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Über diesen Blog

Ein Blog über meinen Weg zum Bachelor mit allen Höhen und Tiefen...

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Abschied

Nun ist es also so weit, und ich sage der SRH Adieu....   Meine Exmatrikulation zum 31.12.2018 hat schlussendlich noch geklappt, ich warte nur noch auf die Unterlagen (zu diesem 'Krimi' werde ich mal gesondert berichten :-) ).   Ich wollte ja noch einmal schreiben, warum die SRH für mich nun leider doch nicht der richtige Anbieter ist und welche Kriterien mir nun wichtig sind.   Ausschlaggebend sind 2 Punkte gewesen, erstens die Hausarbeiten und Einsendeaufgaben, zweitens die Klausurtermine. Ersteres war ursprünglich für mich ja ein Grund für die SRH gewesen, ich wollte ja kein Studium, in dem ich nur Klausuren schreibe, auch aus Sorge, dann bei der Thesis ins kalte Wasser springen zu müssen. Ich hab nun aber gemerkt, das dies für mich einfach die falsche Wahl war. Neben dem Aufwand stellt mich die Prügungsform auch nicht zufrieden. Theoretisch sind die Arbeiten machbar, ohne auch nur einmal in die Studienbriefe zu schauen (es gibt/ gab wohl auch Kommilitonen, die das so machen). Auch unter Einsendeaufgaben hatte ich mir eher etwas anderes vorgestellt, Transferaufgaben, die mit den Studienbriefen beantwortet werden können. Hier sind es halt kleine Hausarbeiten. Die Themen der HA's und EA's sind allerdings durchweg interessant gewesen, da kann ich nichts beanstanden, gerade deswegen reicht mir einfach die Bearbeitungszeit nicht aus, ich wäre gerne viel tiefer ins Thema eingedrungen. Der zweite Punkt bzgl. der Klausurtermine wird ja von der SRH angegangen, dazu also ein klares Daumen hoch, nur glaube ich nicht, das ich das in meiner Studienzeit noch vollumfänglich hätte nutzen können. Die aktuellen Klausurtermine sind mir einfach zu ungünstig gelegt. Januar, März, April, Juli, September, Oktober. Eine Überlegung, die ich noch hatte, war es, 2019 alle Klausuren zu erledigen, um dann im Anschluss in meinem Tempo die schriftlichen Arbeiten erledigen zu können. Die angebotenen Klausurtermine hätten dies aber wirklich schwierig gemacht.   Was waren nun meine Kriterien für die Suche nach einer neuen FH? Es muss strukturierter und geordneter sein, auch von Außen vorgegeben, zu viel Freiheit lässt mich ganz schnell alles aufschieben, der Großteil der Prüfungsleistungen sollte über Klausuren zu erbringen sein, Klausurtermine sollten flexibler sein (kein Muss), maximal gleich viele Module wie an der SRH, das Gesamtpaket muss passen. All dies und noch einiges mehr habe ich gefunden und sobald ich 'offiziell' immatrikuliert bin, werde ich auch verraten, wohin es mich nun verschlagen hat.   Zur SRH möchte ich abschließend aber noch sagen, das es eine tolle FH ist, der Service 1A war (grade jetzt zum Jahreswechsel dürfte ich sehr genervt haben), mir die Studienbriefe inhaltlich gut gefallen haben, die Zusatzangebote auch ausreichend sind und ich es schon sehr vermissen werde, mich im Mobile Campus einzuloggen. Würde ich es jetzt etwas dramatisch formulieren, so blickte ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge in die Zukunft, aber Drama liegt mir nicht so und ich freu mich schon unglaublich auf die neuen Erfahrungen.   Man liest sich ;-)

Drea80

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Wochenendreflexionen

Im letzten Blog schrieb ich ja schon, das ich am WE mal in mich gehen werde und auch meine Zeitplanung etc. noch einmal überdenken werde. Das habe ich getan, auch schon in der letzten Woche, direkt nach meinem Blog. ich bin mir in diesem Zusammenhang noch einmal über vieles klar geworden, konnte Ziele um- und neu formulieren und auch meine Lernstrategien hab ich überarbeitet. Insgesamt lag da doch noch einiges im argen, auch meine Einstellung war noch nicht ganz klar beim Ziel, den Abschluss zu erreichen. Ich hang immer noch etwas in diesem Anfangsstadium fest, mal zu sehen, ob ein Fernstudium überhaupt etwas für mich ist. Das war mir selbst erstmal gar nicht so bewusst. Ich habe mich auch noch einmal ganz bewusst mit der Hausarbeit auseinader gesetzt, um zu sehen, ob ich überhaupt in der Lage bin, eine solche zu schreiben. Die Antwort ist Ja und Nein. Ich kann eine Hausarbeit schreiben (bzw. in diesem Fall war es eine Teilaufgabe, da beschränkte Zeit) und Nein, der zeitliche Aufwand ist für mich kaum zu schaffen, nicht in dem Ausmaß, wie an der SRH EA's und HA's gefordert sind, fürchte ich. Schlussendlich hab ich für mich beschlossen, die FH zu wechseln. In einem separaten Blog, wenn alles organisatorische geklärt ist, werde ich dann mal genauer auf meine Beweggründe eingehen und auch wohin es mich denn nun verschlagen wird, denn das Ziel Bachelor steht nach wie vor. Den Blog werde ich dann mit geänderter FH auch fortführen.

