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Über diesen Blog

Meine Erlebnisse auf der Tour zum Schulfremdenabitur in Hamburg (mit ILS Abiturlehrgang 2. Einstieg)...

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14. Abitur im Herbst 2018

Im Online-Studienzentrum gibt es heute eine aktuelle Mitteilung zum diesjährigen Herbst-Abitur 2018. Gemeint ist natürlich das Externenabitur in Hamburg, das bei der Hamburger Schulbehörde u.a. über den ILS-Abiturlehrgang im Frühling und Herbst abgelegt werden kann. Ich fasse im folgenden die Highlights dieser Mitteilung zusammen:   Die mündlichen Abiturprüfungen fanden in der ersten Dezemberwoche (an 6 Tagen) in den Räumen von ILS in Hamburg statt. Es wurden fast 200 mündliche Prüfungen in sechs Tagen abgenommen, von 70 Lehrerinnen und Lehrern aus 40 Hamburger Schulen.   50% der mündlichen Prüfungen wurden mit einer Note zwischen 10 Punkten (Schulnote: 2-) und 15 Punkten (Schulnote: 1+) bewertet.   Es gab 8 mal 15 Punkte (Schulnote: 1+) und 30 mal 13 Punkte (Schulnote: 1-) oder 14 Punkte (Schulnote: 1).   Die schriftlichen Abiturprüfungen fanden ja bereits im September statt, so dass dieser Abiturzyklus mit den mündlichen Prüfungen nun abgeschlossen wurde.   38 Fernschülerinnen oder Fernschüler haben die Abiturprüfung bestanden.
3 Fernschülerinnen oder Fernschüler haben die Fortsetzungsprüfung zu Fachhochschulreife bestanden.
7 Fernschülerinnen oder Fernschüler haben ihre Prüfung nicht bestanden.   1 Abiturientin hat einen 1,0 Schnitt erreicht. 3 Abiturienten haben einen 1-er Schnitt (also "eine 1 vor dem Komma"). 2/3 der Abiturienten haben einen Schnitt von 3,0 oder besser.   Wenn alles nach meinem bisherigen Plan läuft, nehme ich selber an der Herbst-Abiturprüfung in drei Jahren (2021) Teil, die heute in drei Jahren gerade vorbei sein wird. Oh je, das ist noch eine lange Abitour.   Schönen Abend
Greetsiel
11.12.2018

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13. Einsendeaufgaben II

Ich habe im letzten Eintrag begonnen meine Erfahrungen mit den Einsendeaufgaben meines Abiturvorbereitungslehrgangs niederzuschreiben und setze es nun fort.   Wie wird eine Einsendeaufgabe korrigiert?   Nach Zugang der Arbeit bei ILS (sei es über das Online-Studienzentrum, Fax oder Brief) - über den ich per E-Mail informiert werde - wird sie der Fernlehrerin oder dem Fernlehrer zur Korrektur weitergeleitet. Die Fernlehrerin erhält die Einsendeaufgabe entweder über E-Mail oder ein anderes elektronisches Medium, das ist für mich nicht sichtbar (möglicherweise holt sie sich das Dokument auch über das Online-Studienzentrum ab). Oder die Lösung wird ausgedruckt und als Brief der Fernlehrerin zugeschickt.   Ob die Weiterleitung zum Fernlehrer elektronisch erfolgen kann oder per Briefpost erfolgt, ist für mich im Online-Studienzentrum erkennbar. Das ist auch wichtig, denn bei einer Online-Korrektur soll die Fernlehrerin Ihre Anmerkungen und Bewertung direkt ins Abgabe-Dokument schreiben, das der Schüler nach der Korrektur wieder elektronisch über das Online-Studienzentrum zurückerhält. Für die Korrektur direkt im Dokument ist ein schreibbares Dokument erforderlich, am besten im RTF-Format, damit die Fernlehrerin es überhaupt öffnen und bearbeiten kann.   Meiner Beobachtung nach, kann sich der Fernlehrer fächerunabhängig aussuchen, ob er die Korrektur im Online-Modus anbietet oder im Papier-Modus korrigieren will. Gibt der Schüler bei Online-Korrektur jedoch kein schreibbares Dokument ab (sondern ein PDF-Dokument oder wählt den Post-/Fax-Weg, z.B. bei einer handschriftlichen Lösung), dann ist das auch in Ordnung und der Fernlehrer erhält die Lösung als Briefpost von ILS und schickt die Korrektur auf diesem Wege der Schülerin wieder zurück. Die Online-Korrektur ist also sowohl für den Lehrer als auch für den Schüler nur eine Option und keine Pflicht.   Die Korrekturdauern sind unterschiedlich. Der größte Abstand zwischen Abgabe der Arbeit und Zugang der Korrektur (genauer gesagt der Note im Online-Studienzentrum) war bisher 14 Tage. Im Durchschnitt dauerte es bis zur Veröffentlichung der Note knapp eine Woche. Einsendeaufgaben, die der Fernlehrer per Brief von ILS erhalten hat, bekomme ich per Brief vom Fernlehrer zurück. Die Note veröffentlicht der Fernlehrer aber schon vorher im Online-Studienzentrum, wenn er mit der Korrektur fertig ist und die korrigierte Arbeit verschickt. Danach dauert es noch den Postsendeweg, bis ich die korrigierte Arbeit in Händen halte.   Eine Musterlösung erhielt ich bisher nur einmal (bei der allerersten Einsendeaufgabe, Mathematik). Ansonsten habe ich aber auch nicht nachgefragt. Ich bekam teilweise ausführliche Anmerkungen zu meiner Arbeit, vor allem im Fach Deutsch. Zu den problematischen Stellen meiner Lösungen, die zu Punktverlusten führten, gab es immer eine Erläuterung, auch in den anderen Fächern. Meinem Eindruck nach geben sich die Fernlehrer viel Mühe mit der Korrektur.   In meiner bisher einzigen Geschichte-Einsendeaufgabe schickte die Fernlehrerin zusammen mit der Korrektur sog. "Arbeitshinweise" in einem PDF-Dokument. Diese Arbeitshinweise enthalten stichwortartig, welche Lösungsbestandteile in einer Aufgabe inhaltlich erwartet werden, zusammen mit der Angabe von Bewertungspunkten. Dem Anschein nach hat die Fernlehrerin diese Arbeitshinweise nicht individuell für mich verfasst, sondern möglicherweise selber als Korrekturvorgabe vom Aufgabensteller erhalten. Jedenfalls konnte ich damit nachvollziehen - neben den eigenen Anmerkungen der Fernlehrerin in meiner Arbeit - welche Punkte ich habe liegen lassen und welche ich als Bonus dazu bekam.   Es gibt noch zwei Besonderheiten.   Außer mit einer Note zur Einsendeaufgabe ist es möglich, dass die Arbeit mit dem Vermerk OK oder OZ inklusive einer Erläuterung aber ohne Note zurückgegeben wird. OK kürzt "Ohne Korrektur" ab und bedeutet, dass der Fernlehrer die Korrektur aus dem dann genannten Grund noch gar nicht begonnen hat. Ich bekam ja auch schon einmal meine Deutsch-Arbeit mit OK zurück, weil meine Arbeit mehr Seiten hatte als die vorgegebene maximale Anzahl und ich anstatt eines 1,5 Zeilenabstands nur einen 1,0 Zeilenabstand verwendete. Diesen Vorteil einer ausführlicheren Lösung stand mir die Fernlehrerin nicht zu, aber legte es auch nicht negativ aus, sondern bat zusammen mit einem OK um Kürzung der Arbeit. Nach Kürzung der Lösung wurde sie korrigiert und benotet. OZ steht für "Ohne Zensur" und bedeutet "... Die Leistung ist eigentlich eine 5 oder 6, aber ich gebe Dir die Möglichkeit, sie zu verbessern!". Hier wurde die Arbeit korrigiert aber noch keine Note (die ansonsten eine sehr Schlechte wäre) vergeben. Stattdessen erhält der Schüler einen zweiten Versuch, um eine akzeptable Note zu erhalten. Diese zweite OZ-Chance gibt es aber nur in den ersten sechs Studienmonaten.   Die zweite Besonderheit ist die Note 0,7 (1+). Dabei ist mir unklar, wann es eine 0,7 gibt anstatt eine 1,0  und umgekehrt. Ich hatte schon mehrfach 100% der Punkte. Dass eine Mal habe ich dafür eine 1,0 und das andere Mal eine 0,7 bekommen. Das ist nicht transparent. Meine bisher einzige Geschichte-Arbeit erhielt eine 0,7. Hier konnte ich aber mit den Arbeitshinweisen nachvollziehen, dass ich ein paar vorgesehene Punkte NICHT bekam und einige Zusatzpunkte holte (für gute Antworten, die offenbar nicht vorgesehen waren). Am Ende hatte ich 104 von 100 Punkte und deshalb eine 1+ (0,7). Soweit ich sehe, haben die Noten der Einsendeaufgaben aber auch keine formale Bedeutung. Für die Zulassung zu den Probeklausuren ist kein bestimmter Notendurchschnitt, sondern nur die Bearbeitung und Korrektur an sich erforderlich. Erst die Noten der Probeklausuren am Ende des Lehrgangs spielen für die Anmeldung zur Abiturprüfung eine Rolle.
Welche Bedeutung hat eine Einsendeaufgabe?   Die Einsendeaufgaben müssen bearbeitet werden, ansonsten ist die Teilnahme an den Probeklausuren am Ende des Lehrgangs und damit die Teilnahme an den Abiturprüfungen nicht möglich. Die Aufgaben dienen der  Lernstoffkontrolle und trainieren das Lösen von Problemen, wie es auch die Abiturprüfungen erfordern. Für mich ist die Einsendeaufgabe eines Studienheftes immer ein absolutes Highlight, weil ich das methodische Lösen von Problemstellungen durch Nachdenken und Anwenden erlernten Wissens und erlernter Methoden liebe. Dabei hat neben der eigentlichen Lösung auch der plausible und nachvollziehbare Lösungsweg eine große Bedeutung.   Schönen Abend
Greetsiel
01.12.2018

