Julikäfer will studieren

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Julikäfer

Selber motivieren

Hallo zusammen,

 

Nachdem ich ja letzte Woche so frustriert war wegen diesem "Mathe", habe ich den Rat der Menschen, die meinen Beitrag kommentiert haben zum Teil angenommen. Ich habe zwar keine Pause in dem Sinne gemacht, dass ich gar nichts für Mathe gemacht habe, aber ich habe in der gesamten letzten Woche einfach mal ein paar Übungsaufgaben von dem durchgearbeitet, was ich bis jetzt schon gelernt habe. Sprich bis zur Hälfte des 3. Heftes circa. Da sieht man dann erstmal, was man eigentlich schon alles begriffen hat. Das hat mich schon ein bisschen motiviert und hat auch ein bisschen den Druck rausgenommen, weil ich erkannt hab, dass ich gar nicht mehr sooooo viel zu lernen habe.

Ich fahre weiterhin sehr gut damit, mir den Wecker auf 50 Minuten zu stellen und dann Pause zu machen. Je nachdem, wie ich diese Woche an den einzelnen Tagen drauf war, hab ich dann nur eine oder zwei Einheiten gemacht.

Nächste Woche werde ich dann weiter mit dem neuen Stoff machen.

 

LG, Juli

Julikäfer

Ich verarsche mich selbst

Wenn ich schon immer etwas ganz besonders gut konnte, dann war es mich selbst zu verarschen. Ich meine das in dem Sinne, dass ich mir etwas vornehme, mir etwas verspreche und es dann nicht halte. Ich würde nie auf die Idee kommen, mit anderen so umzugehen. Aber mir bin ich es nicht wert, respektvoll zu agieren. Schön blöd, was?

 

Warum ich das erzähle? Weil schon wieder 2 Wochen um sind seit meinem letzten Blogeintrag und ich nicht wirklich viel weiter gekommen bin.

Ich hatte schon erwähnt, dass ich nur noch müde bin. Das lag höchst wahrscheinlich zum einen an diesem wahnsinnig langen Nächteblog, nach dem ich mich einfach nicht wieder umstellen konnte und zum anderen von der ohnehin schon vielen und anstrengenden Arbeit. Ich hatte jetzt eine Woche Urlaub. Ich hatte mir vorgenommen, mich intensiv mit Mathe zu beschäftigen. Was soll ich euch sagen? Ich weiß nicht mal, ob es nur faule Ausreden sind oder zumindest ein kleines bisschen gesunde Selbsteinschätzung dabei ist, aber ich hab kaum was geschafft, weil ich total fertig war und mich zu nichts aufraffen konnte. Nicht mal Freunde wollte ich eigentlich sehen. 

 

2x 90 Minuten Mathe hab ich gemacht. Und weit gekommen bin ich dabei auch nicht. Ich lag den Großteil der Zeit auf der Couch und habe Serien geguckt (eine Erfindung des Teufels). Immer wieder diese inneren Monologe: Nach der nächsten Folge machst du aus. Naja ein bisschen Zeit ist ja noch, aber wirklich nur noch ein Folge.... etc.

 

Heute war der erste Tag, an dem ich den Fernseher ausgelassen und tatsächlich Matheerfolge zu verzeichnen habe. Ich las letztens über einen Arbeits-Pausen-Intervall von 52-17. Das heißt, 52 Minuten habe ich gelernt und 17 Minuten habe ich Pause gemacht. Das ganze heute Vormittag 2 mal und heute Nachmittag 1 1/2 Mal. Dann war einfach die Luft raus. Dennoch habe ich somit eine Lernzeit von 3 Stunden zu verzeichnen. Die kürzeren Lerneinheiten verbunden mit den Pausen lassen mein Hirn nicht ganz so sehr rauchen, wie wenn ich 90 Minuten durchacker. Ich werde es weiter ausprobieren. Habt ihr eine bestimmte Lern-Pausen-Regelung?

 

Ich hatte mir beim letzten Post ja eigentlich schon vorgenommen, die Lerneinheiten zu planen. Hab ich natürlich nicht gemacht, aber heute für die nächsteWoche wieder damit angefangen. Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, dass ich in der kommenden Woche den Fernseher für Serien wenn ich alleine bin auslasse und nur Fernsehen schaue, wenn mein Freund und ich planen, einen Film zusammen zu sehen. Ansonsten möchte ich meinen Blick wieder mehr der Achtsamkeit widmen, mehr Entspannungsübungen und Yoga machen und auch wieder jeden Tag lesen. (Und zwar nichts, was mit dem Studium zu tun hat)

 

Dafür bin ich heute mal durch den Buchladen gestiefelt und habe ein paar Bücher rausgesucht, die mich interessieren. Ich werde dann gleich schauen, ob ich sie mir online ausleihen kann. Ich liebe es, ein Buch in der Hand zu halten und zu blättern. Aber nachdem ich es gelesen habe, sehe ich mich immer wieder vor dem Problem, dass es in meinem Bücherregal einstaubt und ich eigentlich davon wegkommen möchte, Dinge anzuhäufen. Die Bücher werden gelesen und stehen dann im Schrank. Keiner kauft sie mir zum Originalpreis oder ein bisschen weniger ab. So bliebe nur noch verschenken. Ich halte das irgendwie für verlorenes Geld. In diesem Sinne....

 

Adieu und bis bald

Julikäfer

erstes Jahr vorbei

Während ich gerade im Fernsehen Sharknado schaue und mir überlege, ob ich mir diesen Schund wirklich weiter antun soll, seniere ich ein wenig über das vergangene Jahr.

Heute ist der letzte Tag des ersten Studienjahres. Es fing "damals" super an. Ich hatte viel Freizeit, weil ich noch Überstunden abzubummeln hatte und ich war voll motiviert. Ich habe die ersten drei Teilmodule ziemlich schnell über die Bühne gebracht. Sie fielen mir leicht und ich dachte, dass das alles ein Kinderspiel wird. Dann kam BWL, es war stressig, es war viel, aber auch das habe ich gut über die Bühne gebracht. Sogar mit einer sehr guten Fallaufgabe, was ich nie erwartete hätte.

So war im September das erste Paket abgearbeitet und ich war stolz. Danach hat sich das Tempo ziemlich gedrosselt. Der Praxisanleiter, die OP, mehr Arbeit... das alles hat mich müde und auch ein bisschen antriebslos gemacht und es hat sich alles gezogen.

Nach einem Jahr Studium habe ich das zweite Paket immer noch nicht fertig. OK es ist nur noch Mathe, aber die Klausur im Mai schaffe ich von der Zeit her nicht. ich werde sie erst im Juni machen können. Ich weiß, dass alle sagen, dass es nicht schlimm ist in Verzug zu sein, aber das ist mir jetzt schon etwas zu viel.

Ich werde mit dem Studienservice einen Sendestopp der Pakete vereinbaren, denn das setzt mich ziemlich unter Druck, dass schon das vierte Paket im Schrank liegt.

 

Ich werde auch wieder aktiv Lernzeiten einplanen müssen. In letzter Zeit habe ich immer nur was gemacht, wenn ich "Lust" hatte. Momentan bin ich eher Lustlos.und müde. Immer bin ich müde. :-(

 

Ab August werde ich die Station wechseln. Von Chirurgie auf Kardio. Einfach weil es mir Spaß macht und mich interessiert, seit dem ich des Öfteren dort aushelfen muss.

Das heißt allerdings auch wieder zusätzliche Belastung. Deswegen möchte ich nach der Einarbeitung  ein bisschen Arbeitszeit reduzieren, damit ich vom Studium nachholen kann und in der Freizeit wieder mehr Energie dafür habe.