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Im Moment läuft es einfach nicht rund....

Wie der Titel schon sagt, zur Zeit will es einfach nicht klappen. Nachdem ich schon seit Mitte November immer am Schniefen war, hat es mich dann Ende vorletzter Woche komplett umgehauen und ich lag die ganze letzte Woche erkältet flach. An der EA schreiben oder gar für die Klausuren lernen war dann natürlich nicht, denn wenn es mich erwischt, dann ja leider so richtig. Seit Samstag bin ich wieder am arbeiten, aber immer noch nicht ganz auf der Höhe, so das nach dem Arbeitstag bzw. davor vor allem Schlaf nachholen auf dem Programm steht. Da ich mich und meinen Körper ja kenne, habe ich heute beide Klausuren für Januar abgemeldet. Wäre ich gesundheitlich wieder fit, hätte ich zumindest eine sicher noch geschafft. Ich muss wohl in meine zeitliche Planung noch Krankheitsausfälle einbauen.... Grad ärgert mich das ziemlich, da ich so erst im März wieder Klausur schreiben kann. Eigentlich wollte ich im nächsten Jahr den Großteil der Klausuren abhaken, das wird nun so nicht mehr klappen.   Darüber hinaus hab ich noch ein weiteres Problem bekommen bzw. eher festgestellt. HA's und EA's schreiben frisst unglaublich viel Zeit bei mir. Allein schon das Lektüre beschaffen frisst aufgrund der Entfernung zur Bücherei gute 2 Stunden. Ich bin froh, das ich in Koblenz die LBZ hab und die haben auch fast alles, aber wie gesagt Zeitfresser. Ich hatte mich ja bewusst für die SRH entschieden, gerade weil dort eben der Großteil nicht nur über Klausuren läuft, sondern bald gleichviel über HA und EA. Im Moment hab ich ein bisschen das Gefühl, das war ein Fehler. Ich arbeite für mich am Besten, wenn ich ein Thema bearbeiten kann, Prüfungsleistung erbringe und dann das nächste Modul bearbeite. Sobald ich an 2 Modulen gleichzeitig arbeite, komme ich etwas ins Schwimmen und Laufe immer Gefahr, komplett zu blockieren (siehe auch meinen Frust mit der EA). Beruflich ist es auch grad alles etwas schwieirg. Im Unternehmen war kein gutes Jahr und für das nächste Jahr müssen Änderungen her, die vor allem die Arbeitszeiten betreffen. Da muss und will ich auch flexibel sein. Die Vereinbarkeit mit dem Studium leidet darunter. Das Studium ist mir aber sehr wichtig und ich will es auch definitiv weiterführen, aber auf keinen Fall die nächsten 7 Jahre. Mein Ziel ist es, in 3 Jahren meinen Bachelor zu haben. Am WE werde ich mich einmal hinsetzen und einen großen Zeitplan aufstellen, wie das zu schaffen ist und ob ich es so mit der SRH erreichen kann. Hab die letzten Wochen ja soviel zum Thema Zeitmanagement gelesen, das das ein Klacks sein sollte ;-)   Und noch eine Randnotiz: Der Spanischkurs der AKAD gefällt mir sehr gut, in deren Onlineportal war ich irgendwie direkt Schockverliebt. Der Kurs ist eine nette Abwechslung, vor allem weil es wirklich viel mehr Auffrischen als Neulernen ist. Je nachdem, wo der Kurs endet, werde ich vielleicht den 2. noch anschließen können. Komplett was neues lernen geht nicht, da würde das Studium drunter leiden.

Drea80

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Was nicht passt, wird passend gemacht!

