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Abbrecherquoten Fernuniversitäten


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Einen schönen Guten Tag,

 

ich habe an der FH-Aachen meinen Bachelor absolviert und bin der Meinung inhaltlich keinen Master zu benötigen.

Allerdings hätte ich gerne das "Papier" dazu.

 

Deshalb wäre meine Frage, ob Abbrecherquoten existieren zu den einzelnen Fernuniversitäten?

 

Ich bin fest davon überzeugt über die Abbrecherquote auf den Aufwand und die Schwierigkeit des Studium schließen zu können, da ich aus eigener Erfahrungs weiß das Welten zwischen den einzelnen FHs und Unis existieren. Deshalb glaube ich auch, dass die Menge und Schwierigkeit des Inhaltes zwischen den einzelnen FHs und Universitäten fließend ist.

 

Danke für Ihre Unterstützung

 

Mit freundlichen Grüßen

aus Aachen

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ClarissaD hat viel relevantes geschrieben.

 

Ergänzen möchte ich noch, dass es durchaus andere Gründe für eine hohe Abbrecherquote geben kann. (ClarissaD nannte hier z.B. den Punkt Kosten.)

 

Bei einem Fernstudium ist die gute Vereinbarkeit von Studium und Beruf besonders wichtig. Bei diesem Punkt gibt es aber große Unterschiede zwischen den Anbietern. Zum Beispiel ist es vorteilhaft, wenn im Semester mehrere Prüfungstermine angeboten werden. Günstig ist auch, wenn Module jederzeit gebucht und im individuellen Tempo bearbeitet werden können statt einem festen Semestertakt zu unterliegen. So kann man die Belastung durch das Studium an die Belastung des Berufslebens anpassen. Wenn auf der Arbeit viel zu tun ist, man deswegen nicht rechtzeitig zum fixen Termin Klausurreife erlangt und sich das Studium so schon zu Beginn gleich um ein bis zwei Semester verlängert, kann das demotivierend wirken.

 

Manche Anbieter, die Fernstudiengänge nur vereinzelt und in Ergänzung zur Präsenzlehre anbieten, haben mit dieser Form der Lehre weniger Erfahrung. Es gehört schon mehr dazu als nur Skripte einzutüten.

Bearbeitet von kurtchen
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@StudentausAachen: Ich verstehe deinen Gedankengang, hätte aber auch zunächst auf die o. g. zusätzlichen Einflussfaktoren verwiesen.

 

Ein anderer bzw. zusätzlicher Ansatz wäre die genaue Prüfung, bei welchem Studiengang bzw. von welcher Fernhochschule mehr oder weniger Vorkenntnisse angerechnet werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

 

vor einer Stunde, ClarissaD schrieb:

Ich würde von dem Vorhaben abraten, wenn du wirklich gar keine andere Motivation hast.

 

Ich oute mich an dieser Stelle mal damit, dass auch ich meinen ersten Bachelor mit null intrinsischer Motivation gemacht und ganz ähnliche Überlegungen angestellt habe. Ich war aber so scharf auf das "Papier", dass ich trotzdem zügig und mit guten Noten durchgekommen bin. Sind sicherlich nicht die idealen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium, geht aber durchaus...

 

Ein dreifaches Oche Alaaf, herzliche Grüße und viel Erfolg!

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Unabhängig ob Uni, Hochschule oder Fernschule.... wichtig ist, sich über einen längeren Zeitraum immer wieder neu zu motivieren. Dies gelingt meiner Meinung nach sehr gut, wenn man sich für ein Studium entscheidet, dass einem persönlich interessiert und man Spaß daran hat, sonst verliert man schnell die Motivation. Die Hochschule kann dabei unterstützen, indem darauf geachtet wird, dass die Studienhefte gut und verständlich geschrieben sind.

Dann gibt es natürlich auch noch Faktoren auf die man keinen Einfluss hat. Dies können private, finanzielle oder berufliche Dinge sein. Als mein Freundin und ich uns getrennt haben, da war ich wie versteinert und musste mein ganzes Leben neu sortieren. Ich hatte zwar versucht zu lernen, aber es ging einfach nicht, weil ich einfach keinen Kopf hatte. Glücklicherweise hatte ich einen zeitlichen Puffer erarbeitet, sonst würde es auch knapp werden.

Dann gibt es sicherlich auch noch sehr viele Leute die einfach den Aufwand total unterschätzen. In der Regel brechen diese Personen das Studium aber auch sehr früh wieder ab.

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Wow,

 

Danke schon mal für den vielen Input!

 

@ClarissaD

Ich vermute mal, dass die meisten Studenten in den Ingenieurwissenschaften nur wegen dem "Papier" studieren, mit Spaß hat das nichts zutun. Der Stoff ist  trocken und meist auch nicht interessant...

Es macht absolut kein Spaß, da man den Eindruck bekommt gegen Professoren "kämpfen" zu müssen...

 

@kurtchen

Hast du vielleicht eine Übersicht, über mögliche Fern-FHs, bei denen man sich Klausuren und Module zeitlich, nahezu frei einteilen kann...?

 

@Alanna

Also auch bei fern FHs spielen Auflagefächer eine Rolle? Hatte gehofft, wenn ich einen Bachelor in Maschinenbau hab, dass dann die Creditpoints schon reichen werden, für den Master-Maschinenbau, bzw. die Verteilung passt.

