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Ja... Nein ... Weiß nich'

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chillie

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Am Montag muss ich wieder in die Arbeit - bis zum 14.07. ab da nehme ich dann 2 Monate Elternzeit.

Blöderweise liegt am 10.07. die UNL-Klausur an. So nebenbei grübele ich aktuell wie es mit der Klausur weiter gehen soll. Ich denke ich werde bis Montag eine Entscheidung treffen müssen.

Im April habe ich leider mit totaler Unlust kaum etwas vorwärts bewegt, sprich der Plan etwas Vorlauf zu produzieren um in den Wochen nach der Geburt nichts machen zu müssen ging nicht auf. Nun ist es also noch 1 Monat bis zu Klausur die - das muss ich erwähnen - 15% der Endnote ausmacht (!!! ... im Gegensatz zu den vielen vielen sehr guten Noten im Grundstudium die 0,00000 in die Endnote eingehen).

Wie es also dieses Semester weiter gehen soll ist nicht ganz unwichtig, denn bis zum letzten Moment warten ist einfach nicht mein Ding. Blöderweise ärgere ich mich aktuell wieder kräftig über meinen Arbeitgeber und über dessen Umgang mit Personalentwicklung und meinen Bemühungen.

Das alleine würde mich normalerweise schon wieder dermassen anfixen, die Klausur nicht zu schieben. Allerdings ist das momentan das einzige Argument, welches mir hierfür einfallen würde.

Ich habe nichtmal alle SBs gelesen, ich habe nicht für alle eine Zusammenfassung geschrieben und was in den ersten SBs steht habe ich nur noch Ansatzweise im Kopf.

Defakto muss ich ab Montag bis 14.07. durchgängig arbeiten, kann die Arbeitszeit nicht verkürzen und ich kann keinen Urlaubstag nehmen, da die Kollegen alle im Urlaub sind. Ich habe noch keine einzige Lernkarte fertig und keine aufbereiteten Unterlagen.

Rückblickend war die Planung für das Semester somit eigentlich total für den *§$%/"$& ... sinnvollerweise hätte ich (das nur fürs Protokoll, denn ändern kann man es nun nicht mehr) eher Prio auf die Hausarbeit setzen sollen und die OWR-Klausur geschrieben. Somit hätte ich 1+evtl. 1 Dinge dieses Semester erledigen können.

Aktuell sieht es danach aus, das es auf 0 Leistungen hinausläuft.

Das Wochenende lasse ich mir noch Zeit - mein Gefühl sagt mir, dass ich momentan nicht und in den nächsten 4 Wochen nur unter extremsten Belastungen ein Niveau erreichen kann, mit dem ich zufrieden wäre.

Was mich aktuell davon abhält ist das, was folgt ... 2 Rechtsklausuren, 1 SSP-Klausur und 1 Hausarbeit wären dann im nächsten Semester dran... und das ganze noch zeitlich schlecht positioniert :(

Unterm Strich aber der aktuelle Stand:

die nächste Klausur schieben:

Ja - 40%

Nein - 10%

weiß nich' - 60% 50% (ihr seht schon, ich habe anderes im Kopf)


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17 Kommentare


HannoverKathrin

Geschrieben

Oh wei, das klingt wirklich sehr schlecht. 5 Wochen bis zur Klausur und so viel noch vorzubereiten. Unter dem Aspekt der Benotung ist es natürlich wirklich ärgerlich. Immerhin sollst du ja nicht auf dein Abschlusszeugnis blicken und sagen "hier Junge, da hast du mich echt ins Schwitzen gebracht". Evtl. lässt du dieses Semester wirklich lieber die Klausuren weg und bereitest nur die Unterlagen dafür vor. Also UNL und ABR. Dann brauchst du im nächsten Semester hierfür keine Vorbereitungen mehr treffen und musst dich nur wieder einlesen und dann lernen.

Natürlich wäre es besser dieses Semester wenigstens eine Leistung zu bringen, aber 5 Wochen sind bei deiner aktuellen Familielage nicht viel. Und wenn mehr Stoff noch unbearbeteitet ist als bearbeitet.... ist das die einzige Konsequenz.