 

In diesem Sinne, auf ein neues Jahr

Julikäfer

Nachtdienst, Mathe und ich

Guten Morgen,

 

es ist mal wieder soweit: Ich habe Nachtdienst. Ich als absoluter Nachtschichtmuffel habe mich tatsächlich für 6 Nächte am Stück eingetragen. Bis jetzt geht es besser als erwartet. Ich bin nicht so müde wie sonst, wenn ich die Nachtarbeit antrete und ich kann auch besser schlafen, als die Male in den vergangenen Monaten.

Damit steigt auch meine Laune proportional an. Diese war Samstag Nacht sogar so gut, dass ich die Einsendeaufgabe angefangen habe zu rechnen.

 

Mit ein paar Mal im Studienheft spicken habe ich sie auch ganz gut hinbekommen. Mein Problem ist allerdings das gleiche wie auch schon auf dem Gymnasium: Meine Schusselfehler: Ich schreibe die Aufgabentherme teilweise schon falsch ab, vergesse Variablen mit hinzuschreiben, achte nicht auf die Vorzeichen oder mache Zahlendreher. Das verursacht natürlich eine Menge Aufwand, weil ich alles doppelt und dreifach rechnen muss.

Zum Glück kommen mir die falschen Ergebnisse dann immer so unmöglich vor, dass ich es nochmal überprüfe. Aber wenn mir das in der Klausur passiert, reicht mir die vorgegebene Zeit nicht zur Bearbeitung.

 

Das mir Hep ja empfohlen hat die Einsende aufgaben einzuschicken, steht in den nächsten Tagen an die ganzen Rechnereien in Word einzuspeisen. Gibt es zur Darstellung von Koordinatensystemen und linearen Funktionen eine Möglichkeit in Word? Oder wie haben das Diejenigen gemacht, die das schon hinter sich haben?

 

Über ein paar Tipps wäre ich sehr dankbar.

 

Viele Grüße,

 

Juli

Julikäfer

Mathe

Guten Morgen,

 

nachdem ich nun eine Woche hatte, um mich von meinem "Rückschlag" zu erholen, werde ich das Projekt "Mathe" angehen. Im Dezember/Januar hatte ich bereits parallel zu Pflegewissenschaften damit angefangen, musste heute morgen aber feststellen, dass ich mich nicht mehr so 100%ig an den Stoff erinnere, sodass ich wohl oder übel wieder von vorne, wenn auch im Schnelldurchlauf, anfangen muss. Für die Klausur hab ich mich für Mai angemeldet, bezweifel aber, dass ich den Stoff bis dahin drauf habe. Denn 6 Nächte im April und dann auch noch ein Kurzurlaub in Hamburg verzögern das Lernen schon ein bisschen. Für Juni hab ich mir mal das Klausurenwochenende auch sicherheitshalber frei gewünscht. Das einzige, dass mich dabei beunruhigt: Ich gerate immer mehr in Verzug. Aber so ist das nun mal, wenn man nebenbei noch sein Leben lebt. Nicht wahr?

 

Gestern fand das vor ein paar Wochen von mir erwähnte Gespräch bezüglich des Pflegeforschungsmodules statt. Es war relativ schnell klar, dass es keine Option ist, dass ich das unterrichte, denn nach dem ich mir den Unterrichtsstoff von der Hochschule hab schicken lassen, wusste ich zum einen, dass ich definitiv nicht die Qualifikation dazu haben, die Inhalte zu vermitteln, zum zweiten hatte sie sich geirrt: Sie  dachte ich studiere Pflegewissenschaften.

 

Sie überlegte dann noch eine Weile, welche andere Unterrichtseinheit sie mir anbieten könnte und kam dann auf Projektmanagement. Sie will mir die Lehrinhalte schicken und ich soll es mir überlegen. Nachdem sie mir die Rahmenbedingungen genannt hat, war mir eigentlich schon klar, dass ich es nicht machen werde:

Diese Dozentenstelle wäre eine Zweittätigkeit. Das heißt weder Vorbereitung noch die 2x16 Stunden Unterricht gingen von meiner regulären Arbeitszeit ab. Nein: Es wäre zusätzlich. Wäre ich der absolute Projektmanagement-Crack, der schon 100 Projekte gemacht hat, würde ich mich vielleicht dazu hinreißen lassen.

Aber ganz ehrlich: Nur weil ich eine Fallaufgabe über ein fiktives Projekt mit einer sehr guten Note abgeschlossen habe, macht mich das nicht zu einem Spezialisten in Sachen Projektmanagement. Ich wäre weder authentisch, noch selbstsicher, noch kompetent. Und ich weiß genau, wie ich selber auf inkompetente Dozenten reagiere.

Ich denke es würde mich noch mehr stressen und unter Druck setzen. Es ginge mir nicht gut damit und es wäre den Weiterbildungsteilnehmern nicht fair.

 

Somit sieht es wohl so aus, dass der Schuster erstmal wieder bei seinen Leisten bleibt und sich auf Mathe konzentriert. In diesem Sinne:

 

Einen schönen Tag euch.

Julikäfer

Erster Rückschlag

Es ist passiert: Ich habe die erste schlechte Note bekommen. Ich bin schon ein bisschen niedergeschlagen deswegen. Und ich weiß, dass es Blödsinn ist, aber irgendwie schäme ich mich. Weil ich der Meinung bin, dass das kein Act sein sollte, wenn ich doch alle Infos nachlesen kann. Also woran lag es?

 

1. Es war nicht mein Thema. Es hat mich echt null interessiert. Alte Menschen sind einfach nicht mein täglich Brot und somit war die Motivation schon dementsprechend nicht vorhanden.

 

2. Meine ersten Erfahrungen mit Citavi haben mich regelrecht gestresst. Es ist anstrengend herauszufinden, was gerade ein Onlinedokument ist und was graue Literatur etc.. Zudem hat Citavi dann auch noch zusätzliche Infos, die ich in das Inhaltsverzeichnis eingefügt hab wieder zurück gesetzt, sodass ich heute zwei Mal anfangen konnte, das Literaturverzeichnis zu überprüfen. Ich war einfach irgendwann so genervt und gestresst, dass ich es einfach nur noch hinter mich bringen wollte und ehrlich gesagt auf jeden Formfehler gesch**** habe. Da brauch ich mich dann ja nicht wundern, wenn ich eine schlechte Bewertung bekomme.

 

3. Falsche Anwendung von Citavi: Ich habe den Sinn des Literaturverwaltungsprogramms einfach zu spät verstanden. Und dann war es mir zu umständlich noch mal von vorn zu beginnen.

 

Also alles in allem ist es natürlich meine Schuld und ich mache auch keinen anderen verantwortlich. Aber auch wenn ich das alles weiß, habe ich schon dran zu knabbern.

Eigentlich wollte ich mir was gutes tun dafür, dass ich die Fallaufgabe und das Modul erledigt habe. Aber bei der Note bin ich mir das gar nicht mehr wert.

 

Wie geht ihr denn so mit schlechten Noten um?

 

Lg, Julikäfer

Julikäfer

Manisch depressiv

Nein ich brauche keine Therapie- denke ich jedenfalls. Der Titel des Blogs sollte eher mein Verhältnis zur Fallaufgabe deutlich machen.

 

Ich habe Zitavi leider zu spät richtig verstanden. Ich habe erstmal alle Literatur die ich hatte überflogen und Textpassagen, die ich nehmen wollte einfach blind markiert und zitiert. Jetzt stehe ich da und muss nochmal alles durchlesen, damit ich es zusammen fassend zitieren kann. Das macht mich etwas "depressiv".Abgesehen davon sträubt sich mein Trotzkopf immer noch dagegen, dass er sich schon wieder mit alten Leuten auseinander setzen muss. Der ist so sturr! Und ich denke dann immer, was soll ich da schreiben, ich hab doch keine Ahnung. Was aber eigentlich überhaupt nicht stimmt. Aber erklärt das mal dem Trotzkopf. :D

 

Nachdem ich also ganz viel gelesen habe und sowas wie ne Schreibblockade hatte, ist heute der erste Tag, an dem es mal "läuft". Die erste Aufgabe habe ich gerade fertig gestellt. Kommen nur noch 5 andere plus die PPP.