Nach diesem Motto hab ich die mich quälende Frust-Einsendepräsentation jetzt von mir gestoßen und zumindest thematisch passend gemacht. Nach einer Woche Pause denk ich, das Hauptproblem ist zum einen das wissenschaftliche Schreiben an sich, das für mich ja noch 'neu' ist und auch erstmal gelernt werden will und halt auch die Aufgabenstellung. Darüber zu schreiben, wie man eine Präsentation zu Thema x halten würde und warum, und das dann auch noch wissenschaftlich begründet, das las sich bei mir dann alles so hölzern, fand ich. Ich denk das hat mich dann alles zusammen etwas blockiert und so gefrustet, das es nicht weiterging. Ich hab dann sozusagen den Tipp von @KanzlerCoaching genutzt, aber statt meine Gleiderung jemandem zu erklären, hab ich einem Freund (Lehrer) meinen bis dato geschrieben Entwurf geschickt zum Gegenlesen. Und siehe da, es lag an mir. Das Geschriebene ist vollkommen ok. Mir kommt das halt nur so vor, als ob das alles fürchterlich klingt. Mir fehlt halt noch die Übung und die Routine. Thema hab ich dennoch gewechselt, da ich gemerkt hab, das mir Kreativitätstechniken dennoch leichter von der Hand gehen, mit eigenen Worten zu beschreiben. Jetzt heißt es zwar noch einmal etwas Lesearbeit zu investieren, aber das ist ja der leichteste Teil. Ich hab nicht mehr das Gefühl, das diese Arbeit, wie eine unüberwindbare Mauer vor mir liegt. Danke auch nochmal für die ganzen Kommentare! Die haben wirklich geholfen.

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Frust!!!

Argh... grade schiebe ich echt übelsten Frust und ich muss mir das mal von der Seele schreiben. Im letzten Blog hatte ich ja erwähnt, das ich die Einsendepräsentation am letzten WE versuchen wollte, hinter mich zu bringen.   Tja, was soll ich sagen, sie liegt immer noch auf meinem Schreibtisch und dominiert mein ganzes Denken. Aber nicht, weil ich einfach nichts getan hätte, nein, das genaue Gegenteil ist der Fall. Ich hab nichts anderes von Donnerstag bis Sonntag gemacht, als versucht, diese Arbeit runterzuschreiben, aber sie will mir wirklich so gar nicht von der Hand gehen. Es ist wirklich zum Mäusemelken. An einem Satz schreib ich bis zu 3 Stunden, mit Büchern wälzen, Refferenzen suchen etc. Ich weiß wirklich nicht, warum es mir so schwer fällt. Vielleicht ist es das Thema "Selbts- und Zeitmanagement", da ich damit ja am Anfang meines Studiums auch so stark zu knapsen hatte.. oder es ist halt doch dieser Widerspruch zwischen Einsendeaufgabe und Präsentation, und das diese miteinander vermischt werden und mich das total blockiert...   Egal, was der Grund ist, es treibt mich in den Wahnsinn. Nebenher hab ich auch das erste Kapitel von "Internes Rechnungswesen" bearbeitet und empfand das geradezu als Wohltat. Ungelogen.... obwohl ein Kapitel 15 Übungsaufgaben hat, war das das reinste Kinderspiel zu dieser vermalledeiten Einsendepräsentation... Gestern hab ich die, ob des Frusts, dann auch komplett links liegen lassen und einfach noch ein Kapitel im Studienbrief bearbeitet, heute werde ich das wohl ähnlich machen und mich erst am Mittwoch wieder damit beschäftigen. Leider ist so auch der Spanischkurs von der AKAD erst einmal liegen geblieben.   Aber etwas positives gibt es noch zuvermelden, ich hab es tatsächlich geschafft, täglich wieder etwas Sport in meinen Alltag zu integrieren. Und so strampel ich jeden Tag eine gute halbe Stunde auf dem Heimtrainer und schau auf youtube GameTwo 👍

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Neues Modul und Änderungen an der SRH

