Zum Inhalt springen

Herbstkind

Communitymitglied
  • Gesamte Inhalte

    159
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Herbstkind

  1. Morgen um diese Zeit sind wir sicher (und hoffentlich!) bereits in ein schönes gemeinsames Gespräch vertieft ☺️
  2. Ich bin im Herbst geboren und Wind, fallende Blätter, immer einmal Regen in Kombination mit wieder kürzer werdenden Tagen machen mich sehr glücklich 😊 "Früher" war ich überall mit meinem abgekürzten Vornamen online unterwegs, mit Blick auf meinen doch eher kleinen Studiengang war mit eine gewisse Anonymität wichtig.
  3. Einen kleinen Fortschritt mit Blick auf den Ist-Stand der vergangenen Woche kann ich tatsächlich verzeichnen ☺️ Bewusst Druck herauszunehmen, in Ruhe Literatur zu lesen / Lesezeichen in nutzbare Kapitel legen und die Neugierde auf das Thema mehr in dne Fokus zu nehmen als das Abgabedatum haben geholfen, etwas freier an den Prozess heranzugehen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits erledigt: Word-Vorlage mit allen vorgegebenen Formatvorlagen ☑️ Literatur liegt in ausreichendem Maße vor inkl. Eingabe im Literaturverzeichnis ☑️ Gliederung / Aufbau der Arbeit ☑️ Erste Ideen für den Inhalt der einzelnden Kapitel ☑️ Kapitel Organisationsentwicklung im Kontext der Sozialen Arbeit = 4 Absätze ausformuliert inkl. Zitate / Quellenbelege Kapitel Herausforderungen für Führungskräfte = 2 Absätze fertig ausformuliert inkl. Zitate / Quellenbelege ☑️ Im Bereich des Praxisbezugs in drei Unterkapiteln bereits ausformulierte Absätze mit Verknüpfung zu aktuellen Quellen geschrieben ☑️ Brainstorming konkreter aus der Theorie und dem Praxisbezug abzuleitender Handlungsempfehlungen - 2 Seiten in Stichpunkten ☑️ Einleitung zu 80 % fertiggestellt ☑️ Nun zu den restlichen 20 % die noch für die Einleitung fehlen: Sehr gerne möchte ich den gegebenen persönlichen Bezug zum Thema darstellen und dadurch die Intention der Arbeit verdeutlichen, sowie auch das Interesse am Lesen der Ausarbeitung wecken. Jedoch ist die Ich-Form keine Option und über mich als "Verfasserin / Autorin" schreiben fühlt sich ebenfalls nicht gut an. Zudem würde ich gerne mit einem treffenden Zitat einsteigen, auf das ich mit den eigenen Erfahrungen aus der Praxis in die Erläuterung gehe. Am Liebsten würde ich Wortgetreu einen der Supervisioren meiner Teams zitieren, welcher bereits mehrfach zum Ausdruck brachte, dass das was in der Praxis gelebt wird gar nicht funktionieren kann und hier dann herausarbeiten, dass dieser Widerstand zur Thematik mit dazu geführt hat, diese zu untersuchen. Zitate aus dem Bereich der OE haben ich zwar auch vorliegen, jedoch wirken diese für mich zu kühl / abgeklärt. Eventuell wäre ein Zitat von Gerald Hüther oder Anselm Grün etwas, womit ich einsteigen könnte, wobei hier die Gefahr besteht, zu weit weg vom Wissenschaftlichen in Bezug auf die Organisationsentwicklung zu zu gelangen ... Für heute habe ich die Hausarbeit erst einmal geschlossen, in den nächsten Tagen, sobald es die beruflichen Themen die aktuell anstehen zulassen, werde ich noch einmal draufschauen und versuchen eine gute Lösung zu finden ☺️ Übernächste Woche hat sich die Gegebenheit ergeben, drei Tage am Stück ohne Termine, lediglich mit beruflicher telefonischer und mailtechnischer Erreichbarkeit Zuhause zu sein und somit ein ziemlich großes Zeitfenster zu haben, in eine intensive Schreibphase einzutauchen. Ich hoffe sehr, diese nutzen zu können, um meinem Ziel, vor dem beginnenden Urlaub am 27. September weitestgehend fertig zu sein, ein ganzes Stück weit näher zu kommen. 🙏
  4. Ich finde ja das Thema "Krisenkommunikation" sehr spannend, denke hier könnte gut auch eine Brücke zwischen Unternehmenskommunikation, aber auch Medienpsychologie geschlagen und Handlunsgempfehlungen entwickelt werden, wie mit großen Krisen (Steuerskandal, Insolvenz, oder auch menschlichem Fehlverhalten der Führungsebene) gut umgegangen werden kann, sodass die Mitarbeitenden nicht über Medienberichte / Soziale Netzwerke erfahren was los ist. Vielleicht hilft dies ja ein wenig ☺️
  5. Du bist aber im beruflichen Kontext nicht an das gebunden, was eine große Organisation Dir zur Verfügung stellt 😉 und im Privaten nutze ich Word außer für mein Studium nicht 🙂
  6. ... wenn Du in jeglichen Word-Dokumenten ständig auf Speichern klickst, damit auf keinen Fall ein geschriebener Satz verloren geht ...
