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Bachelor Informatik studieren, aber wo?


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Liebe Leute,

 

ich möchte gerne Informatik (Bachelor) studieren und muss mich nun für eine Hochschule entscheiden. An der FernUni habe ich vor 7 Jahren meinen Bachelor in Politik- und Verwaltungswissenschaft gemacht, einen Master habe ich auch schon. Und seit ebenfalls 7 Jahren arbeite ich als selbstständiger Übersetzer.

 

Da ich davon ausgehe, dass es in rund 5 Jahren für menschliche Übersetzer nicht mehr wahnsinnig viel (sinnvolle) Arbeit geben wird, möchte ich mich nun also umorientieren und wenn möglich in spätestens 4-5 Jahren einen Abschluss in Informatik haben.

 

An der FernUni habe ich schon die ersten Module des B.Sc. Informatik ausprobiert, die sind auch sehr interessant, aber für meine Ziele etwas zu theoretisch. Auch von der Wilhelm-Büchner-Hochschule habe ich mir schon die ersten Materialien (zum B.Sc. Angewandte Informatik) zukommen lassen, da ist natürlich alles etwas praktischer, was mir eher entgegen kommt. Nun gibt es aber auch noch die IUBH, AKAD, SRH usw. usf.

 

Natürlich will ich mich nicht vorschnell für eine Hochschule entscheiden, daher würde ich mich über Erfahrungsberichte sehr freuen.

 

Danke euch.

 

Beste Grüße

Flo

Bearbeitet von FroxX
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Hallo,

 

nicht wirklich hilfreich, aber da mich, sagen wir einfach "der Umgang mit Computern" auch interessiert und ich mir Gedanken über mein weiteres Vorgehen nach meinem Studium gemacht habe, hier was ich gefunden habe und im Fernstudium möglich sind (eine Suche bei Google liefert schnell Ergebnisse):

 

In Großbritannien gibt es Master Studiengänge in angewandter Informatik, welche ein abgeschlossenes Hochschulstudium in etwas anderem als Informatik voraussetzen. Die Studiengebühren sind zwar höher als in Deutschland, die kürzere Studiedauer dürfte das aber wieder kompensieren.

 

In den Vereinigten Staaten werden für einen zweiten Bachelor 30 credits (1 Jahr, gleich 60 ECTS) benötigt. Die Kosten dürften auf den ersten Blick erstmal abschrecken, allerdings gibt es viele Computerzertifizierungen, die mit ACE Credit bewertet wurden.

 

Mal ganz böse und sarkastisch ausgedrückt: Ich würde etwas wählen, welches mich befähigt mit derzeitig aktueller Software zu arbeiten. Ein Informatikstudium in Deutschland stelle ich mir irgendwie als halbes Mathestudium und Programmierübungen in pseudo-code und ein Boomer der Pascal lehrt vor.

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vor 52 Minuten, Suzubaru schrieb:

In Großbritannien gibt es Master Studiengänge in angewandter Informatik, welche ein abgeschlossenes Hochschulstudium in etwas anderem als Informatik voraussetzen.

 

Das gibt es auch in Deutschland und könnte vielleicht auch eine Überlegung wert sein:

https://www.hochschule-trier.de/informatik/fernstudium

 

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Hallo FroxX,

es hört sich für mich so an, als ob du Angst davor hast, dass du in einigen Jahren aufgrund von Automatisierung keinen Job mehr haben könntest? Deine Ängste kann ich nachvollziehen. Wobei du nicht davon ausgehen solltest, dass es professionelle Übersetzer zukünftig nicht mehr geben wird. 😉

Um dir bei deiner Entscheidung helfen zu können, würden mich erst einmal folgende Fragen interessieren.
1. Warum möchtest du Informatik studieren?
2. Hast du dich über verschiedene Informatik-Studiengänge informiert?
3. Suchst du nach einem reinen Informatik-Studium oder darf es auch ein interdisziplinärer Studiengang sein z.B. Medieninformatik Wirtschaftsinformatik etc.

Oder geht es dir nur um eine Liste von Hochschulen die Informatik anbieten? Davon gibt es in Deutschland recht viele. Eine Liste findest du unter www.fernstudiumcheck.de und auch hier im Forum.

Bedenke bei deiner Entscheidung aber auch, gerade im IT-Bereich ändert sich sehr viel. Um immer am Ball zu bleiben, reicht es nicht aus, nur ein Studium zu absolvieren. Ständige Weiterbildung ist unglaublich wichtig (Stichwort Frameworks, Containervirtualisierung etc.)

