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AKAD gendert bei den Bezeichnungen der Weiterbildungen


Markus Jung
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Es ist einfach unbefriedigend wenn man immer wieder zu hören bekommt, „die sind ja mitgemeint“. Egal zu welchem Geschlecht die entsprechenden Personen sich zählen. 
Mittlerweile wäre es einfach wünschenswert, wenn es sprachlich wenigstens keine „Geschlechterdiskreminierung“ geben würde.

Zudem haben wir eine lebendige Sprache, die es ermöglicht, dass wir damit entsprechend umgehen können.

 Ich wünsche mir, dass meine Töchter nicht später im Beruf erleben müssen „ach ja euch meinen wir mit“

Zumal es auch tolle Arten des Genderns gibt, die den Lesefluss kaum bis gar nicht behindern 

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vor 3 Minuten schrieb Forensiker:

Wie auch immer. Bei Kund:innen finde ich mich nicht wieder. Bin ich der Kund? Diese Form finde ich einfach unsäglich. Ich bin für Gleichstellung aller Menschen. Mit allen Vor- und Nachteilen. Dafür setze ich mich ein. Privat, daheim und an der Arbeit. Aber bei Sprachverhunzung hört es auf.

 

Der Gender-Doppelpunkt wird ja in diesem Fall für den Wortstamm genutzt, d.h. du bist der Kunde (davon ausgehend, dass du dich als Mann identifizierst lt. deinem Benutzernamen). Davon abgesehen ist dieses Beispiel sehr unglücklich gewählt, da es für den Begriff Kund:innen auch die neutrale Version Kundschaft existiert. 

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  • Community Manager
vor 28 Minuten schrieb Kruemmelchen:

Zumal es auch tolle Arten des Genderns gibt, die den Lesefluss kaum bis gar nicht behindern 

 

Hast Du dafür Beispiele? 

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vor einer Stunde schrieb Markus Jung:

Vielleicht ist die deutsche Sprache auch insgesamt veraltet und nicht mehr zu retten und wir sollten stattdessen komplett zu Englisch wechseln.

 

DAS ist die Lösung! Schaffen wir die deutsche Sprache doch einfach ab! Gehen wir ins Englische. Blöde nur, auch da gibt es ein "he" und ein "she", das das Nomen ersetzt ...

 

😉

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vor 22 Minuten schrieb Kruemmelchen:

Zum Beispiel hier

 

https://geschicktgendern.de/

"Abiturient Abitur ablegende Person; Person, die Abitur macht"

 

Na ja, ob solch ein Gendern nun wirklich der Bringer ist, wage ich zu bezweifeln. Und ob es zum Verständnis von Texten beiträgt, dass man ein Wort durch (im konkreten Fall) drei oder vier Worte ersetzt, auch. Denn die erste Funktion von Sprache ist es doch, Kommunikation gut zu ermöglichen.

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  • Community Manager
vor 5 Minuten schrieb KanzlerCoaching:

auch da gibt es ein "he" und ein "she", das das Nomen ersetzt ...

 

Ja, das ist richtig. Und auch für die englische Sprache gibt es dazu Empfehlungen:

https://www.business-spotlight.de/sprachratgeber-business-englisch-lernen/gendern-im-englischen

 

Aber hier in dieser Diskussion geht es doch hauptsächlich um Nomen, und bei denen ist es im Englischen tatsächlich einfacher. 

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vor einer Stunde schrieb Forensiker:

Wie auch immer. Bei Kund:innen finde ich mich nicht wieder. Bin ich der Kund? Diese Form finde ich einfach unsäglich.

Dieses :gendern finde ich persönlich auch fürchterlich 

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vor 13 Minuten schrieb Markus Jung:

Aber hier in dieser Diskussion geht es doch hauptsächlich um Nomen, und bei denen ist es im Englischen tatsächlich einfacher. 

Es werden doch aber auch von vielen aus dem Englischen stammende Begriffe gegendert. Beispiele: die Coachin, die Teenagerin.

 

Ehrlich, mir rollen sich da sämtliche Nägel hoch. Man sollte die bei solchen Themen verschwendete Energie lieber dazu verwenden, die Lebenswirklichkeit von Frauen und Transgenderpersonen zu verbessern. Gleiche Verdienstchancen im Beruf fallen doch nicht durch gegenderte Begriffe vom Himmel. Und kein Mann verprügelt seine Partnerin deswegen weniger. 

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