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Umzug, Druck im Job & Job Angebot


flowergarden

464 Aufrufe

long time no news. Wo fange ich am besten an? Ich bin ganz ehrlich: über etwas Input von außenstehenden Menschen würde ich mich tatsächlich sehr freuen, denn mein überaktives Nervensystem vernebelt mir gerade die Entscheidungsfreude und Sicht. 

Ich bin vor kurzem umgezogen, in eine benachbarte Stadt. Der Schritt war nach 13 Jahren wirklich herausfordernd für mich. Gewohnte Routinen und Abläufe aufzugeben gehört jetzt nicht unbedingt zu meinen Stärken. 

Im Job läuft es weiterhin, jedoch nicht wie immer. Ich arbeite jetzt seit 2,5 Jahren in der Firma. Der Workload ist hoch. Man hat permanent 100 verschiedene Themen auf dem Tisch. Mein Chef ist ein "Arbeitstier", meine Kollegin eine "High Performerin", immer bei 200%, immer On Fire. Mein Chef geht davon aus, dass alle anderen ebenfalls Arbeitstiere sind oder sein sollen. Wenn man um 16:00 Uhr in den Feierabend geht, sagt er zwar nichts, aber das Team weiß, dass er es nicht gerne sieht. 

Aktuell kündigen wir viele Mitarbeiter, auch wegen Schlechtleistung und/oder betriebsbedingt (als vorgeschobener Grund). So habe ich ebenfalls die Sorge, dass er mich auch irgendwann aufgrund von "Schlechtleistung" kündigt - da ich seit einiger Zeit keine 200% geben kann. Kurz zum Hintergrund: im Dezember war ich krank und habe trotz 38 Grad Fieber noch 45h abgerissen und aus dem Bett heraus gearbeitet, da die Themen dringlich waren (es dankt einem keiner). Im Januar hatte mein Freund die Grippe, ich habe mich ebenfalls angesteckt und wir waren insgesamt zwei Monate krank. Uns ging es wirklich mies. 
Seitdem konnte ich keine 200% mehr abliefern. Hinzukommen einige schwere Vitaminmängel, die aktuell noch nicht behandelt wurden (u.a D3, B1, Selenmangel, Ferritin sehr niedrig etc).
 

Ich mache aktuell ein paar Flüchtigkeitsfehler. Die Masse an Aufgaben und die Vielfalt ist nicht ohne. Ich mag es, einen generalistischen Job zu haben - keine Frage. Nur ist es manchmal auch schlichtweg zu viel an Multitasking.

Es läuft einiges schief und man läuft gegen Wände. Ich habe oft versucht das Konzept der Ausbildung umzuorganisieren, bin dabei aber auf die Mithilfe der Abteilungen angewiesen. Zum Beispiel: Letztes Jahr beschwerte sich die Fachabteilung, dass sie nicht wissen welche Inhalte sie vermitteln sollen. Dafür gibt es ja den Rahmenlehrplan, den sich niemand ansieht. Ich habe also den Rahmenlehrplan in kleinstarbeit aufbereitet, damit sich die Abteilungen dort eintragen können. Auch nach mehrmaliger Erinnerung: keinerlei Rückmeldungen. Es ist maximal frustrierend und man reibt sich auf. Mit der Zeit fühlt man sich in seiner Arbeit nicht gewertschätzt. 

