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inva

Zwischenstand 1. Bewerbung

Diese Woche hatte ich tatsächlich mein erstes Vorstellungsgespräch seit... 2009.  Grundsätzlich ist es gut gelaufen (davon abgesehen, dass meine Masterarbeit zumindest gefühlt zerrissen wurde), Ergebnis des Gesprächs war vor allem: erstmal drüber nachdenken. Trotz einem grundsätzlicher Bereitschaft, mich einzustellen kam ein Tag später doch noch eine Absage. Bin ich ehrlich gesagt nicht böse drüber weil ich mich mit der Entscheidung, zu meinem Chef zu gehen um die Kündigung anzukündigen doch extrem schwer getan habe. Irgendwie passte es unterbewusst nicht. 100% Projektstelle + Promotion nebenbei wenn der Vertrag verlängert werden soll hatte für mich irgendwie einen Beigeschmack.  Trotzdem: jemand anderes hat dort eventuell Interesse an mir, also könnte sich auf einer anderen Stelle am gleichen Institut noch etwas ergeben. 

 

Positiv ist: wenn ich in 30 Jahren noch auf meiner aktuellen Stelle sitze, werde ich mir nicht vorwerfen müssen, nicht wenigstens versucht zu haben, weg zu kommen. 

 

(Fast) Negativ ist: Meine Nerven :4_joy:  Von "was ziehe ich an" bis hin zu "halten Sie einen 10-15 Min Vortrag über ihre Masterarbeit" und "wieso ist ausgerechnet heute Schneechaos" und "wo gibts denn hier einen Parkplatz" war alles dabei. Im Endeffekt aber nichts, was man nicht unter "Erfahrung" ablegen könnte. 

 

Wie geht es weiter? Mal gucken, ob sich dort noch etwas ergibt und ansonsten irgendwie die 2 Wochen bis zum Urlaub durchstehen. Die eine Woche zwischen den Jahren hat vorne und hinten nicht gereicht. 

inva

Was ich jetzt vorhabe...

Mittlerweile habe ich das Ende vom Studium verdaut würde ich sagen. Und: ich habe meine erste Bewerbung auf eine Promotionsstelle rausgeschickt.

 

In etwas längerer Form: ich habe eine unbefristete Stelle im öffentlichen Dienst, allerdings ohne Aufstiegsmöglichkeiten. Dazu kommt, dass ich immer mehr den Frust von meinen Kollegen spüre die seit 25-30 Jahren auf der gleichen Stelle "hocken" und sich ärgern, dass sie den Absprung nie geschafft haben. Für mich heißt das: ich will wenigstens ein paar Bewerbungen verschicken, muss aber nicht auf Teufel komm raus hier weg. 

Für mich haben sich also 3 Möglichkeiten heraus kristallisiert: Hier bleiben, eine Promotionsstelle finden oder mich auf eine Stelle im höheren Dienst bewerben.

 

Jetzt ganz konkret bin ich aber damit beschäftigt, an meinem Gewicht zu arbeiten. Grade im letzten halben Jahr haben sich ein paar Kilos eingeschlichen die ich unbedingt wieder loswerden möchte. Bisher hatte ich immer genug Ausreden, mich nicht noch zusätzlich mit Punkte zählen zu belasten aber jetzt will ich den Januar nutzen um den Einstieg wieder zu finden. Heißt jetzt erstmal aufschreiben was ich esse und dann nach und nach schauen, was ich verbessern kann.

inva

Urkunde und Zeugnis

Letzte Woche Mittwoch hat mich ein Einschreiben aus Hagen erreicht (da ich nicht da war, musste ich es am nächsten Tag selbst abholen). Heißt: das Zeugnis und die Urkunde (und diploma supplements in Deutsch/Englisch sowie eine Auflistung der Durchschnittsnoten der verschiedenen Studiengängen) kam weniger als eine Woche nach der letzten Prüfung.

 

Ansonsten blieb die "Nach-dem-Studium"-Leere aus. Immerhin schlafe ich mittlerweile wieder durch, bin aber ziemlich urlaubsreif und zähle die Arbeitstage bis Weihnachten.