Nachdem ich ja das erste Modul erfolgreich abgeschlossen hab, habe ich ja wieder einen Modulblock frei, für ein neues Modul. Ich hab mich lang rumgeschlagen, ob und wenn ja, welches Modul ich denn als nächstes belegen werde. Erst wollte ich warten, da ich ja mit HA, EA und Co gut ausgelastet bin, hab mich dann aber doch entschieden, ein weiteres Modul zu buchen. Relativ klar war, das ein neues Modul wieder ein Klausurmodul wird. Im 2. Semester stehen Wirtschaftsrecht und BWL an, beide Klausuren fallen dabei wieder auf einen Freitag, sowie auch die Klausur in Wirtschaftspsychologie. Um vielleicht etwas aufzuholen, wollte ich gerne an einem KlausurWE zwei Klausuren schreiben, aber an einem Tag direkt hintereinander, das ist mir dann doch zu heikel, vor allem bei den genannten Themen... So hab ich mich jetzt für Rechnungswesen entschieden, das im 3. Semester auf dem Plan steht. Da ich da aber zumindest Grundkenntnisse (kaufmännische Ausbildung sei Dank ;-) ) hab und die Klausur an einem Samstag geschrieben wird, wage ich es einfach mal. Wenn alles nach Plan läuft, dann würde ich im Januar Wirtschaftspsychologie und Rechnungswesen an einem WE schreiben. Warten wir mal die Studienbriefe ab, ob das dann noch realistisch ist. Ende November steht dann die nächste Präsenz auf dem Plan (Sebstmanagement), wo mich auch noch die Einsendepräsentation plagt. Im Moment sitzt mir die wirklich irgendwie im Nacken und lässt mir keine Ruhe. Ich find diese Art der Prüfungsleistung einfach blöd. Entweder ne richtige schriftliche Arbeit oder ne richtige Präsentation, aber das ist so ein Mischding und will mir einfach nicht von der Hand gehen, ich krieg sie aber auch nicht aus dem Kopf und sie behindert mich bei der HA in Allgemeine Psychologie. Nächste Woche hab ich langes WE (4 Tage) und ich überleg grad, die dann einfach runterzuschreiben und gut ist...   Und dann noch etwas erfreuliches, die SRH hat bei den Prüfungen einige Änderungen vorgenommen. Die wichtigste und für mich beste Nachricht, ist die, das man sich jetzt noch bis 24h vor Prüfung von dieser abmelden kann! Zwar gegen eine Gebühr, aber das find ich klasse, auch wenn ich hoffe, das es bei meinem einmaligen Ausfall bleibt. Aber es ist eine wirkliche Erleichterung, denn wer hier kennt es nicht, wie schnell mal etwas dazwischen kommt. Darüber hinaus werden jetzt auch Online-Tests eingeführt. Wissenschaftliches Arbeiten und Business in English sollen in Zukunft (ab dem 1.3.19) als Online-Test zur Verfügung stehen. Zumindest in Business in English wird mich das dann ja auch betreffen und ich bin mal gespannt. Auch ein Grund, warum ich das Modul noch nicht gewählt hab. Und die letzte große Änderung ist die Art der Klausuren. Diese werden ab jetzt wohl nach und nach über einen Klausurfragengenerator erstellt. Somit bekommt dann jeder Student seine eigene Klausur. Ziel ist es, das nicht mehr zeitgleich alle Studenten die Klausur schreiben müssen, weil es dieselbe ist und statt dessen sich jeder Student am KlausurWE frei auswählen kann, welche Klausur er schreiben möchte. Insgesamt alles Änderungen, die die Flexibilität noch einmal stark erhöhen und erstmal sehr gut klingen. Ich bin gespannt.   Und dann noch ein bisschen Off-Topic: im Moment fühle ich mich etwas 'unausgelastet'. Ist zwar nicht das richtige Wort, denn mit dem Studium hab ich ja genug zu tun, aber nach einer gewissen Zeit am Tag ist einfach Schluss, da hab ich dann mein Pensum fürs Studium erreicht, da bleibt kein neues Wissen mehr hängen in den Themenbereichen. An Arbeitstagen ist das so nach 1,5 Std. der Fall, am WE kann ich mich auch durchaus 4+ Std. damit beschäftigen. Allerdings hab ich grundsätzlich noch etwas Kapazität frei mich mit etwas 'Lernstoff' zu befassen, der aber nicht wissenschaftlich ist. Verständlich? Lange Rede kurzer Sinn, ich hab damit geliebäugelt meine Sprachkenntnisse zu erweitern bzw. zu vertiefen oder aufzufrischen. Da ein VHS-Kurs entfernungstechnisch nicht in Frage kommt, hab ich mich mal bei Fernanbietern umgesehen und mich für die AKAD entschieden und teste seit heute deren Spanisch-Kurs. Hatte ich zwar in der Schule mal, aber da ist nicht mehr viel hängen geblieben und somit fang ich bei A1 an. Das ist sozusagen meine kleine tägliche Entspannung und zumindest der A1 Kurs sollte mit dem Studium nicht kollidieren, ob es dann auch direkt einen Folgekurs geben wird, wird sich zeigen.

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An einem aufgeräumten Schreibtisch...

