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Amado

Erfahrungen mit BoL

5 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

gibt es unter Euch jemanden, der vorher Jura studiert hat und nun den BoL macht und vielleicht Zeit hat, etwas zu dem Studiengang zu erzählen oder zu schreiben? Die offizielle AG-Leiterin aus meiner Stadt hat leider zu viel zu tun, weil bald Klausuren anstehen, deshalb kann ich sie nicht mit Fragen konfrontieren. Es sind auch keine organisatorischen Fragen, die mir die Studienberatung beantworten könnte...

Danke für jede Antwort!

Amado

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Hallo Amado,

welche konkreten Fragen hast du denn? - Macht das Antworten für mögliche Jura-Studenten hier im Forum einfacher.

Viele Grüße

Markus


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Hallo nochmal,

die Fragen beziehen sich auf den Inhalt des Studiums und die dortigen Bedingungen. Zum Beispiel würde ich geren wissen, wie Umfangreich die Materie ist, verglichen zum Jura Studium. Muss man dort auch sinnlose Schemata auswendig lernen und irrelevante Mindermeinungen runterbeten? Wie ist der praktische Bezug? Wie umfangreich sind die Skritpe und die Einsendeaufgaben und vor allem, wie werden diese Bewertet? Setzt sich der Korrektor mit dem Geschriebenen auseinander oder wird nur nach Musterlösung korrigiert und der Verstand abgeschaltet? Klingt vielleicht bescheuert, aber bei der Nachfrage nach dem Studiengang will ich nicht nochmal Opfer der Massenabfertigung werden...

Wie ist das Arbeitspensum - sind die 3 empfohlenen Kurse genung oder kann man sich noch was zusätzlich ans Bein hängen? Welche Schwierigkeit stellen die BWL Kurse dar - ohne kaufmännische Ausbildung.

Und allgemein, würdet Ihr von diesem Studiengang abraten, ihn weiterempfehlen - bereut Ihr es, dass es sowas nicht schon früher gegeben hat?

Wie sehen es Eure Arbeitgeber - hat dieser Studiengang Zukunft?

Fragen über Fragen, bin eben ein gebranntes Kind und will diesmal Nägel mit Köpfen!

Herzlichen Dank für jede Antwort!

Amado

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Hallo Amado,

zwar habe ich nie offziell Jura studiert, aber ich versuche Dir mal so gut wie möglich weiterzuhelfen (alles persönliche Meinung, Erfahrung, Erlebnisse mit Ex-Jurastudenten usw, also alles ohne Garantie).

"Muss man dort auch sinnlose Schemata auswendig lernen und irrelevante Mindermeinungen runterbeten?"

Das mit den Schemata trifft zu - sinnlose Mindermeinungen sind eher weniger relevant.

"Wie ist der praktische Bezug?"

Wie in jedem Studium eher weniger hoch.

"Wie umfangreich sind die Skritpe und die Einsendeaufgaben und vor allem, wie werden diese Bewertet? Setzt sich der Korrektor mit dem Geschriebenen auseinander oder wird nur nach Musterlösung korrigiert und der Verstand abgeschaltet? "

Die Skripte der Fernuni sind im Prinzip gut und bringen zum Teil auch mehr, als sich an einer Präsenzuni in eine Vorlesung zu setzen. Die Einsendearbeiten sind auch eine gute Vorbereitung auf die Klausur.

Womit ich persönlich allerdings weniger tolle Erfahrungen gemacht hab, sind die Korrektoren des Fachbereis ReWi, denn zum Teil scheint es wirklich drauf anzukommen, an welchen Korrektor man gerät. Von "nicht bestanden" mit dem lapidaren Kommentar "sehen Sie in die Musterlösung" bis hin zu sehr ausführlichen und hilfreichen Kommentaren war wohl schon alls dabei.

"Wie ist das Arbeitspensum - sind die 3 empfohlenen Kurse genung oder kann man sich noch was zusätzlich ans Bein hängen? Welche Schwierigkeit stellen die BWL Kurse dar - ohne kaufmännische Ausbildung."

Jeder Mensch ist ja anders :) Aber es macht Sinn, am Anfang die empfohlenen Kurse zu belegen. Du merkst dann sehr schnell, ob Du im nächsten Semester mehr oder weniger machen willst... für die meisten ist die Empfehlung genau richtig.

Die Frage ist, ob Du überhaupt kaufmännische Vorkenntnisse hast. Komplett ohne Vorkenntnisse sind die BWL Kurse (in Hinsicht auf Buchhaltung, Mathe usw) nicht so leicht, wie sich das viele vorstellen.

"Wie sehen es Eure Arbeitgeber - hat dieser Studiengang Zukunft?"

Jein... Die Frage ist, was sich in der Hinsicht gesetzlich noch tun wird. Mit diesem aktuellen Rechtsberatungsgesetz hat er wenig Zukunft. Jedoch wird die rechtliche Lage auf Dauer kaum so bleiben?! Ist zumindest zu hoffen...

Die Frage ist eben: Was hast Du bisher gemacht und was willst Du letztendlich mit dem Studium erreichen? Je nachdem macht der Studiengang für Dich mehr doer weniegr Sinn.

Poste vllt mal was dazu.

Viele Grüße

Angie.

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bisher habe ich mich mit Jura an der Universität beschäftigt und viel nebenher gejobbt. Staatsexamen war notwendig, denn es gab keine Alternativen und nur mit dem ersten hatte man nichts - nun zumindest ein Diplom. Ich habe alle Scheine, einige werden mir bei BoL angerechnet.

An der Uni waren willkürliche Korrekturen an der Tagesordnung, auch im Examen hat sich das NICHT geändert! Soll ich mir das nochmal antun? Zumindest kann man nebenbei arbeiten und Praxiserfahrung sammeln.

Daher will ich es wagen und mir mein Wissen in BoL anrechnen lassen und dazu etwas BWL lernen. In der Uni hat man immer gepredigt, ohne Zusatzqualifikationen kommen wir nicht weiter - mal schauen!

Und das Rechtsberatungsgesetz - mal schauen, wie lange das im Europa aufrecht erhalten werden kann!

Schönen Gruss und danke für die Antwort!

Amado

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