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inva

So lief die Verteidigung

Ein paar Einträge wollte ich in diesem Blog noch los werden: einen Bericht über die Verteidigung, ein Bild vom Zeugnis, was ich jetzt mit dem Abschluß in der Tasche vorhabe und (dann irgendwann in der Zukunft) was ich tatsächlich gemacht habe. Je nach dem, ob ich zur Graduierungsfeier gehe, werde ich davon auch noch mal berichten.

 

Jetzt zur Verteidigung: Das ganze fand in Chemnitz stand, von daher bin ich am Tag vorher einmal quer durch Deutschland von der Nordseeküste mit der Bahn nach Chemnitz gefahren. Auf dem letzten Teilstück hatte ich "interessante" Begleitung von einer Harzt4-Empfängerin ohne festen Wohnsitz. Jedenfalls wurde ich vollgequatscht und war irgendwie dankbar für die Ablenkung.

In Chemnitz hab ich mich dann im Hotel mit meinen Eltern getroffen. Am nächsten Tag um 8 Uhr haben wir uns mit dem Auto auf den Weg zu Uni gemacht. Doof: die Straße vor der Uni ist eine einzige Baustelle und gesperrt. Nach der Parkplatzsuche vor dem Gebäude das nächste Problem: die Tür ging nicht auf (auch wegen der Baustelle) und weit und breit war kein Schild zu sehen. Also sind wir ins Nachbargebäude und eine Uni-Bedienstete hat uns durch den Keller in das eigentliche Gebäude gelotst. Dort hatten wir noch etwas Zeit und um 9:15 Uhr bin ich dann in die Etage mit dem Prüfungsraum gefahren. Mein Betreuer kam grade aus seinem Büro und kurz darauf war mein Rechner im Prüfungsraum angeschlossen. Um 9:30 Uhr gings dann los, vor 4 Prüfern habe ich meinen Vortrag gehalten (ich halte regelmäßig Vorträge aber so nervös war ich lange nicht mehr). Nach 29 Minuten war ich fertig und es wurden ein paar Fragen gestellt (nichts wildes, eher Verständnisfragen zur Arbeit). Das hat vielleicht 20 Minuten gedauert und war eher ein nettes Gespräch. Dann durfte ich zur Notenfindung den Raum verlassen, wurde nach unendlichen Minuten wieder reingeholt und mir wurden die Noten (dreimal 1,3 und einmal 1,0) genannt.

 

Dann hab ich mich verabschiedet und mit meinen Eltern im Foyer erst mal mit Sekt angestoßen. Mein Vater bedauerte es kurz, dass es bei meinem ersten Studium so einen "Empfang" nicht gab aber auch da haben mich Freunde nach dem Kolloquium mit Sekt empfangen, nur meine Eltern waren eben nicht da.

 

Am nächsten Morgen waren die Noten dann im Online-Portal, bei der Berechnung der Noten wird alles hinter der ersten Nachkommastelle abschnitten, daher wurde die Arbeit mit 1,2 bewertet. Leider hatte ich in meiner eigenen Berechnung der Abschlußnote einen Fehler (den entsprechenden Kommentar unter dem letzten Eintrag hatte ich deswegen gelöscht) und dachte zunächst, meine Note wäre besser als sie es tatsächlich ist. Aber auch mit der 1,9 kann ich leben und freue mich eben über die 1 vorm Komma. Am meisten freue ich mich aber darüber, das Studium durchgezogen und am Ende mit der Masterarbeit nochmal ein Ausrufezeichen gesetzt zu haben.

inva

Das wars dann wohl....

... so eben habe ich meine Masterarbeit erfolgreich verteidigt. Und: ich hab auch einen Ausblick auf meine Note, von 4 Prüfern gaben mir 3 eine 1,3 und einer eine 1,0.

Was die FernUni daraus macht und wo meine genaue Endnote liegt, wird sich noch zeigen aber für heute reicht mir das völlig an Informationen. Mein ursprüngliches Ziel war ganz am Anfang, das Studium mit einer besseren Note als mein Diplom abzuschließen und das habe ich erreicht. Die Endnote müsste irgendwo bei 1,6 liegen und damit bin ich zufrieden. Jetzt muss ich das erstmal alles erfassen....

