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Adieu EIT Bachelor !

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WillWasWerden

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So, nach langer Abstinenz ein finaler Blogeintrag von mir. Ich habe mich heute zur Exmatrikulation entschlossen an der Wilhelm Büchner Hochschule entschlossen, werde also keinen akademischen Abschluß erwerben als FH Ingenieur, trotz anständigen Starts (Notenschnitt) in das Studium.

Die Gründe sind :

1) fortgeschrittenes Alter und abwechslungsreicher Lebenslauf

2) ein dickes :lol:@ Fachkräfte - sowie Ingenieursmangel ! Ein solchen gibt es gar nicht, siehe dazu auch unzählige Threads in Fachforen, u.a. http://www.mikrocontroller.net/topic/237968#new .

3) Die Privat FHs werben sehr aggressiv (verdienen an jedem Student / jeder Studentin) und dadurch werden wir eine MINT Absolventenschwemme erleben. Am Beispiel der WBH kann ich sagen, es wird wirklich alles getan, um das Studium schaffbar zu machen ... so werden Absolventen nach erfolgreichem Abschluß dann u.U. mit einer Wirklichkeit konfrontiert in der Arbeitswelt (als Entwicklungsingenieur / - ingenieurin, stelle ich mir schwerer vor als die Tätigkeit als Vertriebsingenieur), auf die sie aufgrund des Studiums "light" einfach nicht genügend vorbereitet sind. Urteil des Arbeitgebers "Der / Die kann ja gar nichts!" ... :( .

Auf jeden Fall bleibe ich aber Leser in diesem großartigen Forum, macht einfach Spaß.

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27 Kommentare


Empfohlene Kommentare



Es gibt immer genügend Gründe sein eigenes Versagen zu rechtfertigen. Ich hatte vor x Jahren ein Studium abgebrochen und auch so argumentiert. Schlussendlich muss man sich aber doch stärker als es einem lieb ist an die eigene Nase fassen.

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Ich finde es auf jeden Fall super, dass du dich nicht klammheimlich verdrückst, sondern offen dazu stehst, dass du das Studium abbrichst und welche Gründe du dafür siehst.

Wie lange warst du jetzt eigentlich an der WBH und welche Leistungen hast du bereits erbracht? - Vielleicht kann dir das Studium ja doch noch zumindest ein Stück weit nützlich sein.

Hast du den Eindruck, dass du Kenntnisse oder sogar Fertigkeiten erworben hast, die du im Job anwenden kannst?

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Es ist eine Entscheidung, ich finde es auch super diese hier zu veröffentlichen. Viele würden einfach verschwinden (sind verschwunden) und man bekommt leicht das Gefühl hier gibt es nur Überflieger die nur 1-2 schreiben und alles locker flockig schaffen.

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Trotz einiger 'angeregter' Diskussionen die wir hatten, finde ich es immer schade, wenn jemand abbricht. Zu deinen Gründen:

1) ich bin locker zehn Jahre älter - aber ich habe allerdings schon einen Hochschulabschluss. Trotzdem liegen weit über 30 Jahre Berufsleben noch vor dir

2) Sehe ich ähnlich, der Mangel ist von der Lobby großgeredet. Aber! Die Arbeitsmarktsituation im MINT-Bereich ist seit Jahrzehnten kontinuierlich entspannter als in anderen Bereichen.

3) Die Abbrecherquote liegt ziemlich konstant bei 30% für MINT Bachelors und damit gut 5% über anderen Studiengängen. Übrigens an den FHs zuletzt zunehmend und an den Unis sinkend (aktueller VBW-Artikel). Die meisten Fernhochschulen bieten auch nur Wirtschaftingenieurswesen bzw. Wirtschaftsinformatik, dann noch als FH. Da ist Entwicklung wirklich nicht erste Wahl.

Zum Studium "light" könnten wir sofort wieder Diskussionen starten: FH vs. Uni, privat vs. staatlich, Präsenz vs. Fern, Bachelor vs. Diplom oder 'richtige' Ings vs. Wirtschafts-Ings.

