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Ihr da draussen... ich hier drin

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chillie

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Von mir aus kann man den Titel auch umdrehen ... die Richtung ist eigentlich egal.

Geht es euch auch manchmal so? Dass ihr denkt "die da draussen" in der Welt ohne Fernstudium können dies oder jenes tun, oder müssen sich nicht mit XYZ beschäftigen? Und ihr/wir hier drin im Fernstudienuniversum sitzen an Schreibtischen, lassen uns von schönen Dingen ablenken und haben trotzdem ein schlechtes Gewissen, wir überlegen uns viele Sachen 2-3x versuchen das Studium vorne an zu stellen und scheitern aber trotzdem hin und wieder daran um uns dann zu ärgern?

Aktuell habe ich das Gefühl ganz schön weit "draussen" zu sein ...


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17 Kommentare


Mein Problem aktuell ist eher, dass ich immer mehr zu "denen da draussen" zähle - weil ich das Studium nicht mehr an 1. Stelle stehen habe :(

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Bei der Überschrift dachte ich ja egtl, dass es ums Baby geht : ) Aber du bist ja schon wieder fleißig am Grübeln... Ich möchte auf jeden Fall nicht tauschen, mir gehts zur Zeit echt gut in der Fernstudium-Welt. Im Moment hab ich einen ziemlich konstant guten Workflow und schaff es trotzdem, es mir auch gut gehen zu lassen.

Du kommst schon wieder rein, da bin ich mir 100%ig sicher!

Aber heute genießen wir erstmal den sonnigen Sonntag!

:thumbup:

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Mein Problem aktuell ist eher, dass ich immer mehr zu "denen da draussen" zähle - weil ich das Studium nicht mehr an 1. Stelle stehen habe :(

Genau da drauf wollte ich hinaus

@Mella

Naja zum Baby hätte das auch gut gepasst, was es aber über uns hier draussen denkt kann ich nur vermuten :cool:

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Markus Jung

Geschrieben

was es aber über uns hier draussen denkt kann ich nur vermuten

Und was vermutest Du? ;-)

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Das Thema hatten wir gestern bei der Präsenz im Austausch mit Komms: Die Sehnsucht nach dem Tag, nicht mehr die Freizeit "planen" zu müssen - bei schönem Wetter diejenigen zu beneiden die nicht lernen müssen usw.....viele sind nun, am Ende des Studiums an dem Punkt "so langsam reichts" oder "mir geht die Puste aus"......Und wie sehr man eigentlich belastet ist, merkt man immer dann, wenn noch andere unvorhergesehene Ereignisse im Privatleben auftauchen (mir gerade passiert)....

chillie, in meinem Bekanntenkreis gibts gerade 2 frischgebackene Eltern und allein der Anblick deren glücklichen Gesichter lässt auch die eigene Laune anheben :)

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Und was vermutest Du? ;-)

Ich vermute es denkt sich, dass wir uns hier draussen nicht so einen Stress machen sollen :) ... wenn dem so ist, hat es recht :thumbup:

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ach ja, das kann ich gut nachvollziehen :rolleyes:

ich bin im Moment auch dabei, über mein weiteres Leben zu grübeln :confused: - und hab dabei die Master-Pläne zumindest für die nahe Zukunft über den Haufen geschmissen. Nicht weil das Interesse oder die Motivation fehlt - aber es gibt noch so viele andere Dinge, die Spass machen und mir auch wichtig sind - und in den letzten Jahren zu kurz gekommen sind. Und ein Ferstudium ist ein gewaltiger Zeitfresser. Um es ökonomisch auszudrücken: die Opportunitätskosten für den Master erscheinen mir aktuell zu hoch zu sein

Ich denke auch, dass es mit der veränderten Struktur in den SSP zu tun hat: vorher hatte man seine Klausuren als Meilensteine, auf die man hingearbeitet hat. Und war im April schon dermaßen im Klausurstress, dass zum grübeln gar keine Zeit blieb....und nun: bis zum 10.07. scheint noch soooooo viel Zeit zu sein, und auch bis ABR sind es noch 2 Monate. Der Druck fehlt :blushing: und wie gesagt: das Leben hält noch viele angenehme Dinge bereit

aber ich denke, den Schluss-Spurt kriegen wir auch noch hin :)

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Puh, ich habe mir heute morgen ernsthaft überlegt, meinen aktuellen Kurs ruhen zu lassen (was bei der OU geht, ohne dass man die bisherige Arbeit verliert, aber natürlich kostet das). Im Moment bin ich aber wieder an dem Punkt angelangt, es doch nochmal zu versuchen. Ich fühle mich in der Tat irgendwo zwischen "wir, hier drin" und "die da draußen".

