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Muddlehead

Gesundheitsminister will Ausbildung von Psychotherapeuten neu regeln

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Die Überschrift ist ja putzig. Diese Pläne gibt es schon viel länger und wurden hier im Forum auch schon diskutiert.

 

 

Bearbeitet von ClarissaD

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vor 9 Stunden, ClarissaD schrieb:

Die Überschrift ist ja putzig.

 

 

Ich geb das Lob an den Spiegel weiter ;).

Bearbeitet von Muddlehead

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Ja, diese Idee wird schon seit vielen Jahren diskutiert. Aber wenn Herr Spahn in seiner Funktion als Minister dazu beiträgt, dass das in seiner Amtszeit tatsächlich umgesetzt wird, dann halte ich das für einen Erfolg.

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Tja, wie lange ist die Novelle schon im Gespräch? Sie soll ja schon seit vielen Jahren "demnächst" kommen :-) 

Herrn Spahn halte ich generell nicht für den richtigen Mann auf diesem Posten, siehe auch seine Vorinstanzenregelung bei der Psychotherapeutenwahl. 
Auch das mit dem Einstellen 10.000 offener Pflegestellen bis 31.12.18 hat ja nicht so wirklich hingehauen. Ebenso wenig attraktiv ist seine Einstellung zu Hartz-4-Beziehern und auch andere süffisante Äußerungen, die Empathie mit dem Wähler vermissen lassen. 

Ich lasse mich mal überraschen :-) Aber kurzum, ich glaube nicht dran, dass sich da was tut. Schon allein weil ich nicht glaube, dass sich das Umstellungschaos flächendeckend umsetzen lässt, trotz laufender Modellversuche. Ist aber nur meine persönliche Antenne, die mir das vermeldet. 

Wichtiger als den Ausbildungsweg neu zu regeln, halte ich momentan sogar eher die Frage, was man mit den durchaus zahlreich vorhandenen Therapeuten so macht, die aufgrund überholten Niederlassungsquoten von Anno Tuck in Stadt und Dorf keinen Kassensitz bekommen. :35_thinking:

LG  

Bearbeitet von Vica

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Dann fehlt ja nur noch Psychotherapie als Fernstudium. Gefolgt von Medizin. 

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vor 12 Stunden, jedi schrieb:

Der Gesetzentwurf ist nun durch.


Guten Morgen,

ja, was zu befürchten war :44_frowning2: Ich fürchte nämlich, dass wir ab 2025 auf diesem Wege viele arbeitslose Therapeuten produzieren, die - nach einem teuren Studium verschuldet - nicht mal die Möglichkeit haben, sich irgendwo als Psychologe einstellen zu lassen. Denn einen Kassensitz werden sie vom Fleck weg nicht bekommen. Wir haben ja heute schon recht viele PPs, welche keinen haben - aber die können wenigstens auch in anderen Bereichen der Psychologie arbeiten.

Ich frage mich, ob das dann künftig so wird, dass diese studierten Therapeuten dann quasi ein Psychologie-Studium anhängen (Master müsste reichen) oder eine systemische Weiterbildung oder so machen. Was quasi der umgekehrte Weg zu jetzt ist, wo Psychologen die Ausbildung zum PP/KJP dranhängen. 

Sehr seltsames Konzept. Aber bis dahin kann sich vermutlich keiner mehr an den Namen Spahn überhaupt erinnern, und dann muss er sich den Schuh ja nicht mehr anziehen. 

LG  

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vor 39 Minuten, Vica schrieb:

Ich frage mich, ob das dann künftig so wird, dass diese studierten Therapeuten dann quasi ein Psychologie-Studium anhängen (Master müsste reichen) oder eine systemische Weiterbildung oder so machen. Was quasi der umgekehrte Weg zu jetzt ist, wo Psychologen die Ausbildung zum PP/KJP dranhängen. 

 

Und andersrum frage ich ich auch, ob man dann mit einem Bachelor in Psychologie einen Psychotherapie-Master machen kann oder ob man dann noch mal von vorne anfangen muss? 

Auf jeden Fall wird der neue Studiengang vermutlich einen ähnlich hohen NC haben wie jetzt Psychologie oder gar Medizin.

 

An sich finde ich es gut, dass man die katastrophale Ausbildungssituation für Psychotherapeuten verbessern will. Aber ob das der beste Weg ist? Man hätte auch einfach direkt was an der Einstellungssituation während der Ausbildung verändern können.

Nun ja, jetzt wird es also zwei Berufswege geben, Psychotherapie und Psychologie. Bin gespannt, was dann mit den Psychologen passiert...

 

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