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Bitte um eure Hilfe bei Weiter-/Bildungsmöglichkeiten. MBA? Komplizierte Ausgangslage?!


Empfohlene Beiträge

Liebe alle, 

es erleichtert mich, eventuell endlich eine Anlaufstelle für meine derzeitige Situation gefunden zu haben und wäre jetzt sogar schon mit kleinen Denkanstößen zufrieden.  Gerade deshalb, da dieses Forum kurz vor Ende meiner Entscheidung zu einer neuen Unsicherheit beigetragen hat ;) 

 

Kurz zu meinem Werdegang: 

Realschule - wirtschaftlicher Zweig I Abschluss Mittlere Reife

FOS - wirtschaftlicher Zweig I Abschluss nicht bestanden 

e.b.a.m. Akademie für Wirtschaft und Management I 2008 I Duales Studium und Ausbildung Veranstaltungskaufmann (IHK) 

Berufserfahrung im Eventmanagement seit 2008 in Österreich bis heute I Angestelltenverhältnis, Selbstständig, Zeitweise EPU

 

Durch das - quasi - Berufsverbot als Eventmanager durch unseren "Freund" Covid19 bin ich seit einem Jahr in Kurzarbeit. 
Das möchte ich als Chance nutzen, bestenfalls in Bildungskarenz gehen und mich umorientieren, da ich für mich im Eventmanagement keine Zukunft sehe. 

 

Nach kurzer Recherche bin ich anscheinend durch meinen IHK Abschluss und langjähriger Berufserfahrung für den MBA Studiengang "Digital Business" (MBA Diplom durch die FH Burgenland, 60 ETCS) qualifiziert, laut der Studienberatung der Wirtschaftsakademie Wien (mba-studium.at). 

 

Nachdem das mein "erstes" "Studium" und im besten Fall meinen weiteren Werdegang positiv beeinflussen soll, habe ich mir natürlich über die Wertigkeit eines solchen MBA Studiengangs z.B. bei der Wirtschaftsakademie gedanken gemacht. Das Resultat aus eurem Forum ist, dass es im Grunde mehr oder weniger nichts Wert ist - da auch nur 60 ETCS und wegen eben den gängigen Vorurteilen. Wenn ich das jetzt richtig herausgelesen habe?! 

Ein weiterer MBA Digital Transformation ist von der FH des BFI Wien über ELG möglich mit 90 ETCS - das wurde hier im Forum auch kurz behandelt - aber ist dann ein Abschluss von dieser FH besser, also von der FH Burgenland? Das BFI ist in Österreich meiner Meinung nach eher nicht so renommiert. Ob eine Zulassung möglich ist, muss ich noch erfragen. 

 

Gerade ein Fernstudium ohne Präsenz spricht mich an, da ich Familie mit Kind und noch einen weiteren Sohn habe, der alle zwei Wochen über das Wochenende hier ist und in dieser Zeit natürlich eher nicht im Präsenzunterricht sitzen möchte bzw. kann. 

 

Wenn ich mir die Kosten und die Zeit für eine Art Umorientierung jetzt nochmal freischaufel, möchte ich es wenigstens richtig machen und eben nicht das Geld zum Fenster hinauswerfen für etwas, dass mir später im worst case nicht viele Chancen bringt. Derzeit gibt es eine Förderung der Arbeiterkammer Wien für eine Weiterbildung im Bereich Digitalisierung, die mir sehr in die Hände spielt. Aus diesem Grund kommen derzeit österreichische Anbieter eher in Frage, außer wir kommen zu dem Entschluss, dass das alles nichts ist. 

 

Wie seht ihr das Ganze? 

Ich bin über euer Feedback unendlich dankbar, da ich quasi kurz vor dem Ende mit noch weniger Ahnung wieder am Anfang stehe.

Liebe Grüße, Max

Bearbeitet von Markus Jung
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vor 39 Minuten hat ballymax geschrieben:

Duales Studium und Ausbildung Veranstaltungskaufmann (IHK)

 

Ich hätte noch eine inhaltliche Verständnisfrage: Hast du durch das duale Studium also bereits einen Bachelor-Abschluss? In welchem Studiengang?

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vor 9 Stunden hat Alanna geschrieben:

 

Ich hätte noch eine inhaltliche Verständnisfrage: Hast du durch das duale Studium also bereits einen Bachelor-Abschluss? In welchem Studiengang?

