Informatik B.Sc.

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Beweg deinen Arsch!

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ellarso

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Das Buch habe ich mir jetzt gebraucht gekauft (5 eur ist i.O.).

Ich hoffe, dass es diese Woche auch noch ankommt...

... denn es hat sich gänzlich ausmotiviert.

1 Präsenzprüfung erst geschafft, 2 B-Aufgaben.

Seit Mai 2010 bin ich dabei.

Ziemlich schlechter Schnitt.

Ich hoffe, dass Buch verhilft mir zu neuer Motivation.

Die Frage in die Runde: Kennt jemand von euch das Buch?

http://www.amazon.de/product-reviews/393865600X/ref=cm_cr_pr_hist_1?ie=UTF8&showViewpoints=0&filterBy=addOneStar

Bei den Bewertungen interessiere ich mich eigentlich immer nur für die schlechten Bewertungen. Ist an den 2 Bewertungen was dran?


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23 Kommentare


Ohne das Buch zu kennen - meinst du wirklich dass deine Eigenmotivation von extern getriggert werden kann?

Wir hatten im Studium mal was von "intrinsisch" gelernt ;-) Bedeutet, dass du dich nur selbst motivieren kannst (zumindest dauerhaft), etwas zu tun. Mag sein, dass ein Buch für 10 Minuten hilft - aber die wirkliche Motivation kannst du dir wohl nur daraus ziehen, indem du dir immer wieder vorhälst, WARUM du eigentlich angefangen hast!

Und ja, ich weiss, dass das nciht wirklcih einfach ist. Nicht umsonst hat es in den Blogs hier k.a. wieviele mit dem Titel "Motivationsloch" ...

Ich hatte im ersten Jahr meines Studiums auch nicht viel geschafft - es waren 2 Klausuren und 2 B-Aufgaben. Im Endeffekt bleibt dir nichts anderes übrig, als einen engeren Plan für die Zukunft aufzustellen. Anhand der vorhandenen Terminübersicht die Klausuren relativ straff durchplanen - und für die dann auftauchenden Leerzeiten eine oder zwei B-Aufgaben einplanen. Meine Erfahrung zeigt, dass es nur so funktioniert! Sonst wird man lasch - und wenn man die Zeit hat, denkt man drüber nach, was man sonst noch so tun könnte - und schon isses vorbei.

Kopf hoch - "Arsch hoch" - weiter gehts! ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Alleine der Titel ist mir schon viel zu plakativ (um nicht zu sagen primitiv), um hier wirklich seriöse und hilfreiche Inhalte zu erwarten - aber ich kann mich da natürlich täuschen...

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Steffen Jahr

Geschrieben

Och, das ist doch kein schlechter Schnitt. Ich studier seit Oktober 2008 und habe nur 6 B-Aufgaben und 5 Prüfgungen. Dafür schreibe ich aber auch dieses Jahr noch 6 Prüfungen um endlich voran zu kommen.

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Dann werde ich mal "testen" ;) und das Buch ausprobieren.

Bisschen Motivationshilfe schadet doch nicht...

Ich werde dann mal später eine Buchkritik verfassen.

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Ich werde dann mal später eine Buchkritik verfassen.

Also ich würde dann an deiner Stelle doch lieber eine z.B. B-Aufgabe bearbeiten ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich bin schon echt gespannt, ob der provokante Buch- bzw. Blogtitel so zieht, dass der Beitrag in die Top10 des Monats vorrückt... ;)

Und natürlich bin ich auch gespannt, wie Du das Buch nach der Lektüre bewerten wirst.

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Steffen Jahr

Geschrieben

Ich bin schon echt gespannt, ob der provokante Buch- bzw. Blogtitel so zieht, dass der Beitrag in die Top10 des Monats vorrückt... ;)

Und natürlich bin ich auch gespannt, wie Du das Buch nach der Lektüre bewerten wirst.

Warte erstmal meinen nächsten Blogtitel ab :)

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Warte erstmal meinen nächsten Blogtitel ab :)
JETZT bin ich wirklich gespannt - was ein Cliffhänger!

