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Pläne, Flexibilität, zeitliche Vorgaben, wie lang ist eigentlich das Semester?

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Marie Berlin

83 Aufrufe

Hallo

Ich habe bei meiner anfänglichen Planung einige Sachen nicht so stark berücksichtigt, da sie mir zwar klar waren, aber trotzdem nich so bewusst, wie sie es jetzt sind. Das sind folgende Sachen:

- In WiWi gibt es Einsendearbeiten, die meisten müssen bis zum 2.7. berbeitet werden und sie beziehen sich jeweils auf alle Kurseinheiten

- WiWi startete am 2.4. und hat die erste Klausur am 25.9.

- Psychologie startete am 16.4. und hat die erste Klausur am 3.9.

Meine WiWi Semester hat also 25 Wochen, mein Psychologiesemester nur 20 Wochen.

Meine WiWi Unterlagen muss ich aber in den ersten 13 Wochen komplett durchgearbeitet haben, um die Einsendearbeiten bearbeiten zu können.

Ob das nun fair und sinnvoll ist, ist die eine Frage. Die beschäftigt micha ber nicht, weil es nunmal so ist wie es ist.

Die andere Frage ist aber: Wie gehe ich damit sinnvoll um?

Ich habe daher meine Planung gründlich umgestellt:

Bis zum 2.7. widme ich mich intensiv dem WiWi-Stoff und zusätzlich ebarbeite ich nur einen Kurs von Psychologie.

Ab dem 2.7. lege ich dann WiWi beiseite und beschäftige mich ausschließlich mit Psychologie. Da ich bei WiWi schon Statistik ahbe, werden die Kurse Statistik 1 und 2 recht schnell gehen.

Sobald die Psychologieklausuren geschrieben sind, geht es an die Wiederholung der WiWi-Unterlagen.

Merke fürs nächste Semester: gleich von Anfang an alle Termine berücksichtigen und dementsprechend planen.

Ich finde das jetzt nciht weiter schlimm. Ist trotzdem alles machbar. Aber wie gesagt, im nächsten Semester werd ich das berücksichtigen.

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass ich bei meiner Planung doch recht flexibel bleiben muss, da sich immer mal wieder spontan etwas ändert. Manche eingeplanten Lernzeiten fallen kurzfristig weg, andere komme dafür neu dazu. Gestern hatte ich zum Beispiel während meiner Arbeitszeit 2,5 Stunden Ruhe und somit die Möglichkeit richtig zu lernen. Leider hatte ich nur den Lück dabei zum lesen. Aber der ist jetzt wenigstens durch :thumbup:

Für dieses Wochenende steht an:

- Lernplatz von unnötigen Störquellen befreien (da warend och noch zu viele...)

- ToDo-Ablage einrichten

- Lernen

Für die kommende Woche steht an:

- Lernplatz störfrei halten :blushing:

- Lernen

In dem Sinne:

allen einen schönen, sonnigen Samstag und Sonntag!

Liebe Grüße

Marie


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17 Kommentare


Hmmm... wenn ich das alles so lese, dann denke ich, dass es wahrscheinlich sinnvoller für dich gewesen wäre, beide Studiengänge in Teilzeit zu studieren.

Ich meine, rein theoretisch müsstest du für beide Vollzeitstudiengänge 76 Stunden in der Woche lernen. Das wären bei 7 Tagen in der Woche etwas mehr als 10 Stunden. Und zwar jeden Tag! Ich glaube dir ja, dass dir Lernen leicht fällt aber ich glaube nicht, dass deshalb ein Vollzeitstudium mit dem Zeitumfang eines Teilzeitstudiums zu schaffen ist. Ok, eines vielleicht schon, aber nicht zwei parallel.

Am Anfang habe ich sehr wohl geglaubt, das du das schaffen wirst, aber in deinem letzten Blog Eintrag wurde ja deutlich, dass du, wenn überhaupt, nur kleckerweise jeden Tag lernst, hier mal eine Stunde, da mal zwei, mal gar nicht.