Greetsiel

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12. Einsendeaufgaben I

Ich habe nun 26 Einsendeaufgaben gelöst und eingereicht. Das ist gut die Hälfte der 47 Einsendeaufgaben, die ich im ersten Studienjahr (Mittelstufe) zu bearbeiten habe. Mir sind im Laufe der Zeit einige interessante Aspekte im Zusammenhang mit Einsendeaufgaben aufgefallen, über die ich in zwei Beiträgen berichten möchte.   Was ist überhaupt eine Einsendeaufgabe?   Die allermeisten Studienhefte/Lektionen meines Abiturvorbereitungslehrgangs haben auf der letzten Seite eine Einsendeaufgabe oder Einsendeaufgaben. Dieser Terminus wird nicht einheitlich verwendet. Oft heißt dieser Teil Einsendeaufgabe, manchmal aber auch Einsendeaufgaben. Die Einsendeaufgabe bzw. die Einsendeaufgaben eines Studienheftes bestehen jedenfalls aus (selten) einer oder (oft) mehreren Aufgaben zum Lernstoff des Studienheftes. Nicht alle Studienhefte haben eine Einsendeaufgabe, aber die meisten. In meinem ersten Studienjahr hat nur eine Englischlektion keine Einsendeaufgabe. Auch in den folgenden zwei Jahren gibt es nur ein paar Studienhefte/Lektionen ohne Einsendeaufgabe. Ohne die genaue Anzahl ermittelt zu haben (die von der Fächerwahl abhängt) liegt die Anzahl der Studienhefte/Lektionen ohne Einsendeaufgabe im einstelligen Prozentbereich.   Die meisten Einsendeaufgaben sind schriftlich zu lösen. In Englisch schließen sich an den schriftlich zu bearbeitenden Aufgaben oft noch mündliche Aufgaben an. Für die "Abgabe" einer mündlichen Leistung stehen drei verschiedene Medien zur Verfügung, zwischen denen jeder wählen kann: Telefongespräch mit dem Fernlehrer, Datei im MP3-Format oder Kassette für einen handelsüblichen Kassettenrecorder. Der Fernlehrer gibt sein Feedback dann über dasselbe Medium. Die mündlichen Aufgaben müssen nicht bearbeitet werden und werden auch nicht benotet. Anders als die schriftlichen, die alle benotet und für die Zulassung zu den Probeklausuren am Ende der Vorbereitung (zum großen Teil) zwingend gelöst sein müssen.   Wie wird eine Einsendeaufgabe bearbeitet?   Es gibt keine Abgabefristen für die Einsendeaufgaben. Die einzige formale Bedingung lautet: "Vier Wochen vor den Probeklausuren müssen 100 % der Einsendeaufgaben der Studienhefte der vier schriftlichen Prüfungsfächer und mindestens 80 % der Einsendeaufgaben der mündlichen Prüfungsfächer korrigiert sein.". In der Regel bearbeite ich nach Studium des Studienheftes die zugehörige (schriftliche) Einsendeaufgabe und gebe sie dann elektronisch über das Online-Studienzentrum ab.   Eine schriftliche Einsendeaufgabe kann handschriftlich oder mit einem Textverarbeitungsprogramm elektronisch erstellt werden. Die Lösungen können über das Online-Studienzentrum, per Fax oder Brief eingesendet werden. Meine Lösungen erstelle ich an meinem Notebook mit Microsoft Word und gebe sie in Form von PDF- oder RTF-Dokumenten über das Online-Studienzentrum ab.   Bei den bisherigen Aufgaben reichte Word-Text In Mathe und Physik aber nicht aus (zukünftig möglicherweise noch in anderen Fächern). Zum einen muss manchmal maßstabsgetreu gezeichnet werden (z.B. Funktionsgraphen, geometrische Figuren, Winkel und Strecken) oder es muss eine vorgefertigte Zeichnung auf dem Aufgabenblatt ergänzt werden (z.B. Flächenzerlegungen oder Magnetfeldlinien mit der exakten Ausrichtung von Probemagnetnadeln). Hierbei sind Zeichnungen mit Bleistift, Geodreieck, Zirkel und "freier Hand" notwendig. Die Zeichnungen auf Papier scanne ich dann ein und platziere sie in das Word-Dokument. Um Verzerrungen und damit Verfälschungen zu verhindern müssen Zeichnungen mit exakten Streckenlängen oder Winkeln auf einem extra Blatt (also ohne auszuschneiden) eingefügt werden. Zum anderen sind manchmal Zeichnungen notwendig, die qualitative Bedeutung haben, bei denen es aber nicht auf einen getreuen Maßstab oder exakte Längen oder Flächeninhalte ankommt und die sich mit Linien, Pfeilen, Kästchen, Kreisen oder anderen geometrischen Figuren gestalten lassen. Diese Zeichnungen mache ich dann mit Microsoft PowerPoint, schneide sie elektronisch aus und füge sie an der richtigen Stelle in das Word-Dokument ein.   Wenn die Arbeit inhaltlich fertig gestellt ist, speichere ich sie als PDF- oder RTF-Dokument und gebe dieses ab. Wird die Einsendeaufgabe im Online-Modus korrigiert, reiche ich sie als RTF-Dokument ein, damit der Fernlehrer im Dokument selber Korrektur-Anmerkungen machen kann. Wenn die Einsendeaufgabe von der sog. Aufgabenabteilung bei ILS ausgedruckt und dem Fernlehrer auf Papier per Post zugeschickt wird, dann gebe ich die Lösung als PDF-Dokument ab. Ob die Lösung im Online-Modus korrigiert oder per Brief dem Fernlehrer zugesendet wird, ist bei jeder Einsendeaufgabe vermerkt.   Einsendeaufgaben haben teilweise Vorgaben für die Bearbeitung. Beispielsweise eine maximale Seitenzahl (in Deutsch und Geschichte), eine maximale Zeitvorgabe (z.B. 180 Minuten) oder die Vorgabe, die Aufgabe ohne Zuhilfenahme der Studienhefte oder anderer Literatur zu lösen. Das ist aber nur sporadisch der Fall. Ich lasse mir aber immer so viel Zeit wie ich benötige und nehme alle Materialien zu Hilfe, von deren Verwendung ich mir einen Lern- und Lösungs-Nutzen verspreche. Ich bearbeite eine Einsendeaufgabe auch nicht am Stück, sondern im Laufe mehrerer Tage. Mit der Lösung einer Einsendeaufgabe möchte ich nicht eine Prüfung simulieren, in der ich nur eine fest begrenzte Zeit habe ohne Zusatzmaterial die Aufgaben zu lösen (diese Simulationen kommen später ...). Die Einsendeaufgabe bietet für mich vielmehr die Möglichkeit, den Stoff zu wiederholen, zu vertiefen und so gut wie möglich ein vorgegebenes Problem zu lösen. Wenn ich also eine Einsendeaufgabe bearbeite, dann verwende ich das Studienmaterial als Nachschlagewerk auf eine andere Art und Weise als zuvor.   Für die Lösung einer Einsendeaufgabe brauche ich zwischen drei und fünf, sechs Stunden. Weil ich beim Lösen eben auch nochmal richtig in den Stoff gehe und mich links und rechts umschaue, befasse ich mich während dieser Zeit mit tatsächlich mehr Sachverhalten als nur den eigentlichen Aufgaben. Die Arbeiten hatten bisher einen Umfang von 3 bis 10 DIN A4 Seiten.   Das war der erste Teil zum Thema Einsendeaufgaben. In den nächsten Tagen folgt ein zweiter Teil.   Gute Nacht
Greetsiel
28.11.2018

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11. In die dritte Runde

Ich habe nun mit dem dritten Studienvierteljahr begonnen. Die Studienhefte dazu kamen gestern ins Haus, nachdem ich sie letztes Wochenende, 6 Tage zuvor, über das Online-Studienzentrum angefordert hatte. Bereits am Dienstag wurde mein Online-Bearbeitungskonto um das neue Studienpaket und die Studienhefte in Form herunterladbarer PDF-Dokumente ergänzt.   Dieser Teil beinhaltet 13 Studienhefte/Lektionen mit jeweils einer Einsendeaufgabe. Das sind also nochmal zwei Einheiten/Einsendeaufgaben mehr als im letzten Paket und insgesamt die Nr. 22 bis Nr. 34 im Meer der Einsendeaufgaben. Ich habe ein Bild dieser Lieferung angehängt.   Mit folgenden Fächern werde ich mich in den nächsten Wochen befassen:   4 x Englisch (damit sind dann 9 von 10 Lektionen des Englisch-Kurses fertig, der bereits mit der ersten Lieferung komplett geliefert wurde)
3 x Mathe
3 x Physik
1 x Chemie
1 x Geschichte
1 x Deutsch   Bis Mitte Januar möchte ich das dritte Studienvierteljahr beenden, um nochmals einen Zeitpuffer zu erwirtschaften. Mir scheint nach einer ersten Sichtung des Materials, der Aufwand für die Studienhefte im Rahmen des Bekannten zu sein. Außer in Mathe, da schätze ich ihn höher ein, obwohl ein Studienheft weniger zu bearbeiten ist. In Englisch gibt es eine Lektion mehr als im letzten Quartal, womit der Aufwand ebenfalls steigen dürfte.   Rein inhaltlich dürfte Deutsch und Geschichte wieder am umfangreichsten sein. Deutsch ist wieder literarisch, nachdem es im letzten Quartal mit der Erörterung (der "hohen Schule" der Aufsatzlehre) unliterarisch war. Das Thema ist die Literaturgattung Epik/Prosa und ihre "kurzen" Erscheinungsformen Kurzgeschichte, Parabel, Novelle und Anekdote. Geschichte macht da weiter, wo es im letzten Quartal aufgehört hat: Vom Wiener Kongress (1814/15) bis zur Gründung des Deutschen Reiches (1871). Deutsch und Geschichte werden mich wieder bis zum Ende begleiten und die beiden letzten Einsendeaufgaben sein, die ich löse. Das bedeutet, ich werde die anderen Studienhefte/Lektionen inklusive der jeweiligen Einsendeaufgabe am Stück und nacheinander bearbeiten und Deutsch/Geschichte immer wieder dazwischen durcharbeiten.   Im Laufe des vierten Studienvierteljahres, also dem letzten Quartal der Mittelstufe, werde ich jedem meiner sieben Fächer der Mittelstufe (mein achtes Abiturfach, Biologie, beginnt erst im sechsten Studienvierteljahr) einen Blogeintrag widmen, in dem ich den Stoff umreiße, der im ersten Jahr, als Vorbereitung der Oberstufe,  gelehrt wurde.   Schönes Wochenende
Greetsiel
03.11.2018

