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impeta

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    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    FernUniversität Hagen
  • Studiengang
    Informatik
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    w

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  1. Ich habe nicht weit nach Hagen, ich bin in einer knappen Stunde mit dem Auto dort. Nur wenn ich mit der Bahn fahre, sind es leider gut zwei Stunden plus Verspätung, deshalb muss ich wegen der Betreuung meiner Kinder fast immer das Auto nehmen. Daher kann ich für Prüfungen gut nach Hagen fahren uns sie vor Ort machen. Für Studierende, die eine weite Anreise haben, gibt es die Möglichkeit virtueller Prüfungen.
  2. Seit einem halten Jahr habe ich nichts mehr gepostet, weil ich mit Studium und Fachschaft arg, arg viel zu tun hatte. Jetzt schlägt mein schlechtes Gewissen aber doch zu laut und ich will berichten, wie es weitergegangen ist. Zuerst zum Studium: Die Klausuren letzten Sommer habe ich alle bestanden und damit war der Weg frei ins Grundpraktikum.Da ich vorher noch nie programmiert hatte, habe ich das Bootcamp mit gemacht, das Seminar, das die Fachschaft anbietet, um vor dem Grundpraktikum zu üben. Das war Gold wert! Ich war erst mal fassungslos, als ich die Aufgabenstellung dort gesehen habe, und hatte keine Idee, wie man das angehen könnte. Schritt für Schritt hat uns der Dozent dann geführt und am Ende des Wochenendes konnten wir das zu erstellende Spiel tatsächlich spielen. Trotzdem hätte ich mein Studium fast hingeschmissen, als ich kurz danach am 1.10. die Aufgabe für das Programmierpraktikum bekommen habe: wie hatten ein Spiel zu programmieren (Hashiwokakero - falls es jemand interessiert), mit Benutzeroberfläche, mit Speichern der Daten, mit der gesamten Logik. Wir bekamen ein 36seitiges Pflichtenheft und es gab ein Forum, in dem wir grundsätzliche Fragen stellen konnten. Sonst nichts. Doch, sorry, einen Abgabetermin gab es auch: 6.1. Hätte ich nicht einen ganz lieben Bekannten, der mir versprochen hat, dass ich ihn mit Fragen löchern darf, wenn ich nicht mehr weiterweiß, wäre an diesem Punkt für mich Ende gewesen. Dieser Bekannte hat mich dann regelmäßig mit Links versorgt, in denen sehr hilfreiche Infos für die nächsten Schritte steckten, und mir hin und wieder über die Schulter geschaut und mir erklärt, warum das, was ich grade versuche, keine gute Idee ist. So kam am Ende doch ein brauchbares Programm heraus. Aber wie viele Nerven mich das gekostet hat, kann ich gar nicht mehr zählen. Hätte ich nicht schon graue Haare gehabt, spätestens jetzt hätte ich sie! Vorher hatte ich es nicht geglaubt, aber mittlerweile gebe ich den Warnern Recht, die sagen, dass man sich in dem Semester mit dem Grundpraktikum keinen anderen Kurs vornehmen sollte. Belegt hatte ich schon noch etwas, aber das landete sofort im Schrank auf dem Stapel der unbearbeiteten Kurse, die auf langweiligere Zeiten warten. Ab dem 7.1. tauchte ich langsam wieder auf und stellte fest, dass meine Lerngruppe in Skype für theoretische Informatik, die mich das Jahr davon begleitet hatte, immer noch existierte und sogar sehr lebendig war. Eigentlich hatte ich mir ja für das Frühjahr diese Prüfung vorgenommen, ich hatte im Semester wiederholen wollen, aber auch dazu hatte die Zeit nicht gereicht. Praktischerweise war die Lerngruppe grade an einem Punkt, an dem ein neues Thema anfing und ich wieder einsteigen konnte. In dem Thema war ich erstaunlich schnell wieder drin und konnte mitdiskutieren. Zwei der Mitstudenten aus der Gruppe hatten die Klausur Anfang Februar angepeilt, deshalb wurde nach diesem Thema in der Gruppe der gesamte Kurs wiederholt und wir haben uns