Ich will dich ja nicht demotivieren, aber so richtig in Schwung kommt deine Lernerei anscheinend nicht, denn du planst zwar immer wieder sehr viel, aber was man so raus liest, lernst du in einer Woche nicht mehr (eher weniger) als so mancher Teilzeitstudent der bloß einen Studiengang studiert.

Wenn du nicht mal jeden Tag lernst, weil du Zeiten für deinen Freund z.B. brauchst, dann weiß ich wirklich nicht, wie du das packen willst, das hat ja auch nichts mit Begabung oder riesigem Interesse zu tun, sondern schlicht, dass dir einfach die nötige Zeit fehlt.

Also solltest du alle Klausuren gut (!!) abschließen, überdenke ich mein Weltbild und verneige mich vor dir. Aber momentan denke ich, du hast dir vor lauter Motivation zu viel vorgenommen.

LG, Sandra

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Marie Berlin

Geschrieben

Ich werde mich an dieser Stelle, zumindest für eine Weile, von Fide verabschieden. Ich hab einfach keine Lust, jedes Mal wieder bei einem Blogeintrag zu erklären, wieso ich meine das schaffen zu können.

Ich dachte, dass mich das Blogschreiben motiviert und bei meinem Studium unterstützt, aber momentan ist das nicht der Fall.

Ich kann verstehe, dass ihr eure Zweifel habt, aber für mich ist es nicht sehr befriedigend, um nicht zu sagen enrvig, dass ich es jedesmal wieder erklären muss.

Ich passe scheinabr mit meinem Vorhaben hier einfach nicht her. Das ist okay, aber ich ziehe eben meine Konsequenzen daraus und stecke meine Energie in mein Studium.

Ich wünsch euch allen viel Erfolg und vielleicht schau ich ja irgendwann mal wieder vorbei.

@ Sandra

Ich habe bisher jeden Tag gelernt. Mal mehr mal weniger. Wie du auf eine fiktive Stundenzahl kommst von der du ausgehst weiß ich nicht, da ich darüber hier gar nicht detailiert schreibe. Klar sehe ich meinen Freund. Aber das sind dann meist Tage, wo ich eh nur bis 15 Uhr gearbeirtet habe und dann zwei STunden schon geelrnt habe. Aber ich mag mich auch gar nicht schon wieder rechtfertigen.

Vielleicht poste ich hier am Ende des Semesters mal meine Lernstatistik...

Liebe Grüße

Marie

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Tut mir leid ich wollte dich ja nicht persönlich angreifen und ich glaube dir auch dass es nervt sich immer rechtfertigen zu müssen. Das sollst du ja auch gar nicht. Ich wünsche dir ja trotz allem nur das Beste.

Bleib bitte da - ich halte mich zurück.

LG Sandra

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Ich werde mich an dieser Stelle, zumindest für eine Weile, von Fide verabschieden. Ich hab einfach keine Lust, jedes Mal wieder bei einem Blogeintrag zu erklären, wieso ich meine das schaffen zu können.
Schade, ein so schneller Abschied von FIDE. Ich fand die Kritik von Sandra82 nicht so hart, dass man sich hier beleidigt zurückzieht. Im letzten Blogeintrag hattest du Probleme mit Präsenzen. Nun mit Kommentaren im Blog, die du ja hättest abschalten können. Vielleicht bist du eben der typische Einzelgänger im Studium.

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Ich finde es sehr schade, dass du dich von FIDE zurückziehen willst. Ich lese deine Blogeinträge immer sehr gern und dein Enthusiasmus hat mich motiviert, wenn ich Panik hatte, meinen jetzt beginnenden Master doch nicht zu packen. Andererseits kann ich nachvollziehen, dass du dich und dein Vorhaben nicht ständig kritisieren und in Frage stellen lassen willst. Das ist ja nicht wirklich motivierend.