 

Liebe Alanna, 

Bachelor gab es damals noch nicht. Ich müsste erstmal rausfinden, mit was das gleichzusetzen ist. Liebe Grüße, Max 

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vor 8 Stunden hat KanzlerCoaching geschrieben:

Was die Anerkennung von Abschlüssen angeht: Sie leben in Österreich und Sie werden in Österreich arbeiten.  Interessant ist also die Akzeptanz auf dem österreichischen Arbeitsmarkt, nicht auf dem deutschen!

 

Ob es hier zwischen Deutschland und Österreich solche gravierenden Unterschiede gibt kann ich nicht sagen. Das die Österreicher Titel verliebt sind, ist aber allgemein bekannt :) 

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vor 1 Stunde hat ballymax geschrieben:

 

Ob es hier zwischen Deutschland und Österreich solche gravierenden Unterschiede gibt kann ich nicht sagen. Das die Österreicher Titel verliebt sind, ist aber allgemein bekannt :) 

 

Ja, das ist mir auch bekannt, das mit der Titelverliebtheit. Und deswegen gibt es ja auch mancherorts die Meinung, dass in Österreich solche Titel leichter zu erreichen sind als beispielsweise in Deutschland.

 

Sie können aber vielleicht ein bisschen recherchieren in passenden Netzwerken. Oder auch versuchen, Kontakt zu Menschen zu finden, die in Ihrem Zielbereich arbeiten und die mal fragen.

 

Vielleicht wäre es auch eine Idee, mal ganz allgemein die Voraussetzungen und die zu erbringenden Leistungen von österreichischen und deutschen Anbietern zu vergleichen.

Bearbeitet von KanzlerCoaching
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vor 11 Stunden hat ballymax geschrieben:

Liebe alle, 

es erleichtert mich, eventuell endlich eine Anlaufstelle für meine derzeitige Situation gefunden zu haben und wäre jetzt sogar schon mit kleinen Denkanstößen zufrieden.  Gerade deshalb, da dieses Forum kurz vor Ende meiner Entscheidung zu einer neuen Unsicherheit beigetragen hat ;) 

 

Kurz zu meinem Werdegang: 

Realschule - wirtschaftlicher Zweig I Abschluss Mittlere Reife

FOS - wirtschaftlicher Zweig I Abschluss nicht bestanden 

e.b.a.m. Akademie für Wirtschaft und Management I 2008 I Duales Studium und Ausbildung Veranstaltungskaufmann (IHK) 

Berufserfahrung im Eventmanagement seit 2008 in Österreich bis heute I Angestelltenverhältnis, Selbstständig, Zeitweise EPU

 

Durch das - quasi - Berufsverbot als Eventmanager durch unseren "Freund" Covid19 bin ich seit einem Jahr in Kurzarbeit. 
Das möchte ich als Chance nutzen, bestenfalls in Bildungskarenz gehen und mich umorientieren, da ich für mich im Eventmanagement keine Zukunft sehe. 

 

Nach kurzer Recherche bin ich anscheinend durch meinen IHK Abschluss und langjähriger Berufserfahrung für den MBA Studiengang "Digital Business" (MBA Diplom durch die FH Burgenland, 60 ETCS) qualifiziert, laut der Studienberatung der Wirtschaftsakademie Wien (mba-studium.at). 

 

Nachdem das mein "erstes" "Studium" und im besten Fall meinen weiteren Werdegang positiv beeinflussen soll, habe ich mir natürlich über die Wertigkeit eines solchen MBA Studiengangs z.B. bei der Wirtschaftsakademie gedanken gemacht. Das Resultat aus eurem Forum ist, dass es im Grunde mehr oder weniger nichts Wert ist - da auch nur 60 ETCS und wegen eben den gängigen Vorurteilen. Wenn ich das jetzt richtig herausgelesen habe?! 

Ein weiterer MBA Digital Transformation ist von der FH des BFI Wien über ELG möglich mit 90 ETCS - das wurde hier im Forum auch kurz behandelt - aber ist dann ein Abschluss von dieser FH besser, also von der FH Burgenland? Das BFI ist in Österreich meiner Meinung nach eher nicht so renommiert. Ob eine Zulassung möglich ist, muss ich noch erfragen. 

 

Gerade ein Fernstudium ohne Präsenz spricht mich an, da ich Familie mit Kind und noch einen weiteren Sohn habe, der alle zwei Wochen über das Wochenende hier ist und in dieser Zeit natürlich eher nicht im Präsenzunterricht sitzen möchte bzw. kann. 

