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SvenJJ

Wie kann ich mir die Heftchen vorstellen?

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Ich neige ein bisschen dazu mich selbst verrückt zu machen. Vielleicht kennt das jemand. Man möchte etwas wissen und kauft sich ein Fachbuch, am Anfang kommt man noch gut mit doch so ab der Mitte dreht der Autor förmlich durch und man scheint den Faden zu verlieren und sich zu verirren. Also denkt man sich, man wiederholt lieber nochmal das was man bis dato gelernt hat, in der Hoffnung den Faden wiederzufinden. 
Wenn ich nun einen Fernstudiengang belege bekomme ich ja Heftchen und darüber lese ich nichts detailiertes. Viele schreiben entweder "Die Hefte sind gut aufgearbeitet und schön geschrieben" oder "Die Hefte sind veraltet und nichtmehr korrekt" aber was genau hat es mit den Heftchen auf sich?
Und wie genau kann ich mir das vorstellen? Ein Thema wird in Heft 1,2,3 behandelt, dazu folgen xyz Seiten an Aufgaben und irgendwo ist auch eine Lösung zu finden und so kann man durch üben und anwenden den gelernten Stoff verinnerlichen oder ist das eher eine abgespeckte Version 2,3 Aufgaben zu einem Thema zack fertig? Muss ich mir dann quasi im Internet selbstständig Zusatzaufgaben suchen oder ist die Menge an Aufgaben die man bearbeiten kann ausreichend?(insbesondere Mathe)

Dies bezüglich habe ich auch mal bei der Schule angerufen, die hat mir gesagt im Modulhandbuch seien auch Büchertipps gegeben, ich werde im Studium wohl nicht drum rum kommen mir das ein oder andere Buch zu besorgen ABER rein theoretisch wäre das garnicht notwendig denn die Hefte würden so konzipiert worden sein dass das alleine ausreicht. Schien mir ein Widerspruch zu sein "nicht drum herum kommen" und "nicht notwendig" ja was denn nun?
Kann hier vielleicht jemand näher auf die Hefte eingehen? Das würde mich freuen.

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Das ist von Anbieter zu Anbieter je nach Studiengang unterschiedlich. Ein Studienbrief kann einerseits den kompletten Stoff mit Übungen zur Selbstkontrolle und Musterlösungen enthalten. Er kann andererseits eine Leseanleitung zu Fachliteratur sein, die man selbst beschafft.

 

Der Studienbrief kann eine Sammlung loser Blätter sein. Oder auch ein schweres gebundenes Fachbuch. Oder rein digital vorliegen.

 

Innerhalb eines Studienganges kann das auch von Modul zu Modul sehr unterschiedlich sein. Bei mir enthielten etwa die einführenden Programmiermodule viele Übungsaufgaben. Andere Module waren theorielastiger.

 

Auf Literatur wird immer verwiesen, weil in wissenschaftlichen Texten Quellen angegeben werden. Grundsätzlich ist es immer gut, sich für solche Quellen zu interessieren. Ob es zum Abschluss eines Moduls nötig ist, dürfte individuell unterschiedlich sein. Der eine kommt mit dem Lehrbuch super zurecht und versteht alles auf Anhieb. Der andere braucht viel zusätzliche Literatur, bis er den Stoff endlich mal so präsentiert vorfindet, dass er ihn versteht.

 

In manchen Modulen wird man nur das Minimum machen wollen, das zum Bestehen nötig ist. In anderen wird man viel mehr wissen wollen und sich aus Neugier zusätzliche Literatur besorgen.

 

Ein Studium dient auch dazu, Wissensbereiche zu entdecken, auf die man sich spezialisieren möchte. Das Curriculum im Bachelor ist eher darauf ausgelegt, einen Überblick zu bekommen. Um mit dem Studium etwas anfangen zu können, sollte man ein Gebiet finden, wo man mehr weiß als das Curriculum vorschreibt. Solche Interessen kann man dann z.B. in Form einer Projektarbeit oder der Bachelorarbeit ausleben.

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In diesem Zusammenhang wäre es sinnvoll zu erfahren bei wem und was du studieren möchtest. So kann man einfacher deine Fragen beantworten. Wie schon mein Vorredner meinte, ist es wirklich von Anbieter zu Anbieter verschieden. Beispielsweise kannst du Informatik an der IUBH und an der WBH überhaupt nicht vergleichen. 

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Was die Übungsaufgaben angeht: Auch das unterscheidet sich je nach Anbieter. Meist ist es aber so, dass es pro Aufgabentyp einige wenige Aufgaben und Lösungen gibt. Wenn du dann noch mehr brauchst, benötigst du zusätzliche Literatur oder kannst schauen, ob du im Internet etwas findest. Gerade was Mathe oder auch Statistik angeht gibt es ja spezielle Übungsbücher. Wichtig finde ich dabei, dass die Lösungen nicht nur mit dem Endergebnis genannt, sondern auch der Rechenweg Schritt für Schritt aufgezeigt wird.

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Sorry, ich hatte das in einer Frage (schon länger her) bereits beantwortet. Ich möchte Informatik an der Wilhelm Büchner Schule studieren.

 

vor 1 Stunde, Markus Jung schrieb:

Wenn du dann noch mehr brauchst, benötigst du zusätzliche Literatur oder kannst schauen, ob du im Internet etwas findest. Gerade was Mathe oder auch Statistik angeht gibt es ja spezielle Übungsbücher.

 

Diese Bücher sollten dann ja theoretisch im Modulhandbuch als Empfehlung drin stehen oder?

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vor 43 Minuten, SvenJJ schrieb:

Diese Bücher sollten dann ja theoretisch im Modulhandbuch als Empfehlung drin stehen oder?