Ich hoffe, dass wir trotzdem noch weiterhin von dir hören werden und wünsche dir erstmal alles Gute :)

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Marie Berlin

Geschrieben

@wasserfall

Nein, ich habe kein Problem mit Kommentaren im Blog. Aber mal ehrlich: stell dir vor, du hast ein durchaus ambitioniertes Vorhaben und erzahlst deinem Freundeskreis davon. Von einigen kommt Unterstützung und von anderen kommen Zweifel. DU erklärst alles, wie du glaubst es zu schaffen etc pp. Bei einem der nächsten Treffen kommt das Thema wieder auf dein Vorhaben und wieder kommen die gleichen Einwände. Und so geht das jedes Mal. Immer wieder erklärst du, wieso du der Meinung bist, dass es trotz dieser (berechtigten) Zweifel für dich machbar scheint. Mit wem triffst du dich nun in Zukunft lieber und redest dann auch gerne über dein Vorhaben? Mit denen, die dich unterstützen aber auch hin und wieder mal kleine Einwände bringen, diese aber nach einer Erklärung auch ruhen lassen und versuchen dich zu motivieren? Oder mit denen, die jedesmal wieder mit den gleichen Einwänden kommen?

Ich habe kein Problem mit EInwänden, Zweifeln und Kritik. Aber mir ist meine Zeit und meine Energie zu schade, um immer wieder die gleichen Zweifel aus dem Weg zu räumen.

Ausserdem wird es für diejenigen vermutlich egal sein, was ich schreibe. Wenn es nicht gut läuft, heißt es: wir habens ja gesagt. Wenn ich etwas ändere an meiner Planung heißt es, ich würde nur planen und nix tun....

Und ich habe auch keine große Lust, allen Zweiflern hier zu beweisen, dass es klappt. ich mache das für mich und dachte, es wäre vielleicht auch für den ein oder anderen ganz interessant. ich lese nämlich auch gerne die anderen Blogs, gerade wenn ich daraus erfahren kann, wie die nächsten Module in meinem Studiengang so sind.

Wie gesagt, vielleicht komm ich irgendwann wieder. Aber jetzt konzentriere ich mich aufs Lernen und umgebe mich mit Leuten, die mich (trotz ihrer Zweifel) dabei unterstützen.

Liebe Grüße

Marie

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Marie Berlin

Geschrieben

@ Franzinha

schön zu hören, dass es jemanden gibt, den es motiviert :)

Falls du mal ein wenig von meinem Enthusiasmus gebrauchen kannst, kannst du mir auch gerne eine PN schreiben. Bleibe hier ja weiter angemeldet und bekomme dann ja auch eine Benachrichtigung.

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Hm, du könntest ja auch die Kommentare einfach ignorieren, die dir nicht passen. Du bekommst ja immerhin nicht nur kritische Kommentare.

Ich fänds auf jeden Fall schade, dass das für dich ein Grund ist, dem Forum fern zu bleiben.

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Auch ich fände es schade, wenn du dich aus dem Blog verabschiedest, weil ich sehr gespannt bin, wie du mit der Kombination der beiden Studiengänge zurecht kommst - eben solche Dinge, wie in diesem Blogeintrag beschrieben, so Situationen die in Doppelstudiengängen einfach auftreten können. Derartige Probleme habe ich mit meinem Doppelstudium ja auch - wenn ich beim einen Studium 2 Wochen vor dem anderen Studium Klausuren habe, dann müssen die Studienhefte schon mal ruhen, auch wenn ich im Zeitplan gerade eher schlecht liege, weil für mich das Präsenzstudium vorgeht. Hast du eigentlich eine innere Rangfolge? Also wenn du merkst, dass du in einer Woche zu weniger kommst, welches Fach zu dann bevorzugt behandelst? Wahrscheinlich jetzt erstmal Wiwi wegen der Einsendeaufgaben oder?

Ich habe übrigens gehört, dass man zu den Einsendeaufgaben von WiWi auf studienservice.de oft hilfreiche Informationen findet.

Aber ich kann auch gut verstehen, dass du davon genervt bist, dich jedes Mal aufs Neue für die selben Dinge rechtfertigen zu müssen. Ich finde auch nicht, dass man immer wieder die selben Einwände erheben muss. Du hast jetzt klargestellt, wieso und wie du dein Studium machen willst und jetzt musst es eben einfach ausprobieren. Ob es klappt oder nicht wirst du ja noch irgendwann sehen - das kann man vorher nie wissen. Da du nicht mehr in der Entscheidungsphase bist, finde ich immer neue zweifelnde Posts auch etwas demotivierend.