 

Wenn ich mir die Kosten und die Zeit für eine Art Umorientierung jetzt nochmal freischaufel, möchte ich es wenigstens richtig machen und eben nicht das Geld zum Fenster hinauswerfen für etwas, dass mir später im worst case nicht viele Chancen bringt. Derzeit gibt es eine Förderung der Arbeiterkammer Wien für eine Weiterbildung im Bereich Digitalisierung, die mir sehr in die Hände spielt. Aus diesem Grund kommen derzeit österreichische Anbieter eher in Frage, außer wir kommen zu dem Entschluss, dass das alles nichts ist. 

 

Wie seht ihr das Ganze? 

Ich bin über euer Feedback unendlich dankbar, da ich quasi kurz vor dem Ende mit noch weniger Ahnung wieder am Anfang stehe.

Liebe Grüße, Max

Ich habe tatsächlich ein ähnliches Problem. Daher vielleicht als Tipp mein persönlicher Gedankenfluss:

Wir haben kein Bachelor, kein Master, kein Diplom, wie stark wird ein MBA mit 60 ECTS wohl angenommen? Wenn wir sonst nichts vorzuweisen haben, dann ist es nicht mehr Wert, als ein guter Lehrgang bei der IHK. 

 

Wenn das OK ist, dann ist natürlich der MBA was wert. Wenn ich aber ein Auftreten als Akademiker an den Tag lege, da würden wir eher belächelt, wie es so schön ein Forumsteilnehmer mal mir beschrieben. hat. Wir müssen dann auch ehrlich zu uns selbst sein. Berufserfahrung ist schön und gut:

 

210 ECTS Bachelor --> 120 Master --> 90 ECTS MBA wie es ein Kollege von mir hat, da ist eine Kluft zwischen uns, die ist nicht wegzudiskutieren. Jetzt mit 5 Jahren Berufserfahrung fliegt er davon, Karrieretechnisch ;) 

 

Wir müssen eine Wissenslücke schließen und die Titel erarbeiten, gepaart mir unserer Berufspraxis können wir dann tatsächlich davon profitieren, also auch das Unternehmen. Daher meine Empfehlung, an die ich mich selbst halte ;) :
Erst ein Bachelor, wenn möglich einen Master über die Berufspraxis, dann den MBA.
Alternativ einen Betriebswirt (AFW, IWW, IHK), dann einen MBA. 

Alternativ einen Wirtschaftsfachwirt (IHK), dann einen Betriebswirt (IHK)

Bei letzterem wir zwar der DQR7 angegeben, aber das ist Quatsch. Da sind die Kammern in der Politik gut vernetzt. Das sollte eher ein Qualtitätssiegel nach außen, also in Europa sein, da unsere Nachbarländern die Ausbildungsstrukturen über IHK sehr schätzen. Dann wären wir zwar immer noch nicht auf der gleichen Stufe  wie mein Kollege, aber die Mühen werden im Arbeitsmarkt sicher honoriert, das kann ich dir versprechen. 

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Ich möchte das, was HeinerTown geschrieben hat, ergänzen.

 

Ein MBA war klassischerweise ein Angebot für Berufserfahrene, die in Richtung Management gehen wollten. Ein Ingenieur. der schon weg von konkreter Entwicklungsarbeit war und Leitungsfunktion oder Projektverantwortung hatte, hat einen MBA gemacht, um seine Karrierechancen zu verbessern. Am besten einen renomierten internationalen. Der hatte dann auch Präsenzen und/oder sogar integrierte Auslandsaufenthalte.

 

Ein MBA war in dieser Zeit nie als Ersatz für ein Studium gedacht und also auch nie für einen Erwerb von Basiskenntnissen auf akademischem Niveau. Wann sich das gedreht hat und ob es sich überhaupt gedreht hat, kann ich gar nicht so genau sagen. Vermutlich zu einem Zeitpunkt, als Bildungsanbieter aller Art gemerkt haben, dass man mit einem MBA Geld verdienen kann, weil die Absolventen (immer noch) glauben, dass ihr MBA - beispielsweise der einer Fern-FH - ebenso große Karrieremöglichkeiten eröffnet wie der von Harvard oder Insead.

 

MBA: Die besten MBA-Programme der Welt (wiwo.de)

Bearbeitet von KanzlerCoaching
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