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KanzlerCoaching

IT-Studie 2020: IT-Gehälter

Empfohlene Beiträge

IT ist nicht IT und so sind auch die zu erzielenden Gehälter je nach inhaltlichem Schwerpunkt unterschiedlich.

 

Interessant dabei für alle, die in diesem Bereich gerade eine Ausbildung machen und aufgrund ihrer schulischen Historie keine Studienberchtigung haben:

 

"Teil der Studie ist auch die Untersuchung der Gehälter nach Bildungsabschluss. Das Ergebnis: IT-Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung verdienen im Durchschnitt 51.593 Euro. Solche mit einem Meistertitel kommen auf rund 57.094 Euro und erhalten damit mehr als die Kollegen mit einem Bachelorabschluss."

 

https://www.compensation-partner.de/de/news-und-presse/it-studie-2020-pressemitteilung

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Ich halte diese Studien für ausgesprochen nutzlos. Wer das anders sieht und mehr davon möchte: Golem.de ist voll davon. In ihren Aussagen widersprechen sie sich dann auch schön regelmäßig ;-).

Bearbeitet von thb
Typo

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vor 28 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

Das Ergebnis: IT-Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung verdienen im Durchschnitt 51.593 Euro. Solche mit einem Meistertitel kommen auf rund 57.094 Euro und erhalten damit mehr als die Kollegen mit einem Bachelorabschluss."

 

Dieser Abschnitt ist sich nicht schlüssig, wen er mit den Meistern vergleichen will. Es gibt ja auch IT-Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung ohne Hochschulabschluss (z.B. Fachinformatiker). Und wie sieht es mit den Berufsjahren der Vergleichsgruppen aus? Ist der Durchschnitt der Berufsjahre der betrachteten Meister möglicherweise ebenfalls größer als bei den betrachteten IT-Fachkräften? Also wie immer bei solchen Statistiken stellt sich die Frage nach Kausalzusammenhang und Korrelation. Darüber gibt der Artikel keine Auskunft. Für den Einzelfall lässt sich aus dem Artikel (und der Studie) auch nichts ableiten, z.B. als Prognose für die eigene Entwicklung. Statistiken haben in der Regel nur für große Organisationen Verwertungsqualität (z.B. Staat, Versicherungen), die mit sehr großen Stichproben zu tun haben und nicht den Einzelfall, sondern die Grundgesamtheit als Ganzes im Blick haben.

 

Schönen Sonntag

Greetsiel

Bearbeitet von Greetsiel

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Studien sind immer Anlass für Diskussionen. Hier handelt es sich auch nicht um die komplette Studie, sondern um die Pressemitteilung dazu. Wer die gesamte Studie haben will, der muss sie bei dem durchführenden Unternehmen kaufen.

 

Die Datenbasis dafür ist nach den Angaben ziemlich groß. Und gehalt.de gehört zu den etablierten und eigentlich seriösen Anbietern in diesem Bereich.

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Sieht nachvollziehbar und realistisch aus, habe nach meiner Ausbildung auch lange in dem o.g. Bereich verdient. (u.a. weniger - ist aber auch schon 15 jahre her). Bei mir ist es v.a. mit der Zeit gestiegen, so wie es dort auch beschrieben wird.

In meinem Umfeld sind bis 100k für Experten (Entwickler, Architekten) möglich (großes Unternehmen). Darüber muss man vermutlich Führungskraft sein oder eine noch engere Nische an Expertentum besetzen.

 

Klar ist das wieder nur ein anekdotischer Beweis, aber immerhin..

 

Heute möchte ich mich jedenfalls nicht mehr bewerben, wir suchen zur Zeit Leute und haben viele Bewerber da, die objektiv qualifiziert sind - wobei die fachliche Qualifikation dabei nicht sehr wichtig ist. Das Credo ist, der zukünftige Kollege muss ins Team passen, die fachlichen Inhalte kann man trainieren..