 

Zusammengefasst kann man sagen: Ich stehe mir selbst im Weg. Das nervt. Ich habe aber das Gefühl, dass es, nachdem ich gestern tatsächlich einfach mal Urlaub gemacht habe, heute alles ein bisschen besser geht. In diesem Sinne: Zurück an die Arbeit.

 

LG, Juli

Julikäfer

Auf zur Fallaufgabe

Guten Tag,

 

mit meiner neuen "Art" die Studienhefte zu bearbeiten, habe ich es tatsächlich geschafft innerhalb von insgesamt 5 Tagen die beiden Hefte für Soziologie durchzuarbeiten. Ich habe sogar ziemlich viel mitgenommen. Wobei man ehrlicher Weise sagen muss, dass diese empirischen Erkenntnisse im Prinzip nichts neues für mich waren und somit die Inhalte einfach zu merken und nachzuvollziehen sind.

 

Jetzt werde ich mich auf die Fallaufgabe stürzen, die meines Erachtens schon wieder einer ganz andere Hausnummer als die vorhergehenden ist. Denn die Anforderung eine Power Point Präsentation und eine schriftliche Ausarbeitung dieser von jeweils 20 Seiten anzufertigen ist nicht ganz ohne.

 

Hinzu kommt, dass ich den Eindruck habe, dass ich nicht wirklich viel Inhalt aus den Studienheften nehmen kann, sondern sehr viel auf "externe" Literatur zurück greifen muss. Das ist noch mal viel mehr Aufwand. Aber da ich ja nun eine Woche "Ruhe" habe, werde ich die Zeitdafür auch nutzen, um mich mal mit diesem Zitavi, von dem alle schwärmen, auseinander zu setzen.

 

Ich habe wieder richtig Spaß am Studieren. Das ist gerade irgendwie eine kleine Erleichterung. Denn ich habe zwischendrin wirklich mal drüber nachgedacht, ob das das richtige für mich ist.

 

Euch ein schönes Wochenende.

Julikäfer

Was tun?

Als ich meine Praxisanleiterausbildung absolvierte, hatte ich hier geschrieben, dass sich jemand für mich im Rahmen der wissenschaftlichen Mitarbeit interessiert.

Ich konnte mir noch nichts darunter vorstellen. Ich habe heute mit der Dame telefoniert und wir haben einen Gesprächstermin vereinbart, um über die ganze Sache zu sprechen.

 

Sie hat mir grob berichtet, dass es in dem Fortbildungsinstitut ein Lehrmodul für den Bereich Pflegeforschung gibt, bzw. aufgebaut werden soll und sie den quantitativen und qualitativen Forschungsansatz vermitteln wollen. Für den Unterricht brauchen sie noch eine zusätzliche Person, da es bei unvorhergesehene Ausfällen zu Engpässen kommt.

 

Mein Problem: Ich habe das Modul Pflegeforschung noch gar nicht bearbeitet von der Hochschule. Ich habe schon überlegt, ob ich beim Hochschulservice anrufe und frage, ob Sie mir nur dieses Modul schon mal vorab schicken könnten, damit ich mich einlesen kann. Es ist schwer an Bücher ranzukommen, weil viele in der Bibliothek nicht ausgeliehen werden. Extra ein Buch kaufen möchte ich mir jetzt auch nicht, wenn noch gar nicht klar ist, dass ich mit ins Boot steige.

Vielleicht ist auch einer von den ApollonStudenten so freundlich und schickt mir das Modul als Email?

 

Die Frage, die sich für mich gerade stellt ist, was würdet ihr tun? :-D Würdet ihr sagen, dass eure Erfahrungen begrenzt sind`? Denn sie möchte auch Ideen hören, was ich mir so vorstelle. Leider habe ich noch keine genauen Vorstellungen.

 

Das ganze ist an sich kein Bewerbungsgespräch, aber ich habe Angst, dass ich doch nicht die Person bin, die sie sich so vorgestellt haben. Vor allem, weil ich uuuuuuuunbedingt wenigstens ab und zu mal aus dem Schichtdienst draußen sein will.

 

Vielen Dank schon mal im Vorraus für euren Senf. :-)

 

 

Julikäfer

Schnelle Note und nächstes Modul

Hallo, 

 

meine Note kam mal wieder sehr zügig nach zwei Tagen warten. Ich bin sehr zufrieden. Obwohl ich mich mal wieder gar nicht so eingeschätzt hätte. Und wieder taucht die Frage auf: bin ich so gut,oder die Bewertung so nachsichtig? 

 

Seit gestern beschäftige ich mich mit Soziologie. Habe vorher die Fragen für die FA rausgeschrieben, dann hab ich beim durchblättern schon mal dafür relevante Kapitel und Abschnitte markiert. Bevor ich die Kapitel lesen schaue ich vorher auf die Fragen zur Selbstkontrolle, mache mir dazu beim lesen Notizen und beantworte sie anschließend. Ich empfinde das gerade als sehr effizient. Und es hilft mir, wichtiges von nicht so wichtigen Informationen zu trennen. Super Sache 

Julikäfer

Endlich mal wieder was geschafft

Es ist vollbracht: ich habe gestern Pflegewissenschaften abgeschickt. Seit dem aktualisiere ich jede Stunde meinen Emaileingang, obwohl ich weiß, dass es schier sinnlos ist. Die Dozenten haben schließlich auch ihr Wochenende verdient. Ich habe überhaupt keine Gefühl bei der Fallaufgabe. Ich weiß nur, dass es nicht einfach für mich war, dass ich neue Seiten an mir entdeckt hab (nämlich dass ich nach dem FD noch was schaffe), und das ich in Zukunft anders an die Bearbeitung heran gehen werde. Ich hoffe aber dennoch, dass ich bestanden habe und dass es eine ordendliche Note ist.

 

Ich hab jetzt von dem Paket, dass eigentlich am 31.12.2016 abgeschlossen hätte sein "sollen" noch zwei (Teil-)Module übrig: Mathe und Allgemeine Soziologie und Gesundheitssoziologie. So: Pest oder Cholera? Ich habe mir die Fallaufgaben und den Stoff angeschaut und habe mich für Sozi entschieden. Ich habeim März eine Woche Urlaub und ich denke, das ist dann ganz gut, um dieses Teilmodul fertig zu machen.

Mein Problem ist: Es ist alles immer auf die Altenpflege und demografischen Wandel und Alte Leute oder alte Bevölkerung ausgelegt. Alles dreht sich immer um die Alten. Ich hoffe es fühlt sich keiner angegriffen. Für mich als Kinderkrankenschwester ist das irgendwie alles nicht so spannend. Ich weiß es gehört zum Studium dazu und spielt auch eine große gesellschaftliche Rolle, aber irgendwie fände ich es schön, wenn es auch mal Fallaufgaben geben würde, die die Kinderkrankenschwester in mir ansprechen.

 

Für Mathe hab ich den Plan, dass ich das nach Sozi angreife. Im Mai habe ich WIEDER eine Woche Urlaub und das zweite Wochenende fällt auf die Klausur. Das heißt, es wäre ja mal eine Überlegung wert, wenn ich mir die mal als Ziel setze. Sollte mir das nicht gelingen, werde ich mit dem Studienservice mal einen Sendestopp für die Pakete vereinbaren. Ich merke, dass es mich nervös macht, wenn ich die anderen Module im Nacken sitzen habe.

 

Übrigens: Ich weiß, dass sich Pläne ändern, ich weiß, dass ich  manchmal so wirke, als würde ich mir WAHNSINNIGEN Druck machen. Ich persönlich empfinde es nicht so. Mir geht es eigentlich ganz gut. Klar ich ärgere mich oft über Dinge. Aber ich kann sie auch gut annehmen und willkommen heißen und dann dran arbeiten. Aber ich schaue auch genügend auf mich und bin gut zu mir. Also alles easy...  :-)

 

Schönen Sonntag euch noch

Julikäfer

Es zieht sich wie Kaugummi

Hallo,

 

hier nur mal ein kleiner Zwischenbericht aus Pflegewissenschaften.