  7. 😊 viel Erfolg Dir, beim drüber nachdenken und dem Bearbeiten Deiner Hausarbeit!
  8. Dankeschön für diese Anregung, nehme ich mit um eine Nacht drüber zu schlafen ☺️
  9. Ich würde sagen der Wunsch und das Bedürfnis, die Hausarbeit "vernünftig" zu schreiben, anstatt sie einfach abzuarbeiten und wegzuschicken macht den Druck aus. Da es ein selbst gewähltes Thema ist ist der eigene Anspruch und das Interesse schon höher als bei regulären Pflichtaufgaben. Bei der Note wäre eine 2 vor dem Komma total okay, eine bessere Bewertung jedoch gerne gesehen mit Blick auf das Ergebnis meiner Klausur im vergangenen Semester 😉
  10. Wäre dieser Master in Personalentwicklung ggf. etwas für Dich?: https://www2.zfuw.uni-kl.de/human-resources/personalentwicklung Ich studiere aktuell den Master Organisationsentwicklung an der Uni Kaiserslautern und komme als Sozialarbeiterin mit Bachelorabschluss soweit gut zurecht, auch wenn viele Mitstudierende aus der freien Wirtschaft kommen und es immer mal Schwierigkeiten mit der Verknüpfung / Übersetzung der Theorie in die Praxis gibt. Ist berufsbegleitend auf jeden Fall zu meistern und die Betreuung ist gut, da keine riesengroße Uni.
  11. Soeben habe ich die Bewertung der letzten Einsendeaufgabe erhalten und diese mit einem guten Ergebnis bestanden ☺️ In den Tagen vor Abgabe habe ich mich gequält wie noch nie und mich teilweise nach einem geschriebenen Satz mit einem Youtubevideo, etwas zu Essen, zu Trinken oder einer ausgedehnten Pause belohnen müssen. Das war nicht schön, hat mich einmal wieder an eine Grenze gebracht, letztendlich jedoch dazu geführt, dass es mir trotz der sehr gestückelten Arbeit gelungen ist, mich umfassend mit einem Thema auseinanderzusetzen, welches in der reinen Theorie keines ist, für dass ich brenne. Das Modul heißt "Aspekte des organisationalen Lernens" und in den Einsendeaufgaben war gefordert, zuerst einmal zu beschreiben wie sich Wissen und Kompetenz voneinander unterscheiden lassen inklusive einem praktischen Beispiel, dann wurden die Beschreibung und fünf Beispiele für Beurteilungsverzerrungen gefordert, in einer nächsten Aufgabenstellung ein Kompetenzmodell nach der theoretischen Beschreibung dahingehend untersucht welche unterschiedlichen Facetten von Kompetenzen es gibt und ein Aufzeigen des Zusammenhangs zwischen individuellen Kompetenzen und deren Weiterentwicklung stand an, die Darstellung reflexiven Lernens im Zusammenhang mit unterschiedlichen Lernmodellen und Ideen für neue Zugänge mit Blick auf das organisationale Lernen war Inhalt von Aufgabe 4 und schließlich konnte es in Aufgabe 5 in die Praxis gehen - eine Fallarbeit zu der es Fragen zu Herausforderungen und einer Auftragsklärung in Rolle der Organisationsberatung gab, sowie der Darstellung einer Planung für einen ersten Workshop eines Netzwerkaufbaus, bei dem iterativ vorgegangen werden soll. Diese letzte Aufgabe hat sehr viel Spaß gemacht und zudem aufgezeigt, dass viel an Theorie bereits verinnerlicht wurde und in praktischen Umsetzungsideen angewandt werden kann. Nun zur Hausarbeit ... In 31 Tagen steht die Abgabe an, aktueller Stand zum heutigen Sonntag: Word-Vorlage mit allen vorgegebenen Formatvorlagen ☑️ Literatur liegt vor inkl. Eingabe im Literaturverzeichnis ☑️ Gliederung / Aufbau der Arbeit ☑️ Erste Ideen für den Inhalt