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Hallo, also der Reihe nach

1) Dauer 2 Jahre und acht Monate, Nützlichkeit kaum.

2) Eigenes Versagen ? Pustekuchen (3 Klausuren und eine B-Aufgabe, Schnitt war insgesamt knapp besser als 2,0) ! Es bringt einfach nichts in meiner Situation - ich habe keinen Arbeitsplatz in Festanstellung und auch keine Aussicht auf einen solchen. Das war bei den meisten hier ganz anders.

3) Nochmal wegen der Abschlusswertigkeit : http://tinyurl.com/kxgxjqy; dieser Blogeintrag gab mir schon zu denken.

Bei den Matheklausuren dachte ich mir (danach) ... "Nichts gegen schaffbare Klausuren, aber welche Chance habe ich dann später gegen Absolventen von staatlichen FHs oder sogar Unis ???"

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Erst einmal, ich bin immer der Meinung, dass man die Entscheidungen von Anderen respektieren muss, insofern würde ich zu deiner persönlichen Wahl kein Urteil fällen.

Allgemein gesprochen kann man aber auch mit guten Noten versagen. Nämlich dann, wenn man die Ausdauer nicht hat, es durchzuziehen. Ich meine damit nicht, dass das bei dir der Fall ist, nur, dass das vielleicht gemeint war.

Für dich hat es nicht funktioniert, das ist OK, aber ich finde es nicht gut, wenn man jetzt anfängt, die Leistung Anderer irgendwie niederzumachen.

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@ Tyler : Die Leistung anderer habe ich exakt nirgendwo niedergemacht, da diese Ihr Studium ja wirklich berufsbegleitend gestemmt haben. Das relativiert natürlich die etwas großzügigeren Noten der WBH.

Bei der schieren Masse der MINT Anfänger - oft Facharbeitern wie mir, die verständlicherweise "mehr" wollen - wird halt der Markt wieder bestimmen, wer letztlich die begehrte Stelle als Entwickler kriegt und wer nicht, für alle wird leider kein Platz sein !

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Irgendwie kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass es eine MINT-Absolventenschwemme gibt, nur weil die PHs aggressiv werben :confused:

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Das wären für mich keine Gründe zum Abbrechen, allerdings habe ich auch kein Studium angefangen um mich beruflich zu verbessern. Von daher kann ich das ganze wohl eh nicht nachvollziehen.

Dass du jetzt 2 Jahre und 8 Monate lang quasi für nix (außer die persönlichen Erfahrung und ggf. neues Wissen) die doch nicht gerade kleinen Studiengebühren bezahlt hast, macht dir keine Kopfschmerzen? Ich glaube das würde mich am meisten wurmen.

Die Aussage, dass man leicht gute Noten bekommt unterschreibe ich nicht. Ich habe für meine guten Noten hart gearbeitet und auch mittelmäßige Noten für sicher geglaubte Klausuren kassiert.

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WillWasWerden hat schon Recht.

Aber es wird eine allgemeine Bildungsinflation drohen, weil alle auf den Zug "Hauptsache studieren, egal was" aufspringen. Bewusst angeheizt von der Politik der Regierung.

Nicht umsonst war schon vor ein paar Jahren die Diskussion, eine Art "Elite Uni" einzuführen, damit es wieder mehr Differenzen gibt.

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Schön, dass Du Dich hier von Deinem Fernstudium verabschiedest - ich denke mal nicht, dass Du Dich damit aus dem Forum verdünnisierst. Als kritischer Leser und Mensch hab' ich aber doch noch ein paar Fragen an Dich:

1. wieso kommt Dir diese Erkenntnis erst jetzt (MINT)? Die Tatsache ist ja schon seit Jahren bekannt

2. Thema Entwicklungs-Ingenieur: woher beziehst Du die Aussage des Arbeitgebers "...der/die kann ja gar nix" und wie ist die mit dem WBH- Studium in Verbindung zu bringen?

