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Über diesen Blog

Da mir diese Seite gefällt und vielleicht der eine oder andere Interesse daran hat, wie man an der FernUniversität studieren kann, werde ich ein bisschen Einblick in mein Studium geben:

Zu meiner Person: ich bin 52 Jahre alt, habe 5 Kinder und habe lange überlegt, was ich machen kann, wenn diese mir erlauben, wieder mich mehr um mich selber zu kümmern und vielleicht auch wieder erwerbstätig zu sein. Da Computer mich schon immer fasziniert haben, habe ich mich im Winter entschlossen, Informatik zu studieren, und bin jetzt im ersten Semester.

Derzeit schlage ich mich vor allem mit dem riesigen Berg Mathematik herum. Da muss man halt durch, denn auch wenn in der Schule Mathe mein Lieblingsfach war, droht der Berg mich zu erschlagen. Aber so leicht gebe ich nicht auf!

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Yippie!

Nach dem anstrengenden Semesterstart gab´s jetzt eine gute Nachricht: Nach etwas mehr als 7 Wochen (hust!) Korrekturzeit ist die Klausur zur technischen Informatik (in Hagen heißt der Kurs Computersysteme) fertig korrigiert und die Ergebnisse sind einsehbarbar. Ich habe bestanden, und das sogar viel, viel besser als ursprünglich erwartet! Tip an alle, die den Kurs aktuell belegt haben oder noch vor sich haben:   Für den ersten Teil sehr gut sind die Videos von Prof Rosenstiel in Tübingen. Er verwendet das gleiche Lehrbuch. Bei ihm merkt man den Spaß am Fach und an der Lehre und der Funke springt über. Außerdem kann er den Stoff sehr gut erklären. Ich habe mich per Email bei ihm bedankt, auch wenn wir uns persönlichnie begegnet sind. Er hat mir mit diesen Videos sehr geholfen.   Für den zweiten Teil ein Lehrbuch, leider etwas teuer, aber ebenfalls sehr gut und das Geld wert: Digital Design und Computer Architecture von D.M. Harris &S.L. Harris  