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Ich würde auch schieben, vor allem wenn du nicht früher Schluss machen oder nen Tag frei nehmen kannst. Ich denke, du wirst dann wenn du von der Arbeit heimkommst eher deine Familie im Kopf haben als Studienbriefe, oder? : )

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Michael Knight

Geschrieben

Chillie, der Sommer ist endlich da, Du bist gerade Papa geworden und die schöne Elternzeit steht Dir auch bevor.

Freu Dich darauf und vor allem: nutze diese Zeit sinnvoll, verbringe jede freie Minute mit Deinem Sohn und vermplempere sie nicht mit schwachsinnigem Marathon-Auswendiglernen. Das kannst Du auch noch im Winter machen.

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Ich würde an deiner Stelle auch schieben und die Zeit jetzt erstmal mit deinem Kleinen genießen !!!! Außerdem würdest du jetzt jede freie Minute in Vorbereitungen stecken müssen und wer weiß ob am Ende die Note rauskommt, die du dir erhoffst?! Nutze die Zeit jetzt für die Familie!

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@Chillie: Mal ne Frage... Was hattest du in Mathe im Grundstudium??? 40% + 10% + 60% = 100%? :D

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Ich schließe mich einfach mal an - an Deiner Stelle würde ich mich definitiv auf den Sohnemann und nicht auf die Klausur konzentrieren! Du würdest ja so vieles verpassen! - Alles ist noch so neu, ihr gewöhnt euch jetzt langsam alle aneinander :)

Der Kleine braucht dich jetzt mehr, als du die eine Klausur. Lieber später dann mit richtig viel Elan dransetzen und ne super Note rausholen, als jetzt schnell-schnell gelernt, und ne schlechtere Note einfahren (und 5 Wochen mit dem Kleinen verplempern, wie Michael schon so schön dargelegt hat)

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wasserfall

Geschrieben

Ich schliesse mich mal mit meinen Erfahrungen als dreifacher Vater an: So rasante und tolle Entwicklungen wie in den ersten Lebensmonaten gibt es später nicht. Genieße die Zeit! Auch wenn das quasi ein Urlaubssemester an der HFH bedeuten würde. 6 Monate Studium lassen sich schieben, die ersten 6 Monate Julius nicht.

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ich würde in der Situation auch schieben....und mich auf die Hausarbeit und die stürzen mit dem Ziel, die bis spätestens September abzugeben (und natürlich auf die Familie, aber nur mit dem Ziel, die Zeit zu geniessen)

im nächsten Semester dann die SSP-Klausur im Januar 2011 und eine weitere Klausur im Dezember (sollte machbar sein)

und dann im Frühjahrssemester noch eine Klausur und die Bachelor-Thesis

dann erreichst du dein Ziel, 2011 fertig zu werden, du hast Aussichten auf Noten, die dir gefallen und hast nochmals ein bissel Zeit für deinen Nachwuchs

die nächsten 4 Wochen unter extremen Stress zu lernen und um dann nachher mit dem Ergebnis unzufrieden zu sein, halte ich für keinen guten Weg...

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Tja ihr verfolgt alle die gleichen Argumente wie ich auch, ich wüsste gar nicht wann ich überhaupt lernen sollte, nach der Arbeit habe ich wichtigeres zu tun und irgendwann muss ich ja ins Bett um die "Nachtschicht" machen zu können... ich bräuchte täglich mind 1-2 Std. Freiraum und die könnte ich nur in der Arbeit holen. Dort ist aber nichts zu machen.

Ich habe mir eben angewöhnt, trotz "klarer" Lage lieber die Fakten nochmal skeptisch auf den Tisch zu bringen. Sicher ist sicher... ich wüsste aber auch nicht, was jetzt noch kommen könnte um meine Entscheidung zu revidieren. Definitiv werde ich mich aber vor Montag nicht von der Klausur abmelden.

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eclipse666

Geschrieben

So und ich bin der 8te der auch zum "schieben" rät.