 

 

 

inva

Meine Krisen-Strategien

Nachdem mich Markus drauf angesprochen hab, will ich kurz über meine Strategien schreiben, die ich anwende wenn ich in einem "Gedankenkarussell" feststecke. Irgendwann habe ich mal das Buch "Sorge dich nicht, Lebe" gelesen und die Techniken daraus mal ausprobiert. Wenn ich mich richtig erinnere, steht darin ungefähr, man soll sich vorstellen, was schlimmstenfalls passieren kann und dann alles dafür tun, damit es nicht eintrifft.

 

Mein erster Schritt: Erkennen, dass ich gerade ein Problem habe, dass mich belastet und das diese Belastung wiederum ein Problem ist. Klingt einfacher als es ist, an der Stelle versuche ich das ursprüngliche Problem für mich möglichst konkret auszuformulieren. Wovor habe ich Angst (statt "bei der Klausur durchzufallen" vielleicht eher "dass ich nicht gut genug vorbereitet bin" oder "dass ich einen Blackout bekomme").

Dann denke ich tatsächlich kurz an den worst case, vorallem um einzuschätzen, wie sehr mich das Problem unterbewusst belastet: "dann muss ich nochmal schreiben, mein Studium verlängert sich" ordne ich da als nicht ganz so kritisch ein wie "dann ist das Studium endgültig beendet". Als Fernstudent hat man hier natürlich den Vorteil, dass man vermutlich "zur Not" einfach mit seinem bisherigen Leben weitermacht während Präsenzstudis hier größere Veränderungen erwarten. Jedenfalls hab ich mich durch dieses über "die Folgen nachdenken" schon gedanklich von meinem ersten Problem entfernt. Mit etwas mehr Abstand kann ich dann Gegenargumente für die Formulierung aus dem ersten Schritt finden. Zum Beispiel im Kopf durch gehen, was ich alles gelernt oder gemacht habe. In dem Moment fällt mir meistens auch ein, was ich noch zusätzlich machen könnte. Dazu gehört eben auch von der Klausur abmelden, sonstige Unklarheiten aufklären oder einen Kurs mit Methoden gegen Prüfungsangst belegen.

 

Meine persönliche Art und Weise mit Stress umzugehen passt natürlich nicht auf jeden und ich hab von Psychologie auch keine Ahnung...  für mich ist das wichtigste tatsächlich zu erkennen, dass mich etwas belastet.

 

inva

Kurze Zwischenpanik

Heute Morgen dachte ich, ich mache mich mal schlau wie lange die Zeit zwischen Verteidigung und Zeugnis bekommen ist. Blöderweise bin ich dabei auf einen Thread gestoßen (irgendwo in den Weiten des Internets) wo jemand ewig auf sein Ergebnis gewartet hat und dann nicht bestanden hat. Das führte bei mir ungewollt zum Gedankenkarussel: Was, wenn ich nicht bestehe, wenn dem Prüfer die ein oder andere Entscheidung nicht gefällt oder die wissenschaftliche Tiefe fehlt... oder oder oder. Das war wie Krankheitssymptome googeln :51_scream: Spätestens danach fühlt man sich krank.

 

Bei sowas merke ich dann, wie blank meine Nerven momentan liegen. Zum Glück ist es nächste Woche vorbei und mit etwas Glück bis Weihnachten ganz erledigt.

inva

Final Countdown

Jetzt wirds also richtig ernst, ich habe gestern den Verteidigungstermin bestätigt. Damit bin ich in 3 Wochen mit dem Studium durch. Terminlich passt mir das ganz gut weil ich so genug Zeit zur Vorbereitung habe. Die erste Version vom Foliensatz ist fertig, jetzt muss ich mal testen ob der Umfang davon passt.

 

Nebenbei mache ich mir mehr und mehr Gedanken über eine berufliche Veränderung. In meinem Arbeitsumfeld passieren immer wieder Dinge, die ich auf die "Negativ"-Seite packe. Zum Beispiel muss ich grade ziemlich darum kämpfen, nach 8 Jahren mal einen neuen Arbeitsplatzrechner zu bekommen. Soll mir reicht sein, wenn ich den alten Rechner weiter nehmen muss, dann kann ich eben nicht mit unserer neuen Software arbeiten...

 

inva

Da sind sie

Heute sind meine gedruckten Exemplare angekommen . Was man auf den Bildern nicht sieht, ist eine A3-Zeichnung die hinten mit eingebunden und entsprechend gefaltet wurde und CDs mit Aufdruck. Morgen oder Übermorgen komme ich hoffentlich dazu, sie abzuschicken und danach fange ich dann mit den Vorbereitungen für die Verteidigung an.