 

Ich ärgere mich eigentlich nur noch über mich selbst, dass sich so sturr war zu denken, dass meine Art des Lernens gut wäre. Ich hänge nun seit mehr als einer Woche an der Fallaufgabe für Pflegewissenschaften, weil ich jedes Kapitel nochmal lesen und durcharbeiten muss. Das fände ich prinzipiell nicht so schlimm, wenn ich nicht schon beim Lesen der Hefte so viel Zeit vergeudet hätte. Ich hab auf jeden Fall daraus gelernt und werde die Bearbeitung der Module in Zukunft anders angehen. Wobei ich zugeben muss, dass ich schon immer leichte Beklemmungen bekomme, wenn ich mir vorher die Fallaufgaben anschaue. Aber das ist vermutlich auch nur eine Gewöhnungssache.

 

Eine gute Nachricht ist, dass ich ja am Anfang des Studiums immer der Meinung war, es würde sich nicht lohnen, unter 3 Stunden was für die uni zu machen. Und am Nachmittag nach dem Frühdienst wäre ich auch nicht mehr fähig. Nachdem ich letzte Woche 7 Frühdienste am Stück hatte, habe ich es einfach mal ausprobiert und siehe da: Ich habe von Montag bis Mittwoch jeden Tag nach dem FD 1 1/2 bis 2 Stunden geschrieben. Fokusiert und konzentriert. Und es war gar nicht mal so schlimm. Und jetzt bin ich immerhin schon weiter, als wenn ich auf den nächsten freien Tag gewartet hätte. (Der dann am Freitag kam und an dem ich zu NICHTS in der Lage war., weil ich so fertig von meinem 10Tage- Block war.

 

Mir fehlt jetzt noch die letzte Aufgabe zu bearbeiten. Was ich heute noch schaffen will. Danach geht es an die Einleitung und an die Zusammenfassung, formatieren und die Feinheiten und dann hoffe ich, dass ich Ende dieser Woche Pflegewissenschaften endlich abgehakt habe.

 

In diesem Sinne, euch eine schöne Woche

Julikäfer

Umdenken

Hallo alle zusammen,

 

ich melde mich aus dem Urlaub zurück. Eigentlich bin ich schon seit einer Woche wieder da. Aber die Posturlaubpale Depression hatte Einzug gehalten und so brauchte ich meine Zeit, um mich wieder an das normale Leben zu addaptieren. :-)

Ich befinde mich gerade in einer Phase, die für mich persönlich einige Veränderungen bereit hält. Ich habe zum einen, wie schon tausend mal erwähnt, jetzt die Aufgabe Schüler auzubilden. Meine ersten Anleitungen hatte ich schon und was ich total cool fand: Die Schüler haben mir jedes Mal ein positives Feedback über meine Art des Anleitens gegeben. Ich hab mich sehr darüber gefreut, denn das ist schon alles sehr aufwendig und anstrengend und ich finde es schön, wenn ich dann die Rückmeldung bekomme, dass meine Bemühungen nicht umsonst sind, sondern das sie wirklich etwas lernen. Das motiviert mich wirklich extrem.

Als zusätzliche Veränderungen könnte sich EVENTUELL (denn ich habe noch keine klaren Vorstellungen davon, wie sich das gestalten wird) zutragen, dass ich als Mitarbeiterin für das wissenschaftliche Arbeiten an der Uni miteinbezogen werde. Im Rahmen des Praxisanleiterseminars musste ich ja einen Hospitationsbericht schreiben. Die Mitarbeiterin, die ihn geprüft hat befand ihn als besten des ganzen Kurses und darauf hin folgte eine Einladung zu einem Gespräch. Das wird erst Ende des Monats statt finden. Ich bin sehr gespannt, was mich da erwartet. Aber fest steht, dass ich somit einen Fuß in die Tür bekommen würde. Was fantastisch wäre.

 

Warum ich den Blogeintrag "Umdenken" genannt habe ist allerdings, dass ich mich immer wieder frage, ob ich die Zeit, die ich für das Studium habe, tatsächlich effektiv und effizient nutze. Ich frage immer wieder andere Mitstudenten, wie sie sich den Stoff erarbeiten. Oft sagen sie, dass sie sich die Fallaufgabe zu erst angucken und dann nur die Kapitel bearbeiten, die dafür relevant sind. Auch zusätzliche Literatur ziehen sie nicht zu Rate sondern ausschließlich aus den Studienheften.

Ich sehe diese Vorgehensweise etwas kritisch, da ich die Befüchtung habe, dass mir dann andere interessante Dinge entgehen und ich nur sehr begrenzt über das Modul Kenntnisse erlangen. Außerdem erfüllt diese Vorgehensweise ehrlich gesagt nicht gerade den Sinn eines Studiums für mich, sodass diese Methode nicht für mich in Frage kommt.

Alllerding muss ich zugeben, dass mein aktueller Umgang mit dem Studienmaterial auch ein bisschen sinnlos ist. Ich setze mich hin und kürze 300 Seiten Studienhefte auf 150 Seiten handschriftliche Notizen. Und dabei lese ich dann jedes Kapitel sehr genau. Das benötigt wie ihr euch vorstellen könnt wahnsinnig viel Zeit. Und erhlich gesagt kann ich mich gerade nicht daran erinnern, was ich vor zwei Wochen irgendwo über irgendwas hingeschrieben habe. Wenn ich mir dann die Fallaufgabe anschaue, bekomme ich teilweise leichte Beklemmungen, weil ich mir denken: Du weißt nichts mehr von dem, was du gelesen hast.

 

Deshalb brauche  ich eine neue Vorgehensweise. Ich verstehe jetzt das erste Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" bzw. "erarbeiten von wissenschaftlichen Texten" besser. Ja ich weiß: Das hat ganz schön gedauert. :D Aber Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

 

Ich werde also einen Mittelweg zwischen dem, was ich bis jetzt gemacht habe und dem, was andere machen, finden. Ich werde mir die Fallaufgabe nehmen und die geforderten Aufgaben rausarbeiten. Dann werde ich die Studienhefte gewissenhaft lesen. Die Sachen, die für mich persönlich wichrig sind, kann ich notieren und ansonten werde ich mir nur Notizen für die Sachen machen, die für die Fallaufgabe wichtig sind. Denn erhlich gesagt, ist alles andere totale Ressourcenverschwendung.

Das ist dann ja kein wunder, das ich nicht vorran komme.

 

Ich weiß, ein Fernstudium ist super, weil wir so flexibel sind und weil wir so wenig Zeit haben. Das habe ich eingesehen. Aber umso wichtiger ist es ja auch, dass man die weniger Zeit effektiv nutzt. Nicht wahr?

 

LG, Juli

 

 

Julikäfer

Wo wir sind klappt nichts.....

.... aber wir können nicht überall sein.

 

Ich habe ja die Apollon als Hochschule gewählt, weil ich hier so schön flexibel mit dem Studienmaterial und der gesamten Organisation sein kann. Das hat Vor- und Nachteile. Ich für meinen Teil mag es schon sehr , mir für die kommende Woche einen Plan zu machen. Das war auch am Sonntag mal wieder so. Und ich weiß, dass Änderungen immer sein können und man flexibel sein muss. Aber wenn mich was tierisch nervt, dann ist es die Tatsache, dass ich mich eigentlich nie hundert prozentig darauf verlassen kann, dass mein Dienstplan so bleibt, wie er von der Stationsleitung geplant war.

Montag und Dienstag war eigentlich Spätdienst geplant. Das ist immer super, weil ich vormittags einfach richtig gut vorran komme. Und dann? Zack- jemand krank. Nachtdienst. Der Dienstag war dann natürlich hin und auch heute ist nicht an kognitive Leistung zu denken. Ich habe dann Montag etwas vorgearbeitet und es ging auch ganz gut. Aber diese Unsicherheit, wie man nun tatsächlich arbeiten muss nervt mich schon gewaltig.

