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Mupfel

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  1. Irgendwie schon, ja. Wobei das ja nur meine Meinung war, vielleicht gibts auch Leute, die ohne Zusatzliteratur ein gutes Abitur gemacht haben (ziemlich sicher gibt es die!). Ich meine auch, dass die Fernlehrinstitute irgendwo mal drauf hingewiesen haben, Zusatzliteratur zu benutzen. So wie man in normalen Schulen ja auch hin und wieder Lehrbücher empfohlen bekommt, die nicht Pflicht sind, viele diese "Pocket Trainer" fürs Abi nutzen etc.
  2. Hm, da kommt es wohl drauf an, was du mit "souverän" meinst. Meine Erfahrung ist: Für einen wirklich guten Schnitt (also 1 oder 2 vor dem Komma, und zwar nicht mit Glück, sondern weil wirklich genug Wissen saß), braucht man Zusatzliteratur. Für einen 3er Schnitt (der vielen ja vollkommen reicht, mir war es z.B. egal, weil mein Studium keinen NC hat), wäre ich auch mit dem reinen ILS-Material für Hamburg vollkommen hingekommen. Ich habe dann doch Zusatzliteratur genutzt, weil ich in meiner Heimatstadt die Prüfungen abgelegt habe und einfach ein ziemliches Sicherheitsbedürfnis hatte, möglichst viel abzudecken und mich auf nix zu verlassen. Rückblickend hätte es zum Bestehen aber nicht sein müssen. Und um nochmal allgemein was zum Fadenthema zu sagen: Nach wie vor finde ich es schwer bis unmöglich, Leuten zu sagen, wie ernst sie (negative) Erfahrungsberichte nehmen sollten. Da gibt es die leichtfüßigen Chiller, denen man das nicht oft genug sagen kann, und ganz penible Lerner, die sich so anstrengen, dass die sich echt keine Sorgen machen (lassen) brauchen. Die hohe Abbrecherquote liegt in meinen Augen einfach an falschen Vorstellungen, dazu tragen die Abbrecher selbst sowie die Fernschulen bei. Ich finde es müßig, da nun zu bohren, wer "mehr Schuld" hat. Bei allen, die es letztlich Bestehen, sehe ich aber (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel) viel mehr Fleiß und Engagement, als bei vielen "gewöhnlichen" Abiturieren. Da dachte ich mir in den letzten Jahren aber auch ziemlich oft (auch in den Jahren Uni nach dem Fernabi): Aha, und DU hast SO an einem staatlichen Gynmasium Abi geschafft? 🙄
  3. 1. Bei mit hat es, gerechnet ab Eingang des unterschriebenen Vertrags beim ILS, 3 Tage gedauert. Also so ca. nach 1-2 Tagen verschickt, 1 Tag Versand per DHL. Ging sehr flott. 2. Eigentlich nein. Aber das ILS ist in vielen Dingen sehr kulant und ich kann mir gut vorstellen, dass ohne großes Trara der Vertrag umgestellt würde. Schreib denen doch eine Mail, dann hast du es auch gleich schriftlich, wenn das ILS dir diese Möglichkeit einräumt. 3. Normale Quartalslieferung.
