oder verstehe ich da etwas falsch ?

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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vor 19 Minuten, MasterSteve sagte:

Kann mir jemand dazu noch was sagen ob es stimmt und bekommt man wirklichlich zu 100% alles von der Einkommenssteuer zurück?

Wie kommst du darauf, dass man "wirklich zu 100% alles von der Einkommenssteuer zurück" bekommt? Die steuerliche "Rückerstattung" erfolgt, so zumindest meinem Kenntnisstand und meiner bisherigen Erfahrung entsprechend, in Höhe deines Steuersatzes. D.h. wenn du als Angestellter einen Steuersatz in Höhe von 30% hättest und Ausbildungskosten in Höhe von € 10.000 hättest, dann könntest du mit einer Rückerstattung von € 3.000 rechnen.

 

Es gilt allerdings auch zu unterscheiden, ob es sich um deine erste Ausbildung, oder eine Weiterbildung handelt. Im Internet findest du hierzu diverse, sehr hilfreiche, Beiträge.  

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Am 16.11.2016 at 11:27 , MasterSteve sagte:

 bekommt man wirklichlich zu 100% alles von der Einkommenssteuer zurück?

 

Dass du die Kosten bei der Einkommensteuererklärung angeben kannst bedeutet, dass sich dein zu versteuerndes Einkommen um diesen Betrag reduziert, also der Betrag, für den du Steuern zahlen musst. 

 

Mehr dazu in diesem Video-Interview:

 

Zitat

PS: Ich sehe gerade,  da steht aber 2340 Euro pro Studienhalbjahr. Das wären im Jahr 4680 €/12 = 390 Euro im Monat oder verstehe ich da etwas falsch ?

 

Da steht nichts von 2.340 Euro pro Studienhalbjahr, sondern:

 

Zitat

Sie zahlen je Kurs und Studienhalbjahr 78,- Euro

 

Und weiter:

 

Zitat

Beim 6-semestrigen Studiengang mit 30 Online-Kursen ergibt sich also diese Gesamtsumme: 30
Kurse x 78,- Euro = 2.340,- Euro


Du belegst ja die Kurse nicht für das gesamte Studium, sondern suchst dir für jedes Semester eine Anzahl von Kursen raus. Studierst du länger und belegst Kurse mehrfach (also für mehrere Semester), wird es teuer.

 

6 Semester = 6 * 6 Monate = 36 Monate (3 Jahre) 

 

2.340 Euro / 36 Monate = 65 Euro pro Monat

 

Dazu kommen allerdings noch die jeweiligen Semesterbeiträge der Hochschule, über welche das Studium läuft. Und halt deine eigenen Kosten für Internet, Reisekosten usw.

 

Siehe dazu auch dieses Interview mit einem Verantwortlichen von Oncampus, das ich vor ein paar Jahren geführt habe:

 

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