 

ABER jetzt ist das erstmal wieder vorbei und ich widme mich meinem wohlverdienten Lanzaroteurlaub. 1 Woche Rennradfahren bei Sonne und milden 20°C. Das bruache ich, um meinen Akku aufzuladen und das Hirn durchzupusten. Die letzten drei Monate waren sehr anstengend. Angefangen von meiner OP und der Genesung und meiner hoffendlich bald ausgeheilten Schulter bis hin zum halten der praktischen Notfallschulungen und der Praxisanleiterweiterbildung.

 

Diese Weiterbildung hat mir nich nur pädagogische Kompetenz gebracht, sondern ich hab noch mal ein Stück weit mehr über mich selbst gelernt. Mehr Geduld zu haben mit mir selbst und meinem Lernen. Mich selbst besser zu reflektieren und zu überlegen, wie ich Dinge anders und besser machen kann.

Ich bin ziemlich motiviert mich nach meinem Urlaub wieder verstärkt auf das Studium zu konzentrieren. Aber da ich noch die Herausforderung habe, noch mehr in den Praxisanleiter reinzuwachsen und mich auch noch auf der Kinderkardiologie einzulesen, um dort zukünftig Anleitungen durchführen zu können, habe ich mir vorgenommen, wieder auf einen Wochenplan zurück zu greifen. Denn mir ist beim Erstellen desselben in dieser Woche aufgefallen, dass ich kaum Zeit für mich habe, sondern immer beschäftigt bin. Wir wissen ja, dass das nicht gut ist.

 

So. Jetzt werde ich erstmal die Woche Urlaub genießen und melde mich demnächst entspannt zurück.

 

LG, Juli

Julikäfer

Präsentation vorbei

Guten Abend,

 

einige, die den Blog immer mal wieder mitverfolgen wissen: Heute war der "große" Tag. Heute musste ich meine Präsentation halten. 20 Minuten "Unterricht" zu einem von mir selbstgewählten Thema

Das Ergebniss? So, wie ich es erwartet hatte. Die Note setzte sich zusammen zu 1/3 aus den Beurteilungen von 4 Seminarteilnehmern und 2/3 entschied der Dozent. Wir Seminarler untereinander haben uns natürlich viel besser bewertet, als wir es eigentlich innerhalb dieses Seminars gelernt haben. Der Dozent bewertete es so, wie er es machen muss: Wenn etwas den Erwartungen entspricht, dann ist das eine 2. Wenn etwas über die Erwartungen hinaus geht ist es eine 1. Somit kam im Durchschnitt der verteilten Noten eine 1,7 zustande. Also aufgerundet eine zwei.... also.... kann ich doch eindeutig damit zufrieden sein, wenn ich etwas den Erwartungen entsprechend gemacht habe. :D Eine solide Leistung. :-)

Rückblickend muss ich sagen, dass mir sowohl die Vorbereitung als auch das Halten des Vortrages Spaß gemacht hat. Vor allem weil es ein Thema war, von dem ich Ahnung habe und das mir am Herzen liegt. Und weil ich ja eigentlich sowieso mal vorhatte in die Pädagogik zu gehen. Das einzige schwierige war, dass 20 Minuten wirklich eine sehr kurze Zeit sind und man da sehr komprimierte Informationen weitergeben muss. Das kann auch seine Vorteile haben, aber ich denke prinzipell 10 Minuten mehr Zeit wären kein Luxus.

Das Feedback der Gruppe war ziemlich gut, vor allem, weil von einer Teilnehmerin die Rückmeldung kam, dass sie bis jetzt auch immer "Vorurteile" gegen das Fernstudium hatte und heute zum Umdenken angeregt wurde. Das hat mich eigentlich am meisten gefreut. (Was ja auch irgendwie der Plan)

 

Ich habe also diese "hürde" hinter mir. Fehlt nur noch am Freitag die mündliche Prüfung und dann kann ich mich wieder ohne größere Freizeitfresser dem studentischen Leben widmen. (Nachdem ich aus dem Urlaub wieder komme- ja es ist immer irgendwas und es ist das Leben. Aber es wäre trotzdem schön, wenn mal wieder was vorran ginge.)

 

Gute Nacht :-)

Julikäfer

Alle fragen immer nach dem Studium

Guten Morgen,

 

ich kann es grad nicht mehr hören. Alle fragen mich nach dem Studium und ich sage immer: Es läuft gerade gar nicht, weil mich dieser Praxisanleiterkurs in Beschlag nimmt. Um ehrlich zu sein: Wenn ich gewusst hätte, dass die Weiterbildung solche Ausmaße angenommen hat, hätte ich es vielleicht doch nicht gemacht. Denn jetzt liegt das Studium schon wieder brach und das nervt mich schon ein bisschen. Am 1. Weihnachtsfeiertag habe ich das letzte mal ein Studienheft aufgeschlagen. Und auch wenn immer alle sagen, das ist normal, dass es Zeiten gibt, an denen es nicht so vorran geht... es nervt, nervt nervt.

 

Mit dem Unterricht für den Praxisanleitungskurs bin ich jetzt immerhin fertig, außer dass ich die Doktorhutmuffins noch backen muss und die Handouts ausdrucken. Ich denke es wird ganz gut. Es sehe eben nur ein paar Probleme darin, dass ich diese 20 Minuten einhalte. Ich bin ja Montag früh gleich als erste dran. Das ist doof, wenn ich dann auch noch überziehe. :-D

 

Ich muss nun nur noch den Hospitationsbericht ordentlich schreiben. Grob ist er schon fertig, aber eben einfach nur so drauf los geschrieben. Ich kann ja schon froh sein, dass die dafür nicht solche Formvorgaben wie die Hochschule bei den Fallaufgaben verlangen. :-D Da muss ich nicht zitieren. Das ist schon mal viel wert. :-D

 

In diesem Sinne werde ich die nächste Woche einfach noch mal so durchs Land ziehen lassen und mich wegen des Studiums nicht stressen, denn: Ich muss ja auch noch eine mündliche Prüfung über alle 4 Praxisanleiterweiterbildungswochen ablegen und dafür lernen.  Und danach schau ich dann mal, wie ich wieder in der großen weiten Welt des Fernstudiums Fuß fassen kann.

 

In diesem Sinne: bis bald

Julikäfer

Es hinkt mal wieder

Guten Abend die Herrschaften (und natürlich auch die Damenschaften),

 

wo soll ich denn mal wieder anfangen? Das dritte Paket ist heute gekommen und ich bin 3 Module bezüglich des Zeitplans im Rückstand. Ich könnte es ja jetzt echt auf die OP schieben, aber das würde nicht der Wahrheit entsprechen. Die Wahrheit ist: ich hab mich viel zu sehr von meinem Privatleben ablenken lassen. Von Freunden und Unternehmungen. Da mein Freund momentan auch sehr viel arbeiten muss und ich krank geschrieben war, bin ich auch noch jeden Tag frisch einkaufen gegangen und hab jeden Tag frisch gekocht, hab mich mit Freunden getroffen, bin über Nacht weg gefahren. Ziemlich viel auf einmal, sodass ich vor zwei Wochen sogar langsam an einem Freizeitburnout angelangt war. Ich war erledigt von meinen Verabredungen, dass ich nur noch zu Hause sein wollte und nix mehr machen. Ich habe es meinen Freunden kommuniziert, dass mir grad alles zu viel wird und das Studium total vernachlässigt wird zur Zeit. Alle haben total toll darauf regaiert und zeigten dafür Verständnis.

Ich bin dafür sehr dankbar, dass ich so tolle Freunde habe, die mich da verstehen und mir keine Vorhaltungen machen, dass ich nicht rumjammern soll, weil ich es mir ja so ausgesucht hätte. Das nimmt einem enorm den Druck immer für alle da sein zu müssen.