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10. Am Ende des ersten Studienhalbjahres

Gestern habe ich die letzte Einsendeaufgabe des zweiten Studienvierteljahres, Nr. 21, im Fach Deutsch, über das Online-Studienzentrum abgegeben. Damit ist das erste Studienhalbjahr abgeschlossen, nach gut fünf Kalendermonaten (Ende Mai - Ende Oktober). Ich habe mein Ziel erreicht, früher mit diesem Teil fertig zu werden als vorgesehen, um einen Zeitpuffer herauszuarbeiten, den ich dann in späteren Phasen der Abitur-Vorbereitung einsetzen kann. Allerdings gab mein Urlaub im September auch die Gelegenheit zu einer intensiveren Beschäftigung mit dem Stoff, so dass ich in kürzerer Zeit mehr lernte und bearbeitete als in Arbeitswochen. Ich habe gestern über das Online-Studienzentrum das neue Studienpaket für das dritte Studienvierteljahr angefordert, das laut Versandplan erst am 14.11.2018 versendet werden soll (tatsächlich aber wohl zwei Wochen früher versendet wird, wie ich beim letzten Studienpaket feststellte).   Das Schwierigkeits- und Aufwandsniveau hält sich weiterhin in Grenzen und ist ausbaufähig. Die von ILS vorgeschlagenen etwa 15 Stunden pro Woche wende ich für das Lernen und Lösen der Einsendeaufgaben nicht auf. Insofern bestätigt sich der Trend der ersten drei Studienmonate. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, das ich mein Abiturprojekt schleifen lasse, denn auch wenn ich nicht so umfangreich lerne, so beschäftige ich mich doch regelmäßig und kontinuierlich mit dem Lernstoff. Auch fernab von meinem Schreibtisch, z.B. bei längeren Autofahrten oder sonstigen Wartezeiten. Die Aufgaben in Deutsch und Geschichte eigneten sich sehr gut für solche Nachdenkphasen.   Auch in diesem Studienvierteljahr bestätigte sich die fächerweise Abstufung bei Aufwand und Schwierigkeit: Mathe und Physik sind am einfachsten. Englisch ist immer eine größere Herausforderung, die ich aber nach wie vor gerne mit dem Ziel annehme, bessere Noten zu erhalten. Deutsch und Geschichte waren mit Abstand am aufwändigsten, zeitlich und intellektuell. Ich denke in diesen Fächern besteht die Gefahr, unter seinen Möglichkeiten zu bleiben, d.h. eine ganz passable Arbeit abzugeben, die allerdings trotzdem, bei größerem Einsatz, besser sein könnte.     Nach Ende dieses ersten Halbjahres bin ich insgesamt sehr zufrieden. Mir bereitet die Abitur-Vorbereitung immer noch sehr viel Freude, ist es doch ein Kontrapunkt und Farbtupfer im privaten und Arbeitsalltag. Mit ILS bin ich auch zufrieden. Die Studienmaterialien finde ich bisher gelungen, die Einsendeaufgaben werden zügig korrigiert (im Durchschnitt vergeht etwa eine Woche zwischen Abgabe der Arbeit und Zugang der Korrektur).   Die gestern abgegebene Deutschaufgabe ist die Erste, die auch im Online-Verfahren korrigiert wird, so dass ich die korrigierte Arbeit ebenfalls über das Online-Studienzentrum zurückerhalten werde. Alle bisherigen Korrekturen von Einsendeaufgaben in Deutsch wurden ja per Briefpost von ILS zum Fernlehrer und anschließend die korrigierte Arbeit vom Fernlehrer per Briefpost an mich zurückgesendet. Diesmal wurde dieses Briefpost-Verfahren bei einer Mathe- und einer Physikaufgabe angewendet, die beide derselbe Fernlehrer korrigierte. Deshalb nehme ich nun an, dass jeder Fernlehrer - fach-unabhängig - bestimmen kann, ob er eine Einsendeaufgabe per E-Mail oder per Briefpost erhalten und korrigiert versenden möchte.   Schönen Sonntag
Greetsiel
28.10.2018

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9. Nur noch Deutsch und Geschichte

Ich hatte diese Woche Urlaub und konnte mehr Zeit in mein Abiturprojekt stecken als sonst. Aber bereits in den vorherigen Arbeitswochen des aktuellen 2. Studienvierteljahres war ich fleißiger als im 1. Studienvierteljahr. Von den 11 Einsendeaufgaben, die ich lösen muss, habe ich heute Nr. 9 abgegeben (Fach: Englisch). Es bleiben jetzt nur noch je eine Einsendeaufgabe in Deutsch und Geschichte. Diese beiden Arbeiten sind (für mich) allerdings die aufwendigsten des ganzen Quartals. Deshalb habe ich sie auch ans Ende gesetzt. In Geschichte befasse ich mich allerdings schon seit einiger Zeit mit dem umfangreichen Lernstoff.   In Deutsch muss ich einen Erörterungsaufsatz schreiben; das ist auch das Themas des Studienhefts (Erörterung - das klingt doch nach Schule pur, oder?). Ich habe aufgrund der Schüler-Postings zu diesem Studienheft und korrigierter Aufgaben im Online-Studienzentrum den Eindruck, dass sehr strenge Maßstäbe an diese Arbeit gelegt werden. Auch deswegen, weil das Lehrmaterial sehr ausführlich Maßstäbe für eine Erörterung setzt und darstellt, die in der Einsendeaufgabe eingefordert werden. Neben dem eigentlichen Aufsatz muss zunächst eine Gliederung entwickelt werden, die als Teil der Lösung in die Bewertung einfließt. Diese Postings verzerren die Realität natürlich, weil sie eher von den Klage- und Verzweifelungssängern gesungen werden und nur selten Schulterklopfer guter Arbeiten sind.   Das Thema in Geschichte ist die Französische Revolution. Ihr zeitliches Umfeld und die ideengeschchtlichen Hintergründe, von der Krise des Ancien Regime und ihren Ursachen, über die napoleonische Zeit, bis zum Wiener Kongress und seinen Nachwirkungen. Ich habe mir, abseits von Schul- und Lehrbüchern, das Spiegel-Heft SPIEGEL GESCHICHTE Nr. 1/2010 - Die Französische Revolution gekauft: eine Sammlung von Aufsätze zu Ereignissen, Episoden und Zusammenhängen, sowie längerfristigen Entwicklungen dieser Zeit und einem Historiker-Interview.    Mein Ziel ist bis Ende der ersten Novemberwoche mit beiden Arbeiten fertig zu sein und damit das 2. Studienvierteljahr drei Wochen früher abzuschließen, als planmäßig vorgesehen. Damit werde ich dann den Zeitpuffer erarbeitet haben, den ich dieses Quartal herausholen wollte.   Schönen Sonntag
Greetsiel
29.09.2018

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8. Webinar zum Start in den Abitur-Lehrgang