immer öfter in der Woche telefonierend getroffen. Offensichtlich hatte ich den Stoff im Jahr davor doch schon recht gut erarbeitet (auch wenn ich einiges noch nicht verstanden hatte), so dass ich munter mitdiskutiert habe und mich sogar geärgert habe, dass ich mich nicht zur Klausur angemeldet hatte, weil mir vier Wochen zwischen Praktikumsabgabe und theoretischer Klausur zu kurz waren. "Das schaffe ich nie" war mein Gedanke vorher - "das hätte gereicht" war der Gedanke kurz vor der Klausur, aber da war die Anmeldung lange vorbei. Eigentlich wollte ich ja ohnehin in die mündliche Prüfung gehen (früher war die Prüfung mündlich, jetzt ist sie schriftlich, ich hatte als "Altfall" die Wahl). Kurzentschlossen habe ich dann Mitte Februar angerufen, wann der nächste freie Prüfungstermin mündlich ist. "Mitte April" - bähhh, das passt mir gar nicht, da läuft da neue Semester schon. Wenn ich die ersten Wochen noch auf die Prüfung lerne, verpasse ich den Anfang und das Semester ist hinüber. Das geht doch auch anders: Ich habe gefragt, ob ich einen früheren Termin bekommen kann, falls jemand absagt. Weniger Tage später kam schon die Mail, dass jetzt Mitte März ein Termin frei ist. Der lag zwar nur 4 Tage vor der Abschlussprüfung des Grundpraktikums (dazu später mehr), aber gut, Augen zu und durch! Ergebnis: die Prüfung hat Spaß gemacht und ich hab mir nur durch meine Nervosität die optimale Note vermasselt. aber auch so bin ich sehr zufrieden. In der Lerngruppe bin ich immer noch und helfe jetzt denen, die als nächste dran sind. Ich hätte nie gedacht, dass ausgerechnet theoretische Informatik Spaß machen könnte! Nur vier Tage später war die Abschlussprüfung zum Grundpraktikum. Das ist eine Präsenzveranstaltung in Hagen, bei der wir vor Ort eine zusätzliche Funktionalität nachprogrammieren mussten. Die Hälfte von uns war am Freitag dran, ich hatte zum Glück den Samstag erwischt und damit einen Tag mehr zum Durchatmen. Die Aufgabe sah zunächst nicht besonders schwierig aus und ich war recht schnell fertig. Aber dann kams: der erste Testfall lief nicht und der Betreuer schmunzelte: das sei eine Ausnahme, die aber in diesem Fall schon erlaubt sein solle, ich solle das entsprechend ändern. Dumm nur, dass ich die Prüfung auf diese Ausnahme ganz tief unten im Programm verankert hatte und dafür einen sehr sehr unschönen "dirty fix" basteln musste. Wie das geht, wusste ich wohl, aber bei dem Vorgehen war mir mehr als unwohl. Das hat er anscheinend als "das kann sie nicht" interpretiert, denn während ich noch dran gebastelt habe, wurde eine Anforderung verändert (obwohl die ersten schon abgegeben hatten und gegangen waren). Auf einmal musste etwas, von dem am Anfang gesagt wurde, dass wir es ignorieren dürfen, doch berücksichtigt werden. Damit klappte mein ganzer Algorithmus nicht mehr. Am Ende hat mir einer der anderen Betreuer einen Stupps gegeben, alles so umzubauen, wie ich vorher schon überlegt hatte, aber verworfen hatte, weil auch das eine sehr unschöne Lösung war. Na ja, ich hab den Schein am Ende bekommen, aber ich fand das Ganze sehr unbefriedigend. Danach hatte ich sage und schreibe zwei Wochen Semesterferien. Gegönnt habe ich mir aber nur ein freies Wochenende und dann gleich wieder mit den Unterlagen für das Sommersemester angefangen, weil ich im Sommer einige private Termine habe und daher einen kleinen Vorsprung sehr gut brauchen kann. Dieses Semester versuche ich mich an "Sicherheit im Internet", "Software Engineering" und "Computer-Mensch-Interaktion". Wie diese drei Kurse sind? Das verrate ich im übernächsten Eintrag, sonst wir der Roman hier zu lang. Im nächsten Eintrag gibt´s den Bericht zum Thema "Fachschaft", der wird auch ellenlang.