  4. Das ist bei mir ähnlich gewesen. Ich bin nun schon (neben dem Fernabi damals und dem Studium jetzt) zwar seit Jahren selbständig (und daher nicht so klassisch drauf angewiesen, dass einem Personaler meine Bewerbung zusagt), aber auch in meinem Bereich kommt man schwerer an Projekte ran, wenn diese klare rote Linie ohne Lücken fehlt. Dennoch hatte ich noch nie ernsthaftere Leerläufe. Ich glaube, ich kann mich und was ich kann einfach gut verkaufen. Das kann einem kein lückenloser Lebenslauf ersetzen. Trotzdem schadet es natürlich nicht, so einen zu haben :D Aber der Drops ist nun schon gelutscht. Was ich sagen will: Passiert ist es eh, kein Grund zur Angst! Mach jetzt deine Ausbildung und was davor war, wird mit den Jahren immer unwichtiger. So gesehen bin ich auch ein "Spätzünder" und habe mich in der Gesellschaft nie als schwarzes Schaf gefühlt. Wenn ich alte Freunde aus Schulzeiten treffe, die allesamt nach dem Abi studiert haben und seither auf der Karriereleiter rumklettern, steche ich natürlich etwas raus. Da treffen in puncto Lebenslauf und Lebenskonzepte einfach Welten aufeinander. Ab und zu findet sich natürlich auch immer wer, der meinen Werdegang für "nicht ordentlich und vernünftig" hält. Aber irgendwer findet immer irgendwas, was man falsch gemacht hat... Aber das hat nichts damit zu tun, dass ich keinen Platz in der Gesellschaft hätte. Und bei dir hat es das auch nicht ;-) Die meisten Teile der Gesellschaft sind toleranter, als man denkt ;-) Was das Thema "Ausbildung und Fernabi parallel" angeht, rate ich dir auch eher ab und bin da ganz bei Markus. Er hat das ganz richtig geschrieben, das passiert auch sehr oft: Man verzettelt sich und letztlich läuft beides auf Sparflamme. Wenn Minijob/Teilzeitjob plus Fernabi nicht machbar waren für dich, dann werden es Ausbildung plus Fernabi erstrecht nicht sein. Jeder hat unterschiedliche Belastungsgrenzen und deine kennst du doch jetzt bereits. Da bringt es dir nichts, dir nun mehr aufzuhalsen, als dir eigentlich schon zu viel war.
  5. Dass eine Prüfungszulassung geklappt hat, wundert mich auch. Das ILS - was ebenfalls zur Klettgruppe gehört - achtet da tatsächlich sehr penibel drauf (natürlich auch aus Eigeninteresse. Die Fernschulen bestätigen da dann ja ggü. den Schulbehörden eine ordnungsgemäße Vorbereitung, was nicht der Wahrheit entspricht.). Ich habe auch von anderen (Ex-)Mitabiturienten noch nie gehört, dass jemand nicht nur ohne Probeklausuren, sondern ohne auch nur ansatzweise alle Einsendearbeiten eingeschickt zu haben, zugelassen wurde. Da musst du schon sehr großes Glück gehabt haben - sollte sich der hoffnungsvolle Mitleser nicht drauf verlassen. Normalerweise stößt man mit einem "Bitte bitte" auf Granit, wenn es um Prüfungszulassung ohne erbrachte Leistung und Nachweise geht.
  6. Wenn ihr euer Haus behaltet und mehrmals jährlich zurückkommt, passt das ja auch mit den Prüfungen ganz gut. Dafür kann er dann ja nach Deutschland kommen und in seinem gewohnten Umfeld unterkommen. Der Wohnsitz müsste allerdings in Bayern sein - was melderechtlich nicht ganz ok ist, wenn man seinen Lebensmittelpunkt gar nicht mehr dort hat, sondern nur besuchsmäßig in der Heimat ist. Es ist lt. Gesetz ausdrücklich der Hauptwohnsitz in Bayern seit 3 Monaten nötig: http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayGSO-60 , er müsste also etwas zeitiger und länger zurückkommen, was aber kein Problem sein dürfte. (hier ist der ganze Teil 5 relevant für euch. Da steht auch, wer nicht zugelassen wird, welche Fächer belegt werden müssen etc. Meiner Erfahrung nach sollte man sich immer auf offizielle Quellen verlassen, da Externenprüfungen einfach sehr selten und speziell sind und viele [Auch Lehrer und Schulbehördenmitarbeiter] da aus dem Stegreif auch nicht wissen, wie genau das funktioniert) Zu den Noten: Die letzten Zeugnisse werden beim Antrag auf Prüfungszulassung eingereicht und sicher auch mal drübergesehen. Meiner Erfahrung nach wird in erster Linie auf Einhaltung der Formalitäten, vollständige Antragsunterlagen und eine ausreichende, nachvollziehbar belegte Prüfungsvorbereitung geachtet. Die letzten Schulleistungen sind nicht ausschlaggebend. Auch 5er sind kein Ausschlusskriterium. Es gibt auch keine Anmerkung im Gesetz, wonach schlechte Noten auf dem letzten Schulzeugnis Ablehnungsgrund wären. Meine letzten Schulzeugnisse waren jedenfalls eine Katastrophe und bei der Zulassung zu der Externenprüfung wurden sie zur Kenntnis genommen, mehr nicht. Die Zulassung gefährdet hat da gar nichts. Dafür ist die autodidaktische Vorbereitung auf das Externenabitur schließlich da - man wird nicht auf Basis seiner letzten Schulkenntnisse geprüft. Dessen ungeachtet würde ich deinem Bruder raten, erstmal das High School Diploma zu machen. Umzug in ein fernes Land, eingewöhnen, neue Leute, neue Schule und dann auch noch Zielgerade vor dem ersten Schulabschluss - das ist schon ganz schön Stress. Da würde ich einem 15-jährigen nicht noch eine Last oben draufpacken. Er ist ja noch jung und es ist zeitig genug, wenn er das Abilernen nach dem High School Diploma anfängt (außer natürlich er ist seeeehr und hat total Lust drauf, dann ist das was anderes).