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Holpriger Semesterstart

Eigentlich wollte ich schon längst wieder etwas geschrieben hben, aber der Start ins Semster war so holprig, dass ich ziemlich am Rotieren bin und mit dem Lernen nicht hinterherkomme. Aber der Reihe nach: Ich habe mich bei der Belegung für das 3. Semester ganz brav an den Belegungsplan für Vollzeit, Beginn Sommersemester, gehalten: Theoretische Informatik B Datenstrukturen I Management von Softwareprojekten Einführung in die objektorientierte Programmierung (Java)   Das Vorwort von Datenstrukturen lies Böses ahnen: Da steht, dass Java-Kenntnisse vorausgesetzt werden, man sich diese aber auch noch "nebenher" aneignen können. "Nebenher" ist an der Fernuni Hagen ein beliebter Wort, das meistens genau das Gegenteil von dem bedeutet, was man landläufig darunter versteht. So auch hier: die erste Kurseinheit war ein bisschen mathelastig, aber das war noch zu schaffen. Die zweite ist dafür nach ein paar einleitenden worten direkt in Java eingestiegen und enthält seitenlangen Code. Na prima, da verstehe ich noch nichts! Das wäre ja nicht so schlimm, wenn ich Java vorziehen könnte und dann die Datenstrukturen nacharbeiten, so dass ich den Stoff bis zur Klausur nachgeholt habe. Aber nein, ausgerechnet in diesem Kurs braucht man 50% der Punkte aus den Einsendeaufgaben, um die Klausurzulassung zu bekommen. Die Einsenedeaufgaben müssen pünktlich alle zwei Wochen eingeschickt werden. Bei der zweiten EA hat mich das an den Rande der Verzweiflung gebracht, denn dort mussten zwei Aufgaben in Java-Code eingeschickt werden. Wie gut, dass ich mich gut vernetzt habe und liebe Mitstudenten habe, die mir geduldig erklärt haben, wie man das, was ich im Prinzip verstanden hatte, in Code verpackt!   Da muss ich dann wohl bei der objektorientierten Porogrammierung Gas geben, damit ich mich schnell in Java reinfinden. Aber Moment, was ist das denn? Da steht doch im Vorwort, dass der Kurs kein Java-Kurs sein will, sondern sich mit den Grundzügen der objektorientierten Programmierung beschäftigt und das am Beispiel von Java erklärt. Och nee, wo soll ich denn die Java-Kenntnisse hernehmen? Und tatsächlich geht es gleich in der ersten Kurseinheit darum, wie man exceptions wirft und behandelt - da fällt mir aber viel ein, was ich vorher gerne wissen würde! Amazon freut sich und der paketbote klingelt des öfteren mit einem Lehrbuch ...   Theoretische Informatik Teil A letztes Semester hatte mir viel Spaß gemacht: das war zwar sehr anspruchsvoll, aber die Gehirngymnastik hat sich gelohnt, wenn mal wieder ein Groschen gefallen ist und ich den Beweis zumindest verstanden hatte. Daher hatte ich mich auf den Teil B gefreut. Umso größer mein Entsetzen, als ich in der ersten Kurseinheit festgestellt habe, dass es jetzt erst so richtig in die abstrakte Theorie hineingeht., Die zweite Kurseinheit war dann noch schlimmer.   Management von Softwareprojekten könnte mir Spaß machen, wenn ich Zeit dafür hätte. Es gab eine sehr nette virtuelle Einführungsveranstlatung, bei der die Dozentin versucht hat, uns die Angst vor der großen Menge des Stoffes zu nehmen. Wegen der anderen drei Kurse kann ich aber leider nur durch die Kurstexte hetzen und versuchen, möglichst schnellmöglichst viel davon aufzunehmen, was aber nicht immer klappt.   Aber da war doch noch etwas, was in den beiden letzten Semestern geholfen hat: Mentoriate! Also mal gucken: Bonn bietet Datenstrukturen, Neuss objektorientierte Programmierung, und zur theoretischen Informatik gab es ein virtuelles Mentoriat, das sehr holfreich war. Also Temrinkaler rausgeholt und gestutzt: das kann doch nicht wahr sein: Das virtuelle Mentoriat in der theoretischen wurde erst mit etwas Verspätung angekündigt und findet wie im letzten Semester alle zwei Wochen dienstags von 18-20 Uhr statt. 18 Uhr muss ich noch Kinder vom Sport abholen, wenn die flink sind, bin ich 18.10 Uhr am PC, das ist Stress, aber hat letztes Semster geklappt. Objektorientierte Programmierung ist Neuss ist - dienstags, von 18-22 Uhrm, auch alle 2 Wochen und immer an den gleichen Dienstagen. Wie sinnvoll! Ein Anruf dort hat nicht weitergeholfen, die Termine wurden nicht auf die freien Diestage verschoben. Datenstrukturen in Bonn ist - der geneigte Leser hat es sicherlich schon erraten: dienstags, und zwar an den selben Dienstagen wie die beiden anderen Mentoriate auch. Noch dazu von 17-21 Uhr, was für mich wegen der Kindertermine überhaupt nicht geht und sicherlich auch viele Berufstätige vor eine schwieriger Herausforderung stellt. Anrufergebnis: Die Mentoren suchen sich ihre Termine selber, da hat das Studienzentrum keinen Einfluss. Aber vielleicht die zentrale Koordinatorin in Hagen? Also habe ich eine Mail dorthin geschrieben. Als erstes kam eine automatische Antwort, dass sie erst in drei Wochen wieder im Büro sei (es was in der 2. Woche nach Semesterbeginn, ch denke, dass das die Zeit ist, in der am ehesten Probleme auftreten mit den Mentoren) und dann kam eine Mail, dass es aufgrund der individuellen Belgung leider zu derartigen Überschneidungen kommen könne. Hallo, ich hab nach Belegungsplan belegt! Davon gibt es genau zwei (beginn Winter- bzw. Sommersemester), es kann doch nicht so schwer sein, die beiden im Blick zu behalten? Eine allgemeine Koordination sei wegen der Vielzahl der Veranstaltungen nicht möglich. Hmmm, mal kurz nachgezählt: es werden in ganz Deutschland Mentoriate zu insgesamt 7 Kursen angeboten, die aber nach Belegungsplänen auf mehrere Semester verteilt sind. Wie schaffen es eigentlich Schulen, einen Studenplan mit zig Klassen, mindestens genauso vielen Lehrern und zusätzichen Raumrestriktionen aufzustellen? O, ich vergaß eine interessante Aussage: Die Mentoren sind wissenschaftliche Angestellte und frei darin, wann sie das Mentoriat anbieten und was sie dort machen. Mensch, hätte ich das doch nur während meiner Doktorarbeit gewusst! Dann hätte ich die Prkatika, die ich als wissenschafltiche Mitarbeiterin betreuen musste, auch zu den Zeiten angeboten, die mir gepasst hätten. Dummerweise musste ich damals genau dann die Studenten betreuen, wenn das in deren Stundenplan gepasst hat...   Zum Abschluss noch ein kleines Highlight: Die Klausur zur theoretischen Informatik B muss ich nicht mitschreiben, die ist eine Übungsklausur, die der Lehrstuhl anbietet. Die im Frühjahr zum Teil A habe ich mitgeschrieben und würde das auch bei Teil B sehr gerne machen, denn bei diesem schweren Stoff nehme ich jede Übungsmöglichkeit mit. Ich KANN sie aber gar nicht mitschreiben, denn am gleiche Tag ist die Klausurzur objektorientierten Programmierung. Ich habe beim Prüfungsamt nachgefragt, ob diese Kollision übersehen worden sei. Nein, man könne nicht auf alle individuellen Belegungen Rücksicht nehmen (hrmmmmmpppppppffffffff, ich habe nach Belegungsplan belegt!!!!!!!) und es sei ja nur eine Übungsklausur, die müsse man ja nicht schreiben. Antwort auf meine Frage, wofür die dann gut sei: damit die Studenten üben können. Aha, bin ich kein Student oder brauche ich die Übung nicht?  

