Projekt Master

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Forensiker

Hallo liebe Blogleser,

 

Wikipedia sagt über die Geduld:

 

Zitat

Das Wort Geduld (auch altertümlich: Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld.

Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt.

 

Wahrscheinlich fehlt mir nur zu oft diese Tugend. Das Ergebnis konnte man in meinem letzten Blogbeitrag sehen. I was wrong! So wrong! Tut mir leid, liebe DIPLOMA!

 

Natürlich kennt Ihr eure eigenen Studiengänge ganz genau! Nach einigem Mailverkehr mit der Studienzentrumsleitung, der Studiendekanin und dem Prüfungsamt ist das auch für mich jetzt vollkommen klar.

 

Die Brückenkurse sind tatsächlich für alle "nicht-Psychologie-Bachelor-Absolventen" notwendig (m. M. n. auch völlig richtig!). Zunächst erschien es mir aber anhand der Informationen auf der Homepage anders.

 

D. h. man könnte meinen, dass alle aufgeführten Bachelor-Abschlüsse keine Brückenkurse machen müssten und B.A. Medizinalfachberufler (als verwandte Fachrichtung) wohlgleich. Daher rührten meine Äußerungen des Unverständnisses, warum B.A. Soziale Arbeit ohne Statistikmodule gleich zugelassen würden und B.A. Medizinalfachberufler mit Statistikmodulen nur mit Brückenkursen. Dass dem aber nicht so ist, ist mir nun völlig klar.

 

Dazu die DIPLOMA:

 

Zitat

Ich möchte vorab betonen - auch im Hinblick auf Ihren Eintrag in einem Fernstudien-Blog - dass die Einführung von Brückenkursen ausschließlich der Qualitätssicherung des Masterabschlusses dient und somit eine äußerst notwendige und sinnvolle Ergänzung ist.

 

Die Durchführung betrifft nicht nur den Studiengang Medizinalfachberufe sondern alle Studiengänge, die hier zu einem Psychologie - Bachelor weniger Kompetenzen nachweisen können

 

Dacor! Klar bin ich auch an guter Qualität interessiert und jetzt wird ein Schuh draus!

 

So hat z. B. der Bachelor Psychologie 14 CP in reiner Statistik und 24 CP in klinischer Psychologie und Anwendungsbereiche der klinischen Psychologie.

 

Der Bachelor Soziale Arbeit weist 0 CP in o.g. Bereichen aus.

 

Der Bachelor Medizinalfachberufe beinhaltet 14 CP im Modul "Wissenschaftliches Arbeiten", welches Statistik, Methodenlehre und Quanti- und qualitative Methoden der Sozialforschung inkludiert. Weitere 18 CP verbergen sich im Modul "Sozialwissenschaften", welches klinische Psychologie, Ethik und Medizinsoziologie beinhaltet.

 

Somit komme ich von Haus aus nicht auf die reinen 14 CP und 24 CP. Das ist damit völlig klar. Ich könnte mir vorstellen, dass die Sozialarbeiter Bachelor gar noch viel mehr nachholen müssen.

 

Trotz allem begutachtet nun der Prüfungsausschuss meine eingesandten Unterlagen über meine berufliche Qualifikation und entscheidet dann über den Umfang, den ich noch nachholen muss, oder ob die Kompetenzen ggfs. bereits ausreichen.

 

Damit sind wir wieder bei der Einleitung: Geduld gilt als eine Tugend.

 

Mea culpa!

 

So long...

Forensiker

Forensiker

Hallo liebe Blogleser,


heute berichte ich wieder zum geplanten Masterstudium Psychologie an der MEU in Magdeburg.
 
Bin ich schon drin? Ein klares Jein!


Laut Homepage der MEU können für diesen konsekutiven Master Bachelorabsolventen der Psychologie, Rehabilitationspsychologie, Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik, Heilpädagogik, Musiktherapie, Medizin oder in einer gleichwertigen Fachrichtung zugelassen werden.

Mit meinem Gesundheitspädagogikabschluss des Bachelor-Studiengangs Medizinalfachberufe wurde ich der "gleichwertigen Fachrichtung" zugeordnet.

