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2 Jahre bloggen - ein Resümee

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chillie

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2 Jahre bloggen = 2 Jahre das Thema Fernstudium

Heute vor 2 Jahren habe ich meinen ersten Beitrag hier im Blog verfasst. Vor einem Jahr gab es schon einen "Geburtstagsbeitrag". Alleine schon deswegen möchte ich das 2-jährige wieder für einen kleinen Rück- und Ausblick hier nutzen.

Woran misst man den Erfolg eines Blogs? Klar, über die Page-Impressions kann man das tun - diese sind in den letzten 12 Monaten spürbar gestiegen. Die Kommentare sind auch recht zahlreich und geben mir viel Feedback. Erfolg ist für mich aber, mit meinem eigenen Output zufrieden zu sein.

347 Beiträge habe ich in 2 Jahren verfasst, über die Höhen und Tiefen des Fernstudentenlebens, wobei ich auch sehr konstant war, im ersten Jahr 171 Beiträge im letzten 176. Das zeigt auch, wie sehr für mich das Blog zu meinem Fernstudium und dem ganzen Drumherum gehört.

Wie es eben so ist im Leben, haben sich auch die Inhalte bzw. die Beiträge selbst geändert. Im ersten Jahr war vieles neu, ich studierte 3 Semester in zweien und war entsprechend unter Druck. Das letzte Jahr war Regelstudienzeit, ich hatte mehr Raum aber auch zum ersten mal Motivationsprobleme, die ich natürlich genutzt habe um mir hier im Blog kräftig Luft zu machen.

Für den ein oder anderen Mitleser muss sich das doch recht nervig anhören, wenn erst das Genöle kein Ende nimmt - sogar noch schlimmer wird und am Ende verkünde ich gute Note. Aber so ist das eben... wenigstens bei mir.

Ganz so schlimm scheint es zum Glück nicht zu sein, denn immerhin habe ich im letzten Jahr auch einiges an positiven Feedback zum Blog hier erhalten. Insbesondere Neuanfänger lesen wohl gerne mal in meinem Blog (manche haben es wohl sogar komplett gelesen :blink: ) - das ist natürlich ein nettes Kompliment. Neben dem Eigennutz möchte ich ja mit den Inhalten hier auch eine kleine Dokumentation leisten.

Auch wenn ich nicht wie Walraff Undercover ermittele, bin ich mitten drin. Mitten drin im Fernstudium, mitten drin in der Arbeit, mitten drin im Spannungsfeld zwischen leben und studieren. Gerade weil es im Forum in letzter Zeit Berichte über angebliche Fernstudentenblogs gab, die sich aber eher nach Profitexter gelesen haben, kann ich nur jedem der es ausprobieren möchte zum Blog raten. Ein ganzes Blog begleitend zum Fernstudium kann man nicht erfinden, niemand kann sich nur durch seine Vorstellungskraft in die Höhen und Tiefen des Fernstudenten eindenken - irgendwelchen oberflächlichen Werbetexte beschreiben eben nicht das richtige Leben.

Ein Jahr geht das ganze sicher noch weiter, die letzte Klausur im Juli und danach die Bachelorarbeit wird mir bestimmt für nochmalige 170 Beiträge genügend Input bieten. Zudem stehen noch große und kleine Dinge nächstes Jahr an, die gerade das Fernstudentenleben sicherlich zu einer neuen Herausforderungen machen.

Also wieder... auf ein neues Jahr! :thumbup1:


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36 Kommentare




Dann mal

- herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag

- weiter so!

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Wow, und ich hab jeden einzelnen Beitrag komplett gelesen :laugh:

Glückwunsch und weiter so :thumbup:

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Markus Jung

Geschrieben

Herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie konstant Du Dein Tagebuch pflegst und bin mir sicher, dass es nicht nur Dir nutzt, sondern gerade auch für viele Interessenten einen guten Einblick vermittelt, wie das echte Fernstudenten-Leben aussieht.

Ich freue mich darauf, auch weiter Deinen Weg hier zu verfolgen.

