Lutzbutz

gepr. Personalreferent bSb

13 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen

Ich studiere seit Januar 2006 BWL an der HFH.

Für das 2. und 3. Semester wurde mir Informatik auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit erlassen, so dass ich etwas Luft haben werde.

Da mein jetztiger AG letztes Jahr verkauft wurde und ich, sofern ich bleibe, künftig ca. 3-4 Std./Tag zum neuen AG pendeln darf, schaue ich mich aktuell auf dem Arbeitsmarkt um. Ich würde künftig gerne im Bereich Personal/Personalentwicklung tätig werden.

Ich bin aktuell Fachleiter für die IT-Ausbildung im Unternehmen, was aber gleichzeitig mein Dilemma ist. IT-Ausbilder werden z.Zt. nicht wirklich gesucht, für die IT bin ich zu personallastig und für die Personalbereiche bin ich zu it-lastig - zum verrückt werden :mad:

Durch die gewonnene Mehrzeit beim BWL-Studium dachte ich jetzt an eine zusätzliche Weiterbildung und wollte fragen, ob einer von euch diesen Kurs geprüfter Personalreferent bSb gemacht hat und welche Erfahrungen/Meinungen existieren.

Wie sind die Unterlagen, die Prüfungen, die Seminare?

Ist die Anerkennung bei den Firmen wirklich so gut, wie die HAF selbst beschreibt und wäre das für mich eine gute Referenz?

Gibt es für meine Situation evtl. weitere Möglichkeiten, die ich bisher noch nicht bedacht hatte?

Fragen über Fragen, aber schon mal Danke im Voraus.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo,

schau mal hier:

http://www.fernstudium-infos.de/anbietersuche/2260-personalreferentin-bei-ils-oder-sgd-erfahrungen.html

Fazit daraus: Finger weg vom Personalreferenten, denn dies ist eine Stellenbezeichnung, aber keine Weiterbildung.

Den gepr. Personalfachkaufmann kennen die Unternehmen. Dieser ist bundeseinheitlich und wird auch bundeseinheitlich geprüft und ist nach m.E. immer vorzuziehen.

Tip vom Personalfachkaufmann für den zukünftigen Personalfachkaufmann.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Hi Holger

Vielen Dank für den hochinterssanten Tipp, da er genau mein Problem/Wunsch beschreibt.

Ich werde mich auf jedenfall mal über den PFK informieren, obwohl ich bei diesem Aufwand nicht sicher bin, ob ich das parallel zu Beruf und 1st-Studium auch noch gebacken bekomme.

Darf man fragen, was der Kurs bei der SGD kostet?

Ich möchte jetzt nicht den Finger strecken und Interesse zeigen und dann die nächsten 5 Jahrzente monatliche Werbungspost von denen erhalten ;)

Falls du hierzu noch weitere Links oder Infos hast, nur her mit :D

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Lutz,

die Fernakademie Klett bietet aus den PFK an (läuft wahrscheinlich genauso ab wie bei SGD ) dort kostet er 2610€ ingesamt, ist aber auch in Raten bezahlbar. Ich vermute mal, das die Kosten bei SGD ähnlich oder gleich sind. Als Orientierung ist die Summe aber sicherlich dienlich.

Grüße

Katrin


HFH irgendwo zwischen 5. und 7.Semester BWL SZ Düsseldorf

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Vielen Dank Katrin

Damit kann ich jetzt was anfangen.

Jetzt geht´s noch darum, ob ich das zusätzlich noch stemmen kann.

Aber das muss wohl ich alleine bei einem Glas Rotwein entscheiden :D

Doch zunächst werd ich mich heute erst mal in Mathe durch die Winkelfunktionen etc. quälen.

Merci nochmals

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Lutz,

gute Entscheidung. Lass Dir den Tropfen mal schmecken und teile uns mal bei Gelegenheit mit

1. wie Du dich entschieden hast

2. welchen Rotwein Du zur Entscheidungfindung getrunken hast

:) :) :)

Prost.

Sicher sind rund 600 U-Std. neben dem Studium ein harter Brocken, doch sicher ist der PFK immer eine gute Entscheidung, ob heute oder vielleicht zu einem günstigeren Zeitpunkt.

