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Was spricht für eine Promotion?


Markus Jung

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Auch hier bei Fernstudium-Infos.de arbeiten ja einige Studierende aktiv auf ihre Promotion hin - und viele andere träumen davon.

 

ZEIT Campus ist im Artikel Promotion: Soll ich einen Doktor machen? darauf eingegangen, welche Motive es für die Promotion geben kann. Laut ZEIT wurden im letzten Jahr immerhin 27.000 Deutschen der Doktortitel verliehen.

 

Diese sechs möglichen Gründe werden in dem Artikel genannt, jeweils mit Pro- und Contra-Argumenten:

  1. Aus Verpflichtung 
  2. Für die Karriere
  3. Wegen der Kohle*
  4. Als Statussymbol
  5. Für die Uni-Laufbahn
  6. Um zu forschen

* Wäre es hier für die eigentlich doch seriöse ZEIT nicht angemessener gewesen, einfach wegen des "Geldes" zu schreiben? Das aber nur am Rande ;). Ansonsten finde ich den Artikel durchaus fundiert und seriös.

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Oder ganz einfach, weil man es kann, Lust deauf hat und einem ansonsten sowieso langweilig ist. Statt Couchpotato und noch eine Serie nach der anderen zu schauen, gibt es auch bessere Möglichkeiten seine Freizeit sinnbringend zu gestalten. Es gibt sicherlich immer mehrere Faktoren warum man das macht oder nicht, ich glaub da weniger an den EINEN Grund. Der eine sticht vielleicht besonders hervor, aber nur mit einem Grund hält man das sicherlich nicht durch.

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  • Community Manager
vor 19 Stunden, SebastianL sagte:

Oder ganz einfach, weil man es kann, Lust deauf hat und einem ansonsten sowieso langweilig ist. 

 

Ich denke, da muss die Lust und Motivation schon groß sein bzw. einen einfach das Thema und die Methodik sehr zusagen, um sich für mehrere Jahre quasi als Hobby darauf einzulassen. Vermutlich spielen da zumindest andere Gründe auch mit rein, damit es funktioniert.

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Am 11.11.2016 at 11:20 , parksj86 sagte:

Sehr ernüchternder Artikel für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler.

 

Ja, wenn ich mir das ansehe:

Zitat

Das spricht dagegen: Als Sprach- und Kulturwissenschaftler erhöht der Titel den Kontostand nicht. Ihr Einstiegsgehalt beläuft sich im Schnitt auf 35.000 Euro im Jahr – mit oder ohne Doktor.

 

Mein Steuerbescheid für 2015 lautet 7000 € weniger (brutto) für eine Teilzeitbeschäftigung in einem Ausbildungsberuf! :ohmy:

Erschreckend, dass in einigen Bereichen trotz Studium deutlich weniger bezahlt wird. :(

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Dass die Zeit eine seriöse Zeitung ist, ist ein infame Unterstellung! ;)

Der Artikel ist sehr oberflächlich. Vermutlich war es kurz vor Dienstschluss und der Text musste schnell fertig werden, weil die Straßenbahn nur alle halbe Stunde fährt.

die Kommentare unter dem Artikel sind die eigentlichen wirklich interessanten Gedanken.



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Jede Zeitung mit einer Karriere-Rubrik bringt ab und an mal einen Beitrag mit Promotions-Gedöns heraus. Wer sich ernsthafte Gedanken über eine Promotion macht und auf so eine Pro- und Kontraliste angewiesen ist, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

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vor 20 Minuten, parksj86 sagte:

[...]Wer sich ernsthafte Gedanken über eine Promotion macht und auf so eine Pro- und Kontraliste angewiesen ist, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

Was spricht den gegen eine Pro- und Kontraliste? Man muss diese ja nicht zu Papier bringen, aber ich finde es schon Sinnvoll sich mit dem Thema zu beschäftigen und sich diese Listen, zumindest im Kopf zu bilden und sich die Fragen dahinter zu stellen.

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Gegen Pro- und Kontralisten spricht erst einmal gar nichts. Nur sehe ich es auch so, dass die Liste der Zeit reichlich oberflächlich ist, auch wenn der Beitrag unterhaltsam geschrieben ist. Aber z. B. als Kultur- und Geisteswissenschaftler gibt es eine Reihe von Gründen, zu promovieren, z. B. um sich formal für ein wissenschaftliches Volontariat zu qualifizieren oder als Sozialwissenschaftler Projektleiter in einer seriösen Marktforschung zu werden etc.

 

Aber der Beitrag suggeriert, dass sich eine Promotion (fast) nur für Wirtschaftswissenschaftler oder in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen auszahlt (überspitzt formuliert). Klar ist das Common Sense und das auch nicht ganz unberechtig, aber mit so einer Argumentationsführung brauche ich dann auch keine Pro- und Kontraliste mehr.

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Ich glaube gar nicht, dass sich solche Pro- und Kontralisten in erster Linie an Studenten am Ende ihres Masterstudiums richten, die in der konkreten Entscheidungsphase sind und schon mit einem Auge einen Doktorvater suchen. In diesem Stadium weiß man ja in aller Regel schon, worauf man sich damit ggf einlässt.

 

Interessanter und wichtiger finde ich es, wenn Studienanfänger mit solchen Aufstellungen einen Schubs bekommen, sich über ihre akademische Zukunft Gedanken zu machen. Und dabei ein paar Flausen aus dem Kopf gepustet werden, die so mancher mit einem Dr. vor dem Namen verbindet.

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