Langsam muss ich mich dann auch noch mal bei meinem Prüfer melden um nach einem Termin zu fragen. Erstmal werde ich mir aber wohl ein studien-freies Wochenende gönnen.

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inva

die letzten Kleinigkeiten...

Ich glaube, ich höre jetzt einfach auf mit dem Korrekturlesen, schicke meiner Bekannten nochmal Einleitung und Fazit und schicke die Arbeit dann zum Binden.

 

Binden lassen ist ja nochmal ein schwieriges Thema. Also nicht das Binden lassen selbst sondern die Umschlagsgestaltung. Meine aktuelle Überlegung ist, zwei Versionen machen zu lassen, eine für mein Regal in "richtig schön" und eine eher schlichte Variante für die Prüfer. Ich bin da vielleicht, wie mein Kollege sagte, "eitel" aber die Masterarbeit ist für mich einfach was besonderes.

inva

Im Moment bin ich recht entspannt, das schwankt allerdings von Tag zu Tag. Morgen habe ich einen Termin mit einer Freundin die als Lehrerin mal einen Blick auf die Arbeit werfen soll. Ich bin bloß mit dem Einarbeiten der Korrekturvorschläge noch nicht fertig weil mein zweiter Korrekturleser mir eben diese noch nicht komplett geschickt hat. Aber: seine Hinweise sind wertvoll, da warte ich gerne. Ist nur doof mit dem Termin morgen, das sollte eigentlich die abschließende Korrektur sein. Vielleicht kann ich ihr die Arbeit nochmal so schicken, per Post oder PDF, das will ich nochmal abklopfen.

 

Zeitlich will ich die Arbeit spätestens um den 25. abschließen, binden lassen und in der Woche drauf nach Hagen schicken.

 

Übrigens habe ich grade meine Arbeit von Wordle verarbeiten lassen und das Bild im Anhang generiert.

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inva

V1 ist raus

Ich hab grade meine fachlichen Korrekturleser mit der ersten Version meiner Masterarbeit "beglückt". Die Version ist tatsächlich in meinen Augen zur Not abgabefähig. Ich hab sie eben einmal mit der Duden-Online Rechtschreibprüfung Absatz für Absatz überpfüft um die gröbsten Fehler raus zu bekommen. Nach den fachlichen Korrekturlesern hab ich einen Termin (6.10.) mit ein paar Freunden (alles Lehrer), die dürfen sich austoben. Wenn das alles eingepflegt ist, muss es nur bis zum 6.11. gebunden und abgeschickt werden.

 

So ganz kann ich das einfach nicht fassen. "Fertig werden" war so lange so weit weg...

inva

Grüße aus dem Bootcamp - Teil 2

Gestern bin ich hier auf Baltrum angekommen und hatte heute Nachmittag endlich die Muße, mich wieder meiner Arbeit zu widmen. Die Insel ist nett, bis auf Spaziergänge kann man nicht viel machen und dank dem Regen draussen ist auch das nur bedingt verlockend.

 

Während dem Aufenthalt hier will ich endlich meine "erste Version" fertig machen. Dazu fehlt mir momentan noch ein Unterkapitel zur Validierung meiner Schnittstellen und das Kapitel "Stand der Technik". Wie ich danach weiter mache, weiß ich noch nicht, die Strategie zum Überarbeiten werde ich mir noch überlegen. Vermutlich lese ich alles einmal durch und versuche es danach vorzeigbar für meine Korrekturleser zu machen. Ich gehe davon aus, dass ich mich an einigen Stellen wiederhole und das ich zwischendurch Themen/Ideen anbringe auf die ich dann nicht weiter eingehe. Im Prinzip gehts wohl darum, die roten Fäden zu identifizieren und auf Konsistenz hin zu überprüfen. Wenn inhaltlich dann alles an der richtigen Stelle steht (hoffentliche Ende nächster Woche), kommt dann der sprachliche Feinschliff.

inva

und so weiter eben

Da das letzte Bootcamp (oder sollte ichs eher Arbeitsurlaub nennen?) gut gelaufen ist, plane ich für Ende August einen ähnlichen Ausflug. Wie zu befürchten war, gabs keinen freien Platz in der Bildungsherberge deswegen habe ich nach Alternativen gesucht und auch eine gefunden. Dieses Mal gehts für 5 Nächte nach Baltrum.

