Psychologie an der FernUni Hagen

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Will ich wirklich noch ein Fernstudium machen?

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Markus Jung

52 Aufrufe

In meinen letzten Blogbeiträgen ist mir aufgefallen, dass ich hinsichtlich meines Fernstudiums an der FernUni Hagen schon das Jammern über fehlende Zeit angefangen habe, bevor das Studium überhaupt begonnen hat. Die hilfreichen Kommentare zu meinem letzten Blog-Beitrag haben da schon zu der eigentlich zentralen Frage hingeführt: Will ich wirklich nochmal ein komplettes akademisches Fernstudium absolvieren?

Die Antwort habe ich schon in einem Blogbeitrag ziemlich zu Beginn meiner Überlegungen gegeben: Nein, will ich nicht und kann ich nicht. Ich habe ja gar nicht vor, dass Studium irgendwann mal mit dem Bachelor abzuschließen, weil ich weiß, dass das unrealistisch ist. Und diese Einsicht scheint aktuell auch schon im Vorfeld meine Motivation zu dämpfen, obwohl ich mir ja alles gut überlegt habe, was ich damit will und warum es sich dennoch lohnt.

Bleibt noch die Frage, wie ich mich denn im Erststudium motiviert habe. Folgende Gründe fallen mir ein:

1. Ich war jünger ;-)

2. Das Fernstudium war neu und ich war geil auf den akademischen Abschluss.

3. Ich war bereit, auf Schlaf zu verzichten.

4. Ich war bereit, nicht groß auf meine Gesundheit zu achten.

4. Ich war bereit, nicht groß auf meine Ernährung zu achten.

5. Ich war bereit, mit einem Minimum an Sport/Bewegung auszukommen.

6. Ich war bereit, meine Sozialkontakte einzuschränken - mehr als es gut war und einer der wenigen Punkte, die ich heute rückschauend etwas bedauere.

Alle diese Punkte treffen heute aber nicht mehr zu.

Nun gut, Frage also beantwortet. Ich werde mich bemühen künftig auf die Jammerei zu verzichten, einfach mal zu machen und zu schauen, wohin es mich führt.


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24 Kommentare


Fernstudienakademie

Geschrieben

Danke für Deine Präzisierungen.

Dann machst Du das Ganze jetzt eher als "Hobbystudium" und schaust, wie viel Du wirklich machen willst, ohne unbedingt einen Abschluss anzustreben. Verstehe ich da richtig?

Dies Vorgehen finde ich auch absolut verständlich und es scheint ja dann so auch für Dich zu passen. ;)

Aber selbst für dieses Hobbystudium müsstest Du Zeit und Energie aufwenden, die ja auch irgendwoher kommen müssen.

Da ist es schon manchmal ganz hilfreich, sich zu überlegen, was man denn eigentlich und "in Echtigkeit" davon "hat", wenn man sich diese Mühe schon ans Bein bindet.

Wahrscheinlich würde Dir Dein wunderbarer Fernstudium-Coach, der charmante Herr Jung, wohl ähnliche Fragen stellen, gel? ;)

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Das gute an der FU Hagen ist doch, das man die Fächer so belegen kann, wie es einem am besten zeitlich passt. Du musst doch nicht 4 Fächer pro Semester bearbeiten, eines oder zwei reichen doch auch! So mache ich das, dann dauert es zwar etwas länger, aber ich brauch das Studium nicht unbedingt für meinen Beruf - auch wenn es mir nach erfolgreichen Abschluss entsprechende Jobchancen eröffnen könnte - aber ich sehe das ganze nicht so verbissen, eher Hobbymäßig. Bei der WINGS war das anders, allein schon aus finaziellen Gründen hat man da mehr reingepowert und war auch oft ziemlich gestresst - aber so funktioniert das bei mir zumindest nicht. Informatik interessiert mich halt einfach, daher mache ich auch keine Wirtschaftsinformatik (wegen dem BWL/VWL.Teil wo man eh nur auswendig lernen muss), das "bisschen" Mathe werde ich auch noch hinbekommen.

