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IU überwacht das iPad der Studenten neuerdings


Gast

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Der Titel ist mal clickbait, aber ich bin not amused. Seit neuestem liefert IU seine iPads mit einem Zwangs-Remote Management Tool aus, dass sinngemäß genutzt wird um:

 

"die Möglichkeit, Funktionen einzuschränken, Anwendungen zu installieren, die Sicherung von Daten zu verwalten und den Internetverkehr sowie einige Geräteeinstellungen zu überwachen"

 

Laut Studierendensekretariat dient die Fernüberwachung um in Fällen von Diebstahl oder Verlust das iPad zu sperren. 

 

1. ist das meine Sache und meine Verantwortung

2. kann ich das auch selbst über mein Apple Account

3. Vertrau ich keinen Aussagen "wer tracken nichts blablub".

 

Der Mist lässt sich auch nicht ohne kostenfplichtige Drittanbieter (noch nicht probiert) entfernen bzw. ist das wohl noch nicht erfolgreich passiert. Und wer was weiß, was die so treiben. Ein Reset bringt auch nichts - es ist Zwang. Man kann so nicht mal den iPad Namen, der voreingestellt der eigene Klarname ist, ändern. Besonders toll bei Bluetooth z.B. .

 

Meine Anfrage läuft bei @IU Internation. Hochschule, dass bei mir abzuschalten. Hoffnung einer einfachen Lösung ist gering gemäß Austausch mit Mitstudenten, wird das wohl ein Kampf. Hier fand auch schon einiges an Austausch statt.

 

Fazit: das iPad ist nun seit kurzem ein toller Briefbeschwerer und absolute Bevormundung. Falls hier nicht eingelenkt wird, schicke ich das Teil zurück. Ein "Bonus" ist es auf alle Fälle nicht.

 

 

Bearbeitet von Muddlehead
wording
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Ich hatte das vor kurzem in nern Chat auch mitbekommen und war echt verwirrt.

 

Für die gegebenen Gründe scheint die Maßnahme nicht wirklich geeignet zu sein.

 

Andererseits ist das iPad Eigentum der iu bis du durchs Studium gekommen bist (oder komplett gezahlt hast, nicht sicher und aktuell keine Option nachzusehen).

 

Bei einer solchen Maßnahme würde ich mir wünschen, das iPad gegen einen entsprechenden Nachlass auf die Studiengebühren hat nicht erst zu beziehen.

 

Ist aber auch Wurst, da das iPad ja ein (quasi) durchgehender Bonus und nicht Teil des eigentlichen Vertrags ist.

 

Du könntest prüfen lassen, ob dies eine angemessene Maßnahme ist, oder ob die Einschränkungen, insbesondere bei der Datenhoheit, durch den Zweck gedeckt sind.

 

Evtl gibt es hier ja auch bereits einen fertigen Report des/der Datenschutzbeauftragten, den die iu verlinken könnte.

 

Die üblichen Feststellungen bei solchen Fragen beziehen sich auf Firmen/Mitarbeiter und hier ist der Fall ja schon so unterschiedlich, dass diese IMO nicht direkt übernommen werden können.

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Ist mir alles ehrlich zu viel Zirkus für ein 300€-iPad.

 

Warum man die Studenten*innen mit so einem Quatsch belästigt und sich lieber eine Klatsche abholt bei 12-15 k Studiengebühren erschließt sich mir nicht. Dürfte bei der Masse sicherlich für die um "Cent-Beträge" gehen. Bis jetzt hat das wunderbar auch ohne MDM geklappt.

 

Werde da auch kein weiteres Fass aufmachen, hauptsache es ist mal bekannt.

 

Bearbeitet von Muddlehead
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Ob es der IU da (nur) um den physischen Wert des iPads bei Verlust geht? Vielleicht hat man auch Bedenken aufgrund der Studieninhalte, die über das iPad zugänglich sind?