 

Literaturhinweise findest du meistens in den Skripten in Form von Quellennachweisen oder manchmal auch als Hinweis auf "weiterführende Literatur". Ansonsten lohnt sich auch ein Besuch der Unibibliothek / Stadtbibliothek. Gerade bei Mathematik findet man da gute Bücher mit Übungen für Studienanfänger oder um Grundlagen aufzufrischen. So muss man nicht jedes Buch kaufen. 

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Wenn Du Schwierigkeiten mit dem Stoff hast, sind die angegebenen Quellen nicht immer hilfreich. Das ist das Material, aus dem der Professor sein Skript destilliert hat. Es eignet sich meist eher, um noch tiefer zu bohren, z.B. für eine Hausarbeit oder eine Projektarbeit.

 

Umhören, was die Kommilitonen verwendet haben, kann manchmal hilfreich sein.

 

In der Anfangsphase sind zwei Arten von ergänzender Literatur nützlich. Dicke Nachschlagewerke, die kein Mensch von Anfang bis Ende liest. Für den Bereich Programmierung in Java wären das z.B. die sogenannten Inselbücher. Und zugängliche Einführungen, die oft eher von Praktikern als von Wissenschaftlern verfasst sind. Im Bereich künstliche neuronale Netze wäre das z.B. ein Titel wie "Neuronale Netze selbst programmieren".

 

Prinzipiell solltest du aber versuchen, dich am Skript langzuhangeln, denn deine Prüfungsleistung wird sich an diesen Inhalten orientieren.

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vor 13 Stunden, SvenJJ schrieb:

Sorry, ich hatte das in einer Frage (schon länger her) bereits beantwortet. Ich möchte Informatik an der Wilhelm Büchner Schule studieren.

Ich habe vor 15 Monaten meinen B.Sc. in Informatik an der WBH abgeschlossen. 

Bei mir war es so, dass ich durch meine Ausbildung + ca. 10 Jahre BE schon "vorbelastet" war und die Module mit praktischen Elementen recht einfach waren (Programmierung, Datenbanken, Multimedia, ...). Hierfür habe ich überhaupt keine Zusatzliteratur gebraucht und die Hefte teilweise nur überflogen. 

Bei anderen Modulen ging ohne Zusatzliteratur allerdings überhaupt nichts (z.B. in Grundlagen der Informatik die Kryptographie und Codierungstechnik (ist jetzt aber nicht mehr prüfungsrelevant, dafür Automatentheorie!)). Auch Mathe war hart und ohne viel Übung und Zusatzstoff / YoutTube-Videos für mich nicht machbar (wobei hier die Hefte didaktisch ausgesprochen gelungen sind!).

 

Es kommt also ganz auf Dein Vorwissen, Deine Auffassungsgabe und die Motivation an.

vor 13 Stunden, SvenJJ schrieb:

Diese Bücher sollten dann ja theoretisch im Modulhandbuch als Empfehlung drin stehen oder?

Sicher nicht, dann wäre die PO ja ein eigenes, dickes Buch ;-). Pro Studienheft hat man ja eine Vielzahl von Quellen und es sind ja insgesamt einige Duzend Hefte die bearbeitet werden wollen.

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vor einer Stunde, Steffen85 schrieb:

Auch Mathe war hart und ohne viel Übung und Zusatzstoff / YoutTube-Videos für mich nicht machbar

Wo genau hast du denn dann den Zusatzstoff herbekommen? Nur aus Youtube Videos?

 

Was mich jetzt brennend interessiert, die Schule gibt an man sollte 15-20 Stunden in der Woche ins Studium investieren. Da du selbst sagst das Mathematik dich vor ein Problem gestellt hat würde ich gerne wissen ob 15-20 Stunden da schon realistisch sind oder ob du mehr investiert hast.
15-20 Stunden hört sich bei mir auf den ersten Blick ein bisschen wenig an. Wohl eher wenn du problemlos mit den Themen klar kommst. Aber mich würde jetzt interessieren wie das ist wenn man wirklich an einer Stelle hängen bleibt oder sich länger aufhält. Wieviel Zeit hast du denn so im Schnitt investiert?

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vor 27 Minuten, SvenJJ schrieb:

Wo genau hast du denn dann den Zusatzstoff herbekommen? Nur aus Youtube Videos?

Gerade bei Mathe gibt es von der WBH viele Übungsklausuren die man rauf und runter rechnen kann. Ansonsten habe ich Zusatzliteratur genutzt (z.B. des Profs der auch die Klausuren stellt) und eben viel geübt.

 

15-20 Stunden ist m.E. schon ziemlich viel wenn man berufstätig ist. Für mein aktuelles Masterstudium kann ich bei einer 40-Stunden Woche und Familie mit 2 Kindern sicher keine 20 Stunden aufbringen. Während meines Bachelorstudiums war ich ja "hauptberuflich" Schüler (Technikerschule) und ohnehin den ganzen Tag am lernen. Dafür bin ich auch ziemlich schnell durchgekommen und hatte nach 3-4 Semestern alle Prüfungsleistungen bis auf die Thesis fertig.

 

15-20 Stunden sind nur ein grober Richtwert, der aber m.E. für den Großteil der Studenten realistisch ist. Und wenn nicht, dann studiert man einfach länger. 1 1/2 Jahre kann man bei der WBH ja noch kostenlos verlängern.

 

Meistens verläuft so ein Studium ja mit Höhen und Tiefen. Mal gibt man richtig Gas und hat Module die einem liegen, Spaß machen, schnell bearbeitet sind und gute Noten bei rausspringen. Und dafür gibt es dann auch Durststrecken wo man ewig an einem Thema rumkrebst. Unterm Strich gleicht sich das dann i.d.R. im Laufe der Jahre wieder aus :-).

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