Was ich damit sagen will: Wenn dich ein Fach wirklich interessiert ist es doch egal, ob du es in 5,10 oder 15 Semestern packst, Hauptsache es bringt dir etwas!

Zu deinen Punkten:

Ein Fernstudium sollte niemals auf Kosten der Gesundheit gehen, ist sie doch die Basis für (gute) Leistung! Wenn ich mich nicht gut fühle oder nicht genug geschlafen habe bin ich auch nicht Leistungsfähig. Selbiges gilt für die Ernährung. Das muss alles passen. Ich war aber noch nie so: Habe niemals vor einer Klausur die Nacht durchgelernt - erstens bringt es nichts mehr, zweites bringt es mir nicht, wenn ich total müde eine Klausur schreiben soll.

Eh ich da irgendetwas ändern müsste, würde ich eher das Lernpensum/Stoffpensum reduzieren um wieder mehr Luft zu haben.

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Ich vermute mal das ohne klares Ziel, in diesem Fall der Abschluss es sehr schwer wird sich zu motivieren.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich denke auch, der Wunsch, einen echten Abschluss zu machen, würde das Ganze schon erleichtern. ;)

Wenn Du aber diesen Abschluss gar nicht wirklich erreichen möchtest, stellt sich natürlich die Frage, was es denn dann ist, das Dich zu diesem Studium treibt?

Reichen dann Deine Gründe aus, damit Du Dich motivieren kannst, wenigstens Teilbereiche dieses Studiums abzuschließen?

Dann wäre ja alles in Butter, wenn ich Dich richtig verstehe...

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werkstattschreiber

Geschrieben

Hallo Markus,

so mehr oder weniger Grundjammern gehört unter den Erfolgreichen der Fernstudierenden ja mit dazu. <ahttp://fernstudium.invisionzone.com/uploads/emoticons/default_wink.gif' alt=';)'> Deswegen würde ich einfach mal schauen, wohin Dich die Reise im ersten Semester bringen wird, wie viel Zeit Du tatsächlich aufbringen wirst / kannst. Vielleicht packt Dich doch noch der Ehrgeiz, evtl. nach der M 1-Modul-Prüfung oder später, wer weiß es schon. Vielleicht gibt auch später halbwegs gesunde Einschnitte im Leben, mit denen Du umgehen kannst, ohne Dich zu verbiegen. Man wächst mit seinen Aufgaben!

Ich bin gespannt. Viel Erfolg und

viele Grüße

werkstattschreiber

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Wichtig ist ja eignetlich nur zu wissen, was du willst.

Unsereins ohne den fertigen Abschluß (ich weise hiermit auf deine Aussage hin: "ich war geil auf den akademischen Abschluss" :thumbup:) haben diesen als Ziel. in meinem Fall aktuell ohne wenn und aber. keine Abstriche mehr. Studium (bzw. Thesis) geht absolut vor allem anderen (man beachte deine Punkte "Gesundheit, Schlaf, Sport, soziale Kontakte, Ernährung" bla...).

Dein Studium geht ja eher darum, in interessante Dinge reinzuschnuppern, vielleicht hier und da was neues mitzubekommen und dir Wissen anzueignen. Also ist der Weg das Ziel. Da kann man sich auch durchaus mehr Zeit lassen oder eben den lästigen Teil des Studierens (Klausuren, Abschlußprüfungen oder sonstige Zeit- und Nervenfresser) ganz weglassen ;)

Darum kannst du dir auch das "Grundjammern" (Zitat von werkstattschreiber) sparen :-D

Hab Spaß an dem, was du schaffst - und wofür das Leben dann eben nicht ausreicht (weil man die ganzen anderen Dinge eben NICHT weglässt), bleibt halt liegen. Punkt.

