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Praxissemester Soziale Arbeit


David 87
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Hallo an alle,

 

kurze ein par Sätze zu mir, bevor ich zu meinem Anliegen kommen 😄 

 

Ich studiere seit Oktober 2020 Soziale Arbeit bei der Euro FH- berufsbegleitend. Dazu muss ich sagen, dass ich aus dem kaufmännischen Bereich komme und seit 13 Jahren als Speditionskaufmann tätig bin. Habe mich nach langer Überlegung dann doch durchgerungen mich beruflich neu zu orientieren. Habe mich nie 100 % mit dem Beruf des Speditionskaufmanns identifizieren können, habe zwischendurch allerdings auch geheiratet und mittlerweile 2 Kinder zu ernähren... Deswegen stand natürlich die Frage im Raum, ob  es Sinn macht in der Situation beruflich neu zu starten. 

 

Um die staatliche Anerkennung und damit überhaupt den Abschluss zu bekommen, sind 100 Tage Praxisphase von der EURO FH vorgeschrieben. Allein aus finanzieller Sicht plane ich die Praxisphase in den letzten 5-6 Monaten zu absolvieren, sprich ab Mai 2023, um im Anschluss an das Praxissemester schnellstmöglich wieder in Arbeit zu kommen (so jedenfalls der Plan 😀). Um bestmöglich planen zu können, versuche ich frühestmöglich mein Praktikum "safe" zu haben. Da ich in Zukunft in der Straffälligenhilfe, vorzugsweise in der Bewährungshilfe arbeiten möchte, sollte das Praktikum auch in diese Richtung gehen, um im Anschluss mit etwas Glück auch übernommen zu werden. 

 

Nun ist für mich die Frage, ob ich mich viel zu früh schon bekloppt mache wegen des Praxissemesters... Bewerbungen habe ich bereits fertig und bereit zum Versand an Stadt & co.  und wollte bald die ersten verschicken. Ist das viel zu früh?! Lieber warten bis ca. 6 Monate vor Beginn des Praktikums?! Wie seht Ihr das?

 

Habt Ihr vielleicht schon Erfahrungswerte wie schwierig es als Student ist einen Platz für´s Praxissemester in Sozialer Arbeit zu kriegen ?! Ich denke und befürchte dass besonders im öffentlich Dienst sehr gefragt sind... vielleicht liege ich da auch falsch. 

 

Danke schonmal für Eure Antworten und Eure Zeit :) 

 

P.S. wohne jetzt nicht auf´m Dorf, es kämen Praktikumsstellen aus MG, oder Krefeld in Frage. Düsseldorf wäre z.B. schon fast zu weit. 

 

Gruß, David

Bearbeitet von Markus Jung
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Hallo David, 

 

also, ich habe während der letzten Jahre bei der AWO gearbeitet und war umgeben von Sozialarbeitern. Zudem hatten wir immer einen Pflichtpraktikanten auf der Arbeit, der sein Praktikum bei uns absolviert hat (also  StudentInnen der sozialen Arbeit). 

 

Ich denke, ein Vorlauf von 6 Monaten zwischen Bewerbung und Praktikumsbeginn ist tatsächlich zu knapp. Dann sind die besten Praktikumsstellen schon vergeben. 

Du weißt ja sehr genau, wo du dein Pflichtpraktikum absolvieren möchtest (also es ist sehr eingegrenzt). Vielleicht macht es deshalb schon Sinn, sich eher früher zu bewerben. 

 

Wie wäre es denn, wenn du einfach die potentiellen Einsatzstellen kontaktierst (E-Mail, Telefon) und deine wichtigsten Fragen stellst? Normalerweise beißen Arbeitgeber ja nicht ;)

 

Viele Grüße

Viviane   

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Müsstest Du denn für das Praktikum den bisherigen Job kündigen? Wird das Praktikum denn typischerweise bezahlt? Oder wie ist der Lebensunterhalt für die Familie gesichert?

