Mr. Q

FOM oder Fernstudium?

5 Beiträge in diesem Thema

Hallo Forum,

ich habe vor 1,5 Jahren meinen Versicherungskaufmann gemacht. Da ich nun keine versicherungsspezifische Fortbildung machen möchte, wurde mir von unserem Personalbetreuer empfohlen eine Fortbildung zum Betriebswirt (VWA) zu machen. NAch einigen Recherchen kam ich zu dem Schluss, dass dies nicht das richtige ist, da hier kein Diplom am Ende der Weiterbildung verliehen wird.

Intern wurde mir geraten ein (Fern-)Studium zum Dipl-Kaufmann oder zum Bachelor zu machen.

Über viele Ecken habe ich gehört, dass es eigentlich unsinnig ist noch einen Dipl-Kaufmann zu beginnen, da das Studium 2010 (?) vom Bachelor komplett abgelöst wird.

An der Euro-FH macht man ja beides. 3 oder 3,5 Jahre zum Bachelor und darauf aufbauend noch 1 Jahr zum Dipl.-Kaufmann. Problem bei der Sache: 2-wöchiges Auslandsstudium (USA, England oder China)mit vollem Programm. Dazu kommen noch die Kosten.

Die FOM bietet an entweder den BAchelor oder den Dipl.-Kaufmann zu machen. Studienzeit ist gleich. Inhalte sind etwas unterschiedlich.

Wieso wird denn nun eigentlich der Dipl.Kaufmann noch angeboten wenn dieser sowieso abgelöst wird? Hat es mehr Sinn den Dipl.-Kaufmann zu machen oder den BAchelor? Was wird von den Personalern besser akzeptiert?

Andere Frage zur FOM: Die Präsenzstudiengänge sind ja ganz sinnvoll für - sagen wir - Faulpelze die etwas zu ihrem Glück gezwungen werden müssen. Aber man findet nirgends etwas darüber wie der Abschluss an der privaten Fachhochschule FOM angesehen ist. Könnt ihr mir hierzu weiterhelfen?

In anderen Foren habe ich Dinge zu der AKAD und der Fernuni-Hagen gelesen. Von diesen hab ich mir Unterlagen angefordert. Aber interessant hierzu wäre auch was für Erfahrungen die Absolventen mit den Peronalern bzgl. der Abschlüsse die man dort erzielt gemacht haben.

Vielen Dank schon mal für der - hoffentlich - vielen Antworten auf die vielen Fragen die ich euch stelle.

Mr. Q

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Hallo Mr. Q,

ich sehe das so, dass zur Zeit das Diplom bzw. das Diplom(FH) einfach noch die breitere Akzeptanz findet. Dinge, die über Jahrzehnte in den Köpfen der Menschen waren, wird auch der Bologna-Prozess nicht einfach so aufbrechen. Außerdem ist das Diplom auch im Ausland oftmals eine Art "Gütesiegel", auch wenn es die direkte Vergleichbarkeit mit dem Bachelor/Master-System nicht gibt. Da aber Bologna nunmal unausweichlich ist, wird es in ein paar Jahren definitiv so sein, dass die deutsche Wirtschaft mit Bachelor und Master weit besser umgehen kann als heute. Aber: solange es Menschen gibt, die den Diplomtitel haben, wird man auch mit einem eigenen Diplom keine Nachteile haben. Und einen Master kannst du ja mit Diplom, oder Bachelor machen. Willst du keine internationale Karriere, ist das Diplom völlig okay finde ich.

Zur FOM kann ich nur sagen, dass diese einen sehr guten Ruf hat und allgemein bekannt ist. Und im Gegensatz zu der VWA (beide gehören allerdings zur gleichen Gruppe) tritt die FOM viel seriöser auf. Also wenn du diesen Zwang zu dauernden Präsenzveranstaltungen brauchst, gibt es in meinen Augen auf dem akademischen Sektor nichts besseres als die FOM.

Wenn es um ein Fernstudium geht, kommt für mich nur die HFH in Frage. Das ist auch die einzige Fachhochschule, die einen nicht laufend mit Werbepost bombardiert. Und das macht sie unheimlich sympathisch und vermittelt einen seriösen Eindruck. Auch hier kannst du den Bachelor in BWL machen und bei Bedarf trotzdem noch das Diplom erwerben. Schau einfach mal bei denen auf die Homepage www.fern-fh.de


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Hi Ocean,

danke für deinen Beitrag. Welchen Fortbildungsweg hast du selbst gewählt?

Mr. Q

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Dear Mr. Q,

Du brauchst Dir wegen dem Diplom absolut keine Sorgen zu machen. Sogar international gibt es keinerlei Probleme, wenn Du den Abschluss von einem anerkannten Gutachter evaluieren lässt. Das erkennen sowohl Hochschulen als auch Arbeitgeber international an. Das sollte also eher nachrangig sein.

Den Vorschlag von Ocean finde ich auch sehr gut. Die Programme der HFH gehören zu den modernsten am Markt. Die HFH ist sehr erfahren im Gebiet von Studienprogrammen für Berufstätige. Dort kann man neben dem Beruf in Teilzeit schon sehr zügig zu einem akademischen Abschluss kommen.

Würde ich jetzt nochmal ein komplettes Programm studieren wollen, kämen für mich persönlich nur die USQ von Australien und die HFH in Betracht.

MfG Joe

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Hi Ocean,

danke für deinen Beitrag. Welchen Fortbildungsweg hast du selbst gewählt?

Mr. Q

Ich denke, dass ich auf Grund meines Berufes (unregelmäßige Arbeitszeit durch Kundentermine, abendliche Kundenveranstaltungen) nicht in der Lage sein werde, dreimal die Woche zu Präsenzveranstaltungen der FOM zu gehen. Deshalb wird es bei mir die HFH mit einem Fernstudium. Die bieten auch genügend Präsenztermine. Allerdings schwanke ich noch zwischen den Studiengängen BWL und Wirtschaftsrecht.


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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