... arbeitet ein aufgeräumter Geist. Das zumindest hab ich mir in der letzten Woche gesagt und mich daran gemacht, mir bis zu meinem anstehenden Umzug im Sommer doch noch einen ordentlichen Arbeitsplatz einzurichten. Der in der Küche geriet als Übergangslösung doch schneller als gedacht an seine Grenzen.   Die einzige Wahl für den neuen Arbeitsplatz fiel aufs Schlafzimmer und so hab ich die halbe Nacht am Montag damit verbracht, gedanklich Möbel zu rücken. Den Rest der Woche hab ich dann mit dem tatsächlichen Umräumen verbracht und bei meiner kleinen Wohnung und der Unmengen an Büchern war das gar nicht mal so einfach, zumal auch der Kleiderschrank und das Bett an seinen neuen Platz mussten. Aber wenn ich eines bin, dann ist es sehr erprobt im alleine Möbel rücken, umstellen, ab- und wieder aufbauen (manchmal glaub ich, das ist ein heimliches Hobby).   Das Ergebnis finde ich, kann sich sehen lassen:     Ich bin auf jedenfall sehr happy und hab den neuen Arbeitsplatz heute eingeweiht mit weiterer Literaturarbeit für die Hausarbeit und Bearbeitung des nächsten Studienbriefes. Durch den anfänglichen schwierigen Start, ist mein fester Zeitplan bis Ende des Jahres recht Großzügig bemessen, so das es offiziell mit dem Schreiben der HA ja erst im November losgehen muss. Ich mach lieber etwas langsamer, als das ich doch noch frustriert das Handtuch werfe.

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1. Präsenzveranstaltung

Freitag auf Samstag war es endlich soweit und ich bin zu meiner ersten Präsenz nach Köln aufgebrochen. Meine Ziele für das WE waren die Wissensvertiefung und natürlich Tips zur ersten Hausarbeit. Kleiner Spoiler: alle Ziele zu 100% erfüllt.   Präsenz fand in Köln im Studienzentrum in der Caritas-Akademie statt. Diese war mir aufgrund der Klausur schon bekannt und so verlief die Anreise schon einmal sehr entspannt. Kurz im Hotel einchecken und dann gemütlich zum Studi-Zentrum laufen (und dabei noch ein paar Pokemon fangen ;-) )   Als `Streber`war ich natürlich zu früh da und im Raum die Erste. Mir folgten dann noch ein Kommilitone, der Psychologie studiert und der Dozent. Dabei blieb es dann auch. Von 10 angemeldeten Personen waren 2 da, 1 wollte Samstags noch dazu stoßen, das passierte aber nicht. Nun gut, so haben wir das Beste draus gemacht und konnten uns intensiver miteinander und dem Stoff beschäftigen. Der Dozent war super und hat alles verständlich aufgebaut und vor allem immer mit uns gemeinsam erarbeitet, anstatt einfach nochmal die Studienbriefe runterzubeten. So hatte ich mir das erhofft. Samstag gab es dann auch statt der üblichen Gruppenarbeit für uns Einzelarbeit mit anschließender kurzer Präsentation. Wir Studenten haben uns jeweils ein Thema aus den Studienbriefen rausgesucht, mit FlipChart aufgearbeitet und dann vorgestellt.    Dadurch das wir nur zu Dritt waren, konnten wir uns auch eingehend mit der anstehenden Hausarbeit beschäftigen. Sowohl für meinen Kommilitonen als auch für mich wird es ja die erste und der Dozent ist mit uns den Aufbau noch einmal im Detail durchgegangen, auch vor dem Hintergrund aller weiterer anstehender HA`s und dann der Bachelorarbeit am Schluss. Trotz das es im Studienbrief "Wissenschaftliches Arbeiten" in einem eigenen Kapitel behandelt wird, hat die gemeinsame Aufarbeitung das Ganze viel Verständlicher gemacht und das Grobgerüst für alle späteren Arbeiten geliefert. Wenn man das einmal verinnerlicht hat, sind zukünftige HA`s zwar kein Kinderspiel, aber auch kein Hexenwerk mehr.   Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit meiner ersten Präsenz und freue mich schon sehr auf weitere, trotz das wir nur so eine kleine Truppe waren.   Einen großen Nachteil hatte das Ganze dann aber doch, denn ich hab mein Hausarbeitsthema noch einmal umgeschmissen und mich für ein Thema aus dem Themenkatalog 2019 entschieden (das hatte ich aber schon fast befürchtet, als ich den neuen Katalog gesehen hatte). So werde ich mich jetzt mit Multitasking am Arbeitsplatz beschäftigen. Zeitlich ändert sich aber nur das Abgabedatum, da dieses nun nach dem 1.1. liegen muss. Ansonsten blebt alles gleich. Der Rest des Oktobers und der November gehören der Hausarbeit. Zum Teil neue Literatur ist auch schon bestellt und die vorhandene wurde angepasst.   Der Winter mit seinem miesen Wetter kann also kommen, ich muss nicht mehr vor die Tür, um mich zu beschäftigen.