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36 Stunden Semesterferien!

Juhu! Die letzte Klausur des Wintersemesters ist geschrieben!   Letzten Samstag habe ich theoretische Informatik A geschrieben. Die brauche ich eigentlich gar nicht, Theorie A und B schließen gemeinsam mit einer mündlichen Prüfung (bzw. ab nächstem Jahr mit einer gemeinsamen Klausur) ab, aber zur Selbstkontrolle war die Klausur ganz hilfreich. Eine Woche Wiederholungs-/Vorbereitungszeit war sehr knapp kalkuliert und war am Ende auch zu knapp. Trotzdem habe ich mitgeschrieben, schon alleine, um zu wissen, wo der Hörsaalist, in dem diese Klausur und laut Planung auch die technische Informatik eine Woche später sein sollte. Es könnte sogar geklappt haben, dass ich den Schein bekomme, besonders gut war ich aber nicht.   Heute war nun die Klausur zur technischen informatik. Es ging chaotisch los: am Mittwoch hatte ich im Internet gesehen, dass der Hörsaal geändert wurde, statt in 124 sollte die Klausur nun in 123 sein. Wer allerdings meint, das sei ganz einfach, die müssten nebeneinander sein, der irrt: 124 ist im angebauten Nebentrakt im 1. Stock, 123 in dritten Stock direkt an der Haupttreppe. Also bin ich in den dritten Stock. 30 Minuten vor Klausurbeginn konnte ich schon in der Hörsaal, aber da war meine Klausur nicht angeschrieben. Nanu? Die Aufsicht meinte, die sei doch in 124. Na gut, zwei Stockwerke runter und in den Nebentrakt. Sieh an, dort stand mein Kurs an der Tafel. Galt wohl doch die ursprüngliche Verteilung, obwohl im Netz vertauscht angegeben ist. Im Hörsaal stand ratlos eine Gruppe von Studenten, die hier gelandet waren, aber in den anderen Hörsaal sollten. Die wussten den Weg nicht. Ehe ich 20 Minuten herumsitze und mich in meine Nervosität hineinsteigere, laufe ich doch lieber durch´s Gebäude und spiele Wegweiser. Das habe ich dann gleich zwei Mal gemacht. Als ich mir dann wegen kaputter SItze noch einen neuen Platz gesucht hatte, ging es mit der Klausur los. Zuerst hatte ich gar kein gutes Gefühl, aber peu a peu haben sich die Seiten dann doch so weit gefüllt, dass ich mir recht sicher bin, dass ich die Klausur bestanden habe. Wie gut oder schlecht, traue ich mich aber nicht zu schätzen. Der Kurs war zweiteilig und auch die Klausur hatte zwei Teile. Der zweite Teil des kurses war zum Wintersemester neu Der eine der beiden Lehrstühle, die die Klausur gestellt hat und dessen Kursskript neu bearbeitet und voller Fehler ist, hat auch heute nicht enttäuscht: In einer Aufgabenstellung hatte sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Zum Glück hat er nicht wirklich gestört und scheint auch nur mir aufgefallen zu sein.   Jetzt genieße ich 36 Stunden Semesterferien, denn am Montag sollte ich mit den neuen Unterlagen anfangen. Offizieller Beginn ist zwar erst am 3.4., aber an dem Tag bin ich den ganzen Tag auf der Autobahn (Rückreise vom Osterausflug zu meiner Mutter) und die Osterwoche hat nur 4 Arbeitstage. Ich will nicht schon in der ersten Woche in Verzug kommen, also geht es am Montag wieder los.  

