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Fernstudium Informatik Uni Hagen - Gehaltssteigerung durch Umorientierung


EEND
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Hallo zusammen,

Ich bin am überlegen berufsbegleitend ein B.Sc. In Informatik zu machen und frage mich nun, ob sich das wirklich lohnt.

Zu mir, ich habe bereits einen Bachelor und einen Mastergrad in Wirtschaftswissenschaften und bin seid 2 Jahren im Controlling tätig. Vorher war ich ein Jahr in der Wirtachaftsprüfung. Nun stagniere ich etwas auf meiner Stelle und bin auch nicht zu 100% zufrieden mit meinem Gehalt.

Daher habe ich überlegt, ob ein Informatikstudium meine Berufsaussichten steigern könnten und ob es sich wirklich lohnt. Hat jemand Erfahrungen bezüglich der Gehaltsklasse?

Eh fragen kommen, ja ich interessiere mich auch für den Bereich Informatik. Das Fach stand damals als zweites auf meiner Liste und ich habe mich eindringlich darüber informiert,  was auf mich zu kommt.

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Kommt natürlich darauf an, was Du gerne später machen möchtest. Entwickler werden derzeit ja händeringend gesucht. Sowohl Frontend als auch Backend. Da sind für gute Entwickler auch schon mal 70.000 € drin (und durchaus aufwärts). Insbesondere, wenn Du Kenntnisse in den "neueren" Programmiersprachen hast. Golang zum Beispiel, oder RUST.

Noch mehr nachgefragt sind Leute im IT-Security-Umfeld. IT-Forensiker steigen schonmal mit 90.000 € ein. Und zwar direkt von der Uni/ FH weg.

Das ist aber auch alles davon abhängig, ob Du in ein großes oder doch eher in einem kleineren Unternehmen einsteigen wirst. Öffentlicher Dienst ist, was marktkonforme Bezahlung angeht, ganz hinten dran. Trotzdem dort extreme Bedarfe bestehen.

Unterm Strich wirst Du mit einer relativ hohen Bandbreite an "Gehaltsklassen" konfrontiert sein, abhängig von vielen Parametern. Insgesamt aber sind die Berufsaussichten gut bis sehr gut.

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vor 47 Minuten, EEND schrieb:

Daher habe ich überlegt, ob ein Informatikstudium meine Berufsaussichten steigern könnten und ob es sich wirklich lohnt.

 

Die Frage ist, was du dir genau vorstellst. Wenn du als Entwickler arbeiten möchtest, bist du einerseits mit dem Studium inhaltlich falsch (Software Engineering ist bestenfalls ein Teilaspekt), andererseits wärst du danach selbst mit einem Software Engineering-Studium bestenfalls qualifiziert für eine Einsteiger-Position.

 

Sinnvoll wäre mit deinem Background vielleicht der Gedanke an eine Schnittstellenposition, also in Richtung IT-Management zu gehen. Da könnte ein Blick auf Wirtschaftsinformatik Sinn machen. Wobei ich ehrlich gesagt da den Mehrwert in einem dritten Studium auch nicht sehe – da würde ich eher versuchen, mich auf eigene Faust in relevante Themengebiete einzuarbeiten und dann beruflich den Wechsel zu wagen.

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Hallo,

 

Erstmal danke für die schnellen Antworten. Mir geht es prinzipiell darum, einen Wechsel zu wagen. Allerdings wird in den meisten Stellenanzeigen ein Studium oder zumindest mehrjährige Berufserfahrung im Bereich IT verlangt. Das kann ich leider nicht nachweisen,  bin ja bei meinen Stellen immer auf der Anwenderseite.

 

Vll muss man dazu sagen, trotz meines Master und der Berufserfahrung bin ich gerade bei 38 K brutto momentan. Und das möchte ich natürlich steigern mit dem Umstieg. 

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vor 1 Minute, EEND schrieb:

Allerdings wird in den meisten Stellenanzeigen ein Studium oder zumindest mehrjährige Berufserfahrung im Bereich IT verlangt. Das kann ich leider nicht nachweisen,  bin ja bei meinen Stellen immer auf der Anwenderseite.

 

Das Problem löst du aber durch das Studium nicht. Da beißt sich die Katze in den Schwanz: Du benötigst zwingend Praxiserfahrung.