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich bin auf deine Rezension gespannt. Ist ja mit Veröffentlichung 2007 und keinen direkten Amazonangebot schon etwas ungewöhnlich, hat sich scheinbar nicht so gut verkauft...

Den Buchtitel finde ich absolut zeitgemäß, mit "Der Weg zur Selbstmotivation" wird man sich nicht von der Masse abheben und Aufmerksamkeit erhaschen.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Steffen Jahr: So schürt man Spannung! ;) Da kann ich für mein Sachbuchautoren-Projekt noch viiiel lernen....

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Oder wie eine gute deutsche Punkband mal gesungen hat, komm mit uns, verschwende deine Zeit. ;)

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... Ich kenne das Buch ... es baut auf eine längere Serie von CD`s mit mentalem Training auf... ich habe mit dem Autor (Wilde) eine Zeit lang zusammen gearbeitet habe und kenne seine Arbeit sowie Lebenslauf.

Der Titel ist mit Sicherheit Plakativ... das Buch soll die breite Masse ansprechen ... es ist gedacht für Schüler sowohl für Bürochefs. Er beschreibt mit einfachen Worten welche Möglichkeiten in jedem von uns stecken könnten, wenn wir würden wollen und daran/an sich glaubt. Dabei verstrickt er sich nicht in gekünstelte unverständliche Floskeln. Viele Seminare bei erfolgreichen großen Konzernen (und ich kann bestätigen, dass dies wirklich der Fall ist) untermauern, dass er durchaus in der Lage ist, die Menschen mit Witz aber auch der nötigen Ernsthaftgkeit anspricht...

... Ob dich das Buch fürs Fernstudium motiviert? Nur du selbst bist in der Lage dich zu motivieren...

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gute deutsche Punkband

die Hosen

Seit wann sind die Hosen eine Punkband? Pfff.... :rolleyes:

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...

Ich werde es ja sehen.

5 eur bringen mich nicht um und wenn ich 1 Std. investiere und merke, dass das Buch nichts ist, ist das halt so ;)

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Habe das Buch Donnerstag bekommen.

Samstag habe ich angefangen zu lesen.

Bisschen mehr als 1/4 habe ich nun durch.

Ich denke, dass ich es heute Abend durch habe (hat nur 212 Seiten).

Bisher überzeugt es mich nicht.

1. Kapitel geht um den Autor. Schwere Kindheit, Heim, schlägt sich mit seiner frechen Art durch, geht über Karstadt Klamottenverkäufer über Versicherungsvertreter und später Versicherungsstellenleiter bis hin zum extrem erfolgreichen Motivationstrainer. Eine geschiedene Ehe, da die Exfrau die Motivationstraining Geschichte nicht gut fand. Tja.

2. Kapitel muss ich ehrlich gesagt nochmal nachschauen, um was es hier ging. Ich glaube um die Geschichte, wie er zum Motivationstrainer genau gekommen ist.

3. Kapitel geht es schon ums "Motivieren".

Und hier gibt es schon die erste Sache, über die ich mich aufrege bzw. was ich als Schwachsinnig abstempele. Ich werde hier allerdings noch nach recherchieren und mir die Studie, die ich gleich noch kurz erläutere, anschaue.

Ein Japaner (den Namen reiche ich später nach) hat eine Studie bezüglich der Aura erstellt.

Alles und jeder hat eine Aura. Steine, Bäume, Wasser, Menschen ...

Er hat Umwelteinflüsse auf die Aura des Wassers erforscht.

Z.B. hat der das Wasser beschimpft und mit anderem Wasser nett gesprochen.

Außerdem hat er Wasser in Flaschen abgefüllt. Eine Flasche war mit Liebe und die andere mit Hass beschriftet.

Dann hat er das Wasser eingefroren und sich unter dem Mikroskop die Eiskristalle angeschaut.

Das Wasser mit den Nettigkeiten und das Wasser aus der "Liebe" Flasche hatten harmonische Kristallstrukturen.

Das Wasser mit Hass und Beschimpfungen hatten keine harmonische Strukturen (unharmonisch).

Dann brachte der Autor Mozart und Heavy Metal ins Spiel... Bis vor diesem Satz hätte ich die Studie einfach mal so hingenommen, aber hier hörts auf ;)

Ich bin großer Heavy Metal und Rock fan. Mir kommt fast nichts anderes in die Ohren.