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Klausur Algorithmische Mathematik geschrieben

Dieses Semester liegen meine Klausuren sehr spät und es war bisher frustrierend zuzuschauen, wie die Mitstudenten erleichtert vonbestandenen Klausuren berichten. Heute war ich endlich auch mit dabei und habe eben meine Unterlagen zur Algorithmischen Mathematik ordentlich abgelegt und in den Schrank verfrachtet: Das sollte geklappt haben! Die Klausur ist sehr angenehm: es gibt 90 Punkte, sie ist so angelegt, dass die Zeit für 60 reicht, und 30 muss man haben. Da ich recht schnell bin, habe ich schon darauf spekuliert, dass ich sehr viele Aufgaben zumindest ansatzweise mache, und das hat auch sehr gut geklappt. Nach 45 Minuten hatte ich auf meiner Liste schon Aufgaben mit 30 Punkte abgehakt, am Ende stand bei fast jeder Aufgabe ein Häkchen, auch wenn ein paar (absichtlich) eher wie Fragezeichen aussahen. Puhhhh, ein dicker Brocken weniger!

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Klausuren und Grippe

Seit Jahren war ich nicht mehr ernsthaft krank. Mal eine Erkältung, mal eine Triefenase, mehr nicht. Aber vor einer Woche hat es mich gründlich erwischt: binnen weniger Minuten Schüttelfrost, dann fast 40 Fieber und so schwach, dass ich es grade noch auf´s Klo geschafft habe. Unterlagen vom Schreibtisch holen, um im Bett ein bisserl zu lesen? Fehlanzeige, der Schreibtisch war unerrichbar weit weg. Das hat mir eine fast einwöchige Lernpause eingetragen. Nicht grade toll mitten in der Klausurenvorbereitung. Noch eine knappe Woche bis zur Klausur algorithmische Mathematik, dann zwei Wochen bis zur theoretischen informatik A und schon die Woche danach die von mit absolut gefürchteten Computersysteme = technische Informatik. Wenn ich diese Klausur überstehe, wäre ein ganz dicker Brocken weg! Aber da fehlt mir jetzt die Woche Lernzeit enorm.

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Prüfung Softwaresysteme erledigt

Was macht man, wenn man in Köln wohnt, es Rosenmontag ist und man Informatik an der FernUni in Hagen studiert? Man fährt nach Hagen und legt die Prüfung Softwaresysteme ab! Die Autobahn in meiner Richtung war wie erwartet absolut frei, so dass ich eine gute Stunde zu früh in Hagen war. Den geplanten Spaziergang habe ich allerdings gestrichen, es hat geschneit wie selten. Da hatte ich dann doch keine Lust, meine Nervosität mit Herumlaufen zu bekämpfen, und bin lieber zum Lehrstuhl und habe dort gewartet. Der Student, der vor mir dran war, musste fast eine halbe Stunde länger warten, weil vor uns eine Videoprüfung war und die sich verzögert hat. Alsohat sich auch mein Termin nach hinten verschoben. Ich bin aus der Übung mit mündlichen prüfungen, da wäre mehr drinnen gewesen als die 1.7, die ich bekommen habe. Ich ärgere mich eine Runde über mich selber, aber viel Zeit zum Ärgern habe ich nicht. Ordner mit den Betriebssystemen, Rechnernetzwerken und Datenbanken wegräumen, Mathe auf den Schreibtisch und weiter geht es, die Klausuren rücken näher!

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Pascal-Wochenende

Gestern und heute war ich in Bonn auf dem Übungswochende der Fachschaft für die Pascal-Klausur. Fazit: absolut empfehlenswert.   Wir haben viele alte Klausuraufgaben gemeinsam gelöst, und auch wenn ich bei fast jeder feststellen musste, dass ich nicht auf die Lösung gekommen wäre, habe ich jetzt ein bisschen ein besseres Gefühl. Zeit, in der nicht nach wenigen Lernminuten ein Kind hereinplatzt mit "Maaaami, was ich Dir schon ganz lange erzählen wollte ...." ist für mich sehr wertvoll und so viele Stunden für Pascal hätte ich sonst sicher nicht gehabt. Auch auf Papier zu programmieren (und nicht gleich in den Editor zu tippen und mich iterativ an das Ziel heranzuarbeiten) ist etwas, das ich sonst nicht geübt hätte. In der Klausur werde ich es aber brauchen.   Ich habe es auch als sehr schön empfunden, dass ich Mitstudenten kennengelernt habe, die mit den gleichen Problemen kämpfen. Man ist schon arg Einzelkämpfer als Fernstudent, da ist so etwas eine der Rosinen im Sauerteig des alltäglichen Einzelkampfes.   Bis heute Mittag wurde mein Gefühl immer besser und ich dachte, ich bekäme die Aufgaben mit den Zeigern und vor allem der Rekursion langsam in den Griff. Die beiden letzten Aufgaben haben mein Hochgefühl dann wieder kräftig gedämpft. Na ja, so besteht keine Gefahr, dass ich mich mit einem "kann ich doch schon alles" auf die faule Haut lege.