Heute fand am späten Nachmittag das Webinar "zum Start in den Abitur-Lehrgang" statt. In der nicht personalisierten Einladung im Online-Studienzentrum wurde diese Veranstaltung seit Monaten angekündigt mit dem Hinweis, sie richte sich vorrangig an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die seit Mai 2018 (so wie ich) im Lehrgang seien. Ich gehe deshalb davon aus, dass es diese Einführungsveranstaltung nur zwei bis dreimal im Jahr gibt. Wie andere ILS-Webinare auch, kann diese Einführung nur "live" verfolgt werden, d.h.sie wurde nicht aufgezeichnet und wird nicht im Online-Studienzentrum veröffentlicht.   Das Webinar dauerte eine Stunde (so wie angekündigt) und wurde als Adobe Connect Meeting durchgeführt. Technische Probleme stellte ich nicht fest. Zwei Studienbetreuerinnen moderierten das Meeting und präsentierten, sehr routiniert, Informationen zum Ablauf des Lehrgangs von der Einführungsphase (in der ich mich momentan befinde) über die Qualifikationsphase bis zur Prüfungsphase (Abiturprüfungen). Es gab nur acht (8) Teilnehmer, was mich sehr überraschte. Den verwendeten Foliensatz (oder wie sagt man heutzutage?) konnte ich als PDF herunterladen.   Gleich zu Beginn gab es den Hinweis, dass es keine Geheimnisse zu hören geben wird, also keine Information, die nicht ohnehin in den ausführlichen Lehrgangsinformationen geschrieben steht. Das hatte ich mir schon gedacht, aber ich wollte trotzdem das Webinar besuchen, weil es eine in meiner Abiturvorbereitung seltene Form der Kommunikation ist.   Die Teilnehmer konnten über den Chat Fragen stellen und davon wurde auch intensiv Gebrauch gemacht. Die Fragen, meistens inhaltlich auf das gerade besprochene Thema bezogen, wurden zeitnah beantwortet. Ich konnte auch meine Frage loswerden, die ich mir schon eine Weile stellte: Die schriftlichen Abituraufgaben des Externenabiturs sind nicht dieselben wie in den Hamburger Gymnasien, aber von der Schulbehörde (es ist ja eine vom Staat durchgeführte Prüfung) mit demselben Anspruchsniveau gestellt.   Die Betreuerinnen führten ein paar Befragungen unter den Teilnehmern durch. Dafür erschien dann ein Fenster in das ich je nach Frage Freitext eingeben oder aus vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten wählen konnte. Interessant finde ich, dass nur zwei der acht Teilnehmer das Abitur als Vorbereitung für ein anschließendes Studium machen wollen (Zahnmedizin, Maschinenbau). Die Altersstruktur der Teilnehmer kenne ich nicht.   Mir hat diese eine Stunde Spaß gemacht. Jetzt habe ich auch mal jemanden "live" gehört, ist doch mal was, in einem Fernstudium, nicht wahr?   Hier der grobe Tourplan meines Abi-Abenteuers, der auch Gegenstand des Webinars war:   1. Etappe: Einführungsphase - Studienvierteljahr 1 - 4 (also 12 Monate) - Ich bezeichne das als Wiederholung Mittelstufe. 2. Etappe: Qualifikationsphase - Studienvierteljahr 5 - 12 (also 24 Monate) - Ich bezeichne das als Oberstufe. 3. Etappe: Eigenständiges Lernen und optionales Vorbereitungsseminar in Hamburg für die 4 schriftlichen Fächer (2 Wochen). 4. Etappe: Verpflichtende Probeklausuren - Vier schriftliche Prüfungen in den Räumen des ILS in Hamburg. 5. Etappe: Schriftliche Abiturprüfungen: - Vier schriftliche Prüfungen in den Räumen des ILS in Hamburg. 6. Etappe: Eigenständiges Lernen und optionales Vorbereitungsseminar in Hamburg für die 4 mündlichen Fächer (8 Tage). 7. Etappe: Mündliche Abiturprüfungen: - Vier mündliche Prüfungen in den Räumen des ILS in Hamburg.   Auch für die Abiturprüfungen gibt es zwei Termine pro Jahr.   Zu Beginn der 4. Etappe (Probeklausuren) müssen alle Einsendeaufgaben der schriftlichen und mind. 80% der mündlichen Prüfungsfächer korrigiert sein (genauer: bereits 4 Wochen vor den Probeklausuren) und der Teilnehmer muss vier schriftliche und vier mündliche Prüfungsfächer nach gewissen Zusammenstellungsregeln ausgewählt haben. Zwei der vier schriftlichen Fächer sind sog. Fächer mit erhöhtem Anspruchsniveau (e.A.), früher Leistungskurs oder Leistungsfach genannt.   Vor Beginn der 5. Etappe (Schriftliche Abiturprüfungen) müssen die Probeklausuren insgesamt bestanden - der Gesamtdurchschnitt 4,0 oder besser - sein. Wer durchfällt, kann wiederholen, aber nicht Fächer-weise: Alle Probeklausuren werden dann nochmals - beim nächsten regulären Termin - geschrieben (wie bei den Abiturprüfungen auch).   Ich befinde mich gerade auf der 1. Etappe und im 2. Studienvierteljahr (Ende des 4. Zeitmonats) und da kommt noch einiges auf mich zu. Ich werde weiter berichten.   Schönen Abend
Greetsiel
19.09.2018

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7. In die zweite Runde

Das zweite Studienvierteljahr hat nun begonnen. In diesem Quartal kommt Geschichte als neues, für mich auch abirelevantes Fach, hinzu.   Die Materialien für das zweite Studienvierteljahr kamen schon im Juli (viel früher als der angekündigte Liefertermin). Ein weißer Karton mit folgendem Inhalt:       1 Deutsch-Heft,     4 Mathe-Hefte,     2 Physik-Hefte,     1 Geschichte-Heft     1 PGW (Politik/Gesellschaft/Wirtschaft)-Heft.   Das Bild der Lieferung habe ich unten angehängt. 11 Studienhefte/Lektionen habe ich in den nächsten Wochen vor der Brust, jeweils mit einer Einsendeaufgabe: 4 x Mathematik, 3 x Englisch, 2 x Physik, 1 x Deutsch und 1 x Geschichte. Das PGW (Politik/Gesellschaft/Wirtschaft)-Heft habe ich beiseite gelegt, weil ich es im Abitur nicht prüfen lasse. Für Englisch erhielt ich das gesamte Material für das erste Jahr bereits in der ersten Lieferung (Englisch-Kurs inkl. Studienheft mit Übungen und Einsendeaufgaben). Naja, fast das gesamte Material, einen in sich geschlossenen Englisch-Kurs. Im letzten Studienvierteljahr gibt es aber zusätzlich noch 2 Studienhefte in Englisch, die im Anschluss an die letzte Lektion des Kurses bearbeitet werden sollen.   Ich habe mit der Bearbeitung des Stoffs bereits begonnen und zwei Einsendeaufgaben abgesendet (Mathe und Englisch). Ich gehe davon aus, dass, wie im ersten Studienvierteljahr, Deutsch und Englisch am schwierigsten und zeitaufwändigsten wird und Mathe, Physik, am einfachsten. Das gilt sowohl für den Stofferwerb als auch für die Lösung der Einsendeaufgabe. In der Mitte platziere ich Geschichte. Hier muss ich in der Einsendeaufgabe einigen Text produzieren (Sachfragen und Quellenanalyse), was mit hohem Zeitaufwand verbunden sein wird. Ich versuche trotzdem deutlich vor Ende November, also dem geplanten Ende des zweiten Quartals, fertig zu werden und damit einen kleinen Zeitpuffer anzulegen, den ich in späteren Lernabschnitten verwenden kann. Ich habe nämlich den Eindruck, dass der Workload in den restlichen Quartalen noch ansteigen wird.   Schönen Sonntag
Greetsiel
09.09.2018

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6. oK

Am Donnerstag erhielt ich von ILS eine E-Mail, dass ich meine Deutscharbeit (LITM 1N), eine Literaturarbeit, von der Fernlehrerin mit "oK" zurückerhalte. "oK" auf der Einsendeaufgabe bedeutet "ohne Korrektur". ILS erklärt oK so: "Unsere Fernlehrer/innen prüfen vor Beginn der Korrektur, ob z. B. die Dateianhänge sich öffnen lassen. Sollte dies nicht der Fall sein, bekommen Sie Ihre Lösung der ESA oK - ohne Korrektur, jedoch mit einem entsprechenden Hinweis zurück.". Anschließend kann der Schüler die Hinweise umsetzen und die Arbeit erneut einsenden. Die neu eingesendete Arbeit wird dann korrigiert, als wäre es die erste Abgabe.   Ein oK gibt es also, wenn die Nicht-Einhaltung formaler Kriterien der Korrektur an sich entgegenstehen oder diese gar unmöglich machen. Im Unterschied zu einer Rückgabe der Einsendeaufgabe mit dem Vermerk oZ - ohne Zensur, bei der sehr schwere inhaltliche Mängel (Note 6) zu einer Überarbeitung berechtigen. Aber nur in den ersten beiden Studienvierteljahren und nur mit der Möglichkeit für die Überarbeitung bestenfalls eine vier, ausreichend, zu bekommen.   Ich musste bis zum folgenden Tag warten, bis ich meine Arbeit in Händen halten und die Hinweise der Fernlehrerin lesen, also den tatsächliche Grund für das oK meiner Arbeit, erfahren konnte. Denn diese Deutscharbeit wird vom Schüler zwar Online abgegeben, aber dann von der Aufgabenabteilung bei ILS ausgedruckt und dem Fernlehrer auf dem Postweg zugesendet. Der Schüler erhält die korrigierte Arbeit später vom Fernlehrer auf dem Postweg zurück. Der Fernlehrer gibt das Ergebnis seiner Korrektur (nicht die korrigierte Arbeit) Online in das ILS-System ein und der Schüler wird darüber per E-Mail und Eintrag in seinem Online-Account informiert.   So erhielt ich also am Donnerstag eine E-Mail mit dem Ergebnis oK, ohne den Grund für das oK zu kennen. Ich durfte also zunächst selber über die mögliche Ursache nachdenken. Als erstes kam mir ein Plagiatsvorwurf in den Sinn, weil ich darüber schon öfters gelesen habe. Weil ich meine Arbeit und ihre Entstehung aber kenne, musste ich das auf der Grundlage rationaler Überlegung bald wieder ausschließen. Schließlich entsprang jeder Halbsatz und jede Formulierung der Lösung, bis auf die Literaturzitate, meinem Kopf als einziger Quelle. Weil die Irrationalität in unserer Welt aber auch einen Platz hat, blieb ein Rest Unsicherheit. So war es aber auch tatsächlich nicht.   Ich hatte noch eine zweite Idee und die stellte sich auch als Ursache für das oK heraus, als ich am Freitag die Hinweise meiner Fernlehrerin las: Mit Verweis auf "... alle Kriterien der Arbeitsanweisung...", womit sie Vorgaben zur max. Seitenzahl, Schriftgröße und Zeilenabstand meinte, bat sie mich um Überarbeitung meiner Lösung. Als ich das las, war ich nicht mehr überrascht, weil ich diese Idee ja auch hatte, aber ich war erleichtert, dass es kein Plagiatsvorwurf ist, so dass ich nicht zwingend in den Verteidigungs- und Widerspruchsmodus schalten musste.   Letztlich wertete die Fernlehrerin meine Lösung als zu umfangreich, gemessen an der Aufgabenstellung, in der u.a. steht: "Ihre Ausarbeitung sollte 6 DIN-A4-Seiten (Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5, Korrekturrand) nicht überschreiten.". Ich fand zwar auch Argumente, warum dieser Satz nicht zwingend den Umfang der Arbeit begrenzt: 1. Die Bedeutung von "...sollte..." könnte auch eine "Kann-Empfehlung" im Sinne einer Orientierung sein und keine obligatorische "Muss-Bedingung" (siehe Duden). 2. Für eine handschriftliche Abfassung wäre diese Vorgabe nutzlos und kann deswegen keine Vorgabe sein, zumindest keine, die zwingend erfüllt werden muss oder überhaupt überprüfbar wäre (anders bei Vorgabe einer max. Anzahl Wörter).   Naja, auf der anderen Seite bestand meine Lösung aus mehr als sechs Seiten, nämlich 8 1/2 (allerdings mit einer umfangreichen Kopfzeile auf jeder Seite mit den formalen Angaben zu Arbeit, Autor und Lehrgang) und einem 1,0 Zeilenabstand, so dass die Arbeit zumindest nachvollziehbar umfangreicher ist. Ich habe am Samstag die Arbeit durch Löschung einiger Absätze und Verschiebung einiger Passagen in den Absätzen, die ich doch unterbringen wollte, gekürzt und meiner Ansicht nach sogar etwas verbessert (Überarbeitung mit zeitlichem Abstand bringt oft was). Meine umfangreiche Kopfzeile auf jeder Seite entfernte ich auch (auf dem Deckblatt, kein Bestandteil der Lösung, stehen diese Angaben weiterhin). So besteht meine Ausarbeitung nun aus knapp sechs Seiten und erfüllt alle Vorgaben des genannten Satzes der Aufgabenstellung. Ich gab die überarbeitete Einsendeaufgabe gestern Online ab und erwarte jetzt wie immer gespannt die Korrektur.   Schönen Sonntag Greetsiel 02.09.2018