Das würde ich eindeutig nennen und wenn du es irgendwann bereust,

dann gebe uns 8 die Schuld. Genieße deine Freizeit lieber

jetzt bei dem Wetter und mit deiner Familie...

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LillyRocks

Geschrieben

Das riecht definitiv nach Schiebung :D !

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Du bist zu Ehrgeizig um nur was halbes zu machen. Also Schieb es am besten. Und genieß heute die Sonne.

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Bis Montag ändert sich an meiner Meinung nichts mehr.

Auch wenn ich gerne alles gleichzeitig machen/können/wollen würde... es geht nicht. Und da leider das Studium und nicht die Arbeit der frei disponierbare Faktor ist, habe ich mich abgemeldet.

Mit der Klausurabmeldung werde ich mich evtl. auch für einige Zeit aus dem Blog abmelden... denn ohne Studium gibt es nichts zu schreiben.

Wie und wann es mit der HFH und mir weiter geht...? To be continued

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Wie und wann es mit der HFH und mir weiter geht...?

das hört sich bei dir ja immer schlimmer an...ich hab irgendwie den Eindruck, dass du aus deinem Motivationsloch gar nicht mehr rauskommst...:confused::( wenn ich deine Stichwortwolke anschaue, fällt mir auf, dass ganz oben "Motivation" steht - und wenn ich deine Beiträge lese, bemerke ich, dass es nicht um vorhandene Motivation geht. "Freude" wird auch genannt, aber ganz unten und ganz klein. Wann hattest du zum letzten Mal Freude und Spass an deinem Studium? ganz ohne geht ein Fernstudium nicht, fürchte ich.

nimm dir vielleicht erst mal richtigen "Studien-Urlaub" und geniess das Wetter und deine Familie. Und denk darüber nach, wie es weitergehen soll...

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So negativ würde ich es jetzt nicht ausdrücken, allerdings habe ich schon bewusst ein Fragezeichen hinter diese Aussage gestellt - es gibt doch einiges zu hinterfragen.

Der wichtigste Punkt in der Motivation ist eben aktuell, dass das Fernstudium der einzige dispositive Faktor für mich ist, auch wenn ich es gerne anders hätte, somit habe ich gar keine andere Wahl. Der Job bezahlt eben meinen Lebensunterhalt und an der Familienzeit werde ich 101%ig nicht rütteln ... wenigstens momentan und sicher noch einige Wochen wird sich somit an der verfügbaren Zeit nicht viel ändern. Bis dahin werde ich auch einfach darauf verzichten etwas für das Studium zu versuchen. Die "Versuche" sind nämlich ein großer Punkt der eigenen Demotivation. Mit wenig Elan und unter Druck an die SBs zu gehen führt per Definition schon für Unzufriedenheit.

Von den früheren Zielen habe ich mich verabschiedet, somit steht die nächste Klausur erst im November an ... aktuell drückt und kneift es also nicht mehr. Einzig die kleine Enttäuschung über das 0er-Semester muss ich erstmal etwas verdauen - auch wenn es auf der Hand liegt, dass es jetzt nicht anders geht, etwas enttäuscht bin ich natürlich dennoch. Danach gönne ich mir erstmal eine komplette Studien-Auszeit für mind. 1 Monat.

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eclipse666

Geschrieben

Ich war in einer ähnlichen Situation wie du und musste ein 0er Semester machen.

Im nachhinein habe ich es bereut nicht wenigstens eine Prüfung geschrieben zu haben.

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Kann ich voll und ganz verstehen ... aber manchmal weiss man eben vorher nicht, was am Ende herauskommt.

Mit etwas weniger "Alles machen wollen" hätte ich sicher gut die OWR-Klausur hinter mich gebracht und ein entspanntes halbes Jahr gehabt inkl. Erfolgserlebnis, anstatt mich von 3 Klausuren abzumelden und ständig genervt zu sein, dass nichts vorwärts geht.

Immerhin können ja zukünftige Fernstudis, die in der gleichen Lage sind, hier nachlesen und es evtl. besser machen.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link