 

Zur Arbeit: Vorgestern habe ich das erste Mal ein Kapitel an jemanden (genauer: der Erstprüferin meiner Diplomarbeit "damals") zum drüber gucken gegeben. Mir fällt es teilweise schwer, "Verbesserungsvorschläge" nicht als "Schläge" zu empfinden, deswegen bin ich da eher zurückhaltend. Heute kam das Feedback: In erster Linie fehlt etwas Fülltext, aber inhaltlich kommt es so rüber, dass ich ne Menge Hintergrund- und Detailwissen habe. Wir waren uns übrigens einig, dass wir hier zum Glück für unsere Figuren nicht jeden Tag den Eismann auf dem Campus haben.

 

Jetzt bin ich erstmal beruhigt. Seitenmäßig habe ich jetzt 50 geknackt, ab 60 muss ich mir da endgültig keine Gedanken mehr drüber machen (ausser, ich nähere mich irgendwann der 120).

 

Nebenbei will mein Masterrand seine Arbeit am Freitag binden lassen. Dann bin ich meine beiden "Sorgenkinder" für dieses Semester los. Und: mein Account hier ist jetzt mit Twitter verknüpft, d.h. ich habe endlich ein Profilbild.

 

inva

Grüße aus dem Bootcamp

Morgen gehts schon wieder nach Hause. Ich bin gestern um die Mittagszeit in Hagen angekommen und nach dem Mittagessen in der Mensa und einer eher inefektiven Phase in der Bibliothek froh gewesen, die Herberge beziehen zu können.

 

Die ist echt super. Mit Wlan und einem Schreibtisch genau das, was ich gebraucht habe. Wobei ich auch am Wochenende schon zu Hause gut was geschafft habe.

 

Mein Theoriekapitel ist erstmal fertig, eventuell werde ich hier und da noch mehr ins Detail gehen. Jetzt kann ich es aber erstmal auf die Seite legen.

Morgen will ich dann meinen Prototypen weiter dokumentieren, den habe ich heute noch um eine Export-Funktion erweitert. Ich hoffe, ich bekomme das bis Freitag fertig um mich dann nochmal dem Konzept-Kapitel zu widmen. Momentan genieße ich es echt, einfach ungestört arbeiten zu können. Das bestätigt mich auch in der Theorie, mich nach dem Master beruflich neu zu orientieren... die dicke Luft im Büro belastet meine Arbeitsmoral immer mehr.

inva

Es tröpfelt immer noch

Mein aktueller Stand sind 68 Seiten brutto, 35 Seiten davon sind der eigentliche Inhalt. Mein Ziel ist nach wie vor, Ende August endlich eine erste Version fertig zu haben. Dann sehe ich vorallem endlich, in welchem Seitenbereich ich liegen werde. Klar, ist nicht wichtig aber irgendwie doch eine Orientierung.

 

Für meine Woche Urlaub im Juli habe ich mir vorgenommen, das Grundlagenkapitel endlich komplett auszuarbeiten. Da gibt es ein paar Unterpunkte die ich bisher erfolgreich vor mir herschiebe. Immerhin habe ich neulich einen ganzen Vormittag damit verbracht eine Grafik (diese hier) durch eine andere (ähnlich dieser hier, allerdings mit Deutschland statt USA/Kannada) zu ersetzen. Hintergrund ist zwar nur die Frage, woher der Begriff Industrie 4.0 kommt, da musste ich für mich mal nachaken, was denn Industrie 1.0, 2.0 und 3.0 waren.

Dann habe ich mich eine anstrengende Woche jeden Abend damit beschäftigt, wie ein einfacher "Internet der Dinge"-Nutzer zu Hause Verschlüsselungsverfahren umsetzen kann. Das ist für mich total spannend, wird in der Arbeit aber vermutlich nur am Rande erwähnt.

