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Irgendwas mit...

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chillie

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Nein, keine Panik. Ich habe mir ganz fest vorgenommen meine Jammer- und Beschwerdeposts bezügl. meiner aktuellen Planung zurückzufahren. Damit erspare ich dem Leser und mir regelmäßige Wiederholungen und das Ergebnis ist dennoch das gleiche.

Es geht um irgendwas mit... - mein Dozent für Unternehmensführung im Fachwirt hat "irgendwas im Büro" als die Hauptantwort genannt, die er bei Bewerbertrainings in Schulen zu hören bekommt.

An die Uni gehen viele um "irgendwas mit Medien" zu studieren ... und wer gerne so tut als würde er schicki-micki selbst kochen, macht "irgendwas mit Bärlauch".

Ich habe so mein eigenes "irgendwas..." Thema. Irgendwann (!) wird alles konkret, aber dieser "irgendwas mit..."-Status führt dazu, dass ich Dinge vergleiche, die beide gleich sinnlos sind.

Mein Plan ein Thema zu erarbeiten im Sinne von "irgendwas mit Kundenorientierung" (Optimierung der Kundenorientierung der Mitarbeiter im Dienstleistungsunternehmen) geht nicht auf... noch nicht ... und führt trotz Brainstorming, Mindmapping und was weiss ich nicht alles zu keinen Fortschritt Richtung Thema.

Nun bleibt die Frage. Ist es das richtige Thema? Nicht richtig im Sinne von Prestige oder Anspruch sondern im Sinne von "in meinen persönliche Möglichkeiten machbar"? Die Alternative die mir dazu einfällt ist sicher kein Selbstläufer, aber dazu gibt es allein bei Grin.com und Diplom.de ca. 500% mehr Arbeiten. Nämlich "irgendwas mit CRM-Einführung".

In wie weit es allerdings sinnvoll ist, von der puren Anzahl an Arbeiten darauf zu schließen, dass mir das Thema leichter von der Hand ginge, vermag ich nicht zu sagen. Ein Vorteil ist sicher, dass ich mir dabei leichter ein Thema abschauen kann, bzw. einfach eine Themenstellung entlehnen und meinen Ideen anpassen kann.

Zum Alternativthema habe ich gerade mal 3 Arbeiten recherchiert, alle sind sich einig, dass dieser konkrete Fall relativ wenig erforscht wird. Klingt schwieriger.

Praktisch anwendbar sind für mich beide Themen. Allerdings stellt sich mir diese Frage gar nicht wirklich in erster Linie.

Wichtig ist, dass ich den Aufwand minimieren kann. Den Studienschwerpunkt UNL hatte ich damals immerhin auch gewählt, weil er lt. der Notenstatistik den besten Durchschnitt hat. BUF war dann eine ähnliche Wahl - passend sind zu meiner Karriere beide. Nun hab ich den Schwierigkeitsgrad allerdings selbst in der Hand.

Nur... wie findet man heraus, mit welchem Thema bzw. mit welcher Vorgehensweise man sich das Leben leichter macht?!?


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23 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Vielleicht habe ich ja immer noch nicht richtig verstanden, was CRM eigentlich ist - aber hat das nicht auch irgendwas mit Kundenorientierung zu tun, so dass die beiden Themen sich gar nicht unbedingt gegenseitig ausschließen?

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Mit CRM meine ich tatsächlich das systemische CRM, also die Unterstützung der Kundenbetreuungsprozesse durch ein IT-System. Wobei dafür natürlich Kundenorientierung absolut notwendig ist, sonst ist das System ein Papiertiger.

Wenn ich beide Themen verknüpfe habe ich so das Gefühl, werde ich sicher keine Arbeit mit ausreichend Tiefgang hinkriegen, welche die 50-60-Seitengrenze einhält.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Kann das sein, dass Sie die Messlatte für die Arbeit etwas sehr hoch anlegen? Es ist doch keine Doktorarbeit und sie soll ja nun wirklich "nur" 50 - 60 Seiten haben. Sowohl das Thema Kundenorientierung wie auch CRM muss man da eingrenzen, wenn es eine Anspruch als Tiefgang haben soll.

