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Katze87

Eure Meinung zur Kündigungsfrist

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Hallo in die Gemeinde,

 

seit Sommer bin ich aktiv auf Jobsuche & habe auch schon einige Bewerbungen verschickt. Bei einigen kam bereits eine Absage, da sie ab sofort bzw. in näherer Zukunft jemanden gesucht haben & bei anderen schwirre ich mit meinen Unterlagen immernoch im Bewerberpool umher, um dort auf eine passende Stelle zu warten <_<

Mein Problem ist, dass ich eine längere Kündigungsfrist habe & diese mir meiner Meinung nach Stolpersteine in den Weg legt.

Kurz zu meiner Situation: Ich bin unbefristet angestellt & am 01.03.17 nunmehr 10 Jahre im Unternehmen. Bis zu diesem Datum habe ich lt. Tarifvertrag eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Ende eines Kalendervierteljahres, ab dem 01.03.17 sind es dann 5 Monate zum Ende eines Kalendervierteljahres. Bereits jetzt zum aktuellen Zeitpunkt könnte ich meinen Eintrittstermin für eine etwaige Stelle per 01.04.17 nicht mehr angeben, da innerhalb von 2 Wochen keine Entscheidung bis zum Arbeitsvertrag mehr fallen wiürde, denn ich müsste ja spätestens am 30.11.16 meine Kündigung zum 31.03.17 abgeben um die Tarifregelung einzuhalten. Also hätte ich jetzt bereits ein frühestes Eintrittsdatum zum 01.07.17, das ich in den Bewerbungen angeben müsste. Viele schreckt diese Tatsache bereits nach einem anfänglichen Telefonat ab. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich eventuell auch von einem Aufhebungsvertrag Gebrauch machen würde, dennoch muss ich bei Bewerbungen erst mit meinen vertraglichen Bedingungen kalkulieren & eben das scheint mich bereits vorher aus dem Rennen zu werfen.

Meine Idee: In einem Personalgespräch eine Abänderung der Kündigungsfrist auf 3 Monate zu vereinbaren - ohne Quartalsende, für beide Seiten verbindlich.

Mir ist bewusst, dass sich dadurch auch meine Situation verschlechtert, sollte mein AG mal kündigen wollen, wovon ich in naher Zukunft nicht ausgehe.

Ich brauch nun also eure Meinungen oder Gedanken hierzu ;)

 

VIELEN DANK! Grüße Katze87

Bearbeitet von Katze87

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Weiß dein AG von deiner Absicht, den Betrieb zu verlassen? Es gäbe ja auch die Option, im gegenseitigen Einvernehmen, einen Aufhebungsvertrag abzuschließen. Dies würde dir, zumindest in der Theorie, die Option einräumen, von jetzt auf gleich, den Betrieb zu verlassen.   

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Nein mein AG weiß davon nichts. Wie erwähnt schließe ich einen Aufhebungsvertrag nicht aus, dennoch denke ich, dass sie mich von jetzt auf gleich nicht gehen lassen, aufgrund Jahresabschluss etc.. Abgesehen davon, was sollte ich dann als frühestes Eintrittsdatum angeben? Ist dann auch doof, wenn ich dies nicht einhalten kann.

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Katze, haben Sie eine ähnliche Frage bei Xing in "Bewerbung & Recruiting" gestellt? Da wurde das Problem vor kurzem sehr umfangreich erörtert.

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Nein, hatte da heute schon gesucht, aber nichts Passendes gefunden. Danke für den Hinweis, ich schau nocheinmal nach.

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Früher oder später wirst du deinen Wechselwunsch und -willen mit deinem AG erörtern müssen - spätestens dann, wenn du eine Vertragsänderung zu deinen Ungunsten erwirken willst. Bei mir als AG würden die Alarmglocken läuten... 

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Das ist mir auch bewusst, dass es dann sicherlich ein Thema im Unternehmen wird. Aber wie du schon sagst, irgendwann wird der AG davon erfahren, entweder wenn die Kündigung da ist oder eben schon im Gespräch. Heißt ja nicht, dass man dann gleich weg ist bzw. "kommt" :sleep:

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Nicht jede Stelle muss sofort besetzt werden, nur weil "schnellstmöglich" in einer Anzeige steht. Und in der Regel fällt auch nicht fünf Minuten nach dem Vorstelluungsgespräch für einen Kandidaten. Bis ein Besetzungsverfahren abgeschlossen ist, vergehen gerne drei Monate, oft auch mehr.

 

Es wäre also dumm, im Vorweg die Pferde scheu zu machen und im Unternehmen über eine Verkürzung der Kündigungsfrist zu verhandeln.

Bearbeitet von Markus Jung
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