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Plätzchen oder Mikroprozessor?

Sorry für die größere Pause: ich komme zu nichts mehr von dem, was ich gerne tun würde. Dieses Semester hat mich die Stofffülle mehr als im Griff, sie überschwemmt mich geradezu und ich stemme mich mit aller Macht dagegen, dass es mich komplett überrollt. Vermutlich kennt das jeder (Fern)Student. Aus meinem ersten Studium habe ich das nicht so schlimm in Erinnerung! Eigentlich sollte ich in vier Fächern fleißig lernen. Tatsächlich habe ich "Betriebssysteme und Rechnernetzwerke" schon einmal durchgelesen und erst einmal zur Seite gelegt, damit ich mit den anderen dreien weiterkomme. Mathe ist richtig übel, seitdem es um mehrdimensionale Funkitonen und nichtlineare Optimierung geht. Da versuche ich mich mit "Kochrezepten" durchzumogeln, die Beweise der ganzen Sätze bewundere ich nur noch ob iher Schönheit, verstehen tue ich nichts mehr. Ohne das Mentoriat in Neuss hätte ich wohl schon aufgegeben. "Computersysteme" (technische Informatik) geht davon aus, dann man die Grundzüge schon kann,, und erfreut mit vielen Details. Klar, man darf für die Klausur wahrscheinlich einen Spicker schreiben, aber wenn der schon nach einer halben Kurseinheit (von 8) vollgeschrieben ist, weil ich mir die Assembler-Befehle für den MIPS nicht merken kann, dann hilft der mir nur sehr eingschränkt. Für diesen Kurs muss ich unheimlich viel im Internet recherchieren, weil unglaublich viel vorasgesetzt wird. Dabei ist das ein Erstsemesterkurs und da erwartet ich, dass von Grund auf aufgebaut nicht und schon erwartet wird, dann man viele Algorithmen kennt. Manches, wie ASM-Diagramme, finde ich auch kaum im Netz, da rätseln alle aus meiner Lerngruppe, wie wir das üben sollen.   Und eigentlich wollte ich vor Weihnachten mit meinen Kindern Plätzchen backen und ein bisschen besinnliche Zeit verbringen. Fällt wohl komplett aus dieses Jahr :-(((((((((

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Technische Informatik - geniales Video gefunden

Dieses Semester steht technische Informatik auf dem "Stundenplan", aber leider komme ich mit dem Skript nicht wirklich zurecht. Das ist neu bearbeitet und steckt daher voller Fehler. Außerdem hat die Neubearbeitung dem Skript nicht gutgetan: Es wurde zwar am Anfang ein theoretischer Teil rausgenommen, der vielen Studenten Probleme gemacht hat, und auch an anderen Stellen wurde gekürzt. Auf mich wirkt das aber sehr lieblos gemacht, denn es sind noch Bezüge auf die herausgenommenen Teile im Text und es wirkt nciht so, als wäre das eine strukturierte Neubearbeitung gewesen. Mir fehlt die "Schlussredaktion", bei der überprüft wird, ob der Text ein "rundes Ganzes" geworden ist - das ist er definitiv nicht. Zum Glück bin ich nicht die Einzige, die damit zu kämpfen hat, den anderen in meiner Skypegruppe geht es nicht besser. Also schiebe ich die Selbstzweifel, die mich sehr heftig befallen wollten, zur Seite, und schiebe die Probleme auf das Skript. Es krankt auch wieder an dem, was ich schon bei anderen Skripte beobachtet habe: da beim Fernstudium die Möglichkeit zur persönlichen Rückfrage fehlt, müssten die Unterlagen eigentlich sehr ausführlich ausgearbeitet und mit vielen Beispielen versehen sein. Da dürfte gerne auch Redundanz dabei sein, das dritte Beispiel zu einem Thema kann man leicht überspringen, wenn man es nicht braucht, aber etlichen Mitstudenten könnte es beim Verständnis sehr helfen. Auch Übungsaufgaben unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad müssten reichlich mit ausführlichen Lösungen vorhanden sein. Aber davon kann bei diesem Skript nicht die Rede sein - da ist es sehr kurz angebunden. Fazit: da ist seeeeehr viel Luft nach oben! Also was tun? Das Internet hat mir weitergeholfen. Google spuckte Links auf eine Vorlesung von Prof. Rosenstiel in Tübingen von 2002 aus und die war erst einmal mein Retter: Der gleiche Stoff (die Abbildungen sind wohl aus dem gleichen Lehrbuch) und der Dozent hat sichtbar Spaß an seinem Fachgebiet und daran, es Studenten nahezubringen. Die Anzahl meine "ahhhhhh-" Momente kann ich ich gar nicht zählen und das Hagen-Skript ist jetzt mit Notizen und ergänzenden Zetteln gespickt. Sollte ich die Klausur bestehen, wird es eine Dankesmail nach Tübingen geben! Sollte jemand den Link brauchen: http://timms2005.uni-tuebingen.de/List/List01.aspx?rpattern=UT_2002_____00[12]_techinfo2_000_