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5. Ende erstes Studienvierteljahr

Die ersten drei Monate, das erste Studienvierteljahr, nähert sich dem Ende. Ich habe alle 10 Studienhefte/Lektionen (insgesamt Nr. 1 - 10) dieses Quartals durchgearbeitet und die zugehörigen Einsendeaufgaben gelöst. Die Korrekturen der letzten beiden Deutscharbeiten stehen noch aus.   Ich beschäftigte mich mit folgenden Fächern: Mathematik (2 Hefte), Chemie (2 Hefte), Physik (1 Heft), Englisch (2 Lektionen) und Deutsch (3 Hefte). In dieser Aufzählungsreihenfolge stieg auch der Zeit- und der mentale Aufwand, mit dem ich mich einem Fach, insbesondere der Einsendeaufgabe, widmen musste. Zum mentalen Aufwand gehörte dabei nicht nur die unternommenen Anstrengungen beim Stofferwerb, oder vielfach Stoffauffrischung, sondern auch die Mühen bei der Bearbeitung der Einsendeaufgaben des Faches und die Überwindung der mentalen Hürde, mit der Lösung einer Einsendeaufgabe überhaupt zu beginnen. Es ist daher auch kein Zufall, dass ich die letzten beiden Deutschaufgaben erst am Ende machte.   Den wenigsten Aufwand hatte ich mit Mathematik. Es ist eben Stoff der Mittelstufe und mir ist alles bekannt. Ich war in der Schule immer gut in Mathe und den aktuellen Stoff brauchte ich nicht zu wiederholen, sondern in den Einsendeaufgaben nur anwenden. Das ersparte mir viel Lernzeit.   Auf Chemie und Physik freute ich mich am meisten. Auch in diesen Fächern kam mir alles bekannt vor. Aber gut es nochmal zu wiederholen, um es als Grundlage für den Abiturstoff parat zu haben. Die Einsendeaufgaben waren auch interessant. Ich bin mir nicht sicher, ob ich in der Schule die stöchiometrische Ausgleichsrechnung (einer Reaktionsgleichung) richtig verstanden hatte. Jetzt habe ich es aber, jedenfalls das bisherige Schwierigkeitsniveau (das war bestimmt noch nicht alles zu dem Thema!)   Mit Englisch habe ich so meine Schwierigkeiten und auch die schlechtesten Noten bisher. Mein Problem ist es wieder in die Spur zu kommen, sprachlich-grammatikalisch korrekte Sätze zu bilden, zumindest schriftlich, denn die Abiturprüfung wird nur schriftlich sein und nicht mündlich. Spätestens seit Ende der Schulzeit spreche und schreibe ich Englisch intuitiv, was für die Verständigung völlig ausreicht, aber sprachlich eben oft nicht ganz in Ordnung ist. Positiv gesehen habe ich mit meiner Abiturvorbereitung eine schöne Chance die Systematik der Sprache nochmal neu kennenzulernen. Beispiel: Futur-Bildung mit "going to", "will" oder der Verlaufsform der Gegenwart. Das letzteres unter Voraussetzungen überhaupt möglich ist, hatte ich vergessen, obwohl ich es im Deutschen sehr oft so mache. Dass die Verwendung von "going to" bei entsprechenden Voraussetzungen unabdingbar und die Verwendung von "will" nicht richtig ist, hatte ich auch vergessen (vermutlich hat mich das zu Schulzeiten nicht sonderlich interessiert, zumindest nicht über die Klassenarbeit hinaus).   Für die Vokabeln habe ich mir "Langenscheidts Vokabeltrainer 7.0 Englisch" für ein paar Euro gekauft. Er bietet einen guten Vokabelumfang (4.114 Vokabeln unterteilt in Grund- und Aufbauwortschatz) und zahlreiche Abfrage- und Wiederholungsmöglichkeiten. Die Software ist für Windows 10 auch technisch zuverlässig. Ich kann diesen Vokabeltrainer wirklich empfehlen. Zur Ergänzung des Englisch-Kurses des ILS habe ich mir außerdem "Essential Grammar in Use" und "English Grammar in Use" von Raymond Murphy gekauft. Beide unterscheiden sich in der vorausgesetzten Sprachkompetenz der Leser (Anfänger, Fortgeschrittene) Diese Bücher benutze ich als Nachschlagewerke, denn die einzelnen Grammatikthemen sind in zahlreiche Units eingepackt, die gezieltes Nachschlagen eines bestimmtes Themas ermöglichen.   Den meisten Aufwand hatte ich mit der zweiten Deutscharbeit. Hier musste ich sehr mit mir selbst und der Abfassung einer gelungenen Arbeit kämpfen. Am Ende gewann ich den Kampf aber. Im Studienheft dieser Einsendeaufgabe geht es um Literatur und dem zur Verfügung stehendem Instrumentarium im Allgemeinen (Erzählstruktur, Formen der Charakterisierung einer Figur, Stilmittel, etc.) und Siegfried Lenz Roman "Arnes Nachlaß".  In der Einsendeaufgabe zu diesem Studienheft sind Fragen zu einer Romanfigur zu erörtern (Charakterisierung von Lars, einer der Hauptfiguren des Romans) und ein Textausschnitt eines Romans von Johannes Mario Simmel hinsichtlich der angewendeten literarischen Instrumente zu analysieren. Ich habe mich viele Wochen, sehr interessiert, mit "Arnes Nachlaß" beschäftigt und den Beginn der Aufgabenbearbeitung hinausgezögert. Schließlich bearbeitete ich die Aufgabe dann an einem Sonntag innerhalb weniger Stunden. Ich fand es spannend, mich mal wider analytisch mit einem Roman zu beschäftigen, also ihn nicht nur zu lesen, sondern unter dem "Literaturmikroskop" zu untersuchen. Vielleicht war es auch nur eine "Literaurlupe", allerdings konnte ich mithilfe des Kapitels dazu im Studienheft, den Roman verständig zu sezieren versuchen, anstatt ihn nur zu konsumieren. Ich bin auf die weiteren Literaturthemen und Lektüren gespannt, vor allem auf die abiturrelevanten.   Für den Stoff und die Aufgaben dieses ersten Studienvierteljahres nutzte ich fast den gesamten Zeitraum (also drei Monate). Allerdings war die Nettodauer, in der ich mich damit beschäftigte, deutlich geringer, als die von ILS veranschlagte, die mit 15 Stunden pro Woche angegeben wird. Soviel Zeit wendete ich bei weitem nicht auf. Das bedeutet zum einen, dass ich es recht gemächlich angehen ließ ("Abivorbereitung mit angezogener Handbremse") und zum anderen, dass für zukünftige Quartale noch viel Puffer bereit steht, denn 15 Stunden pro Woche könnte ich schon aufbringen, wenn es sein muss. Möglicherweise sollte ich in den kommenden Studienquartalen doch mehr Zeit investieren, und ein Quartal zwei bis drei Wochen vor dessen Ende abzuschließen, so dass ich mir einen zeitlichen Puffer erarbeite, den ich in Zukunft (im 2. und 3. Jahr) vielleicht nötig habe. Aber vielleicht gehört es auch zum nachträglich festzustellenden Erfolgsrezept, nicht übermäßig zeitverdichtet gelernt zu haben. Fragen über Fragen. Am wichtigsten ist es mir den Spaß und die Neugier auf viele verschiedene allgemeinbildende Themenbereiche zu erhalten.   Jetzt mache ich mich an den Karton von ILS mit den Studienunterlagen des zweiten Studienvierteljahres, September 2018 - November 2018, der bereits vor einem Monat und damit einige Wochen vor dem angekündigten Liefertermin verschickt wurde. Als das Paket ankam, hatte ich mir die Studienhefte kurz mal angeschaut und die Vollständigkeit überprüft. Seitdem liegen Karton und Hefte aber im Regal und warten auf mehr Aufmerksamkeit. Die bekommen sie jetzt.   Schönes Wochenende
Greetsiel
25.08.2018