  3. Hallo Markus, ich lebe noch und studiere auch nach wie vor. Allerdings ist so viel passiert, dass ich immer nur mit zunehmend schlechtem Gewissen an den Blog gedacht habe, aber dann ganz schnell wieder in meinen Unterlagen verschwunden bin zum Lernen. Ich nehme mir als guten Vorsatz, den Blog zu aktualisieren!
  4. Als eine meiner Hauptaufgaben habe ich mir in der Fachschaft die Internetseite vorgenommen. Dort gibt es eine Sammlung von Klausuren und Prüfungsprotokollen und die ist für mich und auch für andere Studenten sehr wichtig in der Prüfungsvorbereitung. Aber das ist mal wieder nicht so einfach wie ich es mir gedacht habe: Gleich nach der Wahl am 1.9. habe ich den bisheringen Betreuer, der nicht mehr in der Fachschaft ist, per Mail angeschrieben, dass ich diese Aufgabe nun übernehmen werde, und ihn um das Passwort gebeten. Zugegeben, die Mail war etwas kurz, am Handy schreibe ich ungerne Romane und es eilte, denn die Seite hatte kein rechtssicheres Impressum. Der bisherige Betreuer hat mir daraufhin am 8.9. ein Photo des Schreibens geschickt, mit dem er das Generalpasswort bekommen hatte, und mir zusätzlich mitgeteilt, dass er alle Links auf sich selber entfernt hat. Ich hab kurz danach auf die Seite geschaut, ob dabei etwas schiefgegangen ist: der Link zu den Klausuren war tot. Mist, Panne! Ich habe ihm daraufhin geantwortet, dass ich ihn darum bitte, dass er mir eine Einweisung gibt, wie ich auf die Seite zugreife und wie ich damit arbeite, damit ich sowohl die Tools als auch den Aufbau der Seite lerne. Außerdem habe ich ihn gebeten, den kaputten Link zu reparieren, und ihn darauf aufmerksam gemacht, dass es eilt, weil wir schleunigst ein besseres Impressum auf die Seite setzen müssen. Darauf habe ich bis heute keine Antwort bekommen. Letzten Freitag kam dann eine Mail von einem Lehrstuhlmitarbeiter, dass es sehr unschön sei, persönliche Dfferenzen auf der Seite auszutragen. Daraufhin habe ich die Seite noch einmal angeschaut und festgestellt, dass sowohl der Link zur Klausurensammlung als auch zu den Gedächtnisprotokollen mittlerweile auf eine Seite geführt hat, die der bisherige Inhaber eingefügt hat. Darauf ging es darum, dass die Studenten falsch gewählt hätten, wie viel Mühe es gekosett hätte, die Seite aufzubauen, und dass die Neuen alles neu und modern und anders machen wollten. Das stimmt teilweise: wir würden die Seite gerne überarbeiten, damit sie übersichtlicher und auch für mobile Geräte gut verwendbar ist, und insgesamt die Fachschaftsseite attraktiver machen. Zusätzlich weiß ich, dass er mir unterstellt, dass durch die Übergabe des Masterpassworts bei mir eine Sicherheitslücke entstanden sein könnte und vielleicht jemand anderer diese Veränderung vorgenommen haben könnte. Es gab in der Tat eine Sicherheitslücke, allerdings woanders: mir war schon klar, dass er nach wie vor Zugriff hat, aber solchen Mist hatte ich nicht erwartet. Da ich am Samstag eine Klausur geschrieben habe, hatte eigentlich bis zur Abgabe der Klausur das Lernen Vorrang. Da habe ich aber doch das Lernen zurückgestellt und Hilfe vom Helpdesk der FernUni geholt. Die IT-Mitarbeiter der Universität haben die Links repariert und auf meine Bitte ein neues Impressum eingefügt, so dass wir jetzt erst einmal rechtlich auf der sicheren Seite sind. Außerdem wurde der Account, auf den die Seite läuft, vorläufig gesperrt, so dass momentan gar niemand etwas verändern kann. Ich habe ein neues Generalpasswort beantragt, das ich wohl im Laufe der Woche bekommen werde. Wenn ich das habe, muss ich noch herausfinden, wie ich auf die Seite zugreife. Bisher weiß ich nur, dass bislang wohl ein veraltetes Tool verwendet wurde, denn selbst die Mitarbeiter vom Helpdesk konnten mit ihren Tools nichts machen, da musste der Webmaster helfen.
  5. impeta