Und wenn mir jemand sagt, ich wäre nicht harmonisch, würde ich dem den Vogel zeigen ;)

Auf solche komische Studien komme ich nicht klar.

Seit wann kann Wasser lesen und weiß, dass es in einer Flasche war, welche mit Hass beschriftet war?

Ich werde hier noch recherchieren und mir die Studie genauer anschauen.

Hoffentlich besteht das Buch nicht nur aus solchem Humbug...

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Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für die Schilderung Deiner ersten Eindrücke. Sie entsprechen dem, was ich anhand des Titels und der Aufmachung des Buchs erwartet habe....

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Das mit dem Wasser und den freundlichen Worten habe ich mal von einer Bierbrauerei bei einer Marketingveranstaltung gehört - die machen das auch. Angeblich kann man das per Elektronenmikroskop nachweisen.

Es war ein vergnünglicher Abend!

Dann würde ich mich versuchsweise einen Abend mit Mozart, den nächsten mit Heavy Metall und den dritten mit den Kastelruther Spatzen beschallen - und schauen, was wirkt!

Der Zusammenhang allerdings mit Kindheit im Heim und geschiedener Ehe erschließt sich mir nicht ganz. Der Gattin die falsche Musik vorgespielt?

;-)

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Die Frau fand es nicht gut, dass er die extrem gut bezahlte Stelle als Versicherungsstellenleiter aufgegeben hat, um Motivationstrainer zu werden.

Achja, er hat sich von einem Schweizer Motiviationstrainer trainieren lassen.

15000 DM hat es damals gekostet.

Achja, viele Verlage wollten das Buch aufgrund des Titels nicht herausbringen.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich sach et ja: Die Gattin wurde nicht richtig beschallt! Und nicht mit positiven Begriffen "besprochen". Sonst hätte sich doch der Wasseranteil in ihr in hübsche kristalline Strukturen gelegt und alles wäre gut gewesen.

Nein, im Ernst: Ich kenne das Buch nicht und werde es auch nicht lesen. Titel und Vermarktung der persönlichen Lebensgeschichte als Grundlage dafür, wie man sich motiviert, das ist alles nicht so mein Ding.

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Markus Jung

Geschrieben

Achja, viele Verlage wollten das Buch aufgrund des Titels nicht herausbringen.

Das spricht für die ablehnenden Verlage und gegen den Ama Deus Verlag. Wer gute Inhalte hat, braucht meiner Meinung nach keinen so reißerischen Titel auf diesem Sprachniveau.

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    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 3
      Hallo,
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      Warum ein Fernstudium?
       
      Ich habe bereits mehrere Jahre lang als Fertigungsmitarbeiter gearbeitet und habe gemerkt, dass ich diese Arbeit nicht mein Leben lang machen möchte. Schichtdienst, geringer Lohn und auf Dauer ziemlich anspruchslose Tätigkeiten.
      Allerdings hatte ich mir mit einer eigenen Wohnung (ledig, damals keine Freundin, keine Kinder) schon Kosten geschaffen, die ohne die Arbeit nicht zu finanzieren gewesen wären. Deshalb entschied ich mich für ein Fernstudium. Mit meinem Chef bin ich diverse Studiengänge durchgegangen. Letzten Endes hatte er für mich diesen Studiengang bei der Wilhelm Büchner Hochschule ausgesucht. Das war die einzige Hochschule, die diesen Studiengang mit dieser Vertiefungsrichtung angeboten hatte, die auch genau der Sparte der Arbeit entsprach. Mein Chef übernahm 50% der Kosten. Dafür verpflichte ich mich bei ihm für 3 weitere Jahre (eigentlich nur eine Form der Sicherung des Arbeitsplatzes). Sein Angebot, halbtags zu arbeiten, hatte ich abgelehnt. Somit hatte ich durchweg eine 40-Stunden-Woche. Somit ist das Fernstudium nicht vergleichbar mit der Ausbildung, da man ja nicht nebenbei noch etwas macht, sondern in Vollzeit.
       
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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.