Mein Chef weist mich aktuell auf jeden kleinen Fehler hin, den ich aktuell mache.. z.B. wenn ich einen Nachtrag zum Arbeitsvertrag erstelle, (von einem Mitarbeiter aus einer Tochtergesellschaft) und ich nehme das falsche Template -.- Oder andere Kleinigkeiten. Das setzt mich unter Druck, weil ich mittlerweile "Angst" habe Fehler zu machen. Er übt gerade viel Druck aus, mit 100 verschiedenen Themen, die erledigt werden müssen. Manchmal weiß ich gar nicht, was ich zuerst machen soll. Ich kümmere mich ums Azubi Recruiting und habe parallel noch 2 andere Stellen offen, nebenbei haben die Azubis auch wieder Themen und kommen auf mich zu, dann fordert der Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft etwas an, zeitgleich hat die andere Tochtergesellschaft verschiedene arbeitsrechtlichen Themen um die ich mich kümmern muss, nebenbei die neue Mitarbeiterin onboarden - Vertrag vorbereiten, alle Dokumente versenden und einholen, zwischendurch Seminare, Anfragen von Mitarbeitern zu Schulungen, die geklärt werden wollen. Erneute Nachfrage von meinem Chef gestern per Mail, wie der Stand vom Recruiting der Tochtergesellschaft ist und das wir für die andere Stelle dringend eine Stellenbeschreibung und Ausschreibung brauchen.... und irgendwann muss ich auch noch die Abteilungen der Azubis planen, da die Gespräche suchen, neue Mitarbeiter zu den Pflichtschulungen anmelden etc.... 

 

Die Einstellung meines Chefs ist grundsätzlich so: ein Auszubildender leidet unter Panikattacken, mein Chef sagt über diese Person "die sind alle nicht mehr leistungsfähig“ und lästert über die Person. Da weiß ich als Mitarbeiterin seines Teams doch schon ganz genau, wie er über mich denkt, wenn ich mal krank bin. Ich finde es wirklich erschreckend. Man darf absolut keine Schwäche zeigen. 


Nichtsdestotrotz gibt es auch gute Seiten: mein Chef ist super locker, macht oft Scherze, das Team ist locker (auch wenn ich mich oft nicht zugehörig fühle, aber das ist ein anderer Punkt). Aber man darf eben keine Schwäche zeigen. 


Der Umzug versetzte mich etwas in eine Art "Panikmodus", da es auch etwas triggerte und ich einfach nicht gut mit solch gravierenden Veränderungen umgehen kann - es ist einfach außerhalb meiner Komfortzone, ich brauche für die Umgewöhnung einfach länger. Ich kenne hier niemanden in der Stadt (außer meinen Freund) und da kommt schnell das Gefühl auf, dass es sich so "abhängig" anfühlt. 

Und wenn das Nervensystem erstmal on fire ist, naja... 

Nun sind das alles viele Themen und zugleich habe ich ein Jobangebot für den öffentlichen Dienst, ebenfalls im Personalmanagement - aber in der neuen Stadt. Da mich der Umzug schon so durchgerüttelt hat, bin ich mir nun unschlüssig was ich tun soll.

Pro und Contra Listen habe ich endlos gemacht, mein Bauchgefühl ist gerade nicht verfügbar, weil ich mir tendenziell ins Hemd mache. Sollte ich jetzt auch diesen Bereich noch schlagartig ändern, obwohl ich gerade mit der Eingewöhnung zu tun habe? Kündigungsfrist sind bei mir 3 Monate zum Monatsende, eine Anstellung wäre erst zum 01.09 möglich. Ich hab einfach bammel, dass ich dann noch mehr in "Panik" verfalle, als aktuell (gelegentlich) eh schon. -> Zur Info: ich habe nicht permanent Panikattacken oder so. Es ist viel mehr eine aktuelle Ängstlichkeit im Raum, weil die Themen so viel auf einmal sind und der Umzug doch viel Veränderung mit sich gebracht hat. 

So eine Chance kriegt man so schnell nicht wieder. Mein Freund arbeitet auch im ÖD (allerdings woanders) und kennt die Vorteile.

Der Job wäre auch im Personalmanagement, jedoch fallen einige Aufgabenbereiche weg, da die dort eigene Teams für verschiedene Bereiche haben wie zB Recruiting, Personalentwicklung, Azubis etc. Ich wäre keine disziplinarische Führungskraft der Azubis mehr, auch die Personalenwicklung würde wegfallen. Also vielleicht auch etwas positives, wenn man etwas entlastet wird?