 

Ansonsten beobachte ich interessiert, auf welche Ideen mich meine Aufschieberitis so bringt. Neulich war ich ein Wochenende zu Hause bei meinen Eltern und habe angefangen, mein Kinderzimmer in Kisten zu verpacken um diese bei mir auf den Dachboden zu bringen. 13 Jahre nach Auszug und 3 Jahre nach Hauskauf natürlich dringend notwendig *hüstel*

inva

Ab ins Bootcamp

Wie schon im letzten Beitrag beschrieben, bin ich nicht ganz zufrieden mit meinem Arbeitstempo. Ja, ich habe noch Zeit, trotzdem habe ich mir jetzt einen Plan überlegt.

 

Meinen Sommerurlaub (1 Woche im Juli, 2 Ende August) wollte ich auch für die Masterarbeit nutzen, gerne auch "unterwegs", also verbunden mit einem Urlaub.

Für 2 Nächte werde ich im Juli in die Bildungsherberge in Hagen ziehen. Wenn das für mich gut funktioniert könnte ich das im August für einen längeren Zeitraum wiederholen.

 

Eben war ich in einer Berufungskommissionssitzung, bei der Professur geht es auch um Onlinelehre. Ich habe dann mal vorgeschlagen, bei der Lehrprobe irgendwie auch die Onlinelehrfähigkeit abzuklopfen (sei es über einen Auszug aus einem Studienbrief oder ähnliches). Antwort einer Studierenden: Hier kennt sich doch keiner mit Onlinelehre aus. Innerlich bin ich explodiert*, äußerlich habe ich durchaus eine gewisse Erfahrung bezeugt. Ende vom Lied: in Zukunft sollen bei Berufungskommissionen mit Schwerpunkt Onlinelehre zumindest beratende Mitglieder hinzugezogen werden. Schließlich haben wir ein eigenes Institut für sowas.

 

*Explodiert bin ich vorallem wegen der scheinbar "typischen" Überheblichkeit von mehreren dualen Studierenden die ich in der letzten Zeit kennen gelernt habe. Bestätigt meine Meinung, dass so mancher Einserkanditat (nein, natürlich nicht jeder) so gepampert wird, dass er abhebt und im Umgang mit anderen Menschen "schwierig" wird. Das Verkneifen von manchen Aussagen will wohl auch gelernt sein.

inva

Vorgestern hat der von mir mitbetreute Bachelorstudent seine Arbeit abgegeben :27_sunglasses: Der Masterstudent werkelt vor sich hin, hat aber auch erst im August Abgabe.

 

Das Thema für die BA kam von mir (Ergebnis muss nicht verwendet werden), das für die MA von einem Chef (Ergebnis soll bei einer Entscheidung helfen). Und was soll ich sagen... wenn man schon weiß, dass die Person, die das Thema bearbeitet kein Überflieger ist... darf man nicht erwarten, dass die Arbeit 1 zu 1 verwendet werden kann. Jedenfalls bin ich sehr froh, Zeit in die Themefindung für meine eigene Arbeit gesteckt zu haben. Ich muss niemanden ausser mich selbst mit dem inhaltlichen Ergebnis der Arbeit zufrieden stellen.

 

Ansonsten füllen sich bei mir nach und nach die Seiten. So wirklich zufrieden bin ich aber nicht mit meinem Tempo. Nach der OP habe ich für mich mal Ablenkung von allem gebraucht und einen 3D Drucker zusammengefrickelt. Jetzt steht er fertig auf dem aufgeräumten Schreibtisch, mein alter Backup-PC ist neu aufgesetzt und eigentlich warte ich nur darauf, dass ich in einem Anfall von Aufschieberitis mit dem Fenster putzen anfange. "Früher" hatte ich bei Abschlußarbeiten nur ein 1-Zimmer-Appartment, jetzt kann ich in Garten, Werkstatt etc. flüchten. Wirklichen Zeitdruck habe ich auch noch nicht, aber natürlich könnte ich die Arbeit auch früher abgeben wenn sie früher fertig wäre.

 

inva

Weiter gehts

Nach erfolgreicher OP habe ich endlich wieder die Muße mich meiner Masterarbeit zu widmen. Immerhin hatte ich jetzt mal etwas Abstand zum Thema und mich so auch von den Ecken (also einzelnen Unterkapiteln) gelöst an denen ich mich zu sehr fest gebissen hatte. Als Nächstes steht bei mir jetzt erstmal "Text generieren" auf dem Plan, mal sehen wie es läuft.

inva

das jetzt auch noch...