Also hab ich mich dann intensiver mit PfleWi und Mathe auseinandergesetzt, aber es ging doch sehr schleppend.

 

Mathe brauch momentan viel Zeit und viel Wiederholung, weil ich, wie damals in der Schule sehr viele Flüchtigkeitsfehler mache und dann immer falsche Ergebnisse rauskommen. Manches ist für mich auch nicht ganz so einfach zu verstehen (Logarythmus zum Beispiel) Da brauch ich einfach länger. Also bin ich momentan bei Mathe immer noch bei Heft 1 von 4 und bei PfleWi Heft 2 von 4. Irgendwie alles nicht so prickelnd.

 

Hinzu kommt jetzt noch, dass diese Woche der erste Teil des Praxisanleitermoduls statt findet und ich bis zum 9.1.2017 sowohl einen Hospitationsbericht über 16 Stunden Hospitation bei einem Praxisanleiter einer anderen Station und dessen Methoden schreiben und abgeben muss und zusätzlich auch noch einen Vortrag/klinischen Unterricht von einer Länge von 20 Minuten vorbereiten muss (inklusive Handout/Skript/Arbeitsblatt und schriftliche ausgearbeiteten zeitlichen Ablaufplan mit Thema und Methode). Und das alles in der Freizeiit. Ihr könnt euch vorstellen,was das für eine Vorbereitungszeit ist.

Als Thema habe ich etwas eher theoretisches Gewählt, was wir vor allem alle hier kennen: Der Fernstudent studiert zu Hause in Jogginghose ;-) Und bekommt trotzdem einen Job. Ich will damit auf die altbekannten Klischees eingehen, die wir so kennen, oder die uns so vorgeworfen werden, was es heißt, fernstudent zu sein und wie es sich auf dem Arbeitsmarkt auswirkt.

Es gibt ja einige Diskussionen und Erfahrungsaustausche zu dem Thema, auch hier im Forum und ich habe auch schon eine Idee, wie ich die 20 Minuten nicht langweilig gestalte. Für uns mag das Thema auch eher langweilig sein, weil schon so oft behandelt. In dem Praxisanleiterseminar sind allerdings gar keine weiteren Studenten und der  Dozent fand das Thema sehr spannend, weil er der Meinung ist, dass es notwendiger Weise für einige noch kommen wird, dass sie studieren, da die Pflege ja im Allgemeinen immer mehr die Tendenz zur Akademisierung annimmt.

 

Die einzige Sache, die ich noch gerne hätte, wäre eigentlich eine repräsentative Studie zu den Meinungen der Führungspersönlichkeiten. Ich habe gelesen, dass die Euro-FH und die ILS die Forsa ja beauftragt haben, da eine Studie durchzuführen, die wohl sogar ausgezeichnet wurde. Allerdings habe ich auch mal gelesen, dass solche in Auftrag gegebene Studien eventuell nicht immer so objektiv sind. Ich bin jetzt noch nicht so erfahren wie andere. Kann mir da jemand einen Rat geben? Am Endehat dasPublikum die eh keine Ahnung von Wissenschaftlichkeit, aber ich habe ja für mich den Anpruch, ordentliche Quellen anzuführen.

Auch falls ihr irgendwelche Statistiken kennt, wie viel Pflegefernstudierende letztendlich einen Arbeitsplatz gefunden haben, würde ich mich freuen, wenn ihr mir sowas zukommen lassen könntet.

 

Mein Plan für heute und für die nächsten 4 Wochen (weil dann geht es nach Lanzarote in den Urlaub) ist auf jedenfall wieder meine Woche besser zu planen und zu strukturieren, sonst werde ich bald ein dickes Problem bekommen. Ich hab ja jetzt quasi dopppelte Arbeit. Studium UND Praxisanleiter.

 

In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Abend und bis bald.

 

Eure Julikäfer

Julikäfer

Aus der Versenkung

Hallo Leute,

 

mein letzter Blogeintrag ist ja nun schon ein paar Wochen her. Seit des ist einiges passiert- vor allem in meine Leben.

 

Meine Schulter-Op hat endlich statt gefunden und es geht mir rein schmerztechnisch viel besser als vorher. Dasist schon mal eine sehr große Erleichterung. Der volle Bewegungsumfang ist noch nicht wieder. Wäre auch zuviel verlangt nach 2 Jahren chronischen Schmerzen und Schonhaltung. Aber der Physiotherapeut tut sein bestes, um auch das wieder hinzubekommen. Die OP ist seit Dienstag 2 Wochen her und laut Chirurg hätte ich schon wieder arbeiten können. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, da sich rein von der Belastungsmöglichkeit und dem Bewegungsumfang noch nichts geändert hat. Klar bin ich vor OP auch in dem Zustand arbeiten gegangen plus Schmerzen. Aber es dankt mir ja eh keiner. Also warum sollte ich mich dahin quälen.

Abgesehen davon, was ich in den ersten zwei Wochen so im Freizeitstress, dass ich trotz Krankschreibung nicht mal zum  studieren gekommen bin :-D

 

Ich habe mich dann vor der OP noch dazu gezwungen die BWL Fallaufgabe zu machen und habe das Modul sogar sehr gut abgeschlossen. Das hat mich verwundert, da ich mich nicht als so gut eingeschätzt habe. Und auch, wenn das jetzt eventuell Kritik und Diskussion hervorrufen könnte, werde ich jetzt folgendes schreiben: Auf Grund meiner Zweifel an mir selbst, habe ich mich gefragt, ob an diesem Vorurteil, dass sich Fernstudenten privater Hochschulen mehr oder weniger ihre Noten erkaufen, was dran ist. Ich habe es mir definitiv nicht leicht gemacht mit der Fallaufgabe. Ich habe viel zusätzlich gelesen und versucht, mich in die Fallaufgabe reinzuversetzen. Ich habe lange daran gearbeitet. Aber ich fand es einfach nicht gut. Ich weiß, es klingt total krank, dass man selber nicht mit einer guten Noten zufrieden ist und dann bin ich auch noch so frech und äußere, mir meine Note erkauft zu haben. Schön blöd. Wie wenig man sich selbst doch wertschätzt.7

 

Auf jeden Fall habe ich nun das erste Paket entgültig abgeschlossen. Das zweite Paket ist ja schon seit September da und bis jetzt habe ich erst ein Thema davon absolviert. Allerdings ist nun das komplette große Modul "Kompetenzen fürs Studium" fertig. Ich bearbeite nun gerade gleichzeitig, um ein bisschen Abwechslung reinzubekommen Pflegewissenschaften und Mathe.

PfleWi ist für mich schon sehr interessant und auch relevant, weil ich viel davon in meinem Beruf anwenden und wiedererkennen kann. Es ist sehr relevant für meine Pflegepraxis.

Mathe hingegen zieht sich sehr. Ein Pluspunkt ist, wie ich finde, dass das Modul tatsächlich in der 5. Klasse ansetzt, Bruchrechnen mit Variablen, Mengenlehre, Potenzrechnung, binomische Formeln, Wurzeln etc. Das frustrierende daran ist, dass ichwie früher in der Schule immer ganz doofe Schusselfehler mache, die mich dann auf ein falsches Ergebniss bringen.

 

Ende Dezember müsste dann das dritte Paket kommen und ich hänge rein planmäßig 2 Monate hinterher. Ich glaube nicht, dass ich das aufholen kann. Aber ich wäre ja nicht die erste Studentin, bei der das alles ein bisschen länger dauert, nicht wahr?

Heute ist mal wieder Stammtisch angesagt. Wir treffen uns am Weihnachtsmarkt und ich freue mich  schon sehr auf den Austausch mit den anderen. Das motiviert immer ein bisschen.

 

Ich habe fest vor, in Zukunft wieder öfter zu schreiben.