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Venedig, ich komme! (mit einem Koffer voller Studienunterlagen)

Auch wenn das Semester grade voll in Gang ist: Meine Kinder haben ab Samstag zwei Wochen Herbstferien und wollen bespasst werden. Mein Mann fliegt mit zweien nach Amerika, zwei studieren selber an der Präsenzuni und können nicht weg. Ich mache jetzt alle neidisch, die über Büchern sitzen, denn ich riskiere es, Urlaub zu machen, und fahre mit meiner Tochter und meiner Freundin für eine gute Woche nach Italien. Ich hoffe, dass ich dort wenigstens etwas Zeit finde zum Lernen, sonst komme ich schon sehr in Zeitnot. Immerhin fahren wir mit dem Zug, da sollte ich etwas Zeit finden.   Letzte Woche war ich zum Mentoriat für Algorithmische Mathematik in Neuss. Was für ein Unterschied zum Mathe-Mentoriat letztes Semester in Bonn! Diesmal ging es ganz praktisch um die Grundzüge des Stoffs und welcher Art die Aufgaben sein könnten, die dazu in der Klausur kommen. Der Lehrtext ist wieder sehr theoretisch und erfreut sich an abstrakten Beweisen, deren Schönheit ich staunend zur Kenntnis nehme. Hin und wieder verstehe ich sogar mal etwas. Da hilft so ein Mentoriat mit Aufgaben schon sehr, das ganze wieder zu "erden".   Jetzt hoffe ich, dass das beim Mentoriat für Computersysteme ähnlich sein wird, aber das ist erst im November. Bis dahin sind noch ein paar Wochen.  

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Das neue Semester läuft schon wieder

Jetzt habe ich ein paar Wochen nichts von mir hören lassen, dabei war ich nicht faul: Nach der letzten Klausur hatte ich mir nur ein freies Wochenende gegönnt und dann die Unterlagen für die Kurse herausgesucht, die ich im Wintersemester belegen will und die ich schon einmal belegt hatte. Bei denen habe ich den Vorteil, dass ich die Unterlagen schon zu Hause habe und daher etwas vor Beginn des Semesters mit der Bearbeitung anfangen kann. Dadurch bin ich jetzt zwei Wochen voraus, die ich Ende dieses Monats dringend brauchen werde: da sind Herbstferien und ich werde mit meiner besten Freundin und meiner jüngsten Tochter für 10 Tage nach Italien und München fahren und sicherlich zu nicht viel kommen. Daher kämpfe ich mich jetzt so schnell es nur geht durch Algorithmische Mathematik (warum hat mich eigentlich niemand gewarnt, dass das mit Mathe so weitergeht?), ärgere mich über ein Skript mit sehr viele Optimierungspotential in Computersysteme (so heißt in Hagen die technische Informatik) und versuche mich an Betriebssysteme und Rechnernetzwerke.

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Luftsprung morgens um 5 Uhr

Da warte ich nun schon seit Tagen änervös auf das Ergebnis der Matheklausur und schaue immer wieder in meine Mails, und dann lese ich in der Newsgroup, dass man doch in seiner Prüfungsübersicht nachschauen sollte, ev. steht dort schon ein Ergebnis. Warum treffen zitternde Finger eigentlich die Tastatur so schlecht? Nach der dritten Eingabe stimmte das Passwort endlich, und dann die ganz, ganz große Erleichterung: bestanden!   Dann habe ich mit großem Vergnügen aufgeräumt, die Wiederholerunterlagen (sicherheitshalber hatte ich als Wiederholer belegt) in den Ordner gesteckt und alles in den Schrank in das neue Fach "erledigte Kurse" gestellt. Schaut sehr schön aus, wenn dort ein dicker Ordner steht, aber da ist noch viel Platz. Deshalb geht es nun direkt weiter mit dem nächsten Semester. Da habe ich mir etliche Kurse reingepackt, die mir schwerfallen (technische Informatik und gleich den nächsten Mathekurs). Bekanntlich wächst man mit den Herausforderungen, dann bin ich nächstes Frühjahr um etliche Zentimeter größer!

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O je...