Man muss auch mal loslassen können

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obwohl ich mir ja alles gut überlegt habe

Sehr schön ;)

Man kann sich noch so viel überlegen, der Kopf allein scheint zwar das wichtigste zu sein um die Belastungen eines Studiums stemmen zu können, aber eigentlich hilft es gar nix, wenn der Kopf JA sagt, der Rest aber NEIN.

Ich habe mir die letzten Wochen auch oft überlegt (!), dass ich weiter machen müsste... bringt aber rein gar nix. Die Realität ist ausschlaggebend... dass alle 6 Punkte die du aufzählst heute nicht mehr gelten zeigt ganz klar, dass Überlegungen hier gar nichts bringen.

Ich persönlich verstehe Dein Anliegen auch nur halb. Sicher ist es in Deiner Position nicht verkehrt, am Produkt dran zu sein. Keinem Autojournalisten nimmt man etwas ab, wenn er keinen Führerschein hat ... allerdings kämpfst Du jetzt schon mit einem Fernkurs aus ein paar losen Blättern.

Dämpfst Du deswegen Deine Erwartungen vllt. so weit herunter, dass es nicht mal mehr für die Hobby-Bearbeitung reicht? Ganz ohne Ehrgeiz und ganz ohne Verzicht kann man denke ich nicht mal einen Hobby-Kurs machen.

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Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für Eure Hinweise und Kommentare. Ein paar Bemerkungen dazu.

Dann machst Du das Ganze jetzt eher als "Hobbystudium" und schaust, wie viel Du wirklich machen willst, ohne unbedingt einen Abschluss anzustreben. Verstehe ich da richtig?

Also Hobbystudium eigentlich nicht unbedingt. Ich erhoffe mir davon schon gewissen praktischen Nutzen, speziell für meine Tätigkeit hier bei Fernstudium-Infos.de - wobei die ja auch Hobby und Beruf in einem ist. Von daher passt es dann doch wieder :-)

Ich stehe halt im Kontakt mit einigen anderen frischen Studierenden und spüre bei diesen das so richtig das Feuer, das ich auch kannte und auf dass ich auch jetzt wieder hoffe. Aber so richtig ist es mir noch nicht gelungen, dieses erneut zu entzünden.

Ein Fernstudium sollte niemals auf Kosten der Gesundheit gehen, ist sie doch die Basis für (gute) Leistung! Wenn ich mich nicht gut fühle oder nicht genug geschlafen habe bin ich auch nicht Leistungsfähig. Selbiges gilt für die Ernährung.

Also gewisse Abstriche habe ich da früher schon gemacht, um optimale Leistungen erbringen zu können. Und das war damals auch okay so und hat ja auch funktioniert. Aber mittlerweile liegen die Prioritäten halt einfach etwas anders.

Reichen dann Deine Gründe aus, damit Du Dich motivieren kannst, wenigstens Teilbereiche dieses Studiums abzuschließen?

Das hoffe ich doch und ich kann mir schon vorstellen, dass mich irgendwo auch der Ehrgeiz packt, wenn es erstmal los geht. Ich möchte ja schon auch mal eine Klausur bestehen.

so mehr oder weniger Grundjammern gehört unter den Erfolgreichen der Fernstudierenden ja mit dazu.

OK, dann jammere ich mal besser doch weiter :-)

Hab Spaß an dem, was du schaffst - und wofür das Leben dann eben nicht ausreicht (weil man die ganzen anderen Dinge eben NICHT weglässt), bleibt halt liegen. Punkt.

Ja, so in der Richtung werde ich es versuchen. mir fällt es schwer, Dinge nicht 100 Prozent und "perfekt" zu machen. Und wenn ich dieses Studium durchziehen will, muss ich genau das lernen. Und ich will das auch lernen :-) Aber dennoch nimmt es mir ein wenig die Motivation zu wissen, dass ich es vielleicht nie zum Abschluss bringen kann und ganz sicher nicht mit einer so guten oder gar besseren Note als das Erststudium.