3. wo kommt der plötzliche Frust über die Werbe-Maßnahmen der WBH her? Mein Eindruck ist, dass es eher weniger geworden ist...

4. wieso hast Du in 2 Jahren und 8 Monaten nur 4 Klausuren geschrieben?

Ich finde, die Sinnhaftigkeit eines Vergleichs von FH- und Uni- Ingenieuren in einem Blog zu diskutieren, ist nicht grade angebracht. Aber vielleicht kommt die Aussage des AG ja durch einen Vergleich eines Dipl. zu einem B.Eng. zustande. Und da es da bei grob -3 Semestern, Qualitätsabstriche gibt, ist, denke ich, jedem klar. Da ist glaub' die Ursache in Bologna und nicht in der "Studierleichtigkeit" privater FHs zu finden.

Viel Glück auf Deinem weiteren beruflichen/schulischen/akademischen Weg und lass' mal von Dir hören, wenn Du den "richtigen Weg" gefunden hast. :-)

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@ kawoosh : ja, meine Situation ist besonders, war einfach kurzsichtig von mir. Um das Geld ist es schade, aber "halb so wild".

@ Mupfel: war das meine Aussage ? Es gibt die MINT Schwemme, u.a. auch weil die PHs so aggressiv werben. In Großbritannien bietet eine Hochschule SGTs den Bachelor unter Anrechnung des SGT (= 90 von 180 CP) in 9 Monaten an ! Das spricht sicherlich erstmal für die Wertigkeit des Technikers - ein absolut respektabler Fachschulabschluß - und ist auch eine legitime Idee, aber dadurch werden halt immer mehr Akademiker auf den Markt drängen. Werden die alle unterkommen ihrer Qualifikation entsprechend ? Die u-30 eventuell, aber die Kandidaten, die nicht "Schema F" entsprechen, für die wird es schwer oder sogar unmöglich, und zu letztgenannten muss ich mich zählen !

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@ DerAhnungslose:

1. Habe den Fehler gemacht, erst mit dem Studium anzufangen und dann mal nach der Realität am deutschen Arbeitsmarkt zu googlen !

Mir war die Tatsache tatsächlich nicht bekannt !

2. So geschehen einem Forenmitglied in einem anderen Forum, (auch älteres Semester!), versuchte mit dem Studium und hat wirklich nur Absagen kassiert. Verbindung mit dem WBH Studium ... erstmal keine, es ging um die etwas milderen Noten !

3. Ich bin überhaupt nicht frustriert über die Werbeoffensiven der Privat FHs, die arbeiten "for profit" und verdienen mit jeder Immatrikulation ! Dagegen ist nichts auszusetzen. Es geht um den daraus resultierenden Run auf die Studiengänge, siehe mein vorheriges Posting.

4. Soll ich - soll ich nicht ? Nenne es "lähmende Selbstzweifel" !

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Ich steige auch mal auf zwei Punkte ein und nenne meine Sicht aus der aktuellen Anstellung und der Zusammenarbeit mit unseren Studenten im Unternehmen.

"Der kann ja nichts / Bachelor Absolventen kann man vergessen"

Hierzu kann ich als Fachplaner für Gebäudetechnik in teilen nur zustimmen. Dies liegt aber nicht zwangsläufig nur an dem Studenten oder nur an dem neuen Studiensystem. Früher war oft in technischen Berufen der Werdegang eines jeden Ings bzw. Dipl.-Ings. ein anderer bzw. das Studium gab dort einen besseren Weg vor. Viele Kollegen im Unternehmen haben vor dem Studium damals erst im Hochbau oder ner Elektrobude etc. gearbeiten (müssen) um dann Studieren zu können. Andererseits wurde damals die Berufspraktische Phase auch auf die Handwerkliche Seite ausgedehnt um nicht nur die Theorie praktisch in Berechnungen anwenden zu können, sondern auch das berechnete zu bauen und es handwerklich zu verstehen.