    Klausuren geschafft

    Am Samstag habe ich die Klausur zu "Einführung in die objektorientierte Programmierung" geschrieben. Die Vorbereitung war nicht so gelaufen, wie ich es geplant hatte, da war viel dazwischen gekommen (dazu schreibe ich gleich einen extra Eintrag), aber es müsste trotzdem gereicht haben. Die Klausur war mehr als fair, dafür war ich erst nach 90 von 120 Minuten mit dem ersten Durchgang fertig. Normalerweise bin ich sehr schnell, das war ungewöhnlich lang. Bei einer Aufgabe fehlt mir auch ein Teil, da ist mir die Zeit davongelaufen, zwischendurch habe ich sicherlich ein paar Punkte verschusselt, aber insgesamt müsste es für die 50% reichen, die ich brauche (wird nicht benotet). Außerdem kam letzte Woche der Schein zur Klausur zu Datenstrukturen. Auch der ist unbenotet und ich bin mit der erreichten Punktzahl mehr als zufrieden. Jetzt warte ich noch auf das Ergebnis der Klausur von Samstag und von Management von Softwaresystemen (die hab ich sicher bestanden, aber da geht es noch um die Note) und dann kann ich das Sommersemester als weitgehend erfolgreich abhaken.
  6. In der Fachschaft bekommt man eine minimale monatliche Aufwandsentschädigung, wenn man eine Aufgabe übernimmt. Das kann kaum der Grund sein, zumindest nicht, wenn man sich vorgenommen hat, etwas zu tun, dann komt dabei kein attraktiver Stundenlohn heraus. Ich weiß nicht, wie das beim Studentenparlament ist (kann mir kaum vorstellen, dass man da etwas bekommt), der Asta bekommt vermulich wie wir auch eine Aufwandsentschädigung. Mir hat´s schon gereicht, dass von den Zuhörern bei der konstituierenden Sitzung jemand in den Raum geworfen hat, ob es ein Alkoholverbot bei den Sitzungen gebe. Gibt es leider nicht und vielleicht war es Rücksicht anderen gegenüber, denn manches Geschwafel erträgt man vielleicht leichter, wenn man nicht ganz nüchtern ist. Ich selber trinke allerdings keine Alkohol. Das war übrigens um 10.15 Uhr vormittags....
  7. Wie man in meinem Blog sicherlich merkt, sehe ich bei vielem an der FernUni viel Luft nach oben für Verbesserungen. Als einzelne Studentin werde ich da aber wenig erreichen können. Daher habe ich bei den Wahlen zum Fakultätsrat kandidiert, aber auf einer Liste, die keinen Delegierten bekommen hat. Für die Wahl der Fachschaft habe ich mich daher einer unabhängigen Liste angeschlossen, die zwei Mitglieder in der Fachschaft hat. Dort konnte ich auf den dritten Platz der Liste und hatte mich drauf eingestellt, als stellvertretendes Mitglied ein bisschen etwas tun zu können. Da hatte ich aber nicht mit den wählenden Studierenden gerechnet: unsere Liste hat diesmal drei Plätze bekommen und damit bin ich gewähles Mitglied der Fachschaft Meti. Uuuups! Im Unfeld der konstituierenden Sitzung habe ich erst einmal mit Missvergnügen festgestellt, dass sehr viele der Gewählten "Berufsstudenten" sind, die sich nur eingeschrieben haben, um in den Hochschulgremien zu sitzen, die aber schon lange ihre Nase nicht mehr in einen Lehrtext gesteckt habe, geschweige denn eine Prüfung versucht haben. Ich würde mir wünschen, dass nur diejenigen aktives und passives Stimmrecht haben, die in den letzten zwei Jahren mindestens zwei Prüfungen gemacht haben (eine pro Jahr sollte drin sein, wenn jemand wirklich studiert, bestanden muss nicht sein, aber wenigstens versucht) bzw. sich in den letzten beiden Semestern an dieser Hochschule neu eingeschrieben haben. Vielleicht würde das die eine oder andere unnötige Streiterei oder Geschäftsordnungsdebatte verhindern? Damit mir wirklich gar nicht langweilig wird, wurde ich in der konstituierenden Sitzung dann auch noch zu einer der beiden Sprecherinnen der Fachschaft gewählt. Jetzt bin ich sehr neugierig, auf welches Abenteuer ich mich da eingelassen habe. Neben der Lernerei auf die dritte Klausur studiere ich nun Geschäftsordnungen und Finanzplanungen.
  8. impeta