Evtl. könntest Du dir eine (bezahlte) Tätigkeit im sozialen Bereich suchen, die dann als Praktikum anerkannt wird? Was sind denn die Bedingungen seitens der Hochschule?

Ich fände es persönlich jedenfalls ziemlich riskant, einen Job kündigen zu müssen und derart ins "kalte Wasser" zu springen.

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KanzlerCoaching
vor 7 Minuten schrieb lippi:

Ich fände es persönlich jedenfalls ziemlich riskant, einen Job kündigen zu müssen und derart ins "kalte Wasser" zu springen.

Ich denke, es wird kein Problem sein, schnell im Anschluss an die Anerkennung einen Job zu finden. Den Hinweis, sich mal bei Wunscharbeitgebern zu erkundigen, wie sie es denn mit Praktikumsbewerbungen halten, finde ich gut und hilfreich.

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so, ich habe gerade etwas recherchiert unter:  

 

https://www.euro-fh.de/bachelor-fernstudium/soziale-arbeit/

 

Ich nehme an, dass David87 diesen Studiengang an der Euro FH absolviert. Auf der Website steht zum verpflichtenden Praxissemester bloß folgendes: 

 

Zitat

Voraussetzung für den Erwerb der staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter/in bzw. Sozialpädagogen/in ist eine umfassende 100-tägige Praxisphase: Diese ist an der Euro-FH direkt in Ihr Studium integriert und wird durch uns begleitet. Sie können die Praxisphase flexibel gestalten und dadurch optimal mit einer Berufstätigkeit verbinden. Die Durchführung ist in verschiedener Weise möglich: am Stück oder in Teilabschnitten, in Voll- oder Teilzeit, in der eigenen oder einer anderen Einrichtung der Sozialen Arbeit sowie auch als Berufsumsteiger. Wir unterstützen Sie umfassend bei der Planung und Organisation Ihrer Praxisphase - die Vereinbarkeit mit Ihrem Berufsalltag steht in Vordergrund. In der Praxisphase erlangen Sie einen sicheren Umgang mit spezifischen Inhalten und Formen sozialarbeiterischen Handelns im direkten Kontakt mit Klienten, vertiefen und reflektieren Ihre berufspraktischen Kenntnisse und erlangen so mit Ihrem Bachelor-Abschluss zusätzlich die staatliche, bundesweit gültige Anerkennung.

 

Zum Thema "Bezahlung des Pflichtpraktikums in sozialer Arbeit". Hmm... naja, es ist soziale Arbeit und es ist ein Pflichtpraktikum. Liegt da die Bezahlung nicht so zwischen 150 bis maximal 250 Euro/Monat? (bei einem Vollzeitpraktikum). 

Wenn ich den Text der Euro-FH richtig verstehe, dann kommen sie den Fernstudenten eben dadurch entgegen, dass man das Praktikum auch in Teilabschnitten oder auch in Teilzeit absolvieren könnte (obwohl sich bei einem Teilzeitpraktikum doch dann die Praktikumsdauer entsprechend verdoppeln / verlängern müsste. 

Ich stelle mir das nicht leicht vor... Parallel zu einer festen Arbeit und dann noch mit Familie. 

 

Mich würde auch sehr interessieren, was die Euro-FH konkret dazu sagt.

 

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bieten manche Fernunis den Studenten jedenfalls an, dass sie bereits einschlägige Berufserfahrung aus dem sozialen Bereich anrechnen 

lassen können und dann nur noch ca. 2/3 des Pflichtpraktikums absolvieren müssen (so habe ich das in Erinnerung, was ich auf anderen Websites zu dem Thema gelesen habe). 