Gestern durfte ich mich mal wieder (das bisher zweite Mal) in die Notaufnahme einliefern. Das ganze (gutartige Herzrhythmusstörungen d.h. ein Puls von 220-230) hatte ich im Sommer 2015 schon mal und "damals" hat es mich etwas aus der Bahn geworfen, mittlerweile habe ich mich an die Diagnose gewöhnt.

 

Jetzt steht aber wieder die Frage nach der Behandlung und ein Termin beim Kardiologen an. Die Details (ob jetzt Katheterablation oder nicht) finde ich an der Stelle jetzt nicht so wichtig, hier gehts ja um den Einfluss aufs Studium. Alles grundsätzlich nicht schlimm aber es frisst einfach (geistige) Ressourcen die ich eigentlich für die Masterarbeit brauche. Immerhin habe ich den Termin beim Kardiologen in 4 Tagen und nicht wie 2015 in 3 Monaten. Von daher hoffe ich, dass ich das Thema anschließend wieder auf seinen angestammten Platz im Hinterkopf verschieben kann.

inva

Halbzeit

Jetzt ist bald die Hälfte meiner Bearbeitungszeit rum... grundsätzlich bin ich damit zufrieden, was ich bisher erreicht habe.

Mein Konzept ist fertig (in meinem Kopf) und der Prototyp hat einen Status erreicht, mit dem ich zufrieden bin. Alle Funktionen, die ich im Konzept vorraussetze sind mindestens einmal für einen Fall umgesetzt. Wenn ich z.B. Einstellungen für ein Gerät ändere, wird dieses benachrichtig (über MQTT) und kann sich dann Details über die REST-Schnittstelle abrufen. Was ich praktisch finde: wenn ein Gerät seine IP über einen DHCP bekommt, kann es diese IP auch über die REST-Schnittstelle speichern (und andere Geräte können diese dann abrufen).

 

Vom Schreiben her bin ich so mittelmäßig zufrieden, mein Dokument hängt mit Schriftgröße 11 und einfachem Zeilenabstand bei ungefähr 30 Seiten. Die Struktur steht schon ewig aber ich drücke mich eindeutig vorm Schreiben. Es sind auch einfach noch 6 Monate Zeit... 

 

Meinem Betreuer hab ich zur Feier des Tages zum ersten Mal eine Mail mit Infos zu meinem Stand geschickt und eine positive Antwort bekommen. Vorallem: es ist ok, wenn ich mich nicht ständig melde.

 

 

 

 

inva

Motivationstief

Im Moment komme ich mit meiner Masterarbeit so gar nicht weiter. Ich sitze in einem Motivationstief und kann mich zu nichts aufraffen.

Dazu kommt, dass ich angeregt von einem Blogpost mein Layout an die Regeln der Fernuni angepasst habe.

In der Prüfungsordnung steht zum Umfang der Masterarbeit: "Die schriftliche Ausarbeitung der Abschlussarbeit soll in der Regel einen Umfang von 120

Seiten (ca. 40 Zeilen/Seite, 80 Zeichen/Zeile, Schriftgröße 11 Punkt) nicht überschreiten."  Das heißt Schriftgröße 11 und einfacher Zeilenabstand, finde ich sehr gut, nur jetzt füllen sich die Seiten gefühlt zu langsam.

 

Meine Einstellung war (und muss wieder werden): Sch... auf die Seitenzahl, der Inhalt muss passen. Ich hab jetzt die Titelseite, Verzeichnisse und alle Kapitel die ich grade nicht bearbeite auskommentiert (also deren Include-Befehle) und werde jetzt meine ToDO-Liste mal überarbeiten.

 

Sehr "lustig" ist übrigens, dass meine "Chefs" mir dieses Semester einen Bacheloranden und einen Masteranden zur Betreuung aufgedrückt haben. Ich hoffe, dass motiviert mich so nebenbei auch noch etwas. Beide werden wohl sehr betreuungsintensiv werden, für den Bacheloranden ist es schon der zweite Versuch.

 

 

inva

Urlaub vorbei

Ich habs wirklich geschafft, im Urlaub konsequent was für die Masterarbeit zu tun. Das heißt, ich habe jeden Vormittag 2-3h programmiert, geschrieben oder einfach recherchiert.