  7. In einigen Bundesländern sind Externenprüfungen für das Abitur ohne Vorbereitungskurse möglich - dafür benötigt man allerdings einen deutschen Wohnsitz, je nach Bundesland min. 6 - 12 Monate lang.
  8. So ein Schlaraffenland ist es dann auch wieder nicht 😉 Aber es war ja wie gesagt nur ein Beispiel aus den erwähnten Einzelfällen und keine Zusage, dass es bei jedem 1:1 so geht. Grundsätzlich besteht die Absetzbarkeit auch für "normale" Angstellte. Welchen Status Dim92 hat und das ganze Drumherum wissen wir leider noch nicht, vielleicht meldet er/sie sich nochmal ☺️
  9. Ich bin Freiberufler und habe die Abiturkosten in voller Höhe abgesetzt, sogar Reisekosten. Probleme gab's dabei nicht. Wie bereits erwähnt wurde kommt es immer auf den Lebenslauf ab und worauf das Fernabitur abzielt. Ein reines "Privatvergnügen", einfach weil man das Abi will, ist z.B. etwas anderes, als es zu benötigen, um ein auf den aktuellen Beruf aufbauendes Studium aufnehmen zu können. Einzelfälle: Unzählbar 😉 https://www.ils.de/studienfoerderung/steuerliche-absetzbarkeit/ Am besten du wendest dich an dein zuständiges FA und horchst da mal nach. Ein bisschen kommt es immer auch auf den Sachbearbeiter an. Bei allen Fernabi-Angelegenheiten muss man sich meiner Erfahrung nach darauf einstellen, selbst wenn man im Recht ist erstmal abgewiesen zu werden und ein bisschen dafür "kämpfen" zu müssen, dass dieser Ausbildungsweg anerkannt wird. Beim FA hatte ich jetzt wie gesagt keine Probleme, grudnsätzlich kann da aber dasselbe passieren wie bei BAföG-Amt, Krankenkasse und Co.: Man bekommt einen negativen Bescheid und muss dann mit Widersprüchen hinterherrennen. Gut zu wissen wäre auch, was Markus fragte:
  10. Das unterschreibe ich. Ich habe noch bei keiner Bildungsmaßnahme erlebt, dass nicht irgendjemand Panikmache betreibt, dies und das sei unschaffbar und wahnsinnig unfair. Im e-Learning-Bereich geht das beim Fernabi los und bei sämtlichen Fernstudiengängen aller Anbieter weiter. Ja, manchmal kommt es (überall!) wirklich vor, dass etwas unverhältnismäßig und unerwartet anspruchsvoll ist. Aber es gibt auch immer Leute, die es schaffen - und die können weder alle zaubern, noch sind es die Ober-"Streber" (Beweis: Ich 😁) Meiner Erfahrung nach ist es überwiegend auf gescheiterte Leute zurückzuführen, die ihr Scheitern lieber auf den fiesen Dozenten abwälzen als bei sich selbst auf Fehlersuche zu gehe (Natürlich nicht immer, aber immer öfter 😉 ). Tut mir immer einerseits leid, andererseits find ichs auch ziemlich fies, Studierende wie dich dadurch unnötig zu verunsichern.
