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AKAD gendert bei den Bezeichnungen der Weiterbildungen


Markus Jung
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Es wird immer schlimmer.. Ich finde es so schlimm, dass diese Gendersprache jedem aufgedrängt wird. Es handelt sich um Minderheiten, die diese Sprache fordern, pushen und als wichtig erachten. Das dadurch die ganze Deutsche Sprache den Bach runter geht, sieht dabei allerdings keiner. Der Sprachfluss ist eine Katastrophe und macht bspw. bei Hörspielen/Podcasts keinen Spaß mehr.

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vor 26 Minuten schrieb Klaudius1:

Es wird immer schlimmer.. Ich finde es so schlimm, dass diese Gendersprache jedem aufgedrängt wird. Es handelt sich um Minderheiten, die diese Sprache fordern, pushen und als wichtig erachten. Das dadurch die ganze Deutsche Sprache den Bach runter geht, sieht dabei allerdings keiner. Der Sprachfluss ist eine Katastrophe und macht bspw. bei Hörspielen/Podcasts keinen Spaß mehr

Ich hoffe, dass so eine Formulierung nicht in meinem Zeugnis oder der Urkunde stehen wird. Falls sie so etwas vorhaben, hätte ich wenigstens gern eine Wahlmöglichkeit. 

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vor 17 Minuten schrieb Kruemmelchen:

Ok. Ich scheine einer Minderheit anzugehören. Bin der Meinung, dass es tolle Formen der gendergerechten Sprache gibt und habe keinerlei Probleme damit anstatt der maskulinen Form Student die genderneutrale Form Studierende zu verwenden. Hoffe dass aufgrund einer geschlechtsneutralen Sprache irgendwann mal ein Umdenken stattfinden wird.

Wenn du dich als irgendwas definierst, was nicht weiblich oder männlich ist, dann ja. Minderheit.

Was mich stört sind die Gendersternchen, -Striche, -Leerzeichen, …, weil es nicht zum guten Lese- oder Hörverständnis beiträgt. Die deutsche Sprache wird dadurch nur weiter unnötig verkompliziert. 

 

vor 17 Minuten schrieb Kruemmelchen:

Zumal egal wie gering eine Minderheit ist, sollte sie JEDERZEIT ein Anrecht darauf haben MINDESTENS benannt zu werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)

Man kann nicht jede Achso kleine Minderheit bei der Sprache bedenken. Soll sich jeder als das identifiers was es mag, aber dann bitte nicht zu Lasten der normalen Menschen.

Die vielen Ausrufezeichen tragen nicht gerade dazu bei, dass ich dich sonderlich ernst nehme.

Bearbeitet von Klaudius1
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vor 6 Minuten schrieb Klaudius1:

Man kann nicht jede Achso kleine Minderheit bei der Sprache bedenken. Soll sich jeder als das identifiers was es mag, aber dann bitte nicht zu Lasten der normalen Menschen

Dann definiere mir bitte einfach was normale Menschen sind

 

Übrigens ich habe nicht ansatzweise den Anspruch, dass du mich ernst nimmst. Ich vertrete hier meine Meinung und das unabhängig davon ob es jemandem gefällt oder auch nicht.

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Leider hinter einer Bezahlschranke: Kampf um Sprachregelungen: Gendern hilft den Frauen nicht (faz.net)

 

Ein paar Zitate:

"Woher kommen diese Emotionen, die vor allem aufseiten der Gegner oft heftig sind? Zunächst einmal empört viele, dass das Ansinnen der Gender-Befürworter auf gleich zwei Fehlschlüssen beruht, einem linguistischen und einem ideologischen. Der linguistische Fehlschluss besteht in der Annahme, das grammatikalische Genus bezeichne gleichzeitig auch das biologische Geschlecht oder werde zumindest damit assoziiert.

Letzteres ist aber eine Unterstellung und Ersteres sprachgeschichtlich und -systematisch falsch. Im älteren Indoeuropäischen war das Maskulinum ein gemeinsames Genus für Wesen beider biologischer Geschlechter. Bis heute können Benennungen für Tiere oder Körperteile im Neuhochdeutschen allen drei Genera angehören und alle drei Genera männliche und weibliche Personen bezeichnen."