Klausur war am Samstag, aber das ist jetzt eine Zitterpartie: Könnte sein, dass mir das so gut gefallen hat, dass ich sie im Frühjahr noch einmal schreibe. Zwei Aufgaben fehlen mir ganz (keiner, mit dem ich hinterher gesprochen habe, hat eine Idee, wie die hätten gelöst werden können) und eine Teilaufgabe auch. Leider waren meine "sicheren Punkte", nämlich Induktionsbeweis und Differenzieren, schon in einer Aufgabe zuammengepackt, und in der linearen Algebra, die ich auch als "sicher" einkalkuliert habe, bin ich bei einer Teilaufgabe auf der Leitung gestanden, so dass es jetzt eng wird. Ich hoffe, die Korrektur geht schnell und noch mehr hoffe ich, dass es doch gutgegangen ist.   Gestern kam schon das erste dicke Paket für´s neue Semester, aber wenn das nicht geklappt hat, muss ich umplanen, denn der Matheschein ist Voraussetzung für den nächsten Mathekurs.

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Die Matheklausur naht

und mir ist noch nicht ganz wohl dabei. Ich habe nicht viel Zeit zum Lernen (Man sollte sich nicht mitten in der Klausurphase eine Entzündung an der Hüfte zulegen - die Medikamente machen mich müde) und der letzte Studientag hat mir sehr deutlich aufgezeigt, wo ich  noch Lücken habe. "Vier gewinnt" ist ein Spiel, das ich sehr, sehr ungerne spiele, auch wenn ich die Klausur nur bestehen muss, das bekommt meinen Nerven nicht sonderlich gut. Dass ich diesmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Klausur fahren muss, weil meine Familie alle Autos beansprucht, trägt auch nicht gerade zur Besserung meiner Stimmung bei. einmal quer durch Köln mit S-Bahn und Strassenbahn oder Bus ist ein echtes Abenteuer, Matheklausur ist auch eins und zwei Abenteuer an einem Tag sind für meine Alter zu viel! Immerhin habe ich am Wochenende das Ergebnis der Datenbankklausur bekommen: Den Schein brauche ich nicht, das war nur zum Testen, wo ich stehe, und diese Klausur habe ich sehr ordentlich bestanden. Wenn bei imperativer Programmierung und bei Mathe etwas ähnliches herauskommt, wäre ich sehr zufrieden.

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Klausur Nr.2 (Grundzüge der imperativen Programmierung)erledigt

Jetzt geht es im 2-Wochen-Takt: Heute war Klausur Nr.2, "Grundzüge der imperativen Programmierung anhand von Pascal". Kein Mensch verwendet mehr Pascal, aber zum Lernen war es ganz nett, denn der Compiler der Fernuni klopft einem sofort auf die Finger, wenn man nicht ganz sauber programmiert. Turbo-Pascal? Nein, so neumodisches Zeug kann der nicht. Er hat mich zwar ein paar Mal halb in die Wahnsinn getrieben, aber ich  habe ihm die Klausurzulassung abgerungen. Abgesehen von der Klausur war heute nicht mein Tag: zuerst reißt der Griff meiner Tasche und dann mitten in der Klausur mein Haargummi. Na ja, man kann nicht alles haben, Klausur bestanden würde mir schon reichen. Heute wurde aber auf Papier programmiert, sehr gewöhnungsbedürftig. Ich programmiere lieber mit einem Compiler, der sich über fehlende Typendeklarationen und Strichpunkte beschwert, als auf Papier das dritte Mal an der gleichen Stelle noch etwas reinzuflicken. Na ja, mit dem Ergebnis müssen sich jetzt die Korrektoren herumschlagen und nicht mehr ich. Ich denke, es sollte reichen, um zu bestehen. Es wird nur korrigiert, bis man die notwendigen 50% hat. Ich hoffe, die Korrektoren haben bei mir nicht viel Arbeit, auch wenn es schade wäre, wenn ich kein Feedback zur letzten Aufgabe mit der rekursiven Programmierung bekomme. Direkt im Anschluss an die Klausur hieß es ein Gebäude weiter flitzen, denn da war heute auch schon ab vormittag Mathestudientag. Und jetzt bin ich nach 2 Stunden Klausur und 5 Stunden Mathe ziemlich platt!

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Die erste Klausur ist geschrieben

