• Einträge
    51
  • Kommentare
    310
  • Aufrufe
    4.074

Tiefpunkt

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
der Pate

174 Aufrufe

Den habe ich zur Zeit im Lernen. Als nächstes steht ja die ausgefallene Prüfung vom Januar an. Den bereits mal gelernten Stoff nochmals durchzukauen fällt mir aktuell schwer. Aber da muss ich durch. Gestern Abend schonmal angefangen. Ich habe mir 3 Tage Pause gegönnt. Heute werde ich mich weiter motivieren zu lernen. Ich möchte eine gute Note.

Jobmässig kam ja eine Absage. Die vom Sportunternehmen steht noch aus. Habe in meiner Traumstadt Köln mal etwas recherchiert und bin auf was aufmerksam geworden was ich gar nicht wollte. Eine Werbeagentur. Werbung, viele Stunden wenig Geld und total überlaufen. Aber die Agentur macht einen tollen Eindruck. Habe da dann einfach mal angerufen und es wurde ein tolles Gespräch mit der Assistenz der Geschäftsleitung. Die findet mich interessant, weil ich das Studium neben meinem Job in dieser Geschwindigkeit durchziehe. Auch wie ich auf sie aufmerksam wurde und die Art der Kontaktaufnahme hat ihr gefallen. Gestern Abend noch eine Bewerbung fertig gemacht. Sie suchen derzeit Niemanden. ABER da sie relativ neu am Markt sind und derzeit stark wachsen kann sich das schnell ändern. Sie würde gerne mehr von mir erfahren und es den beiden Geschäftsführern vorlegen. Ich werde auch ein ehrliches Feedback erhalten. So hat sie es mir versprochen. Gesagt ist vieles ganz schnell, aber wie immer, ich habe nichts zu verlieren.

Tja, wie gesagt in eine Werbeagentur wollte ich eigentlich nicht. Aber ich kann mir in einem meiner beiden Wunschthemen (neben Sportmarketing ist es Markenpolitik) keine Sonderwünsche erlauben sondern muss für den Einstieg erstmal das nehmen wo ich evtl. Chancen haben könnte.

Dann heute die Nachricht auf Facebook. Ein Freund von mir (ich habe hier schonmal im Zusammenhang mit der Fachschule für Möbelhandel von ihm erzählt) hat mir geschrieben: "Tobi, melde dich so schnell als möglich bei mir wenn du gerade keinen Einsatz hast". Da ich heute den ersten Tag in der Woche frei habe und auf meine Tochter aufpasse habe ich ihn gleich angerufen. In meiner Heimatregion sucht eine Sportmarketing GmbH Jemanden fürs PR, Social Media Marketing, Events etc. Diese GmbH ist direkt an einen Olympiastützpunkt angegliedert. Die Sportart ist jetzt nicht unbedingt das was mich interessiert, aber egal. Der Geschäftsführer der GmbH war heute bei meinem Freund im Möbelhaus. Da das Möbelhaus einer der Hauptsponsoren bei internationalen Wettbewerben im Stützpunkt ist. Daniel hat ihm von mir erzählt und er meinte ich solle mich doch mal melden. Warte gerade auf den Rückruf. Vorhin war er in einer Besprechung. Mal sehen wie es wird. Ich halte euch auf dem Laufenden.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


13 Kommentare


BAOH Ich drück dir alle Daumen und Zehen die ich finden kann...

Manchmal kommt es aus den schrägsten Ecken, man muß nur offen sein und zugreifen wenn es passt :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Da sieht man mal wieder, dass sich viele Dinge durch Zufall ergeben. Das wäre ja super, wenn das bei der GmbH klappt!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Na, der Beitrag ist doch insgesamt positiver, als ich es bei der Überschrift vermutet hatte :-) Klasse, dass du so am Ball und im Gespräch bist. Und die Lernerei bekommst du dann auch wieder hin.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Danke euch für eure Rückmeldungen. Ja ich bin grade sehr nervös. Aber evtl. komme ich nach dem Telefonat ja schon wieder auf den Boden der Tatsachen. Wenn es wieder an mangelnder Berufserfahrung oder noch nicht abgeschlossenem Studium scheitert.