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4. Reise in die längst vergangene Schulzeit

Mir sind im Laufe der ersten Wochen meines Abiturlehrgangs zwei Dinge aufgefallen, über die ich nun berichte:   Mein erstes Studienjahr, in dessen erstem Vierteljahr ich mich gerade befinde, bereitet mich für die dann folgenden zwei Studienjahre vor, die den Schulstoff der Abiturprüfungen beinhalten. Das erste Jahr lehrt also den Stoff der Mittelstufe und die beiden letzten Jahre den Stoff der Oberstufe (in Baden-Württemberg wird dieser Zeitraum Kursstufe genannt).   Bei ILS heißt das erste Jahr aber nicht Mittelstufe, sondern "Einführungsphase" und die letzten beiden Jahre heißen nicht Oberstufe, sondern "Qualifikationsphase". Einen Bezug zu den Termini Mittelstufe und Oberstufe gibt es aber trotzdem, ohne ausdrücklich erwähnt zu werden. Im ersten Jahr (Einführungsphase) haben nämlich auffallend viele Studienbriefe ein 'M' im Namen, so StiM2, StiM3, LitM1/N in Deutsch oder GesM4, GesM5 in Geschichte, um nur einige Beispiele zu nennen. In der Qualifikationsphase (die letzten beiden Jahre) haben auffallend viele Studienbriefe ein 'O' im Namen, z.B. LitO.., BioO.., GesO..., etc.   Das könnte historisch erklärbar sein, denn ILS bietet ja schon sehr lange den Abiturlehrgang an. Möglicherweise sind die Begriffe Mittelstufe und Oberstufe, die  früher vielleicht einmal im ILS-Lehrgang verwendet wurden, irgendwann weggefallen und durch Einführungsphase und Qualifikationsphase ersetzt worden. Darauf deutet hin, dass es mindestens ein Fach gibt, Chemie, bei dem kein 'M' oder 'O' in den Namen der Studienbriefe steht, sondern stattdessen ein 'E' wie Einführungsphase im ersten Jahr und ein 'Q' wie Qualifikationsphase in den beiden letzten Jahren: CheE1, CheE2, ..., und CheQ01, CheQ02, ... Das könnte bedeuten, dass im Laufe von Jahren und grundlegenden Überarbeitungen der Studienbriefe, in einem schleichenden Prozess, auch die Buchstaben 'M' und 'O' aus den Namen der Studienbriefe entfernt werden.   Apropos Chemie. Hier könnte ich den Eindruck gewinnen (ich tue es aber nicht), in der Schule, früher, gar nicht so viel gelernt zu haben. Für Chemie im ersten Studienjahr gibt es ein reguläres Schulbuch (Prisma Chemie) für die Klassen 7-10, immerhin vier Schuljahre. Zu diesem Stoffumfang gibt es vier Studienbriefe CheE1,-2,-3,-4, die auch ziemlich genau den Stoff des Schulbuchs nachbilden aber zahlreiche Querverweise auf das Schulbuch haben.   Ich habe bisher, in meinem ersten Studienmonat, die ersten beiden Studienbriefe gelernt und das entspricht auch ziemlich genau der ersten Hälfte des Schulbuches, also dem Stoff der Klassen 7 und 8. Ich hatte auch immer wieder (eigentlich ständig) gute Erinnerungen an den Schulstoff, ich muss ihn damals doch sehr genau verinnerlicht haben. Es war also wirklich nur eine Wiederholung und Auffrischung. Ich stellte immer wieder fest, dass der Stoff bereits im Gehirn herumgeistert und nur noch wieder herausgekramt werden muss. Mir reichten also vier Wochen (Bruttozeit natürlich), um den Schulstoff der Chemie Klassen 7 und 8, auch Bruttozeit, (wieder) zu lernen. Es ist gar nicht so viel Stoff. Ich nahm zunächst jedenfalls an, dass ich in zwei Schulklassen eigentlich mehr gelernt haben müsste.   Aber der Eindruck der Stoffebbe täuscht ein bisschen. Zum einen sind die Anforderungen an die Stoffvermittlung für Schüler im Jugendalter ganz andere als die für Erwachsene in der Erwachsenen-Fernlehre. Zum anderen fiel es mir jetzt nur so leicht den Stoff wieder zu aktivieren, gerade weil er mir damals in der Schule so nahe gebracht wurde, wie es in der Schule üblich ist.   Schönes Wochenende
Greetsiel 30.06.2018

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3. Nach den ersten Kilometern

Die Reise hat begonnen, die ersten Kilometer sind geschafft. Noch nicht viel, aber der Anfang ist gemacht. Ich bin im ersten Lernmonat und im ersten Studienvierteljahr (von zwölf). Die ersten Studienhefte sind bearbeitet und die Einsendeaufgaben dazu fertig, eingereicht und teilweise bereits korrigiert. Mit Inhalt und Ablauf des Abitur-Lehrgangs bin ich sehr zufrieden.   Was halte ich bisher denn so berichtenswert?   Die Studienmaterialen:   Ich habe ein Bild der ersten Lieferung gemacht (siehe unten), nach ILS-Plan im Wesentlichen der Stoff für das erste Studienvierteljahr. Ausnahme: Das Studienheft für Englisch, der Englisch-Kurs (2 Bücher und 6 Audio-CDs) und das Chemie-Buch umfassen den Stoff für das gesamte erste Studienjahr (die Mittelstufe). Die Materialqualität finde ich durchweg ausgezeichnet. Die Studienhefte sind gut gebunden und gut lesbar. Es deutet bisher nichts darauf hin, dass die Bindung irgendwie auseinanderfallen können - auch bei den Heften, mit denen ich intensiv gearbeitet habe. Der Seitenumfang der Studienhefte ist unterschiedlich, liegt aber unter hundert Seiten. Ich werde das weiter beobachten und berichten.   Die Einsendeaufgaben:   Ich habe bisher drei Einsendeaufgaben fertig gestellt: in Mathe, Chemie und Deutsch. Ich gebe die Einsendeaufgaben elektronisch über das Online-Studienzentrum ab. Die anschließende Weiterverarbeitung ist aber abhängig von der Aufgabe. In Mathe, Chemie und Englisch wird die Lösung per E-Mail an den zuständigen Fernlehrer weitergeleitet. Der Fernlehrer korrigiert direkt im Dokument und sendet das korrigierte Dokument zurück, so dass ich es im Posteingang des Online-Studienzentrums herunterladen kann. In Deutsch wird das Dokument bei ILS auf Papier ausgedruckt und dem Fernlehrer per Briefpost geschickt. Die korrigierte Arbeit erhalte ich mit der Briefpost zurück - Ein bemerkenswerter Medienbruch, wie ich finde!   Die erste Einsendeaufgabe (Mathe) habe ich in unschlagbarer Rekordzeit zurückerhalten, innerhalb weniger Minuten inklusive der Bemerkungen des Fernlehrers zu meiner Arbeit. Die Arbeit wurde dem Fernlehrer also augenblicklich weitergeleitet. Der Lehrer arbeitete offensichtlich gerade am Computer, hat die Aufgabe sogleich korrigiert und elektronisch zurückgeschickt. Offenbar hatte er mit der Korrektur auch keine Schwierigkeiten, die das Korrekturverfahren in die Länge ziehen konnten. Ein lustiger Effekt: Weil das Eingangsdatum der Einsendeaufgaben wohl nur einmal täglich erfasst wird (bei dieser erst am folgenden Tag), das Korrekturdatum aber sofort, ist für diese Einsendeaufgabe im Online-Studienzentrum das Korrekturdatum (30.05.2018) zeitlich vor dem Eingangsdatum (31.05.2018). Ich gehe davon aus, dass das nur ausnahmsweise passiert ist und es in der Regel einige Tage bis zwei Wochen dauert, bis die Korrektur bei mir ankommt.   Die Korrektur der Chemie-Aufgabe landete zehn Tage nach Abgabe elektronisch in meinem Posteingang. Die Deutsch-Aufgabe habe ich vorgestern abgegeben und gestern von der sogenannten Aufgabenabteilung per E-Mail die Bestätigung erhalten, dass die Arbeit nun ausgedruckt und an die Fernlehrerin per Post abgeschickt wurde.     Schönen Abend
Greetsiel
14.06.2018

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2. Findungsphase II und Start meiner Abitour