  11. Ich frage mich die ganze Zeit, wer, wenn er wirklich mit einem Smartphone in der Prüfung war, so blöd wäre, damit die Klausur zu fotografieren (Auffliegegefahr direkt in der Prüfung) und die Informationen aus der Klausur in seinen Prüfungsbericht zu schreiben, an die er sich nicht einfach erinnert, sondern die so nah am Original sind, dass sie von einem Foto stammen müssen (zweite Auffliegegefahr). Wer geht das Risiko ein, nur im einen Prüfungsbericht möglichst genau verfassen zu können? Kann man so unbedacht sein?
  12. Das Fernabi dauert dann eben entsprechend länger. Das gilt aber für alle Bildungsmaßnahmen, neben denen man eben als Erwachsener für gewöhnlich noch arbeitet, sofern man nicht z.B. einen Partner hat, der beide durchbringt. Ich habe auch neben dem Fernabi gearbeitet und nur die letzten 12 Monate Bafög bezogen und entsprechend mehr als 30 Monate gebraucht. So ist das eben. Die meisten (nicht alle) brauchen letzten Endes sowieso länger, als sie sich vorgenommen haben. Gerade in der letzten Zeit ist viel intensiveres Lernen angesagt, weil es auf die Prüfungen zugeht. In dieser Phase arbeitet man eher weniger nebenher, als in der Zeit vorher. Wenn du dir trotzdem Fernabi+Teilzeit zutraust, frage ich mich, wieso du nicht einfach schon die ersten 18 Monate des Lehrgangs tust (und stattdessen nicht ins Kolleg gehst) und dann die letzten 12 Monate nur Bafög beziehst, um dich ungestört auf die Prüfungen vorzubereiten. Das wäre in jeder Hinsicht, vor allem rechtlich, einwandfrei. Wieso wäre es denn "unrichtig", erst das Fachabi mitzunehmen und dann Abi zu machen?! Bedenken solltest du auch, dass die Noten beim Fernabi meist schwächer ausfallen, als an einer 'normalen' Schule. Du bist auf 8 Prüfungen angewiesen. Wenn da nicht alles sitzt oder dir eine Prüfungsaufgabe nicht so liegt, die Zeit knapp wird oder du einfach nicht weißt, worauf dein Prüfer (den du ja nicht kennst wie in der Schule) besonders wert legt, kannst du das nicht mehr ausgleichen wie an der Schule. Jeder Patzer schlägt direkt zu Buche und zieht den Schnitt runter. Gerade wenn man ein NC-Fach studieren will, würde ich das berücksichtigen.
  13. Naja, wenn du dich mit Bafög für den Kollegbesuch fördern lässt, ist Voraussetzung, dass du auch das Ziel hast, das abzuschließen. Sich nur, um gefördert zu werden, irgendwo einschreiben, ist nicht ok. Da du schon planst, das Kolleg dann kurz vor den Prüfungen abzubrechen, wäre das somit rechtlich nicht in Ordnung. Auch, wenn du stattdessen ein anderes Abi machst - die baföggeförderte Ausbildungsmaßnahme würdest du nur pro forma besuchen und das reicht nicht. Die einzige Frage ist, ob man dir nachweisen können wird, dass du nur Zeit abgesessen hast. Bei Schulabbruch riskiert man immer Schererein mit dem Bafögamt. Da wird gerne mal die volle Summe zurückgefordert. Ob die Rückforderung letztlich rechtswirksam ist und wirklich gezahlt werden muss, ist damit nicht gesagt. Stress hat man dann aber ggf. erstmal ordentlich. In deinem speziellen Fall würdest du mit deinem fortgeschrittenen Fernlehrgang dem Bafögamt quasi bereits die Begründung für eine Rückforderung mit an die Hand geben; du würdest quasi selbst belegen, schon die ganze Zeit eigentlich Fernabi gemacht zu haben und nur den Zeitpunkt abgewartet zu haben, die letzten 12 Monate erreicht zu haben. Nach einem Abbruch am Kolleg musst du außerdem begründen, warum du abgebrochen hast und eine weitere Förderung für das Fernabi willst. Ein anerkannter Grund, wieso man nach