Dämpfst Du deswegen Deine Erwartungen vllt. so weit herunter, dass es nicht mal mehr für die Hobby-Bearbeitung reicht? Ganz ohne Ehrgeiz und ganz ohne Verzicht kann man denke ich nicht mal einen Hobby-Kurs machen.

Den Ehrgeiz bzw. das Feuer muss ich wieder finden - dann wird es auch zeitlich passen, ohne bei den Punkten 2-6 (an 1 lässt sich eh nichts drehen - abgesehen davon, dass ich mich noch gar nicht wesentlich älter fühle als damals) echte Abstriche machen zu müssen. Und genau dieses Feuer (mir gefällt der Begriff ganz gut - das Feuer wärmt, tut aber auch mitunter weh) ist vermutlich auch ein Hauptgrund, warum ich mich für das Studium entschieden habe. Und sollte sich da nicht zumindest eine kleine Flamme entfachen lassen, werde ich es wohl auch schnell wieder sein lassen.

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das schöne an deiner Situation ist doch eigentlich, dass du nix "musst" - wenn du einen Abschluss haben wolltest, wäre das anders: dann "müsstest" du alle Fächer, egal ob sie dich interessieren oder nicht, belegen und lernen.

Und so kannst du dir die SBs anschauen - wenn du Lust, Zeit und Interesse hast - schaust du dir sie an. Je nachdem, intensiver oder nur flüchtig. Und wenn du willst, kannst du sogar eine Klausur mitschreiben....

nimm's doch einfach locker und wart ab, wohin der Weg dich führt.....viel Spass.

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Grad heute habe ich eine Einführung in die Studien an der Open University angeschaut. Dort gibt es auch viele kurze Videos von Studierenden. Mir ist aufgefallen, wie viele sagen: "Ich studiere rein aus persönlichem Intresse, ohne konkretes berufliches Ziel", "anfangs wollte ich nur da und dort etwas reinschnuppern", "lange wusste ich nicht, ob ich der Sache gewachsen bin",...

Ich denke, du weisst schon, was ein Fernstudium fordert, deswegen hast du auch das übertriebene "Feuer" von uns Neustudenten nicht. Trotzem - die genannte Beispiele zeigen, dass auch ein "Reinschnupper-Zugang" letztendlich zu einem Abschluss führen kann.

Ganz persönlich hoffe ich einfach, dass die sehr gute Betreuung dieses Forums nie unter deinem Studium leidet ;-)

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Markus Jung

Geschrieben

Ganz persönlich hoffe ich einfach, dass die sehr gute Betreuung dieses Forums nie unter deinem Studium leidet ;-)

Das ganz sicher nicht! Im Gegenteil, das Forum soll ja davon profitieren, dass ich mich auch weiterhin gut in die verschiedenen Situationen hineinversetzten kann und noch besser beraten kann.

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Hallo,

du willst ja Psychologie machen, oder? Das ist wirklich hart, ich würde nur mit M1 beginnen. Aber das positive ist ja: Man kann sich Zeit lassen. Du musst nicht im nächsten Semester die Klausur schreiben, du kannst dich auch einfach nicht anmelden und dann im übernächsten Semester das Ding schreiben.

Bildungswissenschaften wäre ja leichter....wobei 1d aber wie M2 ist...

Ich denke, bzw. weiß, man kann durchaus gut vor sich hinstudieren, wenn man nicht uuunbedingt vorhat, den BA zu erwerben. Ich traue ihn mir momentan noch nicht zu, und bin einfach über jedes Semester das ich geschafft habe, irre stolz...und klar, wenn ich endlich das Abi habe und weiter studieren kann, dann werde ich mich so richtig reinhängen...aber wenn es nicht geht, geht es nicht, aber ich bin dankbar für jedes Semester, da ich bereits jetzt schon beruflich davon profitiert habe!