Die Vorteile: es gibt deutlich mehr Gehalt, nach Tarif. In meiner aktuellen Firma ist keine Gehaltsentwicklung in Aussicht. Ich könnte die Gleitzeit tatsächlich nutzen (bei uns gibt es auch Gleitzeit, aber wir dürfen erst ab 7:30 Uhr arbeiten), aber im ÖD kann man von 6-21 Uhr flexibel arbeiten. Arbeitszeit sind 8h pro Tag, es wird auch darauf geachtet. Es gibt 50% Home Office nach der Probezeit, was man flexibel gestalten kann. Zb kann man in der einen Woche 2x HO machen, in der nächsten 3x oder man macht in der einen Woche nur 1x Home Office und darauf die Woche 4x. In meinem jetzigen Job müssen wir zwingend 3x die Woche ins Office. Es gibt eine Jahressonderzahlung - oder zusätzlich 3 Wochen Urlaub, was ein wahnsinnig gutes Benefit ist. 

Ich kann leider nicht abschätzen, wie hoch der Workload im ÖD ist. Wir haben über eine Bekannte meines Freundes mal nachgefragt, die dort arbeitet und sie meinte, sie sind Land unter. Das Klischee "öffentlicher Dienst ist nur Kaffee trinken und ganz entspannt" trifft denke ich nicht zu.

Weiterhin ist es wohl so, dass man gesundheitlich mehr Sicherheit hat. In der Privatwirtschaft wird sehr genau drauf geschaut, wie oft und lange man krank ist, im ÖD ist das wohl nicht so?

Und man wird dort wohl nicht so leicht wegen Schlechtleistung gekündigt, also wenn man nicht die ganze Zeit 200% geben kann. (Meinte mein Freund zumindest). Klar, Leistung erbringen muss man überall, aber in der Privatwirtschaft ist das schon etwas anderes.


So. Nun habe ich diesen langen Beitrag verfasst. Ich bin hin und hergerissen und muss bis morgen eine Entscheidung treffen... das Timing ist super :D Ich fühle mich gerade wahnsinnig unter Druck gesetzt... 

Also falls hier jemand im öffentlichen Dienst arbeitet oder seine Erfahrungen teilen möchte, wäre ich sehr dankbar dafür! :) 

13 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich halte es für grundlegend falsch mit Angst oder zumindest einem permanent unguten Gefühl zur Arbeit zu gehen, denn auf Dauer wird dies vermutlich in einer psychischen Erkrankung enden - insofern sehe ich eigentlich nur Vorteile, wenn Du den Arbeitgeber wechselst!

 

Grundsätzlich kann ich jedoch nachvollziehen, dass Du nach all den bereits erfolgten Veränderungen einer weiteren Veränderung in Form eines Jobwechsels kritisch gegenüber stehst, aber ich könnte mir vorstellen, dass es Dir damit letztlich besser gehen wird!

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Vielleicht würde der Wechsel auch gut tun, um am neuen Wohnort noch besser anzukommen.

 

Dass einem vor so einer Entscheidung das Herz nicht nur in die Hose, sondern bis tief in die Socke rutscht, kann ich nachvollziehen. Aber auch im neuen Job hättest Du doch eine Probezeit und könntest ganz in Ruhe überlegen, ob Du dabei bleiben möchtest.

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vor 55 Minuten schrieb Indigo:

Ich halte es für grundlegend falsch mit Angst oder zumindest einem permanent unguten Gefühl zur Arbeit zu gehen, denn auf Dauer wird dies vermutlich in einer psychischen Erkrankung enden - insofern sehe ich eigentlich nur Vorteile, wenn Du den Arbeitgeber wechselst!

 

Grundsätzlich kann ich jedoch nachvollziehen, dass Du nach all den bereits erfolgten Veränderungen einer weiteren Veränderung in Form eines Jobwechsels kritisch gegenüber stehst, aber ich könnte mir vorstellen, dass es Dir damit letztlich besser gehen wird!