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Die erste Note ist da :-)

Wie der Titel schon sagt, hab ich dann auch endlich meine Note für Wissenschaftliches Arbeiten bekommen. Eine 2.0, ich bin zufrieden und kann die ersten 6CP auf meinem Konto verbuchen. Ein wirklich gutes Gefühl. Eingetragen war die Note 3 Wochen nach der Klausur, was im Schnitt ja vollkommen ok ist, mich aber denoch fast in den Wahnsinn getrieben hat. Ich kann wirklich gar nicht warten....   Als nächstes steht jetzt von Freitag auf Samstag Präsenz in Köln zu Allgemeine Psychologie an. Ich freu mich schon und bin sehr gespannt. Das Thema an sich begeistert mich auch zur Hälfte (Konditionierung, Lernen, Gedächtnis), die andere Hälfte (Nervensystem, Gehirn, Wahrnehmung) bringt mich eher zum Weinen. Zum Glück sind die Studienbriefe wirklich gut aufgearbeitet und verständlich, so dass sogar ich Bio-Muffel damit klar komme.   Im Moment überlege ich noch, welches Modul ich für Wissenschaftliches Arbeiten belegen soll, Wirtschaftsrecht oder BWL, da schwanke ich noch stark. Werde die Entscheidung aber bis Ende Oktober aufschieben, wenn ich absehen kann, wie weit ich dann mit der HA bin. Vorher werd ich mich nicht mit einem weiteren Modul 'belasten'.   Apropos HA, seit dem 30.9. sind die Themen für HA's und EA's für 2019 online und auch da sind wieder interessante Themen dabei. Zumindest in Persönlichkeitspsychologie bin ich noch am Schwanken, ob ich ggf. schon den Themenkatalog aus 2019 nehme und dann eben erst nach dem 1.1. die EA abgebe.   Abschließend noch zur Klausur: auch wenn ich das wusste, ist es schade, das man so gar keinen Einblick hat,was man richtig bzw. falsch gemacht hat und ich auch nicht die genaue Punktzahl kenne. 2.0 liegt zwischen 80-84 Punkte. Wieviel ich jetzt genau hatte, wird nicht angezeigt. Das ginge nur über Klausureinsicht, aber der Aufwand ist es mir jetzt (noch) nicht wert.

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Keine Klausur im Oktober

Wie der Titel schon verrät, hab ich, zum Glück diesmal rechtzeitig, meine Klausuranmeldung für Oktober zurückgezogen. Ein Monat um Wirtschaftspsychologie soweit drauf zu haben, das ich die Prüfung bestehe und nicht als totales Nervenbündel ende, waren dann leider nicht machbar. Vor allem, da ich jetzt innerhalb von 3 Wochen zweimal massive Probleme mit dem Kreuz hatte vom zuvielen Sitzen. Für mich leider der eindeutige Hinweis, das ich wieder regelmässig 'Sport' betreiben muss, um dem vorzubeugen. Leider will der auch noch irgendwie in den Lernalltag eingebaut werden und das macht mir noch ein bisschen zu schaffen. Bevor ich mich also komplett für einen längeren Zeitraum ausknocke, schiebe ich lieber die Klausur auf Januar und kümmere mich jetzt intensiv um die Allgemeine Psychologie und meine Hausarbeit. Lektüre habe ich nun auch genug da und auch schon in Citavi eingepflegt, das es nach dem Seminar Anfang Oktober mit dem Schreiben losgehen kann. Einerseits habe ich einen ziemlichen Respekt davor, andererseits freue ich mich aber auch schon drauf.   Auch wenn es erst 11 Tage her ist, hätte ich schon so langsam gern mein Prüfungsergebnis.

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Geschafft...