der einzelnden Kapitel ☑️ Kapitel Organisationsentwicklung im Kontext der Sozialen Arbeit = 2 Absätze ausformuliert inkl. Zitate / Quellenbelege Dafür dass nun bereits zwei von drei Monaten der Bearbeitungszeit vorüber sind, nicht wirklich viel und mit Blick darauf, dass ich durch viele berufliche Termine im Grunde nur noch die Wochenenden und zwei einzelne ganze Tage zur Verfügung habe steigt der Druck gerade ziemlich. Hier auch, weil mich das Thema sehr interessiert, ich merke, dass ich mich in der Literatur verliere, da mir immer mehr Ideen kommen und ich gefühlt gerne noch weitreichender in meiner Betrachtungsweise werden möchte und maximal 23 Seiten nun nicht mehr so viel erscheinen wie vor Beginn des Arbeitens an der Hausarbeit. Für heute Nachmittag habe ich mir vorgenommen, das begonnene Kapitel bestenfalls fertigzustellen und einen Artikel einer Fachzeitschrift durchzulesen, auf den ich im Theorieteil zum aktuellen wissenschaftlichen Stand zur Thematik bezug nehmen möchte. Die Note der Hausarbeit ist eine der wenigen bewerteten Prüfungsleistungen des Studiums, sodass sie maßgeblich Einfluss auf die Abschlussnote hat. Neben der Hausarbeit werden "nur" zwei Klausuren, ein Essay und die Masterarbeit bewertet, somit stellt die Bewertung der Hausarbeit 1/5 der Abschlussnote dar und sollte nicht lieblos hingeschrieben werden. Soweit erst einmal ein Zwischenstand. Und nun ein kleiner Cat-Content zum Abschluss, da mir reine Text-Blogeinträge meist zu steril erscheinen 😉☺️: Xander mag seine beiden großen Mitbewohner und hängt immer bei einem der beiden ab, selten alleine ...
  12. Gestern Abend habe ich mir den Film "Nicht meine Liga" auf Netflix angeschaut. Hat mich berührt und auch durch mir unbekannte Darsteller:innen war es leicht mit einem in die Geschichte hineinfallen lassen ☺️:
  13. Spannende Frage, über die ich kürzlich erst nachgedacht habe. Für mich persönlich ist nicht das Gefühl gegeben, weniger Freizeit zu haben seit dem Beginn des Fernstudiums, sondern eher, dass ich weniger am Wochenende oder Abend noch etwas für die Arbeit mache und dadurch mitunter in Stress gerate, da ich einige Dinge anstatt in Ruhe doch im Büro mit vielen Störfaktoren erledige. Wochenenden, an denen ich bewusst nichts für das Studium (... und die Arbeit) mache, werden mir schnell fast zu lang, hat jedoch sicherlich auch etwas damit zu tun, dass wir weiterhin in der Pandemie stecken und auch damit, dass ich mir nichts verbiete, was ich unbedingt machen möchte (Youtubevideos oder Serien schauen, Musik hören, Telefinieren ...), sondern dies in meinen Arbeits- und Studiumsalltag einbaue als kleine Belohnungen oder einfach Dinge die jetzt sein müssen 😉☺️
  14. Was ein schöner Bericht über die Zusammenführung der Beiden 🥰 Habe ihn heute Vormittag bereits zum Frühstück gelesen gehabt und mich sehr über das Bild mit dem Regenschirm amüsiert. Letztes Jahr im September haben wir den dritten im Bunde zu den beiden anderen dazugeholt und ebenfalls eine sehr aufregende Zeit mit Fauchen, Missverständnissen, kritischem Beobachten, aber auch langsam annähern und zusammen spielen / kuscheln erlebt. Eigentlich sollte Xander ein Spielgefährte von Kato werden, der wildes Toben braucht und Klara ihre Ruhe bekommen ... passiert ist, dass Kato weiterhin zumeist mit mir toben möchte, Xander die Klara anhimmelt und von ihr ein wenig wie ein Kind behandelt wird, aber insgesamt ist es entspannter so als Dreierpack, da Xander sich mit beiden gut versteht und somit für Harmonie sorgt. Der Größenunterschied war damals schon ziemlich krass, jetzt ist er aber vom Gewicht her bereits so schwer die die Großen (und immer noch gefühlt mein Baby 😉):