 

@Aramon

Ich hoffe mal, dass der Master im Maschinenbau interessanter wird, ich bin technisch sehr interessiert, aber in Aachen hatte ich keine Zeit mich tiefer mit interessanten technischen Dingen zu befassen...

Optimal wäre, wenn ich mir den Stoff für eine Klausur inerhalb von wenigen Tagen reinknallen könnte. In Aachen war es nicht möglich, aber ich kenne Personen an anderen FHs wo es möglich war. Deshalb ging meine Frage auch mit Abbrecherquoteon los...

 

Aber Ihr hab recht die Abbrecherquoten der Fren-FHs ist nicht direkt auf die Schwirigkeit des Inhaltes zurück zu führen.

 

 

Danke Gruß

Ingo

 

 

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vor 2 Stunden, StudentausAachen schrieb:

Ich vermute mal, dass die meisten Studenten in den Ingenieurwissenschaften nur wegen dem "Papier" studieren, mit Spaß hat das nichts zutun. Der Stoff ist  trocken und meist auch nicht interessant...

Es macht absolut kein Spaß, da man den Eindruck bekommt gegen Professoren "kämpfen" zu müssen...

 

Ok... also unter diesen Voraussetzungen ein Fernstudium anzufangen, halte ich für recht optimistisch, muss ich sagen 😉 Im Präsenzstudium hat man ja meist Vorlesungen, Übungen, Kommilitonen, einen Stundenplan, feste Prüfungstermine etc., die einen am Ball halten. Im Fernstudium hat man nur den Stoff und den Wunsch, das Studium abzuschließen. Gerade, wenn man sich den Stoff und die Prüfungen selbst legen kann, hat man wahrscheinlich auch nur wenige Kommilitonen, die im gleichen Tempo studieren und mit denen man sich austauschen kann. Ich würde dann eher überlegen, an eine Präsenz-FH zu gehen, wenn du von welchen weißt, an denen es deiner Meinung nach leichter ist? 

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Zitat

Hast du vielleicht eine Übersicht, über mögliche Fern-FHs, bei denen man sich Klausuren und Module zeitlich, nahezu frei einteilen kann...?

Nein, so allgemein nicht. Ich hatte vor ca. 4 Jahren einen konkreten Studienwunsch und habe damals geschaut, geht das als Fernstudium, wo geht das und wie unterscheiden sich die Anbieter. Es gab damals ein Angebot, das mir inhaltlich sehr zugesagt  hätte, aber eben mit festem Zeittakt. Damals hatte ich die Gelegenheit mich mit einem Studierenden aus diesem Studiengang auszutauschen. Der meinte, es sei für manche Kommilitonen schwierig, den Zeitplan neben ihren beruflichen Verpflichtungen einzuhalten. Und da konnte ich mir vorstellen, dass das bei mir auch ein Problem werden könnte. Ich konnte z.B. nicht richtig abschätzen, wie schwer es mir fallen würde, mich wieder mit Mathematik zu beschäftigen. Kam ich zwar immer ganz gut mit klar, aber Abi war halt schon ziemlich lange her. Rückblickend betrachtet, wäre ich wahrscheinlich auch mit einem festen Zeittakt zurecht  gekommen, denn ich habe eigentlich ziemlich zügig durchstudiert. Aber eben immer mit dem Bewusstsein, dass ich flexibel reagieren könnte, wenn mal beruflich oder familiär mehr gefordert wäre. Das war schon beruhigend.

 

Die IUBH ist für ihr sehr flexibles Studienmodell bekannt. Die WBH ebenfalls. Beide Hochschulen kenne ich nicht aus eigener Anschauung. Es gibt sicher noch viel mehr Angebote mit flexibler Zeiteinteilung. Beispiele für Anbieter mit einem stärker vorgegebenen Takt sind die WINGS Wismar, die Fernuni Hagen oder auch OnCampus. Angebote mit flexibler Zeiteinteilung sind naturgemäß teurer. Ist einfach mehr Aufwand für die Hochschule.

 

Ich würde erst mal schauen, was für Dein anvisiertes Fach überhaupt angeboten wird. Dann würde  ich mir zwei bis drei Anbieter raussuchen, die dir inhaltlich und bezüglich der Organisationsform zusagen. Dann könntest Du hier im Forum nachfragen, ob es Leute gibt, die genau in diesen Studiengängen an diesen Hochschulen eingeschrieben sind. Wenn Du Glück hast, bekommst Du so Informationen aus Teilnehmerperspektive. Das kann sehr nützlich sein. Viele Anbieter informieren sehr transparent über ihr Angebot, aber sie tun das eben aus Anbieterperspektive und mit einem gewissen Vermarktungsgedanken.

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vor 2 Stunden, StudentausAachen schrieb:

Also auch bei fern FHs spielen Auflagefächer eine Rolle? Hatte gehofft, wenn ich einen Bachelor in Maschinenbau hab, dass dann die Creditpoints schon reichen werden, für den Master-Maschinenbau, bzw. die Verteilung passt.

 

Dazu kann ich nichts sagen. Ich meinte nicht die Zulassungsvoraussetzungen für ein Masterstudium, sondern die Option, bei entsprechenden "Vor-Qualifikationen" schon ein oder zwei Mastermodule erlassen zu bekommen. Die  Anrechnungsmöglichkeit von Vorleistungen ist sicherlich in einem Bacherlorstudiengang deutlich größer, aber auch beim Master prinzipiell vorhanden. Kommt halt darauf an, was du bisher schon alles gemacht hast und wie die entsprechende Fernhochschule das bewertet.

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