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Danke für die schnellen Antworten 😊 

 

Ja, meinen aktuellen Job werde ich kündigen müssen. Die Idee im sozialen Bereich einen neuen Job zu finden hatte ich mit dem praxisreferat von der euro FH auch schon mal besprochen. Sie meinte nur, dass es theoretisch möglich ist, aber sehr selten gemacht wird von verschiedenen Trägern.  Bei der Stadt ist das grundsätzlich schwierig, da dort voll ausgebildete Fachleute gesucht werden... @VivianeV ich denke auch dass es am einfachsten ist mich mal durchzutelefonieren. Das werde ich morgen mal direkt in Angriff nehmen 😊 werde dann mal ein Update durchgeben, ob mich die Gespräche weiter gebracht haben 

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Hi David, 

 

und den Stellenumfang deines aktuellen Jobs kannst du nicht reduzieren? Also Pflichtpraktikum und parallel noch weiter arbeiten in deinem jetzigen Job? Oder ist dir das zu anstrengend? 

 

Also, vor ein paar Jahren war ich mal beim Tag der offenen Tür einer Hochschule hier bei mir in der Stadt. Dort wird auch der Studiengang soziale Arbeit angeboten (in Präsenz). Der Prof meinte, dass Sozialarbeiter wirklich gesucht werden. Also, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt wirklich klasse seien (allerdings war das ca. 1 Jahr vor Beginn der Coronakrise). 

 

Du kannst dann ja hier im Forum posten, wie deine Telefonate gelaufen sind und ob du etwas erfahren konntest, dass dich weiter bringt :)

 

Viele Grüße

Viviane 

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Also von anderen Instituten ist mir bekannt, dass man das Praktikum Soziale Arbeit auch z.B. am Wochenende machen kann. Ist bei dir evtl. auch möglich.
Dauert dann natürlich einige Zeit, bis man seine 100 Tage zusammen hat, aber vermutlich ist das erstmal sinnvoller als wenn man direkt den Job kündigen würden.

 

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vor 3 Minuten schrieb VivianeV:

Hi David, 

 

und den Stellenumfang deines aktuellen Jobs kannst du nicht reduzieren? Also Pflichtpraktikum und parallel noch weiter arbeiten in deinem jetzigen Job? Oder ist dir das zu anstrengend? 

 

Also, vor ein paar Jahren war ich mal beim Tag der offenen Tür einer Hochschule hier bei mir in der Stadt. Dort wird auch der Studiengang soziale Arbeit angeboten (in Präsenz). Der Prof meinte, dass Sozialarbeiter wirklich gesucht werden. Also, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt wirklich klasse seien (allerdings war das ca. 1 Jahr vor Beginn der Coronakrise). 

 

Du kannst dann ja hier im Forum posten, wie deine Telefonate gelaufen sind und ob du etwas erfahren konntest, dass dich weiter bringt :)

 

Viele Grüße

Viviane 

 

Hi Viviane,  

bzgl. Weniger Std. hatte ich mal angesprochen,  bin aber voll vor die Wand gelaufen 😅 Mein Chef meinte dass ich in leitender Position nicht auf Teilzeit arbeiten kann und eine Alternative Stelle bis zum Start des Praktikums im Betrieb nicht zu realisieren ist... er ist sicher auch etwas bockig da meine Entscheidung keine erfreuliche Nachricht für ihn war, kann es aber ebenso nachvollziehen dass er meine volle Arbeirskraft bis "zum Ende" braucht. Fachkräfte im Logisitkbereich sind nämlich auch sehr schwer zu finden. 

 

Jaja Ist alles ganz schön tricky bei mir aber muss irgendwie klappen 😂

 

Liebe Grüße

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vor 13 Minuten schrieb Student3185:

Also von anderen Instituten ist mir bekannt, dass man das Praktikum Soziale Arbeit auch z.B. am Wochenende machen kann. Ist bei dir evtl. auch möglich.
Dauert dann natürlich einige Zeit, bis man seine 100 Tage zusammen hat, aber vermutlich ist das erstmal sinnvoller als wenn man direkt den Job kündigen würden.

 

 

An sich eine gute Idee, aber dann bleibt endgültig keine Zeit mehr für Familie. Meine Frau arbeitet Samstags auch,  dann hätten wir zudem ein Betreuungsproblem für beide Kinder (6 Jahre und 8 monate)...

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