    Mich gibt es noch

    Die letzten Monate waren geprägt von viel Kampf mit dem Stoff und sehr wenig freier Zeit, daher bin ich nicht zum Schreiben gekommen. Das dritte Semester hat sich als sehr heftig erwiesen, damit hatte ich nicht mehr gerechnet. Nachdem die Mathehürden der ersten beiden Semester überwunden waren, hatte ich auf ein entspannteres Semester gehofft, aber das Gegenteil ist eingetreten. Im Rückblick war ich im Frühjahr lange ziemlich krank, da hatte ich zuerst im Februar die Grippe und danach im 3-4 Wochen Abstand drei ganz heftige Blasenentzündungen, bis ich endlich das richtige Antibiotikum bekommen habe. Das zog sich bis Ende April und damit war schon der erste Monat des Semsters vorbei, bis ich wieder richtig fit war. Die Zeit fehlt immer noch an allen Ecken und Enden. Mittlerweile habe ich die Klausur in Management von Softwareprojekten hinter mir. Die war sehr angenehm, denn wir hatten vorher einen Fragenkatalog bekommen, an dem wir uns orientieren konnten. Die Klausur selber war sehr fair gestellt, da sollte eine gute Note herauskommen. Die Klausur in Datenstrukturen eine Woche später müsste ich auch bestanden haben, auch wenn ich nicht ganz fertig geworden bin. Nun steht noch die Einführung in die objektorientierte Programmierung aus und da bin ich leider sehr weit hintendran und versuche grade mit Hochdruck, das aufzuholen. Die eigentlich auch noch geplante Prüfung in der theoretischen Informatik habe ich auf nächstes Frühjahr geschoben, das schaffe ich nicht auch noch. Wäre grade nicht so viele Familienfeiern und würde ich nicht an den Wochenenden nach Travemünde, München und Giessen fahren müssen (bei Wohnort im Rheinland), wäre ich etwas optimischer für die ooP, aber so habe ich ziemlichen Bammel vor der Klausur, weil ich sicher nicht fertig werden werde mit dem Lernen.
  9. impeta

    Yippie!

    Nach dem anstrengenden Semesterstart gab´s jetzt eine gute Nachricht: Nach etwas mehr als 7 Wochen (hust!) Korrekturzeit ist die Klausur zur technischen Informatik (in Hagen heißt der Kurs Computersysteme) fertig korrigiert und die Ergebnisse sind einsehbarbar. Ich habe bestanden, und das sogar viel, viel besser als ursprünglich erwartet! Tip an alle, die den Kurs aktuell belegt haben oder noch vor sich haben: Für den ersten Teil sehr gut sind die Videos von Prof Rosenstiel in Tübingen. Er verwendet das gleiche Lehrbuch. Bei ihm merkt man den Spaß am Fach und an der Lehre und der Funke springt über. Außerdem kann er den Stoff sehr gut erklären. Ich habe mich per Email bei ihm bedankt, auch wenn wir uns persönlichnie begegnet sind. Er hat mir mit diesen Videos sehr geholfen. Für den zweiten Teil ein Lehrbuch, leider etwas teuer, aber ebenfalls sehr gut und das Geld wert: Digital Design und Computer Architecture von D.M. Harris &S.L. Harris
  10. impeta

    Holpriger Semesterstart

    Darauf wird nicht eingegangen. Das Prüfungsamt beruft sich darauf, dass man die Klausur nicht braucht und das Problem im nächsten Semester nicht mehr auftreten kann, weil dann von der mündlichen Prüfung auf eine schriftliche umstellt wird. Wie das dann im Belegungsplan aussehen wird, weiß ich noch nicht, und ob dann drauf geachtet wird, schon gleich gar nicht. Da ist keine Antwort auf mein Problem, aber die Aussage "Die Klauaur wird nicht verschoben" wurde mir so deutlich gegeben, dass ich auf weiteren Protest verzichtet habe. Die Mentoriate sind ohnehin ein Thema für sich, da scheint sich in Hagen niemand darum zu kümmern, was in den Studienzentren passiert. Dabei sind die so wichtig als Motivationshilfe, denn zum einen trifft man dort Mitstudenten und stellt fest, dass die mit den gleichen Problemen kämpfen wie man selber und man folglich nicht blöder oder schlechter organisiert ist als der Rest der Welt, und zum anderen ist es so hilfreich, über die fachlichen Probleme mit dem Kursstoff mit einem Mentor diskutieren zu können.
  11. impeta