So oder so drücke ich dir die Daumen. Ich finde dein im Blogeintrag beschriebener Ablaufplan hört sich sinnvoll an. Welches Psychologie-Skript willst du parallel zu WiWi bearbeiten?

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Markus Jung

Geschrieben

Ich kann nachvollziehen, dass Du Dein Vorgehen nicht jedes Mal rechtfertigen möchtest und denke auch, Dein Vorgehen hat so viele interessante Aspekte, dass man nicht immer nur darauf herumreiten muss. Dass das Thema immer wieder hochkommt mag einfach daran liegen, dass es für viele kaum vorstellbar ist, wie Du das packst.

Wie wäre es denn, wenn Du künftig Bemerkungen in der Richtung einfach ignorierst und Dich darauf konzentrierst, weiter Dein Vorgehen und Deine Überlegungen zu beschreiben und auf die Kommentare eingehst, die Dich weiter bringen?

Ich finde es zum Beispiel auch super-spannend zu erfahren, wie es so ist, sich gleichzeitig mit zwei doch recht verschiedenen Themen zu beschäftigen. Bringt das eine angenehme Abwechslung? Gibt es vielleicht doch auch ein paar Bereiche, wo der eine Studiengang vom anderen profitiert usw.

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Ich kann mich nur anschließen. Ein Blog zu führen heisst Öffentlichkeit.

Die Kommentare aktiviert zu lassen, bedeutet, dass man Kommentare bekommt und zwar solche, die sich der Kommentator vorstellen kann. Auch wenn Du es Dir noch so wünschst kannst Du Zweifel, Unverständnis oder Verwunderung der Kommentatoren nicht unterdrücken.

Ich denke Dein Vorhaben ist für Otto-Normalfernstudent die Kombinationa us Ironman und Mount-Evererstbesteigung. Wer eines davon macht erhält meistens Bewunderung aber die ersten Leute verdrehen schon die Augen oder machen einen Scheibenwischer, so bald man sich umgedreht hat. Nun machst Du aus Fernstudiensicht beides - wer so ein Programm macht hat die Möglichkeit einfach so lange Undercover zu bleiben um dann, wenn alles klar ist, herausuzkommen, erst Ironman und dann Mounteverestbesteigung machen und sich feiern lassen. Dann sind alle - auch die Kritiker still.

Oder, man stellt sich schon in der Trainingsphase der Meinung anderer - aber eben mit der Gefahr, dass Menschen die schon mit einem Vollzeitjob und einem Teilzeitstudium ihre Schwierigkeiten haben das ganze auf mehrere Jahre mit dem eigenen Leben zu vereinbaren, das nicht verstehen können.

Wichtig ist auch einzig allein Dein Antrieb und Deine Motivation, allerdings hilft es ggf. auch zu verstehen warum hier solche Kommentare aufkommen. Da steckt neben Neid und Verwunderung auch Unverständnis drin oder manche - ich gebe es auch offen zu, das ist auch meine Meinung - halten das Vorhaben für blauäugig.

Andererseits kann niemand in Deinen Kopf sehen, was die größte Gefahr an einem Blog ist. Der Leser sieht nur, was Du offenbarst. Das ist manchmal einfach nicht alles, was man braucht um eine Situation zu beurteilen. Wenn sich dann 2-3 Blogs um Organisationsproblemchen drehen, dann fragen sich manche eben schon, ob das Vorhaben wirklich so funktionieren kann - dass Du im Hintergrund ggf. schon 3x so viel Material bearbeitet hast als ein Vollzeitstudent müsste sieht eben keiner.

Was aber ein Blog nicht ist... Unterstützung, die bekommst Du 100% NUR von Bekannten und Freunden. Ein Blog ist ein Medium, welches die Möglichkeit bietet Anregungen, Hilfe, Gedankenstützen zu bekommen... aber es stellt das eigene Vorhaben auch an den Pranger. Die ehrenhaftesten Ziele helfen nicht, auch mal Kritik einstecken zu müssen, wenn man das nicht möchte hilft nur:

ignorieren

nicht mehr bloggen

Kommentare sperren

Ich bin dennoch gespannt ob und wie es hier weiter geht.