dem Abbruch einer Ausbildungsart dann noch für eine weitere Bafög möchte, ist z.B. der Fachrichtungswechsel an der Uni. In deinem Fall (Fernabi statt Schul-Abi wegen blöder Lehrer) ist es aber nichtmal sowas. Das Bafögamt kann dir die Förderung der letzten 12 Monate Fernabi dann verwehren und ich halte es auch nicht für unwahrscheinlich. Wenn es ganz blöd läuft eben zusätzlich mit Rückforderung des Förderungssumme während der Kollegzeit. Natürlich kann auch genau gar nichts passieren, beim Bafög wird viel besch.... und nicht jeder fliegt auf. Wenn dein Sachbearbeiter aber auf Zack ist, können sehr unangenehme Nachfragen und Rückforderungen auf dich zukommen. Ausprobieren würde ich persönlich es nicht. Das Risiko, dass du am Ende gar keinen Abschluss hast, würde ich auch nicht unterschätzen. Die Zeit, die du in der Schule absitzt, fehlt dir am Ende. Auch wenn du dort auch Sachen fürs Abi lernst, hast du in einem anderen Prüfungsbundesland mehr Prüfungen, unbekannte Prüfer, teilweise abweichenden Stoff, Reise- und Übernachtungskosten und und und. Und wenn du das Externenabitur in deiner Stadt ablegst, landest du mit Pech an deinem Kolleg und hast die Lehrer als Prüfer, die du nicht leiden kannst. Ich kann dir nur raten, jetzt erstmal das Fachabi mitzunehmen. Und zu den blöden Lehrern: Das kennen wahrscheinlich alle hier. Mit manchen kommt man nicht zurecht und wenn es ganz übel kommt, wird man subtil benachteiligt. Nur gehört es auch zum Erwachsenwerden, sowas dann mal ein Jahr durchzustehen und nicht komplizierte und kritische Konstrukte zu nutzen, um dem zu entgehen. Den Impuls kann ich verstehen, so ist es nicht. Aber wirklich machen solltest du es imho nicht. Ich weiß, doofer Spießerkommentar 😀😉 Letztlich verstehe ich deinen Gedanken natürlich; irgendwie müssen sich auch Fernabiturienten finanzieren. Das Problem haben fast alle. Aber es kann eben auch keine Lösung sein, sich dann einfach an einer Schule einzuschreiben, nur um länger Bafög zu bekommen. Moralisch finde ich das auch nicht in Ordnung, aber das ist ja nicht Thema 😉
  14. Am Ende zwei Prüfungen abzulegen jedenfalls nicht (z.B. um dann die bessere Note auszuwählen), aber das meintest du glaube ich auch nicht. Neben dem Schulbesuch in einen Fernkurs eingeschrieben zu sein ist rechtlich sicherlich unproblematisch. Wenn dieses Konstrukt allerdings nur gewählt wird, um Leistungen zu erhalten, die einem sonst nicht zustünden, wird es kritisch. Für das Fernabi gibt es in den letzten 12 Monaten Bafög und es ist nicht Sinn der Sache, sich einfach irgendwo anders angemeldet zu lassen, um durchgängig gefördert zu werden, ohne je die Absicht zu haben, die geförderte Ausbildungsmaßnahme in der Form abzuschließen. Einen Wechsel (in den letzten 12 Monaten dann als offizieller Fernabiturient) bzw. Abbruch des Kollegs wenn du dann in der förderungsfähigen Fernlehrgangphase bist wirst du dem Bafögamt erklären müssen - und wie willst du dann rechtfertigen, dass du nun Fernabi machst, aber nur noch 12 Monate, weil du da schon die ganze Zeit vorher mit beschäftigt warst? Was ich auch nicht verstehe: Wenn du das letze Jahr am Kolleg wiederholen würdest, musst du die Lehrer doch auch weiterhin aushalten. Wieso als Wiederholer (ginge das überhaupt, wenn du in einigen Tagen dein Fachabi ausgehändigt bekommst?) und nicht als Schüler in Klasse 13 bis zum Abi? Oder willst du wiederholen, ohne wirklich hinzugehen? Kindergeld gibt es, wenn sonst alle Bedingungen erfüllt sind, beim Fernabi übrigens durchgängig.