 

Bearbeitet von Aramon
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vor 9 Stunden, Suzubaru schrieb:

Mal ganz böse und sarkastisch ausgedrückt: Ich würde etwas wählen, welches mich befähigt mit derzeitig aktueller Software zu arbeiten. Ein Informatikstudium in Deutschland stelle ich mir irgendwie als halbes Mathestudium und Programmierübungen in pseudo-code und ein Boomer der Pascal lehrt vor.

Ich habe in Deutschland Informatik an einer FH studiert. Von 180 ECTS entfielen 20 auf Mathematik. Gelehrt wurde eher anwendungsbezogene Mathematik als reine Mathematik. Rückblickend denke ich, dass ein höherer Mathematik-Anteil und mehr reine Mathematik nützlich gewesen wären. Was man modellieren kann, kann man auch programmieren.

 

Programmierübungen in Pseudocode habe ich nicht erlebt. Als Lehrsprache wurde vor allem Java verwendet. Viele meiner Kommilitonen hätten sich gewünscht, dass im Studium aktuellere Sprachen und modernere Frameworks gelehrt werden. So dachte ich auch, aber mittlerweile sehe ich das anders. Wichtig ist, dass grundlegende Konzepte begriffen werden. Neue Sprachen und Frameworks kommen und gehen.

 

Ich wüsste den einen oder anderen "Boomer", den ich sehr gerne als Prof gehabt hätte.

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vor 17 Stunden, Suzubaru schrieb:

Ein Informatikstudium in Deutschland stelle ich mir irgendwie als halbes Mathestudium

 

Das ist auch korrekt. Computer sind "irgendwas mit Mathe", genau wie alle Bereiche der Technik und Naturwissenschaften. 

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Geschrieben (bearbeitet)

Heyho,

 

danke schonmal für die Antworten. Mir geht es allerdings weniger darum, wo man Informatik studieren kann, sondern wo man es sollte... Hat jemand Erfahrungen mit der ein oder anderen Hochschule gemacht? Ich wäre vor allem an Erfahrungen von der WBH und der IUBH interessiert. Der Studiengang sollte praxisorientiert sein und nicht unendlich lange dauern (neben der Arbeit max. 4 bis 4,5 Jahre). Dass Mathe eine große Rolle spielt, ist mir klar, und muss auch so sein. :)

 

Beste Grüße

Flo

Bearbeitet von FroxX
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Aktuell absolviere ich an der WBH ein Nano Degree aus dem Informatik Bereich. Meine Erfahrung:

  • Anmeldung ging schnell und reibungslos
  • Studienmaterial ist gut
  • Prüfungen sind praktisch aufgebaut

 

Kritikpunkt: Ich musste sehr lange auf Antworten vom Studienservice und auf Bewertungen warten. Aktuell warte ich z.B. seit mehr als zwei Wochen auf eine Antwort vom Studienservice. Auf meine erste Bewertung für eine A-Aufgabe habe ich genau einen Monat warten müssen.

Von anderen Fernhochschulen bei denen ich eine Weiterbildung gemacht habe, kenne ich so lange Wartezeiten nicht. Aber das was ich hier schreibe, spiegelt nur meine persönliche Erfahrung wieder. Es gibt sicherlich auch viele Teilnehmer, die solche Probleme nicht haben.

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vor 35 Minuten, Aramon schrieb:

Kritikpunkt: Ich musste sehr lange auf Antworten vom Studienservice und auf Bewertungen warten. Aktuell warte ich z.B. seit mehr als zwei Wochen auf eine Antwort vom Studienservice. Auf meine erste Bewertung für eine A-Aufgabe habe ich genau einen Monat warten müssen.

Von anderen Fernhochschulen bei denen ich eine Weiterbildung gemacht habe, kenne ich so lange Wartezeiten nicht. Aber das was ich hier schreibe, spiegelt nur meine persönliche Erfahrung wieder. Es gibt sicherlich auch viele Teilnehmer, die solche Probleme nicht haben.

 

Vielleicht liegt das ja auch gerade an Corona?! Die Inhalte bleiben aber nicht nur an der Oberfläche, sondern gehen schon in die Tiefe, oder? Welchen Nano Degree machst du?

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Die Studienhefte haben einen Umfang von 60-100 Seiten. Also richtig in die Tiefe geht es nicht. Aber andere Fernhochschulen wie Euro-FH und ILS bei denen ich eine Weiterbildung gemacht habe, gehen auch nicht weiter in die Tiefe.

Mein Nano Degree:

 

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