Naja, grundsätzlich gehe ich nicht direkt mit Angst zur Arbeit, auch nicht mit Bauchschmerzen oder so.. Es ist viel mehr der Druck, der gerade auch die letzten Tage seitens meines Chefs sichtbar wurde.. 

Danke für deinen Input! :)

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vor einer Stunde schrieb ClarissaD:

 

 

Mal abgesehen von diesem "200%"-Blödsinn wären sowas für mich definitiv Gründe, die Stelle zu wechseln. Klingt nach einem sehr ungesunden Arbeitsumfeld. Und ein Team, in dem man keine Schwäche zeigen darf, ist aus meiner Sicht das Gegenteil von "locker", selbst wenn der oberflächliche Umgang untereinander nett, humorvoll und ungezwungen sein sollte.

 

Es hat vielleicht mal Zeiten gegeben, in denen solche Einstellungen normal waren, aber mittlerweile ändert sich in der Arbeitswelt einiges und modernen AG sollte klar sein, dass gesunde und zufriedene Mitarbeiter extrem wichtig für den Unternehmenserfolg sind. Das erreicht man nicht, indem man seine Mitarbeiter zwingt, dauerhaft über ihre eigenen Grenzen zu gehen. Und auch nicht, indem man ihnen Angst vor Fehlern macht. Das Verhalten deines Chefs ist aus meiner Sicht das Gegenteil eines guten Führungsverhaltens, und für das Unternehmen auch höchstens kurzfristig nützlich.

 

Ich verstehe, dass du gerade vor Veränderungen zurückschreckst, könnte mir aber auch vorstellen, dass das Verlassen dieses Arbeitsumfelds schnell dazu führen wird, dass es dir wieder besser geht und du dir auch wieder mehr zutraust. 

 

Der neue Job klingt erst mal sehr viel besser. Ob das dann dort wirklich alles so ist, wie es scheint, kann man vorher wahrscheinlich nicht wissen. Dieser unnötige Druck deines Chefs wäre aber definitiv weg.

 

 

Ich glaube, man kann keine allgemeine Aussage über den öD treffen, genauso wenig wie über "die Privatwirtschaft". Es kommt doch sehr auf die einzelne Stelle, Behörde usw. an. Nach deiner Schilderung denke ich mir allerdings, dass es ja kaum schlimmer kommen kann als bei deiner jetzigen Stelle. 


Danke für deinen Input dazu! 
Die 200% habe ich jetzt in den Raum geworfen, so konkret hat mein Chef das nie gesagt. Jedoch merkt man ja, wie er auch über Mitarbeiter redet/lästert/herzieht - das die alle "nicht mehr leistungsfähig" sind etc. und er Leistungsträger ist und wer nicht.

Klar kann man den ÖD oder die PW nicht vergleichen, kommt ja auch immer darauf an wo man dann arbeitet etc :) Das war mehr auf eigene Erfahrungen/ggf. positive Erfahrunen die jemand dort gesammelt hat bezogen.. 


 

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Wie viele Jahre sind Sie denn schon berufstätig? An wie vielen Stellen? Und mögen Sie Ihr Alter öffentlich machen?

 

Grundsätzliches zum Gehen haben ja schon einige geschrieben. Meine Frage wäre, warum Sie zu Ihrem jetzigen Arbeitgeber gewechselt haben. Was Sie gereizt hat an der Aufgaben. Und wie lange es Ihnen richtig gut gegangen ist in dem Job.

 

 

 

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psycCGN

Geschrieben (bearbeitet)

Ich würde auch den Job wechseln. Zwar bringt der neue Job ebenfalls etwas Neues mit sich, aber langfristig hört sich das sehr nach der gesünderen Entscheidung an. Da dein Gesundheitszustand zur Zeit eh nicht der beste ist, werden der Druck und die enorme Arbeitsbelastung im aktuellen Job eh nicht zu deiner Erholung beitragen.