 

Allerdings bekam ich heute einen Brief von der Diploma Hochschule, der mich gar nicht glücklich stimmte. Zunächst bestätigte mir man (nach 4 Wochen) den Eingang meiner Bewerbung, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass ich zunächst Brückenkurse in den Fächern Statistik und klinischer Psychologie belegen muss (gem. § 8 Abs. 3+4 der Prüfungsordnung (die mir nicht vorliegt!).

 

Ich staunte nicht schlecht! Wirklich? Wie sagte Gerd Knebel von Badesalz noch so schön? "Hier musch grade ma lache, warte ma, ähähähä. ... Is gut hier, muss isch grade ma lache, warte ma, hähähä, des is gut

 

Da muss ich doch wirklich an der Diploma Hochschule zweifeln, ob die ihre eigenen Studiengänge kennen?

 

Bachelorabsolventen der Sozialarbeit, ohne Module in Statistik und klinischer Psychologie, werden ohne weiteres zum Master zugelassen und ich, mit zig CP in Statistik und klinischer Psychologie, muss genau diese beiden Module in einem Brückenkurs belegen? :blink:

 

Zum Vergleich hier die Studienverlaufspläne Soziale Arbeit und Medizinalfachberufe:

Vergleich.jpg.5b6ff5b62db57506c10137e7d10c0b95.jpg

 

Jetzt bin ich wirklich enttäuscht. Vor allem weil ich eine empirische Bachelorarbeit mit hohem statistischen Anteil (Signifikanzberechnungen, deskriptive statistische Auswertungen uvm.) geschrieben habe. Außerdem hatte ich in der staatlichen Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger für Psychiatrie sehr viel klinische Psychologie als Inhalte. Und allein was mein berufliches Tätigkeitsfeld betrifft, kann ich wirklich profundes Wissen in klinischer Psychologie und Statistik nachweisen (u. a. als Autor kleiner veröffentlichter Werke in genau diesem Bereich). Da frage ich mich, ob meine Unterlagen richtig geprüft wurden.

 

Bin mir nicht mehr sicher, ob ich mir das noch antun werde, da doch sowieso ein hoher Statistikanteil im Master vorkommt. Aber zunächst beantrage ich eine Einzelfallprüfung mit Hinweis auf die Lissabon-Konvention. Sollte dies nicht fruchten, werde ich den Masterstudiengang wohl doch nicht antreten und meine akademische Karriere hier beenden...

 

So long...

Forensiker

 

 

Forensiker

Hallo liebe Blogleser,

 

ursprünglich komme ich zwar aus dem Rheinland und bin Wahl-Hesse, aber: Ick freu mir wie Bolle :thumbup:

 

Dank @psychodelix habe ich bei der MEU nochmals nach dem aktuellen Stand gefragt, ob ich nicht doch zum konsekutiven(!) Master zugelassen werden könne, gerade im Hinblick auf meine berufliche Tätigkeit, sowie meine staatlich anerkannte Fachweiterbildung "Psychiatrie" in Kombination mit dem Bachelor-Abschluss (Stichwort "Lissabon-Konvention").

 

Und siehe da, folgende Antwort kam zurück:

 

Zitat

Sehr geehrter Herr Forensiker,

 

bewerben Sie sich!

 

Unter dem Vorbehalt, dass die Akkreditierungsagentur die von uns formulierten Eingangsvoraussetzungen bestätigt, können Sie den Master bei uns studieren.

Die Information der Akkreditierungsagentur erwarten wir in ganz kurzer Zeit.

Ihre Zusatzausbildung hilft auch zusätzlich, da der Bologna-Prozess ausdrücklich auch beruflich erworbene Kompetenzen auf weiterführende Studiengänge anrechenbar macht. [...]

 

Jetzt heißt es, alle Unterlagen zusammensammeln, Motivationsscheiben aufsetzen, alles in eine PDF packen und online an die MEU senden.

 

So long....

Forensiker

 

Forensiker

Master, ich komme!

Hallo liebe Blogleser,

 

hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:

Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar! :thumbup:

 

Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.

Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.

 

Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.