 

Nach dem Urlaub hat mich allerdings erstmal die Erkältungswelle für eine Woche lahm gelegt. Einerseits doof, andererseits hatte ich so mal eine Woche Abstand und anschließend den Kopf frei.

 

Im Moment bin ich mit dem Theorie-Abschnitt beschäftigt und teste gleichzeitig mögliche Komponenten für den Prototyp. Z.B. habe ich eine Software gefunden, die mehrere Messageprotokolle unterstützt und ich muss diese im Theorieteil zumindest kurz vergleichen. Auf das Protokoll, das ich verwenden möchte werde ich dann genauer beschreiben.

 

Was mich da grade etwas nervt ist, dass mir Gesprächspartner fehlen die auch in der Materie unterwegs sind. So ein bisschen Smalltalk wäre nicht schlecht.

inva

"Wie, du willst im Urlaub arbeiten"

Das musste ich mir heute anhören :4_joy:

 

Im Februar steht wieder unser Fuerteventura-Urlaub an, den will ich natürlich auch für die Master-Arbeit nutzen. Auf eine andere Idee würde ich gar nicht kommen. Ähnlich entsetzt klang hier neulich mein "lokaler" Betreuer der meinte, ich müsse in meiner Freizeit doch nicht daran arbeiten. Solange Bearbeitungszeiten ist in meinem Umfeld einfach keiner gewöhnt.

 

Jedenfalls: meine Oberfläche ist bis auf Kleinigkeiten (die bekanntlich am längsten dauern) fertig. Da wollte ich mich im Urlaub weiter dran setzen und mich bis dahin mehr dem Schreiben der Kapitel "Theorie" und "Konzept" widmen.

 

Zeitlich habe ich jetzt bis Ende Februar relativ detailiert geplant. Anfang März werde ich dann das nächste Vorgehen planen.

Bis Ende Juli möchte ich jedenfalls meinen Prototypen fertig haben und bis Anfang September mit dem Aufschreiben fertig sein. Alles danach ist Zeitpuffer, Überarbeiten und Korrektur lesen lassen. Die Termine sind dienstlich bedingt und hängen mit unseren Vorlesungs- und Prüfungszeiten zusammen.

 

In unserer Studiengangsgruppe bricht bei manchen jetzt Panik aus. Der "Auslauf-Plan" der Fernuni (siehe hier) sorgt dafür, dass die ersten Veranstaltungen nicht mehr angeboten werden und die Kurse nicht mehr belegt werden können. Wenn man sich die Statistiken anschaut, waren im letzten Semester noch 490 Studis eingeschrieben, mal sehen wieviele davon noch fertig werden. Ich mache jedenfalls 3 Kreuze wenn ich dazu gehöre.

inva

Weihnachten rückt näher

Und damit ein erster "Meilenstein" meiner Masterarbeit. Das genau Thema möchte ich hier nicht posten... nicht weil es geheim ist sondern weil ich es Google nicht verraten will.

 

Jedenfalls konzipiere ich ein Informationssystem. Das heißt es gibt eine Datenbank mit einer Oberfläche für Benutzer und zusätzliche Schnittstellen für (smarte) Sensoren und andere Geräte.

Die Sensoren sollen über das System ihre Konfiguration updaten können aber auch abfragen können, welche Sensoren am gleichen Ort andere Messwerte aufnehmen und wie diese zu erreichen sind. 

 

Jedenfalls war mein Ziel, bis Weihnachten Datenbank und Oberfläche als Prototyp zu haben. Das entsprechende Framework (Django) habe ich mir dabei so nebenbei angeeignet.

Was das System bis jetzt kann ist Sensoren (Ort/Modell), Sensormodelle und Orte (Gebäude/Räume/Position im Raum) verwalten.

Bis Weihnachten will ich noch Verbindungstypen (z.B. Ethernet, interne Bussysteme) und Verbindungen mit ihren Teilnehmern abdecken.

Sonstige "Teilnehmer" (Messgeräte mit mehreren Einschüben, Netzwerkswitche etc.) sollen später dazu kommen, sind aber schon vorgesehen.

 

Zwischen den Jahren will ich mich dann hinsetzen und weiteres zeitliches Vorgehen planen. Vor allem muss ich dringend Zeit zum "Schreiben der Arbeit" vorsehen.

 

 

 

 

 

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