Blog kroete07

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Hauptpraktikumsplatz wird nicht anerkannt :-(

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kroete07

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Ich bin echt verzweifelt.....

mein Hauptpraktikumsplatz wird von der HFH nicht anerkannt. Ich arbeit alleine mit dem Arzt in einer Praxis für Allgemeinmedizin. Alles was da anfällt, von der Erstellung der Visitenlisten über die Patientenbetreuung bis hin zur Abrechnung mit den Krankenkassen und dem gesamten Bestellwesen fällt in meinen Aufgabenbreich. Aber der HFH ist das zu wenig "Management".... weiß echt nicht wo ich jetzt noch 20 Wochen Praktikum herbekommen soll.... kann ja unmöglich noch einen 4. Job annehmen nur für das Praktikum.

Weiß echt keine Lösung... da habe ich das Studium in 4 statt in 7 Semestern gemacht und dann umsonst weil das Hauptpraktikum nicht anerkannt wird... das ist frustrieren.... :-(


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24 Kommentare


KanzlerCoaching

Geschrieben

Das ist hart, sicher, aaaaber....

Wenn Sie bei eigner Bewerbung die Praxisorganisation bei einem Arzt für Allgemeinmedizin als Erfahrungen im Gesundheits- und Sozialmanagement angeben würde, dann würde keiner das als relevante Erfahrung akzeptieren. Höchstens, es würde sich um eine große Gemeinschaftspraxis handeln. Das ist diese Praxis aber wohl nicht.

Sie machen das Studium ja vermutlich, weil Sie in irgendeiner Weise in diesen Bereich einsteigen wollen. Daher würde es sich wahrscheinlich schon lohnen, nach einer Praktikumsstelle in einer Klinik, einer Kureinrichtung, der Krankenkasse oder was sonst noch so in Frage kommt zu suchen, die auch relevante Erfahrungen vermittelt. Die ließen sich nämlich dann in Ihrer Bewerbung verwenden.

Wenn die HFH jetzt das Praktikum anerkennen würde, dann würden Sie das Problem nur nach hinten verschieben.

Viele Grüße

Sabine Kanzler

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Das Problem ist ich mache das Studium nicht um den Job zu wechseln. Und will auf keinen Fall meinen Job kündigen! Nur woher die Zeit für ein Praktikum nehmen?

Management heißt ja nicht zwangsläufig "groß". Und in den Informationen zum Studium steht auch nirgendes etwas davon dass es ein großer Betrieb sein muss, sondern eine Leitende-Stelle.

Aber noch höher als die ganze Ordination zu leiten geht nicht.

Ich bin enttäuscht weil ich vor Beginn des Studium in Hamburg angefragt habe und ihnen erklärt habe dass ich die Praxis alleine"manage" und der Arzt wirklich nur "Arzt" ist und die Patienten medizinisch versogt, und alles ander fällt in meinen Aufgabenbereich da wurde mir gesagt dass sei alles kein Problem.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Das ist natürlich blöde, wenn falsche Auskünfte gegeben werden. Haben Sie das schriftlich, diese Auskunft?

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Leider nein ich habe ja nur telefoniert und da mir da so versichert wurde dass noch kein Student an dem Hauptpraktikum gescheitert ist und dass wenn ich alleine dort arbeit ich ja ohnhin alles machen muss habe ich das auch nicht schriftlich verlangt.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Dann würde ich denen ein Briefchen schreiben, den Inhalt des Telefonates aus der Erinnerung protokollieren, den Ansprechpartner benennen (wenigstens den Bereich, aus dem der kam) und ganz deutlich darauf hinweisen, dass Sie sich auf diese Aussage verlassen haben und das Studium überhaupt nur unter diesen Bedingungen begonnen haben. Und dass es schlechter Stil sei, Zusagen zu treffen, damit man den Vertrag abschließen könne.

Desweiteren würden Sie jetzt einen Vorschlag erwarten, wie man die Kuh vom Eis bekommen könne.

Oder so ähnlich.

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Hast Du denn mit der HFH gesprochen oder wurde "nur" schriftlich das Praktikum abgelehnt?

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Es wurde "nur" schriftlicht abgelehnt mit einer 2 seitigen Begründung dass meine Tätigkeit nicht ausreicht.

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Vielleicht hast Du ja noch Chancen das ganze telefonisch zu klären oder ggf. durch Einschaltung einer SZ-Leitung.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Was genau verstehen die denn unter Management? Scheinbar gibt es ja sehr hohe Anforderungen an das Praktikum in deinem Studiengang. War evtl. die Bescheinigung/Zeugnis nicht ausreichend formuliert?

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Das ist ja ein Ding. Hattest du eine Bestätigung von deinem Chef?

Vielleicht musst du es nur nochmal ein bisschen spezifischer Aufbröseln und Aufhübschen. (Patienten an einen Termin erinnern = Kundenbindung, Marketing...)

Es muss halt irgendwas mit Management sein, es gelten aber auch administrative Aufgaben und Stabstellenfunktionen.

@HannoverKathrin Da der Studiengang Gesundheits- und Sozialmanagement heißt, muss das Praktikum Managementaufgaben beinhalten, also Pflegedienstleitung, Mitarbeit in Stabstellen, Projektarbeit usw.

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Ich werde wohl versuchen das per Telefon zu lösen. Denn ich war heute sehr geschockt als ich das per Post bekommen habe.

Vielleicht ist meine Aufgabe wirklich zu wenig administrativ. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen was da noch mehr wäre. Wenn man ein Ein-Mann/Frau-Unternehmen ist das im Gesundheitsbereich tätig ist wäre das ja auch ok, weil man sein eigener Chef ist und dann ist klar dass man alles managen muss.