 

Zitat

Leider können wir Ihnen derzeit noch keine näheren Informationen zu diesem Studienangebot, welches in Kooperation mit der MEU Magdeburg, voraussichtlich bereits zum Sommersemester 2017 angeboten werden soll, geben. Die sehr positive Vorortbegehung durch die AHPGS fand erst in der vergangenen Woche statt.

 

Drückt mir die Daumen!

 

So long...

Forensiker

Forensiker

Auf zum Master (oder auch nicht)

Hallo liebe Blogleser,

 

mein Fahrplan zum Master steht.

Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.

 

Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.

 

Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.

 

Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.

 

Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.

 

Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.

 

Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:

 

Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.

Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.

 

So Long...

Forensiker

 

Forensiker

Alternative Überlegungen zum Master

Hallo liebe Blogleser,

 

im letzten Blogartikel habe ich meine Gedanken zum Studienangebot "Gesundheitspsychologie" an der SRH niedergeschrieben.

Eine Alternative möchte ich heute beschreiben.

 

Schon während des Studiums hatte ich die Technische Universität Kaiserslautern für einen Anschlussmaster ins Auge gefasst.

Allerdings zu der Zeit noch für den Studiengang "Systemische Beratung".

 

Inzwischen habe ich allerdings neben der gesundheitswissenschaftlichen Leidenschaft auch ein Faible für Managementkontexte entwickelt.

Ergeben hat sich dies aus der Qualitätsmanagement-Weiterbildung und aktuell durch den zweiten Studienschwerpunkt "Gesundheitsmanagement" aus meinem Bachelorstudium, der mir richtig Spaß macht!

 

Entsprechend informiere ich mich gerade über den Studiengang "Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen" an der TU.

Dabei handelt es sich um einen weiterbildenden Master mit 90 CP. Voraussetzung ist ein 210 CP Bachelorstudium.

Allerdings kann man 30 CP über eine einschlägige, mindestens einjährige Berufstätigkeit nach dem ersten Studienabschluss anerkennen lassen. Dies würde für mich zutreffen, weil der Nachweis über die Berufstätigkeit erst spätestens bis zum Abschluss des Masters vorliegen muss.

 

Positiv finde ich:

  • Die Flexibilität, die den Studierenden angeboten wird (Urlaubssemester, e-Learning Plattform, wenige Präsenzen usw.)
  • Ansprechendes und praxisbezoges Curriculum
  • Sehr günstige Studiengebühren für ein Fernstudium (Gesamtkosten ca. 5000 Euro)
  • Sehr gute Bewertungen des Studiengangs
  • Zwei (inzwischen mit mir befreundete) Kommilitonen aus meinem Medizinalfachberufe-Studiengang möchten dort studieren

 

Darüberhinau ein vermeintlich positiver Aspekte, der sich aus verschiedenen Diskussionen hier im Forum ergeben könnte, mir aber nicht wichtig ist:

 

Es ist eine staatliche Hochschule, ja sogar Universität! (In einigen Diskussion sahen einige Personen private FHs als "problematisch" an, was die Anerkennung oder Qualität betrifft)

 

Dieser Aspekt ist mir nicht wichtig, weil ich persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass ich auch mit meinem Abschluss einer privaten FH keine Nachteile gegenüber Kollegen mit Abschluss einer staatlichen Universität erfahren habe.

 

So long... and to be continued!

Forensiker

Forensiker

Weitere Überlegungen zum Master

Hallo liebe Blogleser,

 

"and the beat goes on" oder so ähnliche Gedanken gehen mir durch den Kopf. Nach dem Befreiungsschlag "Absage Masterstipendium" bin ich eigentlich endlich da, wo ich immer sein wollte: In der völligen Unabhängigkeit! :thumbup:

 

Mein Ziel (den Hochschulabschluss) habe ich erreicht - und damit muss ich mir und (vielleicht) keinem anderen mehr etwas beweisen. Auch beruflich wurde meine Qualifikation (von meiner Warte aus) maximal bewertet und honoriert - nicht nur monetär, sondern vor allem was meinen Aufgabenbereich und meine Position betrifft. Wie bisher sehe ich meine Zukunft weiterhin bei meinem Arbeitgeber im Unternehmen.