    Holpriger Semesterstart

    Eigentlich wollte ich schon längst wieder etwas geschrieben hben, aber der Start ins Semster war so holprig, dass ich ziemlich am Rotieren bin und mit dem Lernen nicht hinterherkomme. Aber der Reihe nach: Ich habe mich bei der Belegung für das 3. Semester ganz brav an den Belegungsplan für Vollzeit, Beginn Sommersemester, gehalten: Theoretische Informatik B Datenstrukturen I Management von Softwareprojekten Einführung in die objektorientierte Programmierung (Java) Das Vorwort von Datenstrukturen lies Böses ahnen: Da steht, dass Java-Kenntnisse vorausgesetzt werden, man sich diese aber auch noch "nebenher" aneignen können. "Nebenher" ist an der Fernuni Hagen ein beliebter Wort, das meistens genau das Gegenteil von dem bedeutet, was man landläufig darunter versteht. So auch hier: die erste Kurseinheit war ein bisschen mathelastig, aber das war noch zu schaffen. Die zweite ist dafür nach ein paar einleitenden worten direkt in Java eingestiegen und enthält seitenlangen Code. Na prima, da verstehe ich noch nichts! Das wäre ja nicht so schlimm, wenn ich Java vorziehen könnte und dann die Datenstrukturen nacharbeiten, so dass ich den Stoff bis zur Klausur nachgeholt habe. Aber nein, ausgerechnet in diesem Kurs braucht man 50% der Punkte aus den Einsendeaufgaben, um die Klausurzulassung zu bekommen. Die Einsenedeaufgaben müssen pünktlich alle zwei Wochen eingeschickt werden. Bei der zweiten EA hat mich das an den Rande der Verzweiflung gebracht, denn dort mussten zwei Aufgaben in Java-Code eingeschickt werden. Wie gut, dass ich mich gut vernetzt habe und liebe Mitstudenten habe, die mir geduldig erklärt haben, wie man das, was ich im Prinzip verstanden hatte, in Code verpackt! Da muss ich dann wohl bei der objektorientierten Porogrammierung Gas geben, damit ich mich schnell in Java reinfinden. Aber Moment, was ist das denn? Da steht doch im Vorwort, dass der Kurs kein Java-Kurs sein will, sondern sich mit den Grundzügen der objektorientierten Programmierung beschäftigt und das am Beispiel von Java erklärt. Och nee, wo soll ich denn die Java-Kenntnisse hernehmen? Und tatsächlich geht es gleich in der ersten Kurseinheit darum, wie man exceptions wirft und behandelt - da fällt mir aber viel ein, was ich vorher gerne wissen würde! Amazon freut sich und der paketbote klingelt des öfteren mit einem Lehrbuch ... Theoretische Informatik Teil A letztes Semester hatte mir viel Spaß gemacht: das war zwar sehr anspruchsvoll, aber die Gehirngymnastik hat sich gelohnt, wenn mal wieder ein Groschen gefallen ist und ich den Beweis zumindest verstanden hatte. Daher hatte ich mich auf den Teil B gefreut. Umso größer mein Entsetzen, als ich in der ersten Kurseinheit festgestellt habe, dass es jetzt erst so richtig in die abstrakte Theorie hineingeht., Die zweite Kurseinheit war dann noch schlimmer. Management von Softwareprojekten könnte mir Spaß machen, wenn ich Zeit dafür hätte. Es gab eine sehr nette virtuelle Einführungsveranstlatung, bei der die Dozentin versucht hat, uns die Angst vor der großen Menge des Stoffes zu nehmen. Wegen der anderen drei Kurse kann ich aber leider nur durch die Kurstexte hetzen und versuchen, möglichst schnellmöglichst viel davon aufzunehmen, was aber nicht immer klappt. Aber da war doch noch etwas, was in den beiden letzten Semestern geholfen hat: Mentoriate! Also mal gucken: Bonn bietet Datenstrukturen, Neuss objektorientierte Programmierung, und zur theoretischen Informatik gab es ein virtuelles Mentoriat, das sehr holfreich war. Also Temrinkaler rausgeholt und gestutzt: das kann doch nicht wahr sein: Das virtuelle Mentoriat in der theoretischen wurde erst mit etwas Verspätung angekündigt und findet wie im letzten Semester alle zwei Wochen dienstags von 18-20 Uhr statt. 