Wohin geht die Reise?   Heute bin ich in den Bus eingestiegen. Die Reise geht los. Das war keine einfache Entscheidung, aber ich wollte sie diese Woche treffen und habe es getan. Eigentlich sind es zwei Entscheidungen. Ich starte mit dem Abi-Lehrgang und zwar bei ILS (Abi Hamburg). Ich habe ILS aber nicht ausgewählt, weil ich das Lernzentrum am Killesberg ablehne. Gäbe es mich zweimal, hätte ich mich gar nicht zwischen den Alternativen entscheiden müssen, sondern beide genommen. Das Rennen war ein echtes Fotofinish! Mit im Rennen war auch der Gedanke, gar nicht loszufahren und die Abitour abzusagen. Der Gedanke hatte sogar eine kurze Zeit lang gewonnen.   Während der Woche beschäftigte ich mich mit den ILS Studienheften des ersten Studienvierteljahres und hatte damit erste positive Lernerlebnisse. Die Arbeit mit dem Studienmaterial gefiel mir wirklich gut. ILS versendet diese Studienhefte und anderes Material (z.B Schulbücher in wenigen Fächern, Sprachkurs mit Lehrbuch, Wortschatzheft und Audio CD) quartalsweise. Welches Studienmaterial zu welchen Terminen verschickt wird, ist von der ersten bis zur letzten Sendung bereits geplant und im Online-Studienzentrum einsehbar, so bei mir: Erster Versandtermin: 14.05.2018; Letzter Versandtermin: 14.02.2021. Alle drei Monate erhalte ich das Studienmaterial für das folgende Studienvierteljahr; insgesamt 12 Lieferungen (es ist der 36 monatige Kurs, 2. Einstieg mit Realschulabschluss). Jedes Heft steht für eine größere Stoffportion, die am Ende mit einer Einsendeaufgabe zu Hause bearbeitet, Online eingesendet, korrigiert, benotet und Online zurückgesendet wird.   Außerdem hatte ich über die Lernplattform des Lernzentrum am Killesberg mehrfach Kontakt mit einer der Chefinnen, Frau Günther. Sie hat meine Fragen innerhalb weniger Stunden beantwortet. Die Probeklausur, die ich in Mathe geschrieben und über die Online-Plattform eingescannt abgegeben hatte, erhielt ich einen Tag später, ebenfalls über die Lehrplattform, korrigiert zurück. Die Leidenschaft und Echtheit ist ein großes Plus für das Lernzentrum am Killesberg und ich gehe davon aus, dass die gefühlte Nähe zwischen Lehrenden und Fernschülern beim Lernzentrum am Killesberg viel größer ist, als bei ILS.   Getaktete Lieferungen von Lehrmaterial gibt es beim Lernzentrum nicht. Studienmaterial wird auch nach Hause versendet, aber nicht so oft, nicht so viel und mehr Schul- und Fachbücher von Schulbuchverlagen wie z.B. dem Klett Verlag. Das Lernzentrum hat auch eigenes Material, das im Laufe des Lehrgangs ("wenn der Stoff an der Reihe ist") auf der Online-Plattform vor- und zum Herunterladen bereitgestellt wird. Stoffportionen, deren Bearbeitung vorgeschlagen und eingefordert werden, gibt es auch. Wie bei ILS mit den Einsendeaufgaben, wird jede Stoffportion in Form einer Klausur geprüft, die nach Bearbeitung des Stoffs fällig und zu Hause geschrieben, Online eingesendet, korrigiert, benotet und Online zurückgesendet wird. Die Stoffportionen sind größer und die Anzahl der Klausuren kleiner als die Anzahl der Einsendeaufgaben bei ILS.   Warum entschied ich mich nun für ILS?   Gute Frage! Für beide Organisationen spricht sehr viel und beide unterscheiden sich in grundsätzlichen Dingen, d.h. sie sind im Großen und Ganzen nicht besser oder schlechter, meinem bisherige Eindruck nach, sondern anders. ILS hat viel eigenes Studienmaterial in Form der Studienhefte und ergänzt es stellenweise durch Lehrbücher. Das Institut ist aber groß und kann in der Kommunikation wie eine anonyme Verwaltungsbehörde wirken, bei der ein konstruktiver Dialog, der persönliche Bezug und die daraus resultierenden Vorteile auf der Strecke bleiben können. Beim Lernzentrum am Killesberg ist es genau andersherum. Das eigene Studienmaterial ist viel weniger (aber vorhanden), der Anteil an Schul- und Lehrbüchern höher und der Kontakt ist direkter und enger. Auch die formalen Vorgaben zu den Abiturprüfungen seitens der Schulbehörden unterscheiden sich in Hamburg und Baden-Württemberg, vor allem was die Fächerwahl betrifft.   Nun habe ich mich entschieden und beende die Findungsphase. ILS ist jetzt mein Lehr- und Lernpartner und ich möchte mich anstrengen, um das Schulfremdenabitur in Hamburg gut zu bestehen und dabei meine Freude am Lernen in so vielen unterschiedlichen Bereichen behalten. Als Erwachsener in den mittleren Jahren habe ich einen ganz anderen Blick auf den Schulstoff als früher als Jugendlicher. Schulstoff vermittelt mir breit angelegte Allgemeinbildung und das hebt sich ganz positiv und geradezu aufdringlich von dem hochspezialisierten Fachwissen ab, das ich im Rahmen jahrelanger Berufsausübung durch Lernen und Erfahrung erwarb.   Was ist bisher geschehen?   Ich erhielt nach meiner Anmeldung bei ILS (2. Einstieg, 36 Monate) einige Tage später per E-Mail den Zugang zur Online-Plattform, auch Online-Studienzentrum genannt, und die ersten Studienmaterialien auf dem Postweg. Welches Studienmaterial zu welchen Terminen verschickt wird, ist von der ersten bis zur letzten Sendung bereits geplant und im Online-Studienzentrum einsehbar. Erster Versandtermin: 14.05.2018; Letzter Versandtermin: 14.02.2021. Alle drei Monate erhalte ich das Studienmaterial für das folgende Studienvierteljahr.     Für das erste Studienvierteljahr erhielt ich am 17.05.2018 einen weißen Karton mit folgendem Inhalt:   3 Deutsch-Hefte, 2 Mathe-Hefte, Den Sprachkurs Englisch 2. Teil (10 Lektionen) für das ganze erste Jahr mit Lehrbuch, Wortschatzheft, CDs und  Studienheft, das Übungen und alle Englisch Einsendeaufgaben des ersten Jahres enthält, 2 Chemie-Hefte und für das ganze erste Jahr ein Chemie Schulbuch für Klasse 7 bis 10 ("Prisma Chemie"), 1 Physik-Heft und 1 PGW (Politik/Gesellschaft/Wirtschaft)-Heft.   Außerdem dabei: Eine Mappe mit dem Vertrag, ein Heft mit Lehrgangsinformationen, ein bunter Flyer zum Schnellstart in den Lehrgang, ein Schreibblock und ein Kugelschreiber.   Bisher habe ich in allen Heften herumgestöbert und mir einen groben Überblick verschafft.   Wann sind die Abiturprüfungen in welchen Fächern?   Mein großer Plan sieht aktuell so aus: Spätestens im Mai 2021 gebe ich die letzten Einsendeaufgaben ab. Anschließend schreibe ich die Probeklausuren und im Herbst 2021 nehme ich an den schriftlichen Abiturprüfungen teil. Die mündlichen Abiturprüfungen könnte ich dann Ende 2021 oder möglicherweise auch erst zum Frühlingstermin 2022 ablegen. Eventuell verschieben sich die Prüfungen auch nach hinten, denn ich kann die Prüfungen auch zu einem späteren Termin machen.   Das ist aber alles ganz weit weg und richtig vorstellen kann ich es mir heute auch noch nicht. Außerdem kann während dieser langen Zeitspanne eine ganz Menge Unvorhergesehenes passieren, die den schönen Plan umwerfen und ein, möglicherweise wiederholtes, Umplanen erfordern oder sogar überflüssig machen. Ich habe zunächst mal das erste Jahr im Blick, in dem ich es mit Stoff des Schuljahres vor der Oberstufe zu tun habe (11. Klasse G9 bzw. 10. Klasse G8). Ich habe nämlich den Lehrgang so gewählt, dass er auf dem Niveau des mittleren Bildungsabschlusses beginnt (2. Einstieg, 36 Monate), denn ich verließ die Schule nach der 10. Gymnasialklasse.   Stand heute möchte ich folgende Fächer lernen und prüfen lassen:   Schriftlich : Biologie (LK), Mathe (LK), Deutsch, Englisch. Mündlich  : Latein, Geschichte oder Geografie, Physik, Chemie.  
In der ersten Lieferung ist auch ein PGW (Politik/Gesellschaft/Wirtschaft)-Heft dabei. Ich habe es auch schon durchstöbert und wegen Missfallen bereits ausgeschlossen, dass ich eines meiner Fächer durch PGW austausche.   Wie geht es jetzt weiter?   Ich habe auf der Grundlage des Studienmaterials folgenden Plan für das 1. Studienvierteljahr gemacht, wobei ich die insgesamt 10 Hefte bzw. Lektionen (in Englisch) für dieses erste Quartal fortlaufend durchnummeriere:   Monat (Ende Mai / Juni 2018) : Mathe-1, Deutsch-1, Englisch-1, Chemie-1 Monat (Juli 2018)                    : Deutsch-2, Englisch-2, Chemie-2 Monat (August 2018)              : Mathe-2, Deutsch-3, Physik-1   Nach meiner ersten Durchsicht der Lernhefte erscheinen mir Deutsch und Englisch aufwändiger als Chemie und Physik. Mathe wird mich am wenigsten Zeit kosten. Soweit meine Prognose.   So, jetzt geht's los und Pläne heißen Pläne, weil sie sich auch noch ändern können... Ich bin mal selber auf meine Erfahrungen gespannt.   Schönen Sonntag
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27.05.2018