 

Also alles was jetzt noch folgt, ist ein freiwilliges "Addon". Wobei ich es eher als Hobby betrachten würde. Aber ein Hobby, was sich mit Sicherheit auch beruflich nutzen lässt. Irgendwo tat sich bisher immer eine Tür auf. Was ich damit sagen will: Würde ich mich für einen Master entscheiden, dann erstmal nur aus der puren Lust und dem Interesse für eine bestimmte Fachrichtung.

 

Zwar genieße ich gerade die (fast) Ära "Post Studentenleben", aber immerhin darf ich noch knapp 26 Jahre meine Arbeitsleistung ins Unternehmen bringen. Eine lange Zeit. Ich merke immer wieder: Es "zuckt" in mir. Hier ist also noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. 

 

Und da ich nun frei wählen kann, würde ich gern den Master of Science der SRH in Gesundheitspsychologie näher betrachten.

Aber - die SRH verlangt echt heftige Studiengebühren! Über 500 Euro im Monat! Andererseits kann man diese Gebühren auch steuerlich geltend machen. Außerdem habe ich keine hochtrabenden Hobbys, trinke und rauche nicht (Immerhin habe ich gerade mal wieder den Stromanbieter gewechselt und spare dadurch 30 Euro/Monat :lol:).

 

Was mir aber gefällt: Ein sehr flexibles Studienmodell und ein für mich sehr ansprechendes Curriculum. Auch die Aussichten mit dem Abschluss Mitglied im BDP (allerdings nur Kategorie "B" - d. h. ohne Möglichkeit eine Weiterbildung zum psychologischen Psychotherapeuten zu machen - was für mich völlig ok ist!) zu werden, stehen ganz gut .

 

Das sind erstmal nur meine weiteren Gedanken zum Projekt "Master".

 

So long...

Forensiker

 

 

Forensiker

Enttäuschung, Erleichterung, Dankbarkeit

Hallo liebe Blogleser,

 

eine Enttäuschung hat auch ihr Gutes. Sie verhilft einem zu einem neuen Blick auf die Dinge.

 

Leider konnte meine Bewerbung die SBB nicht für eine Weiterförderung im Master überzeugen.
 

Meine doppelte bis vierfache Belastung während des Studiums, sowie der Nachweis der erfolgreichen Umsetzung des Gelernten, schien wohl keine Berücksichtigung zu finden, als Ausgleich dafür, dass ich es mit einer Note von 1,8 nicht in die TopTen aller Absolventen (inkl. Vollzeit-Präsenz-Studenten!) meiner Hochschule geschafft habe.

 

Aber eine Enttäuschung kommt immer dann zustande, wenn die eigenen Erwartungen nicht erfüllt wurden. Ich war also der Täuschung aufgesessen, dass ich ohne TopTen-Abschluss eine Master-Förderung erhalte.

 

Gleichzeitig war es aber auch eine Erleichterung. Ein Stipendium hätte mich wieder gehörig unter Leistungsdruck gesetzt. Außerdem wäre die Studiengangsauswahl extrem eingeschränkt gewesen.

 

Und so hat im Grunde auch ein vermeintlich negatives Ereignis etwas positives. Grundsätzlich haben all solche Ereignisse früher oder später in meinem Leben immer etwas in Gang gesetzt, was hinterher etwas positives erzeugt hat.

 

Wie dem auch sei. Ich werde die Zeit zunächst nutzen, um wieder mein inneres Gleichgewicht zu finden. Denn dies ist doch jetzt, mit etwas Abstand vom abgeschlossenen Studium betrachtet, einiges aus dem Ruder gelaufen.

 

Dankbar bin ich der SBB allemal! Sie hat mich ideell gefördert, mir geholfen unabhängig zu sein und mein Ziel konzentriert verfolgen zu können. Vielen Dank dafür!

 

So long...

Forensiker

 

 

 

 

Forensiker

Welches Schweinderl hätten S' denn gern?

Hallo liebe Blogleser!

 

Und mit "Schweinderl" meine ich Master. Die Auswahl ist riesig. Unglaublich was da alles angeboten wird. Zum Beispiel der Master of Arts in “The Beatles, Popular Music and Society” oder der Master in Oenologie.  "Angewandte Freizeitwissenschaft" klingt dagegen ja geradezu spießig!

