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IU überwacht das iPad der Studenten neuerdings


Muddlehead
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vor 4 Stunden schrieb Audi82Aat:

Hallo Lenny,

wie kommst du denn auf den Mail-Vollzugriff? Ist das nicht ein normaler Office365-Account?

Kuckst du hier:

Bei den Personen, die damals direkt zugestimmt haben, dürfte die IU noch immer Vollzugriff haben. Zumindest erinnere ich mich an keine Benachrichtigung, dass diese nachträglich beseitigt wurde. Aktuell wird der Vollzugriff (IMO) nicht mehr angefordert.

 

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Nadja_studiert_Informatik

Was passiert, wenn man das Studium abgeschlossen hat? Kann man dann die Software entfernen?

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KanzlerCoaching
vor 3 Stunden schrieb Nadja_studiert_Informatik:

Was passiert, wenn man das Studium abgeschlossen hat? Kann man dann die Software entfernen?

 

Und werden dann ggf. gespeicherte Daten gelöscht?

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Am 15.6.2022 um 19:51 schrieb Muddlehead:

Ich habe die Mail erhalten (nicht von Louisa) seitens IU:

 

"Die Fernüberwachung besteht seit dem 01.05.2022 durch unseren neuen Dienstleister. Ein Entfernen dieser Software ist nicht möglich."

 

Tjo. Soll jeder für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Vielleicht ändert sich es bei genug Feedback. Hier haben also "Drittanbieter" Zugriff auf das iPad.

 

Danke für das Datum. Also alle älteren Geräte vor dem 01.05.2022 sind dann sozusagen sicher?

 

Habe meines ehrliche gesagt von 2019 noch immer nicht ausgepackt, weil mein altes immer noch gut

läuft. Bin auch nicht so der Apple-Fan.

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IU Internation. Hochschule
Am 15.6.2022 um 14:53 schrieb Muddlehead:

Der Titel ist mal clickbait, aber ich bin not amused. Seit neuestem liefert IU seine iPads mit einem Zwangs-Remote Management Tool aus, dass sinngemäß genutzt wird um:

 

"die Möglichkeit, Funktionen einzuschränken, Anwendungen zu installieren, die Sicherung von Daten zu verwalten und den Internetverkehr sowie einige Geräteeinstellungen zu überwachen"

 

Laut Studierendensekretariat dient die Fernüberwachung um in Fällen von Diebstahl oder Verlust das iPad zu sperren. 

 

1. ist das meine Sache und meine Verantwortung

2. kann ich das auch selbst über mein Apple Account

3. Vertrau ich keinen Aussagen "wer tracken nichts blablub".

 

Der Mist lässt sich auch nicht ohne kostenfplichtige Drittanbieter (noch nicht probiert) entfernen bzw. ist das wohl noch nicht erfolgreich passiert. Und wer was weiß, was die so treiben. Ein Reset bringt auch nichts - es ist Zwang. Man kann so nicht mal den iPad Namen, der voreingestellt der eigene Klarname ist, ändern. Besonders toll bei Bluetooth z.B. .

 

Meine Anfrage läuft bei @IU Internation. Hochschule, dass bei mir abzuschalten. Hoffnung einer einfachen Lösung ist gering gemäß Austausch mit Mitstudenten, wird das wohl ein Kampf. Hier fand auch schon einiges an Austausch statt.

 

Fazit: das iPad ist nun seit kurzem ein toller Briefbeschwerer und absolute Bevormundung. Falls hier nicht eingelenkt wird, schicke ich das Teil zurück. Ein "Bonus" ist es auf alle Fälle nicht.

 

 

Hallo zusammen,

 

Wir bedanken uns nochmals für Deinen Hinweis und äußern uns gerne unsererseits zu den hier gestellten Fragen zum Thema neue Geräteverwaltungssoftware und Datenschutz. 

 

Weil Dir das iPad von der IU gestellt wird, sind wir von der IU auch dafür verantwortlich, dass die von uns gestellten iPads datenschutzrechtlich konfiguriert und geupdatet werden können. Dazu dient die neu installierte Geräteverwaltungssoftware. Mit der – auch auf Deinem iPad installierten neuen Software – können wir von der IU die erforderliche Verwaltung und Sicherheit der iPads sicherstellen, und zwar datenschutzkonform. Das heißt Deine persönlichen Daten werden geschützt. 

 

Was bedeutet das für Dich: Zu keinem Zeitpunkt kann darüber von der IU auf Deine personenbezogenen Daten zugegriffen oder diese gesammelt werden. Das heißt, die IU kann weder Kalender noch Web-Historie oder erarbeitete Inhalte von Dir oder anderen Studierenden einsehen. Die neu installierte Geräteverwaltungssoftware dient also nicht der Kontrolle Deiner Daten, sondern dem Schutz Deiner Daten. Da genau diese Geräteverwaltungssoftware den Datenschutz gewährleisten soll, kann sie auch nicht deinstalliert werden. 

 

Wir haben Verständnis dafür, wenn solch vorinstallierte Geräteeinstellungen zu Unmut führen und dadurch beispielsweise die Gerätenamen nicht von Euch verändert werden können. Derzeit sind wir mit unseren Fachexperten in Kontakt dazu und klären für Euch, ob Ihr zukünftig den Gerätenamen für Bluetooth individuell anpassen könnt. Und wir sind auch weiterhin im Austausch mit unseren Fachabteilungen, um andere hier im Forum gestellte Fragen nochmal konkreter beantworten zu können. Wir melden uns entsprechend zeitnahe zurück!