Wissenschaftliches Arbeiten ist hiermit abgehakt. Ich sitze in der S-Bahn gen Heimat und wage es mal zu behaupten, daß ich die Klausur bestanden hab und keinen Härteantrag stellen muss. Definitiv keine vollen Punktzahl, aber das war ja auch nicht das Ziel. Ich bin so happy, daß alles gut geklappt hat und die Aufgaben auch gut zu bewältigen waren.   Für alle die es interessiert, was so inhaltlich bei ner Klausur zum Thema wissenschaftliches Arbeiten dran kommt. Abgefragt wurden Korrelation, Kausalität, die Phasen des wissenschaftlichen Forschungsprozesses anhand eines Beispiels bearbeiten, eine Aufgabe zur Operationalisierung mit 5 Dimensionen und je 2 Indikatoren, was zu Fragebogentechnik und dann noch etwas zu UV-AV und IV. Dann gabs noch eine Aufgabe die sich ums richtige zitieren drehte und eine zum Aufbau öhm... irgendeiner Art wissenschaftlicher Arbeiten, nicht der Bachelorarbeit, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, wozu konkret. Die letzten 2 hab ich auch ausgelassen, da man von 7 ja nur 5 bearbeiten muss. Ansonsten waren wir in Köln recht wenige und ich glaub auch nur 2 zu dem Modul, vielleicht geht's korrigieren dann ja schneller. Ich war nach einer Stunde fertig, hab dann nochmal in Ruhe alles gegengelesen und nach 1,5 Stunden abgegeben, ich war die Zweite 😃   Insgesamt bin ich sehr zufrieden, dank Altklausuren war es wirklich gut machbar, die Anreise lief gut, einzig zu Mittag hätte ich noch was essen sollen.... Hab mich dann doch für den Zug entschieden, Auto wäre ich zu nervös gewesen. So konnte ich mich gut ablenken und noch mal die Phasen des wissenschaftlichen Forschungsprozesses durchgehen, da ich mir die nicht merken konnte. Die Aufgabe hab ich dann auch als erstes bearbeitet und so fast alles noch zusammen bekommen. Zug hab ich auch genommen, weil ich mich so selbst noch vor der Klausur mit einem Besuch in der Buchhandlung belohnen konnte, auch wenn ich beim Anblick meines SuBs bald anfange zu weinen.    Am Montag hab ich es etwas bereut nicht an der IUHB zu sein, ich war mit lernen nämlich sowas von durch und hätte gerne da schon geschrieben. So musste ich mir das alles noch bis heute merken, konnte mich aber auch keinem anderen Thema widmen....     Heute Abend werde ich gar nichts mehr tun und es mir mit einem Buch auf der Couch gemütlich machen.  

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Noch 7 Tage...

bis zur "ersten" Klausur. Am Freitag von 16:30-18:30 schreibe ich endlich Wissenschaftliches Arbeiten. Trotz kurzzeitiger Unlust und ein paar verschwendeten Tagen, fühle ich mich ganz gut vorbereitet. Dieses WE steht noch letztes Wiederholen und letzte Dinge Auswendig lernen an, aber alles machbar. Wenn nicht plötzlich komplett neue Themen in der Klausur abgegrast werden, sollte auch das Bestehen drin sein. Letzte Frage, die bleibt, fahr ich mit dem Auto oder mit dem Zug? Das werde ich wohl ganz spontan am Freitag selbst entscheiden. Um die wichtigstens Themen für die Klausur immer präsent zu haben und auch das Auswendiglernen zu erleichtern, kleben jetzt in der ganzen Wohnung Karteikarten. So weiß ich dann wenigstens in der Klausur, das an meinem Badspiegel die Tabelle mit allen Teilen des empirischen Forschungsprozesses hängt, den ich immer beim Zähneputzen durchgehe :-) Leider hat meine Zeit dann nicht mehr ganz gereicht, um die EA in Selbstmanagement zu schreiben, was auch dem Mangel an Büchern zu verdanken war, der wird aber morgen noch beseitigt. Auch für die HA in Allgemeine Psychologie I habe ich die erste Literatur zusammen getragen und bin ganz zuverzichtlich das das gewählte Thema gut zu bewältigen ist. Kurzfristig und etwas größenwahnsinnig hab ich mich dann doch noch dazu entschieden, die Klausur in Wirtschaftspsychologie noch im Oktober zu schreiben. Das heißt nach der Klausur nächsten Freitag parallel die Studienbriefe zu Allgemeiner Psychologie und Wirtschaftspsychologie bearbeiten, auf Klausur vorbereiten und zumindest eine Grobgliederung für die HA erstellen (erstes Oktober-WE ist dazu Seminar und das wollte ich gern mitnehmen).   Alles total easy und entspannt ;-)  

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Erste Studienbriefe durchgearbeitet :-)