Die erste Klausur ist nun geschrieben und ich bin froh, dass ich mir dafür eine ausgesucht habe, die ich nicht unbedingt bestehen muss. So konnte ich mit halbwegs intakten Nerven das Gebäude und den Hörsaal suchen, ehe es in zwei Wochen dann wirklich um den ersten Schein geht. Prompt habe ich mich von der mehrfachen Aussage der Aufsicht anderen Studenten gegenüber "schreiben sie ggf. auf der Rückseite weiter" irritieren lassen und meine Lösungen auf das Angabenblatt geschrieben statt auf eigenes Papier (habe ich übersehen, dass man selber Papier und Tacker (!) mitbringen muss?). Die Aufsicht meinte zum Glück, dass das trotzdem gilt. Vermutlich bin ich nicht der einzige Chaot, der vor lauter Aufregung übersieht, dass das irgendwo in der langen "was Sie alles beachten sollten - " Seite versteckt war. Es war schon komisch, dass die Klausur damit begann, dass alle nach vorne kommen mussten, wo für etliche Kurse die Klausuraufgaben lagen. Da musste man sich dann seine Aufgaben vom richtigen Stapel holen. Nicht bei meinem Kurs, aber bei ein paar, waren die Aufgabenstapel sogar personalisiert mit Namen versehen.  Entweder ich bin mit dem Alter langsamer geworden oder die Klausur war recht umfangreich, jedenfalls war ich erst nach 1 1/2 Stunden so weit fertig, dass überall etwas stand. Insgesamt habe ich ein recht gutes Gefühl, auch wenn mir einiges Aufgaben sehr einfach vorkamen für die Punktzahl, die zu holen war. Ab 30.8. gibt es das Ergebnis.

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Die Zeit rennt

Ich habe das Gefühl, die Zeit rennt noch schneller als sie es ohnehin schon immer macht. Morgen und übermorgen sind Übungstage für die imperative Programmierung in Bonn. Für Samstag übernimmt mein Mann die Kinder, aber am Sonntag ist er mit einem der Kinder selber unterwegs. Die jüngste Tochter ist bei ihrer Freundin untergebracht, für den jüngsten Sohn kommt seufzend der älteste Sohn vorbei. Bis dahin muss ich aber noch etwas mehr als eine Kurseinheit noch einmal durcharbeiten. Puhhh!

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Sommer, Sonne, Strand und ....... Mathe

Wir sind in Urlaub und natürlich sind meine Unterlagen mitgereist. Ich stelle aber fest, dass Lernen am Strand Tücken hat: Der Wind bläst an der belgischen Nordseeküste kräftig, und das ist nicht nur kalt, sondern führt auch dazu, dass sich der Sand im Skript sammelt. Nur ein paar Körnchen pro Seite, aber das Skript ist hinterher doppelt so dick wie normal und "die paar Körnchen"gehen auch beim Schütteln nicht freiwillig raus, sondern wollen alle weggepustet werden. Man hat ja sonst nichts zu ton.

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Letzte Einsendearbeit erledigt

Heute habe ich die letzte Einsendearbeit für dieses Semester abgeschickt. Gut, dass die in Mathe nicht Klausurbedingung sind, denn ich habe den Termin übersehen und bin zwei Tage zu spät dran damit. Zum Glück weiß ich, dass das nicht so schlimm ist. Im Gegensatz zu den EAs der Kurseinheiten davor fand ich die lösbar, daher hätte ich schon gerne noch eine positive Rückmeldung, ehe ich mich in das Abenteuer "Klausur" stürze.   A propos Klausur: Geplant habe ich derzeit drei Klausuren. Zuerst Datenbanken, dann Imperative Programmierung (Pascal) und dann Mathe. Eigentlich wollte ich auch noch Computersysteme erledigen, aber da wurde der erste Teil des Skripts neu überarbeitet. In meinen Augen hat das neue Skript enormes Verbesserungspotential, das ist für mich sehr schwer zu verstehen. Irgendwo zwischen der zweiten und dritten KE habe ich den Anschluss verloren, und die Lösung der Übungsaufgabe in der 4. KE, in der auf einmal Assembler verlangt wird, ohne dass die Sprache vorher erklärt wird, konnte ich nur staunend zur Kenntnis nehmen. DAs wird dann wohl nichts mit der Klausur. Datenbanken müsste ich auch nicht schreiben, der Kurs schließt für uns Informatiker zusammen mit "Betriebssysteme und Rechnernetzwerke" mit einer mündlichen Prüfung ab. Ich nehme die Klausur aber zum Üben mit, damit ich sehe, wo ich stehe, und auch, damit ich wieder ins Lernen und Klausurschreiben reinkomme.  Mathe und Imperative Programmierung müssen sein, von denen muss ich auch mindestens eine bestehen, damit ich vernünftig weitermachen kann. Also heißt es ab jetzt lernen. Am Freitag fahren wir aber erst mal für zwei Wochen an die belgische Küste in Urlaub, und dann haben die Kinder Ferien. Ich hoffe, sie lassen mir Zeit zum Lernen!

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Mathestudientag 2

Letztes WE war ich in Bochum auf den Studientag. Der war richtig gut gemacht, sehr viel anschaulicher als im Skript und mit Beispielen, so dass das ganze nicht so staubtrocken war. Die Übungsaufgaben waren im Gegensatz zu den Einsendeaufgaben lösbar, das fand ich sehr beruhigend.

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