Will eigentlich nicht in die alte Heimat zurück, hatten uns in der Familie jetzt wirklich so auf die Region Köln/Bonn/Düsseldorf verständigt da diese viele Möglichkeiten bietet und wir im Raum Köln schon viele Bekannte und dadurch Anschluss haben. Gut, den haben wir in der alten Heimat natürlich auch. Nur wie weiter, wenn ich wirklich noch den Master schaffe und weiterkommen möchte? Da hat man im Rheinland andere Chancen als in meiner ländlichen Heimatregion. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich darf nicht wählerisch sein und diese Sportmarketing GmbH wäre eine riesige Sache für mich (wenn sie mich ohne Berufserfahrung wirklich näher kennenlernen möchte). Ich denke einfach an die Zukunft. Plane schon alle Eventualiäten so gut es geht rein. Denn ich möchte einfach nicht meine Familie ständig wegen meiner beruflichen Wünsche durch die Welt ziehen lassen ohne mal definitv Wurzeln zu schlagen.

Ich hoffe ihr versteht mich richtig...... Aber gerade nochmal deren HP angeschaut, klingt schon super interessant was die so machen

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Ich kann deine Überlegungen schon gut verstehen. Gerade mit Familie sind Ortswechsel ja nochmal etwas Anderes, als wenn man da ganz unabhängig ist. Andererseits wäre passende Praxiserfahrung so früh wie möglich natürlich auch viel wert. Letztlich kann dir da die Entscheidung keiner abnehmen. Aber ich würde an deiner Stelle erstmal offen und ohne zu viele Gedanken da ran gehen - und wenn du dann ein konkretes Angebot hast, kannst du immer noch überlegen, wie du dich entscheidest.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Genau so habe ich mir das auch vorgenommen. So, meine drei Frauen sind jetzt laufen. Ich nutze die Ruhe zum Lernen und hoffe das der Anruf heute noch kommt. :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

I push my thumbs for you ;) ;) ;) Gib schnell Bescheid wenn du was weisst :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
OldSchool1966

Geschrieben

So schnell scheien Möglichkeiten rein.

Ich habe in den letzten Jahren auch immer mehr den Eindruck gewonnen, dass networking extrem wichtig (geworden) ist.

An Zufälle glaube ich übrigens nicht wirklich. ;-)

Das Leben ist wie ein Puzzle...und es fügen sich immer neue Teilchen zum Ganzen. Manchmal fällt im Eifer des Gefechts eines auf den Boden...und irgendeiner hebt es dann auf.

Um es mal metaphorisch zu beschreiben...

Wünsche Dir ein positives Telefonat...

PS: das mit der Heimatregion fnde ich nicht wirklich dramatisch. Du bist noch so jung, da kommen noch sooo viele andere Dinge.

Und, wer weiss...vielleicht wiegen die Aufgaben dort das Defizit der Region auf. Man sollte immer das Gesamt- Paket begutachten.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das ist ja richtig aufregend bei dir!

Meiner Meinung nach sind Kindern Umzüge zuzumuten, gerade wenn die Eltern beruflich noch in einer Entwicklungsphase sind. Wichtig finde ich, dass man die Bedürfnisse der Familie mit in die Planung einbezieht, genau wie ihr es ja macht. Beinahe willkürlich alle Jahre woanders hinzuziehen und dann zu hoffen, dass sich dort eine Chance ergibt finde ich einem Kind gegenüber nicht fair. Zieht man jedoch wohin, wo man einen Job gefunden hat und muss in Erwägung zieheh, ev. in einigen Jahren nochmal umzuziehen - dann ist das halt so. Klar ist ein Umzug immer etwas Grosses, was von einer Familie zu bewältigen ist. Nichtsdestotrotz öffnet es auch neue Horizonte!