  15. Fand ich auch ziemlich gut, obwohl ich persönlich immer einmal die Brille meines Studiums und auch der beruflichen Situation unbewusst aufgesetzt habe in Richtung Lösungsansätze aber auch dem Nachempfinden von gebundenen Händen an manchen Stellen trotz leitender Funktion. In den letzten Tagen habe ich die ersten vier Folgen von "Nine perfekt Strangers" auf Prime geschaut, gefällt mir, trotz dass Nicole Kidman schon sehr speziell wirkt in ihrer Rolle. Bin gespannt, wo die Reise hier hingeht, jede Woche gibt es hier eine neue Folge.
  16. ... habe gerade eine Einsendeaufgabe mit etwas Abstand korrektur gelesen und musste ein wenig darüber lachen, was passieren kann, wenn möglichst genderneutral geschrieben werden möchte:
  17. "Die Süßen" wird von mir oft verwendet bei zwei Katern und einer Katze, wenn alle gemeint sein sollen 🥰
  18. Muss das denn nun schon wieder hier in dem Thema sein, dass diese vollkommen unangemessene Verwendung des Begriffs einer Straftat, bei der Menschen mindestens seelisch zerstört werden, in Bezug auf die Nutzung Sprache / Schriftsprache angewandt wird?
  19. Meinem Empfinden nach kommen Deine Wortwahl / Dein Sprachstil leider wenig wertschätzend anderen Menschen gegenüber rüber, auch wenn es vielleicht nicht so gemeint ist. Ich bin großer Fan von Umgangssprache und dem Verbildlichen von Aussagen. Hier (und auch schon an anderen Stellen, zum Beispiel beim Threat in dem es um das TV-Programm ging) hat es jedoch einen recht negativen Touch, wodurch das Lesen aller Deiner Aussagen belastet wird, selbst wenn es sich hier um "unemotionale" Fakten handelt.
  20. https://www.zfuw.uni-kl.de/human-resources/organisationsentwicklung Zu Deinen anderen Anmerkungen habe ich gerade nichts zu erwidern - auch mit Blick darauf, dass sich immer weiter vom Ursprungsthema entfernt wird gefühlt. 🙂
  21. Auch in sozialen Berufsfeldern kann es um Status gehen und den Unterschied zwischen "Realschulabschluss + Ausbildung" und "Abitur + Studium" mit der Tatsache für die gleiche Tätigkeit zu geeignet sein nicht verstehen zu können oder wollen. Dann müsste demzufolge noch ein weiteres "Faß aufgemacht werden" im Vergleich zur Fachhochschulreife oder dem Abitur ohne eine fachliche Vertiefung und Schlussfolgerungen zur Geeignetheit der Aufnahme entsprechender Studiuengänge gezogen werden 😉
  22. Der Ausdruck und entsprechendes Empfinden beim Lesens Deiner Aussage lässt sich bei mir auch durch Deine Erklärung, dass Du selbst aus der Praxis kommt leider nicht verringern. Vielleicht bin ich hier auch etwas vorbelatet, da es in einem meiner Teams sehr verletzende Äußerungen in Bezug auf "nur" Erzieher:in vs. Sozialarbeiter:in gab, die aufgearbeitet werden mussten. Und ich denke, dass es neben mir auch weitere Personen geben kann, die eventuell gerade an ihrem Zutrauen für ein Studium zweifeln, die dies so empfinden wie ich es geschrieben habe. Ja, daher hatte ich auch betont aus welchem beruflichen / studientechnischen