Sag ich mal so...

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Ich lege keine anderen Maßstäbe an, als für die anderen beiden Hausarbeiten auch. Wobei es wohl leider nicht so einfach ist, von 20 auf 60 Seiten zu schließen.

Ich kann ja schlecht sagen, ich mache es wie bei den Hausarbeiten, nehme aber ein Thema, dass 3x so umfangreich ist. Gleichzeitig kann ich nicht ein analoges Thema wählen und 3x so viel schreiben, denn knackig und ohne unnötige Ausschweifungen soll es ja sein.

Ich möchte mit der DA weder die Welt retten, noch den Friedensnobelpreis für Ökonomie gewinnen. Mein Ziel ist es eine Arbeit auf die Beine zu stellen, die nicht großartig aus dem Ruder läuft und die sich nach 30 Seiten nicht als Rohrkrepierer erweist. Beides unter dem Gesichtspunkt, dass es ein Thema sein muss, bei dem ich praktisch Anknüpfen muss und dass absolut praktisch relevant sein muss.

Und das ist unterm Strich auch dass, was der Betreuer von mir erwartet - dass ich einen Vorschlag mache, der eine Forschungsfrage enthält, eine Gliederung die zur Beantwortung dieser Frage geeignet ist und Praxis sollte auch mit drin sein.

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Also ich persönlich (als ITler mit viel CRM-Erfahrung) würde behaupten - ohne das Kundenorientierungsding zu kennen - dass die Einführung einer CRM-Lösung nicht allzu schwierig sein sollte. Sind wir mal ehrlich: der wissenschaftliche Aspekt ("wie haben das andere gemacht, was für möglichkeiten gibt es noch") ist da doch relativ easy zu handlen? ITIL, CMI, Prince ... zu viele Möglichkeiten gibt es nicht. Im Rahmen der DA beschränkt man sich auf die 3 großen und wählt per Analyse aus, das ITIL die optimale ist (gefühlt zumindest ^^ da muss man halt tricksen). Und über ITIL gibts 100 Bücher ...

WEnn es eher in Richtung "welches Tool nutze ich" gehen soll (ich weiss ja nicht, inwieweit man als BWLer daran interessiert ist), dann sucht man sich auch hier die 3 großen (z.b. HP Service Center, Remedy und ...), kuckt sich die Dinger an und "entscheidet". Da du nicht zuviel schreiben wirst, muss das Thema entsprechend "offen" sein, um es dann in der Arbeit einzugrenzen (so haben mein Betreuer und ich das bei meiner BA gemacht).

Der praktische Aspekt muss auch n icht allzu groß sein - man kann ja ein Grobkonzept für die Implementierung (also Testabläufe o.ä.) als Praxisanteil einbauen?

Solltest Du Dich für CRM entscheiden, darfst mich gerne als Korrektur-Leser missbrauchen ;) Davon hab ich bissl Ahnung ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Huch, fühlen Sie sich angegriffen, chillie? War nicht meine Absicht - und wenn es Absicht gewesen wäre, dann wäre dieser Angriff viel direkter erfolgt! ;)

Ich würde die Sache "Themenfindung" eher von hinten her aufzäumen: Welches Problem zu "Kundenorientierung" oder "CRM" erlebe ich im Arbeitsalltag? Und womit würde ich mich lösungsorientiert sowieso gerne theoretisch mehr beschäftigen?

Also eher ziemlich pragmatisch...

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Nun hab ich den Schwierigkeitsgrad allerdings selbst in der Hand.