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Marie Berlin

Geschrieben

Es ist schön zu hören, dass es hier doch einige gibt, die an meinem Vorhaben Interesse haben. Daher werde ich auch in Zukunft hier schreiben. In welcher Form und wieviel wird sich dann zeigen.

Heute habe ich einen ersten kleinen Erfolg verbuchen können: 3.5. war Termin für die erste Selbstkontrollarbeit für den Kurs Buchhaltung. Diese ist nicht Pflicht, sondern dient nur der Selbstkontrolle (sagt der Name ja eigentlich auch schon :rolleyes: ). Ich habe es zeitlich nicht geschafft, die entsprechenden Kurseinheiten komplett durchzuarbeiten, sondern nur, sie durchzulesen. Aber ich wollte die Chance nutzen und schauen, ob ich alles soweit verstanden hab. Hab dann gestern die Aufgabe gemacht. Die EIngabemaske war schon gewöhnungsbedürftig, sodass es sich lohnt, das vor der Klausur einige Male zu machen. Heute kam dann das Ergebnis: 149 von 170 Punkten, oder 87% richtig :)

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Gratulation, dass klingt doch gut. :)

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Markus Jung

Geschrieben

Freut mich, dass Du doch weiter schreibst :-) Glückwunsch zu Deinem Erfolg. Gerade zu Beginn finde ich solche Ergebnisse sehr motivierend und ich finde es schade, dass es in Psychologie gar keine Einsendeaufgaben gibt, sondern nur die dicke Prüfung am Ende (bzw. vorher die Probeklausur).

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manche - ich gebe es auch offen zu, das ist auch meine Meinung - halten das Vorhaben für blauäugig

auch ich halte den Plan für eine große Herausforderung, die schwer zu meistern sein wird......aber andererseits: es gibt hier im Forum einige Wahnsinnige: chillie in den ersten Semestern oder UdoW fallen mir da auf Anhieb ein. Leute, die einen immensen Stoff in einer verhältnismäßig kurzen Zeit schaffen - und dann auch noch gute Noten bekommen.

ich befürchte aber, dass ein 100-Meter-Sprint zu Beginn des Marathons dazu führt, dass einem recht schnell die Puste ausgeht...

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auch ich halte den Plan für eine große Herausforderung, die schwer zu meistern sein wird......aber andererseits: es gibt hier im Forum einige Wahnsinnige: chillie in den ersten Semestern oder UdoW fallen mir da auf Anhieb ein. Leute, die einen immensen Stoff in einer verhältnismäßig kurzen Zeit schaffen - und dann auch noch gute Noten bekommen.

ich befürchte aber, dass ein 100-Meter-Sprint zu Beginn des Marathons dazu führt, dass einem recht schnell die Puste ausgeht...

Ich würde 3 HFH-Semester plus 2 SAP-Zertifikate in 1 Jahr aber nicht mit 2 Vollzeit FeU-Studiengängen vergleichen.

Gerade deswegen und weil ich weiß was es mich alles gekostet hat (und damit meine ich eindeutig mehr als Zeit und Geld) bin ich eher skeptisch. Ich selbst würde mich als leistungsfähig einschätzen, weiß aber auch dass es Menschen gibt die deutlich mehr leisten können als ich. Allerdings war meine absolute Top-Motivation nach 2 Jahren wie verpufft, inzwischen ... naja reden wir nicht drüber.

Vielleicht muss man das auch bei meinen eher zweifelnden Kommentaren berücksichtigen. Die Realität hat mich schon längst eingeholt.

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Marie Berlin

Geschrieben

@ Markus

Ja, das motiviert wirklich. Auf der anderen Seite ist bei EInsendeaufgaben eben das Problem, dass man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ne ganze Menge durchgearbeitet haben muss. Daher bin ich zumindest froh, dass es bei Psychologie keine EInsendeaufgaben gibt. Aber freiwillige Aufgaben, die dann trotzdem kontrolliert werden fände ich auch super. SO bekommt man einfach ein wenig Rückmeldung und hängt nicht so ganz alleine in der Luft.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link