Bearbeitet von psycCGN
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Zum Thema locker/witzig sein und vielleicht auch Duz-Kultur (obwohl die hier nicht erwähnt wurde) möchte ich noch einen Eindruck schildern, von dem was ich so mitbekomme: Nicht immer, aber doch oft, hat das für mich etwas Manipulatives, um auf diesem Wege mehr emotionale Bindung an das Unternehmen und damit Leistung herauszuholen. Gerade, wenn sowas Top-Down eingeführt wird. Muss natürlich nicht so sein. Ist aber definitiv für sich allein kein Merkmal, dass es in einem Unternehmen sonderlich mitarbeiterfreundlich zugehen würde. 

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Ich kann mich da den anderen nur anschließen: Alleine schon aufgrund der unrealistischen Erwartungshaltung Deines Chefs würde ich einen Wechsel forcieren. Du beschreibst ja selbst schon wie sehr Dich das zermürbt. Das klingt nicht nach einer Basis für eine positive und gesunde, beidseitige Arbeitsbeziehung. Ich kann da auch nur zum Wechsel ermuntern, das was Du auch bzgl. ÖD beschreibst klingt so, als wäre es definitiv den Versuch wert. Wechsel sind natürlich immer Streß und risikobehaftet, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich das massiv positiv auf Dich auswirkt. Nur Mut!

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Hallo Flowergarden,

 

das hört sich für mich tatsächlich so an, dass nicht nur dein Chef eine enorm hohe Erwartungshaltung hat, sondern auch eine ganz verachtende Einstellung zu Menschen. Die Azubis sind nicht leistungsfähig, die anderen fehlen zu oft, die nächsten machen zu viele Flüchtigkeitsfehler....Ja, so ist es mit Menschen, sie sind manchmal krank und manchmal machen sie auch Fehler, weil sie keine Maschinen sind. Und das ist ganz gut so. Weisst du, es ist oft im Leben so, dass man ungewisse und manchmal auch riskante Entscheidungen treffen muss.  Und Veränderung im Leben gehören dazu, diese halten das Leben in Bewegung! Also wäre es jetzt vielleicht für dich die Zeit einen kompletten Neustart zu wagen!

 

Ich arbeite selbst im öffentlichen Dienst und ausser einer sicheren Stelle habe ich auch Gleitzeit, Homeoffice, nette Kollegen und Chefs...aber leider fehlen bei uns wie anderswo auch viele Fachkräfte! Von daher lässt sich die Arbeit nicht immer in 8 Stunden erledigen, Überstunden und Leistung muss man auch im öffentlichen Dienst bringen! Perfekt ist es nirgendwo, aber es ist zumindest für mich trotzdem besser als in private Wirtschaft. Alles Gute für dich und denk an deine Gesundheit!

 

Liebe Grüße 

 

Byana 

 

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Die Vorteile des neuen Jobs scheinen mir zu überwiegen, aber die Entscheidung musst du natürlich selbst treffen.

Was mich bewegt, dir zu antworten, ist, dass ich in einer ähnlichen Situation bin: Ich ziehe nach neun Jahren in meinem bisherigen Job in eine über 500km weit entfernte Gegend (wo ich allerdings im größeren Umfeld bereits Leute kenne). Es hat zwar nicht direkt Panik bei mir ausgelöst, aber der Schritt fiel doch sehr sehr schwer (trotz Unzufriedenheit an meinem derzeitigen Wohnort). Gleichzeitig wechsle ich meinen Job in einen komplett anderen Bereich, was natürlich alles zusammen gesehen mit Unsicherheit verbunden ist.

Ich mache aber derzeit die Erfahrung, dass am Anfang die Hürde zwar hoch ist und das mulmige Gefühl groß, aber mittlerweile freue ich mich sogar auf die Veränderung immer mehr 😀! Ich bin allerdings schon öfters im Leben umgezogen... aber nach neun Jahren im Erwachsenenalter (38J.) an einen 500 km entfernten Ort ist schon heftig. 

 

Ich wünsche dir eine gute Entscheidung! Manchmal lohnt es sich etwas zu wagen, bevor man unzufrieden bleibt... Wer nicht wagt...

Bearbeitet von Marilen85
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