Nur... wie findet man heraus, mit welchem Thema bzw. mit welcher Vorgehensweise man sich das Leben leichter macht?!? .

was "einfach" ist oder besser gesagt - als einfach empfunden wird - ist doch für jeden anders....für den einen ist es einfach, eine Gleichung mit 11 Unbekannten zu lösen, er kann aber keine Erbsensuppe kochen. Jemand anders kocht die Suppe, ohne großartig nachdenken zu müssen, die Gleichung mit mehreren Unbekannt erscheint aber als unlösbares Problem....

mit was beschäftigst du dich denn momentan beruflich vor allem? über welchen Problemen hängst du denn dort? gibt's da irgend was, was für eine DA lohnend wäre? du hast doch irgendwas geschrieben von wegen Einführung eines neuen IT-Systems (oder so ähnlich)...handelt es sich da vielleicht um ein CRM-Software?

dann könnte das Thema doch vielleicht heißen "Einführung eines CRM-Systems in der Wäsche-Dienstleistung am Beispiel der Peperoni-AG" - ud hättest den Vorteil, dass du dich beruflich und studientechnisch mit den gleichen (oder ähnlichen) Problemen rumschlagen dürftest, hättest ausreichend Material, einen himmlischen Korrekturleser - was will man mehr?

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Nein, einen Angriff sehe ich nicht, allerdings liegen meine Nerven bei dem Thema langsam blank, da ich sicher keine 100% Lösung suche, sondern überhaupt eine tragbare.

Meine Themeneingrenzung liegt bei beiden Themengebieten bereits in meinem Aufgabenbereich und innerhalb praktischer Problemstellungen. Vielleicht habe ich das nicht so deutlich gemacht.

Meine "Unsicherheit" liegt eher in der sauberen Ausgestaltung, der Abgrenzung des Themas und der tragfähigen Gestaltung.

Inzwischen habe ich mehrere Seiten Gedanken-Cluster gemalt, assoziativ dazu einen Text verfasst und aus meinen Gedanken Fragestellungen entwickelt. Wenn sich jetzt herausstellt, dass diese Fragen mit einem vernünftigen Aufwand zu beantworten sind bzw. ausreichend Theoriemodelle vorhanden sind Kriege ich den Rest auch noch hin. An der Praxis ist bisher noch keine meiner Arbeiten gescheitert.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Was sagen denn eventuell vorhandene "Korrekturleser" zu diesen ersten Themeneingrenzungen?

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Wenn ich überlege wie unbedarft ich im Gegensatz zu dir an meine Thesis geganngen bin, Thema hat mir gefallen. Expose geschrieben und einfach mal losgelegt. Das gleiche hatte ich damals beim Betriebswirt IHK auch gemacht, Thema kam so über Nacht vergleich Kauf oder Leasing betriebswirtschaflich und technisch, eingereicht und angefangen, Note 1,5 eine der besseren Arbeiten bei der IHK ;)

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Bei unbedarft macht aber leider mein Betreuer nicht mit.

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Wer weiß bei mir hat es geklappt, was will man auch schon viel aus 1-2 Seiten Expose herauslesen ? Ich denke du machst dich einfach nur verrückt, mein Thema für meine Masterthesis (Thema) werde ich auch einfach so aus den Hut zaubern.

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Das mag ich so nicht stehen lassen. Ungeplant an so ein Projekt gehen ist für mich keine Alternative.

Die Schreibprobleme der BUF Hausarbeit belegen das. Dort hatte ich eine Idee, hab sie eingereicht und losgeschrieben. Derartige Schwierigkeiten bei der DA gefährden ganz klar das Ergebnis und das Zeitziel.

Ich habe die nächsten sechs Monate keine Zeit Korrekturen an meinen Konzept vorzunehmen und ggf noch Bereiche nachzuarbeiten oder vllt. zu streichen.

Das Motto ist Vorbereitungszeit verdoppeln Ausführungszeit halbieren.

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Was ich nicht ganz verstehe, wir stehen im Berufleben daher setzte ich andere Ansprüche als an einen normalen Studenten. Mir fallen wenn ich durch meine Firma latsche 3-5 Themen für eine Masterarbeit ein, was soll ich da groß vorbereiten, das betrifft mich und meinen beruflichen Alltag. Das kann ich und muss es nur noch sauber und wissenschaftlich zu Papier bringen.