Heute machen viele ihr Abi und sagen dann ich Studiere Archtekur oder Haustechnik oder oder oder und werden dann auf dem freien Markt ausgesetzt ohne wirklich zu wissen wie sie die Theorie richtig anwenden müssen (nicht bös gemeint und auch nicht an alle gerichtet).

Noch kurz zum Fachkräftemangel:

Es gibt einen Mangel an Fachkräften. Ja! Dieser bezieht sich leider größtenteils auf kleine und mittlere Unternehmen, weil ein Großteil natürlich bei großen Unternehmen arbeiten will (z.B. Siemens). Dieses Problem haben wir derzeit bei uns im Unternehmen. Wir sind auf der Suche nach Elektroplanern, aber finden tun kaum jemanden (auch frische Absolventen) weil derzeit alle diesen "Siemens"Hype haben.

Siemens ist hier nur ein Beispiel und nicht zwangsläufig negativ gemeint. Dort kann auch jeder andere Großkonzern stehen und soll nur der Veranschaulichung dienen.

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Viele Kollegen im Unternehmen haben vor dem Studium damals erst im Hochbau oder ner Elektrobude etc. gearbeiten (müssen) um dann Studieren zu können. [...]

Heute machen viele ihr Abi und sagen dann ich Studiere Archtekur oder Haustechnik oder oder oder und werden dann auf dem freien Markt ausgesetzt ohne wirklich zu wissen wie sie die Theorie richtig anwenden müssen

Zwischen Abi und Studium eine Ausbildung reinzuschieben ist in den 80er Jahren aufgekommen, als so viele Fächer einen NC hatten (Stichwort: Generation Babyboomer). Davor war es eher unüblich. Den Praxisbezug hatte in dem Studienmodell der graduierte oder später Dipl.-Ing. (FH) mit zwei Praxissemestern und einem hohen Laboranteil im Studium.

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Also erstmal möchte ich mich auch positiv dazu äußern dass jemand offen damit umgeht und sagt, er macht nicht weiter. Bei einigen Punkten möchte ich Dir aber sachlich aus meiner Sicht widersprechen.

Punkt 1 ist denke ich sehr persönlich und da möchte ich mich auch nicht zu äußern.

Punkt 2: Zum Fachkräftemangel muss ich sagen, ich weis nicht wie Du oder andere darauf kommen das es keinen gibt, gerade bei den MINT. Wenn ich egal welche Jobbörse aufschlage und nach Entwicklern oder MINT-Stellen suche, kann ich mir es aussuchen was/wie/wo ich mache und wie viel ich verdienen möchte und das jetzt auch schon ohne Akademischen Abschluss. Vielleicht wird das ganze "beschränkt" durch lokale Einschränkungen wie Haus/Familie etc. und dann mag das in einigen Regionen/Städten so sein. Mein Blick in dem Fall ist Deutschlandweit. Wenn ich International schaue sieht's da nicht schlechter aus. Also aus meiner Sicht, mit etwas Flexibilität (wenn man die hat) kann man sich auf sehr sehr viele MINT Stellen bewerben. Ich verfolge oft die Jobbörsen und stelle fest dass viele Stellen Monatelang ausgeschrieben sind. Egal ob für Entwickler oder Leiter. Wenn die Stellen mit MINT's geflutet werden, dann entscheidet sicherlich nicht mehr der Akademische Abschluss und mehr andere Kriterien wie Erfahrung, jedoch würde ich sagen, wenn das eintritt was Du vermutest, dass die Stellen mit MINT-Absolventen geflutet wird, dann wird ein Akademischer Abschluss zum "must have" und wenn Du den nicht hast, dann "Du kommst hier net rein" :-) Also würde mich das nur noch mehr motivieren. Was übrigens der Grund ist warum ich den Bachelor mache, einzig und allein um Wettbewerbsfähig zu bleiben.