....

"Sollte man nicht lieber darüber nachdenken, wie man konkrete Verbesserungen für Frauen (und andere) erreicht anstatt nur auf einem symbolischen Feld? Denn darum handelt es sich: eine Verschiebung, eine Stellvertreterauseinandersetzung. Dass sich durch das Gendern die Bedingungen und Chancen für Frauen mit der Zeit irgendwie verbessern würden, wird zwar immer wieder impliziert, ein überzeugender Beweis fehlt jedoch."

....

"In einer Umfrage von infratest dimap 2021 sprachen sich 56 Prozent der befragten Männer und 52 Prozent der Frauen gegen das Gendern aus."

....

"Das ist im Kern eine neue Art der Diskriminierung, und zwar keine positive. Frauen werden dadurch immer wieder zurückgeworfen auf ihr Frau-Sein, das sie durch ihre gesellschaftliche Emanzipation doch eigentlich überwinden wollen, zumindest in sozialer Hinsicht."

 

Ich finde diese Genderverrenkungen auch fürchterlich. Und ich bin für Präzision in der Sprache. "Studierende" sind nun mal keine "Studenten", denn studieren kann jeder an jedem Ort. Dazu braucht er/sie/es keine Hochschule. Beispielsweise.

 

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vor 6 Stunden schrieb Klaudius1:

Der Sprachfluss ist eine Katastrophe und macht bspw. bei Hörspielen/Podcasts keinen Spaß mehr.

Ich denke es ist für viele einfach ungewohnt. So wie altdeutsch für uns heutzutage auch ungewohnt ist. Und bei gegenderten Worten macht man auch nur eine Sprechpause- wie nach jedem Wort. Ich finde es auch entspannter beim Lesen.

 

technische Assistentin oder technischer Assistent vs

technisch*e Assistent*in

 

Und bezüglich des Leseflusses:

Gegenderte Texte haben keinen Einfluss auf das Textverständnis.

https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1024/1421-0185/a000223

 

Ich sehe auch Vorteile, für Nicht-Deutsch-Muttersprachler oder LRS-Betroffene: 

die Lehrer vs. die Lehrer*innen. Zweiteres erfordert weniger Anstrengungen um zu erkennen dass es sich um eine Personengruppe handelt ohne die Bedeutung des Wortes "Lehrer" an sich zu kennen. 

vor 5 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

das grammatikalische Genus bezeichne gleichzeitig auch das biologische Geschlecht oder werde zumindest damit assoziiert

 

Das ist auch gut belegt. Wenn in Texten das generische Maskulin verwendet wird, dann werden die Akteure männlich assoziiert.  

 

https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024//0253-4533.19.12.3

 

vor 5 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

Dass sich durch das Gendern die Bedingungen und Chancen für Frauen mit der Zeit irgendwie verbessern würden, wird zwar immer wieder impliziert, ein überzeugender Beweis fehlt jedoch."

vor 5 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

Dass sich durch das Gendern die Bedingungen und Chancen für Frauen mit der Zeit irgendwie verbessern würden, wird zwar immer wieder impliziert, ein überzeugender Beweis fehlt jedoch

 

Auch das ist belegt. Es gibt signifikante Zusammenhänge zwischen Bewerbungen, Einstellungen und Kompetenzeinschätzungen bei gegenderten Stellenanzeigen. Frauen bewerben sich weniger häufig auf eine Stelle die das generische Maskulin verwendet und werden gleichzeitig [trotz Bewerbung und gleicher Qualifizierung] weniger häufig eingestellt im Vergleich zu gegenderten Anzeigen

 

https://www.researchgate.net/publication/305506785_Reducing_women's_lack_of_fit_with_leadership_positions_Effects_of_the_wording_of_job_advertisements

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vor 5 Stunden schrieb Klaudius1:

Man kann nicht jede Achso kleine Minderheit bei der Sprache bedenken.

Hä Frauen sind doch keine Achso-Kleine-Minderheit

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