Dabei wird mir immer wieder bewusst, wie viel Glück und Zufall bei der eigenen Karriere auch eine Rolle spielt.

 

Jemand, der gut Smalltalken, Moderieren und Leute koordinieren kann hat sicher beste Karten - auch wenn er fachlich nicht absolut drin ist. Wenn ich so überlege, können das eigtl. alle die ich mit Dr. Titel kenne sehr gut.

 

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Ich denke zur Wahrheit gehört in der Branche auch, dass die Bedingungen enorm heterogen sind. Viele kleine bis mittlere Unternehmen wurden bspw. von Autodidakten gegründet, oder von Menschen, die das damalige Arbeitsamt zum Dotcom-Boom in Umschulungsmaßnahmen steckte und die so selbst den Einstieg fanden. Ich selbst habe meinen Weg in einer IT-Firma begonnen, die von einem Heizungsbaumeister gegründet wurde, der damit einfach sein Hobby zum Beruf machte. In solchen Unternehmen wird relativ wenig Wert auf Titel gelegt.

 

Wohingegen man ohne das richtige Papier in anderen Unternehmen, insbesondere sehr großen, meist an eine gläserne Decke stößt. Allerdings kenne ich persönlich auch hier Ausnahmen (etwa einen in der IT Karriere machenden Handwerksmeister bei DATEV).

 

Allerdings reicht so ein Papier, also ein Abschluss, alleine oft dann auch nicht aus. Weshalb ich bei vielen, die mit einem Fernstudium in ihren 30ern oder 40ern eine 180-Grad-Wende in ihrer Laufbahn hin zur IT machen, skeptisch bin und ihnen nur wünschen kann, dass ihre Erwartungen erfüllt werden. 

 

Warum reicht es nicht aus? U.a. wegen der o.g. Bedingungen – die sehr heterogene Landschaft hat dazu geführt, dass IT sehr leistungsorientiert ist. Es zählt, was man drauf hat, und natürlich dass man das auch verkauft bekommt. Aber wenn das gelingt, sind Titel in den kleineren oder jüngeren Unternehmen in aller Regel wenig wichtig. Und umgedreht sind sie kein Freifahrtsschein.

 

tl;dr: Ob Wirtschaftsinformatik-Bachelor oder Zahntechnikermeister: Wenn ordentlich Know-How da ist, werden beide ihren Platz in der IT finden und, dem Arbeitnehmermarkt sei Dank, ordentlich verdienen. Wenn nicht, dann nicht.

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Welche Meister gibt es denn eigentlich im IT-Bereich? Ich kenne nur Informationstechnik, das ist aber eigentlich ein Elektrikermeister. Sind jemandem schon mal Meister im Software-Bereich begegnet? Diese Theorie, dass hier Meister besser verdienen, scheint mir mehr in die Kategorie des "ex falso quodlibet" zu fallen.

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vor 1 Stunde, stefhk3 schrieb:

Welche Meister gibt es denn eigentlich im IT-Bereich? Ich kenne nur Informationstechnik, das ist aber eigentlich ein Elektrikermeister. Sind jemandem schon mal Meister im Software-Bereich begegnet? Diese Theorie, dass hier Meister besser verdienen, scheint mir mehr in die Kategorie des "ex falso quodlibet" zu fallen.

 

Als regulären Karrierepfad habe ich das noch nie wahrgenommen. Aber die IHK denkt sich ja immer neue Späße aus, z.B. den "Operativen Professional". Vielleicht ist das damit gemeint. Who knows, who cares ;-).

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vor 40 Minuten, thb schrieb:

 

Als regulären Karrierepfad habe ich das noch nie wahrgenommen. Aber die IHK denkt sich ja immer neue Späße aus, z.B. den "Operativen Professional". Vielleicht ist das damit gemeint. Who knows, who cares ;-).

 

Solche Veröffentlichungen können, wenn man sie regelmäßig verfolgt, einen Überblick und einen Orientierungsrahmen geben. Wenn man das nicht hat, dann ist man auf Blindflug angewiesen.

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