Hintergrund ich meinen Kommentar geschrieben habe. Sicher, wobei technisches Englisch auch eher nicht in der Oberstufe gelehrt wird und die Kompetenz, komplexe Zusammenhänge erkennen zu können auch unabhängig von reinem Fachwissen vorliegen kann. Ich kenne mich hier nicht aus, aber ist es nicht bei einigen Studiengängen notwendig, eine Prüfung zur Geeignetheit des Studiums abzulegen? In meinem aktuellen Master (Organisationsentwicklung) ist dies für Personen, die keinen ersten Studienabschluss haben verpflichtend und nicht ohne gewesen. Sehe ich anders, aber das wäre vollkommen Off-Topic hier, vielleicht einmal an anderer Stelle 😉🙂
  23. Wobei es hier auch in den ersten Fachsemestern an Hochschulen Module gibt, welche wissenschaftliches Arbeiten, das Lesen / Verstehen / in Frage stellen von Fachtexten und das Leiten von Diskussionen hierzu abbilden. Auch die Einnahme von unterschiedlichen Perspektiven in der Fallarbeit ist etwas, das ich mehr dem Studium als meiner schulischen (vor-) Bildung zuschreiben würde. Unabhängig welchen Bildungsweg Menschen haben, die ein Studium beginnen, wäre mir mit am Wichtigsten, dass das angestrebte Studium mit Ernsthaftigkeit, Interesse und auch dem Einlassen des Überdenkens / Diskutierens bisheriger Haltungen und Sichtweisen angegangen wird und nicht "nur" mit dem Ziel den Abschluss zu erhalten. Hier inbegriffen die Bereitschaft, sich Inhalte, die vorausgesetzt werden oder notwendig sind für bestimmte Themenbereiche, anzueignen, auf welchem Wege auch immer.
  24. Diese Aussage empfinde ich schon als ein wenig abwertend - vor allem das Beispiel der Baby-Windeln, auch wenn es überspitzt gemeint ist. Während der Berufsausbildung werden sowohl in praktischen Phasen im Betrieb, als auch in der Berufsschule Kenntnisse und Inhalte vermittelt, welche zur Ausübung des erlernten Berufs vollumfänglich befähigen. Aus meinem beruflichen Umfeld heraus habe ich einen sehr großen Respekt vor Menschen, die eine Ausbilfung als staatlich anerkannte Erzieher:innen gemeistert haben. So umfassend auf die fachliche Beobachtung, methodisches Handeln und auch das Treffen von eigenständig hergeleiteten Entscheidungen die zur Lösung von aufkommenden Schwierigkeiten beitragen, wurde ich in meinem Studium der Sozialen Arbeit nicht vorbereitet. Auch die engmaschige Überprüfung des tatsächlichen praktischen Könnens setzt einen qualitativen Standard, der eine gewisse Geeignetheit für die Aufnahme eines Studiums nach Absolvieren einer Ausbildung / einiger Zeit beruflicher Praxis ableiten lässt. Mir hat es während des Studiums sehr viel geholfen, zuvor (nach dem Abitur ...) drei Jahre in der Praxis tätig zu sein, um eine anschauliche und nachvollziehbare Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Ich wüsste nicht, wann ich mich bewusst an Dinge, welche ich im Abitur gelernt habe, erinnert hätte, außer vielleicht in einem Wahlmodul zu Literatur / Philosophie. Aber ja, ich habe an einer Fachhochschule studiert, bei der der Fokus sehr auf der Praxis lag - jetzt in meinem Masterstudium an einer Universität komme ich öfter einmal an meine Grenzen, da die Inhalte und deren Aufarbeitung stellenweise sehr theoretisch und wenig greifbar sind, sodass eine Übersetzung in die Praxis es erst möglich macht, diese zu verinnerlichen.
×
×
  • Neu erstellen...