18 Uhr muss ich noch Kinder vom Sport abholen, wenn die flink sind, bin ich 18.10 Uhr am PC, das ist Stress, aber hat letztes Semster geklappt. Objektorientierte Programmierung ist Neuss ist - dienstags, von 18-22 Uhrm, auch alle 2 Wochen und immer an den gleichen Dienstagen. Wie sinnvoll! Ein Anruf dort hat nicht weitergeholfen, die Termine wurden nicht auf die freien Diestage verschoben. Datenstrukturen in Bonn ist - der geneigte Leser hat es sicherlich schon erraten: dienstags, und zwar an den selben Dienstagen wie die beiden anderen Mentoriate auch. Noch dazu von 17-21 Uhr, was für mich wegen der Kindertermine überhaupt nicht geht und sicherlich auch viele Berufstätige vor eine schwieriger Herausforderung stellt. Anrufergebnis: Die Mentoren suchen sich ihre Termine selber, da hat das Studienzentrum keinen Einfluss. Aber vielleicht die zentrale Koordinatorin in Hagen? Also habe ich eine Mail dorthin geschrieben. Als erstes kam eine automatische Antwort, dass sie erst in drei Wochen wieder im Büro sei (es was in der 2. Woche nach Semesterbeginn, ch denke, dass das die Zeit ist, in der am ehesten Probleme auftreten mit den Mentoren) und dann kam eine Mail, dass es aufgrund der individuellen Belgung leider zu derartigen Überschneidungen kommen könne. Hallo, ich hab nach Belegungsplan belegt! Davon gibt es genau zwei (beginn Winter- bzw. Sommersemester), es kann doch nicht so schwer sein, die beiden im Blick zu behalten? Eine allgemeine Koordination sei wegen der Vielzahl der Veranstaltungen nicht möglich. Hmmm, mal kurz nachgezählt: es werden in ganz Deutschland Mentoriate zu insgesamt 7 Kursen angeboten, die aber nach Belegungsplänen auf mehrere Semester verteilt sind. Wie schaffen es eigentlich Schulen, einen Studenplan mit zig Klassen, mindestens genauso vielen Lehrern und zusätzichen Raumrestriktionen aufzustellen? O, ich vergaß eine interessante Aussage: Die Mentoren sind wissenschaftliche Angestellte und frei darin, wann sie das Mentoriat anbieten und was sie dort machen. Mensch, hätte ich das doch nur während meiner Doktorarbeit gewusst! Dann hätte ich die Prkatika, die ich als wissenschafltiche Mitarbeiterin betreuen musste, auch zu den Zeiten angeboten, die mir gepasst hätten. Dummerweise musste ich damals genau dann die Studenten betreuen, wenn das in deren Stundenplan gepasst hat... Zum Abschluss noch ein kleines Highlight: Die Klausur zur theoretischen Informatik B muss ich nicht mitschreiben, die ist eine Übungsklausur, die der Lehrstuhl anbietet. Die im Frühjahr zum Teil A habe ich mitgeschrieben und würde das auch bei Teil B sehr gerne machen, denn bei diesem schweren Stoff nehme ich jede Übungsmöglichkeit mit. Ich KANN sie aber gar nicht mitschreiben, denn am gleiche Tag ist die Klausurzur objektorientierten Programmierung. Ich habe beim Prüfungsamt nachgefragt, ob diese Kollision übersehen worden sei. Nein, man könne nicht auf alle individuellen Belegungen Rücksicht nehmen (hrmmmmmpppppppffffffff, ich habe nach Belegungsplan belegt!!!!!!!) und es sei ja nur eine Übungsklausur, die müsse man ja nicht schreiben. Antwort auf meine Frage, wofür die dann gut sei: damit die Studenten üben können. Aha, bin ich kein Student oder brauche ich die Übung nicht?
  12. impeta