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ich hab auch den Eindruck, dass du dich ein bissel verrennst und zu perfektionistisch bist: du suchst das "ideale" Thema - es soll deinem (nicht eben niedrigen) Standart passen, gleichwohl willst du mit einem möglichst niedrigen Aufwand eine möglichst gute Note erzielen, es soll zu deiner betrieblichen Praxis passen und, und, und...

wenn du die Energie, die du in die Suche des für dich perfekten Themas gesteckt hast, für die eigentliche DA aufgewandt (mit einem vielleicht nur zu 75% perfekten Thema) hättest, hättest du schon das ein oder andere geschafft....

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Bisher waren ja die Anmerkungen der Leser Ihres Blogs nicht so der Bringer - jedenfalls nicht in Ihren Augen. Gehen wir es also mal andersrum an:

Was wünschen Sie sich denn von den Lesern im Allgemeinen oder einzelnen Usern im Besonderen? Was wäre Hilfreich?

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Ich habe eher das Gefühl, dass ich mich wohl nicht recht verständlich machen kann.

Ich bin sowohl in der Lage wissenschaftlich bearbeitbare Problemstellungen in meinem Job zu finden (was ich für beide Themen auch schon getan habe) als auch den Umfang einer DA von der einer Dissertation abzugrenzen.

Ich suche sicher kein Minimax-Thema sondern arbeite an der Ausarbeitung eines sinnvollen Themenvorschlags, der nicht wahnsinnig hohen Rechercheaufwand bedeutet weil die Literaturlage mau ist. Der vorab schon eine möglichst praxisnahe Gliederung ermöglicht damit ich nicht wieder linear schreiben muss und der so eine Forschungsfrage formuliert, die mein Betreuer akzeptiert.

Mir scheint allerdings das Blog eine Plattform zu sein, auf der ich die Schubladen "jammert eh dauernd" und "macht sich für eine 1,0 kaputt" nicht mehr recht verlassen kann bzw. wo Überlegungen die andere Fernstudenten auch anstellen eben schnell davon überlagert werden, dass meine Ansprüche zu hoch sind bzw. ich mir das Leben schwer mache. :confused:

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Ich habe sehr gute Erfahrung mit einem "Betreuungsgespräch" gemacht. Wäre das bei dem ausgewählten Betreuer keine Option? Ich hatte auch ein "Irgendwas mit"-Thema und konnte das nicht so recht eingrenzen - hauptsächlich wegen der praktischen Umsetzbarkeit des empirischen Teils. Eine Hilferuf-Mail an den Betreuer und es kam schnell ein ausführliches Telefonat zustande, indem das Thema in alle Richtungen abgekopft wurde. Hatte ich da mit meinem Betreuer nur Glück?

Letztendlich kann man viele tolle Ideen zeitaufwendig erarbeiten - aber wenn´s dem Betreuer nicht gefällt.... ist halt nicht effizient und auch nicht sonderlich motivationsfördernd.

Welches Problem zu "Kundenorientierung" oder "CRM" erlebe ich im Arbeitsalltag?

:thumbup: Und wenn die Probleme identifiziert sind, hat man doch auch schon relativ schnell eine Forschungsfrage dazu... zumindest ist man dann schon wieder einen Schritt weiter.

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Ohne Exposé und Gliederung möchte der Betreuer leider keine Entscheidung zur Betreuung treffen. :(

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aus dem Studienbrief 6 WSA - (Verfahren der Haus-, Projekt- und Bachelorarbeit in wirtschaftswissenschaftlichen Studienarbeiten - das Äquivalent für die DA find ich leider nicht uf die schnelle - Inhalt ist aber ähnlich) Seiten 25+26

...zur Enwicklung und strukturierung eines Themas sollte ein Gespräch mit mindestens Dauer erfolgen....zu diesem beratenden Gespräch im Rahmen der Themenfindung und -spezifizierung gehören insbesondere

- die Bewertung des Themenvorschlags hinsichtlich seiner Eignung für eine Bachelorarbeit

- eine Beratung zur inhaltlichen Strukturierung der Arbeit (Gliederungsentwurf)

- eine Beratung zur Schwerpunktsetzung der Arbeit (Exposée)

- eine Einschätzung der Eignung der vorgeschlagenen Literatur.....