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auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Für den ein oder anderen Mitleser muss sich das doch recht nervig anhören, wenn erst das Genöle kein Ende nimmt - sogar noch schlimmer wird und am Ende verkünde ich gute Note. Aber so ist das eben... wenigstens bei mir.

ich finde das weniger nervig (wenn es so wäre, bräuchte ich es ja nicht zu lesen), sondern vielmehr erstaunlich oder faszinierend: über mehrere Wochen Schimpferei über das "schlimmste Fach des ganzen Studiums" (das ändert sich bei glaub ich bei dir von Klausur zu Klausur) und die Äußerungen, dass du ja gar nichts kannst .... und am Ende kommt dann in der Regel eine 1,x raus :laugh::confused:

nun ja, da die Ergebnisse dir recht geben kann ich nur sagen: weiter so :thumbup:

Gruß Dadi

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Herzlichen Glückwunsch zum 2-jährigen.

Ich habe deinen Blog auch vollständig gelesen und mache auch öfters Vergleiche zu meiner aktuellen Situation. Also vielen Dank dafür und weiter so! :thumbup1:

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Ich bin ja noch nicht so lange dabei und noch nichtmal in meinem Studium angelangt... aber als ich gerade so las ...

...Heute vor 2 Jahren habe ich meinen ersten Beitrag hier im Blog verfasst...
dachte ich mir zu allererst.

Huch, ist chillie noch nicht länger dabei? Keine Ahnung ob das jetzt bedeuten soll, ich hätte dich vom Schreibstil her als "älteren" Hasen eingeschätzt ... ich weiß es selbst nicht.

Aber natürlich auch von mir alles gute zum zweiten Geburtstag und die psychologische Wirkung des Blogs immer in Ehren halten. ;)

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Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum *Tusch*

manche haben es wohl sogar komplett gelesen

Ich gehöre auch dazu :D

Ich fand und finde den Blog wirklich sehr informativ und verfolge die Einträge nach wie vor.

Vor allem haben mich die vielen Zahlen, Diagramme, Auswertungen usw. dazu inspiriert, ebenfalls meinen Workload genau zu dokumentieren, damit ich auch irgendwann so tolle Diagramme erstellen kann :)

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Huch, ist chillie noch nicht länger dabei? Keine Ahnung ob das jetzt bedeuten soll, ich hätte dich vom Schreibstil her als "älteren" Hasen eingeschätzt ... ich weiß es selbst nicht.

Fernstudentenjahren sind wie Hundejahre, die zählen mehrfach :lol::laugh:

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Auch von mir Glückwunsch zum Jubiläum !

Deine Blogs lese ich immer sehr gerne, ich finde mich darin oft wieder.

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Glückwunsch zum Blog-Geburtstag!

Ich habe jeden Beitrag gelesen und werde weitere lesen, auch wenn Deine Studienrichtung überhaupt nicht meinen Interessen entspricht. Aber Du schreibst hier auch aus dem Leben und das betrifft alle, egal wer was studuert. Ausserdem gefallen mir Deine Statistiken, wenn es welche gibt, ziemlich gut. :thumbup1:

Zippy

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manche haben es wohl sogar komplett gelesen

Ich auch! :)

ja, und natürlich nicht zu vergessen:

*sing* Hääppy birthday tooo youuu, häääppyy biiiirthdaay tooooo youuu, häääääppy biiiiiiirthdaaaay chillies bloooooooooooooog... häppy biiiiiirthdaaaaaaaaaay toooooooooooooooo youuuuuuuuuuuuuuuu! */sing* :D

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HannoverKathrin

Geschrieben

Auch von mir Glückwunsch zur konstanten Leistung.

Außerdem ein großes DANKE! Du hilfst nicht nur Interessenten, sondern auch aktuellen Fernstudenten.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Lustiger Zufall: "ich" hab in 2 Tagen 1. Geburtstag

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Hey, der Kuchen hat ja nur eine Kerze... trotzdem danke :D

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Für den ein oder anderen Mitleser muss sich das doch recht nervig anhören, wenn erst das Genöle kein Ende nimmt - sogar noch schlimmer wird und am Ende verkünde ich gute Note. Aber so ist das eben... wenigstens bei mir.

Ist doch schön, wenn´s bei der Profilneurose hilft..

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Auch von mir Glückwunsch. Mich beeindruckt am Blog hauptsächlich, wie gut du die Widrigkeiten umschiffst, die sich dir in den Weg stellen. Hut ab vor der Energie, die du in diese Sache steckst und auf ein weiteres Jahr voll spannender Blogbeiträge. ;)

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Hast du auch eine Simpson?

Hmm, weiß ned, zumindest verzichte ich darauf jedem meine Noten in einer Tour auf die Nase zu binden und allen zu erzählen wie supidupitoll man doch ist.