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1. Findungsphase I

Anfang des Monats (Mai 2018) kam mir die Idee, das Abitur zur machen. Ich habe es nicht, weil ich damals, nach der 10. Klasse Gymnasium, die Schule beendete - mit einem guten Versetzungszeugnis in Klasse 11. Über den Grund dafür werde ich schweigen. Das ist schon lange her.   Ich bin Vollzeit berufstätig, so dass ich keine Schule besuchen kann. Mit der sog. Externenprüfung oder Schulfremdenprüfung kann man aber das Abitur machen, d.h. an der staatlichen Abiturprüfung teilnehmen, ohne dafür ein Gymnasium zu besuchen. Die Bundesländer haben mehr oder weniger abweichende Voraussetzungen und Regelungen dazu, aber eine Gemeinsamkeit gibt es: Die Abiturprüfungen bestehen aus schriftlichen und/oder mündlichen Prüfungen in 8 Fächern.   Wegen meiner Berufstätigkeit kann ich mich auch nicht an einer nicht-schulischen Einrichtung mit Präsenzunterricht auf das Abitur vorbereiten. Die dazu notwendige Tagesfreizeit fehlt mir. Meine Freizeit ist neben Urlaub, auf die Wochenenden und ansonsten auf die Morgen- und Abendstunden beschränkt.   Alleine möchte ich mich auch nicht vorbereiten, um dann an der Abiturprüfung teilzunehmen. Das geht zwar in dem Bundesland, in dem man wohnt. Allerdings ganz ohne organisatorische, lern- und stofftechnische Hilfe einer Einrichtung, die sich mit dem Schulfremdenabitur, Bildungsplan und geeignetem Lernmaterial auskennt, dieses "portionsweise" in einer sinnvollen Reihenfolge zur Verfügung stellt und regelmäßig Feedback zum Lernfortschritt einfordert und gibt (In Form von korrigierten Klausuren und Einsendeaufgaben), ist das für mich zu schwierig. Das traue ich mir nicht zu. Für meinen Fall gibt es aber Anbieter, die die Abiturvorbereitung als Fernlehrgang anbieten, so dass sich die Vorbereitung grundsätzlich mit der Berufstätigkeit vereinbaren lässt.   So viele Anbieter mit Fern-Abitur im Lehrprogramm gibt es aber auch nicht: Da ist zum einen die Klett-Gruppe mit ILS, HAF, FEB (Hamburg; Vorbereitung auf das Abitur in Hamburg) und SGD (Darmstadt; Vorbereitung auf das Abitur in Hessen). Zum anderen gibt es das Lernzentrum am Killesberg (Stuttgart), das mit seinem Fernkurs Abitur auf die Schulfremdenabiturprüfung in Baden-Württemberg vorbereitet.   Ich habe mir ILS (Abitur Hamburg), SGD (Abitur Hessen) und das Lernzentrum am Killesberg (Abitur Baden-Württemberg) genauer angeschaut.   Die SGD habe ich als erste Einrichtung aussortiert, nachdem ich Informationen im Internet zusammengetragen und von jedem der drei Fernlehreinrichtungen das angebotene Informationsmaterial bekommen und studiert hatte. Ich bekam den Eindruck, dass sich die ILS und SGD Abiturlehrgänge hinsichtlich der Organisation und des Ablaufs ähneln, auch wenn die Bundesländer, auf deren Abitur vorbereitet wird, verschieden sind. Bei der SGD hat mich geärgert, dass es mir auch mit dem zugesendeten Informationsmaterial nicht möglich war, die zulässigen Fächerkombinationen (welche Fächer überhaupt, welche Fächer schriftlich bzw. mündlich, welche Fächer mit erhöhtem Anspruchsniveau) vollständig und eindeutig zu ermitteln. Das ging einfach nicht, weil die Regeln für die Zusammenstellung der möglichen Kombinationen nicht vollständig niedergeschrieben sind. Bei ILS und dem Lernzentrum am Killesberg ist das dagegen eindeutig beschrieben und nachvollziehbar. Außerdem hat es mich mehr angesprochen, dass ILS großen Wert auf die Probeklausuren am Ende der Vorbereitung legt, die SGD aber offenbar nicht so sehr (kein Wort davon in der SGD Informationsbroschüre). Also nur ein kleiner Unterschied mit rein subjektiv empfundener Wichtigkeit, der die SGD aus meinem Rennen geworfen hat.   Noch im Ring sind nun also ILS und Lernzentrum am Killesberg. Ich habe mich bei beiden Einrichtungen angemeldet (Lehrgang mit 36 Monaten regulärer Dauer), um mir die Angebote näher anzuschauen. Mit der vierwöchigen Widerrufsfrist ist es ja kein Problem, sich von einer (oder gar beiden) Organisation(en) wieder zu trennen.   Mittlerweile habe ich von beiden Firmen (ILS und Fernzentrum am Killesberg) den Online-Zugang und das schriftliche Studienmaterial erhalten, das einem angemeldeten Kandidaten innerhalb der vierwöchigen Widerrufsfrist zur Verfügung gestellt wird. Bei ILS ist es das gesamte Material für die ersten drei Monate. Der Kandidat erhält hier das Material alle drei Monate für das jeweils kommende Quartal (sog. Studienvierteljahr). Das Lernzentrum am Killesberg versendet innerhalb der vierwöchigen Widerrufsfrist keine Bücher oder Studienhefte auf dem Postweg, sondern lediglich ein Begrüßungs- und Informationsschreiben. Beide Anbieter haben einen Online-Zugang mit vielen Materialien in elektronischer Form, zumeist in Form herunterladbarer PDF-Dokumente. Das Lernzentrum am Killesberg hat darüber hinaus interaktive Übungen, die direkt am Rechner durchgeführt und anschließend automatisch ausge- und bewertet werden.   Seit einigen Tagen erforsche ich beide Anbieter mit dem mir zur Verfügung stehendem Lernmaterial und versuche eine Präferenz herauszuarbeiten. Das ist nicht einfach! Es gibt drei mögliche Entscheidungen, die sich munter abwechseln. 1. Ich bleibe beim Lernzentrum am Killesberg; 2. Ich bleibe bei ILS; 3. Ich mache das Abitur nicht, weil mir die nötige Zeit und die Kraft fehlen wird, das Ganze zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Es geht wirklich hin und her und das ist psychisch ganz schön anstrengend (mitunter gefangen in unnützen Denkschleifen).   Bei ILS ist zudem die ausdrückliche und unterschwellige Marketingansprache perfektioniert und die sollte bei der Entscheidungsfindung ausgeblendet werden. So macht das zugesendete Paket mit dem Lernmaterial für das erste Studienvierteljahr schon einen guten und verlockenden Eindruck. Unreflektiert könnte sich der Schüler einreden, er bekäme den Lernstoff auf dem Silbertablett serviert, der nur noch konsumiert werden muss. Aber so ist es ja nicht (und das behauptet ILS auch nicht). Das Silbertablett ist in Wirklichkeit ein riesengroßes Loch und zunächst mal ein Fass ohne Boden. Und konsumiert werden kann der Stoff auch nicht. Der Stoff muss vielmehr mühsam abgebaut werden, wie in einem Stoff-Bergwerk, auch wenn er in schriftlicher, mündlicher und visueller Form "angeliefert" wird, garniert mit bunten Flyern und schönen Bildern.   ILS hat aber doch eine Sache auf der Haben-Seite, die das Lernzentrum am Killesberg nicht hat. Bei dem Hamburger Abi kann ich Biologie als schriftliches Fach auf erhöhtem Anspruchsniveau ("Leistungskurs") und Physik mündlich prüfen lassen. Beides geht beim Lernzentrum am Killesberg nicht. In Baden-Württemberg ist eine Naturwissenschaft als schriftliches Fach nicht möglich und das Lernzentrum am Killesberg unterstützt nicht Physik als mündliches Prüfungsfach (das ich bei der staatlichen Abituranmeldung wählen könnte, aber ohne Hilfe vorbereiten müsste).   Ich entscheide mich im Laufe der kommenden Woche (21. - 27.05.2018). Beim Lernzentrum am Killesberg gibt es in der vierwöchigen Probezeit Klausuren in den Fächern, die in Baden-Württemberg obligatorisch sind, d.h. Deutsch, Mathe, Geschichte und eine Fremdsprache, die vom Lernzentrum verpflichtend auf Englisch festgesetzt wurde. Diese sog. Probeklausuren fragen Stoff der 10. Klasse Gymnasium ab. Sie sind als Test für den Einstieg gedacht, die dem Neuling die Gelegenheit geben, seinen Wissensstand abzufragen. Ich habe mit den Klausuren bereits begonnen und werde sie fortsetzen. Bei ILS kann ich weiterhin in den Studienheften schmökern, Einsendearbeiten anschauen (vorwiegend die PDF Dokumente aus dem Online-Account) und zusätzliche Informationsmaterialen zum Ablauf des Lehrgangs sichten (z.B. Seminarangebot, Hinweise zum Fernlernen, eine Karteikartensoftware von der Online-Plattform herunterladen und ausprobieren).   Ende der Woche berichte Ich hier über meine, sicherlich schwierige, Entscheidung. Schon jetzt ist klar, dass es die Wahl zwischen einer guten und im Großen und Ganzen gleich guten Alternative ist, wenn ich mich überhaupt entscheide, die Abiturvorbereitung zu beginnen. Beide Anbieter haben Stärken und Schwächen.   Eine Stärke des ILS, neben den oben erwähnten Möglichkeiten zu Biologie und Physik: Der Lehrgang ist von Anfang bis Ende für den Teilnehmer bereits zu Beginn nachvollziehbar durchgeplant. ILS stellt ausführliche Informationen zu Organisation und Ablauf des Lehrgangs bereit.   Eine Stärke des Lernzentrum am Killesberg: Der Kontakt zu den Tutoren kann eng und die Individualität der Betreuung  groß sein, wenn es der Teilnehmer so will. Das Lernzentrum wird von (den?) zwei Gründerinnen und Inhaberinnen geführt, die selber (neben wenigen anderen) Tutorinnen sind und schon viele Schüler, auch durch Präsenzunterricht, zum baden-württembergischen Abitur begleitet haben. Hier arbeiten die "obersten Chefs" maßgeblich und federführend mit und beraten, unterstützen, tun und machen, schon aus Eigeninteresse an Ihrer Unternehmung und mit entsprechend hohem Engagement und Identfikation mit der Sache!   Egal wie ich mich entscheide, den mit Abstand größten Einfluss auf meinen Abiturerfolg habe ich selber durch mein Tun und Unterlassen in den nächsten Jahren.   Schöne Pfingsten! Greetsiel 19.05.2018

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