Ich wünsche dir viel Glück und Energie zum lernen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das Telefonat war super. Er hat mich gleich gedutzt, da wir ja einen gemeinsamen Freund haben. Daniel hat wohl in den höchsten Tönen von mir geschwärmt. Wir haben ein bisschen miteinander gesprochen. Meine Vorteile sind das ich aus der Region komme, das will er auf jeden Fall, das ich in seinen Augen ein Macher bin, das ich Presserfahrungen aus der Politik habe (war Pressesprecher einer Partei für meine Region), das ich Erfahrungen in Onlinegeschichten habe (unter anderem habe ich das grösste unabhängige Fanforum des 1. FC Köln mitgegründet) usw. Er schickt mir die Stellenanzeige per PDF zu. Diese ist erst seit zwei Tagen offiziell. Er würde sich über eine Bwerbung meinerseits freuen. Die ersten Pluspunkte habe ich, allerdings muss er im Interesse der GmbH auch die anderen Bewerbungen anschauen und sich für die oder den richtigen entscheiden. Die Fürsprache "unseres gemeinsamen Freundes" wird da nicht ausschlaggebend sein. Verstehe ich ja auch.

Ok, ich bin jetzt schon erwartungsvoll. Die Stelle ist zwar nicht 100%ig das was ich machen will, aber eine Chance. Zunächst würde ich nur den Bereich Öffentlichkeitsarbeit mit ihm zusammen aufbauen. Presseberichte, Homepage, Facebook, Twitter etc., Wenn das steht würde ich im eigentlichen Marketing mehr mit eingebaut werden. Ich wäre dafür zuständig das die Sportler regelmässig bloggen. Der Hauptsponsor ist ein grosses Unternehmen aus Südkorea die auch Handys herstellen. ;) Diese sollen für sowas benutzt und dementsprechend soll das kommuniziert werden. Etc.

Wie gesagt, erstmal wären es Bereiche die ich nicht 100%ig so gesucht hätte, aber ich wäre in einem Unternehmen wo ich auch Marketingerfahrung sammeln würde und vor allem Leute kennenlerne. Von meinem neuen Chef würde ich dann auch profitieren, der war bei mehreren Olympischen Spielen im Bereich Kommunikation/Marketing in verantwortlicher Posititon.

Ich habe diese Stelle noch lange nicht, aber ich glaube seit ich studiere hatte ich noch nie so gute Chancen wie derzeit. Zumindest hat er mich heute schon gefragt wann wir uns persönlichen kennenlernen können.

Was meint ihr, wenn ich die Chance bekomme... Nehmen, auch auf die Gefahr hin recht wenig mit Marketing zu tun zu haben, zumindest am Anfang. Oder Chance ergreifen und Erfahrungen in de Sportmarketingbranche sammeln, dann wäre der Sprung ins 100%ige Marketing evtl. leicher?

Wer hat Erfahrung mit sowas? Was sagt eure Erfahrung oder Bauchgefühl?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Von dem her, was du berichtest, würde ich das an deiner Stelle unbedingt machen, wenn du die Chance bekommst. Du sagst, du hast keine direkte Erfahrung im Marketingbereich. Falls du diese Stelle bekommen würdest, würdest du zumindest Erfahrung in diesem Bereich sammeln - wenn auch nicht direkt nur im Marketing.

Für mein Gefühl sprechen noch zwei Gründe dafür:

1. Es ist ein grosser Hauptsponsor da. Ich weiss nicht, um welche Sportart es sich handelt, aber meiner Erfahrung nach ist in den meisten Sportarten letztendlich das Geld knapp. Die grossen Summen werden an ganz wenige Leute verteilt. Wenn es sich also um eine gesicherte Stellung handelt -> unbedingt machen (allerdings weiss ich nicht, ob meine Erfahrung hier genügend abdeckt).

2. Alles, was olympisch ist, hat schon mal ein grosses Plus. Der Vorteil ist, dass da immer ein Netz dahinter steckt. "Olympia" ist ein Apparat. Hat man da ein Fuss drin, lernt man einige Leute kennen, dann ist es leichter, von einem Bereich in einen anderen zu wechseln - sofern man das will.

Wie auch immer: viele Glück!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

ich kann Rumpelstilz nur zustimmen, rein als Fachfremder in die Branche reinkommen ist schon so viel Wert, alles andere ergibt sich wenn die Rahmenbedingungen stimmen

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 11
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.