P.S. In der Schule gab es früher die sehr guten Leute, die kein Aufheben um ihre super Noten gemacht haben, vor solchen Leuten hatte man Respekt. Und dann gab es die die mit ihren sehr guten Noten angegeben haben. Zweitere Gruppe gehörte dann zu denen die von den weniger toleranten Klassenkameraden öfter mal eines auf die Nase bekommen haben. Ich lehne zwar Gewalt generell ab, aber ganz unschuldig an der Situation waren diese speziellen Kandidaten mit ihrem Verhalten nicht. Kannst dir aussuchen, zu welcher Gruppe du vermutlich gehört hättest...

PPS Zur Perfektionierung würde ich dir noch empehlen links beim Glossar die 1.x gleich neben die jeweiligen Fächer zu schreiben oder ggf. deinen kompletten Notenspiel als Signatur zu verwenden, wär doch schade wenn irgendjemand einen Blogeintrag mal nicht liest und verpasst wie toll du bist, oder?!

Nichts für ungut, a bissal weniger peinliche Selbstdarstellerei & weniger Prahlerei und dein Blog wär wirklich interessant. Ich hoffe so ein Feedback ist auch ok und nicht nur das übliche Geschleime?

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Und du meinst also, dass mein Beweggrund hier zu bloggen, hier regelmässig neben dem Studium meine Zeit zu investieren, hier täglich anwesend zu sein um den Leuten mit Rat und Tat zu einem sehr schwierigen und kaum weitverbreiteten Thema zur Seite zu stehen, hier kostenlos Beratungsleistung abzugeben, hier das Forum zu moderieren, hier Feedback bei den Blogs zu geben, hier die Interessengruppe zu moderieren und einer der wenigen zu sein, die im WebCampus etwas anderes schreiben als Fragen nach Klausuren einzig und allein die Pflege meines Egos ist?

Dein Beispiel zum Thema Schule finde ich übrigens sehr schön - was du beschreibst ist nämlich erstklassiges "Schulkindverhalten". Bekanntlich bellen ja nur getretene Hunde? Ist es dir als Erwachsener denn nicht möglich den Erfolg oder Misserfolg anderer Menschen objektiv zu beurteilen?

In 16 von 374 Blogbeiträgen steht also eine Note - das fuchst dich? Oder fuchst es dich das sie auch noch gut sind? Wäre es nur 2,x dürfte ich sie hier veröffentlichen ohne mir deine herablassende Art anhören zu können? Oder müssten sie noch schlechter sein? Vllt. schlechter als deine eigenen? Ich möchte ja nur verstehen, ab wann es keine Selbstdarstellerei sondern Dokumentation der Realität ist.

Ich persönlich freue mich über jeden Fernstudenten, der hier eine gute Note abliefert, sich diese hart erarbeitet hat und es hier stolz in sein Blog schreibt - und ich würde niemanden diese Leistungen, die bekanntlich unter sehr hohen persönlichen Einsatz entstehen, neiden wollen.

Ich zwinge eben niemanden sich ein Bild über die Ergebnisse zu machen, genau deine überspitzen Vorschläge gehen in diese Richtung, ebenso zwinge ich bekanntlich niemanden das Blog hier zu lesen.

Deine Meinung nehme ich gerne zur Kenntnis, allerdings spiegelt die Art und Weise deiner Kritik für mich genau ein Problem wieder, wer in Deutschland stolz auf etwas ist, wird schnell zum Angeber, Aufschneider, Prahlhans ... sorry, aber dir geht es um ein paar wenige Postings mit Noten zwischen hunderten anderen, die das Leben wiedergeben. Diese Fixierung scheint mir wohl deine Profilneurose zu sein.

Ich kann dir nur den Rat geben, das Blog zukünftig nicht mehr zu lesen - für dich werde ich nämlich mein Licht leider nicht unter den Scheffel stellen können.

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Hey, der Kuchen hat ja nur eine Kerze..

immer diese Jammerei....:mad::confused::cursing:

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Und du meinst also, dass mein Beweggrund hier zu bloggen, hier regelmässig neben dem Studium meine Zeit zu investieren, hier täglich anwesend zu sein um den Leuten mit Rat und Tat zu einem sehr schwierigen und kaum weitverbreiteten Thema zur Seite zu stehen, hier kostenlos Beratungsleistung abzugeben, hier das Forum zu moderieren, hier Feedback bei den Blogs zu geben, hier die Interessengruppe zu moderieren und einer der wenigen zu sein, die im WebCampus etwas anderes schreiben als Fragen nach Klausuren einzig und allein die Pflege meines Egos ist?