Alles ganz nett, aber nichts für mich. Ich möchte gern in meinem Bereich bleiben. Doch was kommt da für mich in Frage?

 

Dazu muss ich mir aber zunächst die Frage stellen, wie viel Zeit ich mir lassen möchte. Am liebsten würde ich mir viiiiel Zeit lassen. Immer mal Module abschließen, wenn es passt. Leider ist das an privaten Hochschulen eine teure Nummer. Zwar bieten viele Private eine kostenlose Verlängerung an, aber vorher ist es doch echt kostenintensiv. Ein Vollzeit-Präsenzstudium kommt allerdings grundsätzlich nicht in Frage.

 

Zunächst mein konkretes Vorgehen: Als Stipendiat der SBB kann ich mich um ein Folgestipendium für den Master bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 30.04.2016. Dazu habe ich auch schon alle Unterlagen (Beglaubigte Kopien, Motivationsschreiben, usw.) vorbereitet.

 

Allerdings gibt es dabei ein paar Einschränkungen:

 

  1. Eigentlich muss man zu den "Top-Absolventen" gehören. Dazu gehöre ich allerdings nicht. Habe zwar eine A_-Grade Note, aber in der Rangliste gehöre ich nicht zu den Top 10. Im SBB-Forum wurde aber von anderen Stipendiaten der Hinweis gegeben, dass dies nicht das alleinige Kriterium ist. Es werden wohl auch die Rahmenbedingungen angeschaut (z. B. Vollzeitjob während Studium, Kinder unter 10 Jahre - trifft bei mir zu), unter denen das Studium absolviert wurde.
  2. Die Bedingung für die Förderung ist die Aufnahme eines konsekutiven Masters.
  3. Abschluss des Studiums in Regelstudienzeit

 

Vor allem Punkt 3 würde mich wieder gehörig unter Druck setzen. Da müsste ich echt noch mal tief in mich gehen.

Aber auch Punkt 2 ist nicht zu unterschätzen. Da bleiben nicht viele Studiengänge, die in Frage kommen. Die SBB steckt da die Grenzen auch ganz eng und schaut sich bei Bedarf sogar jedes einzelne Modul an und entscheidet, ob der Studiengang wirklich konsekutiv gewertet werden kann.

 

Auf der sicheren Seite wäre ich mit der Fortführung des Studiums an der Diploma Hochschule. Gesundheitsökonomie an der APOLLON Hochschule wäre bislang die einzige Alternative.

 

Wird es mit dem Stipendium eher nichts (wovon ich zunächst ausgehe!), dann interessieren mich schon einige Studiengänge:

Z. B. angewandte Psychologie, Sozialwissenschaften (am DISC der TU Kaiserslautern), Health Administration (Uni Bielefeld), Mediation (FernUni Hagen), Advancing Healthcare Practice (The Open University). Aber auch ohne Stipendium käme Gesundheitsmanagement oder Gesundheitspädagogik (in der virtuellen Variante) an der Diploma Hochschule in die Auswahl.

 

Das sind auch alles Studiengänge, deren Inhalte perfekt in meinen Arbeitsbereich passen würden.

 

Gar nicht so einfach. Habt ihr noch Ideen? Vor allem Flexibilität ist das Stichwort.

 

So long...

Forensiker

 

 

Forensiker

Brainstorming...

Hallo liebe Blogleser,

 

dies wird mein neuer Blog zum Projekt "Master".

 

Zunächst wollte ich hier meine Ideen sammeln, wie der Masterabschluss langfristig zu erreichen sein würde.

Denn zu den gleichen Bedingungen wie bei meinem Bachelorstudium wollte ich (eigentlich) kein Masterstudium aufnehmen.

Der Familie zuliebe wollte ich sogar komplett auf ein weiteres Studium verzichten.

 

Allerdings fragte mich meine Frau gestern, ob ich nicht unverbindlich probieren wolle, die Förderung der SBB auch für das Masterstudium zu bekommen. Und auch meine Kinder meinten, warum ich jetzt nicht gleich weiter mache. :blink: Das hat mich vollkommen aus den Socken gehauen. :001_wub:

 

Nunja, zu verlieren gibt es ja nichts! :thumbup:

 

To be continued...

Forensiker