Ein Präsenzstudium ist trotzdem anders, denke ich. An der Fernuni hat man das Material schon fertig vor der Nase...man muss nicht mitschreiben und so (nur später vielleicht Karteikarten, Mindmaps...). Man kann lernen wo man möchte, entspannt daheim auf dem Sofa, oder im Park oder wo auch immer. Man kann sich Zeit lassen...sich in moodle austauschen, den Betreuern Fragen stellen, in echte Lerngruppen gehen oder per Skype...

Viele Grüße!

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werkstattschreiber

Geschrieben

Mit dem Grundjammern war nicht negativ gemeint, darauf möche ich explizit hinweisen. Das gehört einfach dazu und am Ende habe ich ja gesehen, wohin es die Leute gebracht hat bzw. bringen wird. :)

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Mit dem Grundjammern[/b'] war nicht negativ gemeint, darauf möche ich explizit hinweisen. Das gehört einfach dazu und am Ende habe ich ja gesehen, wohin es die Leute gebracht hat bzw. bringen wird. :)

Allerdings jammern die meisten ja nicht am Anfang ;) ... das wäre ja eine neue Dimension, wenn schon in den Vor-Studiums-Blogs gejammert wird!!! :blushing::blink:

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Markus Jung

Geschrieben

Allerdings jammern die meisten ja nicht am Anfang ;) ... das wäre ja eine neue Dimension, wenn schon in den Vor-Studiums-Blogs gejammert wird!!! :blushing::blink:

Naja, irgendwas muss ich mir ja einfallen lassen, um andere Jammerer hier noch toppen zu können ;)

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Dann sollten wir einen Jahrespreis ausschreiben.

Den goldenen Jammer-Lappen am Band... oder sowas ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Das ist eine sehr gute Idee. Mal überlegen, wen wir da als Jury gewinnen könnten. Gibt es vielleicht einen Prominenten, der sehr gut im Jammern ist?

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Allerdings jammern die meisten ja nicht am Anfang ... das wäre ja eine neue Dimension, wenn schon in den Vor-Studiums-Blogs gejammert wird!!!

die jammern deshalb noch nicht, weil sie nicht wissen, was auf sie so zukommt.....auch auf die Gefahr das Beispiel überzustrapazieren: beim Marathon-Lauf sind die ersten 2,3,4 km auch noch ganz easy, nach 20 km fragt man sich dann vielleicht, wieso man sich das ganze antut :confused: und irgendwann tut dann vielleicht jeder einzelne Schritt weh und ankommen an sich ist schon eine Leistung :blink:

Dann sollten wir einen Jahrespreis ausschreiben.

Den goldenen Jammer-Lappen am Band... oder sowas

dann nominiere ich als ersten Preisträger: CHILLIE:thumbup::love:

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parapsychologe1

Geschrieben

mh, also den Markus motivieren wir jetzt mit einer Marine's Technik in punkto Motivation: klar, wenn er kein Endziel Bachelor hat, dass da nichts zu brennen beginnen kann.

Da muss man gar nicht so weit denken. Ich denke, es ist Herausforderung genug, Modul 1 Psychologie FernUni Hagen, das ob seiner Ausfallquoten so bejammert wird, zu schaffen.

Ist ja sicher eine der schwierigeren Prüfungen - das ist eine ko-prüfung, wo es doch reizen muss, diese zu schaffen ?

Ich finde, dass es schon viel ist, hier aus erster Hand mitreden zu können.

psychologie ist ja ein sehr sehr gut besuchter studiengang , also kannst aus den vordersten Reihen berichten. (kamikaze version, ohne lernen.) ich find wichtig, dass die prüfung machst , damit Du auch von der ein Bild bekommst, Das multiple choice verfahren wird ja oft kritisiert- die Fragen sind sehr detailliert. :confused:

Ich bewundere jedoch vor allem diejenigen , die es schaffen Modul 1, sehr philosophielastig- und Modul 2 Statistik in einem Semester zu bearbeiten (ultra hardcore version), und sohin ihre 'Studienberechtigung' mit diesen beiden geschafften Prüfungen erworben haben. :thumbup:

Und die Marines würden sagen, schau auf Dein nächstliegendes Ziel ! :-) Willst Modul 1 schaffen ?