Psychologisch betrachtet: Ja, größtenteils.

Dein Moderationseinsatz finde ich gut, der Rest ist aber m.E. selbstverständlich.

Dein Beispiel zum Thema Schule finde ich übrigens sehr schön - was du beschreibst ist nämlich erstklassiges "Schulkindverhalten". Bekanntlich bellen ja nur getretene Hunde? Ist es dir als Erwachsener denn nicht möglich den Erfolg oder Misserfolg anderer Menschen objektiv zu beurteilen?

In 16 von 374 Blogbeiträgen steht also eine Note - das fuchst dich? Oder fuchst es dich das sie auch noch gut sind? Wäre es nur 2,x dürfte ich sie hier veröffentlichen ohne mir deine herablassende Art anhören zu können? Oder müssten sie noch schlechter sein? Vllt. schlechter als deine eigenen? Ich möchte ja nur verstehen, ab wann es keine Selbstdarstellerei sondern Dokumentation der Realität ist.

Es geht nicht um die guten Noten, sondern um den Umgang und die Prahlerei damit. Wie gesagt, wenn jemand lauter sehr gute Noten hat, dann freut´s mich für ihn, wenn er damit aber prahlt, dann finde ich es peinlich.

Es ist auch was anderes, wenn du direkt danach gefragt wirst

und dann daraufhin ne Antwort gibst.

Vielleicht ein Vergleich im Vergleich zum Charity-Bereich bei reichen Leuten, die einen tun es für ihr Ego und um in der Presse gut dazustehen, die anderen geben hohe Summen für wohltätige Zwecke aus, ohne sich dabei in die Vordergrund zu drängen...

P.S. Es geht nicht nur um die Noten, sondern oftmals um deine gesamte prahlerische, herablassende Schreibweise (es gibt ja hier genügend andere gute Leute, von denen keiner so ein Verhalten an den Tag legt). Du kannst es ja handhaben wie du willst, habe dir ja nur mein Feedback gegeben. Denk darüber nach oder ignoriers, dein Ding. :-)

P.S. Ich habe allgemein ein Problem mit dem Begriff Stolz. Bei selber erbrachten universitäten Leistungen ist er zwar nicht ganz so ein Unfug wie bei Nationalstolz oder ähnlichen Dingen, die man selber überhaupt nicht beeinflusst hat, aber dennoch ist es ein zweischneidiges Schwert. 90% hängt von äußeren nicht steuerbaren Einflüssen ab (Land in dem man geboren wird, Förderung durch die Eltern in der Kindheit, Umfeld, Gene usw.), insofern ist der eigene Einfluss ziemlich gering, deswegen ist der inflationäre Gebrauch des Begriffes Stolz m.E. meist ziemlicher Schmarrn.

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Vielleicht sollte ich mich hier besser raushalten, möchte das aber trotzdem was loswerden:

1) Ich kann mich nicht daran erinnern, dass chillie jemals mit Noten gepralt hätte. Er schreibt eben (und das noch nichtmal jedes Mal) nach einer Klausur, was es geworden ist. Finde ich normal und würde ich auch tun/tue ich, vor allem in einem Blog, der eben so genau über das Fernstudentenleben berichtet.

2) Also deine Meinung ist, dass man nie einen Grund hat, auf seine Noten stolz zu sein. Oder wenn überhaupt, dann nur wenn man einen unterdurchschnittlichen IQ und schlechte Familienverhältnisse nachzuweisen hat und in einem Entwicklungsland aufgewachsen ist?

Das sehe ich anders. Unter diesen Umständen sind gute Noten in einem Hochschulstudium sicher besonders beachtlich, aber der Umkehrschluss funktioniert einfach nicht. Hier enden wir bei der Dackel-Hund-Problematik ("Jeder Dackel ist ein Hund, aber nicht jeder Hund ein Dackel").

Du hast natürlich deine Meinung, die ich respektiere. Allerdings steht es mir genauso offen, die Genenseite zu vertreten. Einig werden wir uns wahrscheinlich nicht, müssen wir aber auch nicht.

Ich bitte dich darum, hier keine Endlosdiskussion ohne Ziel zu starten.

Vielen Dank.

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
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      Angebote der Uni
       
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      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
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      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.