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KanzlerCoaching

Worum es beim Lernen wirklich geht

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Noten sind wichtig, keine Frage! Wir haben gelernt, dass die Bewertung, die wir nach einer Ausbildung, einem Studium, einer Weiterbildung, einem Arbeitszeugnis erhalten, das ist, was der zukünftige Arbeitgeber als erste und schnelle Zusammenfassung von uns sieht. Diese Bewertung sollte schon möglichst gut sein, damit er Lust und Interesse hat, sich intensiver mit uns und unseren Fähigkeiten zu beschäftigen. Dass in Folge viele gerade im Studium ihr Lernen in Sachen Noten optimieren, ist bekannt. Man bleibt auf der sicheren Seite. Ungewöhnliche, "schwere" Themen und Fächer bergen einfach mehr Risiken.

 

Daneben gibt es aber den Aspekt einer fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. Der entzieht sich einer Notengebung, einer Bewertung von außen. Und diese Weiterentwicklung kann riesengroß sein, selbst wenn man notenmäßig regelrecht "abschmiert"!

 

Wo das in Ihrem Leben stattgefunden hat und wie genau das passiert ist, würde ich gerne hier diskutieren. Angeregt zu diesem Thema wurde ich durch den aktuellen Blog von csab:

 

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Diese Weiterentwicklung findet in der Praxis, im Leben, statt, oft auch in der Interaktion mit anderen Menschen. Und oft zeigt sich so ein Lerneffekt auch erst später.

 

Aus meinem Studium habe ich neben einer sehr guten Abschlussnote unter anderem mitgenommen, mit einer großen Menge an Informationen/Input klar zu kommen (so wie jetzt die vielen Inhalte im Forum und in Mails etc., die täglich rein kommen) und mich gut selbst zu organisieren und zu motvieren. In meinem früheren Angestellten-Job habe ich gelernt, an einer Schnittstelle tätig zu sein, an der verschiedene Interessen zusammen kommen (so wie jetzt einerseits die Fernstudierenden, Interessenten und Absolventen - andererseits aber auch die Anbieter, welche durch ihre Werbung etc. Fernstudium-Infos.de finanzieren und erst möglich machen). Und so ließe sich das auf andere Bereiche und Lebensstationen, auch im privaten Bereich übertragen.

 

Von den reinen fachlichen Informatik-Inhalten meines Studiums habe ich hingegen nur begrenzt etwas für das, was ich heute mache. Fachlich habe ich in meiner Selbstständigkeit besonders viel dadurch gelernt, es zu tun und mir dann genau dazu Informationen zu recherchieren und Wissen anzueignen, wenn ich es benötigt habe. Und das waren dann oft eher informelle Weiterbildungen, aber zum Beispiel auch der Lehrgang zum Psychologischen Berater - und dort wieder besonders die Seminare, wo es jenseits der fachlichen Inhalte um die Interaktion ging und um die Erfahrungen der Dozentin, die diese mit eingebracht habe, aber auch das Miteinander und die persönliche Lebens- und Arbeitswelt der Seminarteilnehmer.

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