  15. Die Frage habe ich mir auch schon öfter gestellt! Würde mich nach wie vor sehr interessieren. Theoretisch könnte man so einen Internetausfall auch vorschieben und in der Zeit genüsslich spicken. Andererseits haben viele Leute nicht so stabile Internetleitungen (ich habe z.B. lange auf einem Dorf gewohnt, wo es nichtmal schnelles Internet gab. Es riss auch öfter mal ab) - können die sich dieses Prüfungsverfahren dann direkt abschminken? Tut mir leid, dass ich deine Frage selbst nicht beantworten kann😃
  16. Ich habe mich per ILS vorbereitet und habe die Prüfungen dann (nach noch ein paar Monaten Zusatzlernen speziell für mein Bundesland) in meiner Stadt die Prüfungen abgelegt. Ich wurde zusammen mit den Schülern des hiesigen Abendgymnasiums geprüft. Die "normalen" Abiturprüfungen sind immer im Frühjahr, auch wenn man sich schon deutlich früher anmelden muss. Bei mir war es aber Niedersachsen, deshalb kann ich jetzt zu Baden-Württemberg nicht viel sagen. Wenn du irgendwelche allgemeineren Fragen hast, frag Wie lange bist du denn schon beim ILS, schon weiter fortgeschritten? Dann könnte es bis April 2019 gut klappen.
  17. Kunde ist man sicherlich, ja. Diskussionswürdig ist mMn eher, was der Einzelne daraus für eine Anspruchs- und Leistungshaltung ableitet. Und das ist sehr individuell, ich habe von jeder "Art" Fernstudent schon ganz unterschiedliche Ausprägungen wahrgenommen. Sowohl die, die Clarissa beschreibt, als auch die, die meinen sie zahlen für Noten, Abschluss und generell alles-nachgetragen-bekommen. Und natürlich eine Menge zwischen diesen Extremen. Also ob man sich selbst nun Kunde der Hochschule nennt oder nicht - darüber, wie man selbst das meint (jetzt mal von der reinen Definition des Wortes abgesehen), sagt das nicht viel aus.
  18. Es gibt noch eine ganze Menge weitere, schau mal hier: http://www.studienwahl.de/de/studieren/finder/ergebnis.htm?d-5434-o=2&d-5434-s=1&d-5434-p=1 (sollte der Direktlink nicht funktionieren, einfach nochmal in die Suchschablone Wirtschaftsinformatik, Fernstudium, Bachelor und Fachhochschule eingeben, ggf. auch nur staatliche Träger)
  19. Sooo, der erste Mooc ist nun durch (nachdem ich mehrmals die "Sessions switchen" musste, weil ich einfach zeitlich nicht dazu kam). Mein Fazit zu "English for Busines and Entrepreneurship" bei Coursera: Joa, ganz nett, kann man mal machen. Es bleibt aber bei meinem Zwischenfazit vom 25. Juni. Hinzu kommt, dass viele Kursteilnehmer bei den Peer Reviews scheinbar einfach nur schnell durchkommen wollten (Teilnahmebescheinigung oder Zertifikat erhalten...?) - die wenigsten haben sich bei den Aufgaben auch nur ein bisschen Mühe gegeben. Mindestens jede zweite Einsendung war Kauderwelsch, Thema verfehlt, ergoogled oder wirres jibvfdklivgbgbjdf - nach dem Motto "hauptsache die geforderte Zeichenzahl vollkriegen, merkt eh keiner" Mal sehen, welchen Kurs ich als nächstes mache. Abgeschrieben hab ich das Vorhaben noch lange nicht
  20. Schön zusammengefasst Markus, so sehe ich das auch. Eine offizielle Begrenzung kenne ich auch bei keinem Anbieter. Ich habe während des Fernabiturs auch nur wenige Fragen gestellt. Aber wenn, dann "gesammelt" und nicht mehrere Fragen pro Tag. Ich habe mir auch immer realtiv viel Mühe gegeben, bei meinen Fragen erkennen zu lassen, was ich schon weiß und überlegt habe. Dafür gab es in 99% der Fälle super hilfreiche Antworten von den Tutoren. Aus dem Fernabi-Gruppen bei Facebook weiß ich aber, dass andere da sofort Fragen versenden, sobald ihnen beim Durchlesen etwas nicht klar ist. Und dann manchmal sogar noch eine hinterher nach dem Motto "Vergessen Sie es, ich habs doch kapiert. Aber noch eine Frage:..." . Das ist natürlich ein Extrembeispiel Aber da kann ich dann schon verstehen, dass Tutoren genervt reagieren oder auch nichts antworten, außer dass man erstmal nochmal nachlesen soll.