 

Daher sind wir Euch dankbar für solche Hinweise und hoffen, dass wir mit unserer Rückmeldung einige Deiner und Eurer Fragen bereits beantworten konnten.

 

Viele Grüße

Louisa (Reputationsteam)

IU Internationale Hochschule

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vor 1 Stunde schrieb IU Internation. Hochschule:

Weil Dir das iPad von der IU gestellt wird, sind wir von der IU auch dafür verantwortlich, dass die von uns gestellten iPads datenschutzrechtlich konfiguriert und geupdatet werden können

 

 

Aus welchem Paragraphen erwächst diese Verantwortlichkeit?

Um welche datenschutzrechtlichen Konfigurationen und Updates geht es?

 

Heisst das, dass alle zwischen dem 25. Mai 2018 und Installation dieser neuen Software ausgegebenen iPads einen Verstoß gegen die DSGVO bedeutet haben?

Wieviele iPads sind bisher (um eure Formulierung zu benutzen) datenschutzrechtlich verantwortungslos von euch herausgegeben worden?

 

 

 

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polli_on_the_go

Muss das hier wieder so ausarten? Warte doch erst mal die restlichen antworten ab. Sonst kann man es ja immer noch über den zuständigen Landesdstenschutzbeauftragten klären. Ich glaube wenn du What's App benutzt weiß Meta mehr über dich (meine Meinung).

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Minuten schrieb polli_on_the_go:

Ich glaube wenn du What's App benutzt weiß Meta mehr über dich (meine Meinung).

 

Ich wusste nicht, dass Whatsapp zwangsinstalliert wird ;). Die Diskussion wird eh nichts bringen. Aber wenigstens sind zukünftige IUler sensibilisiert. Besser als nix. Ich sehe immer noch kein Mehrwert, hier ein Zwang durchzusetzen. Datenschutz war auch vorher durch Apple bestens geregelt und einstellbar für den Nutzer.

 

Und was ich an Settings sehe, kümmert sich das Remote-Management darum kein Deut besser. Die Einstellungen sind alle unberührt in dem Bereich. Nur das jetzt noch ein Datensammler mit an Bord ist, der US-Anbieter JAMF School - ach ja und das iPad nun , wie erwähnt, auf dem eigenen Namen läuft.

 

Aber heutzutage ist's ja mittlerweile eh egal - soweit sind wir schon. Da kommt's halt darauf auch nicht mehr an.

 

Für mich ein Haken dran.

Bearbeitet von Muddlehead
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vor 28 Minuten schrieb polli_on_the_go:

Muss das hier wieder so ausarten?

Was artet da aus?

Die iu meinte, es obliege ihrer Verantwortung. Und mich interessiert einfach, aus was diese resultiert.

Denn ehrlich gesagt, fällt mir da selbst nach Nachdenken und Recherche nicht wirklich was ein.

Und es muss sich ja was geändert haben. Daher die Frage, ob es eine Feststellung gab.

Rein von der Formulierung her, klingt es ja recht bedeutungsschwer, daher die Frage nach den bisher verantwortungslos herausgegeben iPads. Wenn die IU hier in der Verantwortung ist, dann müssten ja Schritte folgen um hier auch eine entsprechende Sicherheit zu gewährleisten (für die die iu nach eigener Aussage ja verantwortlich ist).

 

Ebenso interessiert mich, welche datenschutzrechtlichen Einstellungen und Updates hier gemeint sein könnten.

Eben um zum Beispiel auf meinem iPad ähnliche Einstellungen vornehmen zu können, wenn die bisher ausgegeben eben nicht entsprechend datenschutzkonform konfiguriert waren. Nur für den Fall, dass die iu aus Ressourcen Gründen nicht dazu kommt, die bisher unverantwortlich herausgegebenen iPads nachkonfigurieren zu können.

 

EDIT:

vor 28 Minuten schrieb polli_on_the_go:

Ich glaube wenn du What's App benutzt weiß Meta mehr über dich (meine Meinung).

https://en.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

 

EDIT2:

Ich kenne zig Fälle, bei denen die Fernwartung ziemliche Datenschutzrechtliche Folgen hatte. Ich kenne bisher kein Beispiel, in dem eine Verpflichtung zur Fernwartung bestehen würde, oder ein "Herausgeber" (was auch immer das juristisch gesehen sein soll) eine Verantwortung dafür tragen würde.

 

Aber ich gehe einfach mal davon aus, dass das stimmt, und die @IU Internation. Hochschule hier sicher die entsprechenden Informationen parat hat.

Das ist ja schon eine größere Änderung, und diese wird ja wohl überlegt vorgenommen worden sein, eben auf Basis der hier angefragten (und wahrscheinlich noch vieler darüber hinausgehender) Informationen.

Bearbeitet von DerLenny
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vor 9 Minuten schrieb Muddlehead:

Nur das jetzt noch ein Datensammler mit an Bord ist, der US-Anbieter JAMF School

 

@IU Internation. Hochschuledie Daten werden aber sicher nicht auf US Amerikanischen Servern gehalten, oder?

Oder ist dies in diesem Fall ebenso egal wie bei der Sache mit Office 365 und Teams?

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