 

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Vorweiihnachtszeit.

 

LG, Juli

 

 

 

 

Julikäfer

Die ganze Aufregung umsonst

Guten Morgen,  

 

kennt ihr das,  wenn ihr euch die ganze Zeit Stress macht,  das etwas gut werden muss und steigert euch rein und dann ist alles am Ende total Ok und nur halb so schlimm?  

Manch einer müsste Mittlerweile wissen,  dass ich zu dieser Personengruppe gehöre.  Das war bei Bwl so,  das war beim Moderieren so. 

Ja ihr lest richtig : nachdem ich am Wochenende bei einem Seminar in Bremen war,  war ich von den Austausch dort mal wieder so beflügelt,  dass ich mich Sonntag hingesetzt habe und die FA für präsentieren/visualisieren /moderieren geschrieben habe.  Ich hatte irgendwie Bammel, da ich nicht mal ansatzweise die maximale Seitenzahl erreicht habe.  Aber die Dozentin hat mir innerhalb von 24 Stunden Rückmeldung gegeben und das Ergebnis war sehr gut. 

 

Nun ja,  langsam glaube ich,  ich brauche diesen Druck auf mich selber, um gute Leistungen zu erbringen.  In den nächsten 4 Wochen muss ich noch Bwl. FA schreiben.  Ich denke,  das wird noch mal was anderes. Aber ich muss mich da jetzt einfach mal durchfuchsen.  

 

Allerdings schreib ich Freitag jetzt erstmal meine Prüfung für den Praxisanleiter.  Das wird jetzt zwar nicht dieeeeee Monsterklausur, beansprucht aber trotzdem Lernzeit.

 

Alles in allem kann man,  wenn man die FA in Bwl mal vernachlässigt sagen,  dass ich einen Monat im Rückstand bin mit dem Lehrplan.  Kann ich aber im Dezember aufholen,  wenn ich krank geschrieben bin und Urlaub habe. 

 

Bis dannimanski, 

 

Euer Julikäfer 

Julikäfer

Schleppend....

Guten Tag,

 

der folgende Blogeintrag ist eventuell ziemlich unnötig, dennoch erstelle ich ihn einfach nur Vollstädnigkeits halber. Ich hänge immer noch im Modul präsentieren etc.Ich traue mich einfach nicht, die FA anzufangen zu schreiben. Ich habe mir mittlerweile alle nötige Primärliteratur aus der Unibib geholt und kann jetzt voll durchstartet. Aber irgendwie komme ich einfach nicht wieder rein ins "studieren". Es ist kurios. Und ein bisschen frustrierend. Es schwebt halt  immer noch diese OP im Orbit. Und ich nehme das als Ausrede.

Ich hatte jetzt ne ziemlich lange Pause. Ich bin gestern aus Malle wieder gekommen. Und ich habe NICHTS fürs Studium gemacht. Davor in der Woche Nachtdienst.

 

Am Donnerstag fahr ich schon wieder nach Bremen und eigentlich wollte ich heute endlich was schaffen. Aber ich stecke ziemlich in der Prokrastination wie mir scheint.

 

Hat jemand Erfahrungswerte, wann sich das wieder gibt? :-D

 

Übrigens: der zweite Stammtisch, der letzte Woche statt fand war diesmal ein voller Erfolg.Es waren alle da, die sich angemeldet hatten und eswar super lustig. Für den nächstens Stammtisch steht sogar schon ein Termin fest. Wenigstens eine Sache, die klappt.

Julikäfer

Wieder in die Fallaufgaben reinfuchsen

Ich hab gerade massive Probleme diese Fallaufgabe für "Visualisieren, Präsentieren, Moderieren" zu schreiben. Vor BWL hat mir das richtig Spaß gemacht. Momentan finde ich es eher lästig. Ich habe das Gefühl, es ist ein größerer Aufwand, als noch vor ein paar Monaten.

 

Da im Studienheft alles nur aus Originalquellen zitiert ist und ich nicht die ganze Zeit sekundär zitieren will, muss ich eigentlich an die Originalliteratur rankommen, was mir momentan Schwiergigkeiten bereitet. In der Stadtbibliothek finde ich nichts, wobei ich dachte, dass die zu diesem Thema eigentlich ausgerüstet sein müssten. Fehlanzeige. Und online ist auch nicht wirklich was zu holen. Bleibt mir jetzt nur noch die Universitätsbibliothek oder die Bücher selber kaufen. Letzteres ist mir definitiv zu teuer.

 

Ich habe mir zwar einen Ausweis für die Unibibliothek ausstellen lassen, nur - ich weiß das klingt jetzt total doof- ich trau mich nicht hin :-( Ich kenn mich da nichtaus und ich weiß nicht, wie das alles so abläuft. Und irgendwie dachte ich auch nicht, dass ich für so ein Popelthema so einen Aufwand betreiben muss. Aber ich will es auf der anderen Seite auch richtig machen und gut machen und nicht einfach nur "hinrotzen".

 

Naja betrachte ich also nun den Zeitfaktor, kann ich es im Oktober vergessen eine Fallaufgabe zu schreiben. Es wird wohl alles darauf hinaus laufen, dass ich die Fallaufgaben für VPM und BWL schreiben werde, wenn ich die Schulter-OP habe. Ich weiß gerade nicht, ob es nur Ausreden sind, oder ob ich es einfach nur richtig mache, wenn ich sage,ich kann keine FA schreiben, wenn ich arbeite. Ich brauch dafür frei und nicht die Zeit im Nacken, dass ich gleich wieder auf Arbeit muss.

Ich frage mich, ob meine Leistungsfähigkeit momentan wieder abnimmt, oder ob ich einfach nur auf mich achte. Oder ob ich mich wieder mehr strukturieren muss. Oder ob ich einfach nur total aus dem Lern-Arbeitsthytmus bin, weil meine Stationsleitung denkt, mir zwei mal Nachtdienst innerhalb von 6Tagen reinzudrücken und das einfach alles durcheinander bringt. 

 

Das ist irgendwie alles ein bisschen frustriertend.

Julikäfer

BWL-Note ist da

Guten Tag,

 

nach nicht mal 2 Wochen konnte ich gestern Abend Freudensprünge machen. Es ist eine 2,0 geworden. Auf der einen Seite bin ich sehr stolz darauf, auf der anderen Seite denke ich mir: "Wenn ich noch ein bisschen mehr gelernt hätte, dann hätte es noch besser werden können, vor allem weil die Klausur so leicht war". Ja.... man findet halt immer eine "Ausrede", warum man besser hätte sein können. Verrückt oder? ICh könnte ja auch einfach mal zufrieden mit dem Ergebnis sein, nach dem ich sowieso so viel Horror hatte.

 

Ansonsten geht das Lernen jetzt nach der Klausur irgendwie schleppend vorran. Eigentlich habe ich erstmal ein "einfaches" Thema mit "Visualisieren, Präsentieren und Moderieren" gewählt, aber seit diesem ganzen Auswendiglernen für BWL habe ich das Gefühl, das lesen von Studienheften verlernt zu haben. Es bedarf einer hohen Konzentration am Ball zu bleiben. Vielleicht bummel ich momentan auch so rum, weil ich jetzt lange keine Fallaufgabe bearbeitet habe und ich jetzt wieder "Versagensängste" davor habe.

 

Oh man... irgendwas ist immer. :D

 

 

Julikäfer

Auf zu neuen Abenteuern

Liebe Leute, Kommilitonen, Leidensgenossen und Leser,

 

ich kann euch mit Stolz verkünden, dass das Horrorthema BWL-Klausur nun endlich vorbei ist. Ich kann zwar keine Prognose für eine Note abgeben, aber für "bestanden" müsste es gereicht haben.