Zu Punkt 3 gab es schon sehr viele Diskussionen. Persönlich gibt es für mich nur ein Ergebnis, besser einen Akademischen Abschluss als gar keinen. Und wenn einen das mit den privaten stört, dann muss man halt nach dem Bachelor an der z.B. WBH danach für den Master an eine staatliche Uni wechseln. Am Ende des Tages ist eine Personalabteilung bzw. dein zukünftiger Chef derjenige der Entscheiden muss ob er Dich oder einen Mitbewerber nimmt. Da entscheidet sicherlich nicht nur der Abschluss, aber es kann der Wettbewerbsvorteil sein, der dazu führt, dass Du eingeladen wirst und nicht ein anderer.

Du gibst hier als Beispiel den Post von Grandmaster an der sich Freut nicht durchgefallen zu sein. Nun das kenne ich auch aus staatlichen Hochschulen die, wenn zu viele durchfallen den Notenschlüssel einfach verbessern. Man hat also vor einer Klausur mit 50% bestanden und nach der Klausur, weil so viele durchgefallen wären, reichen auch z.B. 40%. Das ist durchaus drin. Das hat jetzt meiner Meinung nach weniger mit der privaten Hochschule zu tun. Wenn Du denkst die WBH oder andere privaten "verschenken" den Abschluss, nur weil die Studenten/Kunden dafür bezahlen, dann warst Du noch nicht bei z.B. beim Kliesch eine Prüfung gehabt. Ich nehme den jetzt als Beispiel, weil da der Notenschnitt sehr schlecht ist und die Durchfallquote sehr hoch. Ich würde behaupten gute oder schlechte Noten hängen sehr stark von dem "Tutor/Betreuer/Professor" ab, der die Prüfung stellt und korrigiert. Ich muss auch der Person recht geben, die hier geschrieben hat dass nur Leute bloggen auf fernstudium-infos bei denen es gut läuft, denn alle anderen bloggen nicht wenn es schlecht läuft. Deswegen ist es auch mal schön zu sehen, dass einer mal aus seiner Sicht schreibt, warum er "gescheitert" ist.

Du hast auch noch geschrieben dass einer sich mit einem Akademischen Abschluss beworben hat und nur absagen bekam. Nun, mann muss sich einfach mal bewusst machen dass ein Akademischer Abschluss keine Garantie für einen Job ist. Wenn die Person die keinen Job bekam abgelehnt wurde, dann kann das mehrere Faktoren haben. Ich hab eine Bekannte im Freundeskreis die hat an einer renommierten staatlichen Uni einen Abschluss mit sehr gut gemacht und hat nach dem Studium über 1 Jahr keinen Job gefunden. Läuft da was in unserem System falsch? Bestimmt! Doch es lag nicht an Ihrer Ausbildung, da sind wir uns doch einig :-) Man muss es wie eine Checkliste sehen die man ankreuzt. Akademischer Abschluss check, 5 Jahre Plus Berufserfahrung check, mobil check, Reise bereit check .... und wer die meisten kreuze machen kann bei den möglichen Voraussetzungen für seinen "Traumjob" oder den Job den er machen will, der verbessert die Chancen. Garantien gibt es keine. :-)

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Ich werde auch nie einen akademischen Abschluss haben.

Bei Jura habe ich komplett versagt beim Staatsexamen und beim Bachelor in Hagen.

Ein Studium, das mich interessiert an einer privaten FH kann ich mir finanziell aufgrund Arbeitslosigkeit nicht leisten. Was solls. Bin eh 39 Jahre alt und finde auch mit Studiumabschluss eh nie wieder eine Arbeitsstelle mehr, außer als Hilfskraft im Lager. Seh mich momentan als Dauer-Hartzerin.

Freiwillig arbeiten wollen in einem Großkonzern (Siemens?)kann ich nicht nachvollziehen, ich hasse es, wenn viele Menschen an einem Ort sind. Ich mag kleine Kanzleien mit 3 oder 4 Leuten. :)

Trotzdem lese ich hier immer munter weiter, auch wenn dies ein Forum für Studierende ist.