Ausserdem , für einstiegsgehemmte wie Dich gibts am Anfang des Semesters einen Wochenplan , wie man lernen soll. Wennst Dich an den hältst , passt eh alles.

Ich hab mit 13 Stunden Lernzeit pro Woche eine 2.7 erreicht.

Wennst Dich an den Lernplan hältst, hast Samstag und Sonntag frei. :)

also, warum in die Ferne schweifen, wenn M1 so nah ?

Das ist doch Ziel und Motivation genug !

M1 - Ausfallquoten bist 40 Prozent, den Ruf, den Inhalt fast auswendig kennen zu müssen, mit der damit verbundenen Einsicht, dass auch das allein nicht reicht. Na stachelt das nicht an ?

Ja , natürlich auch das Begehren, von Themenbereichen zu hören, die Du sicher vorher nicht der Psychologiegeschichte zugerechnet hättest ...

und wegen des 'Alters', da gibts einen schönen Schwerpunkt: 'das Leib-Seele Problem' *g*

lg

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Markus Jung

Geschrieben

M1 - Ausfallquoten bist 40 Prozent, den Ruf, den Inhalt fast auswendig kennen zu müssen, mit der damit verbundenen Einsicht, dass auch das allein nicht reicht. Na stachelt das nicht an ?

Ne, das schreckt mich ab und ich kann auch keine Sinn (auch keinen pädagogischen) darin erkennen, warum ich Wissen so im Detail nur für eine Prüfung auswendig lernen soll, das mir ständig abrufbar zur Verfügung steht. Das ist genau die Art von lernen, an der ich kein Interesse habe.

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Hm, sooo philosophielastig ists auch nicht, ich finde den wissenschaftlichen Teil viel schlimmer - und der war auch Schwerpunkt der diesjährigen Klausur.

Naja, also, man kommt schon mit lernen weiter, es gibt durchaus Aufgaben, die man kann wenn man gelernt hat - aber dann gibt es tatsächlich auch Aufgaben, da weiß man um was es geht...aber die Formulierungen sind so blöd...dass es dann ziemlich übel wird.

Aber ich denke auch, wenn man M1 schafft...dann kann man echt stolz sein. Schließlich gilt ja bei den meisten Klausuren die 50%-Regel, und hier muss man ja in den 3 Kursen mind. 50% schaffen, und insg. mind. 60%...Ist halt ein Aussiebmodul. Wenn sich aber auch soviele STudenten anmelden ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Ich werde wohl die Herausforderung M1 annehmen - und wenn nicht im ersten, dann spätestens im zweiten Semester.

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parapsychologe1

Geschrieben

Zitat Markus

'ich kann auch keine Sinn (auch keinen pädagogischen) darin erkennen, warum ich Wissen so im Detail nur für eine Prüfung auswendig lernen soll, das mir ständig abrufbar zur Verfügung steht.' Zitat Ende

Das mag so zwar stimmen, aber wer mehr Interesse zeigt, kann sich ja die gesamte Pflichtliteratur reinpfeifen und auf den, zumeist gut betreuten Moodle Plattformen teilnehmen.

Nur wirkt da halt der Faktor Zeit sehr limitierend.

Das ist aber kein Spezifikum der Fernuniversität, sondern der Bachelor-Studiengänge insgesamt.

Reinfressen- Rauskotzen, in eingeweihten Kreisen mittlerweile als 'Bulimie-learning' bezeichnet.

Ich tue mir da insofern leichter, weil ich diese Art von Gedächtnistestung als sportliche Übung ansehe.

Und JA, das M1- kick out Modul ist Herausforderung genug !

Hier wird das Stahl geschmiedet :-)

lg

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      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.