Auf dass Du die Winkelfunktionen löst - lassen ruhig eine Kurve auch mal gerade sein. Ich setze mich jetzt wieder über Strafrecht.

Alles Gute


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Fazit daraus: Finger weg vom Personalreferenten, denn dies ist eine Stellenbezeichnung, aber keine Weiterbildung.

Ihrem Fazit, lieber Herr Schwarz, kann ich in dieser Form nicht zustimmen. Sie argumentieren rein formalistisch mit der Lehrgangsbezeichnung "Personalreferent", ohne Betrachtung der Inhalte und Ziele, was dem Lehrgang meines Erachtens nicht gerecht wird.

Sicherlich ist der "Personalfachkaufmann IHK" (den die Hamburger Akademie übrigens auch anbietet), der renommiertere Abschluss. Es ist aber auch der umfangreichere und längere Lehrgang. Bei einer Empfehlung/Beratung darf man jedoch die persönlichen Ziele nicht außer Acht lassen, und da gibt es viele, für die der "Personalreferent bSb" genau der richtige Abschluss ist - übrigens durchaus auch ein hochwertiger und anerkannter.

Letztlich würde ich wahrscheinlich zur gleichen Empfehlung für Lutz kommen wie Sie. Dabei möchte ich aber eine differenzierte (inhaltliche!) Betrachtung empfehlen und dabei den "Personalreferenten bSb" nicht so schlecht wegkommen lassen.


Mit besten Grüßen

Elmar Thiel

Hamburger Akademie für Fernstudien

www.akademie-fuer-fernstudien.de

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Hallo Herr Thiel,

willkommen auf Fernstudium-Infos.de.

Es freut mich immer sehr, wenn auch Mitarbeiter der Anbieter hier Ihre Sicht der Dinge darstellen (sofern sie sich deutlich machen, dass sie Mitarbeiter des Anbieters sind, wie es bei Ihnen ja der Fall ist). Dies führt zu mehr Ausgewogenheit und wichtigen Informationen.

Dafür vielen Dank und bleiben Sie uns treu.

Viele Grüße

Markus Jung


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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Ihrem Fazit, lieber Herr Schwarz, kann ich in dieser Form nicht zustimmen. Sie argumentieren rein formalistisch mit der Lehrgangsbezeichnung "Personalreferent", ohne Betrachtung der Inhalte und Ziele, was dem Lehrgang meines Erachtens nicht gerecht wird.

Sicherlich ist der "Personalfachkaufmann IHK" (den die Hamburger Akademie übrigens auch anbietet), der renommiertere Abschluss. Es ist aber auch der umfangreichere und längere Lehrgang. Bei einer Empfehlung/Beratung darf man jedoch die persönlichen Ziele nicht außer Acht lassen, und da gibt es viele, für die der "Personalreferent bSb" genau der richtige Abschluss ist - übrigens durchaus auch ein hochwertiger und anerkannter.

Letztlich würde ich wahrscheinlich zur gleichen Empfehlung für Lutz kommen wie Sie. Dabei möchte ich aber eine differenzierte (inhaltliche!) Betrachtung empfehlen und dabei den "Personalreferenten bSb" nicht so schlecht wegkommen lassen.

Hallo Herr Thiel,

danke für Ihre Kritik. Ich versuche hier um Forum, vor allem auch aus meiner Sichtweise aus Personalverantwortlicher zu sprechen.

In den vielen Jahren im Personalwesen, die hinter mir liegen und den zahlreichen Projekten im Recruitment möchte ich klarmachen, dass die ersten Personalentscheidungen im Beschaffungsprozess auch "formalistisch" getroffen werden.

Die erste Bewerberauswahl erfolgt ausschließlich nach "Aktenlage", also durch vergleich des Anforderungsprofiles der Stelle mit dem Vergleich des Qualifikationsprofiles der Bewerber.

Der PFK ist der bundesweit im Personalwesen bekannte Abschluss auf "Meisterebene". Die Inhalte und der Stellenwert dieses Abschlusses sind uns Personalern bekannt. Bei anderslautenden Abschlüssen sind wir Personaler dann in der Verantwortung, sich umfassend mit den Inhalten von derartigen Weiterbildungen zu beschäftigen, da wir die Inhalte div. privater Weiterbildungsanbieter nicht kennen. Das ist bei >100 Bewerbungen auf eine Stelle sehr mühsam und nicht gewollt. Es stellt sich die Frage, warum der Kandidat/die Kandidatin für eine Fortbildung entschieden hat, die von den Unternehmen nicht bewertet werden können, da Inhalte und Stellenwert nicht bekannt sind.