 

Ich habe mich gute drei Wochen nicht mehr hier blicken lassen. Das lag einfach daran, dass ich nichts zu berichten hatte. Ich bin in den letzten zwei Wochen in meinem ganzen Stress ziemlich in Selbstmitleid zerflossen, habe immer wieder mit mir gerungen, ob ich jetzt vielleicht doch lieber die Klausur absage. Bin immer wieder zu dem Entschluss gekommen, dass ich es durchziehe, weil ich sonst noch länger so wehleidig bin.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass meine Klausurfragen, im Vergleich zu anderen Klausuren, von denen ich gehört habe, ziemlich einfach waren. Ob ich die jetzt zur Zufriedenheit des Kontrolleurs beantwortet habe, lässt sich nicht vorraussagen. Somit war der Stress, den ich mir gemacht habe ziemlich übertrieben. Aber wenn man das halt immer schon vorher wüsste. :-D

 

Letzte Woche war ich komplett eingespannt mit den Notfallschulungen in der Klinik. 3 Schulungen am Tag mit 6-8 Leuten immer und das 5 Tage hintereinander. Das hat so sehr geschlaucht, dass ich am Abend nicht mehr zum Lernen in der Lage war. Dazu plagten mich dann auch noch ziemlich schlimme Schulterschmerzen, die sich durch die ganze Woche trotz Tilidin zogen. Am Wochenende konnte ich dann ein kleines bisschen am Vormittag und Mittags im Auto lernen. Mein Freund, der ja Lagerist ist, konnte mir dann sogarhelfen. Das war irgendwie cool, wie wir im Auto saßen und ich ihm alles erzählt hab, was ich wusste.:-D Am meißten überrascht hat mich allerdings, dass ich so ohne Probleme im Auto lesen und lernen konnte. Normaler Weise wird mir bei Lesen im Auto schlecht. Und wenn die Musik noch läuft ist mit sich was merken auch nicht soviel.

 

In der Woche vor der Prüfung hatte ich dann nun Montag und Dienstag auch noch Nachtdienst. Also kann man sich ausmalen, wie viel ich da geschafft hab zu lernen. Richtig: nichts.

Und dann kam mein altes Ich zum Vorschein: Wann lernt die kleine Julia am Effektivsten? Richtig: 2 Tage vor der Klausur. Da hab ich dann durchgezogen und auf einmal lief es sogar Vergleichsweise gut.

Freitag sind wir nach Leipzig gefahren, da konnten wir bei Freunden übernachten. Im Auto noch die letzten Sachen noch mal durchgegangen.Und ab 18 Uhr habe ich dann beschlossen: Jetzt kannst du eh nichts mehr ändern, Julia.

 

Und ab dem Moment war ich seltsam ruhig und entspannt. Ich konnte sogar besser schlafen als gedacht. Am nächsten Morgen hat mir mein Gastgeber sogar Frühstück und Kaffee gemacht und ist für mich mit um 7 aufgestanden, damit wir zusammen frühstücken können, während alle anderen noch im Bett lagen. Das war schön. Und so bin ich gut gestärkt mit der Tram Richtung Uni gefahren.

Die Wegbeschreibung zur Uni war problemlos zu verfolgen, allerding sollte die Hochschule noch mal an der Beschreibung zum Eingang arbeiten. Der war auf einmal nicht so einfach zu finden.

 

Im Prüfungsraum waren dann nicht nur Apollon- sondern auch Euro-FH-Stundenten. Ich war ein bisschen entsetzt über die schmalen Tischbänke- keine guten Prüfungsvorraussetzungen wie ich finde.

Ich öffnete nun dem Umschlag- auf der falschen Seite (in meiner Aufregung- die konnte ich dann natürlich nicht versiegeln- die Aufpasserin hat mir versprochen, ihn für mich zuzukleben.Ich hoffe es gibt keine Probleme) und las erstmal alle Aufgaben und bei jeder Aufgabe wurde mein Grinsen breiter denn ich dachte nur: krieg ich hin, krieg ich hin, krieg ich hin.

Also schrieb und schrieb ich, ohne den Stift für längere Zeit abzusetzen oder längere Denkpausen zu machen und war 30 Minuten vor offiziellen Schluss fertig.

 

Danach fühlte ich mich irgendwie leer. Wo soll ich mich jetzt reinstressen, wenn BWL vorbei ist?  :-D

 

Keine Sorge: das zweite Paket steht bereit. Das beinhaltet Wirtschaftsmathe. :-D

 

Zuerst werde ich aber ein bisschen durch alle Module schnuppern und mich dann auf "Visualisieren, präsentieren, moderieren"stürzen. Die Fallaufgabe für BWL werden ich dann danach machen.

Ich brauch erst mal ne Pause davon.

 

Also liebe Leute, in diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag und bis nächste Woche.

 

Liebe Grüße,

 

Juli

 

 

Julikäfer

noch 3 Wochen

Guten Morgen, liebe Leidensgenossen,

 

es sind nun noch 3 Wochen bis zur BWL-Klausur. Ja natürlich geht es immer noch darum.

Die gestrige Nachhilfestunde meiner Eltern hat mich allerdings um soooooo viel weiter gebracht. Ich habe wenigstens die grundlegenden Rechnungen jetzt verstanden und kann mich weiter aufs Auswendiglernen konzentrieren. Es wird ein straffes Programm und was ich aus diesem ganzen Prozedere mitnehme ist, dass ich mich nicht schon bei "Paketstart" für die Klausur anmelde, sondern erst dann, wenn ich überhaupt erst mal mit dem Durcharbeiten des Stoffes fertig bin und nur noch lernen muss. Natürlich habe ich hier immer noch die Option, das Ganze abzublasen. Allerdings würde das bedeuten, dass sich die Klausur bis ins nächste Jahr hinzieht. Denn im Oktober und November steht schon der Dienstplan und außerdem werde ich mich wohl im November an der Schulter operieren lassen. Da is dann auch nicht viel mit Klausur schreiben. Außerdem bin ich jetzt schon zu weit, als dass ich jetzt noch absage. Ich muss da jetzt durch. Das stärkt den Charackter- und die Nerven. :-)

 

Das zweite Paket steht schon im Regal bereit. Und ich muss noch die Fallaufgabe schreiben. Und dann kann ich mir Ende September zu meinem Geburtstag einen dicken fetten Haken bei BWL schenken. :-) Somit bin ich dann zwar einen Monat in Verzug, aber auch ich habe mittlerweile eingesehen, dass meine Erwartung utopoisch ist, immer termingenau zu studieren. Das wird nichts. Außerdem habe ich dann im November/Dezember viiiiiieeeeel Zeit zum lesen. :-)

 

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

 

Lg,Juli

 

Julikäfer

Bin ich froh wenn das rum ist

Guten Morgen,

 

ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kann mein gesabbel über BWL schon nicht mehr hören. Ich mach drei Kreuze wenn es rum ist.

 

Ich habe nun tatsächlich am Samstag endlich mal angefangen zu lernen und was soll ich sagen.... es ist eine ziemlich große Überwindung, sich hinzusetzen und alles auswendig zu lernen. Es dauert auch noch etwas. Logisch- nach 10 Jahren.

Ich habe heute und morgen Nachtdienst  und ab Mittwoch den Rest der Woche frei. Das heißt ich habe viel Zeit zum lernen. Meine Eltern haben sogar ihren Kurzurlaub in die Alpen nach meinen Wünschen geplant und kommen am Samstag zu mir, um mir beim lernen zu helfen, da es ein paar Themen gibt (alle die mit rechnen zu tun habe- vor allem diese Abzinsungssache), die ich einfach nicht verstehe. Und Supermama und Superpapa kommen nun, um mich zu coachen. Manchmal schäme ich mich ein bisschen, dass ich das früher noch nicht in der Schule zu schätzen wusste, was ich eigentlich für tolle Eltern habe...

Aber an alle Eltern, die manchmal an ihren Kindern verzagen: IRGENDWANN CHECKEN WIR, DASS WIR IN DER PUPERTÄT UNAUSSTEHLICH SIND UND DANN TUT ES UNS LEID. :-D