    36 Stunden Semesterferien!

    Och, so schlimm fand ich das Chaos gar nicht. Immerhin war es mir als Ablenkung in den letzten Minuten vor dem Start ganz willkommen, ich war ja rechtzeitig da und schon im richtigen Hörsaal. Die Mitstudenten, die knapp gekommen sind und dann suchen mussten, die haben mir schon etwas Leid getan. Es gibt an der FernUni Hagen nur einen einzigen Professor, der die theoretische Informatik betreut, der muss alle Prüfungen abnehmen. Er hat uns am Studientag erzählt, dass das über 100 im Jahr sind und er die Zeit lieber nutzen würde, um weitere Kurse zu schreiben. Das kann ich sehr gut nachvollziehen!
  13. impeta

    36 Stunden Semesterferien!

    Juhu! Die letzte Klausur des Wintersemesters ist geschrieben! Letzten Samstag habe ich theoretische Informatik A geschrieben. Die brauche ich eigentlich gar nicht, Theorie A und B schließen gemeinsam mit einer mündlichen Prüfung (bzw. ab nächstem Jahr mit einer gemeinsamen Klausur) ab, aber zur Selbstkontrolle war die Klausur ganz hilfreich. Eine Woche Wiederholungs-/Vorbereitungszeit war sehr knapp kalkuliert und war am Ende auch zu knapp. Trotzdem habe ich mitgeschrieben, schon alleine, um zu wissen, wo der Hörsaalist, in dem diese Klausur und laut Planung auch die technische Informatik eine Woche später sein sollte. Es könnte sogar geklappt haben, dass ich den Schein bekomme, besonders gut war ich aber nicht. Heute war nun die Klausur zur technischen informatik. Es ging chaotisch los: am Mittwoch hatte ich im Internet gesehen, dass der Hörsaal geändert wurde, statt in 124 sollte die Klausur nun in 123 sein. Wer allerdings meint, das sei ganz einfach, die müssten nebeneinander sein, der irrt: 124 ist im angebauten Nebentrakt im 1. Stock, 123 in dritten Stock direkt an der Haupttreppe. Also bin ich in den dritten Stock. 30 Minuten vor Klausurbeginn konnte ich schon in der Hörsaal, aber da war meine Klausur nicht angeschrieben. Nanu? Die Aufsicht meinte, die sei doch in 124. Na gut, zwei Stockwerke runter und in den Nebentrakt. Sieh an, dort stand mein Kurs an der Tafel. Galt wohl doch die ursprüngliche Verteilung, obwohl im Netz vertauscht angegeben ist. Im Hörsaal stand ratlos eine Gruppe von Studenten, die hier gelandet waren, aber in den anderen Hörsaal sollten. Die wussten den Weg nicht. Ehe ich 20 Minuten herumsitze und mich in meine Nervosität hineinsteigere, laufe ich doch lieber durch´s Gebäude und spiele Wegweiser. Das habe ich dann gleich zwei Mal gemacht. Als ich mir dann wegen kaputter SItze noch einen neuen Platz gesucht hatte, ging es mit der Klausur los. Zuerst hatte ich gar kein gutes Gefühl, aber peu a peu haben sich die Seiten dann doch so weit gefüllt, dass ich mir recht sicher bin, dass ich die Klausur bestanden habe. Wie gut oder schlecht, traue ich mich aber nicht zu schätzen. Der Kurs war zweiteilig und auch die Klausur hatte zwei Teile. Der zweite Teil des kurses war zum Wintersemester neu Der eine der beiden Lehrstühle, die die Klausur gestellt hat und dessen Kursskript neu bearbeitet und voller Fehler ist, hat auch heute nicht enttäuscht: In einer Aufgabenstellung hatte sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Zum Glück hat er nicht wirklich gestört und scheint auch nur mir aufgefallen zu sein. Jetzt genieße ich 36 Stunden Semesterferien, denn am Montag sollte ich mit den neuen Unterlagen anfangen. Offizieller Beginn ist zwar erst am 3.4., aber an dem Tag bin ich den ganzen Tag auf der Autobahn (Rückreise vom Osterausflug zu meiner Mutter) und die Osterwoche hat nur 4 Arbeitstage. Ich will nicht schon in der ersten Woche in Verzug kommen, also geht es am Montag wieder los.
  14. Mittlerweile sind die Ergebnisse raus: Sehr gut bestanden. Auch wenn ich nur den Schein brauche und die Note nicht zählt, zählt sie für mein Selbstbewusstsein und das Wissen, dass ich auf dem richtigen Weg unterwegs bin.
  15. Das Skript ist sehr schwerer Stoff (in KE 5 bin ich ausgestiegen, an der Stelle, an der es auf einmal um Mannigfaltigkeiten geht). Was man am Ende in der Klausur braucht, ist wesentlich handlicher. Ich hab das erste Mal, seitdem ich überhaupt studiere (das will etwas heißen, ich habe in Chemie promoviert, an der FernUni noch ein Vordiplom in Wirtschaftswissenschaften gemacht und jetzt eben Informatik) bei einem Kurs aufgegeben, den Test zu verstehen, und bin in das Mentoriat nach Neuss (und später auch nach Bonn) gegangen. Besonders in Neuss wird der Stoff sehr aufgabenbezogen behandelt, das war dann gut zu händeln (auch wenn´s immer noch sehr viel Mathe war, aber dagegen habe ich grundsätzlich nichts). Wenn Du Interesse hast, kannst Du Dich gerne bei mir melden, dann gebe ich Dir meine Mitschriften aus Neuss.
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