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Wenn das so weiter geht, nimmt die Gruppe der ... "wir da draussen" langsam zu ;)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich habe heute tatsächlich kurz die Wohnung verlassen, um mir eine Garage anzusehen die ab 1.6. mieten kann. Mir war zwar klar dass die Sonne scheint und das Wetter besser geworden ist, aber dass es so traumhaft warm war... das war mir nicht klar. Ich hab das ganze Wochenende drinnen gehockt und gelernt. Immer mit dem Hintergedanken "draußen ist so schön" :-(

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Michael Knight

Geschrieben

Geht es euch auch manchmal so?

Das ging mir unendlich oft so. Im Erst- und im Zweitstudium. Beim Erststudium war es noch einfacher, denn da ging es den meisten meiner Freunde genauso. Jetzt war das anders. Insbesondere im Sommer musste ich mich daher immer in die Staatsbibliothek quälen, sonst hätte ich bei schönem Wetter gar nicht gelernt. Das Frustpotential war besonders hoch, wenn es nur um Auswendiglernen langweiliger Dinge ging. Jetzt habe ich wieder Freizeit und weiß die irgendwie kaum zu schätzen. Komisch ist das.

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Ich war draussen aber doch beim Lernen, weil das Wetter so schön war und meine Frau nicht da war, habe ich mir die "muss ich nur lesen und auswendiglernen Hefte" geschnappt ( strategisches Management) und das Wochenende auf den Balkon verbracht, jetzt bin ich braun, gut erholt und habe gelernt, was will man mehr. Ich hoffe nun auf Regen (nur Spaß) weil Systemtheorie kann ich nun mal nicht einfach so mal nur lesen d.h. nix mit Balkon :(

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Ich beneide jeden, der draußen aufm Balkon lernen kann ... bei uns ist es da zu laut - zuviel durcheinander. Ich bin grundsätzlich abgelenkt. Macht also keinen Sinn.

Somit saß ich gestern Nachmittag bei schönstem Sonnenschein im Wohnzimmer am Esstisch (mit Halogenbeleuchtung) und hab gelernt :(

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Jetzt habe ich wieder Freizeit und weiß die irgendwie kaum zu schätzen. Komisch ist das.

In der jetzigen Situation unvorstellbar ... wenn es so weit ist, sicher ganz "normal".

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Ich beneide jeden, der draußen aufm Balkon lernen kann ... bei uns ist es da zu laut - zuviel durcheinander. Ich bin grundsätzlich abgelenkt. Macht also keinen Sinn.

Somit saß ich gestern Nachmittag bei schönstem Sonnenschein im Wohnzimmer am Esstisch (mit Halogenbeleuchtung) und hab gelernt :(

Bei uns ist es ziemlich ruhig, ich wohne am Stadtrand, außer Kinderlärm der mich aber komischerweisse nicht stört ist es still wie am Friedhof ;) Leider gibt es beim technischen Studium wenig Fächer die man nur so lesen kann, ich habe genau gesagt nur noch 2 Stück.

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Ich war am Wochenende ein Bestandteil beider Gruppen. "da draußen" war ich z.B. zum Grillen auf dem Balkon als am Sonntag Familie zu Besuch war und "da drinnen" z.B. am Freitag als ich die Mathematikbücher Zuwendung nötig hatten.

Generell verbanne ich die Gedanken "es ist so schön und ich muss ..." recht schnell aus dem Kopf, da es ja nichts hilft und ich dadurch nichts gewinne.

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das Wochenende auf den Balkon verbracht, jetzt bin ich braun, gut erholt und habe gelernt, was will man mehr

so hab ich es auch gemacht:)

das einzige Problem war der Laptop-Bildschirm, der eher als Spiegel einsetzbar war....aber trotzdem hab ich einiges geschafft und ich habe das tolle Wetter genossen - was will man mehr???

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
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      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.