 

Nur um das iPad im Falle eines Verlusts zu sperren, erscheinen mir die Zugriffsrechte allerdings auch sehr umfangreich. Und wie Du ja auch schreibst, hat jeder Besitzer eines iPads die Möglichkeit, dieses orten zu lassen und im Falle eines Verlusts zu sperren. Dazu könnte die IU den Studierenden ja vertraglich zur Auflage machen, dies unverzüglich zu tun, sobald der Verlust festgestellt wird.

 

Vielleicht geht es aber auch darum, das iPad immer mehr zu einem integralen Bestandteil des Studiums zu machen und damit den Studierenden eine vorgegebene Umgebung zu liefern und diese auch aktualisieren zu können, zum Beispiel durch neue Apps? Damit würde es dann vermutlich immer mehr zu einem reinen Studiengerät, ähnlich wie rein dienstliche Notebooks von Mitarbeitenden im beruflichen Umfeld, die dann oft auch nicht privat genutzt und von der Organisation verwaltet werden.

 

Dass so für Studierende erstmal ein komisches Gefühl entsteht, kann ich verstehen. Wird denn zum Beispiel detailliert aufgeführt, was überwacht und zum Beispiel auf den Rechnern der IU als Datensicherung gespeichert wird?

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vor 13 Minuten schrieb Markus Jung:

Ob es der IU da (nur) um den physischen Wert des iPads bei Verlust geht? Vielleicht hat man auch Bedenken aufgrund der Studieninhalte, die über das iPad zugänglich sind?

Du meinst du wie auf jedem anderen Handy, Tablet, Computer?

 

Rechnest du in Folge damit, dass auch die den eigenen Rechner eine Fernwartung können könnte? Könnte ja evtl zur Diskussion / deinem Interview zur Überwachung von online Prüfungen passen. Gerade dieses E-Mail Thema kam das ja auch auf.

 

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vor einer Stunde schrieb Markus Jung:

Vielleicht geht es aber auch darum, das iPad immer mehr zu einem integralen Bestandteil des Studiums zu machen und damit den Studierenden eine vorgegebene Umgebung zu liefern und diese auch aktualisieren zu können, zum Beispiel durch neue Apps? Damit würde es dann vermutlich immer mehr zu einem reinen Studiengerät, ähnlich wie rein dienstliche Notebooks von Mitarbeitenden im beruflichen Umfeld, die dann oft auch nicht privat genutzt und von der Organisation verwaltet werden.

 

[...] Wird denn zum Beispiel detailliert aufgeführt, was überwacht und zum Beispiel auf den Rechnern der IU als Datensicherung gespeichert wird?

 

Damit habe ich mich nicht detailliert auseinander gesetzt, weil das letztlich auf Vertrauen basiert. Apps vorinstallieren und aktualisieren kann initial und über App Store abgewickelt werden. Ich sehe da sonst keine Vorteile. Gegebenfalls für den IT-Support, die eine umfangreiche Möglichkeite haben zu helfen. Das soll dann doch bitte jeder für sich entscheiden können, ganz ohne Zwang. Zu mal das IOS nun wirklich keine Raketenwissenschaft ist und von Haus aus ziemlich DAU-tauglich.

 

Aber mal sehen, was Louisa @IU Internation. Hochschule rausfindet :).

Bearbeitet von Muddlehead
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Ich habe die Mail erhalten (nicht von Louisa) seitens IU:

 

"Die Fernüberwachung besteht seit dem 01.05.2022 durch unseren neuen Dienstleister. Ein Entfernen dieser Software ist nicht möglich."

 

Tjo. Soll jeder für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Vielleicht ändert sich es bei genug Feedback. Hier haben also "Drittanbieter" Zugriff auf das iPad.

Bearbeitet von Muddlehead
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Was für ein Witz.

vor 2 Stunden schrieb Muddlehead:

Warum man die Studenten*innen mit so einem Quatsch belästigt und sich lieber eine Klatsche abholt bei 12-15 k Studiengebühren erschließt sich mir nicht.

Den Satz sollte man im Sekretariat groß an die Wand pinseln.

 

 

Mit Abschluss des Studiums wird man ja Eigentümer des iPads. Dann kann der Dienstleister also weiterhin zusehen, was auf dem iPad so läuft? Ganz große Nummer.

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