Es ist für den Personalentscheider deutlich aussagekräftiger, wenn Bewerber mit staatl. anerkannten, geprüften Abschlüssen bewerben, da hier der Nutzen für das Unternehmen rein formalistisch zunächst feststeht.

Ich bin davon überzeugt, dass Ihre Akademie es sich mit den Inhalten zum "gepr. Personalreferenten bsb" nicht leicht gemacht hat und möchte die Inhalte auch gar nicht abwerten. Gut finde ich es, dass Sie auch zum Personalfachkaufmann IHK fortbilden.

Strategisch halte ich es einfach für den Weiterbildungsinteressierten für besser, wenn er sich für den PFK entscheidet. Sie sprechen selbst von den persönliche Zielen, die beachtet werden sollen. Ich denke, dass das Ziel "Personalreferent" werden zu wollen, nicht über eine Weiterbildung unterhalb der Inhalte des PFK zu realisieren ist. Hiervon bin ich überzeugt und stehe dazu, so dass ich klar zu meinem Fazit stehen kann.

Tatsichlich wird es sogar den Personalfachkaufleuten immer schwerer möglich sein, Personalreferent zu werden, die die Masse der heutigen Stellenausschreibungen für adäquate Referenten den Akademikern vorbehalten sind. Ein Blick in die FAZ o.ä. genügt um das Ausmaß der "Akademisierung" erkennen zu können. Welche Ziele soll also ein "Personalreferent bsb" erreichen? Für die Sachbearbeitung überqualifiziert, für den Referenten nicht qualifiziert!

Ich bin selbst Dozent und Prüfer an IHK´s und möchte daher Weiterbildungsinteressierten versuchen, mit Erfahrungswerten Tipps für die richtige Entscheidung zu geben.

Weiterbildung ist wichtig, egal ob privat oder staatl. anerkannt.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Hallo Herr Thiel,

ich teile die Kritik von Holger. Insbesondere halte ich auch die Benennung von Kursen nach Stellenbezeichnungen für wenig sinnvoll. Ich glaube nicht, dass dies für die Information der Interessenten zielführend ist. Ich erlaube mal, mich selbst zu zitieren:

Personalreferent ist meines Erachtens eine Funktionsbezeichnung. Kurse können aber keine Funktion vermitteln, sondern Kenntniss, nach denen auch der Kurs benannt sein sollte. U. u. kann man dann in eine bestimmte Funktion. Also konkret: Der Kurs Personalreferent vermittelt Personalführung (meien Interpretation!), dann sollte er so heißen. Einen Anspruch auf eine Personalreferentenstelle hat man damit natürlich nicht. Anderes Beispiel: Typische Betriebswiert-Kurse (egal ob staatl. gepr., IHK ...) vermitteln BWL-Kentnisse, mit denen man z. B. Abteilungsleiter werden kann. Trotzdem und vollkommen zurecht heißen die Kurse nicht Abteilunsleiter. Genauso jemand, der im BWA-Forum bemängelt hat, das traditinelle Schulen keine IT-Consulter-Kurse anbieten. Das liegt einfach daran, dass die an einer seriösen Schule eben (Wirtschafts)informatik heißen. Damit kann man z. B. IT-consultant werden.

Ich hoffe, es wurde, klar, was ich meine. Mein Ratschlag: Laßt euch nicht durch hochtrabende Bezeichnungen täuschen. Ein Kurs vermittelt Kentnisse, für die Karriere muss man selbst sorgen.

Wir hatten mindestens einmal hier einen Interessenten, der beide Kurse (Personalreferent allerdings nicht an Ihrem Institut) angesehene hatte, und der am Schluss verwirrt war, ungefähr so: Warum hat der Personalreferent weniger Stunden als der Personalfachkaufmann, wo doch der Referent in der betrieblichen Hierarchie höher steht? Verwirrung perfekt dank der Verwendung von Stellenezeichnungen für Kurse.

Stefan

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