  21. "oder eine ähnliche Qualifikation" - damit scheinst du ja doch alle Anforderungen zu erfüllen? Ich würde es auf jeden Fall versuchen. Ich hatte auch schon bei Stellenausschreibungen Glück, bei denen ein Hochschulabschluss als Voraussetzung angegeben war (ohne "oder eine ähnliche Qualifikation"). Viel Erfolg!
  22. Ich frage mich bei einigen Fragen auch, was man daraus schließen will? z.B. wenn ich bei "I get bored easily" auf "False" klicke. Urteilt man dann, dass ich gerne immer dieselben Abläufe habe und damit zufrieden bin, nichts Neues und keine Herausforderung suche und alles bleiben kann, wie es ist, ohne dass ich mich gelangweilt fühle? Oder dass ich das durchaus suche, aber eben auch mir selbst "bieten" kann und deshalb nicht wirklich ins "bored"-Stadium komme? Ich habe es zum Beispiel aus dem zweiten Grund angeklickt. Ich mache nicht gerne lange und immerwieder dasselbe, ich mag Abwechslung und Neues. Aber trotzdem fühle ich mich nie bored. Jemand, der aber (ob privat oder beruflich) lieber ein ruhiges Leben ohne Neues lebt, würde dasselbe klicken. Das "false" auszuwählen hätte aber bei beiden Personen komplett gegensätzliche Ursachen und Aussagen Ein "True" hingegen könne heißen, das man nicht jahrelang auf der Stelle treten will, oder dass man ZU schnell "bored" wird und deshalb nix richtig zu Ende bringt, sondern ständig dem Neuen und Abwechslungsreichen hinterherjagt und dabei komplett verzettelt. Ich schließe mich Rumpelstilz an: Auf die meisten Fragen müsste ich mit "Es kommt drauf an" Antworten, wenn sie so pauschal gestellt werden. --- Dementsprechend durchwachsen ist auch mein Ergebnis. Ich würde sagen es stimmen 10-20% und das sind die, die eben nicht so uneindeutig waren, wie das Beispiel oben Komplett falsch ist z.B. "you often leave “early adopting” to others. At least until they work the bugs out—then you can grab what works and take full advantage" - ich bin in 99% der Fälle jemand, der alles selbst macht und sich wenig Hilfe holt, sondern sich selbst ans Werk macht. Mein Freund und meine Familie wären froh, wenn " “If it ain’t broke, don’t fix it" wirklich mein Motto wäre und mich auf WENIGER neue "interests and talents you didn’t even know about " konzentrieren würde Nee, also je öfter ich mir das durchlese, desto weniger klingt es nach mir. Meine Antwort auf die "I get bored easily"-Frage erklärt sicher auch das: "Open yourself to the unexpected once in a while and you might be pleasantly surprised." - aus meinem "False" wurde einfach das Falsche von beiden Möglichkeiten geschlossen. Gerade weil ich ständig irgendwas "unexpected"es in meinem Leben habe, bin ich nicht "bored easily" --- You enjoy tackling clearly defined problems. You're open to new ideas and trends, and like thinking ahead. 1% OF OTHER QUIZZERS SHARE THIS WITH YOU Doer Your LQ indicates you are intellectually practical. You typically rely on your own experience and common sense to solve problems and prefer learning new things only when there’s a clear purpose for it. This makes you a reliable, grounded thinker, but consider exploring some new territory now and then—you may find you have interests and talents you didn’t even know about. Innovator While you’re aware of new ideas and trends, you often leave “early adopting” to others. At least until they work the bugs out—then you can grab what works and take full advantage. You explore change and novelty in a measured fashion. This keeps you moving forward, but maybe not as quickly as you'd like. Try jumping ahead of the curve once in a while—you may find it suits you. Planner You’re most at ease around close friends and familiar settings and may not care much for meeting new people. You prefer the known to the unknown and like to plan in advance. “If it ain’t broke, don’t fix it” nicely sums up your approach to life. It’s a solid strategy, although it may limit your opportunities. Open yourself to the unexpected once in a while and you might be pleasantly surprised.