 

vor 2 Minuten, EEND schrieb:

Mir geht es prinzipiell darum, einen Wechsel zu wagen.

 

Was genau möchtest du machen, wo möchtest du hin?

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Wie du schon erwähnt hast, wäre eine Schnittstellenfunktion sehr interessant für mich,  da könnte ich meine Berufserfahrung im Finanz/Controlling-Bereich mit einbringen. 

Aber auch hier wird oftmals zumindest ein Abschluss in Winf verlangt und nicht ein rein wirtschaftswissenschaftliches Studium. Und hier bin ich halt an meiner Ausgangslage,  dass ich zwar das W habe,  aber nicht das Inf um solche Stellen zu bekleiden.

 

Natürlich wären andere Wege auch denkbar, in den Bereichen der Entwicklung,  allerdings wäre das "nur" ein Notfallplan. 

 

Ich wäre natürlich auch mit einer Einsteigerposition zufrieden, sofern ich mich finanziell nicht verschlechtere und die Zukunftsaussichten besser sind, als meine jetzigen (wenig Gehaltssteigerung, die Frage nach wegrationalisierung (liegt an der Lage des Unternehmens)).

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vor 10 Minuten, EEND schrieb:

Ich wäre natürlich auch mit einer Einsteigerposition zufrieden, sofern ich mich finanziell nicht verschlechtere und die Zukunftsaussichten besser sind, als meine jetzigen (wenig Gehaltssteigerung, die Frage nach wegrationalisierung (liegt an der Lage des Unternehmens)).

 

Ich denke du machst dich kleiner, als du bist. Der Arbeitsmarkt ist derzeit so eng, dass Unternehmen kaum noch perfekte Kandidaten finden, vor allem nicht auf den genannten Schnittstellenpositionen. Insofern würde ich auf die Anforderungen aus der Stellenbeschreibung erst mal nicht so viel geben, sondern mich dennoch bewerben, wenn es inhaltlich für dich interessant klingt. Natürlich solltest du dann schon Stellen in die Auswahl nehmen, die Entwicklungsmöglichkeiten auch für Ein- bzw. Umsteiger anbieten. Aber gerade bei kleineren Mittelständlern ist das meiner Erfahrung nach gar kein Problem. 

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vor 7 Stunden, EEND schrieb:

Vll muss man dazu sagen, trotz meines Master und der Berufserfahrung bin ich gerade bei 38 K brutto momentan. Und das möchte ich natürlich steigern mit dem Umstieg. 

Und ein Wechsel des Unternehmens käme nicht in Frage? Im Controlling bleiben, sich aber mithilfe des Stellenwechsels verbessern? Ich weiß zwar nicht genau, was Deine aktuelle Arbeit genau beinhaltet, aber wenn es mehr als Exceltabellen hübsch machen ist, finde ich Dein Profil so schon recht gut, insbesondere auch mit dem Hintergrund Wirtschaftsprüfung.

Meiner Meinung nach ist für Dich deutlich mehr drin als 38k brutto - ohne kompletten Richtungsänderung zu Informatik.

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hast du bereits Erfahrungen in der Software Entwicklung?

Informatik nur wegen dem Gehalt zu studieren würde ich mir gut überlegen. Man benötigt schon Leidenschaft und Spaß am programmieren. Ohne praktische Erfahrung wird es auch nicht ganz leicht einen gut bezahlten Job zu finden.

 

Warum suchst du dir nicht einen anderen Job wo du ein höheres Gehalt bekommst? 38 k finde ich ehrlich gesagt schon sehr wenig, da kannst du doch mit Sicherheit in einer anderen Firma mehr verdienen. 

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Bzgl. Gehalt: Google mal nach dem Stepstone Gehaltsreport 2019. Da gewinnst du nen recht guten Überblick - nicht nur für Informatik.

 

Generell schadet ein Informatik Studium sicherlich nicht. Es werden auch viele Einsteiger ohne Berufserfahrung gesucht. Mit etwas Glück bekommst du auch ohne Informatik Studium eine Chance in einer Schnittstellenposition. In welcher Region suchst du? Evtl. kann ich Tipps geben 😉

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