Hoffe echt das klärt sich noch.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Denken Sie bei Ihrem Versuch der Klärung an den alten, aber wahren Spruch: Wer schreibt, der bleibt!

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Ich werde wohl versuchen das per Telefon zu lösen. Denn ich war heute sehr geschockt als ich das per Post bekommen habe.

Und gut ist auch, eine Nacht drüber zu schlafen. Vor dem Telefonat dann einige Stichpunkte zusammenfassen (die Tipps von den Leuten hier sind ja schon mal klasse) und ganz ruhig bleiben am Telefon!

Ums mit dem Kalenderspruch zu sagen:

wie man in den Wald reinruft, so schallt's auch wieder raus :)

ich drück die Daumen, dass es doch noch klappt :)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich habe grade noch mal nachgedacht und würde an Ihrer Stelle erst höflich, aber schriftlich nachfragen und auf dieses Telefonat verweisen. Denn Sie sind im Moment in der schwächeren Situation und da gerät man leicht in die Gefahr, sich zu rechtfertigen. Und wenn Sie damals die oben beschriebene Auskunft erhalten haben, dann haben Sie keinen Grund für eine Rechtfertigung, sondern die HFH ist auf alle Fälle mit in der Pflicht, sich eine Lösung einfallen zu lassen.

Und am Ende des Briefes ein Telefonat ankündigen.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich habe der HFH mal eine Info zur Diskussion hier im Blog aber auch im Forum gegeben. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass sie eh schnell entdeckt würde :-)

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Nur damit ich es richtig verstehe. Der Praktikumsplatz entspricht den eigentlichen Arbeitsplatz?

Wie genau lauten die Regelungen für den Praktikum? Die müssen in der Studienordnung festgehalten worden sein.

Auch wenn es blöd klingt, aber so ein Praxismanagement als Hauptpraktikum in einem Studium ist nicht so das gelbe vom Ei.Ist aber vermutlich so in der Grauzone und dürfte mit etwas Reden genehmigt bekommen. Nur im Falle, dass der Platz der eigentliche Arbeitsplatz ist, würde ich es auch nicht genehmigen. Im Studium soll man durch Praktika, eben praktische Erfahrungen sammeln und das auf möglichst unterschiedlichen Plätzen bzw. in unterschiedlichen Betrieben. Der eigentliche Arbeitsplatz verfehlt dabei ganz klar das Ziel.

Vielleicht habe ich jedoch was überlesen und der Praktikumsplatz nicht den Arbeitsplatz entspricht.

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Ghost, ich denke, generell hast du Recht. Aber gerade bei einem Fernstudium wird wohl in den allermeisten Fällen das Hauptpraktikum an der eigentlichen Arbeitsstelle stattfinden - oder wie soll man mal eben für 20 Wochen seine Arbeit aufgeben und ein Praktikum machen? Fernstudiengänge richten sich ja in erster Linie an Berufstätiige und damit auch nach deren Möglichkeiten.

@kroete Das ist ja mal richtig mies kurz vor Ende des Studiums, so etwas zu erfahren. Ich denke aber auch, dass die HFH bemüht sein wird, eine Lösung zu finden. Evtl. hilft es, wenn dein Chef aufschreibt, welche Tätigkeiten du durchführst? In der Studienordnung steht doch bestimmt, welche Aufgaben für das Hauptpraktikum erforderlich sind, oder? Für BWL gibt es da zumindest etwas. Vielleicht kann dein Chef deine Aufgaben dementsprechend formulieren, dass das passt?

Ich drück dir die Daumen, dass es klappt!

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Im Studium soll man durch Praktika, eben praktische Erfahrungen sammeln und das auf möglichst unterschiedlichen Plätzen bzw. in unterschiedlichen Betrieben. Der eigentliche Arbeitsplatz verfehlt dabei ganz klar das Ziel.

Das mag für Präsenzstudenten zutreffen, aber im Fernstudium ist es üblich, dass berufstätige Studenten - die in der Regel ein Studium machen, das ihrem aktuellen Beruf verwandt ist - eben genau diese Tätigkeit anerkannt bekommen. Warum? Weil diese Studenten genau die Praxiskenntnisse sammeln, die sich mit den Studieninhalten decken.

Da die HFH auch prinzipiell zugestimmt hat vor Aufnahme des Studiums, ist die jetzige Aussage, dass das Praktikum nun doch nicht reicht, ein Unding.

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Leider konnte mir heute an der HFH nicht geholfen werden denn der zuständige Bearbeiter ist erst ab 2. August wieder da.

Mir wurde auch mitgeteilt dass sich da wohl noch etwas mach lässt. (was ich auch sehr hoffe). Naja jetzt heißt es warten bis 2. August!

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Naja jetzt heißt es warten bis 2. August!

Toi, toi, toi. Ich drück die Daumen.

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Ich drück dir auch die Daumen, dass ihr eine Lösung findet. Wenn es seitens der HFH schon heißt, dass man noch etwas machen kann, klingt das ja schonmal vielversprechend.

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Wird bestimmt alles gut :) aber erstmal verunsichert so ein Brief

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ich drücke dir auch die Daumen. Das ist glaub ich gerade ganz bitter was du erfahren musst!

Wünsche dir kraft und geduld.

Gruß

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Markus Jung

Geschrieben

Wie ist die Sache denn jetzt ausgegangen?

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      Hallo,
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      Angebote der Uni
       
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      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.