  23. Mir ist er auch sofort negativ aufgefallen. Man mag von der Welt halten, was sie will - aber dafür, dass sie immerhin zu den "Großen" gehört, finde ich den Artikel beschämend. Die Klett-Fernschulen und AKAD als Haupt-Player zu bezeichnen zeugt schon von sehr schlampiger Recherche... Die Fernuni Hagen im Bild zu zeigen, inhaltlich aber scheinbar überwiegend auf Fernschulen und -kurse einzugehen macht es nicht gerade besser. Ok, gegen Ende wird noch etwas differenziert, als ein Schlenker zur Euro FH gemacht wird. Insgesamt ist da aber das Kind schon in den Brunnen gefallen, da hätte man gleich am Anfang deutlichere Linien ziehen sollen. In diesem Abschnitt: steckt mir auch zu viel "in der Regel", obwohl man das so pauschal nicht sagen kann. Es kommt drauf an. Hier Ist ja wunderbar, dass darauf verwiesen wurde, dass die Prüfungen "richtgier" beruflicher Abschlüsse die IHK abnimmt. Da hätte man aber auch gleich dazusagen können, dass bei den Schulabschlüssen IMMER (und nicht nur häufig) die Schulbehörde für die Prüfung zuständig ist (was leider viele selbst, wenn sie selbst schon seit Monaten im Abi-Lehrgang sind, nicht wissen). Die Fernschulen bieten die Vorbereitung an, nicht die Schulabschlüsse. Das ist vielleicht eine Kleinigkeit, aber mich hat während des Fernabis (und teilweise jetzt noch) durchweg gestört, dass viele denken, das Abi sei dadurch leichter, weil es einfach so von einer Fernschule hingemauschelt würde. Aha? Das kommt drauf an, wann vor der Prüfung man abbricht. Wenn alle Kursmonate um sind, z.B. beim Abi, hat man auch schon den ganzen Kurs bezahlt. Ob man dann noch zur Prüfung geht oder nicht, ändert nichts daran. --- Ich liebe Fernlernen nach wie vor, solche Artikel regen mich auf
  24. Aber das Fachabitur (Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife?) ist ja nicht automatisch gleich Fernabitur. (EDIT: Der Beitrag auf den ich antworte wurde zwischenzeitlich bearbeitet) Naja, du weißt ja jetzt, wo du die Termine findest. Ehrlichgesagt finde ich es etwas dreist, andere beim ILS nachfragen lassen zu wollen, wenn man eine wie auch immer geartete Studie durchführt...
  25. Inwiefern hat das ILS empfindlich reagiert? Vielleicht eher verwundert? Die aktuellen Termine für 2017 findest du wahrscheinlich in irgendeiner Facebookgruppe. Wäre es sehr wichtig, könnte man sich auch durch alte Abi-Blogs fühlen oder (wie verlinkt) direkt bei der Schulbehörde schauen. Darf man fragen, wozu du es wissen willst? Wirkt schon etwas ungewöhnlich.
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