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@ SebastianL :

Die Kommentierung der Kommentierung :

zu 2) ohweia, das kennst Du aber die Praxis der Unternehmen nicht ... die sammeln "Leads", teilweise werden Stellen ausgeschrieben, die gar nicht zu besetzen sind ! Anhand der Stellen, die eine Suche in einer Jobbörse ausspuckt, auf die Situation am Arbeitsmarkt zu schließen ... :lol:

Zu meinem Beispiel sei gesagt, es handelt sich um einen Fernmeldetechniker, der dann an einer FH sein Diplom in Elektrotechnik machte als ü-40 ! Und der ist wirklich kreuz und quer durch Deutschland gereist, und trotzdem nur Absagen !

"Garantien gibt es keine" ... nichts Neues im Westen !

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Warum sollte man Stellen ausschreiben die nicht zu besetzen sind? Ja, dass macht man wenn man schon einen Kandidaten hat und den Prozess bedienen muss. Aber keiner schreibt Stellen über mehrere Monaten immer wieder aus nur um ABM durchzuführen. Macht keinen Sinn. Es ist ja auch die Frage in welchen Jobbörsen man sucht. Aber gut, ich denke wir und unser Bekanntenkreis haben da einfach unterschiedliche Erfahrungen gemacht, dass kann ja auch sein und ist auch nicht schlimm.

Fernmeldetechniker sind auch nicht wirklich begehrt, ich dachte es ging in dem Beispiel um Entwickler :-) Aber ja, wie schon gesagt gab es sicherlich mehr als einen Faktor der Berücksichtigt wurde.

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Warum sollte man Stellen ausschreiben die nicht zu besetzen sind? Ja, dass macht man wenn man schon einen Kandidaten hat und den Prozess bedienen muss. Aber keiner schreibt Stellen über mehrere Monaten immer wieder aus nur um ABM durchzuführen. Macht keinen Sinn. Es ist ja auch die Frage in welchen Jobbörsen man sucht. Aber gut, ich denke wir und unser Bekanntenkreis haben da einfach unterschiedliche Erfahrungen gemacht, dass kann ja auch sein und ist auch nicht schlimm.

Fernmeldetechniker sind auch nicht wirklich begehrt, ich dachte es ging in dem Beispiel um Entwickler :-) Aber ja, wie schon gesagt gab es sicherlich mehr als einen Faktor der Berücksichtigt wurde.

Nun, es ging in dem Beispiel um einen Fernmeldetechniker, der dann Elektrotechnik erfolgreich studierte (Vertiefung - Überraschung ! - Nachrichtentechnik) und somit die Voraussetzung für eine Entwicklerstelle erfüllte !

Und doch, es werden Stellen über Monate ausgeschrieben - nicht als ABM - die z.T. gar nicht existieren. Zum Thema Fachkräftemangel - wenn es Dich interessieren sollte: http://www.mikrocontroller.net/topic/328406#new

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Oh man willWasWerden,

Du hast nicht ernsthaft Entscheidungen aufgrund einiger Psychos im mikrocontroller.net abgebrochen? Ich bin sehr gern bei den Tutorials unterwegs, ABEr das ausbildungs forum muss man meiden... Nachweislich sperren die Admins regelmässig User aus, die mehrere Beiträge unter verschiedener Namen verbreiten. Und deine Entscheidung anhand eines virtuellen Wilhelm Ferkes zu treffen ist traurig! Justmy2cents

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Direkt einmal 15min meiner kostbaren Zeit geopfert... der von dir verlinkte thread ist einfach nur traurig, die Aktiven des Forums können einem Leid tun.

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@iec61131 : Entscheidungen abgebrochen nein, gefällt ja ;) . Nicht deswegen, sondern auch deswegen. Das Alter kommt natürlich noch dazu. Feedback ist klar und unmißverständlich : als 40 jähriger Ingenieur Berufsanfänger = keine Chance am Arbeitsmarkt.

Ist aber nicht so schlimm, es muss auch gewöhnliche Facharbeiter und - arbeiterinnen geben.

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