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Baukastensystem - Design your own Master


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  • Admin
Am 11.7.2020 um 11:45 , Splash schrieb:

eine Art "design your own Master"

 

Wenn dann am Ende auch tatsächlich ein Master stehen soll, stelle ich mir das hinsichtlich einer Akkreditierung schwierig vor. Aber vielleicht kommt sowas ja irgendwann, wenn es immer mehr in Richtung Individualisierung geht. Wäre mal was für eine eigene Diskussion...

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vor 18 Minuten, Markus Jung schrieb:

 

Wenn dann am Ende auch tatsächlich ein Master stehen soll, stelle ich mir das hinsichtlich einer Akkreditierung schwierig vor. Aber vielleicht kommt sowas ja irgendwann, wenn es immer mehr in Richtung Individualisierung geht. 

 

So schwierig scheint es nicht zu sein - wenn man sich z.B. den Master in Wirtschaftsinformatik an der Fernuni Hagen anschaut, dann besteht der ausschliesslich aus Wahlmodulen und der Thesis. Auch Der Master in Wirtschaftswissenschaften besteht aus zwei (aus drei) Pflichtmodulen, sechs (aus vielen) Wahlpflichtmodulen und der Thesis. Daher könnte ich mir vorstellen, dass ein solches Konzept auch an der IUBH realisierbar wäre, insbesondere da die IUBH meines Wissens systemakkreditiert ist. Mit der wirklich herausragenden Auswahl interessanter Kurse hätte man auch einen entsprechenden Pool.

 

Eine andere Idee wäre, einen 60 ECTS Master als Basis zu nehmen und im Rahmen eines 120 ECTS Preismodells anzubieten, dass man die restlichen 60 ECTS frei wählen kann. Das hört sich im ersten Moment komisch an, bietet einem aber doch die Möglichkeit, einem Studiengang den Schwerpunkt mitzugeben, der einen interessiert.

 

Evtl sollte ich mich mal hinsetzen und den für mich idealen Master designen und der IUBH einen solchen Vorschlag unterbreiten...

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Am 11.7.2020 um 11:45 , Splash schrieb:

Bei der Vielzahl an verfügbaren Kursen aus den einzelnen Studiengängen frage ich mich, ob es nicht möglich wäre eine Art "design your own Master" machen zu können, in der man seine Kurse selbst zusammen stellt. 

 

Ich denke, die Frage ist weniger "ob", sondern eher "wann", und in welchen Bereichen, ein solches Baukastensystem eingeführt wird.

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Die Idee sich seinen eigenen Bachelor oder Master aus verschiedenen Modulen zu bauen, fänd ich auch genial.

Oft ist es so, dass mich verschiedene Studiengänge ansprechen bzw. verschiedene Module (z.B. Kommunikationsdesign, Journalismus und PR die ja sozusagen alle im gleichen Tier sind) und man könnte sich so die jeweiligen Module herauspicken, die für einen relevant sind. 

 

Bin gespannt, was die Zukunft so bringt. 

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An der britischen Open University gibt es schon lange das sogenannte Open Degree, also die Möglichkeit, sich seinen Bachelor frei aus Modulen unterschiedlichster Fachbereiche zusammen zu bauen. Wenn ich mich recht erinnere, gab es das sogar bevor die Uni sogenannte Named Degrees eingeführt hat. Ob das auch beim Master üblich war, weiß ich nicht.

 

Allerdings haben Module an der OU typischerweise einen Workload von 30 (manchmal auch nur 15) ECTS, d.h. mit der Wahl eines Modules legt man sich inhaltlich für ein ganzes oder zumindest für ein halbes Semster fest. Das schränkt die auf den ersten Blick grenzenlose Freiheit dann doch wieder ein. 

 

In den 2000er Jahren fand ich dieses Konzept eines Open Degrees aus deutscher Perspektive verblüffend aber auch durchaus reizvoll. Getraut habe ich mich dann aber doch nicht, weil ich mich gefragt habe, wie ich einem deutschen Arbeitgeber erklären soll, was ich eigentlich studiert habe. So ist es damals dann doch ein Named Degree geworden.

 

Gelegentlich denke ich mal daran, dass so ein Open Degree ein schönes Projekt für die Zeit nach meinem Erwerbsleben wäre. Leider sind die Studiengebühren in England dermaßen gestiegen, dass ich nicht hoffen darf, mir das als Rentner nochmal leisten zu können.

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vor 2 Stunden, Markus Jung schrieb:

 

Ich habe die Beiträge von hier in dieses neue Thema verschoben.

 

Dann kannst du auch den ersten Abschnitt vom Eingangspost löschen, da der zu der Thematik hier keinen Bezug hat und zum Ursprungsthema, aus dem der Strang heraus gelöst wurde, gehört.

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vor einer Stunde, Endless MHB schrieb:

Sowas dürfte zum Teil bereits existieren. 

Die JKU Linz (Österreich) bietet sowas an, leider kein Fernstudium.

https://www.jku.at/studieren/studium-von-a-z/kusss/individuelles-studium/

 

In Schweden dürfte das meines Wissens nach ebenfalls funktionieren.

 

vor 10 Minuten, kurtchen schrieb:

An der britischen Open University gibt es schon lange das sogenannte Open Degree, also die Möglichkeit, sich seinen Bachelor frei aus Modulen unterschiedlichster Fachbereiche zusammen zu bauen. Wenn ich mich recht erinnere, gab es das sogar bevor die Uni sogenannte Named Degrees eingeführt hat. Ob das auch beim Master üblich war, weiß ich nicht.

 

Wie im Eingangposting von mir angeführt, ist es teilweise bei der Fernuni Hagen auch der Fall. Ich habe mit dabei nur die Master in Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik angeschaut - dort stellt man sich seine Agenda aus einem Kurspool zusammen, muss sich aber an bestimmte Regelvorgaben halten. 

 

Aber hey ... ich ich bin gerade seit ein paar Wochen fertig, geniesse die wiedergewonnenen Freiheiten und mache mir schon wieder Gedanken übers weiter lernen. Dabei sollten es erst noch mal 1-2 Zertifizierungen und wenige MOOCs sein ... 😅

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