Was für ein befreiendes und gutes Gefühl, die ersten Studienbriefe durchgearbeitet zu haben. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als ich die letzten Übungsaufgaben zum Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" abgeschlossen habe. Und ein ganz großer Motivationsschub war es auch, denn meine Zeitplanung hat ein Fertigstellen erst Mitte August vorgesehen. Wenns läuft, dann läufts. Ich hab aber auch extra die Zeit für die ersten Module nach den anfänglichen Schwierigkeiten größer eingeteilt. Natürlich bin ich mit dem Modul jetzt noch nicht durch, nun heißt es Klausurvorbereitung, Klausurvorbereitung, Klausurvorbereitung. Noch einmal möchte ich das nicht verbocken. Am 7.9. steht dann auch erst die Klausur an, also genug Zeit, das Gelesene zu verinnerlichen. Zeitgleich hab ich mich jetzt im Modul "Selbstmanagement" festgebissen, und das sozusagen in der Planung dazwischen geschoben. Hier wird mit einer Einsendeaufgabe abgeschlossen und so hab ich mich am Wochenende schon einmal mit Citavi befasst und erste Gehversuche unternommen. Ein auf den ersten Blick echt tolles Programm. Die große Planung sieht im Moment wie folgt aus: 7.9. Klausur Wissenschaftliches Arbeiten dann bis November "Allgemeine Psychologie I" mit Hausarbeit (die möchte ich gern dieses Jahr noch schreiben, da mir die Themenauswahl ganz gut gefällt, Mehrspeichermodell von Atkinson & Shiffrin) und im Januar dann die nächste Klausur "Wirtschaftspsychologie"   Heute schwitze ich aber nur noch auf Arbeit vor mich hin und versuche, mich so wenig wie möglich zu bewegen....

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Aller Anfang...

... ist schwer, wie man so schön sagt.   Am 1. April 2018 habe ich hochmotiviert in mein Fernstudium gestartet, nachdem ich mich hier durch eine Menge Threads und Blogs gelesen hatte, dachte ich, das krieg ich doch mit links hin (ein bisschen übertrieben). Leider läuft es ja selten so, wie man sich das vorstellt und so legte mich direkt in der zweiten Woche des Studiums eine fiese Erkältung komplett lahm, mit der ich mich bis in den Mai rumärgern durfte. Das Studium blieb dabei gänzlich auf der Strecke und wie man sich das denken kann, ging mir auch meine Motivation flöten. Leider konnte ich die Begeisterung fürs Studium lange nicht wiederfinden und dieses Stimmungstief sorgte dafür, das ich meine erste angemeldete Klausur nicht mitschrieb und somit aktuell eine 5 in "Wissenschaftliches Arbeiten" und einen ersten Fehlversuch zu verbuchen habe.   Ich stand eigentlich kurz vorm Abbruch und hatte schon geschaut, wann ich frühestens kündigen kann (nach 6 Monaten geht es zum ersten Mal) und hab mir den Termin sogar im Kalender rot markiert. Markiert ist der Termin immer noch und auch ein Kündigungsschreiben ist vorgefertigt, aber genau das hat mir auch den Druck genommen, wie ich feststellen musste. Also hab ich mich gefragt, wie das sein kann und woran es denn lag, das nichts mehr lief. Tja, nicht ohne Grund steht Selbst- und Zeitmanagement ganz am Anfang des Studiums und ich hab schnell gemerkt, das ich mich einfach falsch organisiert hatte und auch meine Ziele viel zu hoch gesteck waren bzw. ich alles auf einmal wollte. Ich konnte einfach nicht verstehen, warum ich nach einmaligem Lesen im Studienbrief das Gelesene nicht direkt abrufbereit hatte. Das hat natürlich zu viel Frust und Demotivation geführt und mich eigentlich gar nichts mehr tun lassen, weil ich es ja "eh nicht verstehen werde". Kommt vielleicht dem ein oder anderen Bekannt vor.   Als ich das Ganze dann mal aus einem anderen Blickwinkel und auch mit etwas Abstand (und dem Wissen, es jederzeit beenden zu können) betrachte hab, wurden mir diese Dinge schnell kar und ich konnte meine Arbeitsweise umstrukturieren und auch meine eigene Erwartungshaltung anpassen. Seitdem läuft es erschreckend gut, und es macht auch wirklich wieder Spaß. Mein erstes großes Ziel ist jetzt im September die Klausur in "Wissenschaftiches Arbeiten". Mir ist klar, das es immer mal wieder Rückschläge geben kann und es bestimmt weitere Situationen geben wird, in denen ich mit dem Fernstudium hadere, aber niemand hetzt mich und ich mache das nur für mich, weil ich es will. Ich denke, wenn ich mir das dann wieder vor Augen führe, werde ich auch das durchstehen. Und in diesem Blog kann ich dann ja auch mal Frust ablassen 😉

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