- eine Einschätzung zur (zeitlichen) Realisierbarkeit des Vorhabens

Als Ergebnis dieses Gesprächs wird der Themenvorschlag präzisiert....

du siehst - die von weiss-ge geschilderte Vorgehensweise ist Standart und keine Nettigkeit des Betreuers. Und ein solches Betreuungsgespräch ist nach meiner Meinung genau das, was du momentan brauchst.....viel Erfolg!

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Ohne Exposé und Gliederung möchte der Betreuer leider keine Entscheidung zur Betreuung treffen.

Hast du Alternativen? Vielleicht kannst du jemanden finden, der dich beim Festzurren des Themas besser unterstützt. Hast du mal bei SOB nachgefragt?

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Ich kenne den SB natürlich. Wie aber schon die anderen beiden Betreuer vorher, führen die das Gespräch, die Mailkorrespondenz oder das Telefonat erst, wenn Themenvorschlag, Expose und Gliederung auf dem Tisch liegen. Dass es bei anderen anders läuft ist schön, 3 von 3 ist allerdings meine persönliche Quote gegen ein vorab geführtes Beratungsgespräch.

Allerdings gebe ich mich geschlagen und breche das ganze an dieser Stelle ab. Ich habe in der Diskussion nicht den Punkt im Erstellungsprozess nachvollziehbar darlegen können, an dem ich gerade bin, bzw. dass ich mit dem Beitrag hier eigentlich nur aktuelle Gedanken und Überlegungen zum Themenfindungsprozess darlegen wollte, wie sie sicher jeder, der eine Idee erarbeitet und nicht hat, vorgefunden hat.

Stattdessen zu erklären, dass ich nach 4 Jahren Fernstudium einen SB lesen kann, Probleme in der Praxis erkennen und auf die Theorie ummünzen, notwendigen Tiefgang und sinnvolle Grenzen einer Arbeit finden und das alle mit meiner persönlichen Arbeits- und Organisationsweise, die mich im Job und im Studium überhaupt hier hin geführt hat, unter einen Hut bringen erscheint mir in meiner aktuellen Situation kontraproduktiv.

Der regelmäßige Leser weiß sicher, dass ich auch hier im Blog kritikfähig bin und viele Beiträge zur Selbstreflexion genutzt habe. Momentan habe ich allerdings das Problem, dass ganz normale Überlegungen die ich hier gerne dokumentiere und die vor einiger Zeit oder von anderen Usern vllt. gering- oder unkommentiert durchgingen, dazu führen, dass hier das (ebenso wie meine eigene Darstellung hier im Blog eindimensional ist - eindimensionale) Bild des selbstzerstörerischen Perfektionisten gepflegt wird, der den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, sich das Leben unnötig schwer macht und sich live ins Burnout bloggt.

Ich finde es schade, dass nach 4 Jahren und fast 600 Blogs dieser Faktor aktuell so hohe Bedeutung hat. Natürlich muss ich mir selbst an die Nase fassen, immerhin biete ich ja entsprechend mehr negative Gedanken als vor 1,5 Jahren. Da es aber ein Blog rund um das Fernstudium sein soll, mit Exkursionen in Privatleben und Job (und nicht anders herum) werde ich versuchen mein Blogkonzept für die letzten 8 Monate zu ändern und eher über Meilensteine und (hoffentlich) nachvollziehbare Hindernisse im Studium bloggen.

Damit komme ich hoffentlich auch meinem eigenem Ziel wieder näher, dass das bloggen Spaß machen sollte und nicht belasten darf. Als ersten Schritt melde ich mich zum Thema DA erst wieder, wenn ich das Thema festgeklopft und mit dem Erstbetreuer abgestimmt habe.

P.S.: An die Kommentatoren, nehmt das bitte nicht persönlich. Diese Gedanken hängen nur indirekt mit diesem Thema zusammen und reifen schon etwas länger in mir - hier scheint es aber der richtige Ort dafür zu sein.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Da ist man mal ein paar Tage nicht mehr und schon schlägt der Zahn der Zeit und die Veränderungen zu. Mal schauen wie es bei dir weitergeht mit dem Blog. Steht gerad bissl auf dem Schlauch...

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link